bodenplatte und kabelverlegung

  • moin,


    nachdem ich jetzt x-trem besorgt und den bus leer gemacht hab steht am wochenende der einbau der isolation auf dem boden und der boden platte an und da sind bei mir mal wieder nen paar fragen aufgetaucht.


    ich hab vor auf dem boden längs zur fahrtrichtung nen paar dachlatten anzubringen auf die dann die bodenplatte und die möbel geschraubt werden.
    zwischen die balken kommt dann das x-trem zeugs.
    gleichzeitig hab ich vor unter der bodenplatte kabelkanäle zu verlegen, bei den ich mir aber noch nich sicher bin wo die genau verlaufen werden.
    die zweitbatterie soll hinten rechts hinter dem radkasten verbaut werden, vorne links hinter dem beifahrersitz ist die kühlbox geplant. ansonsten werd ich nach der derzeitigen planung nur noch strom für den wechselrichter und die beleuchtung brauchen, was aber noch uninteressant ist da die leitungen hierfür nicht unter dem boden verlaufen sollen.


    und jetzt zu meinen fragen:


    - reicht es die dachlatten mit sika zu verkleben oder machts sinn die auch
    durch den boden zu verschrauben?


    - wie verlege ich am besten die kabel von der starterbatterie nach hinten
    rechts? komplett unter dem boden oder vom motorraum in die a-säule
    und dann einmal unter dem dach bis nach hinten?


    - macht es sinn überall zwei kabel zu verlegen, also für masse und phase,
    oder reicht es ein kabel für phase zu verlegen und bei der zweitbatterie
    und den verbrauchern nen massepunkt zu schaffen?



    schon mal in vorraus ganz viel danke für eure hilfe


    grüße, sebastian

  • Ich würde Kabel für Plus und Minus legen. Allerdings hast du die Batterien ja irre weit auseinander liegen. Muß das so sein? Findest du keinen Platz vorn irgendwo? Je länger das Kabel wird, umso grösser musst du den Querschnitt wählen oder du verlierst Leistung. Und natürlich die fetten SIcherungen auf BEIDEN Seiten nicht vergessen.

  • moin lothar,


    ob das soweit auseinander sein muß is ne gute frage...
    ganz gefallen tut mir das auch nicht, aber da scheinen mir die dinger am wenigsten im weg zu sein.


    grüße


    EDIT: ja manchmal hab ichs wohl nich so mit dem denken...
    tagelang drüber nachgedacht wohin mit den batterien und jetzt fällt mir
    so mal nebenbei ein das nen t4 ja wunderbaren platz für batterien
    unter dem fahrer und beifahrersitz hat...

  • Hallo, Sebastian,


    Zitat von Gallagher

    - reicht es die dachlatten mit sika zu verkleben oder machts sinn die auch durch den boden zu verschrauben?


    Wenn man bedenkt, daß Sandwichkabinen auch nur mit Sika verklebt sind, würde ich davon ausgehen, daß die Verklebung der Dachlatten reichen müßte. Allerdings würde ich lieber wasserfest verleimte Multiplex-Streifen an Stelle der Dachlatten einsetzten: sollte Feuchtigkeit den Weg in den Unterboden finden (und das tut sie garantiert), faulen Dir die Multiplex-Streifen wenigstens auch auf Dauer nicht so schnell weg.


    Zitat von Gallagher

    - wie verlege ich am besten die kabel von der starterbatterie nach hinten rechts? komplett unter dem boden oder vom motorraum in die a-säule und dann einmal unter dem dach bis nach hinten?


    Von der Lima zur Aufbaubatterie kommen in Deinem Falle einige Meter Kabellänge zusammen. Der Weg unters Dach und wieder zurück auf den Boden verlängert die Strecke nochmals um rund 4m - summa summarum würden es dann 10m werden. Um da die Spannungsverluste möglichst gering zu halten, müßtest Du schon mit heftigen Kabelquerschnitten arbeiten (ich persönlich würde bei der Strecke nicht unter 25mm² gehen). Ein solches Kabel durch den Holm gezogen zu bekommen und dann auch noch nicht zu beschädigen, das stelle ich mir recht schwierig vor. Aus diesem Grund würde ich über den Boden gehen, das wären dann nur ca. 6m, da könnten dann auch 16mm² reichen...


    Zitat von Gallagher

    - macht es sinn überall zwei kabel zu verlegen, also für masse und phase, oder reicht es ein kabel für phase zu verlegen und bei der zweitbatterie und den verbrauchern nen massepunkt zu schaffen?


    Hmmm, keine Ahnung :oops:



    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Gallagher,


    die Verklebung reicht vollkommen aus, eine zusätzliche Verschraubung bringt hier keinen Zugewinn an Festigkeit mehr. Ich würde auch das Multiplexholz nehmen und die Schnittkanten vorher versiegeln, damit keine Feuchtigkeit eindringt.


    Ich habe bei mir auch immer plus und minus als Kabel getrennt verlegt (habe aber auch eine Sandwichkabine); die Nutzung der Karosserie ist sicherlich auch möglich, nur müssen hier die Übergangsstellen wirklich Metall auf Metall sein und anschließen gut geschützt werden, damit sich keine Übergangswiderstände aufbauen (die dann auch gut warm werden können, wenn höhere Ströme fließen).


    Wie Wolfgang schon sagte, ist das Kabel für die Zweitakkus hinreichend zu wählen. Bei 25 mm² und ca. 20 A Strom fallen hier schon 0,3 V ab; aus meiner Sicht zu viel, um die Akkus wieder hinreichend in kurzer Zeit zu füllen. Auch sind 25 mm² Kabel wirklich nicht leicht zu verlegen, so dass ich hier den Standort der Zweitakkus doch noch mal überdenken würde.


    Besten Gruß
    HWK

  • moin,


    also grob zusammengefasst wie ichs jetzt mach (oder zumindest versuch)


    - kabel doppelt verlegen (für masse und phase) und absichern
    - kabel werden auf dem boden verlegt
    - batterie kommt unter den fahrersitz
    - als grundgerüst auf dem boden multiplex mit versiegelten schnittkanten mit
    sika verkleben


    da sollt ich das wochenende ja gut rumkriegen, und wenn noch was zeit übrig bleibt gehts gleich mit der restlichen isolierung weiter, die nächsten fragen kommen icher bald.


    nochma allen danke für eure hilfe

  • Hi Galagher
    Ich schliesse mich meinen vorrednern an der Weg ist zu lang.
    Du brauchst keine Masse zu verlegen die holst du Dir über die Karosserie.
    Bedenke aber auch dass die Sicherung so nah an der Stromquelle ist wie Möglich.Ich würde ein Trennrelais einbauen,denn wenn Du direkt an die Lima gehst hast Du Kontakt zur Starterbatterie dh. wenn die zweitbatterie leer wird ziehst Du den Strom von der Starterbatterie bzw beide batterien haben ständigen Kontakt.Bei meinem womo werden die Zusatzbatterien mit einem normalen Relais über Zündungsstellung vom Zündschloss mit einem Kabelquerschnitt von 2,5mm Geladen geht aber wie gesagt nur mit trennrelais wenn Du genau wissen willst wies bei mir ist meld Dich
    Gruss


    Thomas


    PS mit Strom sei vorsichtig kann leicht zu kabelbrand kommen !!!!!!

  • Hallo Gallagher,


    das beste wird sein, wenn Du die Kabel in Leerrohren verlegst, dann ist auch für eine Erweiterung des Kabelbaumes immer noch Platz, ohne dass man dann den Boden aufnehmen muss. Ich habe hier das PE-Panzerrohr genutzt, wie man es im Baumarkt erhalten kann. Von dem billigeren PVC würde ich die Finger lassen, da es bei Minusgraden schnell spröde wird und auch splittert.


    Besten Gruß


    HWK

  • [quote='Diver']Du brauchst keine Masse zu verlegen die holst du Dir über die Karosserie.
    quote]


    Hallo Sebastian,
    da stimme ich Diver absolut zu.
    Eine seperate Masseleitung zwischen den Batterien brauchst du nicht. Aber achte auf einen vernuenftigen Masseanschluss der Zweitbatterie, wie oben auch schon angesprochen.
    Die hoechsten Stroeme im Fahrzeugstromkreis fliessen beim Anlassen - und auch da wird die Masse ueber die Karrosserie etc geleitet.


    Gruss Ronald

  • Zitat von Gallagher

    moin,
    - als grundgerüst auf dem boden multiplex mit versiegelten schnittkanten mit
    sika verkleben


    Selber moin ;-)


    Wenn Du phenolharzbeschichtete Multiplexplatten, also die dunkelbraunen sog. Siebdruckplatten, nimmst, mußt Du die Beschichtung abschleifen, denn darauf haftet Sika nicht vernünftig. Du kannst die Leisten dann direkt, also "roh", in den Klebstoff einlegen oder aber sie vorher lackieren.


    Gruß, Björn

  • da bin ich mal wieder und werd mal ne zusammenfassung vom letzten we machen.


    die seitenverkleidung auszubauen und die bodenplatte rauszunehmen lief ohne probleme. als ich dann aber gesehn hab was sich in den letzten neun jahren alles unter der bodenplatte angesammelt hat is mir erstmal schlecht geworden, von laub, sand, staub, schrauben bis zu papier alles dabei.
    und um das ganze perfekt zu machen hat der vorbesitzer da wohl mal nen lister öl auslaufen lassen, also alles schön verklebt...


    nachdem dann auch der letzte dreck beseitigt war schnell die multiplexplatte in passende streifen geschnitten und die mit sika aufem boden verklebt.
    verschraubt werden die jetzt auch noch, da waren praktischerweise nen paar bohrungen mit gewinde an den richtigen stellen.


    nächster schritt leerrohre verlegen und mit gaffa festtapen.


    die isolierung, komplett in 20mm x-trem, hab ich dann in ner nachtschitt zugeschnitten und am nächsten tag auch mit sika eingeklebt.
    hab nich erwartet das ich das alles mit den 5kg die ich hatte schaff.
    bis auf das geschnipsel für die heckklappe und die schiebetür lief das erstaunlich problemlos.


    da die bodenplatte in öl eingelegt war wird die jetzt aufen müll wandern und da was neues reinkommen, war mir vom geruch her nen bißchen suspekt.


    ab morgen gehts dann in die zweite runde, geplant für das we ist neue bodenplatte zuschneiden und einbaun, trennwand zur hälfte rausflexen, und denn rahmen für möbel und bett baun.
    damit sollt das we dann auch gerettet sein.


    grüße

  • Hallo zusammen,


    dann wünschen wir für das nächste WE mal optimalen Wirkungsgrad


    Besten Gruß


    HWK

  • Tipp: Lass das mit der Flex, nehm die Stichsäge, wann immer möglich (also in dünnem Blech) Die Flex versaut dir das ganze Auto. Die glühenden Teile brennen sich so richtig schön in den Lack ein und da fängt's dann später zu rosten an. Weiß ja nicht von was für einer Trennwand Du sprichst, aber die Blechwand im Ducato lässt sich wunderbar mit der Stichsäge bearbeiten.


    Falls das irgendwie geht (beim Ducato geht's ganz einfach) bau die Wand vorher aus und säg draußen, denn auch die kalten Metallspäne sind ne echte Sauerei, setzen sich überall fest und lassen sich schlecht beseitigen.


    Wenn's nicht anders geht (z.B. Fensterausschnitt) ne Folie dahinter tapen, die auf der hinteren Seite die Späne auffängt und vorne direkt beim Sägen mit dem Staubsauger absaugen.


    Such mal hier im Forum nach Blech und Stichsäge, da findest noch mehr Tipps, z.B. zwecks Kratzern und so.

  • Hm..... ich höre immer Latten ode Multiplexstreifen und frage mich wozu? X-trem in 30 mm mit einer durchgehenden Platte drauf geht nirgendwo mehr hin, vor allem, wenn es einigermaßen formschlüssig ist. Leisten würde ich nur unter Stößen machen, damit die Platten nicht gegeneinander arbeiten können, außerdem natürlich zum Abschluß in den Türausschnitten.


    Der Komfortakku gehört an den Starterakku..... normalerweise..... also wie bei meinem 609er 4 Akkus in die beiden Sitzkonsolen, das wäre das Optimum.


    In meinem LKW hab ichs aus Gewichtsgründen ganz anders gemacht und alle 4 nach hinten verlegt, die Verbindung hab ich mit 75 qmm (LKW-Starterkabel, gibt es beim LKW-Zubehör überraschend preiswert) gemacht, mit Hin- und Rückleitung, um unterschiedliche Widerstände auszuschließen. Das Problem war dabei der Kabelschuh zum Anschluß an Lima, Batterie und Starter, da hab ich wege der ziemlich großen Ströme (320 AH Starter und 260 AH Komfort in 24 V) selber was Dickes gebastelt aus nem 4 mm Kupferblechrest.

  • Hallö,


    Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Hm..... ich höre immer Latten ode Multiplexstreifen und frage mich wozu? X-trem in 30 mm mit einer durchgehenden Platte drauf geht nirgendwo mehr hin, vor allem, wenn es einigermaßen formschlüssig ist.


    Es geht nirgendwohin, aber es drückt sich im Bereich der "Berge" des gerippten Fußbodens maximal zusammen, während sich die Bodenplatte beim Festschrauben im Bereich der Täler verzieht (so war's bei meiner 9mm-Siebdruckplatte).
    Optimal wäre ein Lattengerüst, auf dem die Bodenplatte unmittelbar zum Liegen kommt und verschraubt wird. Die Bodentäler mit Holzlatten (oder wer sich's leisten mag mit Extremisolator) auffüllen, das Lattengerüst drüber und mit Extremiso ausfachen, Bodenplatte drauf, fäädisch.


    Björn

  • Zitat von paulikxp


    Es geht nirgendwohin, aber es drückt sich im Bereich der "Berge" des gerippten Fußbodens maximal zusammen, während sich die Bodenplatte beim Festschrauben im Bereich der Täler verzieht (so war's bei meiner 9mm-Siebdruckplatte).
    Björn


    Weder bei meinen früheren beiden Kastenwagen (Selbstausbau) noch beim aktuellen (Profiausbau) wurde die Bodenplatte verschraubt. Xtrem-Isoschicht aufs Blech, Bodenplatte drauf, Kantenfuge mit Sika geschlossen, fertig. Der Boden bewegt sich nicht mehr; er wird durch Einbauten wie Nasszelle, wandhohe Schränke usw. und durch die Sika-randverklebung in Position gehalten. Wenn man nicht schraubt, verzieht sich auch nichts. Von einer flächigen Verklebung mit dem Bodenblech würde ich aber abraten. Vielleicht ist man mal froh, bei Schweißarbeiten den Holzboden incl. Isolator entfernen zu können.


    Gruß Hero

  • Zitat von paulikxp

    .... es drückt sich im Bereich der "Berge" des gerippten Fußbodens maximal zusammen, während sich die Bodenplatte beim Festschrauben im Bereich der Täler verzieht (so war's bei meiner 9mm-Siebdruckplatte).....


    Tja, Björn, in die Rippen kommen natürlich je nach Tiefe entweder Styrodur- oder xtrem - Streifen, ehe man die erste flächige Lage Isolierung auflegt. Außerdem knallt man die Isolierung AUF KEINEN FALL mit brachialer Gewalt über die Schrauben zusammen, weil isolieren tut die Luft in den Zellen und wennde die zerquetschen tust, isoliert es nicht mehr so toll.......


    Abgesehen davon, 9 mm für einen Boden, an dem Möbel befestigt werden sollen, scheint mir was knapp. Auch kleinflächige Trittbelastungen (Stöckelabsätze, Abfangbewegungen beim Stolpern etc.) kann eine 9 mm Platte auf weicher Unterlage nicht so gut ab.

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