Beiträge von paulikxp

    Nur mit dem Unterschied, daß ich mit einer Immobilie keine 1000km fahren kann, selbst wenn ich wollte.
    Der Wagen dient mir in erster Linie als Wohnung. Über 1000 Euro Steuern im Jahr, sehr günstige Versicherung und auch 25l/100km sind immer noch billiger als eine Immobilie plus Wohnmobilunterhalt.


    Gruß,
    Björn

    Zitat von Krabbe

    @ dm,


    die Maße Ändern sich vielleicht nicht, aber das Leergewicht.
    Also doch zum TÜV wegen Neuabnahme.


    Nee, nur Änderungsgutachten.


    Wie dem auch sei: das Fahrzeug bekommt einen komplett neuen Aufbau, der muß beim TÜFF vorgeführt werden. Man könnte das sicher umgehen und einfach nur eine Anpassung des Gewichts (einfaches Änderungsgutachten ohne Komplettabnahme) durchführen, die feine englische Art ist das aber nicht. Dann jedoch könnte man auch die 50mbar weiterverwenden, wenn's denn unbedingt - vor allem im Anbetracht der alten Geräte - sein muß.


    Björn

    Hi,


    Zitat von kroening


    Kupplung(-spedal) klemmt manchmal. Schlimmstenfalls muss Getriebe raus. Kann aber so mit fahren. :roll:


    Glückwunsch auch von mir!


    Daß das Kupplungspedal klemmt, kann an der Übertotpunktfeder am Pedal liegen, die Dir das meines Wissens nicht weiter servounterstützte Betätigen der Kupplung erleichtern soll. Wenn die gebrochen oder die Lagerung trocken oder defekt ist, kann das dazu führen, daß das Pedal hängen bleibt.
    Ansonsten wäre es natürlich denkbar, daß das Ausrücklager auf der Welle klemmt.
    Du solltest dabei nur aufpassen, daß die Kupplung nicht vielleicht sogar weitgehend unbemerkt Schlupf bekommt, dann ist beizeiten die Schwungscheibe hin, vom Rest der Kupplung mal gar nicht zu reden.


    Gruß, Björn

    Zitat von kroening


    Habe nachträglich festgestellt, dass u. U. der Kühlkofferhersteller zu dicke Wände gemacht hätte, was zu Problemen beim Einbau von Seitzfenstern geführt hätte.


    Wenn Du aber in Gegenden fährst, in denen Du die ohnehin nicht üppige Isolation von 55mm benötigst, wäre es dumm, die Isolationsstärke an der Stärke der Seitz-Fenster zu bemessen. Zumal diese Camping-Dinger vielleicht bestenfalls zweite Wahl sein sollten.
    Einen Einbaurahmen zu bauen für Fenster, die nur für geringere Wandstärken geeignet sind, sollte zudem kein Problem sein.
    Aber Du hast Deine Entscheidung bereits getroffen, daher ist es ohnehin "zu spät". Und Du wirst ganz sicher, das kann ich Dir aus meiner Erfahrung sagen, sicher noch einige Entscheidungen tätigen, die sich im Nachhinein als eher suboptimal herausstellen werden. Irgendwie muß man ja auch finanzielle Möglichkeiten und höchste Ansprüche unter einen Hut bekommen..


    Gruß,
    Björn


    400l Frischwasser, der Abwassertank ist genauso groß. Eine Waschmaschine braucht zwischen 20 und 45l Wasser pro Waschgang, je nach Alter und Waschprogramm.


    Björn

    Zitat von Questman

    Hallo Christop,


    hier gibts auch noch ne "Anregung". ;-)


    Abgeguckt! Technisch klingt das ja fast wie eine Beschreibung meines Autochens, aber meiner ist länger! :-)
    Die Ausführung ist offenbar professioneller als meiner jemals sein kann und wird, dafür brauchten die sich ja auch nicht mit den Nachteilen eines Alu-Möbelkoffers rumschlagen...
    Rückblickend (ich bin ja immer noch nicht fertig) muß ich wohl sagen, daß ich deutlich schneller und auch preiswerter gefahren wäre, hätte ich mir auf ein beliebiges Fahrgestell eine Sandwich-Kabine setzen lassen.... Naja, beim nächsten Mal ;-)


    Björn

    Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie denn Webasto gegen Truma antreten will, wenn man so ein Verhalten an den Tag legt.


    Meine Alde-Heizung habe ich noch immer nicht eingebaut, bin aber überzeugt, daß der Einbau problemlos vonstatten geht, wenn auch die Installation der Heizörper und der dazugehörigen Heizungsrohre aufwendiger ist. Ich erhoffe mir dadurch aber eine bessere Wärmeverteilung ohne Zugluft, zudem ist die Heizung fast beliebig ausbaubar mit einer beliebigen Menge Heizkörper, die zudem nur schlappe 30 Euro pro Stück kosten.


    Gruß, Björn

    Ich wollte mich "nur mal eben" über die Dualtop informieren und habe nach vier Minuten unsympathischer Promotion-Videos entnervt aufgegeben. Vermutlich gut, daß ich keinen Ton eingeschaltet habe, sonst hätte ich mich erst recht an Super-RTL erinnert gefühlt, wo kürzlich bei einer Reportage im Viertelstundentakt Werbung kam.


    Gibt's irgendwo eine vernünftige technische Beschreibung und Übersicht von dem Ding?


    Björn

    Ich will fast die ganze Stromversorgung im Wagen mit 230V bewerkstelligen, u.a. einen Haushaltskühlschrank mit kleinem Gefrierfach, Zerhacker-WC, Beleuchtung, Espressomaschine (wichtig!), Waschmaschine, Fernseher.
    Ich habe den Platz und die Gewichtsreserven, daher nehme ich lieber eine Batterie mehr mit als eine zu wenig, zudem muß man ja auch berücksichtigen, daß ich mit einem 24V-System zu tun habe, also immer zwei Batterien als Paar, also quasi als eine Batterie, anzusehen sind.
    Ziel ist maximale Autarkie ohne Fremdstromanschluß. Die Lichtmaschine rackert sich zwar mit ihren 85A ganz schön ab, eine größere paßt aber leider bei vertretbarem Bau- und Kostenaufwand nicht rein, so albern das bei dem dicken Auto klingt...


    Björn

    Hiho,


    mich gibt's noch, bin nicht kleinzukriegen...


    Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den roten leeren Blechkasten, der letztes Jahr im Mai auf den Berg in Bodenheim gebollert kam.
    Leer ist der Kasten nun nicht mehr, fertig aber trotzdem noch nicht :-(


    Fenster, Isolierung rundum, Elektrik, Innenverkleidungen, Dielenfußboden sind endlich fertig, Wasserversorgung ist zu etwa 80% fertig (Eigenbautank fehlt noch), Möbel fehlen noch komplett.


    Ein paar halbwegs aktuelle Fotos gibt's hier in der Bildergalerie.


    Ich gucke demnächst wieder öfter hier vorbei, habe aber vor, das Land im März Richtung Spanien und Portugal zu verlassen, in Bodenheim werde ich daher nicht aufkreuzen.


    Björn

    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    die von mir genannten Einsatzarten in den Stadtfuhparks ergeben sich daraus, dass man die 3 - Achser in den engeren Innenstädten praktisch nie einsetzt, einmal wegen der Wendekreise und der Abmessung, zum anderen weil die Reifen und achstragenden Teile auf der dritten Achse durch die vielen engen Kurven und das Radieren überproportional verschleißen und Kosten verursachen. Die Reisebusse hab ich nicht angesprochen.


    Ausnahmen bestätigen wie üblich die Ausnahme. In Berlin fahren seit vielen Jahren 15m lange Dreiachser im Linienverkehr, an die sich die Fahrer innerhalb der ersten zwei Jahre aber auch erst gewöhnen mußten. Es gab anfangs nicht einen einziges 15m-Langeisen mit den originalen und vor allem auch im richtigen Farbton lackierten Heckecken.
    Besonders kritisch ist das Ausschwenken des Hecks bei vollem Lenkeinschlag, zum Beispiel beim Losfahren aus engen Haltestellen. Da die 3. Achse hydraulisch gelenkt ist (und damit keinem höheren Verschleiß unterliegt als die erste Achse), schwenkt der 4m lange hintere Überhang extrem aus und zerschellt schon mal an einem Baum, einem Haltestellenmast oder einer Wartehalle. Alles schon dagewesen, nach drei Beschaffungsserien und einem neuen Mann an der Spitze der Berliner Verkehrsbetriebe ist man dann doch wieder zum teureren (Gelenk, Anzahl Reifen, Verbrauch, Platzbedarf auf dem Betriebshof und in der Werkstatt) Gelenkbus zurückgekommen.


    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    Aber es bleibt die Tatsache, dass man auch bei 2 und 3 Achsern aus den Verkehrsbetrieben nach der Länge fragen muß: Eine Womozulassung mit 13,50 oder 15 m wird ein wenig schwierig werden .....


    Irgendwo auf'm Land wird's schon gehen, bis mal jemand das ganze näher betrachtet und feststellt, daß es dieses Fahrzeug gar nicht geben dürfte ;-)


    Da kenne ich zwei, die ihren 18m-Gelenkbus nicht als Wohnmobil zugelassen bekommen haben, wohl aber als Büromobil, was ja genauso ein auf 12m beschränktes Sonstiges Kraftfahrzeug ist wie ein Womo... Die Abnahme erfolgte - richtig - auf dem Land!


    Björn

    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    die Niederflurbusse im Linienverkehr der Städte dürfen bis 13,50 und die im Überlandverkehr bis 15 m lang sein.


    Nö, die maximale Länge für Omnibusse beträgt aktuell 18,75m für Gelenkbusse, 15m dürfen es an einem Stück sein. Wo diese Langeisen fahren, ist dabei egal und obliegt komplett der Sorgfaltspflicht des Fahrers/Halters. Reisebusse gibt's schon seit vielen Jahren mit 15m, Neoplan hat sowas mal, allachsig gelenkt, als Doppeldecker gebaut, ist heute im Ausland gefragt, weshalb diese "Megaliner" oder "Megashuttle" genannten Busse wieder neu aufgelegt werden.


    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    Gelenkbusse werden als Anhängerkombinationen betrachtet und dürfen bis 18,75 m lang sein.


    Nein, keine Anhängerkombination. Gelenkbusse durften bis vor etwa 3 oder 4 Jahren 18m lang sein, die maximale Länge für Fahrzeugverbände, wenn sie nicht im Güterverkehr eingesetzt werden.


    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    Doppelgelenkbusse gibt es bis 24, 50 m Länge, in Aachen fährt die ASEAG zwei Linien mit vanHool -Bussen in dieser Größe


    Die Hamburger Hochbahn ist derzeit der größte Abnehmer dieser Mega-Busse, die praktisch nicht rückwärts zu rangieren sind. Nur wenige Meter gehen, dann gehen die beiden hinteren Teile eigene Wege.
    Die Teile sind auch nur mit Sondergenehmigung zuzulassen, wie auch die wieder in Mode gekommenen Bus-Anhänger-Züge oder die neuen Lkw-Riesen nach schwedischem Vorbild, die aus Sattelzug + Anhänger oder Motorwagen mit Aufbau und Sattelanhänger im Schlepp bestehen.


    Jeder in Deutschland zugelassene Omnibus mit maximal 12m Länge ist auch problemlos als Womo zuzulassen, soweit er die normalen TÜV- und Womo-Kriterien erfüllt, was bei alten Kisten von 15 oder 20 Jahren eher selten der Fall ist.
    Und bitte Finger weg von Berliner Doppeldeckern. Dieses Grauen habe ich buchstäblich tagtäglich vor Augen, die Dinger sind zwischen 1 und 1,5Mio km gelaufen, von Durchrostungen im großen Maßstab wollen wir erst gar nicht reden.


    Björn

    Nee, da hat der gute Krabbe leider nicht ganz Recht.
    Es gilt: wenn alter rosa Führerschein mit Klasse 2, dann darf ein leerer (!!!) Omnibus gefahren werden, aber natürlich ist diese Klasse auch Voraussetzung für das Fahren aller Fahrzeuge über 7,5t zGG, solange sie nicht Omnibus sind. Für den Omnibus ist heute IMMER ein Führerschein der Klasse D/DE notwendig, den alten Personenbeförderungsschein in Zusammenhang mit der Klasse 2/Lkw gibt's nicht mehr.
    Wer die Klasse 2 auf dem rosa Schein hatte, nun aber den EU-Führerschein und hinter der neuen Lkw-Klasse C/CE nicht die Kennzahlen 171 (C1/C1E) oder 172 (C/CE) stehen, der darf nur noch große Fahrzeuge ausgenommen Busse fahren. Kann man aber nachtragen lassen, wenn man den 2er Führerschein noch vor der Führerscheinreform gemacht hat.


    12m ist das Höchstmaß für Kraftfahrzeuge, Fahrzeugverbände dürfen nicht länger als 18,00m sein, solange sie nicht im Güterverkehr eingesetzt werden (dann 18,75m). So auch bei Sattelzügen: 15m (16,5m im Güterverkehr) bzw. Aufliegerlänge 12m (oder 13,8m bei Güterverkehr).


    Genug bessergewußt.


    Björn

    Holz arbeitet, wenn die Luftfeuchtigkeit sich ändert. Dann wirft es Wellen bei geringen Materialstärken, bei Nut-Feder-Holz vergößern sich die Fugen u.U. so weit, daß die Feder aus der Nut rutscht, Sperrholz läßt sich je nach Anzahl der Lagen u.U. nur in eine Richtung biegen, weil's sonst bricht (bei 4mm/3 Lagen z.B.)


    Aber wie wär's mit simplen Kunststoff-Hartschaumplatten? Die gibt's in ganz vielen verschiedenen Farben, haben eine spiegelglatte oder eine matte Oberfläche, lassen sich mit der Kreissäge problemlos sägen, sind leicht, abwaschbar, wasserfest, lassen sich verkleben, klemmen, nieten, schrauben oder annageln, 3-4mm Stärke reichen völlig. Nur auf Rempler reagieren sie wie Holz: sie bekommen eine Macke, weil sie verhältnismäßig weich sind (geschlossene Oberflächen, dazwischen feinporiger Hartschaum).


    In meinem kleinen 210D sieht das dann so aus:



    Bei dem Auto hatte ich das Glück, daß ich die Platten in dem serienmäßigen Blech-Hochdach wunderbar entlang der Kante zwischen Seitenwand und Hochdach einklemmen konnte und sie so genau die Form des Dachs angenommen haben. Wenn man genau hinsieht, sieht man, wo die Quersparren sitzen, die sind nämlich nicht isoliert (tropf-tropf-tropf) und ragen etwas über das angrenzende Trocellen heraus, womit dort die Deckenplatte wellig liegt.
    Den Problembereich in der hinteren Deckenkuppel habe ich im hinteren Schrank versteckt :-)


    Björn

    Zitat von Danny-Mayer

    Prima, dann werde ich wohl bald meinen ganzen Koffer abschleifen und neu Lackieren können.
    Und jetzt als Erste Hilfe?
    mit den 4 kleinen Schnitten meinte ich Sternförmig und dann müsste die Spannung ja weg sein, nur wie bekomme ich den Halt zwischen Gfk und Schaum wieder her.
    Ich habe noch abfallstücke, da kann ich ja mal diverse Kleber testen.
    Danny


    Sternförmig schneiden ist auch schlecht. Schnitte am besten immer abrunden, egal ob in Blech oder Kunststoff, sonst reißt's womöglich durch Kerbwirkung in den Ecken weiter. Als schnelle Hilfe solltest Du daher die Enden des Risses mit einem z.B. 3- oder 4mm-Bohrer anbohren, um ein Weiterreißen zu unterbinden. Dann mit einem wirklich hitze- und wasserfesten Dichtband abkleben.
    Oder gleich richtig machen, aber das hat ja schon jemand erklärt.


    Lackfarbtöne: als 2K-Lkw-Lack bekommst Du jeden erdenklichen RAL-Farbton, mußt den ja nicht beim Stern oder bei MAN kaufen. Helle Farbtöne oder Pastelltöne sind vorzuziehen wie weiß, gelb, hellgrau, hellblau, hellgrün. Je dunkler, umso weniger Reflexion und umso größere (und schnellere!) Aufheizung der Oberfläche und des Aufbaus.


    Björn

    Ich kann da nur wieder meine Schüco-Alufenster ins Feld führen. Aufbau analog zu KCT oder Kusters, also oben angeschlagen und nach außen öffnend (ein "Klapp-Senkfenster", weil es sich beim Öffnen oben leicht absenkt). Die Aufstellscheren kommen aus dem britischen Königreich, da gibt's solche Fenster an Häusern zuhauf.
    Aber: meine Fenster sind mit den Außenmaßen 1200x800 sehr groß und damit beim Einsatz von Verbund-Isolierglas (2x 6mm) sehr schwer (und ich meine sehr, pro Flügel ohne Rahmen etwa 7-8 kg), so daß die Aufsteller überfordert sind und den Fensterflügel nicht oben halten können. Ich könnte jetzt den ("ganz normalen") Fensterbauer dafür verantwortlich machen, müßte dafür aber alles wieder ausbauen und müßte auf solche Fenster verzichten, weil sie anders nicht zu fertigen wären...
    Was KCT jedoch für Glas verwendet, das man sogar mit einem Hammer nicht einschlagen kann, weiß ich nicht. Ist auch fraglich, ob man sowas braucht, meine Fenster haben ihre Unterkante in 2,3 bzw. 3,0m Höhe.


    Björn

    Nein, effektiv ist ein solches Blockheizkraftwerk sicher nicht. Ein Dieselmotor hat im Leerlauf ohne jegliche Belastung den schlechtesten Wirkungungsgrad überhaupt. Der beste läge - bei zur Hauptbelastung passenden Leistungsauslegung - im Bereich des maximalen Drehmoments. Wenn man davon ausgeht, daß dieser Bereich im Normalfall im ersten Drittel bis etwa zur Hälfte des nutzbaren Drehzahlbereichs liegt, müßte ein Lkw-Motor bei etwa 1500/min bei Dreiviertel- bis Vollast laufen, um wirklich als effektiv bezeichnet werden zu können. Dann kann man mit etwa 200 bis 230g Kraftstoff pro abgegebener kWh rechnen.
    Bei Deiner zu erwartenden Leistungsaufnahme von maximal 3-4 kW würde ein Turbodieselmotor mit etwa 0,2l Hubraum reichen. Sowas gibt's aber nicht...
    Bliebe nach wie vor die nicht zu verachtenden Emissionen durch Abgas, Lärm und Wärme sowie auch Vibrationen.


    Würdest Du Deinen Antriebsmotor doch so nutzen wollen, hättest Du über kurz oder lang große Probleme mit extremer Verkokung der Ventile, evtl. einem verstopften Oxikat oder gar Rußfilter, bei niedrigen Außentemperaturen würde der Motor im Leerlauf zudem seine Betriebstemperatur u.U. gar nicht erreichen, womit ein deutlich erhöhter Verschleiß und der übermäßige Eintrag von Kondenswasser und unverbranntem Dieselkraftstoff ins Motoröl mit dadurch verminderter Schmierwirkung die Folge wäre.


    Laß es einfach, denk nicht weiter drüber nach, lohnt nicht :-)


    Gruß,
    Björn

    Beim Bushersteller Evobus gibt's für knapp 40 Euro eine "Hochdruckpumpe", die zwar keine Tauchpumpe ist aber in etwa so groß. Wird für die Bustyen Mercedes Travego und Setra TopClass im WC für's Waschbecken benutzt.


    Björn

    Hallo,


    ein "Wagi" hat auf unserem Werkstatthof kürzlich einen 40 Jahre alten Büssing-Lkw zerlegt, der, mit einem Aufbau von Ackermann versehen, seit 25 Jahren mobile Behausung für einen anderen Wagenbewohner war. Hinten ein gefliestes Wannenbad, vorn überm Fahrerhaus Bett und so, ganz nett, aber alt und verwohnt.


    Worauf ich nun hinaus will: viele Ecken des Aufbaus waren mit billigem Bauschaum ausgespritzt und dienten mir nun als Gegenstand eines Langzeitversuchs.... Den Schaum habe ich mechanisch aus den Ecken (vor allem am stählernen Heckportal) gekratzt und mir das Metall drunter angesehen: zwar rostig, aber alles andere als durchgerostet oder irgendwie kritisch. Und da frage ich mich doch: warum diese (auch bei mir selbst zu beobachtende) Angst vor PU-Schaum? Das Zeug mag definitiv unangenehme Eigenschaften haben, wenn es UV-Licht ausgesetzt wird. Denn dann zersetzt es sich und wird zum Schwamm. Aber in Dunkelheit scheint der Schaum unbedenklich zu sein.


    Was aber auf jeden Fall deutlich zu sehen war: Alu und Stahl vertragen sich, wie ja auch allgemein bekannt ist, unter Einwirkung von Feuchtigkeit überhaupt nicht. Die Übergänge vom Aluaufbau auf die Stahl-Bodengruppe waren derart verrottet, daß sie beim Zerlegen von selbst zerfielen. Wäre der Lkw, der nach 18 Jahren Bewegungslosigkeit noch selbständig fahrbereit war (er ist dennoch geschleppt worden), eine längere Schlechtwegstrecke entlanggepoltert, hätte sich das Zerlegen des Aufbaus vermutlich von selbst erledigt :-) (der Rahmen war übrigens noch fast wie neu).


    Björn