Leerkabinen-Würfel im Kastenwagen? Jetzt spinnt er total!

  • Nachdem ich jetzt meinen alten Kastenwagen entkernt habe ist mir Folgendes negativ aufgefallen:


    1. Überall Literweise Kondenswasser im Rahmen
    2. Liebevoll gezimmerte Möbel wurden größtenteils zerstört, da nicht auf Zerlegbarkeit geachtet wurde
    3. Das gesammte Material wie Isolierung und ähnliches muss ich für den neuen Ausbau neu kaufen, da das alte nicht in brauchbarem Zustand entfernt werden konnte.


    Kastenwagen bleibt für mich aber die richtige Option, da ich keinen Außenaufbau bauen kann und will und die Wendigkeit und Unauffällikeit des Kastens genieße. Auch bei Unfällen ist mir ein Metallkasten lieber. Und nicht zuletzt hab ich jetzt schon einen neuen.


    Jetzt die neue Idee: Um den Aufbau vom Basisfahrzeug unabhängig zu machen und bei Unfällen, oder sonstigen (z.B. altersbedingten) Schäden am Fahrzeug schnell wechseln zu können, baue ich einen selbsttragenden, modularen Ausbau hinein, quasi eine Leerkabine mit genau der Außenform wie die Innenform des Kastens. Dadurch bekomme ich das auch richtig isoliert und hermetisch abgeschlossen. Bei Fahrzeugwechsel kann man das ganze umziehen ohne viel neues zu brauchen.


    Ich würde die ganze Kabine in so Art Würfel unterteilen (damit es in aufgebautem Zustand durch die Tür passt), die dann miteinander verbunden werden. Das hab ich mir etwa so vorgestellt (siehe Attachement).


    Einfach zusammenschieben und mit ein paar Schrauben durch beide Rahmenteile verbinden. Natürlich wird das alles nicht rechteckig sondern eben genau so wie der Kasten innen auch ist. Die Formen dafür hab ich eh schon als Schablonen vom alten Ausbau.


    Probleme gibt es natürlich überall wo zwingende Verbindungen zwischen Kasten und Kabine vorgesehen sind, sprich Fenster, Türabschlüsse, Lüftungen, Gurtbefestigungen und Anschlüsse (Wasser, Strom...). Das muss ich dann im Detail klären, halt ich aber nicht für unmöglich. Die Kabinenwürfel müssen eben an geeigneten Stellen aussen stabile Winkel besitzen, über die sie mit der Karosserie verschraubt werden. Und dort wo Fenster hinkommen, muss die Karosseriewand absolut plan auf dem Würfel aufliegen und wird dann mit dem Fensterrahmen verpresst.


    Systeme die naturgemäß stark verbunden sind, wie z.B. Gasanlage oder Wasseranlage sollten dann halt nicht zu stark verteilt sein, so dass man nicht doch alles zerlegen muss. Ich würde sogar so weit gehen und auch den Boden und die Decke jeweils in die Würfel mit integrieren, damit man hier wirklich dichte Abschlüsse bekommt und z.B. ausgelaufene Flüssigkeit nicht in den Kasten sickert.


    Klar verliert man so einiges an Raum und der schnellste Weg einen Kastenwagen auszubauen wird das sicher auch nicht, aber ich bin motiviert und will einen ordentlich wintertauglichen Kasten haben. Und wenn ich einen neuen hol, will ich nicht wieder von vorne anfangen. Für diesen Ausbau hab ich mir eine große Halle angemietet und der läuft unter dem Motto Perfektionissmus :D


    So und jetzt lasst mal hören was ihr so davon haltet.

  • So etwas ähnliches wollte die Fa. Seitz mal auf den Markt bringen:


    Eine Wohnkiste, die man einfach bei Bedarf aus dem Kastenwagen rausziehen kann.


    Nur ist scheinbar nichts draus geworden.


    Dieses Prinzip würde mir besser gefallen, als die von Dir angestrebte Lösung, so eine Kiste fest mit dem Fahrzeug zu verbinden und nur bei Fahrzeugwechsel aus und einzubauen.

    Grüße vom QM.

  • Äh, wozu sollte ich die Kiste aus dem Fahrzeug ziehen wollen? So modular brauch ich's nicht. Sonst hätte ich mir auch einen Pickup geholt :D
    Ausserdem hat die Tür eine wesentlich kleinere Öffnung als der Innenraum. Da verschenk ich ja die Hälfte des Raumes und sogar die Stehhöhe!
    Und wie soll das mit den Fenstern funktionieren???
    So wie ich das verstanden habe ist die Kiste mehr als Raumerweiterung gedacht und für Leute die den Transporter auch noch als Transporter nutzen wollen.


    Natürlich ist es aufwedig die von mir geplanten Teile zusammen und wieder auseinander zu bauen, aber nichts im Vergleich einen neuen Bus von 0 an auszubauen. Außerdem macht man das ja vielleicht alle 8 oder 10 Jahre mal, nicht ständig. Im Zweifelsfall, wenn man in 10 Jahren doch ganz andere Interessen hat, und evtl. Familienzuwachs, kann man das ganze ja nochmal in einen recht neuen Kastenwagen reinbauen und dann noch zu einem vernünftigen Preis verkaufen. Es ist ja so, dass man die teuren Ausbauteile beim Verkauf quasi verschenken muss, weil das Basisfahrzeug außenrum einfach nichts mehr wert ist. Das ist aber nur eine Nebenüberlegung. In erster Linie will ich einen wirklich dichten und ordentlich isolierten Kastenwagenausbau. Wenn ich mir die Bilder von Seitz anschaue, ist das das genaue Gegenteil. Völlig offen zum Fahrerhaus und einfach die Wand mit Teppich beklebt. Und so windige Vorhänge als Raumteiler. Das will ich mal im harten Wintereinsatz bei -30° Grad sehen :twisted:
    Außerdem ist das keine Küche sondern eine Notlösung. Ich bin nämlich auch Hobby-Koch, aber mit dem Arbeitsplatz vergeht einem ja schon von vornherein die Lust am Kochen.

  • Neben dem von Dir angesprochenen Raumverlust sehe ich bei Deiner Idee noch folgendes Manko: Du willst genau nach der Karosserieform bauen und willst so bauen, um den Ausbau so komplett in eine neues Basisfahrzeug zu bauen, wenn der alte hinüber ist.
    Nur gibt es dann noch dieses Basisfahrzeug? Oder ist nur noch der Nachfolger mit anderer Karosserieform erhältlich? Denn dann passt Deine "Kiste" u. U. auch nicht mehr in ein neues Basisfahrzeug.


    An Deiner Stelle würde ich die Energie eher darauf verwenden dafür zu sorgen, dass zum einen Dein derzeitiges Basisfahrzeug, welches Du am ausbauen bist, möglichst lange hält. (Kondenswasser, welches sich im Rahmen sammelt muß nicht sein...)
    Und weiterhin würde ich ggf. beim Möbelbau auf einfache Demontage u. ggf. durch nicht zu sehr an die Karosse angepasste Konturen auch möglichst einfache Weiterverwendung in einer neuen Karosserie achten.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Ist mir schon klar, daß das nix für Deine Ansprüche ist.


    Nur wenn ich mir hier so die einschlägigen Beiträge zum Thema Kastenwagenausbau anschaue, glaube ich nicht, daß es möglich ist so eine Lösung zu realisieren. ohne z.Bsp. auch auf eine Öffnung zum Fahrerhaus hin zu verzichten.


    Dann Frage ich mich allerdings, warum es unbedingt eine Kastewagen sein soll.


    Darüber hast Du zwar schon einiges geschrieben, aber in einem solchen "modularen Aufbau" dann noch nutzbare eingetragene Sitze zu haben dürfte eine weiter Hürde werden.


    Ich denke mal die klassische Ausbauvarianten, jedoch in Anlehnung an Deine Wünsche auf "Demontierbarkeit" sollte da schon wesentlich leichter zu realisieren sein.


    Daß man beim Kastenwagen, das Problem des Kondeswassers vielleicht nie ganz in den Griff bekommt, läßt sich evtl. auch anders bekämpfen.


    Hierzu werden Dir die "Fachmänner" im Forum sicher noch einiges sagen können.
    Meine Idee wäre, alle Hohlräume mit Wachs versiegeln, jedoch an den tiefsten Stellen eine Möglichkeit vorsehen, daß Kondeswasser ablaufen kann. Dann sollte es sich nicht mehr dauerhaft darin stauen können.

    Grüße vom QM.

  • Das mit den Löchern unten hab ich mir auch schon überlegt, aber dann bekommt man halt durch den Sprühnebel von unten wieder frische Feuchtigkeit rein. Außerdem ist es natürlich immer gefährlich unten rumzubohren, da man das immerhin verzinkte Metall wieder zusätzlich schädigt.


    Zu den Bedenken von Krabbe: Natürlich will ich die Karosserieform nicht 1 zu 1 nachbauen. Nur an ganz wenigen Stellen, wo ich auf die volle Breite angewiesen bin (mein Bett ist quer zur Fahrtrichtung) werde ich den Aufwand betreiben. An den meisten anderen Stellen reicht es mir wenn die Außenwände der Würfel ungefähr die Form haben, die eine an die Fahrzeug-Innenwand gepresste dünne Sperrholzplatte haben würde.


    In vielen Teilen sind die Ausbauschritte dann eh fast identisch wie wenn ich den Kastenwagen direkt innen beplanken würde.


    Das mit den sich ändernden Innenraummaßen ist natürlich ein großes Gegenargument. Hier müsste man sich mal die Produktpolitik von FIAT anschauen. In den letzten 12 Jahren haben sie ja innen nichts geändert. Im Zweifelsfall könnte man ja auch auf ein etwas älteres Fahrzeug mit extrem wenig Laufleistung zurückgreifen, wenn man einen passenden Ersatz braucht und das aktuelle Modell nicht mehr passt.


    Und komm, zweimal zieht man sowas nicht mehr um, für 20 Jahr brauch ich nicht vorausplanen. Wie gesagt, die Hauptidee ist ein Kastenwagenausbau mit den Vorteilen einer geschlossenen Kabine zu haben. Ich wüsste jetzt nicht wie ich das anders mit wesentlich weniger Arbeit schaffen sollte.


    Vielleicht sollt ich noch erwähnen, dass mein Ausbau eh nur ein 3/4 des Kastenwagens ausfüllt und ich eh sehr aufwendig Zwischenböden und Zwischenwände plane. Der hintere Teil ist abgeriegelt, nicht isoliert und beherbergt Kajaks, Fahrräder und nasse Kajaktextilien, die dort im Durchzug trocknen. Das hat sich im ersten Ausbau bewährt und wird jetzt durch den erhöhten Boden noch verfeinert.


    Natürlich will ich den Ausbauplan auch nicht mit einem fixen Würfelraster überziehen und das dann so zerteilen, sondern es werden halt die Teile die eh zusammengehören zusammensteckbar gemacht. Also z.B. die untere und die obere Hälfte der Küche, die Sitzgruppe wird in 4 Teilen gebaut usw. Ich glaube so viel Arbeit ist das gar nicht. Eher in der Bemaßung und im Planen, und nicht in der Durchführung.


    Soeben ist mir noch ein weiterer Vorteil eingefallen. Wenn die ganze Isolierung an dem Innenleben durchgeführt ist, und man dieses in Teilen demontieren kann, kann man auch mal was an der Karosserie machen. Am durchschnittlich ausgebauten Kastenwagen ist das so gut wie unmöglich, da man nicht einfach mal großräumig Metall freiräumen kann, um z.B. ein Blech auszutauschen, wenn einem da jemand reingefahren ist.


    Die Arbeitsrichtung ist halt auch eine andere. Wenn man die Wände erst isoliert, dann beplankt und dann Möbel drauf baut, muss man entweder konsequent auf Klebung verzichten, oder man kann das ganze nicht mehr demontieren ohne alles zu zerstören. Baut man die Wände draussen und schraubt sie nur mit Winkeln an wenigen stellen fest, kann man fast alles kleben und kommt trotzdem noch gut dahinter.

  • hallo, mein guter Amateur-Escoffier, 5 Gänge in nem Kastenwagen bei 30 ° minus, na, kein Wunder, dass Du da im Kondens ertrinkst.... :roll::oops::P:wink:


    Aber Spass beiseite: Wenn Dein Konzept so toll und überzeugend wäre, dann hätte es irgend ein Profi schon längst im Programm, oder? Mitnehmen geht vernünftig nur in einem Sandwichwürfel, den man komplett auf ein neues Fahrgestell schraubt und gut ist.....
    Dein Modularsystem, aber als Komplettkiste, würde sich übrigens hervorragend auf einer Pritsche mit Plane und Spriegel eignen, auch völlig unaffällig. Die Kiste kannst Du, weil lackiertes Sperrholz außen völlig ausreicht, mit Sicherheit selber machen...usw..usw :idea:


    Das kommt übrigens aus der Trucker - Oldtimer - Szene, wobei die das Original - Erscheinungsbild Ihres Büssing o.a. nicht durch moderne geschleppte Wowas verschandeln wollen und solche Kisten als Ladung unter der Plane fahren......


    Aber zurück zu Deinem Kastenwagenmodell, an das Du durch die Anschaffung schon gebunden bist.


    Also zuerst mal könntest Du in Deiner Denke was* verändern, dann fiele es Dir leichter, mir zu folgen.
    Was*..... das ist Die Illusion, dass Du in einem Womo alles wie in einer Ritterburg "für die Ewigkeit" bauen kannst. Isolierung im Kastenwagen ist ein ex-hopp Teil, das macht man rein, hält die Karre damit 10 bis 12 Jahre am Leben, bis die Technik aufgibt, und dann isoliert man das nächste Mobil halt neu...Punktum.
    Du könntest natürlich ein Sandwich innen auf die Verstärkungsstreben mit Blechschrauben aufschrauben, aber das kostet Dich an die 8 cm Breite im ohnehin nicht reichlich breiten Innenraum (1,64 zwischen den Innenholmen an der breitesten Stelle?), wo Du mit jedem cm geizen mußt.....
    Nach der Zeit im Auto wäre diese Platte auch nicht mehr neu, durch Vibrationen angescheuert, an den Schraubenlöchern angerissen, weil auf Spannung, löchrig von den Möbelbefestigungen und nicht mehr passend, weil ein neues Modell oder Markenwechsel....... angeschmutzt sowieso...hihih
    Außerdem ginge so ein breiter Zwischenraum am Blech wirklich nicht ohne Ablauföffnungen und vorherige sorgfältige Rostvorsorge mit Mike Sanders oder so.... wobei man die Öffnungen mit darübergeklebten schräg angeschnittenen Wasserschlauchstücken gegen Spritzwasser schützen kann.


    Nein, eigentlich gehört es sich, die Kastenwagenwände so zu Iisolieren, dass Kondenswasser nur an den unvermeidlichen Stellen auftreten kann, nämlich in den Holmen. Aber auch die kann man mit Schaum voll ausfüllen...aber Vorsicht, so ein PU-Schaum kann die Außenwand verbeulen, wenn Du zuviel reinspritzt.... ich hab das bei meinem 609er prima hinbekommen... erst Terosonspray rein..... mit alten Fönen getrocknet..... dann Bauschaum in die erweiterten 10er Löcher ... hat 14 Tage gedauert... Stück für Stück... immer nur 10 bis 12 cm auf einmal.... mit einer Flasche kam ich einmal durch den Wagen....auch an der Decke.... aber das Ding läuft immer noch bei einem Winzer im professionellen Einsatz...18 Jahre alt...wurde im 4.Jahr ausgebaut..... und Rost nur an den Türen.......
    (Anmerkung: ...widerspricht zwar dem "nicht für die Ewigkeit", siehe oben, aber ein Mercedes T 2 der damaligen Baureihe war für eine Million Kilometer gut, die verrosteten bei immer noch funktionierender Technik....)


    Auf die Flächen gehört vollflächig und in der ersten Schicht direkt aufs Blech sehr sorgfältig und spaltenlos verklebter PE-Schaum von der vollvernetzten Sorte, bei reimo als xtrem-isolator bekannt, als Rollenware seinerzeit bei Ormo viel billiger, gibts auch im Industriebedarf, nur leider für Großabnehmer.... aber ich hab mich seinerzeit an so einen dranhängen können...fragen... rumsuchen...quatschen.....
    Wo der Schaum direkt auf dem Blech klebt, kann kein Wasser entstehen, hat keinen Platz .... davon 30 oder gar 40 mm, so hoch wie die Holme sind.... in die Schiebe- und Hecktüren reinstopfen.. auch in die unteren Ritzen.... die ganz engen Falzen mit Antirost vollaufen lassen ....
    Oben drauf etwas dünnes Sperrholz, ach ja, die Kältebrücken bei den Holmen sollte man durch aufgeklebte Schaumstreifen entschärfen. Die meisten habe ich dabe in den Möbeln verschwinden lassen können oder anderweitig kaschiert.....


    All das wird mit dem späteren Schrottfahrzeug entsorgt..... das Rausreißen und wieder Verwenden macht keinen Sinn, ist viel zu aufwändig, denn auch Deine Zeit kostet Geld.... wenn Du in der Zeit in Deinem Beruf was tust, hast Du in eine Stunde mehr verdient , als die Isolation für ne halbe Wand an Material kostet....


    So...jetzt kommen wir zu dem, was sich von Deiner Idee gut verwenden lässt, nämlich mitnehmbare Möbel. Da macht es Sinn, die mit haltbaren Materialien und auch schönen Oberflächen zu bauen. Der Trick ist, dass Du sie streng rechtwinklig, aber ohne Rückwände baust. Dort werden nur zwei Querstreben unten und oben eingesetzt, die für Stabilität sorgen. Die werden so breit bzw tief, dass Du sie in Deinem jetztigen Auto passend mit der Oberkante an die Wand setzen kannst. Oben und vor allem am Boden, der aus mindestens 12 mm Platte bestehen sollte, macht Du das Möbel mit Schraubwinkeln fest. Den durch die Form der Wand im Kastenwagen entstehenden Spalt machst Du mit einem Sperrholzstreifen dicht, den Du an der Seitenwand des Möbels anschraubst. Wenn Bedarf zum besonderen Abdichten besteht, z.B. für den Kühli, hilft dann eine Raupe aus Sika zwischen Rückwand und Blende..... die schraubt man dann bei Abbau aus dem Möbel und läßt sie hängen, beim neuen gibts eh eine neue Schablone....... Durch diese Bauform kannst Du die Möbel gut an andere Einrichtungspläne beim nächsten Mobil oder an andere Modelle anpassen.


    Ach noch eins, die Idee, das Wagenheck nicht zu isolieren, gefällt mir nicht wirklich. Auch da sollte die Außenwand geschützt werden, abgesehen davon, dass Winterklamotten schneller trocknen , wenn sie etwas Wärme vom geheizten Innenraum mitbekommen. Außerdem kann sich der Gammel auch seitwärts von hinten in die Kabine reinziehen.


    PS: Auch die Fenster lass bitte im alten Auto drinnen, die sind verkratzt, die Mechanik ist ausgeleiert und das Ausbauen meist nicht ohne Schaden hinzubekommen......

  • Hallo zusammen,


    schaut mal hier: http://www.flexebu.de
    Der Ansatz dieser Firma ist zwar ein anderer (den Trapo, den ich Mo-Fr zur Arbeit habe, am WE zum Light-Womo zu machen), aber vielleicht sind einige Anregungen bezüglich der Möbel dabei.


    Das Wasser von den Sportsachen sich irgendwo den Weg ins Iinnere bahnte halt ich für durchaus möglich. Wie meine Oma schon sagte: Wasser had kleene Köpf
    Dagegen hilft vielleicht das: http://www.trans-lining.de


    Grüße aus dem Vogtland

  • Hallo nochmal, danke für die ausführlichen Ratschläge, sehr konstruktiv in der Tat. Werde mir das Würfelkonzept sehr genau überlegen. Evtl, kann man ja auch bei verschiedenen Teilen des Kastens verschiedene Konzepte benutzen und kombinieren.


    Die Idee mit den zu kurzen Möbeln, die mit dünner Schablone auf die jeweilige Fahrzeugwand angepasst werden finde ich schon mal ziemlich schlau. Muss mal weiter planen und schauen.


    Noch schnell meinen Trockenraum verteidigen. Es handelt sich hier nicht um einen Trockenraum, sondern einen Nassraum. Kajaksachen sind keine Winterklamotten. Die sind klatschnass und nicht feucht und die müssen nicht strohtrocken sein, die müssen vor allem luftig hängen. Dazu ist der Raum rundherum mit Zwangslüftungen ausgestattet, die bei schneller Fahrt (und auch im Stand) einen ordentlichen Durchzug entstehen lassen. So kann man die nassen Klamotten nach dem Wochenende einfach hängen lassen und es muffelt nichts. Das war so mit das einzige was an meinem letzten Ausbau wirklich genial war :D
    Und wozu bitte soll ich einen Raum isolieren, der sowieso innnerhalb von wenigen Minuten die komplette Raumluft austauscht? Kondenswasser gibt's hier nicht, da ja die Innentemperatur gleich der Aussentemperatur ist. Und das Wasser steht dort eh am Boden. Hier ist eher eine ordentlich Wanne gefragt, die nicht in den Rahmen sondern nach draussen entwässert, auch wenn bei flotter Fahrt alles von links nach rechts schwappt.


    Meine Idee mit der abgeschlossenen Kabine war eben genau, den Metallrahmen und den Wohnausbau zu trennen. Dann kommt nämlich auch überall Luft hin und einmal eingedrungene Feuchtigkeit kann auch wieder entweichen, z.B. wenn das nächste mal die Sonne auf die Wand brennt.


    Ich denke halt dass eine isolierte Möbelwand ungefähr in Fahrzeugwand-Form nicht so viel aufwendiger zu bauen ist, als die ganzen Winkel und Holräume an der Wand mit Schaum auszukleben. Ich brauch da größtenteil auch nicht jeden cm und kann ganz gut mit einer Anäherung sagen wir senkrecht bis zur Mitte und dann abgeschrägt bis zum Dachwinkel leben. So rund ist der Duc nicht. Und dafür sollte sich dann auch ein Folgefahrzeug finden lassen, wenn es denn so weit kommt. Wahrscheinlich will ich aber eh keinen nach 2007, denn dann bekomm ich ja meine Sitzplätze hinten nimmer zugelassen! :P


    Und dann kann ich die Schablonen für alle Seiten nehmen, dann geht das zack zack. Wenn ich den Rahmen komplett isolier, pfrimel ich mir ja nen Wolf!


    Der Grund wieso ich meinen Bus wie eine Ritterburg bauen will ist der, dass ich eben in einem Jahr darin mehr Zeit verbringe als so manch anderer in 10 Jahren. Außerdem mag ich gerne Sachen die so ausgeführt sind, dass man sie auch mit einer Horde betrunkener Arbeitskollegen benutzen kann, ohne dass hinterher alles kaputt ist. Auf windigen Klapp-Tischchen kann man halt nicht tanzen.


    Noch ne Frage: Wie kommst Du auf 164??? Ich hatte im alten schon eine Liegelänge von 180 quer und zwischen den Holmen von Blech zu Blech (was ich für das Bett ausnutzen will) sind es mehr als 190!

  • Hallo zusammen,
    ich habe mal ein bisschen mitgelesen und vieleicht hilft ja dieser Link
    http://www.geocar.at/navacco_neu.htm
    Ich war vor kurzem bei geocar und hab mir diese kabine angesehen. Die Idee von Herrn Klenkhart ist die Nutzung der Kabine im ''Altagsbetrieb'' als eine Art Pickup mit Hardttop. Alle Schränke lassen sich arretieren und werden seiner Aussage nach im Sommer ins Vorzelt gestellt wg. Kondens und Gestank.
    In irgendeinem anderen Theme hat einer den Link für Flightcase - Zubehör eingestellt. Mit solchem oder ähnlichen Material kann man m.M nach auch stabil doppelstöckig bauen.

  • Wegen Querschlafen hab ich mir damals die ganzen lichten Innenmaße der Transporter beschafft mit Maß zwischen den Holmen zuzüglich 2x3 cm für Übrdeckung und Verkleidung.... die waren so schmal, der breiteste halt der T 2 mit gerade mal 1,88.... danach der DAF 400 mit knapp 1, 80 und dann kamen all die Transits und Peugeots und Renaults und T 1 mit zwischen 1,60 und 1,70.....

  • Dann hast Du entweder noch den alten Ducato gemessen, oder Du hast nicht die optimale Höhe ausgewählt. Die Außenwand des Ducatos geht erst senkrecht los, dann so 20cm über den Radkästen kommt ein Absatz. Das ist auch die Höhe wo die Gurtbefestigungen sind. Dann geht's zwischen den Holmen direkt mit dem äußersten Karosserieblech weiter und das wölbt sich zunächst pro Seite so um ca. 2-3 cm nach außen, bevor es dann wieder nach innen geht und zum Dach dann bis 160 zusammenläuft.


    Am breitesten Punkt kann man ganz Problemlos ordentlich isolierte 180 Breite haben.

  • Ja, das waren sicher zwei Modellgenerationen vor den aktuellen, vielleicht auch 3....

  • So, nachdem's langsam konkret wird, bin ich auf allen vieren mit Meterstab durch den Bus gekrochen und habe angefangen das Konzept Milimetergenau im Rechner zu planen. Natürlich bin ich immer noch nicht von meinen Würfeln abgerückt. :oops:


    Jetzt bin ich allerdings wie zu erwarten war schnell auf allerlei Probleme gestoßen. Ein zusammensetzen des Ausbau's aus vielen großen fertigen Teilen ist irgendwie unmöglich, da sie ja irgendwie aus dem inneren eingefügt werden müssen. Zumindest kann man sie in keiner anderen als der umgekehrten Reihenfolge wieder zerlegen.


    Und es kommen noch ein paar Nachteile hinzu: Unterbrechung in der Höhe (um die Sachen überhaupt rein zu bekommen), was Einbußen in der Stabilität und auch Probleme mit Dichtigkeit z.B. in der Nasszelle mit sich bringt. Jetzt bin ich etwas orientierungslos.


    Der Plan für die gewünschte Aufteilung und die Materialien existiert sehr detailiert in meinem Kopf, aber ich weiß nicht wie ich es zusammensetzen soll. Es hat mich halt sehr stark mitgenommen, dass ich die ganze liebevolle Arbeit im letzten Ausbau einfach so zerstören musste, nur weil das Basisfahrzeug schlapp machte. Dem Ausbau fehlte ja eigentlich nichts. Aber durch's zerlegen war er dann Schrott. Jetzt hab ich mir Thomas Frizen-Fischers detailierte Beschreibung nochmal durchgelesen (danke dafür), bin damit aber auch nicht so ganz glücklich.


    Klar, ein paar einfache Regale mit hübscher Vorderseite kann man so realisieren und wieder mitnehmen. Aber was ist z.B. mit der Nasszelle? Die ist ja in der Umsetzung wie ich sie zur Zeit so plane eines der aufwendigsten Teile. Und es muss halt innen alles dicht verklebt sein. Wie zum Geier kann ich sowas wieder rausbauen, ohne es dabei zu demolieren?


    Ich werd mir mal noch weiter den Schädel zermartern und 3D Entwürfe zeichen und wieder demolieren 8)

  • Hoi Mangiari


    Wenn Du die Nasszelle so machst, dass Du eine der oberen Kanten tiefer machst, so dass Die Distanz zur unten gegenüberliegenden Kante nicht ganz so hoch ist wie der Kastenwagen innen ist kannst Du die Nasszelle aus einem Stück machen, liegend reinschieben und sie innen dann aufstellen.
    Sie muss halt nur das erste Stück sein, das Du reintust.


    Gruss


    Picco

  • Ja so ungefähr hab ich mir das auch gedacht. Die Seite die zur Wand kommt ist ja oben eh schmäler als die Grundfläche, da der Kasten oben zusammenläuft. Wenn ich die Zwischenräume zwischen den noch unisolierten Decken-Holmen richtig ausnutze, sollte ich das Ding irgendwie auftellen können. Zum Glück gibt's ja den Pythagoras, der mir verrät ob das klappt oder nicht :D

  • Zitat von mangiari

    ...Aber was ist z.B. mit der Nasszelle? Die ist ja in der Umsetzung wie ich sie zur Zeit so plane eines der aufwendigsten Teile. Und es muss halt innen alles dicht verklebt sein. Wie zum Geier kann ich sowas wieder rausbauen, ohne es dabei zu demolieren?...


    Oje oje...... armer mangiari... habs eben erst gelesen...vorher wohl übersehen........ Deine Probleme möchte ich haben...hihi


    Da mußt Du wieder was in Deiner Denke ändern und zwar radikal...aber das sind wir wohl selber schuld mit unseren eindringlichen Worten zur zerstörerischen Kraft des Wassers.... :oops:


    Trenn Dich bitte vom Plan, die Nasszelle als Einheit mit intensivem Eigenleben zu sehen, sondern nimm doch mal an, sie sei der Zwischenraum zwischen einer Trennwand und einem Hochschrank....... da hast Du jetzt nur eine echte Lücke......


    Erstmal die totale Infragestellung: Eine Nasszelle mit einer Thetford C 200 und einem Duschraum, wo du Dich noch drin drehen kannst, hat 80x80 cm..... kannst Du den in Deinem Wohnschlafklo mit 7 bis 8 qm im Kastenwagen entbehren, ohne auf andere Bequemlichkeiten, die Du weitaus mehrere Stunden am Tag nutzen wirst, erheblich zu beeinträchtigen? Wenn nein, dann schieb ne transportabe Porta Potti in einen Schrank und denk über eine aufhängbare Duschkabine aus Vorhangmaterial nach (mit versenkter Tasse unter einem Klappboden), die Du im Gang oder hinter der Schiebetüre vorsiehst.


    Wenn Du ja sagst, ok, gehst Du es an.......


    Die Kassettentoilette ist ja dann vorgegeben, Du mußt nur entscheiden, ob sie rechts oder links mit den Kassettenfach durch die Außenwand gehen soll.....
    Bei Thetford und bei den Wowaherstellern gibt es fertige auf den Verlauf der Toilette abgestimmte Duschtassen mit 5 cm Rand, mit denen Du den Rest des freien Bodens wasserdicht abdecken kannst. Mit Plastikmaterial kannst Du die Seitenwand und die Rückwand bis auf Toilettenhöhe hochziehen, das wären 40 bis 50 cm hoch. An der Seitenwand schraubst Du das mit 3 bis 4 kleinen Niroschrauben an. Die Stöße und die Anschlüssen an die Duschwanne klebst Du und versiegelst das mit Sanitärsilicon. Die Weitere Rückwand wird dann ganz dünnes Multiplex mit PU-Lack versiegelt und rechts und links mit Siliconraupen abgedichtet. Den Rest erledigst Du mit Duschvorhängen, auch schräg über dem Lokus. Damit die nicht von der Luftströmung der Dusche angesaugt weren und gegen den Körper kleben, machst Du unten Gummiringe dran und spannst die an ein paar Klebehaken. Hin und wieder nimmst Du bei gutem Wetter die Vorhänge raus und säuberst und trocknest die mal gründlich.


    So, wenn Du 10 Jahre mit dem Auto gefahen bist, nimmst Du vielleicht den Schrank an der einen Seite raus und machst die Seitenwand schön glatt und sauber, dann kannst Du den wieder verwenden. Den Rest, einen 10 Jahre alten Lokus, würde ich nach so langem Gebrauch nicht mehr neu verwenden wollen....schon wegen der Hüjenie...dito die Duschtasse, wo ich bestimmt tausende Fußpilzgenerationen habe hätte züchten können..... :twisted: ... Plaste altert halt....
    Also Nasszelle im neuen Auto neu...da haste auch nicht soviel Mühe mit der Konstruktion der jetztigen.....


    Sonst mußte eine dreiviertelhohe Lokuskabine aus VA schweißen oder aus 10 mm PE kleben lassen mit Montageöffnungen für die Thetford, mit Tür und Rückwand, mit Ablauf und Wasserhähnen/Armatur, die kannste mit umziehen.....

  • Hi Thomas,
    danke mal wieder für die heiteren Worte. Toilette hab ich nicht geplant, hab ich noch nie gebraucht. Die Nasszelle ist bei mir eigentlich nur ein großer wasserdichter Raum mit einem kleinen Waschbecken, einer Brause und unten einem Ablauf. So wie ich mich kenne wird er eh die meiste Zeit mit Gepäck zugestellt sein und deshalb keine Chance zum altern haben :D


    Bei mir treffen einfach ein paar Sonderfälle zu, weshalb ich mir ja auch ein Sondermobil baue, sonst würd's ja ein beliebiger von der Stange tun. Die Dusche brauch ich hauptsächlich um mich nach ausgiebigem Wildwasser-Paddeln wieder gesellschaftsfähig zu machen, weniger um über Wochen ein luxuriöses Leben im Bus zu führen. Dafür wären ja auch die Tanks viel zu klein ausgelegt.


    Mein Mobil ist eigentlich ein Sportgeräte-Transporter mit Umkleide und Dusche und zur anderen Hälfte eine kleine Kneipe mit Küche.


    Außer dem Ablauf nach unten, 12V für die Deckenlampe, ein Wasserschlauch für die Dusche und ein 6,5cm Loch für den Heizeinlass hat die Nasszelle keine Armaturen oder Öffnungen. Ach klar, oben der Dachausschnitt für die Luke natürlich noch.


    Falls ich das Mobil wirklich volle 10 Jahre fahre, find ich es nicht so tragisch wenn ich das ein oder andere verschrotten muss. Es geht mir drum, wenn das Basisfahrzeug aufgrund hoher km-Leistung langsam haufenweise Ausfälle bekommt, oder wenn mir einer mal seitlich rein fährt. Dann möcht ich halt die Möglichkeit haben den Ausbau in Teilen weiter verwenden zu können und nicht alles wegwerfen zu müssen.


    Meinen letzten hab ich eigentlich viel zu lange über Wasser gehalten und etliche sehr teure Reperaturen durchgeführt, für die ich schon ein halbes neues Basisfahrzeug bekommen hätte. Nur um dann 3-4 Jahre später doch alles zu verschrotten. Das will ich beim nächsten gleich vermeiden.

  • Zitat von mangiari

    ...So wie ich mich kenne wird er eh die meiste Zeit mit Gepäck zugestellt sein und deshalb keine Chance zum altern haben .... Ablauf nach unten, Deckenlampe, Wasserschlauch Dusche und Loch Heizeinlass .... ....und nicht alles wegwerfen zu müssen.....


    Um so mehr müßte Dich meine Lückenlösung "antörnen", einfachstes Bauen mit ner fertigen Plaste-Duschtasse aus dem Campingzubehör und Rest PU-lackiertes Multiplex und Silicon oder Würth "Klebt und dichtet" zum Abspritzen der Anschlüsse und Ecken..... vorn nen Vorhang vor und gut ist....


    Ach ja, unters Dach ordentliche Haken für Klamotten aufzuhängen...


    Außer der Duschtasse ist nix wegzuwerfen......

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