stabiles 12 V bordnetz fuer LED erforderlich...

  • hallo zusammen


    bei meinem bordnetz regelt ein schaudt EBL 208 S die ladung des (vorlaeufig) einzelnen gel-batterie. die beleuchtung ist komplett mit 12 LEDs realisiert.


    solange die spannung der batterie um 13 V liegt funktionieren die lampen einwandfrei. lasse ich nun aber die heizung (air top 3500) laufen so ist waehrend der anlaufphase auf grund des wohl hohen anlaufstromes ein flackern der LED die folge.


    bisher hat mich das waehrend den kurzen testphasen nicht weiter beunruhigt. nachdem nun aber auch das 230 V netz steht, habe ich festgestellt, dass einzelne dioden in den LED lampen (da sind jeweils 17 drin verbaut), den geist aufgegeben haben. festgestellt habe ich dies nachdem ich eine laengere zeit via 230 V netz geladen habe (spannung ist dann ca. 14.5 V im 12 V netz).


    meine frage: muss ich um eine gleichbleibende 12 V der LED lampen zu garantieren phonosiebe / gleichrichter einbauen?
    wenn ja, am besten an den 12 V ausgaengen der (3) lichtkreise des EBL 208 S. brauche ich dann 3 phonsiebe?


    gaebe es allenfalls eine leichter zu realisierende loesung und habe ich das problem am richtigen ort erfasst?


    eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass mir der EBL 208 ein konstante spannung liefert und die LED lampen eine art kondensator eingebaut haben um spannungsspitzen zu daempfen.


    wenn so weitergeht loeschen immer mehr einzelne dioden der lampen aus.


    fuer hilfe danke ich Euch im voraus
    gruess
    sasch

  • Hi,


    LEDs sind recht empfindlich sowohl gegen Spannungsspitzen, als auch gegen Überspannung.
    Dein Schaudt liefert jetzt aber bis zu 14,5 V statt der 12 V, die die LED-Beleuchtung gerne hätte. 14,5 V muß es aber liefern, damit die Batterieen geladen werden.
    Mit einem Kondensator machst Du da nicht viel, damit kannst Du nur ein paar Spannungsspitzen "glattbügeln". Was Du brauchst ist ein Festspannungsregler, der konstante 12 V liefert.
    Soetwas gibt es fertig aufgebaut bei den einschlägigen Elektronik-Versendern, ist für kleines Geld aber auch leicht selbst aufzubauen, wenn man weis, an welchem Ende der Lötkolben heiß wird. :wink:
    Was es braucht ist ein 12 V Festspannungsregler, zwei Kondensatoren und ein Kühlkörper. Ich meine im Conrad-Katalog war früher sogar immer die entsprechende Beschaltung und die Größen für die Kondensatoren angegeben. Ansonsten müßt ich mal schauen, wenn ich Zeit hab.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Krabbe: wow, besten dank fuer die prompte antwort. falls ich irgendwo hier in der naeheren umgebung ein solches teil realtiv guenstig finde schlage ich zu ansonsten werde ich wohl auf die selbstbastelidee zurueckkommen. ich melde mich falls ich ein solches gefunden haette.


    rhethorische frage: reicht hier ein festspannungregler? muss eigentlich mit ja beantwortet werden. ich stelle sie nur weil ich denke, dass ich den festspannungregler nach dem EBL und vor den 12V verteiler (= vor den verbrauchern, logo) einhaengen muss. da ich drei lichtkreise habe und an allen LEDs dranhaengen muesste ich alle drei kreise regeln.


    o.k., ich koennte die empfindlichen verbraucher alle an nur einen lichtkreis haengen, will ich aber nicht solange es eine einfachere loesung gibt.


    oder mache ich einen denkfehler bezueglich des standortes des reglers?


    gruess
    sasch

  • Hallo Glaciator,


    auch ich habe einige LEB-Lampen verbaut und bisher noch keine Probleme gehabt. Krabbe hat sicherlich Recht, wenn er schreibt, dass die LED´s empfindlich gegen Überspannung reagieren. Du wirst aber mehr das Problem der Unterspannung haben, wenn sich die Heizung einschaltet. Bei den typischen LED´s sind mehrere dieser einzelenen Dioden in Rheihe geschaltet und dann über einen Widerstand an 12V angepaßt. Da dieser Widerstand nur wenige Volt als Spannungsabfall haben soll, schlägt natürlich eine greinge Änderung der Betriebsspannung voll durch. Hier gibt es auch bessere Lampen, die bei mir im Dauertest 16 V über mehr als 200 h durchgehalten haben. Ich würde hier eher auf solche Lampen ausweichen, bevor ich die Stabilisatoren einfüge. Diese bringen wirklich nur was bei Überspannung und nehmen dann auch noch Spannung weg. Bei einem Einsatz von Stabilisatoren sollte die Bordspannung dann immer 14,5 V betragen, was beim autarken stehen ja nicht der Fall ist.


    Die Lichtleitung zu den LEDS habe ich möglichst von den anderen Verbrauchern getrennt (sowohl Plus als auch Minus), um ein gegenseitiges Beeeinflussen möglichst zu verhindern.


    Besten Gruß


    HWK

  • Für LEDs gibt es Spannungskonstanthalter, die werden einfach vor den LED-Leuchten angeklemmt.
    Außerdem gibt es inzwischen LED-Leuchten mit eingebautem Spannungskonstanthalter auf dem Markt.

  • Hallo Sven,


    die letzteren habe ich bei mir verbaut und die funktionieren gut - nur hier wird durch iene elektronische Schaltung der Strom unaabhängig von der Spannung geregelt. So leuchten die LED´s (in den üblichen Grenzen) dann meist mit annähernd der gleichen Stärke. Die Spannungskonstanthalter sind leider nicht so geeignet, da besonders bei Unterspannung an den Konstantern auch noch Verlust ist und die LED so recht schnell nicht mehr viel Licht abgibt.


    Sofern man aber nicht auf die käuflichen Lampen zurückgreifen will sondern aus den einzelnen LED´s sich eventuell selbst ein Leuchtband herstellt, so gibt es diese Stromkonstanter bei C zu erwerben.


    Besten Gruß


    HWK

  • merci beschtens fuer die antworten.


    werde wohl nicht drum herum kommen die 12 V verbraucher mit kontantem spannungsbedarf auf einen einzigen lichtkreis zu nehmen und vorher zu regeln.


    gruess
    sasch

  • Hab in unserer Kabine auch nur LEDs verbaut. (170Stk :twisted: )



    drei weiße in Reihe mit Diode und kleinem Vorwiderstand. Bei ~3,2V pro LED fällt der Rest an dem Widerstand ab. Zwischen 11 und 15Volt kein wahrnehmbarer Unterschied in der Helligkeit. Hab den R so dimensioniert, das die LED ihren Max Strom bei ~15Volt abbekommen, die werde ich aber nie haben. Laderegler der Solar macht max 14,3Volt.

    .





    ***

  • Ich will mal etwas Licht ins Dunkle bringen.
    1. LEDs werden grundsätzlich mit Konstantstromquellen betrieben.
    2. Es werden LED Leuchtmittel angeboten, die man mit herkömmlichen Halogentrafos betreiben kann. (Diese haben allerdings geringe Schwankungen in der Spannungsversorgung und auch einen recht konstanten Strom der geliefert wird)
    3. die Lösung von C :) (Verlinkung direkt zum Artike funktioniert bei Conrad leider nicht. Einfach "Stromquelle" in der Schnellsuche eingeben.


    Viele Grüße
    Frank

    3 Mal editiert, zuletzt von FraBer ()

  • Hab's versucht zu ändern, geht bei Conrad aber nicht :(
    Also bitte selbst die Suche bei Conrad wie beschrieben benutzen.


    Gruß Frank

  • gibt es diese LEDs auch für ein 24 Volt Bordnetz oder kann man die Dinger über einen Widerstand oder andere Schaltung betreiben ?
    ( nicht sooo kompliziert, verstehe nicht viel von Elektronik)


    wie ist denn die Lichtausbeute von so einer LED - Lampe , sie haben ja sehr wenig Leistungsaufnahme (z.B. 130 mA ca. 1,6 Watt !!?)

  • Hallo Heiner,


    die 12 V- Lampen kann man hintereinanderschalten und dann an 24 V anschließen. Das ist kein Problem.


    Die Lichtausbeute ist wesentlich besser als bei den Halogenlampen, aber das Licht ist wesentlich kälter und verbreitet wirklich keine Gemütlichkeit. Vorteil dieser LED´s ist halt auch die enorm hohe Haltbarkeit von mehreren 10.000 Betriebsstunden.


    Besten Gruß


    HWK

  • Gegen das "kalte" Licht hilft die Eigenbau Lösung das, weiße (für die Helligkeit) mit roten und gelben LEDs zu kombinieren. Haben wir so gemacht und würden es wieder tun. Vor allem lassen sich die Leds schön in den Boden der Hängeschränke "unsichtbar" einbauen, um dann Arbeitsplatte oder Sitzecke zu erstrahlen.... :wink:

    .





    ***

  • Hab in der "Küche" ca 60 superhell (14000mcd) Weiße.
    Und dann noch Mal ca. 20weiße / 20 rote / 20gelbe .


    Getrennt Schaltbar. wobei die roten und gelben aber "nur" ca. 5000-6000mcd haben. Aber die 60 weiß/rot/gelben ergeben einen gemütlichen Farbton. Die 60 weißen sind ausreichend hell ! Und zusammmen mit den "bunten" erst recht.

    .





    ***

  • hi zusammen
    hab' mich 'mal schlau gemacht.
    anscheinend brauchts einen DC/DC-wandler http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstromsteller


    kleinere teile http://www.mercateo.com/kw/dc(…andler/dc_dc_wandler.html koennen direkt den lampen vorgeschaltet werden (1A sollte fuer ein paar LEDs reichen), eine weitere moeglichkeit besteht darin z.b. einen lichtkreis uas mehreren LEDs speziell mit einem "groesseren" geraet zu versorgen.
    http://www.telemeter.de/index.…ler_netzteile_usv_systeme
    solche groesseren geraete sind jedoch deutlich kostspieliger.


    ich bin mir noch nicht sicher welche loesung ich weiter anstreben soll.
    entscheidend sind die platzverhaeltnisse und der preis, sowie allenfalls zu taetigende umbauten (kabel).


    gruess
    sasch

  • Halo Leute


    Ich habe auch Interesse an diesem Thema und schon ein wenig mit LED für Beleuchtungszwecke experimentiert: Läßt sich gut an.


    Aber zuerst einige Kommentare zu den Vorrednern (Vorschreiber passt wohl noch weniger).


    Den Weihnachtsbaum, den Marcus beschreibt mit insgesamt 120 Power LED s finde ich wirklich amüsant. Demnächst wird er ja bestens gerüstet sein.


    Spaß beiseite. Ich halte die neuerdings erhältlicher Spezieal LED s für geeigneter. Wahrscheinlich gab es die damals noch nicht, als Marcus seine Beleuchtung aufbaute. Nun gibt es 3 Leistungsstufen: 1 Watt, 3 Watt und 5 Watt (elektrische Leistung wohlgemerkt). Die werden schon recht hell und auch warm. Und die Wärmeabfuhr scheint auch der limitierende Faktor zu sein, sonst könnte man noch weiter aufdrehen.


    Zu den Farben. Die weissen LED machen ein sehr helles Licht aber kalt, schlimmer als Leuchtstoffröhren. Es gibt neuerdings WWS LED. Das bedeutet WarmWeiss. Und ich habe schon damit experimentiert, das Licht ist wirklich deutlich wärmer, fast angenehm. Damit kann man sich die Kombination mit farbigen LED sparen. Das Licht dieser WWS LED ist aber bei gleicher elektrischer Leistung wirklich erkennbar dunkler. Physikalisch ist das klar, die längerwelligen Lichtanteile tragen zum Helligkeitsempfinden eben weniger bei.


    Von diesen Spezial-LED s gibt es welche, die sind auf ein kleines, relativ dickes Aluplättchen aufgeklebt, die so ähnlich wie ein sechseckiger Stern aussehen. Das Aluplättchen ist vom Strompotential elektrisch isoliert, man könnte sie also auf ein Metall aufkleben und trotzden in Serie schalten.


    Nun zur Beschaltung: 3 Stück hintereinandergeschaltet ergeben eine Versorgungsspannung von ca 10,5 Volt, 4 Stück ergeben etwa 14 Volt, die zum Betrieb nötig wäre. Ich habe bisher nur mit 3 Stück und einem selbst gebauten Konstantstromteil experimentiert. Das war dauerbetriebsfest (ca 50 Grad bei 3x2,5 Watt und einem Alublech als zusätzliche Kühlung. Mein nächster Versuch wird ohne dieses Kühlblech laufen.


    Übrigens zu dem LED-Vorschaltteil bei Conrad, welches oben erwähnt wurde. Das ist für kleine LED mit 20 mA Strom dimensioniert und nicht für die erforderlichen 650 mA. Man müßte sich da schon selber etwas basteln, für Leute mit schon geringen Elektronikerfahrungen allerdings kein Problem, nur 4 oder 5 Teile richtig zusammenlöten.


    Theoretisch müßte aber ein ungeregelter Betrieb mit 4 LED und einem passenden Widerstand auch funktionieren, und zwar so, dass Maximallast etwa bei 15-16 Volt auftritt. Wenn man die LED mit etwas weniger Spannung betreibt, ist sie nämlich auch noch ganz schön hell. Spannungen über 15-16 Volt werden doch im WoMo nie erreicht - oder doch? Weiß jemand etwas von solchen Spannungsspitzen? Die Batterie müßte diese doch locker wegpuffern.


    Zum Schluß noch die Bestellnummern von einigen geeigneten LED s im Conrad Angebot: Mein Favorit 175253 2,5 Watt WWS. Wer es heißer haben will 175256 in 5 Watt und 175252 in 1 Watt. Preislich liegt der 2,5 Watt Strahler bei 8,95 Euro. Und ich beobachte die Preisentwicklung seit über einem Jahr: deutliche Preissenkungen bzw. Leistungssteigerungen sind erkennbar.


    Schöne Grüße
    SeppR

  • Hallo SeppR,


    leider wird das mit vier LEDS in Reihe und einem Vorwiderstand nicht so funktionieren. Vier LED´s brauchen schon mal so um die 12 V als Spannung und die ist an den Lampen eigentlichn nur bei voller Batterie da. Gerade wenn der Akku etwas entladen ist, kommt man eigentlich unter die 12 V und dann werden die LED´s doch dunkel. Optimal läuft das Konzept mit drei LED´s in Reihe und einer Konstantstrom-Elektronik, die dann die Schwankungen in der Versorgungsspannung ausgleicht.


    Besten Gruß


    HWK

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