Lebensdauer einer Leerkabine?

  • Hallo,
    ich bin neu hier und interessiere mich für den Ausbau einer Leerkabine.
    Da solch ein Projekt mit sehr viel Arbeit verbunden ist, interessiert mich zunächst, welche Lebenserwartung man für eine kleine 3-Personen-Leerkabine bei guter Pfege durchschnittlich einplanen kann?

  • Hallo, Alusenk,


    willkommen im Club!


    Da ich derzeit wohl eine der ältesten Kabinen hier im Forum habe, will ich Dir als erstes antworten. Meine MaBu-Kabine ist Bj. 91 und hat jetzt rund 150.000km auf dem Buckel. Diese sieht man ihr an: Kratzer rundum und stellenweise auch Dellen - aber nichts ernsthaftes. Grundsätzlich ist die (GfK-Sandwich-)Kabine noch in einem Superzustand, ich würde ihr locker weitere 15 Jahre geben.
    Allerdings ist das Basisfahrzeug (LT50) jetzt 21 Jahre alt; ich würde die Kabine gerne auf ein neueres Fahrzeug umsetzen, aber das ist enorm aufwendig (ca. € 4000,- auf einen anderen LT, € 9-10.000.- auf ein anderes Fahrzeug). Ein Grund mehr, meine nächste Kabine als Absetzkabine zu bauen, die leicht auf ein moderneres Basisfahrzeug umsetzbar ist.


    Hilft Dir das für den Anfang weiter?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo.
    Meine Wechsel-Kabine ist Bj. 1982 und erfreut sich bester "Gesundheit".
    Da das erste Fahrgestell ( VW-T3 ) längst vergessen ist, sehe ich meine Entscheidung gegen einen Festaufbau auch in dieser Hinsicht bestätigt.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo Leerkabinen-Wolfgang,


    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.


    Schön zu lesen, dass sich mein persönlicher Erwartungswert mit großer Wahrscheinlichkeit auch real erreichen lässt.
    Überwintert Dein Womo überdacht oder ist es tagtäglich Wind und Wetter ausgesetzt?
    Danke für den Hinweis mit der Absetzkabine. Genauso habe ich mir das auch vorgestellt. Wenn das Basisfahrzeug schlapp macht, dann schiebe ich eben ein anderes darunter. Zudem bin ich noch am überlegen, ob es in der berufstätigen Phase überhaupt sinnvoll ist, das ganze Jahr ein Basisfahrzeug zu unterhalten. Oder, ob es - falls möglich - vorerst nicht kostengünstiger wäre, im Bedarfsfall ein Basisfahrzeug anzumieten, denn ein 3. Wertverlust, eine 3. KFZ-Steuer und -Versicherung + TÜV und nochmal eine Inspektion für die vorerst kurze Nutzungsdauer, das finde ich nicht gerade effektiv. Zudem könnte ich die Absetzkabine auf mein Gartengrundstück stellen und hätte somit eine gemütliche Unterkunft für die nicht-mobilen Tage.

  • Hallo Klaus,


    die einzigen Bedenken, die ich noch dabei habe, sind, dass nach 20 Jahren die Leerkabine aus irgendwelchen Gründen nicht mehr auf ein dann aktuelles Basisfahrzeug passt. Hätte ich die Gewissheit, ich würde bereits morgen mit der Planung beginnen.

  • Hallo, Alusenk


    Erstmal willkommen im Forum


    Meine BiMobil ist Bj 89
    Für die Kratzer und Dellen kann sie nichts , da bin ich selbst verantwortlich.


    Hatte allerdings bereits 2 x mit Undichtigkeiten zu kämpfen.
    Wenn die Kanten regelmäßig überprüft werden , bzw. beschichtet werden (hab leider noch keine Erfahrung damit) sehe ich eine Lebensdauer von locker 30 Jahre und mehr.


    <<<<nicht mehr auf ein dann aktuelles Basisfahrzeug passt. Hätte ich die Gewissheit<<<<


    Garantieren kann dir das natürlich niemand.
    Ich hab bereits die 3. Basis drunter.
    Die Pick up hatten 10 Jahre vor 89 die gleichen Maße.
    Die werden sich auch die nächsten 10 Jahre nicht groß ändern.


    Ebenso werden sich die Transporter nicht großartig in den Abmessungen ändern.


    Welche Basis bzw. wie groß soll die Kabine denn werden ???
    Mit oder ohne Alkoven ???



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Mein alter LT ist und bleibt für mich das ideale Basisfahrzeug: Höhe unter 2m (daurch hoher Alkoven möglich), Frontlenker (dadurch kurzes Fahrerhaus) und somit die optimale Basis, um bei minimalen Aussenabmessungen maximalen Wohnraum zu bieten.


    Leider hat das jetzt einen Nachteil: es gibt kein modernes Basisfahrzeug, auf daß ich die Kabine einfach umsatteln könnte. Irgendwie müßte ein Unterbau unter die Kabine gebastelt werden, um den Alkoven bei den höheren Fahrerhäusern von heute nicht mit selbigem kollidieren zu lassen.


    Soweit ich weiß, ist der neue VW Crafter/Mercedes Sprinter auch wieder höher als der alte... Auch die Abstände von der Fahrerhausrückwand zur Hinterachse unterscheidet sich von Fahrzeug zu Fahrzeug, ein Umsetzen einer auf ein Basisfahrzeug optimierten Kabine ist daher auch nicht ganz einfach.


    Allerdings läßt sich durch geringfügigen Verzicht auf optimale Platzausnutzung (z.B. größerer Radkasten) eine Kabine bauen, die auch recht einfach auf andere Basisfahrzeugtypen adaptierbar ist. Außerdem ist eine Absetzkabine verkehrsrechtlich als Ladung deklarierbar, was sehr viel mehr Freiheitsgrade erlaubt als eine festmontierte Kabine, die die Auflagen für ein Wohnmobil erfüllen muß. Auch könnte das Basisfahrzeug dann evtl. steuergünstig als LKW laufen; trotzdem kann das Fahrzeug bei manchen Versicherungen als Wohnmobil günstig versichert werden.


    Was die Idee mit dem Miet-Basisfahrzeug angeht, bin ich skeptisch. Üblicherweise gibt es irgendwelche Modifikationen am Basisfahrzeug, um die Kabine sicher zu befestigen (Führungen, Schrauben o.ä.), und ich wage zu bezweifeln, daß irgendein Vermieter das akzeptieren würde... Soweit mir bekannt ist, hat nur derHeinz eine Absetzkabine, die an den originalen Bordwandbefestigungen befestigt wird.


    Was meine Kabine angeht - die hat inzwischen drei Vorbesitzer gehabt, soweit ich weiß, stand sie nur bei einem Vorbesitzer (zeitweise) überdacht. Außerdem war das Fahrzeug auch im Winter meistens angemeldet. Bei mir steht es ebenfalls im Freien und ist (noch) ununterbrochen angemeldet.


    Undichtigkeiten, wie sie Rudi genannt hat, gab es an meiner Kabine noch nicht - abgesehen von der einmal nicht korrekt geschlossenen Dachluke (80cm*100cm), wobei auch hier der Schaden eigentlich nur optischer Natur war...


    Wichtig insgesamt: wie lange hast Du schon die gleichen Pläne? Wenn eine Kabine 30 Jahre hält, sollte man auch 30 Jahre mit dem einmal entwickelten Grundriß leben können - es wäre dumm, wenn man nach zwei Jahren feststellen würde, daß man eigenlich einen ganz anderen Grundriß vorziehen würde (z.B. durch Nachwuchs, einen großen Hund o.ä.). An einer Kabine, die man selbst gebaut hat, hängt man doch sehr, die gibt man nicht so leicht wieder her (ich zumindest nicht).


    So, und jetzt plane einmal weiter...
    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo.
    Bezüglich der Anpassung einer Wechselkabine an einen neuen Unterbau muss aus meiner Sicht differenziert werden zwischen manchen Pickups und Lkw-Fahrgestellen.
    So problematisch es ist, eine zwischen die festen Bordwände eines Pickups eingepasste Kabine umzusetzen, so relativ simpel ist das bei einer Kabine wie z.B. meiner Bimobil-Kiste.
    Aufgrund der ebenen Bodenplatte müssen keine Radausschnitte etc berücksichtigt werden. Ein höheres Fahrerhaus wird durch einen Zwischenrahmen ausgeglichen und die Anpassung des Fahrgestell-Rahmens ( in meinem Fall Kürzung hinter der Achse ) ist selbst dann durchaus zu händeln, wenn z.B. der Radstand verkürzt oder verlängert werden soll.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo, bezüglich der Lebensdauer denke ich solltest du dir keine Gedanken machen. Wenn die Kabine aus GFK ist, und hier empfehle ich aussen und innen GFK, dann wirst du lang und viel Freude daran haben. GFK ist so gut wie nicht verrotbar. Schau dir doch einfach mal Schiffe an, die liegen schon seit Jahrzehnte im Wasser.


    Wenn du dich für eine Wechselpritsche entscheidest, dann bist du auf der sicheren Seite. Das einzige was dir passieren kann, ist dass bei einem Fahrzeugwechsel die Wechselpritsche angepaßt werden muß, und das kostet nicht die Welt.


    Also los gehts, kauf dir ein gutes Basisfahrzeug, lass dir eine gute Kabine mit einem guten Wechselsystem draufbauen und fertig ist die Laube.

  • Den Beiträgen oben kann ich nur zustimmen :wink:
    So wie KlauDa es gemacht hat ist es sicher am einfachsten, die Kab mal zu wechseln. Nur einen Zwischenrahmen auf die Pritsche, der sich super als Stauraum für schwere Sachen eignet, und dann die Kab drauf. Bei Bimobil, und auch bei mir, hat die Kabine unten Ausbuchtungen für die Radkästen.
    Aber auch ein Festaufbau läst sich wechseln. Hat ein Kollege von mir gemacht. Alter LT35 auf etwas neueren LT50. Der ist auch nur mit 10 Schrauben am Rahmen angeschraubt. :wink: , sicherlich die Versorrgungen und unmengen Sikaflex mußten auch noch entfernt werden, das war die meiste Arbeit. Und die Anpassungen an das andere Fahrerhaus machen selbst Serienhersteller einfach mit GFK Platten die angepappt werden und verschmiert :? , könnten die mit Formteilen schöner machen.


    Und dann stellt sich die Frage nach der Lebensdauer. Alu sollte peinlichst genau auf abgedichtet sein, und Kontakt zu anderen Metallen vermieden. Ich sprech da aus eingener Erfahrung :roll: LandRover mit Stahlrahmen und Aluhaut :? Aber auch GFK sollte wegen UV Strahlung gut lackiert sein.


    Unsere Kab ist für vier Personen ausgelegt. Wie lang brauch ich die für Vier? - Die nächsten max 15 Jahre (Kinder 6+3) Dann sind wir zu zweit. Dann ist mir die Kab zu groß, zu lang, zu hoch und zu schwer..... Andererseits bin ich auch dann etwas älter und gebrechlicher :twisted: , brauch ich dann den Platz/ Komfort doch??? Komm ich dann in hohem alter :oops: die 90cm Einstiegshöhe noch hoch??? :shock:8):twisted:
    Oder will ich dann nur noch allinclusiv verreisen ???? - Leb ich da noch ????
    - Sicherlich wir haben auch nach der Lebensdauer gefragt und darauf geachtet, das wir hoffentlich das beste erziehlt haben, aber .....


    :wink:

    .





    ***

  • Ich gehe ja auch schon ein halbes Jahr mit nem Eigenbauwunsch schwanger und hab schon viele Grundrisse entworfen, komme aber immer wieder zum gleichen Ausgangspunkt zurück.


    Bei uns sind 3 Kinder da, allerdings zwischen 10 und 15 Jahren - die gehen noch 3 bis 10 Jahre mit, dann wohl eher nicht mehr. Darum wirds bei mir wohl ne Absetzkabine für den Vario-Doka mit 4250mm Radstand, denn der hat die gleichen Pritschemaße wie der 3700er Vario mit kurzem Fahrerhaus.


    Aus diesem Grund wird der Alkoven für ne Doka etwas kurz ausfallen, er soll nachhher auf die Einzelkabine auch noch passen ... oder er wird gekürzt :D

  • Also hier muß bezüglich der Lackierung von GFK widersprechen. Die meisten Platten sind mit Gelcoat behandelt, somit gibt es keine Probleme zweck UV und ähnliches. Die Yachten sind mit dem gleichen behandelt. Also keine durchgefärbte Platten, die gilben nach, sondern mit Gelcoat behandelte Platten.

  • Zitat von PeterK

    Ich gehe ja auch schon ein halbes Jahr mit nem Eigenbauwunsch schwanger und hab schon viele Grundrisse entworfen, komme aber immer wieder zum gleichen Ausgangspunkt zurück.


    Bei uns sind 3 Kinder da, allerdings zwischen 10 und 15 Jahren - die gehen noch 3 bis 10 Jahre mit, dann wohl eher nicht mehr. Darum wirds bei mir wohl ne Absetzkabine für den Vario-Doka mit 4250mm Radstand, denn der hat die gleichen Pritschemaße wie der 3700er Vario mit kurzem Fahrerhaus.


    Aus diesem Grund wird der Alkoven für ne Doka etwas kurz ausfallen, er soll nachhher auf die Einzelkabine auch noch passen ... oder er wird gekürzt :D



    4250 sieht gut aus, das passt schon viel besser wie der erste Entwurf auf 3700er Fahrgestell. :idea:

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Ja Ozy,


    für 5 Personen ist der Lange besser geeignet. Und mit dem kurzen Alkoven sollte auch die Achslast vorne kein Problem mehr sein.


    Habe die Ansicht noch etwas verfeinert und mal mit Doka 4x2 und Single 4x4 dargestellt. Ich denke, so langsam kommt es meinen Vorstellungen ziemlich nahe ;)

  • Ja das sieht sehr ansprechend aus so.


    Hast du den IVECO Daily 65 C 17 auch mal in deine Überlegungen einbezogen?
    Der wäre von der Kabine her wesentlich moderner als der Vario der schon beinahe 20 Jahre so änlich gebaut wird.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Hi Ozy,


    ich möchte ein besonders robustes Fahrzeug ... das sind mir 20 Jahre Bauerfahrung mit dem Fahrzeug gerade recht ;)


    Doch nun zurück zum Thema: Wie kann man die Kabine besonders robust bauen, damit man möglichst lange Spaß daran hat?


    Die Kantenbeschichtung wurde schon genannt, Gelcoat außen statt durchgefärbtem GFK auch - was gibts noch für Tipps??

    Gruß Peter

  • Vielen, vielen Dank für die sehr ausführlichen Beiträge. Ich hätte gar nicht gedacht, dass man auf sooooooo viele Dinge Rücksicht nehmen muss.
    Ich tendiere zu einer allkovenfreien Kab., macht dann auf alle Fälle weniger Probleme beim Fahrzeugwechsel, aber ob ich da 3 Personen hinein bekomme, darüber bin ich mir auch nicht sicher.
    Die Pritschenlösungen sind umbaumäßig genial, aber der Anblick eines so hohen Aufbaus ist für mich noch gewöhnungsbedürftig, mal von der Lebensgefährtin ganz zu schweigen.
    Mein Problem ist, dass meine Lebensgefährtin und ich relativ groß sind.
    Unsere Liegefläche sollte deshalb mind. 1,80 * 2,10m sein. Die restliche Einrichtung muesste sich der Liegefläche unterordnen, der Herd müsste nur über eine Kochstelle verfügen, alles Eigenschaften eben, die man bei einem gewöhnlichen Womo nicht findet. Alles sollte so funktional wie möglich sein. Auf Grund des damit verbundenen, unendlich langen Planungszeitraumes benötige ich eben eine Kabine, die ihre Vollendung tatsächlich noch erleben kann.

  • Genau so ist es bei mir auch ... bin 1,93m groß und dazu noch recht "kräftig". Da sind Serien-Womos immer etwas eng.


    Meine Alkoven-Liegefläche misst 2,0 x 2,10m, die anderen Betten in meinem Entwurf sind ebenfalls 2,10m lang ;)


    Und hier mal ein (Fast-)Realfoto :D

  • Zitat von alsuenk

    Ich tendiere zu einer allkovenfreien Kab., macht dann auf alle Fälle weniger Probleme beim Fahrzeugwechsel, aber ob ich da 3 Personen hinein bekomme, darüber bin ich mir auch nicht sicher.....


    Hallo.
    Den Alkoven wegzulassen halte ich für keine gute Idee.
    Mal ganz abgesehen von dem damit entfallenden Raum zu Schafen oder was auch immer und der ( ohne Spoiler ) miserablen Aerodynamik gestalten sich alle Umbauarbeiten in der Kabine sehr schwierig, wenn der Alkoven als Ablagefläche für Werkzeuge und Material und Teile......nicht verfügbar ist.
    Man kann sich ohnehin kaum rühren und wird ständig beschäftigt sein, das Gerödel hin- und herzuschieben. Ich habe manche Stunde mit Umbauarbeiten verbracht und war stets dankbar für den Alkoven als Innenraum-Erweiterung.
    Also mein Tip - genau prüfen, ob die Inkaufnahme des fehlenden Raumes in vernünftiger Relation zu der vereinfachten Umsetzung der Kabine nach etlichen Jahren steht.

    Gruss ; Klaus

  • Hallo, zusammen,


    zu zwei Themen möchte ich noch etwas loswerden:


    1. Kabine auf Pritsche oder auf den Rahmen
    Eine Kabine auf die Originalpritsche zu setzen, hat m.E. folgende Vorteile:
    - das Fahrzeug ohne Kabine läßt sich gut im Alltag verwenden (belastbare Ladefläche)
    - ein Wiederverkauf des Basisfahrzeug ist 'unverbastelt' einfacher
    - ein Umsetzen auf der Kabine auf einen anderen Basisfahrzeugtyp ist einfacher
    - die Kabine kann sehr einfach aufgebaut sein (durchgehende Bodenplatte ohne Ausschnitte etc.), was den Selbstbau erleichtert
    Dem stehten zwei gravierende Nachteile gegenüber:
    - die Originalpritsche ist meist recht schwer
    - man verliert rund 15-20cm Höhe, die man wunderbar für einen doppelten Boden nutzen könnte.
    Man muß sich da wohl entscheiden, was einem wichtiger ist: Alltagstauglichkeit oder optimale Nutzung als WoMo.


    2. Alkoven ja oder nein
    Ein 'ausgewachsenes' Wohnmobil sollte innen bequeme Stehhöhe bieten - grob gerechnet also 2m. Mit Bodenplatte und Dach ergibt sich also eine Kabinenhöhe von etwa 2,1m. Die Höhe üblicher (Transporter-)Fahrerhäuser über dem Fahrzeugrahmen beträgt zw. 1,3 und 1,6m - also ragt die Kabine zwischen 50 und 80cm über das Fahrerhaus hinaus, bei einem doppelten Boden noch mehr. Genau die richtige Höhe, um zusätzlichen Stauraum oder gar Platz für ein geräumiges Bett zu schaffen!Bei Fahrzeugen, die keine extreme Geländetauglichkeit besitzen müssen, würde ich auf einen Alkoven nicht verzichten - das ist sozusagen 'kostenloser' zusätzlicher Platz.
    In unserem 'Dicken' haben wir eine Liegefläche von rd. 210*160cm bei einer Höhe über Matratze von rd. 80cm - einfach genial. Ich möchte nicht darauf verzichten! Allerdings würde ich den nächsten Alkoven so bauen, daß man in Längsrichtung schlafen kann, so daß nicht der eine über den anderen hinwegsteigen muß.
    Aber so ein Alkoven ... ein geräumiges Bett; Platz, daß die Bettwäsche auslüften kann und wo die wärmegedämmte Tür zum Fahrerhaus (oder auch anderes) während der Fahrt untergebracht werden kann...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


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