Wohnkabine mit Hubdach

  • Hallo,
    vielen Dank für die zahlreiche Anteilnahme an der Diskussion.
    Mittlerweile habe ich mich gegen eine Hubdachkabine entschieden, zumindest so wie hier angedacht.
    Gründe dafür sind folgende:
    Wir wollten ja möglichst viel "Wohnraum", d.h. Fahrgestell mit Fahrerhaus (Einzelkabine) und Wohnkabine quasi als Teilintegrierte Lösung. Als Basisfahrzeuger kommen eigentlich nur Bremach oder SCAM in Frage. Bei beiden Fahrzeugen ist aber scheinbar ein Heraustrennen der kompletten Fahrerhausrückwand nicht möglich. Somit lässt sich eine Sitzgruppe aus Fahrer/Beifahrersitz und Sitzbank im Wohnraum (auf der die Kinder sitzen) nicht realisieren.


    Derzeit favorisieren wir einen geländegängigen Kastenwagen, zur Auswahl stehen:
    SCAM Kastenwagen
    Mantra 4x4 (Sprinter Umbau von Achleitner)
    Iglhaut Sprinter
    IVECO Daily mit Achleitner Umbau


    Der Bremach Kastenwagen hätte zwar ausreichen Länge ist aber mit 152cm Innenbreite zu schmal.
    Sicher spielt der SCAM in einer anderen Liga als die Umbauten, dürfte aber vom Preis vergleichbar sein. Vorteil der Umbauten wäre, dass auch Reisegeschwindigkeiten von 130-140km/h drin sind und dass sie leiser wären als der SCAM.


    Viele Grüße,
    Ronny

  • Zitat Leerkabinen-Wolfgang im zweiten (gesperrten) Thread :
    Und wie bekomme ich das Dach (mit Seitenwänden ca. 100kg schwer) angehoben?


    hallo Wolfgang,
    wenn Dein Dach wirklich nur 100kg wiegt , würde ich so planen, daß der Mittelpunkt des Daches zB an einer Ecke einer Dinette oder L-Küche, Schrank etc liegt und dort einen Spindelmotor wie einen Regenschirm laufen lassen - zusätzliche Führung des Daches nur mit Rollen oder Kunststoffgleitern an den 4 Ecken. Ist die billigste und einzige Lösung ohne Gleichlauf- und Verkantungsprobleme. Aus Gewichts- und Stabilitätsgründen würde ich das Dach mit kreuzförmig einlaminierten Carbonrohren verstärken ( die Rohre kannst Du einfach selbst über eine dünne Papprolle laminieren - kostet dann nicht die Welt).
    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • @ Wolfgang


    Erläutere bitte mal wie du auf 100 kg kommst ,bzw. wie groß die Kabine werden soll.


    Bei einer Kabinenlänge von 3 m kommst du bei 1,2 m Höhe auf eine Wandfläche von 12 m2.
    Dann noch das Dach 3x2 m = 6 m2 macht zusammen 18 m2


    Bei einer normalen Gfk Wand mit 8 kg/m2 hast du dann schon 144 kg


    Dann sind aber noch keine Kantenleisten/Eckleisten/Dachluken verbaut.


    Rechne lieber mit fast 200 kg


    @ Ralf


    Zentralspindelmotor,super Sache ,wenn sich die Inneneinrichtung so einrichten läßt ,dann mit Sicherheit die billigste und einfachste Lösung.


    Aber leider nicht immer machbar


    Guß Rudi

    Gruß Rudi

  • Hallo, Ihr zwei,


    danke, daß Ihr für mich mitdenkt! Die Idee mit der Zentralanhebung hatte ich auch schon einmal, habe sie aber aus Sorge vor Verkantung erst einmal abgeleht. Vielleicht muß ich doch noch einmal darüber nachdenken. Ich könnte diese Hubmechanik dann sogar nur zum Anheben und Absenken aufstellen, fixiert werden soll das Dach sowieso über andere Befestigungen...


    @ Rudi:
    Zur Größe der Kabine: sie soll so groß werden, daß das Gesamtfahrzeug mit DoKa nicht größer wird als der entsprechende Kastenwagen, d.h. die Grundfläche wird etwa bei 2,2*1,9m liegen (hängt auch vom Basisfahrzeug ab - ich versuche, den neuen Transit AWD einmal probefahren zu können).
    Die Seitenwände des Hubdaches werden nur etwa 85-90cm hoch, so daß sich im ganzen knapp 12m² ergeben, bei 8kg/m² (0,8mmAlu/30mm Styrodur/0.8mm Alu + Winkel etc) wären das dann rund 100kg. Angehängt wird an das Dach nichts, Hängeschränke wird es nicht geben, nur kleine Regale, die aber während der Fahrt zusammengeklappt sind.


    @ Ralf:
    ich glaube, Du bist bislang der einzige, der Carbon im WoMo-Bau einsetzt, oder? Ist das Material nicht hoch wärmeleitend? Wie läßt es sich verarbeiten? Ich hab' Carbon noch nie in den Fingern gehabt...



    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • @ Wolfgang,
    ich habe auch erst einmal einen Schrecken bekommen , als ich (im Nachhinein :oops: ) die Wärmeleitwerte für Carbon gelesen habe , die besser als Stahl sind , aber das bezieht sich auf die reine Carbonfaser ! im laminierten Zustand liegt der Wert irgendwo zwischen Carbon und GFK und damit in eher erträglichen Bereichen. Das hängt naturgemäß von der Dicke der Harzummantelung ab und da beim (unprofessionellen) Handlaminieren meist viel zu viel Epoxy vergeudet wird liegt der Wert eher Richtung GFK.
    Das Material verarbeitet sich genauso wie Glasfaser , läßt sich nur ein klein wenig schlechter schneiden -ich habe dafür einfach billige Haushaltscheren verbraten .... Gelege läßt sich besser verarbeiten als Gewebe und ist was für Carbondummies , weil Du Dir nicht soviel Gedanken über maximale Zug- Druck und Traglasten machen mußt - ist eben wie Vollholz und Sperrholz.... Ganz wichtig, denke ich , ist die Hutschachtel aus einem Material zu machen !! da Du mit relativ geringen Überweiten arbeiten willst , damit es nicht zieht -trotz Bürstendichtung rundherum , aber auch nicht bei Temp-wechsel klemmt. Da kommt m.E. nur ein GFK-Sandwich von 3cm Dicke in Frage.
    Ich wollte das bei mir unbedingt verwirklichen , habe mich aber letzlich bei 6m Spannweite nicht getraut.
    LG
    Ralf

    der Urologe


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  • Hallo Wolfgang,


    theoretisch ist eine Lösung mit 4 Spindeln, die über Endloskette durch einen Motor angehoben werden, die Idealmassnahme, nur.... der Teufel sitzt im Detail.
    Eine drehbar gelagerte Spindel, die über ein angeschweißtes Motorradritzel angetrieben wird, würde sich bei Antrieb unten am Boden anbieten. Die Kette liefe dann durch Plastikkanäle quasi in der "Fußleiste" durch die Schränke, hinter dem Kühli her. Wenn Du aber noch Radkästen im Auto hast, mußt Du auf jeder Seite 4 x!!!! umlenken, was höheren Widerstand und Störungspotential bedeutet. Den Motoreinbau kannst Du an einer passenden Stelle frei auswählen, allerdings soltest Du eine verstellbare Spannrolle vorsehen, um den Verschleiß (Längen) der Kette ausgleichen zu können. Die Frage ist jedoch, wo bekommst Du die Spindeln und die passenden Fußlagerungen her, was nimmst du für einen Motor (12 V Scheibenwischermotor, ist der stark genug für 14 oder mehr Meter Kette?) , wie baust Du die Umlenk- und Spannrollen usw... usw.....????
    Außerdem gibt es bei Deinem Plan, das Dach um 80 cm zu heben, ein Führungproblem. Du kannst z.B. zwei Spindelmuttern in einem Rohr, das dann übegestülpt wird, in 40 cm Distanz anbringen. Die Spindel ist nur unten drehbar gelaget, oben stützt sie sich in den beiden Muttern ab und wird dadurch auch gerade gehalten. Nur eine de Muttern mußt Du unbedingt verschiebbar machen.....also vielleicht in einer langen Nuss führen, damit Längenänderungen durch Temperaturunterschiede nicht zu Klemmwirkungen führen. Oberhalb der Muttern ist je ein Fettnippel vorzusehen. Außerdem ist das beim Einführen wichtig, damit sich die Mutter im Verhältnis zur anderen auf die richtige Höhe setzen kann, so fein kannst du den Abstand nie ausmessen......
    Wenn die Muttern einigermaßen passgenau sitzen und nicht zuviel Spiel zum Gewinde haben, sollten sie das Dach in Verbindung mit den Ecken, die Du bitte hochgleitend ausführst, entweder mit selbstschmierenden Metallen oder mit der Hand (jedesmal, wenn die Kabine abgesenkt wird, dünn fettfreie Vaseline drauf), ganz gut gehalten werden. Dass es auf extreme Passgenauigkeit ankommt, brauch ich Dir nicht zu sagen. Übrigens, den Spalt zwischen den Wänden kannst Du mit schmalen Industriebürsten - Leisten außen und innen abdecken, da kommt dann nix mehr durch.
    All dieses ist ein immenser Aufwand, der eigentlich durch nichts gerechtfertigt sein dürfte als "mit aller Gewalt und gegen jeden besseren Rat...hihihi" seinen Traum erfüllen zu wollen..... "und es bewegt sich DOCH!!!!"..... mein lieber Leerkabinen - Galileo...... :P .....


    Ich kenn im Ruhrgebiet jemanden, der hat sich sein Traumwomo auf Unimogbasis (natürlich 2450er) gebaut, 10 Jahre hat er gebraucht und wirklich keine Kosten gescheut. Die Außenwände sind aus austhenitischen Stählen der damaligen Werkstoffnummern 9006 und höher (V6A und besser), er hat sich eigens eine Wigg Schweißanlage für über 25.000 DM zugelegt, um das schweißen zu können. Außerdem hat er es geschafft, mit Zustimmung des TÜV einen 380 PS MAN Motor in den Unimog zu verpflanzen mit, soweit ich mich erinnere, einem Allison-Automatikgetriebe. Also Aufwand ohne Ende, das Ding hat letzten Endes nur wenig unter 500.000 DM gekostet, wobei es "unter uns Pastorentöchtern" nach meinem Geschmack eine technische Sensation, aber eine ungemütliche kleine Hütte ist. Der hat auch eine Hubanlage mit über Zentralrechner gesteuerter Hydraulik zum Anheben. Die mißt die aufgebrachten Kräfte und die Wege der Kanten und steuert bei dem Zylinder, der "hinterherhinkt", Druck nach, das geht 10 mal in der Sekunde. Wenn ich das mit den Kosten der Lenkhydraulik von Danfoss vergleiche aus meinem Truck Trial Prototyp mit nur 2 Zylindern und manueller Ansteuerung über Treckerlenkung vorn bzw Handhebel für hinten, dann hat allein diese Geschichte 5 stellig gekostet und vorn stand weder 1 noch 2 ........
    Auch das Angebot über ein vollhydrauliches Fahrwerk mit 4 Zylindern und einer mechanischen Drucksteuerung lag damals deutlich über 20.000 DM Materialkosten.... also alles furchtbar teuer, wenn mans neu vom Profi machen ließ. Nur Hydraulik, so ist meine laienhafte Vorstellung, bedeutet hohe Drücke und da sollte man schon was sicheres haben. Ich denk mal, eine Hydraulik scheidet für Dich aus, es sei denn, du machst so eine Hebelei wie auf dem Foto von meinem Namensvetter und sprichst das mit einer Handpumphydraulik an, wie man sie noch an den alten kleinen Rollkränen findet, mit denen man früher in den Werkstätten die Motoren aus den Autos gehoben hat.


    Aber was ich Dir auf diesem langen Umweg zu verstehen geben will, hat Christianus in zwei Sätzen zusammengefaßt, ich brauch nur 2 Worte: LASS ES...... :twisted::idea::lol:

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  • Sei nicht betrübt, lieber Wolfgang, ich will Dir nur Ärger und aus meiner Sicht unnötigen Aufwand ersparen.....so weit wie Du war ich in den Planungen auch schon und habe damals GsD auf einen guten Freund gehört.


    Aber um Deine Kreativität nicht völlig abzuwürgen, denk doch mal bei Deinem nicht sooooo furchtbar großen Auto über einen Heckauszug für mehr Lebensraum nach....... :roll: ....

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Hallo Wolfgang, Aber was ich Dir auf diesem langen Umweg zu verstehen geben will, hat Christianus in einem Satz zusammengefaßt, ich brauch nur 2 Worte: LASS ES...... :twisted::idea::lol:


    @ Wolfgang -
    aua - das hat mir bei meinen Planungen auch immer weh getan , wenn einer die Wahrheit, die ich nicht hören wollte, geschrieben hat....
    aber action-mobil und unicat ( G h s s :cry: ) haben viel Lehrgeld bezahlt , bis es funktioniert hat und sind eher wieder auf dem Rückmarsch von dieser Entwicklung.
    LG
    Ralf

    der Urologe


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  • Hallo Wolfgang,


    eine Frage von mir auf die ich keine Antwort erwarte:
    Ein Kfzrahmen und -aufbau wird ja im Lauf der Jahre und nach vielen km immer weicher - d. h. die Verwindungen während der Fahrt werden dann immer größer. (Dieses Thema interessiert mich übrigens sehr).
    Was passiert dann wohl mit Deinem paßgenauen "Hutschachteldeckel" sowohl beim Fahren wie auch beim Stehen auf Unebenheiten?
    Ich fürchte, er wird immer mehr scheuern, anstoßen, scheppern und klemmen - auch undicht wird er wohl.


    Gruß vom Alten Hans

  • Bähh - und ich werd's doch versuchen mit meiner Hutschachtel-Kabine!


    Und ich werde es sehr einfach halten: die Art der Führung muß ich mir noch weiter überlegen, insbesondere ob es eine Möglichkeit gibt, diese im Fahrzeuginnern verschmutzungsgeschützt unter zu bringen.


    Bei der Humbechanik werde ich versuchen, mit einer einzigen, mittig anzubringenden Hubvorrichtung (LKW-Wagenheber o.ä.?) auszukommen. Bei nichtgebrauch verschwindet die in irgend einem Stauraum.


    In eingefahrenem Zustand würde eine Gummidichtung auf den Oberkanten des Kabinenunterteils, auf denen die Innenseite des Hubdaches aufliegt, für Staub- und Windschutz sorgen.
    Um in ausgefahrenem Zustand (gehalten durch zwischengeklemmte Stützen an den vier Ecken, nicht durch die Hubvorrichtung) staub- und windgeschützt zu sein müßte auf die Oberkanten des Kabinenunterbaus ein nach aussen überkragender Blechstreifen montiert werden, der im überstehenden Teil eine nach unten gerichtete Gummidichtung erhält. Die Seitenwandunterkanten des Daches erhalten ebenfalls einen nach innen überkragenden Blechstreifen, auf den ebenfalls eine Gummidichtung kommt. In ausgefahrenem Zustand drücken die beiden Dichtungen aufeinander und dichten gegen Zugluft ab.


    So meine derzeitigen Überlegungen. Was haltet Ihr davon?



    Alter Hans:
    Da das Basisfahrzeug unser einziges werden wird, kommt hier in relativ kurzer Zeit eine hohe Laufleistung zusammen - ich rechne mit 150.000-180.000km in fünf Jahren. Danach wird das Fahrzeug ersetzt.
    Vielleicht bin ich da etwas blauäugig, aber ich hoffe, daß das Fahrzeug diese Laufleistung ohne Schädigung der Kabine meistert.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Wolfgang


    << Bei nichtgebrauch verschwindet die in irgend einem Stauraum <<<<


    Und genau das würde ich ich mir noch mal gründlich überlegen.


    Ich nehme mal an, das die Hebeprozedur (wie auch immer das
    Ergebnis wird ) an die 1-2 Min dauert, in der du "doof" draußen rumstehst.


    Wenn du dann vorher noch irgendwelche Hebewerkzeuge aus dem Staukasten oder sonst wo vorkramen mußt , die in einer engen Ecke ansetzen sollst , du 2 mal dabei abrutscht usw.
    dann wirst du an der Schuhschachtel keine große Freude haben.


    Nee nee , wenn schon dann alles fest verbauen , Knopfdruck und 1-2 Minuten später einsteigen.
    Alles andere wäre für mich nicht akzeptabel.



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Lieber Wolfgang, die Hutschachtel ist doch eh so klein, aber bei einer zentralen Hubeinheit mußt Du auch noch auf die Hochschränke verzichten, denn ein Kabinendach von 3 mal 2,20 oder so muß mit Verstärkungen soweit versehen werden, dass es nach oben weder ausbeult noch im Laufe der Zeit Spannungsrisse bekommt. Mit Hochschränken dürfte es über 200 Kilo wiegen, das kriegste nicht gebacken.... vielleicht mit Aramidfasern oder so was aus dem Weltraum.... nur für das Geld, was das kostet, kriegste einen gebrauchten Clou...hihihi


    Aber was Praktisches: Bevor Du in die Anschaffungsphase gehst, bau bitte ein Modell... Wände Balsa 2 mm 10 mm Styropor Bals 2 mm--- außen glatt lackiert.....


    Damit kannst Du alle möglichen Lösungen ausprobieren und testen, was meinst Du?

  • Hallo Wolfgang


    Ich finde dein vorhaben ganz gut, und hab auch mal überlegt wie man das Problem mit der zentralen Hubmechanik kostengünstig und ohne immer das ding zu verstauen müssen, lösen könnte.
    Vorschlag 1 du planst in zentraler Lage so ein Raumteiler für Utensilien ein in den man die
    Hubvorrichtung integriert, aber das ist wahrscheinlich aus platzgründen nicht genau mittig möglich.
    Oder aber du machst einen schmalen Schrankkasten zum ausziehen in zentraler Lage so das du in nur noch ca 30 cm ausziehen musst bis zur Fahrzeugmitte, in dem dann der Hubstempel integriert ist.
    Hubmechanik eventuell ein umgebauter Getriebeheber gibt’s schon unter 100,00 Euro mit 300 Kg oder 500 Kg Nutzlast, und verschiedenem Hub.
    Als Führungen könnte man 4 Linearführungen verwenden, in die man dann auch mit Steckbolzen im ausgefahrenen, und eingefahrenen zustand fixieren könnte. weis aber allerdings nicht was die Dinger kosten. http://www.hegra-linear.de/index_de.htm


    2 Bilder noch damit du dir einfacher vorstellen kannst was ich meine.
    Gruß Thom

  • Hallo Wolfgang,


    OK, Du willst Deine Schuhschachtelkabine bauen, trotz dass Dir hier abgeraten wurde. Also kannst Du nachher nicht mehr sagen, wir hätten Dich nicht gewarnt. ;)


    Dann kommt von mir jetzt auch noch mal ein Ansatz.


    Zuerst mal will ich Dich in Deinen Bemühungen bestärken. Dass die „Großen“ so was nicht mehr (so gerne) bauen ist ja noch lange kein Grund es selber nicht zu versuchen. Ich denke hier liegt auch ein kleiner Unterschied vor. Wenn ich bei Action-Mobil oder so ein Mobil im Gegenwert eines guten Einfamilienhauses kaufe, dann erwarte ich natürlich auch, dass das Hubdach auf Knopfdruck hoch und runter fährt und dabei auch nach diversen Pistenkilometern keine Probleme macht. Ich denke, wenn Du das selber baust, dann kannst Du auch damit leben, wenn Du in den Endpositionen mal am Dach wackeln musst, damit es sauber in den Endanschlägen liegt, solange es dann so dauerhaft funktioniert.


    Meine ersten Überlegungen gingen auch erst in Richtung Führungen wie bei einer Werkzeugmaschine. Z. B. Kugelrollspindeln, in denen das Dach nach oben geführt wird und dann womöglich noch mit 4 Linearantrieben nach oben gefahren wird. Technisch sicherlich machbar, aber wohl zu teuer und aufwändig für den Selbstbau.


    Dann habe ich mal weiter nachgedacht, teilweise mit einfacheren Führungen und kam auch immer wieder auf das Problem, dass das Dach an mehreren Stellen (3 o. 4) gleichmäßig angehoben werden muß, ohne zu verkannten und zu klemmen.


    Und dann stellte sich die Frage, ob eine solch enge und spielfreie Führung des Deckels eigentlich sein muss? Meine Antwort: Nein, muss nicht sein. Und dann gibt es auch keine großen Probleme mehr das Dach anzuheben.


    Und so sieht meine Überlegung aus: (S. angehängte Skizze)


    Der Deckel hat Übermaß gegenüber dem Kabinenunterteil. So, dass zwischen Wand des Deckels und Wand des Unterteils rundum ca. 2 cm Luft sind. Nun kommt innen unten in den Decke eine umlaufende (Dicht)leiste in Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit ca. 1 cm Höhe (bzw. im eingebauten Zustand Breite). Somit sind noch ca. 1 cm Luft zwischen dem Profil und der Kabinenwand.
    Nun kommt als unterer Anschlag ein entsprechendes Dreiecksprofil mit ca. 2 cm Höhe (Breite) fest an die Kabine, so dass der Deckel sauber darin sitzt und nicht beim fahren wackelt.
    Oben an die Kabinenwand kommt ebenfalls ein entsprechendes Dreiecksprofil, was aber etwas schmäler ist als das untere, so ca. 1,5 cm. Dieses dient als oberer Anschlag.
    Die Dreiecksleisten würde ich aus Kunststoff machen, z. B. PA.
    Ggf. noch schmale Gleitschienen aus 0,8 mm Edelstahlblech an die Kabine geklebt, damit es keine hässlichen Streifen gibt, wenn der Deckel dann an einer Seite mal an der Kabine entlang schabt, z. B. bei Wind.


    Nun sind beim Verfahren des Deckels zwischen Unterteil und Deckel im Bereich des oberen Anschlages des Unterteils rundum 0,5 cm Luft und im unteren Bereich des Deckels rundum 1 cm Luft. Zusätzlich sind an den Stellen nur sehr schmale Kanten.
    Das sollte reichen. Um ein verkannten des Deckels zu vermeiden bzw. ein verkannten zumindest unkritisch machen.


    So wird dann auch an den eigentlichen Hubmechanismus keine so große Anforderung mehr gestellt. Es geht nunmehr nur noch darum die 100 kg des Daches zu heben bzw. das Heben zu unterstützen und zu vermeiden, dass das Dach runterkracht, wenn die Verriegelung gelöst wird.
    Das ginge meiner Meinung nach schon mit 4 entsprechenden Gasdruckdämpfern, die jeweils ca. 20 kg heben können. Die restlichen kg könnt Ihr beiden dann auch mit Muskelkraft hochdrücken.
    Für die „Komfortvariante“ würde ich einfach je einen entsprechend langen Druckluftzylinder parallel zu jedem Gasdruckdämpfer bauen, die alle verbinden und mit einem kleinen Kompressor mit Druck beaufschlagen.


    Das Dach ruht beim Verfahren jetzt nur auf den Gasdruckdämpfern. Eine weitere Führung des Daches würde ich nicht vorsehen. Durch diese „labile“ Führung kann sich das Dach jetzt zwar beim Verfahren seitlich bewegen, was aber nicht schlimm ist, da es durch die schrägen Endanschläge in diese hineinrutschen kann und wieder in seine Position gezwungen wird. Evtl. muss man beim Verfahren zwar mal etwas am Dach rappeln, damit es sauber hinauf fährt, aber das ist ja nicht weiter schlimm.

  • Hallo Krabbe,


    ich glaub Du bist da etwas optimistisch, was das Verkanten und dessen Verhinderung durch einen Rundum-Luftspalt von 2 cm - addiert, wenn ich Dich recht verstanden habe - angeht.
    Schau, Wolfgang will eine 1,20 m hohe Schachtel um immerhin 80 cm anheben. Auf der Länge reicht schon eine Winkelabweichung von 1 bis 1,5 Grad aus, dass sich die Kiste um keinen Millimeter mehr bewegt. Daher ist eine absolut gleichmäßige Hubbewegung an mindestens 3 Stellen gleichzeitig ein ABSOLUTES MUSS!!!!!


    Darum wird auch seine Idee des zentralen Hubbeines nicht klappen, denn überlegt mal, welche Festigkeiten erforderlich wären, um eine Verbindung von einem sagen wir mal 50 mm dicken Zentralrohr zu einer 300 x 210 großen Platte aus elastischem Material so zu gestalten, dass eine Abweichung vom 90 Grad Winkel in allen Ebenen und Richtingen zuverlässig und unter allen Bedingungen ausgeschlossen sein wird. Habt Ihr denn ne Ahnung, welche Kräfte auf die Fläche bei nur 15 km/h Windgeschwindigkeit wirken? Nehmt doch mal für die Jeckerei ein Segel eines Windsurfbrettes in die Hand und bewegt es mal in einer nur leichten Brise, dann bekommt Ihr ein Gefühl dafür. Die Inschenjöre unter uns können die Kräfte sicher ausrechnen und in einem technisch korrekten Maß ausdrücken (Kilopond pro Quadratcentimeter?).


    Und damit hab ich nur ein Element erwähnt. Was ist denn, wenn man das Auto auf einem etwas hubbelige und schrägen Gelände abstellen muss, eine Wiese mit Maulwurfshügeln und Löchern reicht schon aus um an den Achsen eine Verschränkung von locker 10 cm zu erzeugen. Wenn davon nur 1 cm an die Kabine durchkommt, ist es schon aus mit dem Heben über eine zentrale Hubstütze. Was glaubt Ihr denn, warum wir alle Auffahrkeile von Fiamma oder aus Holz mit uns rumschleppen?


    Das mit dem Hubdach vor allem über eine so gruße Hubhöhe mit so hohen Schachtelwänden funktioniert nur unter "Laborbedingungen", in der Praxis nicht. Wenn das eine einfach zu beherrschende und preiswert herzustellende Technologie wäre, hätten die Profis bei den derzeitigen Spritpreisen das wegen des Windwiderstandes schon eifrig genutzt......


    Wenn schon Hubdach, lieber Wolfgang, dann nicht so wie Du es Dir vorstellst. Wenn Du nur eine Dachplatte 40 cm hochhebst um 40 cm und den Spalt mit klappbaren Wandelementen schließt, dann würd ich Dir eine echte Erfolgschance einräumen...


    Bitte Wolfgang, tu mir einen Gefallen, nimm das nicht persönlich, denn ich will Dir überhaupt nix und halte viel von Dir und Deiner Arbeit und Deinen Fähigkeiten. Ich bin vor fast 20 Jahren wie Du der Faszination der Idee des "kleinen" Fahrens und des "großen" Wohnens verfallen gewesen und hab wer weiß was geplant, z.B. was auf Basis des G 300 mit Hubdach und Heckauszug (sowas hat es tatsächlich auch mal professionell gegeben, ist aber über den mißglückten Prototyp nie herausgekommen)..... nur habe ich schon im Modellstadium, das mir wie ich Dir ein guter Freund empfohlen hat, so viele Schwierigkeiten im Detail erkennen müssen, dass ichs nach einem halben Jahr mit der Erkenntnis habe aufgeben müssen, dass die Anstrengungen durch das letztlich komprompromissbeladene und damit nicht meinen Vorstellungen entsprechende Ergebnis nicht gerechtfertigt gewesen wären.... es ist halt ein Kreuz, wenn man als ein fauler Perfektionist durchs Leben muss.... :oops::roll::wink:


    So... und damit verabschiede ich mich aus dem Thema, ich hab schon genug Unheil angerichtet, oder? :(:shock:


    Wie Krabbe Krabbe schon immer richtig sagt: Es gibt Dinge, die muß man selber tun.... Und so hast auch Du, lieber Wolfgang, das unverbrüchliche Recht, Deinen "error" durch ein entsprechendes "try" selbst festzustellen..... begleitet von meinen ernstgemeinten guten Wünschen.... und es gäbe keinen, der sich mehr freuen würde, wenn Du mich durch Deinen Erfolg ad absurdum führen könntest..... echt

  • Hi Thomas,


    Du hast recht, ein Verkannten kann der schmale Luftspalt von umlaufend 1 cm nicht verhindern. Aber da dann durch die „Dreiecksprofile“ nur eine kleine Fläche anliegt und „verkanntet“ dürfte dies nicht weiter schlimm sein und durch ein wenig drücken o. rappeln am Deckel zu beheben sein.
    Schlimmer wäre ein Verkannten ja, wenn auf einer längeren Fläche (in Vertikalrichtung) passieren sollte.


    @ Wolfgang
    Aber vielleicht wäre es ganz gut, wenn Du vorher ein 1:2 Model aus ein paar Holzplatten baust und das ganze mal probierts. Die Holzplatten kannst Du nachher ja für den Möbelbau recyceln.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo, Ihr Lieben,


    vielen Dank für Eure Ratschläge - und Thomas: mach' Dir keine Gedanken, daß ich Dir böse wegen Deiner Vorsichtswarnung bin. Soetwas ist sehr gut, weil man sonst manchmal etwas zu blauäugig an die Sache heran gehen würde!


    In gewisser Weise hatte ich ja Krabbe's Idee mit dem Bewegungsspalt schon eingeplant, allerdings nur mit überstehenden Leisten, die mit einer Gummidichtung versehen die Abdichtung übernehmen sollten. Aber Krabbe's Idee ist da weitaus eleganter.


    Was das Modell angeht, das ist bereits im Bau - allerdings aus Sandwichmaterial im Maßstab 1:10. Ich warte z.Z. auf die Aufbaurichtlinien von Ford, da ich versuchen werde, die Kabine für den T5 und den neuen Transit AWD gleichermaßen verwendbar zu machen. Zum Leerkabinen-Treffen kann ich die bestimmt mitbringen.


    Aber noch einmal zum Konzept: an das Hubdach wird nichts drangehängt - Hängemöbel wird es nicht geben. Somit sind die 100kg schon realistisch. Um das dach zentral anheben zu können, werden wohl zwei Sperrholzleisten in das Dach (2,2*1,9m) eingelegt werden (sorry, Ralf, an Carbon traue ich mich nicht heran). Von unten dann noch eine durchgehende 3mm Multiplexplatte darunter, 30mm Styrodur zwischen die Holzleisten, obendrauf ein 1mm Alublech. Die Seitenwände mit Winkelleisten ordentlich an das Dach geklebt, das müßte eigentlich reichen.


    Klar ist, daß ich eine gute Führung benötigen werde. Während des Aus- oder Einfahrens des Daches muß das Verkanten verhindert werden, in ausgefahrenem zustand das Hin- und Herwackeln des Daches. Für ersteres würden Rollen an den Seitenwänden des Ober- und Unterteils genügen, aber für die Stabilität in ausgefahrenem Zustand brauche ich etwas anderes. Da muß ich mir noch etwas einfallen lassen, sobald ich mein Projekt in der Firma abgeschlossen und wieder etwas mehr Zeit habe.


    Ach so, Gasdruckfedern wären natürlich nicht schlecht, aber für 80cm Hub, die ich brauche, habe ich noch nichts passendes gefunden - vor allem scheint es wohl problematisch zu sein aufgrund der Charakteristik von Gasdruckfedern im Anfangs- und Endbereich des Hubweges.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

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  • Hallo Wolfgang und Ihr anderen in diesem Thread


    Voll zustimmen möchte ich der Einschätzung, dass die Realisierung mit 4 Spindeln an den Ecken ziemlich aufwendig und ganz bestimmt störungsanfällig sein dürfte. Und Hydraulik kommt für mich wegen des finanziellen Aufwandes nicht in Frage. Deshalb habe ich über Pneumatik nachgedacht und meinen derzeitigen Plan will ich kurz skizzieren. Aber natürlich - es sind vorerst nur Überlegungen und einige Vorversuche mit Pneumatikzylindern gelaufen.


    Ich möchte eine 3x2m Kabine, Höhe 150cm auf ein noch zu bestimmendes Basisfahrzeug bauen und im Wohnbereich, maximal 2x2 m Grundfläche ein Hubdach auf maximal 65 cm, vielleicht auch nur 40 cm hochfahren. Das Hubdach soll in der Breite mit der Kabine abschließen, d.h. die Hubzylinder können genau in den Kabinenecken bzw. an den Wänden verlaufen und dort befestigt werden, sind also innen nicht im Weg.
    Als kraftübertragendes Medium will ich Druckluft nehmen, weil ein Kompressor und Druckbehälter einfach und billig sind, das Medium sauber ist und ein kleines Druckleck nicht stört sondern nur zischt. Vorversuche habe ich mit 4 Standluftpumpen -billig bei ebay gekauft- gemacht. Es scheint zu funktionieren. Wenn das Dach oben oder unten ist, muss es natürlich an den 4 Ausfahrstäben fixiert werden, denn die Druckluft wird abgelassen, damit es nicht dauernd zischt.
    Klar gibt es für viel Geld auch professionelle Pneumatikzylinder, die eine sehr geringe Leckrate haben. Aber ich will billige Alurohre als Zylinder und nichtleckdichte einfache Scheiben als Dichtung nehmen, wie in den Luftpumpen.
    Die Kraft, die 4 Zylinder heben können errechnet sich ganz einfach aus Druck mal gesamte Zylinderfläche. Bei meinen Fahrradluftpumpen mit 30 mm Durchmesser und maximal 6 bar Luftdruck komme ich auf 6 qcm pro Zyliner, also 36 kp pro Zylinder, also insgesamt etwa 140 kp. Ich hoffe, ich habe mich da nicht schwer verrechnet.
    Durch dickere Zylinder und oder höhere Luftdrücke kann die Tragkraft deutlich gesteigert werden, zumindest theoretisch.


    Jetzt kommt das Haupt-Gegenargument gegen alle diese Lösungen: Das Verkanten beim Hochfahren. Das möchte ich folgendermaßen vermeiden - habe aber noch keine diesbezüglichen Vorversuche gemacht. Also ich stelle mein Vorhaben zu Diskussion:
    Erstens will ich den Luftdruck so einstellen, dass das Dach nicht von alleine hochfährt sondern per Hand nach oben geschoben werden muss, allerdings mur mit sehr geringer Kraft.
    Zweitens ist die Metallstange, an der am unteren Ende die im Zylinder laufende Dichtungsscheibe sitzt nur unten an dieser Scheibe spielfrei geführt und hat oben, also am oberen Kabinenende ein relativ großes Spiel bzw. Freiheitsgrad . Und oben am Dach ist diese Hubstange mit einem gering biegsamen Gummielement befestigt un erlaubt kleine Winkel.


    Ich will jetzt vorerst aufhören mit der Beschreibung, damit der ganze Text nicht wieder weg ist
    SeppR

  • Fortsetzung vom letzten Beitrag:


    Ich stelle mir das nun so vor: Wenn es gelingt, den Luftdruck genau so einzustellen, dass die Druckkraft exakt dem Gewicht des Daches entspricht dann müßte das Dach in jeder Stellung einigermaßen stabil "schweben" und ich könnte per Hand mal an dieser oder an jener Seite etwas anheben und Verkantungen vermeiden. Mit dem erwänten Führungsspiel könnte man das Dach auch leicht kippen und bei Schlechtwetter auf der windabgewandten Seite einen Spalt öffnen.
    Klar ist, dass diese wackelige Führung beim Hochheben eben wackelt , speziell wenn es Wind hat, und dass ein sehr hohes Anheben, also Deine 85 cm eher schwierig werden. Wenn das Dach in seiner gewünschen Endstellung ist sollen die 4 Hubstangen am oberen Ende der Kabinenwand fest fixiert werden, dann wackelt nichts mehr.
    Mein Bruder ist Werkzeugmacher und gewohnt, mit hundertstel mm zu rechnen. Dem graust vor meiner Idee. Aber ich will schließlich keine hochpräzise Führungsschiene einer Fräsmaschine basteln.


    Also bis dann


    SeppR

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Um das dach zentral anheben zu können, werden wohl zwei Sperrholzleisten in das Dach (2,2*1,9m) eingelegt werden (sorry, Ralf, an Carbon traue ich mich nicht heran). Leerkabinen-Wolfgang


    statt Sperrholz würde ich stehende 21 mm Multiplexleisten nehmen - dann hast Du keine Feuchtigkeitsprobleme zu befürchten- müssen aber sauber geschliffen sein, daß die Phenolschicht entfernt ist und das freiliegende Holz sauber mit dem Schaum kraftschlüssig verklebt .
    Laß Dich nicht von uns entmutigen !! Wenn ich so jung wie Du wäre, könnte mich niemand von dem Hubdach abbringen- Du bist noch jung genug um ins Bett hoch zu klettern und fällst nicht ob des viele Woin herunter.... Ich kann da wirklich nur Thomas beipflichten - wir bauen im Geiste mit Dir.
    Aber mach keine halben Sachen - von wegen ein bissl am Dach rütteln, damit es hoch oder runter geht - das muß mindestens so gut wie bei actionmobil gleiten oder Du bist über kurz oder lang unglücklich!
    und ich würde auch keine halben Sachen in der Größe machen - eh ich doppelte Zeit investiere , um ein Modell in der halben Größe zu realisieren, würde ich lieber die doppelte Zeit am aktuellen Bau verwenden.
    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

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