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  4. Strom: Batterie, Laden, Solar und Elektrik

48 V Akku per Lichtmaschine laden

  • Abweg
  • 6. Juni 2026 um 22:09
  • Abweg
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    • 6. Juni 2026 um 22:09
    • #1

    Hallo allerseits,

    wie schon im Thema "Hauptelektrik" angerissen (#29 - 36), arbeite ich an einer guten und preiswerten Möglichkeit um meinen 48 V LiFePo4 Akku (280 Ah) auch während der Fahrt adäquat laden zu können.

    Entsprechende Fertiglösungen gibt es natürlich schon, aber 3 - 5 k€ für eine 5 kW Lichtmaschine zum Akkuladen, ist einfach zu teuer.

    Leider bin ich selber nicht in der Lage eine entsprechende Regelung für den Generator zu erstellen, um hiermit einen Akku direkt laden zu können, aber es sollte auch anders gehen.

    Ziel ist es, mit einer einfachen Ansteuerung der Erregerwicklung und entsprechender Rotordrehzahl eine ausreichend hohe Ausgangsspannung zu generieren, die Ladung des Akku´s übernimmt dann ein MPPT-Solarladeregler, oder ein Wind/Solar Hybridladegerät, allerdings habe ich noch nichts Vertrauen erweckendes gefunden (nur sehr viel Propaganda und unterschiedlichste Leistungsangaben für scheinbar immer gleiche Geräte). Wer da Erfahrung hat gerne melden.

    Zunächst werde ich an einer Lichtmaschine den Regler und die Diodenplatte entfernen um die Ausgangsspannung bei unterschiedlicher Erregung (wenn ich mich recht erinnere, muss die nur in die Sättigung gebracht werden) und Drehzahl zu messen.

    Fortsetzung folgt.

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • clubby
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    • 7. Juni 2026 um 06:19
    • #2

    Hallo!

    Erfahrung damit habe ich keine.

    Vielleicht bringt dich die Hybridtechnologie und Bordnetztechnologie weiter, z.B. mit Riemenstartergenerator und 42 V Bordnetz.

    Viele Grüße,

    clubby

  • Picco
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    • 7. Juni 2026 um 09:18
    • #3

    Hoi Andre

    Wäre ein Spannungswandler 12V Gleichstrom-230V Wechselstrom und dann ein Ladegerät 230V-Wechselstrom auf 48V Gleichstrom nicht Sinnvoller?
    Da hast Du die Verluste nur wenn Du die Ladung machst, bei einer zusätzlichen Lichtmaschine immer wenn der Motor läuft.

    Gruss

    Picco

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  • hakl
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    markaryd
    • 7. Juni 2026 um 10:31
    • #4

    Ich habe dazu einen Step-Up-DC-DC Wandler verwendet.

    12V rein 48V raus.

    Fahrradakku jederzeit ladbar.

    Übrigens liegt der Wirkungsgrad bei fast 90%.

    so long hannes

    bitte rechts schreibfehler mit der lupe suchen...
    wir fahren einen ranger mit einer tischer box260s

  • Abweg
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    • 7. Juni 2026 um 17:46
    • #5

    Ein 12V/48V Wandler war drinne, aber der kann nur 360 W max. (real angeblich keine 300 W), das ist nicht viel. Normal wird über PV geladen, Landstrom geht auch zur Not, aber ne gute Lademöglichkeit während der Fahrt die Autarkie.

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • MY-F 2000
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    • 8. Juni 2026 um 10:08
    • #6

    Hallo André,

    die Mastervoltgeräte lassen sich bis 100A parallel zusammenschalten und zusätzlich Bi-Direktional beide Batterien laden. Mit zwei Geräten lassen sich 30A realisieren


    https://www.mastervolt.de/produkte/mac-plus-serie/mac-plus-waterproof-12-48-15/

    Nachteil wie immer bei Mastervolt, der Preis:(


    Gruß Guido

  • Abweg
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    • 8. Juni 2026 um 10:23
    • #7

    Hi Guido,

    Danke für die Info, ja der Preis ist nicht ohne, aber wenn das Ding die Leistung bringt.

    Da ich Blut geleckt habe, will ich erst einmal die Lichtmaschinengeschichte weiter betreiben.


    Gruß, Andre

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • VWBusman
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    • 8. Juni 2026 um 15:31
    • #8

    Hallo Andre,


    ich würde auch lieber über einen WR und dann 48V Ladegerät gehen als mit der zusätzlichen Lichtmaschine.
    Wenn Dir der WR oder das Ladegerät aussteigt ist schnell Ersatz besorgt. Bei eine 48V Lima sehe ich da schon eher Schwierigkeiten.

    Gruß Christopher

  • Abweg
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    • 8. Juni 2026 um 19:51
    • #9

    Hi Christopher,

    Netz- und Solar-lader sind bereits an Bord, aber eine gescheite "Unterwegs-Lademöglichkeit" hätte ich gerne, daher die Lima (als KISS-Version).


    Gruss, Andre

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • Picco
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    • 9. Juni 2026 um 06:11
    • #10

    Hoi Andre

    Zitat von Abweg

    aber eine gescheite "Unterwegs-Lademöglichkeit" hätte ich gerne, daher die Lima

    Das hättest Du mit einem Wechselrichter 12V auf 230V Wechselstrom im Auto selbst, einer Aussensteckdose 230V und einem Ladegerät ebenfalls, dazu eben nur Verluste wenn Du wirklich am laden bist.

    Gruss

    Picco

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  • pseudopolis
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    • 12. Juni 2026 um 01:25
    • #11

    Nimm einen DC DC Wandler, bei dem du die Ausgangsspannung einstellen kannst, dann kannst du genau auf die Spannung einstellen, die auch deine Solarpanels abgeben, und damit parallel zur Photovoltaik auf das BMS gehen. Auf die Art gibts sicher keine unerwünschten Wechselwirkungen. So einen DC DC Wandler gibts als Modul mit allen möglichen Leistungen und kostet dann auch lang nicht so viel, als wie wenn das für den Campereinsatz beworben wird. Für 1000W liegst du unter 100€. Schau einfach bei den einschlägigen Auktions- und Verkaufsplattformen: "Adjustable DC Converter 1000W" oder ähnlich.

    Den Umweg über den Wechselrichter würde ich jetzt nicht machen, da musst du ja jedes mal dran denken, das ganze einzuschalten, wenn du während der Fahrt laden willst. Laden während der Fahrt sollte schon automatisch gehen, sonst steht man evt bei der Ankunft ohne Strom da ;) Ausserdem verschleisst der Wechselrichter nur unnötig.

    Michael

  • Abweg
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    • 12. Juni 2026 um 21:02
    • #12

    Ich werd´s mal ausprobieren, aber bei meiner Solar Vmp = 80,4 V ist ein Umschalter wohl sinnvoller, auch damit der Solarlader z.B. bei einer Wolkenlücke oder Tunnelfahrt nicht rein grätscht.

    Habe bisher allerdings auch nur Wandler und keine entsprechenden Lader gefunden, wobei ich damit ja auch nicht voll laden muss.

    Info: Bei SZ Wengao gibt´s verschiedene Lader/Wandler, sogar bidirektionale und das auch noch günstig (bei der Räuberbande).

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • pseudopolis
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    • 16. Juni 2026 um 18:42
    • #13
    Zitat von Abweg

    Habe bisher allerdings auch nur Wandler und keine entsprechenden Lader gefunden, wobei ich damit ja auch nicht voll laden muss.

    Lader oder Wandler ist bei Lifepo kein Unterschied. Das BMS braucht nur eine Spannungsquelle, keinen expliziten Lader. Deine Batterien bemerken es nicht, woher die Elektronen kommen, Lichtmaschine, Solar, Landstrom oder DC Wandler, die Elektronen unterscheiden sich nicht. Lifepo ist im Gegensatz zu Blei sehr unkritisch. Man darf nur die Maximalspannung der Zellen nicht überschreiten. Eine Ladekurve wie bei Blei gibt es nicht. Für das Abschalten der Ladung beim erreichen der Endspannung sorgt das BMS. Ein Freund lädt seit Jahren mit so einem DC Wandler seinen E-Roller über Solar+Lifepo+BMS. Das hat der Batterie des Rollers nicht geschadet.

    Ob Solar und DC Wandler zusammen laufen spielt keine Rolle, so lange sie ähnliche Spannungen abgeben. Du könntest auf die Art mit addierten Strömen laden, was doch positiv ist. Den maximalen Ladestrom legt ohnehin das BMS fest. Irgendetwas zerstören wirst du da nicht. Ist ja technisch nichts anderes, als wie wenn du mehrere Solarmodule parallel schaltest, und eines abgeschattet ist. Das schadet dem Panel ja auch nicht. Andersrum ist des für den DC Wandler auch nicht kritisch, wenn Spannung von extern kommt. Theoretisch kann ist es für die Elektronik nichts anderes, als wie wenn die Ladekondensatoren im Ausgang geladen bleiben.

  • Abweg
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    • 16. Juni 2026 um 19:33
    • #14

    Das sind halt die Erfahrungswerte die mir noch fehlen, (blöd wann alles richtig macht), wobei mir lieber ist, das ein Regler regelt als dass das BMS schaltet.

    Holger aus einem anderen Forum hat berichtet, das er seinen eigenentwickelten Regler fast komplett "offen" betreibt.

    Vermutlich ist die Fehlanpassung zur niederohmigen Batterie (Akku) so groß ist, das der Akku zieht was die Lima liefern kann, anscheinend egal der Spannung.

    Bald kann ich berichten.

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