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Hubdach - saubere Abdichtung der 2fach geklappten Frontanbindung

  • Jan-aus-EF
  • 12. Mai 2026 um 13:26
  • Jan-aus-EF
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    • 12. Mai 2026 um 13:26
    • #1

    Liebe Bastler,

    und wieder benötige ich einen Rat und gute Ideen.
    Ich habe eine Kabine mit Hubdach vor zu bauen. Der obere Teil des Hubdachs (quasi der Deckel der Schuhschachtel) soll möglichst oben mit dem Fahrerhaus bündig abschließen - um noch Containerfähig zu bleiben.

    Nun möchte ich aber die Frontwand der Kabine als Fahrerhaus-Trennwand direkt verkleben (dafür die Metallwand des Fahrerhauses komplett entfernen (quasi wie bei Teilintegrierten)).

    Nun ist das Fahrerhaus 1,65m hoch vom Rahmengestell aus. Meine Kabine im geschlossenen Zustand innen auch. (der Deckel ragt dann noch 5cm Wandstärke oben drüber - um es an dieser FrontWand überstehend dicht zu bekommen).

    → Nun muss ich die "Lücke" füllen, die beim Hochfahren des Deckels vorn an der Frontwand entsteht - das sind ca. 70 cm. → dafür soll eine 2-fach geklappte Wand mit dem Deckel hoch/runter fahren.

    Dazu würde ich gern Eure Meinung und Vorschläge hören, wie ich es simpler bauen kann, aber trotzdem dicht bekomme.


    Mein bisheriges Ergebnis ist dieses hier:


    Frontwand bei halb geöffnetem Deckel:

    (der untere (3.) Teil ist die feststehende Frontwand, das Klavierband hier somit innen/nicht zu sehen; die Nut (unten mittig / oben frontseitig) ist für eine Gummidichtung; Mittig gibt es keine Dichtung, dafür eine leicht nach oben laufende Kante; oben und seitlich steht eine kleine Frontabdeckung (Scheibe) minimal über, um vor allem im geschlossenen Zustand kein Wasser in die Kabine zu lassen)


    Frontwand bei halb geöffnetem (transparentem) Deckel (und fehlenden Seitenwänden):

    (der untere Teil der Frontklappe ist vorgesetzt, damit das Scharnier tief genug sitzt, um im geschlossenen Zustand keine Bauhöhe zu "verschwenden"; hier sieht man nun das untere Klavierband - direkt an der fix-stehenden Frontwand)


    Frontwand ganz geschlossen:

    (die vordere (rechte) Kante ist die Frontabdeckung, die mit dem Kofferoberteil nach oben fährt; die Seitenwände sind ausgeblendet, Deckel ist transparent)


    → das ganze ist zum Bauen eben leider nicht so super einfach, mit vielen Nuten, Fräsungen, Anschrägungen, etc... das würde ich gern vereinfachen.


    (hier noch mal ein Gesamtanblick, wo die obere Schuhschachtel halb geöffnet ist. So wird es sicherlich besser verständlich, was die Ausschnitte oben zeigen)


    .

    Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge. Danke

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • holger4x4
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    • 12. Mai 2026 um 16:50
    • #2

    Ui, da hast du echt was kompliziertes vor! Die Hubschachtel verliert natürlich deutlich an Stabilität durch den Ausschnitt. Passt der Hubmechnaismus vorne noch neben die Klappe? sonst müsste der 40cm nach hinten versetzt werden.

    Bedenke aber, dass die Klappe auch bei Winddruck von vorne dicht sein muss bei Schlagregen. Am besten machst du das konstruktiv so, dass eindringendes Wasser unten abgeleitet werden kann und die Klappe möglichst mit einer Art Kompressionsverschuss verriegelt wird.

    Du könntest auch nur eine einteilige Klappe machen, die innen nach unten klappt

    Gruß, Holger

  • Jan-aus-EF
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    • 12. Mai 2026 um 21:44
    • #3

    Hallo Holger,

    an Wind und Starkregen denke ich, daher die vielen Gummidichtungen und möglichst viel Überlappung an allen Seiten. Nur unten ist das nicht gelungen, würde noch komplizierter werden von der Fräsung, usw.

    Eine einteilige Klappe geht leider nicht, sonst ragt es innen zu weit über die Küchenzeile (und die an der Decke hängenden Hochschränke =O (deshalb ja der ganze Aufwand - hatte ich vergessen zu erwähnen)

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Abweg
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    • 12. Mai 2026 um 23:18
    • #4

    Wenn du die Scharniere in Fusion als Gelenke definiert hast kannst du rel. gut die Bewegungen sehen, allerdings im Idealfall, ohne Verschränkung, Wind, Wasser und Dreck. Da hilft wohl nur ein Livetest weiter, also bauen

    Wenn die Klappenhälften bei geschlossenem Dach tatsächlich so eng zusammenfahren, könnten diese auf Grund des Spiels in den Klavierbändern über den Totpunkt kippen, was vermutlich einen höheren Kraftaufwand beim öffnen erfordert, oder u.U besser das kippen verhindern.

    Vielleicht statt der (aufwendigen) Überlappung am mittleren Scharnier, z.B. eine Moosgummischur parallel zum Klavierband verlegen.

    Ansonsten tolle Geschichte, ich freue mich schon darauf.

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • Picco
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    • 13. Mai 2026 um 07:31
    • #5

    Hoi zämä

    Dicht bekommt man die Kabine eh nicht zu 100%, also das Wasser ableiten, wie es auch die Dachdecker machen. Die machen ja auch keine dichten Schrägdächer sondern solche die das Wasser in jedem Fall ableiten.
    Wie wärs also die Scharniere mit einem Streifen LKW-Plane zu überkleben? So dass sie beim Innen offenen Scharnier im aufgestellten und bei den aussen offenen Scharnieren im geschlossenen Zustand straff sitzt?

    Dann bleiben nur noch die Kanten links und rechts schlagregengefährdet.

    Oder gleich die ganze Frontwand mit einer Art Vorhang von oben nach unten schliessen und seitlich Reissverschlüsse machen. Belüftungsmöglichkeit einplanen damits dahinter nicht stockt.

    Gruss

    Picco

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  • Urlaubär
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    • 13. Mai 2026 um 07:55
    • #6

    Die Front von deinem Deckel ist das Problem. Dort sehe ich keine Möglichkeit zu dichten und da läuft dir das Wasser auch ohne Druck rein. Also genauer da wo auf dem Deckel die Klappe anschlägt. Und zum Scharnier in der Mitte: Wenn du nicht das sündhaft teure Scharnier mit Gummidichtung nimmst, dann nimm Edelstahlscharnier und Dichtung unter dem Scharnier, und vor dem Scharnier und im Scharnier. Dann ist es ziemlich dicht. Ich habe nur normales Scharnierband, das rostet schön vor sich hin. muss irgendwann gegen Edelstahl getauscht werden. wird eine Mordsarbeit.

  • holger4x4
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    • 13. Mai 2026 um 09:07
    • #7

    Das wär vielleicht noch eine Alternative vorne gleich nur eine LKW-Plane mit einem Reißverschlussfenster einbauen. Dann kann man im Sommer prima lüften. Und für den Winter eine loose Isolierplatte zum einklemmen, die man z.B. hinter einer Sitzrückenlehne verstaut.

    Gruß, Holger

  • Jan-aus-EF
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    • 13. Mai 2026 um 10:57
    • #8

    Danke Männer für eure guten Ideen.

    Das mit einer Art Planenwand war mir auch schon als Idee gekommen. Irgendwie hätte ich aber wirklich gern eine Sandwich-Wand auch dort. Im Sommer wäre das fein, weil super Durchlüftung. Im Winter würde es mit einer losen Platte sicherlich auch genauso gut abdichten. Aber irgendwie hab ich noch den Wunsch(Traum) eine ordentliche Kabine - wie gekauft - hinzubekommen. :D

    (auf dem Web zum fertigen Produkt werden noch genügend Kompromisse entstehen)


    Eigentlich wollte ich vorn mit Stangenscharnier mit Gummi abdichten - aber diese Profile sind zu dick auftragend. Daher lieben vielleicht ein solches:

    (doch da gab es ja bei Jan seinem Anhängeraufbau immer mal Probleme, weil die sich aushebeln (wäre bei mir vielleicht weniger ein Problem, weil besser geführt oben/unten?))

    Ansonsten wohl ein normales Edelstahl-Scharnier. Dieses noch mit einem MoosgummiStreifen hinterlegt müsste doch halbwegs dicht sein - zumal das Wasser ja an der Schräge eh sauber ablaufen kann (ich könnte mir somit aber hinten die extra Nut beim mittleren Scharnier sparen.


    Das Thema mit dem "über den Totpunkt kippen" ist nicht schlimm, beim Herunterfahren des Kabinendeckels muss ich dort eh mit ziehen (und vorher eine Arretierung (wahrscheinlich seitlich) lösen), anders wird es nicht gehen. Die Wand wird trotzdem ausgeklappt fast gerade stehen, da vorn ja diese Frontabdeckung (als Scheibe) aufsitzt - wogegen diese beiden Klappen gegendrücken.

    Zum Wasserablauf: Ich habe unten nun eine Nut von der Vorderwand stehen lassen, davor die Dichtung (hier blau) - somit kann Wasser dort (selbst seitlich hinter der Frontabdeckung) nach unten laufen und an der Nut entlang dann seitlich an der unteren Kabine außen abfließen.


    Oben ist es identisch gelöst (eine Nut an der oberen Klappe, dazu eine Gummidichtung davor). (schwer zu erkennen, da es innerhalb des Deckels versenkt integriert ist)

    Hier könnte das Wasser zwar dann innen an den Klappen seitlich nach unten laufen, würde aber normalerweise dann an der schrägen mittleren Scharnierkante dann wieder nach vorn laufen und somit wieder den Weg unten auf die Nut finden. ... Hoffe ich :/

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • nunmachmal
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    • 13. Mai 2026 um 12:06
    • #9

    Hallo, google mal "stangenscharnier wasserdicht"

    Sowas habe ich an meinem Klappalkoven verbaut.


    Gruß Nunmachmal, 🏰

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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