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  4. Leerkabine: Absetzkabinen und Festaufbauten

Hilfsrahmen für Hilux single cab

  • Holledauer
  • 11. Januar 2024 um 21:14
  • Holledauer
    womobox-Spezialist
    Beiträge
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    Wolnzach
    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 15. Januar 2024 um 08:53
    • #21

    Der Hinweis mit dem TÜV ist gut. An den hatte ich gar nicht gedacht! Prüfen die wirklich die Verschränkung??

  • Picco
    Moderator
    Beiträge
    5.688
    Wohnort
    Rorschacherberg / Schweiz
    • 15. Januar 2024 um 09:05
    • #22

    Hoi zämä

    Wir haben hie rmeist due 4x4-Versionen, die alle höhergelegt sind. Die 4x2-Versionen haben aber dieselbe Pritsche und liegen tiefer. Der Abstand von der Mitte des 4x2-Hinterrades zum Radhaus wäre für mich ausschlaggebend.

    Gruss

    Picco

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  • S t e f a n
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    674
    • 15. Januar 2024 um 10:36
    • #23

    Ein wichtiger Hinweis! Bei vielen Radhäusern fragt man sich, ob bei voller Verschränkung das wohl reiche...

    Der Freigang des Rades ist von der original Pritsche übernommen. Dementsprechend habe ich die Rahmenkonstruktion ausgeführt. Bevor das Rad im Radhaus anschlägt, liegt die Feder am Anschlag an. Das wurde schon 100 mal auf tracks "nachkontrolliert". Ist halt so wie bei der Blechpritsche.

    46940758pn.jpg

    Passt in der Verschränkung


    ...so siehts in der Garage auf ebenem Boden aus. Reisefertig.


    Der Zusatztank muss auch etwas Luft unter der Grundplatte haben, daher ist die Höhe abgestimmt und ist so wie es ist ;)

    Bei mir wurder die Verschränkung nicht geprüft, das wir wohl er bei der Tieferlegungsfraktion gemacht.


    Gruß Stefan

    Alles wird gut. Irgendwann.

    4 Mal editiert, zuletzt von S t e f a n (15. Januar 2024 um 17:24)

  • MountainHarry
    Frisch-dabei
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    Karlsruhe
    • 18. April 2026 um 14:35
    • #24

    Hi, ich bin (fast) soweit, dass ich mir auch die Frage der Lagerung der Kabine mit Alkoven auf einem Single Cab Hilux einschließlich Radkästen stellen muß.

  • MountainHarry
    Frisch-dabei
    Beiträge
    13
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    Karlsruhe
    • 18. April 2026 um 16:33
    • #25

    Die Kabine hat eine Bodenlänge von 240 cm, eine Breite von 200 cm, und soll natürlich so tief wie möglich liegen. In den Boden will ich 4 querliegende Aluprofile bei Nomad Campers einlegen lassen und wenn es irgendwie geht, auf einen Zwischenrahmen wegen des Schwerpunktes verzichten. Die oberen Befestigungen der Stoßdämpfer will ich in der Bodenplatte von unten aussparen (so das man die Dämpfer noch ohne Demontage der Kabie wechseln kann).

    Ich habe Eure Beiträge gelesen, aber ich will (noch nicht) klein beigeben. Deshalb meine Bitte, meine Überlegungen nachzuvollziehen und kritisch zu hinterfragen (ich hoffe, ich kanns verdauen ;):(

    - kein Zwischenrahmen mit vernünftigem Gewicht kann den Fahrzeugrahmen so versteifen, dass die 4,5 cm (1.2°) (von Lars gemessen) deutlich reduziert werden. Wie ich glaube, ist die Verformung in Fahrrichtung vernachlässigbar. Beide Trägerholme bleiben (so gut wie) gerade, aber sind nicht mehr parallel zueinander.

    - wird der Zwischenrahmen fest mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt (wie es Stefan und auch Bimobil machen, soweit ich weiß), muß der Zwischenrahmen sich meiner Meinung nach dem Fahrzeugrahmen bei starker Verschrenkung anpassen. Damit müßte man bei Stefan sehen, dass die Kabine sich verformt, was sie aber scheinbar problemlos mitmacht. Eigentlich müßte hauptsächlich die Rückwand davon betroffen sein. Vielleicht arbeitet auch der Boden.

    Stefan : Konntest Du sowas schon beobachten?

    Bemerkung: Habe mir gestern eine Burow Oman angesehen. Da sind (Ford Ranger) Gummi"dämpfer" an 6 Stellen eingebaut. Ich würde gerne sehen, wie dass aussieht bei voller Verschrenkung. Wenn sie hart genug sind (kein Schaukeln ...), sollte der Zwischenrahmen verformt werden. Sind sie weich genug (Zwischenrahmen bleibt gerade) sollte die ganze Kiste mächtig wacklig sein. 4,5 cm ist ein weiter Weg für so ein Gummielement (meine ich).

    meine Schlußfolgerungen daraus sind:

    - ein Zwischenrahmen macht nur dann Sinn, wenn er die Kabine versteift (die durch das GFK sowieso schon relativ steif ist) und nur über 3 Punkte mit dem Fahrzeugrahmen starr angebunden wird. In Längsrichtung sollte die Kabine selbst schon durch die Seitenwände ziemlich steif sein, aber zwischen Vorderwand und Rückwand ist die Entfernung ziemlich groß => 4 Querträger im Boden einlassen.

    - die Kabine sollte dynamisch starr an den Fahrzeugrahmen gekoppelt sein, da der Fahrzeugrahmen super Dämpfer und Federn hat, die bei richtiger Dimensionierung ihren Job machen. Damit sollte der Alkoven auch nicht immer Grüßen, wenn man vorbei fährt ;).

    - statisch (bei langsamen Verformungen; soll heißen, wenn ich unbedingt über so komische Geländeverwerfungen fahren will und der Hilux mindestens ein Beinchen in die Luft streckt), sollte die Kabine nur auf einem Holmen komplett aufliegen. Die Kabine sollte auf dem anderen Holmen, der sein Beinchen in die Luft streckt, nur an einer Stelle aufliegen, am besten vorne Richtung Fahrerkabine (stabilste Stelle).

    => vorderste Befestigung starr (bisle Gummi wegen Verdrehungen)

    => alle weiteren Befestigungen (weitere 6 Stück) mit vertikalen Gleitbuchsen und parallel dazu kleinen Dämpfern wie "Pneumatischer hydraulischer Stoßdämpfer, M20 x 30mm Hub-Öldruck-Stoßdämpfer, Öldruck Stoßdämpfer für Pneumatikzylinder mit 30mm Hub AC2030-2 Schwarz" (darf man hier links einfügen?).

    SORRY!!! Theoretiker, Newbee, keinerlei Erfahrung ... Ich würde es ja gerne ausprobieren, aber ich habe erstens kein Fahrzeug und wenn ich es in Australien ... ;(

    Stefan Grobe Zahl, wie weit das Rad maximal über der Ebene der Befestigungspunkte ragt bei maximaler Verschrenkung?


    Liebe Grüße

    Harald

  • S t e f a n
    womobox-Halbgott
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    • 18. April 2026 um 22:46
    • #26

    Hallo Harald.

    Ein "Arbeiten" der Kabine bzw. des Bodes konnte ich nie feststellen. Dann würde ja auch der Innenausbau mitarbeiten müssen. Meine Kabine ist verwindungssteif. Das machen allein schon die 5mm Aluaußenprofile.

    Das kann ich die gar nicht sagen, wie das ausschaut bei voller Verschränkung. Auf jeden Fall steht das Rad gut im Radkasten - der ist bei mir so groß wie bei der orig. Pritsche.


    Gruß Stefan

    Alles wird gut. Irgendwann.

  • Picco
    Moderator
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    Rorschacherberg / Schweiz
    • 19. April 2026 um 08:12
    • #27

    Hoi Harald

    Zitat von MountainHarry

    (darf man hier links einfügen?)

    Kommt aufs Thema an, Links zu Bauteilen sind ok, Links zu Pornos usw sind unerwünscht...8)
    Ebenso unerwünscht sind Links die nur dazu dienen dass irgendwer Geld für Klicks bekommt...
    Bilder darf man verlinken, aber einfügen darf man sie nur wenn man Eigentümer des Copyrights ist.

    Gruss

    Picco

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  • MountainHarry
    Frisch-dabei
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    • 19. April 2026 um 10:15
    • #28

    Stefan Danke für die Info. Nur leider habe ich keine Zeichnung von der Pritsche. Vielleciht finde ich ein gutes Bild und messe es da aus.

    Picco :thumbup:Dann bin ich ja froh, dass das mein Design ist :)

  • Holledauer
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    • 20. April 2026 um 09:01
    • #29

    Hallo Harry,

    ich fürchte, ich konnte deinen Gedanken nicht zu 100% folgen. Trotzdem folgende Anmerkungen dazu, die meinem Verständnis zum Thema wiedergeben:

    • Der Zwischenrahmen hat nicht die Funktion, den Fahrzeugrahmen zu versteifen! Er soll nur eine torsionssteife Basis für die Kabine sein. Die Kabine hat durch ihr Kastenprofil selbst selbst natürlich auch eine (nennenswerte?) Torsionsteifigkeit.
    • Um möglichst wenig Torsion vom Fahrzeugrahmen in den Zwischenrahmen einzuleiten macht es Sinn, den Zwischenrahmen elastisch zu lagern.
    • Deinen Lösungsgedanken mit Gleitbuchsen und parallelen Dämpfer halte ich für technischen Overkill.

    Ich habe für meine Kabine einen Zwischenrahmen bauen lassen. Den dadurch geringfügig höheren Schwerpunkt halte ich für vernachlässigbar. Der Vorteil vom Zwischenrahmen ist aber, dass man zum einen das Thema Stößdämpfer Demontage ohne Eingriff in den Kabinenboden lösen kann und das man zum anderen daran auch andere Dinge befestigen kann. In meinem Fall sind das Treppe, Kotflügel, Staukästen und die Heckleuchten. Insbesondere die Treppe hat beim Begehen einen ordentlich Hebel bzgl. der Befestigungspunkte. Die würde ich nicht ohne Versteifungen im Kabinenboden "einfach drunterkleben"!

    Mein Zwischenrahmen ist auf Gummischeiben gelagert, die ich von der TourFactory gekauft habe. Die lagern so auch Zwischenrahmen/Kabine beim Landcruiser und das scheint durchaus praxiserprobt zu sein. Ein Schwanken der Kabine konnte ich bisher nicht feststellen.

    Grüße Lars

  • S t e f a n
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    • 20. April 2026 um 09:25
    • #30

    Moin.

    Du kannst auch den Zwischenrahmen genauso befestigen, wie es Toyota mit der orig. Pritsche gemacht hat.

    Das hält an meinem Hilux schon über 300.000km. Und es waren auch mal gar keine Straßen dabei - wie in der Mongolei oder auf dem Weg dahin bzw. zurück.

    Alles wird gut. Irgendwann.

    Einmal editiert, zuletzt von S t e f a n (20. April 2026 um 11:03) aus folgendem Grund: grundlos ;-)

  • MountainHarry
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    • 22. April 2026 um 22:21
    • #31

    Ist natürlich speziell gemacht als Schleichwerbung, aber ich war schon beeindruckt, was der Toyota für Bewegungen machen kann.

    Externer Inhalt youtu.be
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    Holledauer Nachdem ich mir diese Gedanken gemacht habe, habe ich dieses Bild von meinem Bruder bekommen (Iveco mit Kabine von Willenbrock):

    Ist (meiner Meinung nach) ein extrem stabiler Hilfsrahmen, der (normalerweise) komplett auf dem Iveco-Rahmen aufliegt. Bei extremer Verschrenkung hebt er ab (seitliche Führungen), gedämpft oder gebremst durch die Feder oder Dämpfungselemente und knallt danach (ohne jede Dämpfung) zurück auf den Rahmen. Bei Fahrt durch ein (überaschend tiefes) Schlagloch in Argentinien ein extremer Knall ... aber alles heil geblieben (nach Bericht von meinem Bruder). Die Aufhängung entspricht meinen grundlegenden Gedanken, wobei ich nicht weiß, ob es Federn oder Dämpfer sind.

    Liebe Grüße

    Harald

  • Holledauer
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    • 23. April 2026 um 07:56
    • #32

    das Schlagloch, das Torsion im Fahrzeugrahmen verursacht, möchte ich mal sehen! Sowas sollte nach meinem Verständnis das Fahrwerk erledigen, ohne zusätzlich Flexibilität vom Rahmen zu brauchen.

    Der Zwischenrahmen vom Iveco ist bestimmt torsionssteif, wobei du das dem Querprofil im Foto ja gar nicht ansehen kann. Die Torsionssteifigkeit kommt hauptsächlich durch steife Verbindung zwischen linken und rechtem Längsträger. Aber so eine Federlagerung wie auf dem Foto kannst du beim Hilux/Pickup nur mit einer aufwändigen Schweißkonstruktion umsetzen, da du von den Aufnahmepunkten der Pritsche ausgehen solltest und die Aufnahmen der Federelemente nicht "einfach" an den Längsträger setzen kannst.

    Ich habe mich lange mit dem Thema auseinandergesetzt, bis ich gebaut habe, aber alles, was über eine elastische Lagerung mit Gummischeiben hinausgeht, halte ich für techn. Overkill. Keep it simple! Falls du dir eine high end Lagerung auf einem Pickup anschauen willst, versuch mal, etwas über die Lösung von Eilers Fahrzeugtechnik herauszufinden. Die bieten eine auch ansonsten schöne Kabine für Pickups an, die eine 3-Punkt Lagerung mit Drehpunkt hinten hat. Hatte ich mir mal auf einer Messe angeschaut, konnte aber nicht genau sehen, wie das gemacht ist, ohne zu offensichtlich unters Auto zu kriechen.

    Grüße Lars

  • S t e f a n
    womobox-Halbgott
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    • 23. April 2026 um 08:06
    • #33

    Verwechselt nicht einen LKW mit einen Pickup.

    Das sind zwei paar Schuhe.


    Gruß Stefan

    Alles wird gut. Irgendwann.

  • MountainHarry
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    • 24. April 2026 um 12:05
    • #34

    Danke Euch beiden für die Infos. Habe ja noch keine Erfahrungen (und will keine unnötig Schlechten machen ;))

    Holledauer Wie hoch ist denn jetzt dein Radkasten geworden (Innenhöhe Radkasten über Anschraubebene)? Du hattest ja gemessen, dass das Rad bei maximaler Verschrenkung 50 mm über der Anschraubebene liegt. Nach meinen Rechnungen sollte der oberste Punkt 86 mm über der Ebene liegen. Stefan hat die Maße vom Original-Radkasten (die ich leider nicht kenne). Von Holger kam die Bemerkung mit dem Freigang für den TÜV. Wie hoch ist es denn jetzt bei Dir geworden und hat das Rad Deiner Erfahrung nach so genug Luft (Schneeketten brauche ich in Australien eher wahrscheinlich nicht :)).

    Anbei der Entwurf für meinen Rahmen. Dazu kommt, dass im Kabinenboden vier Alurechteckprofile (50x20x2) quer über den Anschraubpunkten eingelegt werden.

    Liebe Grüße

    Harald Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von MountainHarry (24. April 2026 um 13:14)

  • Holledauer
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    • 24. April 2026 um 21:08
    • #35

    bei mir geht der Radkasten 60 mm in die Kabine. Mein Zwischenrahmen ist aus 50x50 Rechteckrohr und der liegt auf einer 12 mm Gummischeibe. Macht also insgesamt 122 mm über der Anschraubebene der Pritsche. Bei TÜV gab es bzgl. Freigang der Räder keinerlei Diskussionen, der wurde noch nicht mal gemessen. Insgesamt war der TÜV in meinem Fall völlig undramatisch.

    Deine Zwischenrahmen funktioniert meiner Meinung nach so nicht. Der muss torsionssteif sein, und das ist dein Entwurf gar nicht. Ich würde zum einen aus Rechteckprofil bauen und nicht mit L- oder U-Profilen. Und dann musst du eine Art "Leiterstruktur" bauen, sonst wird das nichts. Bei dir wird sich der Rahmen prima um das mittlere U-Profil verdrehen, und genau das willst du nicht.

    Grüße Lars

  • Picco
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    • 25. April 2026 um 07:25
    • #36

    Hoi Harald

    Zitat von Holledauer

    Deine Zwischenrahmen funktioniert meiner Meinung nach so nicht. Der muss torsionssteif sein, und das ist dein Entwurf gar nicht. Ich würde zum einen aus Rechteckprofil bauen und nicht mit L- oder U-Profilen. Und dann musst du eine Art "Leiterstruktur" bauen, sonst wird das nichts. Bei dir wird sich der Rahmen prima um das mittlere U-Profil verdrehen, und genau das willst du nicht.

    Das sehe ich genauso!

    Ich würde quer über den Anschraubpunkten ein Rechteckrohr starr befestigen, hinten mit einer elastischen, aber zugfesten Verbindung in der Mitte des Rohres eine bewegliche Befestigung eines weiteren Querrohres mit der Möglichkeit einer geringen Längenanpassung bei Bewegung realisieren (Schiebemuffe für plus und minus 5mm Längenänderung). Das vordere Rohr in der Zwischenrahmenbreite, das hintere mit dem Fahrzeugrahmen verschraubte Rohr in der kleinsten Breite, die es zum Verschrauben braucht und das elastisch befestigte Rohr in der Zwischenrahmenbreite.
    Rundherum einen geschlossenen Rahmen mit den Aussenmassen der Pritsche ohne weitere Rohre oder Ausleger. Auf diesen Rahmen wird dann die Kabine elastisch geklebt (Ausdehnungsdifferenzen müssen möglich bleiben. Diesen Rahmen mit den Rechteckrohren verschrauben, damit die Konstruktion in Zukunft auch auf einen anderen Fahrzeugrahmen passt bzw. vor Ort an das dortige Auto angepasst werden kann indem neue Befestigungslöcher gebohrt werden. Die Bohrlöcher sollten dann abgedichtet werden oder der Rechteckrahmen sollte Ablauflöcher haben.
    Mit so einer Konstruktion sind die meisten auftretenden Kräfte vom Zwischenrahmen weg und trotzdem kann sich meiner Meinung nach nicht allzuviel aufschaukeln. Ist aber Theorie...

    Eigentlich könnte man auf den Rahmen aussenrum auch verzichten und gleich die recht steife Kabine auf die Querrohre kleben...auch das ist aber nur ein Gedankenspiel ohne praktische Erfahrung. Man hätte so aber das Ausdehnungsproblem nur quer und nicht auch längs.

    Mit der Höhe der Querrohre kannst Du auch das Gefälle der Kabine anpassen, die Autos stehen ja meist hinten etwas hoch.

    Was den Freigang der Räder angeht so habe ich bei meiner Pritsche darauf geachtet dass sie Achse ja durch die Gummipuffer in der Bewegung begrenzt wird. Diese und die Achse (auch bis zum 'Beinchen heben' ausgefedert) ausmessen, aufzeichnen und berechnen oder im CAD ausprobieren und dann noch 2-3cm dazu für die Schneeketten. Es ist weniger Abstand nötig als die Meisten glauben. Zur Sicherheit habe ich auch einige Flachpritschen professioneller Fahrzeugbauer ausgemessen, die hatten meist weniger als ich habe. Da ich aber einen Isuzu und keinen Toyota fahre kann ich Dir da nicht mehr helfen.

    Gruss

    Picco

    http://www.comoltech.ch Meine Reiseberichte

  • S t e f a n
    womobox-Halbgott
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    • 25. April 2026 um 10:07
    • #37

    Moin.

    Hier kannst du meinen Zwischenrahmen - Flachpritsche oder auch wie immer Mann es nennen soll sehen.
    Leider habe ich meine Skizze zur Fertigung nicht mehr. Die Rahmenstichmaße hatte ich aus dem BBG entnommen,
    die auch zu 100% (nachgemessen) passten.


    50815289mw.jpg

    50815290mo.jpg


    Der verzinkte Rahmen bringt 57kg auf die Waage - 5kg sind davon sicher Zink. Die Rechteckrohrabmessungen sind außen so gewählt, das bündig eine 15mm Siebdruckplatte eingelegt werden kann. So kann man auch ohne Kabine mal etwas transportieren, was in der Zeit aber nur 1x vorgekommem ist.


    Das Ganze hält inzwischen ca. 300.000km. Die Flachpritsche samt Kabine befindet sich inzwischen auf dem Nachfolger Hilux (Revo), dessen Anbindung der Pritsche identisch mit dem alten (Vigo) ist. Das war einfach.



    Gruß Stefan


    PS: doch noch meine Skizze 1.0 gefunden!


    50815302ow.jpg

    Alles wird gut. Irgendwann.

    Einmal editiert, zuletzt von S t e f a n (25. April 2026 um 10:12) aus folgendem Grund: Skizze 1.0 gefunden

  • S t e f a n
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    674
    • 25. April 2026 um 10:16
    • #38

    ...Benutzung als Flachpritsche...


    Alles wird gut. Irgendwann.

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