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  4. Basisfahrzeug

Sprinter 5xx oder Crafter 50 mit Koffer

  • FFBrucker
  • 24. April 2021 um 21:07
  • FFBrucker
    Frisch-dabei
    Beiträge
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    Wohnort
    Fürstenfeldbruck
    • 24. April 2021 um 21:07
    • #1

    Servus,

    ich bin neu hier im Forum und habe schon einiges über den WoMoBau gelesen, habe aber, weil noch ganz am Anfang, doch noch einige Fragen ...

    Wir sind auf der Suche nach einem adäquaten Fahrzeug um daraus ein Wohnmobil zu bauen, nach derzeitigem Stand soll es ein Crafter oder Sprinter mit 5t zGg müsste hier passen. 5t weil wir einiges ausbauen wollen (300l Wasser 200Ah LiFePo4, hinten Motorrad (kleine 700er) am Heck montiert, z.B. auf einer umgebauten Ladebordwand)

    Meine erste Frage betrifft das Material des Koffers und dessen ver- bzw. Verarbeitung.

    Wenn ich das richtig gesehen habe sind die Koffer in Sandwich-Bauweise gebaut, also kein Alublech aussen. Hinten sind ja Türen oder eine Doppeltüre verbaut, das man sie verschließen kann habe ich schon gelesen, aber wie genau? Gibts da irgendwo ein HowTo? Das Gleiche gilt für eventuelle Türen in der Seite.... Türen brauchen wir zwar, die verbauten passen aber nicht unbedingt....

    Ein weiterer Punkt ist die Isolierung. Wie gut sind die GFK-Kisten isoliert? Gut genug das das man auch mal bei kälteren Temperaturen nicht friert oder sollte sie besser noch mal isoliert werden? Beim Dach ist klar, das ist nicht isoliert, da muss was gemacht werden.....

    Wie stabil sind die GFK-Kisten? Stabil genug das sie auch schon mal eine leichte Rüttelpiste aushalten?

    Wir wollen kein Wohnmobil mit 4x4 weil wir in erster Linie wohl doch auf Asphalt unterwegs sein werden, wenn man aber andere Länder bereist kann es doch mal vorkommen das der Asphalt plötzlich zu Ende ist, und da soll das Wohnmobil natürlich nicht gleich auseinander fallen ....

    Freue mich auf viele Anregungen .... :)

    Grüße

    Norbert

    Einmal editiert, zuletzt von FFBrucker (24. April 2021 um 21:38)

  • holger4x4
    womobox-Guru
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    Bergisches Land
    • 24. April 2021 um 21:18
    • #2

    Hi,

    wenn GFK, dann macht natürlich ein Kühlkoffer oder "Frischekoffer" Sinn. Der ist aus GFK Sandwich und gut isoliert. Stabil genug ist das auch. Aber aufpassen dass der nicht 2,6m breit ist, dafür bekommst du keine Womo Zulassung. Blumenkoffer haben oft eine Seitentüre die man gut nutzen kann. Mit Ladebordwand dran wird das aber ehr ein 7,5to sein. Mit 5to bleibt da zu wenig Zuladung.

    Gruß, Holger

  • FFBrucker
    Frisch-dabei
    Beiträge
    4
    Wohnort
    Fürstenfeldbruck
    • 24. April 2021 um 21:37
    • #3

    An einen Kühlkoffer haben wir auch schon gedacht, das Problem ist nur das die entweder zu klein sind (3,3m - 3,6m) oder gleich ein 7,5t. Bei den 5t haben wir ca. 1,5t Zuladung, was ich gesehen habe, damit würden wir hinkommen (hoffe ich). Ich hab so überschlagen... 300kg Wasser, 200kg PV und Akkus, dann wären noch 1t für den Rest. Ein Sprinter ohne Ladebordwand hat glaube ich 1750kg Zuladung....

    Grüße

    Norbert

  • VWBusman
    womobox-Guru
    Beiträge
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    Nord-Schwarzwald
    • 25. April 2021 um 09:32
    • #4

    Hallo Norbert,

    willkommen im Forum.

    Ich glaube es gibt da noch etwas Verständnissprobleme bei Dir bezüglich der Kofferaufbauten.

    Die Koffer welche Du meinst sind nicht aus GFK-Sandwich sondern aus Plywood oder Wabenkern.

    Die Plywoodkoffer sind GfK beschichtete Holzplatten welche dann noch isoliert werden müssen.

    Die Wabenkernplatten sind sehr leicht aber sie isolieren nicht so gut wie klassisches Sandwich ( Gfk - Schaum - GfK ).

    Bei 1,5t Zuladung hast Du zwar im ersten Moment viel Zuladung aber wenn der Ausbau drin ist bleiben dann vielleicht noch 400 - 500Kg für Motorrad, Geschirr und die ganzen anderen kleinen Utensilien übrig.

    Das ist nicht so viel das man sich keine Gedanken um eine möglichst leichte Bauweise machen muß.

    Ob Du einen Crafter oder einen Sprinter nimmst ist in erster Linie mal Geschmacksache.

    Gruß Christopher

    PS. ich schreib Dir noch eine private Nachricht

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer - steht zum Verkauf

  • Krabbe
    womobox-Guru
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    Wetteraukreis (Hessen)
    • 25. April 2021 um 12:30
    • #5

    Hallo Norbert und willkommen im Forum.

    Bei der Frage nach dem Koffer musst Du einige Dinge unterscheiden. Ich vermute, Du sprichst von einem Gebrauchtfahrzeug, was Du umbauen willst?

    Wie Holger und Christopher schon schreiben musst Du bei Gebrauchtfahrzeugen schon mal unterscheiden, was es für ein Fahrzeug / Koffer ist. Da gibt es unterschiede.

    Natürlich ist ein Gebrauchtfahrzeug mit Kofferaufbau auf den ersten Blick interessant, doch ist man da auf das vorhandene Fahrzeugangebot eingeschränkt und die Koffer sind nun mal nicht auf Wohnzwecke optimiert.

    Die erste Frage, die ich mir daher stellen würde, ist die, ob es nicht statt dessen finanziell auch ein gebrauchtes Fahrgestell mit eine individuell gefertigten Leerkabine sein kann. Wenn das handwerkliche Geschick und der Platz da ist, ist das finanzielle überschaubar. Und dann hat man einen Koffer, der von den Maßen genau so ist, wie man es wünscht und der vernünftig isoliert ist.

    Wegen des Gewichts:

    Wenn ich 5t zul. Gesamtmasse, Koffer mit Ladebordwand und 1,5 t Zuladung lese, fange ich schon an zu stutze.

    Verlass Dich nie auf Angaben, sondern nur auf das, was Du gewogen hast.

    Wenn ich dann noch 300 l Wasser und Motorrad lese, dann kann ich Dir schon sagen, dass Du vom Gewicht recht genau rechnen solltest.

    Und die Bedeutung der Achslasten nicht vergessen.

    Machbar wird es sein, aber nicht ganz so locker.

    Hast Du schon Wohnmobilerfahrung?

    Sehr viele Leute unterschätzen m. M. auch sehr, was man so an Gewicht für die Wohnmobilausstattung zusammen bekommt. Ich habe mal alles gewogen, was im alten Wohnmobil so immer dabei war: Campingtisch und -stühle, Geschirr, Besteck, etwas Werkzeug und der ganze „Kleinkram“, da kam ich fast auf 150 kg!

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • FFBrucker
    Frisch-dabei
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    Wohnort
    Fürstenfeldbruck
    • 25. April 2021 um 15:59
    • #6

    Hm, ok, da sind wohl doch mehr Dinge zu bedenken ...


    Zitat von Krabbe

    Die erste Frage, die ich mir daher stellen würde, ist die, ob es nicht statt dessen finanziell auch ein gebrauchtes Fahrgestell mit eine individuell gefertigten Leerkabine sein kann. Wenn das handwerkliche Geschick und der Platz da ist, ist das finanzielle überschaubar. Und dann hat man einen Koffer, der von den Maßen genau so ist, wie man es wünscht und der vernünftig isoliert ist.

    Was würde denn so eine Leerkabine kosten? Ein reines Fahrgestell wäre etwas günstiger als ein Koffer, auch wenn man am Ende etwas teurer kommt, man hat das was mal möchte und muss nicht auch Türen verschließen oder umbauen...

    Als Alternative haben wir jetzt doch mal nach einem Kühllaster geschaut, z.B. ein Atego 816 als Basis, wie sind die denn im Spritverbrauch? Beim Sprinter hab ich was von 12l auf 100km/h gelesen, beim LKW ist man wohl schnell bei 20l, was schon heftig wäre. Die Spritpreise werden in den kommenden Jahren nicht günstiger werden. Es sollte zudem auch auf jeden Fall ein Euro 5 sein, wir wollen das gute Stück etwas länger fahren und auch die Umweltzonen werden mehr werden, in Frankreich dürften wir mit einem Euro 4 wahrscheinlich schon nicht mehr durch die Region um Grenoble fahren.

    Was die Zuladung angeht, hier wollten wir schauen das wir ein Fahrzeug bekommen was von Haus aus schon eine hohe Zuladung hat, wenn dann alles ausgeräumt ist was wir nicht brauchen würden wir das Fahrzeug wiegen lassen damit wir wissen was verbaut und zugeladen werden kann. Mit 150kg hab ich auch schon gerechnet, da kommt schnell einiges zusammen ....

    Die Ladebordwand ist auch nur ein reines Nice2have, ich finds schon Praktisch wenn man ein 200kg Motorrad nicht auf eine Höhe von 1m hochwuchten muss ...

    Grüße

    Norbert

  • MY-F 2000
    womobox-Spezialist
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 25. April 2021 um 16:52
    • #7

    Hallo Norbert,

    ich möchte nur kurz meinen Senf zu Crafter vs Sprinter abgeben. Mein Crafter mit dem 163 PS Biturbo hat nach 6 Jahren bei km 243.000 den typischen Motorschaden für diesen Motor ereilt. Loch im Kolben an Zylinder drei. Instandsetzungskosten ca. 6500€. Insgesamt war der Motor seehr anfällig, Lichtmaschine, AGR Kühler 2x, Turbolader, Injektoren, alles unter 200.000 getauscht X(

    Mein alter Sprinter 316CDI hatte ca.360.000 km. Motor lief top, aber unglaublich Rost.

    Habe seit zwei Wochen wieder einen Sprinter, den 3l V6, Verbrauch liegt bei moderater Fahrweise bis 120km/h bei 10,5l er kann sich aber auch bei 160 Dauergeschwindigkeit lockere 15l gönnen. Ein absolut Klasse Auto. Hab Gestern ein paar Dosen Fluidfilm eingebracht und hoffe das wir länger zusammenbleiben.

    Die Ategos brauchen so 15 bis 18l, eingesetzt im Verteilerverkehr.

    Gruß Guido

  • diekorks
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    538
    • 25. April 2021 um 16:56
    • #8

    Mein Atego 818 braucht mit 7.5t Lebendgewicht knapp 18L im Mittel.

    BAB Tempomat 94km/h, Landstraße was erlaubt ist.

    Automatisiertes Schaltgetriebe. Überwiegend Landstraßen.

    Vorgänger Sprinter 316, 3.9t, überwiegend BAB 12,7L, Reisetempo BAB knapp 120km/h

    Sprinter 312, 3.5t, 14L.

  • VWBusman
    womobox-Guru
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    Nord-Schwarzwald
    • 25. April 2021 um 18:19
    • #9

    Hallo Norbert,

    was die Verbräuche angeht ist der sehr unterschiedlich, wie die Fahrer auch.

    In der Transporterklasse würde ich je nach Aufbau und Fahrweise nicht unter 12Liter / 100Km einplanen - eher 13-14Liter.

    Beim 7,5t ohne Allrad dann zwischen 16 und 20Liter / 100Km.

    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer - steht zum Verkauf

  • FFBrucker
    Frisch-dabei
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    Fürstenfeldbruck
    • 26. April 2021 um 10:49
    • #10

    Hm, ok, ich muss hier wohl noch einiges lesen bevor wir uns ein Fahrzeug zulegen ...

    Der Verbrauch von 16-20l ist natürlich nicht gerade wenig, solange man in Ländern unterwegs ist wo der Sprit günstig ist ok, aber bei uns ...

    Wie siehts denn mit der Standfestigkeit der Motoren generell aus? Sprinter soll wohl recht gut sein (gibts da Unterschiede zwischen 129PS und 163PS?), Crafter nicht... Atego ist wohl auch recht gut was ich herausfinden konnte. Wie ist es mit Iveco Daily? Die wären vom Koffer her etwas breiter als die Sprinter...

    Des Weiteren, wie sind die Koffer aufgebaut im vergleich Kühlkoffer und normaler Koffer vom Sprinter/Iveco Daily/Atego

    Fragen über Fragen ...

    Grüße

    Norbert

  • Online
    nunmachmal
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    selbst gebaut
    • 26. April 2021 um 11:41
    • #11
    Zitat von FFBrucker

    Hm, ok, ich muss hier wohl noch einiges lesen bevor wir uns ein Fahrzeug zulegen ...

    Wie siehts denn mit der Standfestigkeit der Motoren generell aus? ....

    Fragen über Fragen ...

    Den richtigen Motorschaden gibt es eigentlich sehr selten. Es sind die Nebenaggregate die Probleme bereiten. So eine einfache Wasserpumpe. Kostet keine 100€, aber wenn du den Defekt übersieht ist die Kacke am dämpfen. Oder Spannrolle am Zahnriemen, genau das gleiche. Wenn diese Kleinigkeiten rechtzeitig erkannt werden, läuft der Motor fast ewig. Wer die Warnsignale oder Hilfeschreie nicht hört, der hat Pech.

    Und ja, Autofahren ist teuer. Wie alle schönen Dinge im Leben. Wobei man die Betriebskosten eines Wohnmobils entspannt betrachten soll. Wer nur 3 Wochen Zeit hat und trotzdem eine halbe Weltreise machen will verwechselt Reisen mit Rasen. Ist doch toll, wenn man auf dem Weg zum Nordkap bei Hinterschlingenfischbach einen tollen Gegend entdeckt und 8 Tage verweilt.

    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • holger4x4
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    Bergisches Land
    • 26. April 2021 um 12:53
    • #12

    Naja, ein großvolumiger Atego Motor hält schon länger als ein 2 oder 2,2L im Transporter. Irgendwo dazwischen ist der Sprinter 3l mit 190PS oder der Daily 3L 180/210 PS.

    Als 5,5...7,5Tonner brauchen die aber auch nicht mehr so viel weniger wie der Atego.

    Gruß, Holger

  • diekorks
    womobox-Halbgott
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    538
    • 26. April 2021 um 21:22
    • #13

    Wenn man die Kosten für den Mehrverbrauch mal zu den Gesamtprojektkosten ins Verhältnis setzt, relativiert sich ggf. der Mehraufwand für Diesel.

    Gewicht beim Ausbau sparen kann auch ganz schön ins Geld gehen, dafür gibt's viel Diesel.

    Mit 1000€ Einsparung beim Ausbau kommt man im Atego 20tkm weit. (Mehrverbrauch von 4L als Basis der Berechnung).

    Wenn man sich Mühe gibt, kann man alles schönrechnen.?

    Gruß Ralf

  • holger4x4
    womobox-Guru
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    Bergisches Land
    • 26. April 2021 um 21:56
    • #14

    Ralf, einerseits gebe ich dir da Recht, aber andererseits sollte man auch überlegen wohin sich die Spritpreise in den nächsten 5 oder 10 Jahren entwickeln. Und was nützt einem dann das tollste Mobil, wenn man den Diesel nicht mehr von der Rente bezahlen kann.

    Gruß, Holger

  • Online
    Urs
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    Egliswil (AG)
    • 26. April 2021 um 23:43
    • #15
    Zitat von holger4x4

    Und was nützt einem dann das tollste Mobil, wenn man den Diesel nicht mehr von der Rente bezahlen kann.

    Das könnte man auch anders herum argumentieren. Wenn man die Rente bekommt kann man auch gemütlicher nehmen und nur das Fahren was das Budget hergibt. Zeit wird da eher zur Nebensache, im Gegensatz zur Zeit wo man noch Erwerbstätig ist.

    Zitat von nunmachmal

    Und ja, Autofahren ist teuer. Wie alle schönen Dinge im Leben. Wobei man die Betriebskosten eines Wohnmobils entspannt betrachten soll. Wer nur 3 Wochen Zeit hat und trotzdem eine halbe Weltreise machen will verwechselt Reisen mit Rasen. Ist doch toll, wenn man auf dem Weg zum Nordkap bei Hinterschlingenfischbach einen tollen Gegend entdeckt und 8 Tage verweilt.

    Das ist ja genau der Punkt. Will man als voll Berufstätiger mit dem Womo zum Nordkap muss das dann halt in 3 Wochen gehen und es geht auch, sogar im Winter;), 2x, und ich bereue keinen einzigen Liter Sprit den ich da durchgelassen hab (und bei mir steht beim Verbrauch selten eine 1 davor ;) ).

    Natürlich liegen da 8 Tage Hinterschlingenfischbach in den meisten Fällen eher nicht drin, aber ganz so krass so von wegen Reisen mit Rasen verwechseln kann ich dann doch nicht stehen lassen. Natürlich, wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde ich auch anders Reisen. Allerdings soll es auch Leute geben welche nach 2 oder 3 Tagen am gleichen Ort Lagerkoller bekommen. Das ist ja das schöne an dem Hobby, wenn es einem irgendwo nicht gefällt fährt man weiter, sonst bleibt man so lange man will und kann.

    Hat man nur 3 Wochen Urlaub ist es logisch dass man irgendwo einfach durchrauscht. Bei mir war das z.B CH, DE, DK und Süd NOR/SWE. Für den Norden blieb dann immer noch Zeit genug zum Erkunden. Ich persönlich finde das durchrauschen von gewissen Gegenden auch nicht schlimm, im Gegenteil, meistens entdecke ich auf der Hinfahrt zu einem recht weit entferntem Ziel irgendwelche Orte welche ich für eine weitere Reise im Hinterkopf behalte um sie dann ausgiebig auszukundschaften. So bin ich das erste mal mit dem Womo zum Nordkapp, dabei wurde mir klar dass ich dahin nicht mehr muss (schon gar nicht im Sommer), dafür aber nochmal zu den Lofoten, Kiruna und Umgebung was ich dann auf der 2. Reise da hoch auch ausgiebig ausgekundschaftet habe. Und inzwischen weiss ich auch dass *ich* z.B Bergen und Umgebung nicht unbedingt auskundschaften muss, Dänemark hingegen schon...

    Zurück zum Verbrauch: Den kann man massgeblich mit dem rechten Fuss beeinflussen. Dazu noch tief und leicht bauen.

    Will man die Granit-Küchenabdeckung und keine Dächer/Betten/xxx jeden Abend hochklappen/umbauen zahlt man den Preis dieses Comforts unter anderem auch in Form von Mehrverbrauch und umgekehrt. Ist halt wie immer eine Frage der persönlichen Prioritäten.

    Gruss

    Urs

    In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

  • VWBusman
    womobox-Guru
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    Wohnort
    Nord-Schwarzwald
    • 27. April 2021 um 08:48
    • #16

    Hallo,

    wie Ralf schon geschrieben hat ist der Mehrverbrauch nicht so Kostentreibend wie man oft vermutet.

    Dann fährt man z.B. in Frankreich eben mal keine Autobahn und gönnt sich einen Tag mehr um nach Spanien zu kommen. Dann ist der Mehrverbrauch auch wieder drin.

    Grundsätzlich denke ich sollte der Themenstarter sich mal Gedanken machen was er im Fahrzeug haben will und was er dazu ausgeben möchte. Viele Neulinge im Selbstausbauerthema denken ja "ich baue selber dann spare ich viel Geld" . Jeder der schon ein Mobil selber ausgebaut hat weiß das es nachher immer teurer geworden ist als gedacht.

    Ich möchte behaupten das ein 10 Jahre altes Womo von der Stange genau so weit kommt wie ein Selbstausbau und in der Anschaffung nicht teurer ist als ein Selbstausbau. Dazu kommt noch das man keine Arbeit damit hat.

    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer - steht zum Verkauf

  • Krabbe
    womobox-Guru
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    Wohnort
    Wetteraukreis (Hessen)
    • 27. April 2021 um 11:15
    • #17

    Bezüglich Selbstbau und Geld sparen:

    Meine Meinung: Wenn man all die Stunden, die man (bei einem vernünftigen Ausbau) in den Selbst(aus)bau gesteckt einen Nebenjob für den Mindestlohn bei der Burgerschmiede um die Ecke angenommen hätte, dann könnte man sich im Regelfall ein vergleichbares Serienfahrzeug kaufen und hätte noch Geld über.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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