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  2. pseudopolis

Beiträge von pseudopolis

  • Decke undicht und drückt ein

    • pseudopolis
    • 25. Oktober 2023 um 08:43

    Das Teppichband wird wohl nicht UV beständig sein.

    Von 3M gibt es ein Klebeband, das genau für den Zweck, undichte Aluprofile an LKW abdichten, gemacht ist. Das Zeug klebt wirklich bombastisch und dauerhaft. Allerdings recht teuer. Die Rolle 10m x 50mm hat damals 35€ gekostet.

    Ein Bekannter hat das Dach von seinem Postsprinter einfach komplett mit Glasfaser überlaminiert. Und zwar über die Aluprofile. Das, finde ich, ist eine schöne, dauerhafte Lösung und auch nicht zu aufwändig.

  • Solaranlage neu kaufen aber was

    • pseudopolis
    • 13. Oktober 2023 um 22:12

    Sag ich doch, das Verhältnis von Bedarf und Leistung plus etwas Headroom machts aus.

    Kann man aber auch alles berechnen, die Eckpunkte stehen im Eröffnungspost. Für den Kühlschrank kann man 50Ah/Tag rechnen, Heizung Abends und über Nacht 30Ah wenn sie nicht auf Thermostat- sondern Dauerbetrieb läuft, da sie dann nicht ständig bei wieder Starten vorglüht, Licht + nachladen von Laptop und Handy von 1 Person 20Ah. Also sind wir bei 90Ah/Tag. Eine 200Ah Batterie ist bei schlechtem Wetter also nach 2 Tagen leer, 100Ah nach 1 Tag. Will ich mit einem 200W Solarpanel das nachladen (nominelle Leistung abzüglich Verluste ca 150W), fliessen ca 11A, wenn kontinuierlich die Sonne scheint. Also ist die 100Ah Batterie nach 9std voll, die 200Ah nach 18std. ABER, gleichzeitig wird ja auch der selbe Strom verbraucht wie am Vortag. Also wird das nachladen Problematisch. Mit 200W Solar kommt der Ivecoman also nicht weit. Mit 400W ist genug Energie für die Verbraucher und gleichzeitiges Nachladen da.

    Generell bin ich eher ein Fan von Solarpanelleistung und Batterie etwas überzudimensionieren, als alles ganz knapp zu berechnen. Hat man mal ein paar Pisstage am Stück, freut man sich drüber. Was Ivecoman will, ist sehr ähnlich zu dem, was ich früher mal hatte. 200Wp waren so lange Ok, bis ich auf Kompressorkühlschrank umgestellt habe, dann mussten es 400Wp sein, damit der Strom im Frühjahr, Herbst und Schlechtwetterperioden auch ausreicht. Im Winter hatte ich es wie der Ivecoman gemacht: Kühlschrank aus und die Umgebungskälte nutzen.

  • Solaranlage neu kaufen aber was

    • pseudopolis
    • 13. Oktober 2023 um 09:47
    Zitat von Krabbe

    Wie soll man eine Solaranlage an die Batterie anpassen und warum?

    Entscheidend ist der Energiebedarf bzw. der gewünschte Ertrag und die Jahreszeit. Wie groß die Batterie ist, ist dabei unerheblich.

    Bzw. die Frage nach der Batteriegröße unabhängig davon. Auch wenn bei der Auslegung der Batterie teilweise die gleichen Parameter eine Rolle spielen.:

    Nimm einfach mal 2 Extreme, dann leuchts ein: 1000Wp Solar an 50Ah Batterie, das macht wenig Sinn oder? Die Batterie ist Ruckzuck voll, der Rest der Leistung ist für nix als die Verbraucher. Andersrum: 50Wp Solar an, 500Ah Batterie, dann braucht die Batterie ewig um voll geladen zu werden.

    Die Leistung der Panels sollte also in einem vernünftigen Verhältnis zu Batteriekapazität und Verbrauchern stehen, damit die Batterie auch bei weniger optimalem Wetter in einer angemessenen Zeit geladen werden kann.

    Wenn also der Ivecoman momentan eine 50Ah Batterie eingebaut hat, würde ich ihm eine andere Panelleistung empfehlen, als bei 300Ah.

  • Solaranlage neu kaufen aber was

    • pseudopolis
    • 12. Oktober 2023 um 09:05

    Kommt vor allem auch darauf an, was für eine Batterie du laden willst. Wenn schon eine Batterie vorhanden ist, passt du die Solaranlage leistungsmässig dran an.

    Wenn du noch keine Batterie hast, würde ich dir 200Ah Lifepo4 mit BMS der genug Balancingstrom hat und 400Wp Solarpanels mit mppt Laderegler empfehlen. Damit kommst du bei schlechtem Wetter auch mal 3 Tage durch, und wenn dann zwischendurch wieder Sonne scheint, ists schnell nachgeladen.

    400Wp werden aber im Winter nicht reichen, um bei längerer Standzeit genügend Ladung für den Betrieb der Diesel Luftheizung zu schaffen. Aber für die maximalen 2 Tage Stehen, die du angesprochen hast, reichts aus. Ohne Heizung und ohne Kühlschrank würde es im Winter auch für unbegrenztes Stehen ausreichen.

    Die 200Ah Lifepo4 Batterie vor allem wegen der Heizung. Die braucht viel Strom.

  • Fragen Alubutyl und Kältebrücken

    • pseudopolis
    • 9. Oktober 2023 um 08:35

    Schwerschicht oder Butyl verhindern Schwingungen von grösseren Blechflächen deutlich. Vielleicht erinnerst du dich, dass Autotüren früher beim Schliessen gescheppert haben, heute aber zu ploppen. Das ist der Verdienst von Schwerschicht. Man bringt das nicht vollflächig auf, sondern in Streifen. Das reicht aus, um die Schwingungen zu eliminieren. Schalldämmung ist das aber nicht. Dafür nimmt man selbstklebenden Filz. Zur Wärmedämmung wiederum Armaflex oder ähnliche Produkte. Wenn du alles auf einmal willst, wäre wohl ein paar Streifen Schwerschicht und darüber Armaflex das beste. Schwerschicht ist ziemlich dünn, das trägt unter der Wärmedämmung kaum auf.

    Ich finde auch, zum Eliminieren von Tropfgeräuschen ist viel Solar am Dach echt effektiv, verhindert obendrein übermässiges Aufheizen, wenn man in der Sonne steht, und erzeugt nebenbei noch Strom.

  • Solarfläche "echte"kWp ?

    • pseudopolis
    • 8. Oktober 2023 um 23:11
    Zitat von nunmachmal

    Ich habe zwar nur so ein billiges 3½stelliges Display, aber wenn ich meinen Alkoven aufklappen und damit die Solarzellen ausrichten, verdoppelt sich der Ertrag.

    Gruß Nunmachmal

    Diese 13% Verlust für die Flachdachmontage ist der jährliche Mittelwert für unsere Breitengrade. Eine Art einfache Faustregel. Das bedeutet, im Sommer ist der Verlust geringer, als im Winter, wenn die Sonne flacher steht. Ist man nödlicher, wird der Verlust noch grösser, im Süden, bis zu Äquator, dagegen weniger. Es gibt Tabellen, aus denen man das zur Berechnung der Anlage schön rauslesen kann.

    Für unsere Anwendung ist das relativ egal, da man ja am Auto schlecht die Solarpanels ausrichten kann, sondern aufs Dach klebt, und zusieht, dass das Dach genug Sonne abbekommt. Dass was Nunmachmal hat, ist ja ne Ausnahme.

    Mich hat interessiert, wie nah stimmt die Berechnung meiner Anlage mit der realen Ausbeute überein. Letztlich gabs doch mehr Velustfaktoren, als ich dachte. Aber der Strom langt dicke, und was will ich mehr.

    Drum auch der Tip an den Robur, lieber etwas überzudimensionieren. Es ist auch kein Problem, wenn der Strom der Panels zb maximal 50A wäre, der MPPT aber nur 40A macht. Damit können die Laderegler umgehen und den Strom begrenzen. Man hat aber Headroom, und bei wenig Sonne mehr Ausbeute.

  • Solarfläche "echte"kWp ?

    • pseudopolis
    • 1. Oktober 2023 um 20:45

    Poly-Zellen brauchen wirkliche Sonneneinstrahlung, mit diffusem Umgebungslicht laufen die, im Gegensatz zu Mono, schlecht.

    In Richtung Winter wird das Licht diffuser, da es durch die Atmospäre gefiltert wird. Die Filterung durch Partikel in der Atmosphäre ist eine der Gründe, weshalb du (und auch sonst niemand) volle Leistung erreicht.

    Ein anderer Grund ist die Flachdachmontage. Da kann man als Faustregel, im Gegensatz zur optimalen Positionierung, 13% abziehen. Auf der anderen Seite ist die Flachdachmonatge auf einem Auto natürlich wiederum optimal, da man ja meistens nicht im besten Winkel steht, geschweige denn, das Auto über den Tag der optimalen Einstrahlung nach drehen will ;)

    Diese 13% kann man durchaus verschmerzen, die Solarmodule kosten ja heute echt nicht mehr viel, und man braucht bei der Leistung nicht mehr zu sparen.

    Meine Anlage, mit 4x 200Wp Mono Zellen und Lifepo, sollte rechnerisch (mit Einbeziehung der 13% Flachdachverlust) maximal etwas mehr als 50A liefern. In der Praxis habe ich aber nie mehr als 38A erreicht. Und das in Senegal, wo die Sonne schon ziemlich senkrecht steht und intensiver ist. Also ca 25% weniger.

    Um die Solarpanels wirklich optimal auszunutzen, müsstest du deinen Bus schon mit dem Space Shuttle in eine Erdumlaufbahn bringen.

    Für 4qm 340Wp find ich jetzt eher mau. Heutzutage sind (auf dem Papier) für knapp 1qm 200Wp Monozellen für 150€ drin. Zieht man die vorhin erwähnten 13% und 25% ab, bleiben noch 130Wp wirkliche Ausbeute pro qm. Also mit deiner Dachfläche immerhin 520Wp. Das ergibt dann maximal knappe 40A Stromfluss.

  • temperaturfestes Klebeband

    • pseudopolis
    • 29. September 2023 um 22:59

    Zum dichten von Ofenrohren funktioniert Acryl aus der Kartusche sehr schön. Ohne Witz. Als Klebeband gibts Aluband, das nimmt auch der Schornsteinfeger, wenn er für Messungen ein Loch ins Ofenrohr hat bohren müssen.

  • Suche eines Basisfahrzeugs - Welches Fahrzeug würdet Ihr empfehlen?

    • pseudopolis
    • 24. September 2023 um 13:53
    Zitat von JackyMcFly

    Was sind Eure Erfahrungen bezüglich neuerer Technik z.B. Sprinter mit CDI Einspritzanlage - Da Einiges wie Einspritzdüsen mit einem Tester Angelernt werden muss - kann soetwas in normalen Werkstätten im Ausland gut repariert werden oder doch lieber zu na älteren Technik wie MB Vario oder 409 mit Sauggdiesel oder so greifen?

    Wenn man mal verstanden hat, wie Commonrail Einspritzung funktioniert, kann man das auch gut selbst reparieren. So oder so, das hat mittlerweile jede Werkstatt drauf und kennt die Tricks, da es seit langem der Standard ist.

    Als ich noch einen Sprinter cdi gefahren hab, hatte ich immer einen Ersatz Injektor im Bordwerkzeug dabei, da die oft kaputt waren. Das war wirklich ein paar mal die schnelle Rettung.

    Ein Diagnosegerät ist hilfreich. Durch die Standardisierung der Protokolle ist zumindest auslesen und löschen der Fehler meistens mit einem billigen ELM324 OBD Adapter und eine Freeware App, wie Car Scanner, machbar. Meistens braucht man auch nicht mehr.

    Das Anlernen der Injektoren ist nicht zwingend nötig. Das bezieht sich nur auf geringfügige Fertigungstoleranzen. Das Auto fährt auch ohne das Anlernen, bzw kann man es auch nachholen. Generalüberholte Injektoren sind ohnehin nicht neu klassiert.

  • Suche eines Basisfahrzeugs - Welches Fahrzeug würdet Ihr empfehlen?

    • pseudopolis
    • 24. September 2023 um 06:48

    Zu 99,9% braucht man in Europa kein Allrad. Mit etwas Vorsicht und Bergematerial an Bord kann man auch mit normalen Autos gut auf unbefestigten Wegen unterwegs sein. Auch in Afrika sind Autos ohne Allrad unterwegs, da geht mehr als man den Autos zutraut.

    Ein Bekannter mit VW Bus Allrad meinte mal, mit Allrad vergräbt man sich genauso, nur halt später, da man sich drauf verlässt und leichtsinnig wird. Und dann wird die Bergung umso schwieriger. Nur hat ein Allradfahrer in der Regel das Bergematerial schon dabei. Der normale Wohnmobilfahrer dagegen nicht, obwohl das natürlich genauso funktioniert.

    Das Auto etwas höher gelegt zu haben und kurzer Radstand, macht durchaus Sinn, wenn man im Gelände nicht mit der Karosse aufsetzen will.

    Aber wie schon vorher geschrieben, es kommt auf deine Reisegewohnheiten an. Wenns nur nach maximal Nordafrika ist, brauchst du eigentlich kein Allrad.

  • Iveco Daily 3.5 T LKW als Camper ummelden

    • pseudopolis
    • 21. September 2023 um 09:09

    Wenn die Ausbaurichtlinien, die der Tüv vorgibt, erfüllt sind, fährst du zum Tüv und dort wird dir ein Bericht zur Umschreibung erstellt. Damit gehst du zur Kfz-Meldestelle, und dort werden dann die Fahrzeugpapiere in "Sonder-KFZ Wohnmobil" geändert. Das geht dann an die Versicherung. Da sich ja die Versicherungsklasse geändert hat, brauchst du einen neuen Vertrag.

  • SUCHE: Witterungsicheren Bauplatz im Nord-Westen von München für ca. 6 Monate

    • pseudopolis
    • 9. September 2023 um 09:53

    In der Gegend um Allach gibt es jede Menge teils aufgegebene Landwirtschaft, Reiter- und Gewerbehöfe. Du könntest dich einfach mal aufs Fahrrad schwingen (da bemerkt man mehr) und herumfragen, wer evt was zu vermieten hat oder eine Idee, wo man hin gehen könnte. Ich denke, da findet sich schon jemand, der gegen ein paar hundert Euro nichts einzuwenden hat, und dem es Spass macht, so einem Projekt beim Entstehen zuzusehen.

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • pseudopolis
    • 8. September 2023 um 06:48
    Zitat von matzeundmax

    Mit den Platten und den L-Winkeln hab ich nicht so richtig verstanden...( vieleicht ein Bild sagt mehr als Worte). Die Platten müssen doch senkrecht verbunden sein um eine Steifigkeit und Dichtigkeit zu bekommen

    Ich hab wirklich ein Bild von einer unmontierten Wand gefunden, ist aber schlecht zu erkennen.

    Plattenstärke ist 30mm. Ein L-Profil 70x70mm von unten/aussen + ein L-Profil 40x40mm von oben/innen = eine U-Aufnahme von 40x30x40mm, in die dann die nächste Platte gesteckt wird. Sämtliche Wände an den richtigen Stellen mit L-Profilen versehen, und man konnte den Aufbau wie einen Baukasten zusammenstecken.

    Um die genaue Distanz der Profile einzuhalten, habe ich Distanzklötze gemacht, und dann für das innere Profil Nietlöcher gebohrt, damit beim ankleben des Profils durch das Vernieten die Position perfekt passt.

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • pseudopolis
    • 6. September 2023 um 07:12
    Zitat von matzeundmax

    Aber wie kann man eine Wand so herstellen?

    Du klebst auf eine Platte von oben und unten ein L-Profil, dass die Aufnahme für eine Platte entsteht, du also eine weitere Platte 90 Grad versetzt verkleben kannst. Als Klebefläche hast du dann die Profile und die beiden Platten. So habe ich das gemacht, ist bombenfest und hat keine Kältebrücken.

    Als "CAD" Programm ist auch Sweet Home 3D sehr schön. Kostet nix und vermittelt gut ein Gefühl dafür, wie es später aussehen kann.

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • pseudopolis
    • 3. September 2023 um 14:22

    Es müssen nicht Steckprofile sein. Es gibt noch andere Verbindungsmöglichkeiten, bei denen Platte auf Platte geklebt wird. So entstehen auch keine Kältebrücken. <Schau mal hier>

  • Hubbett Selbstbau

    • pseudopolis
    • 31. August 2023 um 23:30
    Zitat von mrmomba

    Das ist für mich eine absolut interessante Sache!
    Das zwei Motoren mehr Strom nehmen können als 4 weil ideal vs. nicht ideale Nutzung bzw. Kennlinie.

    Wenn man sich das bildlich vorstellt, leuchtet es ein: Halbiert man die Anzahl der Schneckengetriebe, verdoppelt sich die Anpresskraft von Zahnrad auf Schnecke. Dagegen muss der Motor ja an arbeiten, sprich wird dadurch blockiert, was einen höheren Stromfluss zur Folge hat. Wie ein Diesel- oder Benzin Motor hat auch eine Elektromotor einen Bereich, in dem er am effizientesten arbeitet. Betreibt man ihn ausserhalb dieses Bereichs, muss mehr Energie, also Strom, aufgewendet werden.

  • Hubbett Selbstbau

    • pseudopolis
    • 29. August 2023 um 08:54
    Zitat von urologe

    Ich habe Dich so verstanden , daß das Bett frei pendelnd an den Gurten hängt und die Pendelbewegung durch die L-Profile eingeschränkt wird . So vermeidest Du ein Verkanten des Bettes bei nicht 100%ig synchron laufenden E-Motoren . Wieviel Watt haben die einzelnen Motoren ?

    Genau, hängt an den Gurten. Die Führungsprofile dienen hauptsächlich dazu, dass das Bett auch genau in die vorgesehene Nische, bzw auf die Ablagepfosten fährt.

    Die Motoren sind alle durch die zentrale Welle gekoppelt, da gibt es kein Verkanten.

    Watt pro Motor lässt sich schlecht sagen, da der Strom und somit die Leistung mit der Belastung steigt. Mit vollem Zugbandwickel (höchste Last) habe ich von allen 4 Motoren 8,5A. Das wären dann 102W bei 12V. Ich hab auch gemessen, als ich noch 2 Motoren hatte, da waren es 9,5A, da sie Motoren ausserhalb des optimalen Bereichs ihrer Kennline gearbeitet haben.

  • Hubbett Selbstbau

    • pseudopolis
    • 27. August 2023 um 14:16

    So, hier ist der versprochene Bericht zum Bau von meinem Hubbett.

    Beim Bau des Aufbaus habe ich im Heck eine 120mm höhere Nische eingeplant, in die sich das Bett zum Teil versenkt. Auf dem Foto ist das schön zu sehen. Hohe Dachaufbauten, wie Kamin oder Dachluke, liegen sämtlich im niedrigeren Teil des Aufbaus, so, daß die Fahrzeughöhe letztlich gleich geblieben ist, als wie ohne die Nische. Auf die Art hängt das Hubbett nicht gar so tief in den Raum, man muss sich nicht bücken um sich darunter zu bewegen, und ästhetischer ists obendrein. Die gesamte Höhe des Bettes ist nun 60mm Rahmen + 100mm Matratze = 160mm. Dazu nochmal 40mm fürs Bettzeug, also zusammen 200mm, von denen nur 80mm sichtbar sind. Man könnte also sagen, ich habe die Karosse um die Idee des Bettes herum gebaut ;)

    Die Fenster rechts und links habe ich etwas höher als üblich angebracht, damit man sie beim schlafen, oder lesen im Bett, nicht am Kopf hat.

    Soweit das Generelle, nun zum eigentlichen Bett:

    Der Rahmen ist aus Alu Normprofilen, wie sie zb beim Messebau verwendet werden. Ich hab mit Typ 6 gebaut, meine Querträger haben also eine Höhe von 60mm. Diese Profile kann man fertig zugeschnitten kaufen und muss sie nur noch mit dem dafür vorhergesehenen Material montieren. Im Nachhinein würde ich sagen, es war nicht nötig die ganz schweren, stabilen Ausführungen zu kaufen. Die leichteren hätten es auch getan, und hätten etwas Gewicht gespart. Der Lattenrost wird von innen im Rahmen angeschraubten Alu L-Profilen getragen.

    Für die 4 Aufhängungen bzw Führungsschienen sind sind je zwei 10x20x1400mm Alu L-Profile aufs GFK geklebt und genietet. Die Polyamid Umlenkführungsrollen bzw das 25mm breite Sicherheitsgurt-Zugband laufen auf dem GFK (siehe Bild). Auf diese Weise konnte eine sehr niedrig aufbauende Führungsschiene realisiert werden, die genau die richtige Breite hat. Am oberen Ende der Führungsschiene ist ein Klemmer aus 3 Aluplatten, der mittels Nietmuttern gegen die Führungsschienen geschraubt wird, um das hindurch gefädelte Zugband zu fixieren. So lässt sich die Länge des Zugbands schön einstellen, und das Bett austarieren.

    Das Sicherheitsgurtband hat im Gegensatz zu Rolladenband den Vorteil, daß es sehr dehnstabil ist. Die kleine Breite von 25mm hat eine Zugfestigkeit von etwa 1000kg. Reicht also allemal.

    Der Zugmechanismus ist mit 4 Valeo/Nideq Getriebemotoren, wie sie für Rolläden oder zur KFZ Sitzverstellung hergenommen werden, gelöst. Je 2 auf einer Seite. Zuerst hatte ich 2 Motoren, aber die haben sich arg gequält, also habe ich nochmal 2 hinzugebaut. Nun läuft es wie Butter, und fährt in 30 Sekunden unter die Decke. Das ganze Bett mit Matratze müsste rechnerisch 42 kg wiegen, das war etwas viel für nur 2 Motoren, obwohl es rechnerisch gerade hätte klappen müssen. Als zentrale Welle dient ein kugelgelagerter 6x6mm 4-Kant Stahl, an die jeweils ein Alu-Klemmer aufgeschraubt ist, der die Zugbänder fixiert. Für das 4-Kant Stahl musste die Aufnahme im Getriebemotor geringfügig aufgefeilt werden. Im Gegensatz zu zb Rollladenmotoren habe ich nun einen recht geringen Wickeldurchmesser des Zugbandes von ca 50mm im aufgewickelten Zustand, und konnte deshalb einen niedrigen 60mm Rahmen realisieren.

    Um den Vor- und Rückwärtslauf der Motoren zu steuern, habe ich zwei 40A KFZ Umschaltrelais genommen, die von einem Wipptaster geschalten werden. Keine Endschalter, das habe ich verworfen. Falls der Endschalter fehlerhaft ist, ruiniert es mir ja die Motoren. Im richtigen Moment die Taste loslassen, und das Bett stoppen, ist ja kein Problem.

    Unter dem Bett ist die Sofaecke und zwischen den Rückenpolstern 6 Stück 70x70mm Holzpfosten, auf die sich dann das Bett ablegt. Die Sofalehnen werden im abgesenkten Zustand zu einem Teil des Bettes. Die Heckablage, vor den runden Fenstern, kann mit angehobenem oder abgesenktem Bett genutzt werden.

    Als Sichtschutz fürs Lattenrost werde ich noch eine Stoffbespannung machen.

    Hier noch ein paar Fotos:

    Wenn jemand anderes auch noch sein Hubbett dokumentieren will, kann er das gern hier anhängen, daß es ein Sammelthread zum Thema wird. Wie beim Kompostklo.

    Michi

  • Koegel postkoffer ersatzteile

    • pseudopolis
    • 25. August 2023 um 20:45

    Das Scharnier gibts bei Kögel in Ulm. Ist aber teuer. Mit etwas Mühe kann man an der Tür aber einiges reparieren und einstellen. Wenn du die Halterungen der Tür öffnest, sollte unbedingt jemand helfen und halten. Die Tür ist sehr schwer.

  • Solar erweitern?!

    • pseudopolis
    • 24. August 2023 um 09:44

    Parallelschaltungen funktionieren nur mit den selben Modul, oder zumindest mit der selben Ausgangsspannung einwandfrei. Der MPPT orientiert sich bei der Spannungsumwandlung an der höchsten Spannung, also wird das Modul mit der niedrigeren Spannung nicht optimal angepasst gewandelt. Man hat dann einen Verlust, der gar nicht unerheblich ist.

    Bei Reihenschaltung sollten die Module den selben Strom liefern, sonst wäre der Gesamtstrom, der Strom den niedrigeren Moduls, und man würde auf die Differenz verzichten.

    Also nicht einfach kaufen, sondern die elektrischen Werte der Module vergleichen.

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