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Überlegungen zur Warmwasser-Bereitung (Gas/Strom)

  • Jogibär
  • 11. März 2015 um 10:55
  • dreamteam
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    819
    Wohnort
    Slowenien
    • 14. März 2015 um 23:23
    • #21

    Hallo Jürgen,

    wir haben den Truma Boiler B10. Er erfüllt seit knapp sechs Jahren jeden Tag zuverlässig seinen Dienst- kein einziges mal Probleme gehabt.

    Als Vorteil würde ich seinen geringen Gasverbrauch beurteilen. Die 10l Wassermenge reicht locker das wir uns beide auf die schnelle (aber doch noch normal) Duschen können. Er wird auch relativ schnell warm.
    Als Nachteil finde ich das er nicht isoliert ist. Zwar gibt es morgens noch vom Vortag lauwarmes Wasser für die Morgenwäsche, aber trotzdem. Normalerweise reicht es wenn wir ihn einmal morgens und einmal abends erhitzen das wir den ganzen Tag warmes Wasser zur Verfügung haben. Es ist aber doch etwas lästig ständig an die Kaminkappe zu denken. Wenn diese allerdings offen gelassen wird kühlt das Wasser auch sehr schnell ab- vor allem im Winter.

    Wir fahren grundsätzlich immer mit geschlossener Kaminkappe. Schon allein um zu verhindern das der Brenner Staub abkriegt und es somit zu Störungen kommen kann da die camping accessories eigentlich sehr "zarte" Dinger sind (und dessen Reparatur verhältnissmässig teuer ist).

    Was mich stört ist der Preis der Boiler. Ich finde es schon übertrieben was man hier für 600Eur o. mehr im Vergleich zu Haushaltsüblichen Geräten bekommt. Aber das ist in dieser Branche nun mal so.
    Aber alles in allem würde ich mich wieder für so einen Boiler entscheiden wenn ausreichend Gasvorrat zur Verfügung steht.

    Ich würde dir aber in deinem Fall mit der e2400 doch lieber zur Truma Therme oder dem gleichen von Elegna raten. Du hast Life4pos, und das gleich 300Ah, und in zusammenarbeit mit Solarpanels sehe ich fast keinen Grund zur Sorge. Auch könnte man ja einen kleinen Backup Genertor mitschleppen, oder sich im Fall der Fälle einfach einen Nachmittag auf einem Stellplatz anstöppseln... ...kommt ja nicht jeden Tag vor. Wenn Sonne und warm hat man kostenlos warmes Wasser, wenn kalt muss (oder kann) man etwas den Raum aufheitzen und somit auch das Wasser. Zu diesem Entschluss sind wir gekommen und werden es nach diesem Prinzip versuchen. Nur das bei uns ein Holzofen das Wasser im Boiler (ausgestattet mit 300W Heizstab) wärmen wird. Mehr dazu wird in meinem Holzofen selbstbau Thread gesagt.

    LG,
    Beni

    You weren't born just to pay taxes and die...
    One life, live it!

  • Jogibär
    womobox-Spezialist
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    Daun
    • 14. März 2015 um 23:45
    • #22

    Hallo Beni,

    danke für deinen Erfahrungsbericht! Die Punkte, die ich kritisiere, bestätigst du ja, und auch wenn wenn du insgesamt zufrieden bist, werde ich wohl den Truma Boiler nicht verbauen.
    Ich habe auch das Gefühl, dass die DVGW-fähigen Produkte nochmal einen saftigen Preisaufschlag bekommen, und man auch bemüht ist, unliebsame Billig-Konkurrenz aus dem Verein fernhalten will.
    Der Gas-Durchlauf-Erhitzer hat mich nun ca. 165,- Euro gekostet und macht genauso viel warmes Wasser, wie ich gerade benötige.
    Ich wäre aber auch bereit gewesen, mehr zu bezahlen, wenn ein offizieller Inneneinbau gestattet wäre, zudem weiß ich, das Truma in Deutschland fertigt und gute Produkt hat – aber eben leider kein Durchlauferhitzer.

    Bei der Therme sind es ebenfalls 5 Liter, die bei nicht-Nutzung im Boiler bleiben. Wenn es etwas in der Baugröße des Elgena KB3 gäbe, wäre ich schon eher geneigt, es einzubauen. Aber leider würde ich ja damit wieder nicht meinen doch reichlichen Gasvorrat nutzen.

    Zum Strom:
    An sonnigen und selbst an etwas trüberen Tagen hatte ich tatsächlich Null Probleme mit dem Strom, ich habe 270 Wp installiert und wäre enttäuscht, wenn es anders wäre. Die nominalen 300 Ah sind durch die niedrigere Bord-Maximalspannung leider auch wohl nur 250-270 Ah, werden also nie ganz voll.
    Und abends nutze ich dann noch gerne einen 1000W Toaster und einen 2400W Wasserkocher, weil ich zu ungeduldig für den Wasserkessel bin ;)
    Zudem existiert ein großer Kompressor-Kühli mit 18L Gefrierfach und noch die ganzen Kleinverbraucher.
    Und da man auch die LiFePos nicht unnötig tief entladen soll, wollte ich diese auf Dauer etwas weniger in Anspruch nehmen.

    Den Elgena-Boiler werde ich mir aber wahrscheinlich trotzdem zusätzlich einbauen – die Vorteile an Sonnentagen oder wenn die LiMa Strom schickt, sollte man doch ausnutzen.

    Deinen Holzofen-Thread werde ich mir mal ansehen, ich bin immer neugierig auf alternative Verfahren.

    Grüße
    Jürgen

  • campo
    womobox-Guru
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    Belgien
    • 15. März 2015 um 08:52
    • #23
    Zitat von Jogibär

    campo:
    bei mir sind es ja eher kleinere Mengen, da ich meist alleine fahre. Wegen meines Gasvorrates (und kl. Treibstofftanks) würde ich nicht noch ein Dieselgerät wollen....

    Genau dar sehe ich das Problem in deine thread.
    Du vergisst deutlich zu umschreiben mit welche abmessungen du „Leben willst“
    Also, zum Beispiel
    - Fahrzeug ist 1 Person Sprinter, Abmessungen eher klein bis mittig.
    - Keine Dusche nur ein Spülbecken + außen Dusche
    - Wassertank 2 Kanister von total 50 Liter, kein grau Wasser tank
    - Mit mein Wasserhahn und pumpe voll offen krieg ich jetzt 3 Liter/Minute netto
    - Die 3 Liter pro Minute mochte ich auf 38°C haben bei ein Wassertanktemperatur von 15°C
    - …

    Falls du es so umschreiben wurdest kann ich dir relative genau berechnen wieviel Wärmeleistung du dafür brauchst.
    Danach kann man sich dann die Frage stellen ob folgende Wärmequellen reichen um so viel Wärme zu produzieren und um zu setzten.
    - Gaserwärmer
    - Dieselheizung
    - eine 12V Elektrostab auf batterie/Lichtmachine
    - Hitze Absorber Kühlschrank
    - m0torkuhlung
    - Abgasrohrwärme
    - Sonnenschein
    - ...

    In der Zwischenzeit habe ich bereits verschiedene voll begeisterte Leute mit Fahrzeuge gesehen, die ein innovatives Warmwasser
    Konzept gebaut haben womit ich selbst äußerst unzufrieden sein wurde…Mit weniger Wärme wie nötig funkz es einfach nicht.

    Grüße Campo

    Jetzt Iveco Daily 4x4 7T, vorher TGM 13290 4x4

  • Jogibär
    womobox-Spezialist
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    Daun
    • 15. März 2015 um 09:03
    • #24

    Ja, sorry, so exakt in Gradzahl und Menge konnte ich die Bedürfnisse gar nicht wiedergeben,
    ich bin noch in der Ausprobier-Phase; allerdings bin ich auch relativ flexibel, wenn nichts anderes da ist
    Tatsächlich dusche ich hier zu Hause zu 90% kalt, nur ab und zu, wenn ich durchgefroren bin oder Haare waschen will, brauche ich warmes Wasser.
    Für diese Fälle (oder Mitfahrer im Bus), waren meine Überlegungen gedacht. Deswegen ja auch meine Äußerungen, das die 10 Liter des Truma Boilers zu viel sind.

    Die anderen Möglichkeiten, die du beschreibst, übersteigen auch meinen Selbsteinbau-Horizont. Ich bin Anfänger und wurschtel mich so durch ;)
    Deshalb probiere ich auch manches einfach mal aus, selbst wenn es ungewöhnlich ist.

    Aber wie gesagt, ihr habt mir durchaus geholfen, mich weiter damit zu befassen, und jetzt habe ich ja eine Lösung, die ich ausprobieren werde.
    Danke also an alle Beteiligten!

    Gruß
    Jürgen

  • campo
    womobox-Guru
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    Belgien
    • 15. März 2015 um 16:24
    • #25

    Hallo Jogibär
    Kein Problem, jetzt ist es viel deutlicher.
    Gruesse Campo

    Jetzt Iveco Daily 4x4 7T, vorher TGM 13290 4x4

  • Abgemeldeter User
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    • 15. März 2015 um 22:00
    • #26

    Es kommt auch drauf an, zu welcher Jahreszeit Du meist fährst - und wohin. Wenn zu Deinen Hauptreisezeiten genug Sonne vorhanden ist, reicht eine Solarmatte auf dem Dach eigentlich aus, um Deinen Warmwasserbedarf zu decken. Da läßt du Wasser reinlaufen und wartest ne Viertelstunde, dann hast Du es schön warm und unter Knallsonne am Mittelmeer richtig heiß. Das in ne Thermoskanne abgefüllt, dann reichen 5 min auf dem Kocher, um was sprudelndes für Kaffee etc. zu haben.

    Ich hab mal einen niederländischen Stromer mit Frau und 4 Kindern aus NL getroffen, der sich als Animateur, Sänger und DJ in spanischen CP-Clubs und Bars seinen Lebensunterhalt verdiente und mit einem EX-Ladenauto, das in seinem ersten Leben als mobiler Mini-Supermarkt für die Landbevölkerung unterwegs gewesen war, daher eine ausladende Karosserie und eine Tandem-Achse mit kleinen 12 Zollrädchen hinten hatte, und den ganzen Sommer mit seiner Familie an Stränden stand und drin lebte. Der hatte als einzige Warmwasserquelle ein Plastikfass, schwarz, mit 60 l Inhalt, das auf dem Armaturenbrett rechts an der Frontscheibencke festgezurrt war. Dort lief eine Leitung durch und der Vorrat, nachmittags über 70 Grad warm, reichte zur Versorgung völlig aus. Als Beiboot hatte der einen kleinen Seat Panda, zum Pickup umgebaut, womit er zu seinen Jobs fuhr, aber auch in zwei 200 l Fässern sein Frischwasser holte. Das arme Autochen keuchte zwar und ging ordentlich in die Knie, aber es ging, zumal er mit der Last immer nur wenige km unterwegs war.
    Du siehst, man kann auch mit Primitivlösungen zu befriedigenden Ergebnissen kommen. Für Camping in den Übergangszeiten oder gar im Winter hilft das natürlich nicht.... aber, was du brauchst, ergibt sich aus dem Lastenheft, was Du hoffentlich erstellt hast.

  • pseudopolis
    womobox-Halbgott
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    Dort, wo die Kutsche gerade steht
    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 22. März 2015 um 19:33
    • #27

    Nochmal zu warmwasserbereitung: und zwar mittels eines diesel zuheizers. Hab grad dieses video gefunden, anscheinend arbeitet das gute teil sehr effizient:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Man könnte damit den inhalt eines warmwasserbehälters im nu auf temperatur bringen. Der isolierte behälter sollte 2 anschlüsse für den diesel zuheizer hin und rücklauf haben und 2 anschlüsse um kaltes wasser nachzupumpen und warmes zu entnehmen.
    Gebrauchte zuheizer gibts in der bucht wie sand am meer.

  • Abgemeldeter User
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    • 22. März 2015 um 20:05
    • #28
    Zitat von Jogibär

    ...Der Gas-Durchlauf-Erhitzer hat mich nun ca. 165,- Euro gekostet und macht genauso viel warmes Wasser, wie ich gerade benötige.
    Ich wäre aber auch bereit gewesen, mehr zu bezahlen, wenn ein offizieller Inneneinbau gestattet wäre......

    Hi Jürgen, dieser Hinweis auf den verbotenen Inneneinbau bringt mich auf ne jecke Idee:

    Wie wärs denn, wenn Du in die Außenwand des Autos einen rechteckigen oder quadratischen Schacht einbaust, in dessen Querschnitt der Durchlauferhitzer mit genügend Wandabstand reinpasst. Der Schacht ist dann unten offen und endet oben in einem Bogen unterhalb des Daches in der Seitenwand hinter einem Kiemenblech, durch das die Abluft entweichen kann. Innen wird der Schacht mit VA - Blech in 10 mm Abstand ausgekleidet, um Hitzebeschädigungen des GFK zu vermeiden. Der automatisch einsetzende Thermosiphon - Effekt zieht die Kaltluft von unten automatisch nach oben, so daß auch der Spalt zwischen Armierung und GFK durchströmt und damit gekühlt wird. Damit hast Du eine genehmigungsfreie Außenanlage mit "Innenraumkomfort" und kannst sie mit Gas auch gut betreiben....
    Natürlich kommt außen ein Deckel davor, der auch im Betrieb nicht geöffnet werden muss, sondern nur zum Bau und zur Wartung entfernt werden muss.

    Wenn von unten Spritzwasser drohen sollte, dann mach entweder einen Spoiler oder einen Deckel davor, der sich vom Armaturenbrett mittels Stellmotor öffnen und schließen läßt...natürlich mit Warnleuchte während der Fahrt, wenn er offen sein sollte......

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. März 2015 um 20:08)

  • nunmachmal
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    • 22. März 2015 um 20:06
    • #29
    Zitat von pseudopolis

    Nochmal zu warmwasserbereitung: und zwar mittels eines diesel zuheizers. Hab grad dieses video gefunden, anscheinend arbeitet das gute teil sehr effizient:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Man könnte damit den inhalt eines warmwasserbehälters im nu auf temperatur bringen. Der isolierte behälter sollte 2 anschlüsse für den diesel zuheizer hin und rücklauf haben und 2 anschlüsse um kaltes wasser nachzupumpen und warmes zu entnehmen.
    Gebrauchte zuheizer gibts in der bucht wie sand am meer.

    Nun ist das als ob man auf einen Spatzen mit einer Kanone schießt, habe ich den Eindruck.
    Ja, das geht sehr schnell und die "Heizung" läuft nur kurze Zeit. Da liegt das Problem.
    Das Teil wird unter Umständen mit der Zeit an Verbrenungsrückständen ersticken.....
    Aber es ist auf jeden Fall etwas für den Basteltrieb im Manne...

    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Jogibär
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    • 22. März 2015 um 20:40
    • #30

    pseudopolis: Diesel-Standheizungen sind nicht so mein Fall, ich habe eine Eberspächer-Motor-Standheizung und mir ist es jedesmal unangenehm, wenn ich sie im Beisein von Nachbarn laufen lasse. Auf dem Video hört man schön, wie laut so ein Ding ist. Und bei nicht regelmäßiger, dauerhafter Nutzung, gibt es damit ebenfalls mehr Probleme. Bedenke auch, mein Dieselvorrat ist gar nicht mal so groß, von meinem Gasvorrat wird höchstens im Winter fleißig gezehrt.

    Thomas:
    Das klingt wirklich fantastisch, ganz ehrlich, aber ich würde mir das nie zutrauen!
    Ich habe nun eine Idee, bei der ich einfach die große Seitentür nicht weit von der Dusche öffne. Der Durchlauferhitzer soll an dieser Tür hängen und dadurch automatisch ins Freie gelangen. Verbunden wird er dann mit einer Außensteckdose.
    Vielleicht wäre auch eine Schnellkupplung im Inneren des Fahrzeugs erlaubt, aber den Schlauch müsste ich während der Fahrt offiziell sowieso abnehmen.
    Also wird es wohl auf eine Außensteckdose hinauslaufen.

    PS:
    Wie ich gelesen habe, hat Westfalia im damaligen James Cook mal Durchlauferhitzer verbaut.

    Wenn ich bedenke, dass mancher starke Kocher 4-5 kW hat plus Backofen und ohne Kamin betrieben werden darf, dann kommen mir 10 kW mit Außenkamin nicht wirklich gefährlicher vor. Schließlich duscht man keine halbe Stunde, so dass auch die verbrauchte Sauerstoffmenge kein Problem wäre.

    Gruß
    Jürgen

  • nunmachmal
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    selbst gebaut
    • 22. März 2015 um 22:22
    • #31
    Zitat von Jogibär

    ..
    PS:
    Wie ich gelesen habe, hat Westfalia im damaligen James Cook mal Durchlauferhitzer verbaut.

    ..

    In meinen 508er vor 35 Jahren habe ich einen Durchlauferhitzer mit Gehäuse und TÜV-Segen eingebaut.
    Das Erlebnis bei einem Bedienungsfehler brachte mich zu der Überzeugung in meinen künftigen Wohnmobilen auf Gas zu verzichten.
    Dieser Devise bin ich die letzten 30 Jahre treu geblieben und werde auch künftig auf Gas verzichten.

    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 22. März 2015 um 23:27
    • #32

    Ein tiefer Zug aus der Gasflasche ist stärker als der beste Joint und billiger..... lustig ist ist auch die Stichflamme, wenn Du ein Streichholz an die nächsten Flatulenzen hältst......aber vorher Rosetta mit Sonnenschutz Faktor 50 einreiben....hihi.... und nicht in geschlossenen Räumen!!!!

  • Jogibär
    womobox-Spezialist
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    Daun
    • 23. März 2015 um 07:39
    • #33

    nunmachmal: Ich kann nach deinem Erlebnis absolut verstehen, dass du Gas fernbleiben möchtest, nur rational gesehen, ist es nicht mehr oder weniger gefährlich als Diesel oder Benzin. Wenn man überlegt, wie viele millionen Campingfahrzeuge weltweit umherrollen, ohne dass es zu Unfällen kommt, muss doch von einer objektiv gesehen recht sicheren Sache sprechen. Aber wie gesagt, gefühlsmäßig kann ich das nachvollziehen, und ich hoffe, nicht in die gleiche Lage zu kommen.
    Ich werde auch nicht auf die Idee kommen, meinen Herd als Heizung zu nutzen oder die Spiele des Herrn F-F zu spielen ;)

    Gruß
    Jürgen

  • Abgemeldeter User
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    • 23. März 2015 um 14:09
    • #34

    Tja..... wie das Leben so ist..... ich hab mich als junger unerfahrener Mensch auch mal mit Gasheizung per Herd in einer Gartenlaube fast umgebracht.... schieres Glück, dass ich überlebt habe. Was ich daraus gelernt habe, war, tiefen Respekt vor dieser Energiequelle zu haben und alles mir mögliche zu tun, um die im Mobil sicher zu bauen, zu unterhalten und vor allem, sie nie zu benutzen, ohne vorher über das, was ich bei der Bedienung tue, kurz nachzudenken. Wenn man selbst eine Gefahr heraufbeschworen hat, ist es in meiner Auffassung nicht angebracht, eine an sich gute Sache wegen eigener Blödheit generell zu verteufeln.

    ich bin Gasfan, weil es relativ sauber, ergiebig und gut handelbar ist, und man bekommt es mit den nötigen Vorbereitungen (Adapter etc.) so gut wie überall, jedenfalls da, wo ich hinfahre.

  • Balu
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    • 23. März 2015 um 15:19
    • #35

    Ich denke viele Menschen machen einen Bogen um Dinge, mit denen sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
    Der Peter mag kein Gas mehr, andere fahren nicht mehr Auto nach einem Unfall. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen...

    Gruß
    Herby,

    der auch lange einen großen Bogen um eine Kreuzung gemacht hat, wo ihm einer reingefahren ist.

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  • Leerkabinen-Wolfgang
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    • 27. März 2015 um 14:47
    • #36

    Hi Jürgen,

    Gas oder Stom zum Heizen, das war die ursprüngliche Frage. Eigentlich geht nur ersteres, es sei denn Du fährst wie Joe mit einer Knappen Tonne Batteriekapazität durch die Gegend. Wärmeerzeugung (Warmwasser, Heizung, Kochen) verschlingt mehr Energie, als man m.E. ich einem (kleinen) Fahrzeug mit sich führt.

    Bleiben Gas, Diesel oder Benzin. Für die beiden letzten Kraftstoffe sind Geräte für die WW-Bereitung (Standheizung) nach meinem Wissensstand nur in recht hohen Leistungsstufen zu bekommen. Das heißt, wenn man keinen großen WW-Boiler hat, laufen diese Heizungen nur recht kurz. Laut Webasto, die ich dazu einmal befragt hatte, der schnelle Tod einer solchen Heizung durch Versottung. Empfohlene Mindestlaufzeit: 30min, mindestens aber 20min. Also auch keine Standheizung zur (reinen) WW-Erzeugung.

    Also doch Gas. Ein Durchlauferhitzer hat den Vorteil, daß das Wasser immer nur zum Gebrauch erhitzt wird, Du hast also keine Wärmeverluste durch Wasser, daß auch in einem gut isolierten Boiler abkühlt. Und keine Gefahr von Legionellen o.ä., die sich in lauwarmen Wsser gerne bilden. Aber Du hast den Nachteil, daß der Durchlauferhitzer nicht im Fahrzeug installiert werden darf. Und bei jeder Art von Außenmontage kann es Dir passieren, daß Wasser bei Nichtbenutzung im Durchlauferhiter verbleibt und gefrieren kann - und dabei den Durchlauferhitzer beschädigt.

    Ich habe mich nach meinem gaslosen Hubdachkabinchen wieder für Gas entschieden, und zwar in Verbindung mit der Truma Combi. Diese ist (geringfügig) leichter als die Kombi aus Durchlauferhitzer und Gas-Luftheizung, und ich habe die Möglichkeit, während der fahrt das Warmwasser über einen Wechselrichter von der LiMa erzeugen zu lassen. Und da wir eigentlich jeden Tag ein bißchen fahren, können wir so unsere Gasvorräte strecken.
    Übrigens: wir werden eine einzelne 14 oder 18kg Alu-Gastankflasche einsetzen: die kann ich zu Reisebeginn auffüllen und habe so immer volle 14kg bzw. 18kg Gas zur Verfügung, nach meinen Erfahrungen völlig ausreichend, sogar im Winter.

    Überlegungen kann ich beisteuern, Lösungen mußt Du selbst finden ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    01.-03.05.2026: 25. Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (05.-08.06.2026): Weinfest - Stellplatz nicht nutzbar

    vierter Sept.-Samstag (26.09.2026): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplatz von Nov. bis Frühjahr 2026 wg. Umbau geschlossen! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Balu
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    • 27. März 2015 um 16:13
    • #37
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Übrigens: wir werden eine einzelne 14 oder 18kg Alu-Gastankflasche einsetzen: die kann ich zu Reisebeginn auffüllen und habe so immer volle 14kg bzw. 18kg Gas zur Verfügung, nach meinen Erfahrungen völlig ausreichend, sogar im Winter.

    Hallo Wolfgang,
    ich liebäugle auch mit so einer Gastankflasche, zögere aber noch wegen der Butanproblematik (Anteil 40%, Siedepunkt ca. 2°) im Winter. Es gibt zwar Tankstellen die Gas mit 95% Propan verkaufen, aber die sind dünn gesät (und in meiner näheren Umgegend gar nicht vorhanden :( ). Da es bei mir nicht so sehr eilt, kann ich ja mal schauen, wie es bei dir funktioniert. :wink::D

    Gruß
    Herby

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  • Leerkabinen-Wolfgang
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    • 27. März 2015 um 16:23
    • #38

    Hi Herby,

    soweit mir bekannt ist, wird bei den Gastankstellen ab Oktober/November der Propananteil erhöht, damit die damit angetriebenen Fahrzeuge nicht liegen bleiben. So jedenfalls die Auskundt der Tankstelle bei mir in Bodenheim.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    (der immer noch hofft, beim Treffen 2016 mit leerer oder noch lieber voller Kabine aufzutauchen... ;) )

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    01.-03.05.2026: 25. Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (05.-08.06.2026): Weinfest - Stellplatz nicht nutzbar

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  • Jogibär
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    Daun
    • 27. März 2015 um 16:31
    • #39

    @Wolfang: Danke für deine Statement, ist tatsächlich eine gute Lösung – wenn auch so ziemlich die teuerste (Truma Combi mit Strom)

    Ich hatte zuvor auch nach dem Einbau für eine Truma Combi geschaut, aber das hätte wieder jede Menge Umbau erfordert und einen neuen Aufstellort. Meine E 2400 passt jetzt perfekt in eine Nische und alles funktioniert so schön :roll:
    Was ich als einziges schnelchter als beim Truma Boiler finde ist, dass man das Wasser 10° weniger heiß machen (60°). Legionellen sollen wohl erst ab 70° kaputtgehen. Aber wenn man täglich unterwegs ist, zumal zu zweit, dürfte es bei dir ja einen häufigeren Wasser-Austausch geben.

    Da ich meist nur 1x, höchstens 2x (an einem heißen) Tag dusche, scheint mir der Durchlauferhitzer eine erträgliche Lösung, auch wenn ich die Klappe öffnen muss. Aber natürlich muss sich das alles erstmal im Praxisalltag bewähren – und noch habe ich ihn gar nicht angeschlossen...

    PS: Bei uns wird ab Herbst auch die Gas-Mischung geändert, steht an der Tankstelle

    Grüße
    Jürgen

  • Balu
    womobox-Guru
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    • 27. März 2015 um 16:44
    • #40

    Hallo Wolfgang,
    mein Wissensstand ist, dass der Propananteil an normalen Tankstellen von 40% auf 60% erhöht wird und nur bestimmte Tanken 95/5 anbieten.
    Fahrzeugmotoren gehen ja anders mit mit dem Betriebsstoff um. Das Gas wird aus der Flüssigphase entnommen, von daher ist das Verdampfungsproblem erst mal zweitrangig. Das wird erst im Motorraum in einem Verdampfer gasförmig. (Wie auch immer das funktioniert.) Und die Lösung, die mir ein Mitarbeiter der Gasfrau auf der CMT angedient hat, scheint mir auch wenig praktikabel. Der meinte, man solle eine el. Heizmatte um die Gasflasche wickeln, damit man das Butan in die Gasphase kriegt. Die Gasflasche elektrisch beheizen, damit ich mit Gas die Kabine heizen kann? :shock:
    In meinen Augen nicht der Weisheit letzter Schluss! :?

    Gruß
    Herby,
    der überlegt, ob wir nicht einen separaten Gas-Thread aufmachen sollten um diesen Thread nicht zu zerreden.
    Es wirkt - ich bin verunsichert wie weit man vom eigentlichen Thema weg kann. :|

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