Ausziehbare Aufbauteile

  • Moin ihrs,
    bei amerikanischen Wohnaufliegern sieht man oft ausziehbare Aufbauteile. Hier ein Beispiel:



    Mich interessiert wie diese "Anbauten" gelagert sind, wie sie bewegt werden und wie die Hersteller für Dichtigkeit an den Anschlussstellen sorgen. Hat jemand von euch so etwas schon mal genauer betrachtet oder gar irgendwelche Bilder der verwendeten Mechanik und Lagerung? Ich kann mir nicht vorstellen dass diese Aufbauteile nur unten mit einer Schiene gelagert sind. Das Ganze interessiert mich in technischer Hinsicht sehr. Danke für eure Hilfe.
    Fröhliche Grüße
    JmE :)

    nun ist es ein LT 1 geworden ;)

  • Slideout auf neudeutsch ;) meistens gehen die Dinger elektrisch raus, also ist das Meiste der Mechanik wohl unten. Oben vielleicht noch eine Rollenführung. Konstruktiv stützt sich das ausgefahrene Teil dann auch oben von innen ab. Und oft gibts oben noch ein Rollo drüber, damit der Regen abgehalten wird.
    Sowas selbst zu bauen ist sicher eine Herausforderung, vor allem wenn's dicht sein soll!

    Gruß, Holger


  • ... nein, nicht mit Gemütlichkeit, dafür ist Balu zuständig, sondern mit diesem Link: http://www.myrvpartsplace.com/


    Darauf bin ich über die gute Tante "G" mit dem Stichwort "slideout technical information"... gekommen. Wenn Du diesen Weg, z.B. mit "slideout construction" oder "slideout design" weiter gehst, solltest Du in diese Welt "hineinsliden" können....hihihi

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    ... nein, nicht mit Gemütlichkeit, dafür ist Balu zuständig, sondern mit diesem Link: http://www.myrvpartsplace.com/


    Darauf bin ich über die gute Tante "G" mit dem Stichwort "slideout technical information"... gekommen. Wenn Du diesen Weg, z.B. mit "slideout construction" oder "slideout design" weiter gehst, solltest Du in diese Welt "hineinsliden" können....hihihi


    :mrgreen: schon lange nicht so gelacht - gut geschrieben! :P

  • Moin ihrs,
    abends um halb Zehn ist mein Englisch-Modul außer Betrieb. Meint ihr ich wäre auf "Slide Out" gekommen?


    Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    ... nein, nicht mit Gemütlichkeit, dafür ist Balu zuständig, sondern mit diesem Link: http://www.myrvpartsplace.com/
    Darauf bin ich über die gute Tante "G" mit dem Stichwort "slideout technical information"... gekommen. Wenn Du diesen Weg, z.B. mit "slideout construction" oder "slideout design" weiter gehst, solltest Du in diese Welt "hineinsliden" können....hihihi


    Nun habe ich mich einige Stunden durch das Zwischennetz gewühlt und bin jetzt dabei eine eigene Lösung für meinen QEK 325 zu konstruieren. Die vorgegebenen Innenmaße: L 3200 x B 1850 x H 1650 mm. Das Bett soll mindestens L 2050 x B 1400 mm und fest eingebaut sein. Es sollen zwei feste Sitzplätze einer Breite von ca. 750 mm auch bei Nutzung des Bettes zur Verfügung stehen. Dafür steht eine Fläche der Größe L 2150 x B 1850 mm zur Verfügung. Der restliche Innenraum wird für Schränke, Küche, WC, Stehfläche usw. benötigt. Mehr als zwei Personen werden sich nur sehr selten im Inneren des Wohnwagens aufhalten. Er wird im Zuge des Umbaues komplett renoviert.


    Hier ist ein Foto unseres Gespannes:



    Meine Grundvoraussetzungen sind nun bekannt. Ich werde in der nächsten Zeit hier die Plaung vorstellen. Und natürlich werde ich über die Zeit auch den Baufortschritt dokumentieren. Über das Gesamtgewicht des Wohnwagens mache ich mir noch keine Gedanken, mit einem anderen Fahrgestell lässt es sich ohne größere Probleme auf 1.000 bis 1.200 kg bringen. Der Ciroën C15 ist wahrscheinlich auf eine Anhängelast von 1.200 kg auflastbar.
    Fröhliche Grüße
    JmE :)

    nun ist es ein LT 1 geworden ;)

  • Hallo,
    habe das schon elektrisch, auch über Zahnriemen, hydraulisch und auch mit Seilzug sogar mit Handkurbel gesehen.
    Da brauchst Du nur einmal bei den Schaustellern und Zirkusleuten zu gucken.
    Da gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Du brauchst nur ein wenig fantasie......
    Aber wäre es nicht eifacher und billiger einen anderen Wohnwagen mit mehr Platz zu kaufen.
    Unterschätze nicht das Gewicht einer solchen Konstruktion.

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Moin ihrs,


    Zitat von fernweh60

    Aber wäre es nicht eifacher und billiger einen anderen Wohnwagen mit mehr Platz zu kaufen.
    Unterschätze nicht das Gewicht einer solchen Konstruktion.


    Ja, es wäre einfacher einen anderen Wohnwagen zu kaufen und wahrscheinlicher auch billiger. Doch das wäre eben ein anderer Wohnwagen. Den QEK 325 haben wir jetzt seit dem 20. Mai 2007. Wir haben mit ihm wunderbare Urlaube verbracht und das Dauercampen ausprobiert. Zweiteres ist nichts für uns. Mir ist vollkommen klar dass ich verrückt bin, doch macht das ja gerade den Reiz aus im Leben. Der C15 kommt mit dem niedrigen und schmalen QEK gut klar. Beim Ziehen ist das Gewicht weniger das Problem als der Luftwiderstand. Okay, wenn am C15 zwei Tonnen auf zwei Rädern hängen merkt man das schon, dann geht es weitaus langsamer den Berg hoch. Aber es geht den Berg hoch. Dafür sorgt der kräftige Dieselmotor mit 1800 cm³ Hubraum. In der Ebene ist es nur eine Zeitfrage, bis der C15 schnell genug ist. Dann ist nur noch der Strömungswiderstandskoeffizient interessant. Mit meinem Planenhänger gleichen Gewichtes erreicht der C15 eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 87 km/h, mit dem QEK sind es dagegen 130 km/h, gemessen mit einem GPS-Gerät. Noch schneller zu fahren habe ich mich nicht getraut. Außerdem verbrauche ich mit dem Gespann zur Zeit etwa 8 l/100km bei locker flockiger Fahrweise. Unterwegs leben wir eher vor als im Wohnwagen. Wir brauchen ihn hauptsächlich zum Schlafen. Wir sind fast immer zu zweit unterwegs. Wenn mehr Menschen zusammen sitzen findet das im Vorzelt, unter dem Vordach, am Lagerfeuer oder am Grill statt. Gekocht haben wir in unserem QEK noch nie. Wir stellen den Kocher lieber unter dem Vordach oder -zelt auf. Noch lieber gehen wir essen. Letzten Sommer sind wir bei Regenwetter ins Museum oder in eine Ausstellung gegangen. Abends war es dann in dem kleinen Gehäuse sehr gemütlich.
    Im Übrigen hoffe ich, dass unsere Essens- und Getränkevorräte auch weiterhin mehr als ein ausziehbarer Teil unseres Wohnwagens wiegen werden.
    Fröhliche Grüße
    JmE :)

    nun ist es ein LT 1 geworden ;)

  • .....denn schon, verrückt aber konsequent, das hat was für sich.


    Wenn ich mir das Foto so anschaue, dann bietet sich an, den nach hinten komplett um einen Meter auszuziehen. Da Du sowieso mit dem Fahrwerk was machen musst, um mit dem Gewicht klarzukommen, würde ich die Achse nach hinten verlegen. Der Auszug wird den Wagen dann im Heck deutlich schwerer machen. Um die Deichsellast vorne zu halten, sollte nach den uralten Hebelgesetzen der Drehpunkt entsprechend auswandern.


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  • Da gibt's aber auch noch eine einfachere Lösung für's Bett, wo das Wandteil rausklappt, das Dach bildet, und eine ZWEITE Platte das Bett... So ähnlich wie hier, aber mit festem Dach.
    Eine Slide wiegt meist um die 500 Kilogramm = zuviel für dein Fahrgestell und Zugfahrzeug!

  • Zitat

    Unterwegs leben wir eher vor als im Wohnwagen.
    Wir brauchen ihn hauptsächlich zum Schlafen.
    Wir sind fast immer zu zweit unterwegs.
    Wenn mehr Menschen zusammen sitzen findet das im Vorzelt, unter dem Vordach, am Lagerfeuer oder am Grill statt.


    Dann verstehe ich den Wunsch nach nem "Slideout" aber nicht.


    Übrigens, bevor Du anfängst Deinen QEK zu zerschneiden, frage lieber mal den Prüfer Deines Vertauens.
    Nicht das Dich irgendwann bei der HU das böse Erwachen trifft.


    Den Vorschlag von dare2go finde ich auch besser und wahrscheinlich auch leichter zu realisieren.
    Vom gesparten Gewicht mal ganz abgesehen.

    Gruß Ralf

  • Moin ihrs,

    Zitat von Questman

    Dann verstehe ich den Wunsch nach nem "Slideout" aber nicht.
    Übrigens, bevor Du anfängst Deinen QEK zu zerschneiden, frage lieber mal den Prüfer Deines Vertauens.
    Nicht das Dich irgendwann bei der HU das böse Erwachen trifft.
    Den Vorschlag von dare2go finde ich auch besser und wahrscheinlich auch leichter zu realisieren.
    Vom gesparten Gewicht mal ganz abgesehen.


    Nach meiner Planung soll es kein riesiger "slideout" wie bei den amerikanischen Wohnwagen werden. Ich denke darüber nach im vorderen Teil des QEK einen seitlichen Auszug von etwa 20 bis 30 cm zu bauen und so eine Bettlänge quer von 205 cm zu erreichen. Damit wäre auch für mich die optimale Länge der Schlaffläche gegeben. Ich werde in den nächsten Tagen einmal eine Zeichnung fertigen und diese dann hier einstellen. Mit dem Prüfer für die Abnahme werde ich natürlich das ganze Projekt vor Arbeitsbeginn durchsprechen.
    Fröhliche Grüße
    JmE :)

    nun ist es ein LT 1 geworden ;)

  • Das könntest Du wie ne Schublade mit festem Deckel bauen.... die Randeinfassung mit nem AluProfil in S-Form, in das der Deckel einfährt, abgedichtet mit einer Gummidichtung, wie sie im PKW für die Türen verwendet wird. Man muss da nur für einen Verschluss sorgen, der die Lade etwas unter Druck hält, wenn sie zu und eingerastet ist, das sollte dann dicht werden können.......
    Aber ich denke mal, dafür brauchst Du keinen TÜV, ist ja kaum was mehr als ne neue Serviceklappe.....


    Da kommt mir gleich ne neue Idee.....Mach doch einfach ne Serviceklappe rein, die nach unten öffnet und mit zwei Ketten gehalten wird, und bring eine Art Fußsack an, der das Loch dicht verschließt und den Du bei Gebrauch ausstülpst.... gut gefüttert und aus wasserdichtem Stoff...... da kannst dann Deine Füße reinstecken von innen.....

  • Moin,
    es wird wohl eine Art Schublade werden, etwa 1400 mm breit und 600 mm hoch. Auszugsschienen gibt es recht preisgünstig, Aluprofile kann man auch gut bekommen und die Wände werden als Sandwich gebaut. So, nun muss ich losflitzen. Erste Skizzen kann ich vielleicht heute Abend machen.
    Fröhliche Grüße
    JmE :)

    nun ist es ein LT 1 geworden ;)

  • Na das klingt doch vernünftig.
    Schau nur, daß das ganze zum Schluß dicht ist.

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Da kommt mir gleich ne neue Idee.....Mach doch einfach ne Serviceklappe rein, die nach unten öffnet und mit zwei Ketten gehalten wird, und bring eine Art Fußsack an, der das Loch dicht verschließt und den Du bei Gebrauch ausstülpst.... gut gefüttert und aus wasserdichtem Stoff...... da kannst dann Deine Füße reinstecken von innen.....


    Hallo Thomas,
    die Idee ist ja der absolute Hammer!
    Da würde ich mir doch das Gebrauchsmuster schützen lassen... :P

    Aus NRW grüsst Berny.
    --------------------------------------------------------------------------------
    Renault Trafic Hochdach, langer Radstand, Selbstausbau 1992.

  • ich hatte mal ein ähnliches problem. ich wollte mal einen transporter ausbauen und die betten im heck quer haben. leider sind die transporter heute alle sehr schmal und einen alten lt, der die richtige breite hätte, wollte ich dann doch nicht.
    einige ausbauer setzen für die querbetten solche plastikbeulen seitlich an die karosserie dran - wollt ich auch nicht.


    ich kam dann auch auf die fusssack-variante, hätte es aber so gemacht:
    - die stauklappe ist breiter und höher als das bett und öffnet nach oben; damit ist ausreichender regenschutz geboten und der fusssack bleibt halbwegs trocken und kommt damit auch trocken beim verstauen rein
    - bei nutzung wird durch die stauklappe eine "schublade" rausgeschoben, bei der die eine seite auf die höhe des innenbettes gekürzt ist (damit man, bei eingeschobener schublade noch auf das innenbett kommt); das hintere querbrett der schublade fehlt natürlich und das bodenbrett schiebt sich unter das innenbett


    damit wäre es möglich, das herausragende fussteil relativ stabil und trocken einzupacken
    - schutz nach oben durch die stauklappe
    - schutz nach unten durch das schubladenbodenbrett
    - eine seite kann ein recht hohes brett sein (fast bis zur offen stehenden stauklappe)
    - nur eine seite ist halt etwas offner (die verlängerung der innenbettvorderkante)


    letztendlich war meine überlegung, dass meine füsse sich in einem solchen kasten sicherer fühlen würden als wenn da "nur" ein fusssack wäre.


    lg
    jörg


    p.s.: zur umsetzung ist es nicht gekommen; ich habe mir einen womo-oldtimer zugelegt

  • Gerade eine witzige Slide-out Variante nach hinten heraus gefunden, das ist doch mal eine nette Option!

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    Doppelte Länge hat schon seinen Reiz, aber das ganze mit Kabeln und Leitungen bis ins Slide-out könnte wohl etwas anspruchsvoller werden ;)
    Sieht so aus, als hätten die im Video nur einen verlängerten Kofferraum gebaut.


    Jan

  • Is das cool.
    Das ganze in nen Sprinter, mit einer Vorderwand, zum kompletten rausziehen auf dem Campingplatz.
    Und daheim haste wieder einen Bus/Transporter. Ich denke den meisten hierzulande würde der mehr nutzen als nutzen als ein Pickup.


    Grüße aus dem Vogtland,
    und sorry, ich weiß das hilft Dir mit dem Wowa jetzt nicht


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