Beiträge von John_mit_Ente

    Und wenn man als Anhänger einen Wohnwagen verwendet hat man sogar direkt die Einrichtung drin, die man nach eigenen Wünschen verändern kann. So ergibt sich eine fahrbare Zweizimmerwohnung mit Bad und WC und Arbeitsplatz ohne großen Aufwand. Ein etwas älterer Wohnwagen aus den neunziger Jahren hat bei einer Länge von 4,25 Meter ein z.g.G. von etwa 1000 bis 1300 kg.
    MfG
    J_m_E

    Moin,

    nun habe ich endlich mal Zeit gehabt in dem Buch etwas mehr herumzublättern und zu lesen. Mich spricht es wenig an. Sätze wie: "Der Tisch wird mit Schrauben befestigt." unterstreichen meinen Eindruck der Zeilen- und Seitenschinderei. Wie Anton schon schrieb bin auch ich etwas enttäuscht. Es ist am ehesten eine Zusammenfassung der im Internet vorhandenen Informationen zum Zeitpunkt des Schreibens und es beschreibt hauptsächlich den Bau des Wohnmobils des Autors. Kurz und knapp: es ist überfüllt und hilft mir nicht. Da gibt es viel bessere Bücher.

    Jetzt habe ich mir den Verkauf des Buchs ziemlich versaut. :)

    Fröhliche Grüße
    Norbert

    Moin,
    es gibt Gummistopfen in diversen Durchmessern, die schon ewig im Automobilbau verwendet werden Die sehen etwa so aus: https://www.amazon.de/Stopfen-…en&qid=1590133554&sr=8-27 Hier zum Beispiel bis zum Innendurchmesser von 51mm: https://www.ebay.de/itm/KFZ-Gu…m:mEoiKC6d4sj75du61mi9XKA Es gibt sie auch noch größer. Die bekommt man im Versand oder bei gut sortierten Autoteilehändlern. Und wenn man ganz sicher gehen will setzt man sie mit Vaseline ein und schmiert noch etwas davon rund um den Schlauch.
    MfG
    Norbert

    Moin,



    Also ich bin eher der Meinung, dass das Verwölben von der unterschiedlichen Wärmeausdehnung der unterschiedlichen Deckschichten (Holz - Gfk) herrührt. Die beiden Hauptrahmenträger haben einen Abstand von ca. 100cm. Links und rechts stehen dann die Platten noch ca. 52cm darüber hinaus, also müsste es ohne Aufbau ja fast ausgewogen sein. In diesem Forum haben viele auf einen Hilfsrahmen verzichtet. "Nunmachmal" hat nicht mal Verstärkungen in der Bodenplatte (gut, die baut er dann drauf wegen der Fußbodenheizung) Ich hoffe, ich liege da nicht falsch, ansonsten bitte ich um Einwände, jetzt kann ich´s noch ändern.


    Das was du da schreibst ist wohl eher Deine Hoffnung. Wenn ich das erste Bild in diesem Thread betrachte ist es ersichtlich was dem Boden fehlt. Und in weiteren Bildern wo der Boden auf dem Fahrzeugrahmen liegt auch. Im Boden fehlt jegliche Versteifung in Längsrichtung. Das Isoliermaterial kann weder das Gewicht des dünnen GFK noch sein eigenes und der Holzplatte auffangen. Wenn du dann auch noch die Wände aufsetzt, wird sich der Boden noch mehr biegen. Eine Wand kann man mit weniger Verstrebungen bauen, jedoch weder Boden noch Dach.
    So wie du den Boden gebaut hast wären die Querhölzer zumindest in 60 cm x 80 cm Hochkant notwendig. Wenn du ihn nicht komplett umbauen willst wäre eine zweite durchgehende Siebdruckplatte in 18 bis 22 mm Stärke an der Unerseite nötig, falls das reicht. Noch besser wäre ein kompletter Zwischenrahmen, egal ob aus Holz oder aus Metall. So wie er ist bleibt es eine herumschlabbernde Bodenplatte, die sich zumindest bei einer Verschränkung eher wie eine Wellpappe verhält. Unten dem Link siehst du wie eine vernünftige Bodenkonstruktion, unabhängig vom Material aussehen kann. https://www.bimobil.com/wp-con…s/2014/08/bodenaufbau.jpg Hier noch ein Beispiel einer Kantenkonstruktion bei einer Bodenplatte: https://www.chausson-reisemobi…enmasige-ausstattung/irp/ runterscrollen bis die Zeichnung der Eckverbindung kommt.
    MfG.
    John_mit_Ente

    Moin Holger,
    genauso wie Schafwolle Wasser aufnimmt, z.B. kondensiertes, gibt sie das Wasser auch wieder ab. Sie darf nur nicht mit Chemikalien behandelt sein. Allerdings darf sie nicht luftdicht abgeschlossen sein. Auch in der Automobilindustrie wird Schafwolle für Verkleidungen und Dämmung verwendet. Das würde die Automobilindustrie sicherlich nicht machen, wenn sie Wasser dauerhaft einbindet. Auch im Hausbau ist sie als Isolierung gut verwendbar, allerdings sollte das umgebende Baumaterial auch dazu passen. Die Untersuchungen zu beiden Bereichen sind im Internet zu bekommen.
    Herzliche Grüße
    Norbert

    Moin Holger,
    ein oder zwei Ideen habe ich wie das machbar sein könnte. Mein Grundwissen kommt aus dem Bootsbau und dem Bau von Karrosserieteilen. Da bin ich mehrmals dabei gewesen wenn so Projekte angefangen wurden und dann in Serie gegangen sind. GfK ist da ein brauchbares Material. Reparaurarbeiten habe ich auch schon selber gemacht. Hier kannst du dir schon mal ein paar Bilder zum https://tinyurl.com/gfkformenbau ansehen. Und das hier ist ein Unternehmen, dass sowas im Auftrag baut: https://www.gfk-forming.de/formenbau Die ersten Bilder sind auch interessant um eine Idee vom Formenbau zu bekommen. Und schau dir mal die Bilder an die ich vor Jahren hier im Forum vom Pakhorse eingestellt habe. Da war der ganze Aufbau aus GfK. Für den Formenbau gibt es mehrere Möglichkeiten. Auch für Versteifungen gibt es viele Möglichkeiten. Eine einfache Kiste ist leicht zu bauen, auch aerodynamische Formen kann man relativ einfach konstruieren und verwirklichen. Wer mit Messer und Säge umgehen kann und etwas technisches Verständnis hat bekommt so etwas hin. Da können wir gerne mal drüber schnacken.
    Herzliche Grüße
    Norbert


    Zwei Bildchen vom Pakhorse:




    Hoi Norbert


    Nummst Du Dir Jeremy Clarkson's Camper zum Vorbild?


    Moin Picco,
    garantiert nicht. Stehöhe wird überbewertet, liegen muss man bequem können. Das sollte bei der Ladelänge klappen. Ich hoffe nach Ostern mal den Norden heimsuchen zu können. bis Ostern hänge ich erst mal was ab.
    MfG
    N.

    Moin Anton,
    das mache ich gerne. Vielleicht wäre ein Thread mit Buchvorstellungen und Kritiken hier im Forum auch für andere Mitglieder interessant. Ich sammle und lese seit Jahren Bücher über den Beginn des Campens, die ersten Wohnwagen und Wohnmobile. Und da meine Affinität zu alten Yachten und Segelbooten auch recht hoch ist, habe ich einige Bücher über den Bau und Ausbau von Holzbooten. Viele gute Ideen findet man in dem Bereich.
    Herzliche Grüße
    Norbert