ATEGO-Fernreisemobil

  • Mobilix, rechnen wir mal Deine Kühlbox am 75 Watt Modul durch. Dieses Modul müsste an einem Sonnentag ca. 300 Wh und an einem bewölkten Tag ca. 135 Wh bringen. Die CF 35 ist im Dometic Katalog bei 32 Grad Umgebungstemperatur mit 0,71 Ah/h angegeben. 0,71 Ah x 24h = 17 Ah pro Tag. Ergibt bei 12.5 V einen Verbrauch von 212 Wh. Demnach müsste an einem Sonnentag die Box laufen. Allerdings reicht an einem bewölkten Tag die Leistung des Moduls nicht aus.

  • Beim Reisemobil musste nochmal X% abziehen, weil sie nicht auf die sonne ausgerichtet sind, sondern nach oben. Je nach Reiseziel natürlich weniger tragich. Allerdings sollte da auch noch gut Leistung bei rum kommen. Wenn eine Reise in nördlichere Regionen geplant ist, würde ich allerdings nicht mehr so ganz auf solar setzen. Hier müsste anderweitig Energie bezogen werden. Allerdings auch hier wieder die Tatsache, dass wenn man Regelmäßig fährt, sollte bei ausreichend Batteriekapazität kein Problem auftreten. Dann wird Die Batterie vom Fahrzeugmotor mit der Lima geladen, und gut ist. bei längeren freien standzeiten ist dann eventuell ein generator, oder ein Laufender Fahrzeugmotor nötig. Da diese option immer besteht, und in der Freien natur auch keinen stört, denke ich, das man es drauf ankommen lassen könnte. Spätestens nach der ersten Reise in nördlichere Regionen weiste da bescheit.

  • Hallo Fido,
    ja, ich sehe das genauso. Der Abschlag für waagrecht montierte Module beträgt ca. 15%. Da ich ohnehin die wärmeren Gegenden bevorzuge wird´s schon klappen:-)


    Mobilix, wenn wir den Durchschnittsertrag Deines 75 Watt Moduls anschauen ergibt sich folgendes Bild: 75 W x 24 h = 1800 Wh, davon 10% = 180 Wh. Damit ist klar dass das Modul nicht für die Kühlbox ausreicht, die ja 212 Wh benötigt. Wenn dann noch zusätzliche Verbraucher (Licht, Wasserpumpe...) betrieben werden, verschlechtert das die Energiebilanz nochmal. Mit einem zusätzlichen 75 Watt Modul (150 W insgesamt) müsste es dann funktionieren.

  • Hallo Michi,
    bezüglich des Gewichtes ist es recht einfach wenn der restliche Aufbau gleich bleibt dann wiegt der TGM einfach 1000 kg mehr.
    Ist ne Menge aber wenn man mal beide Fahrgestelle vergleicht dann sind aus meiner Sicht sehr gut investiert wenn man einfach mal die Achsen, Querlenker und Getriebe vergleicht, da sieht der Atego einfach wie Spielzeug aus.
    Was die Laufruhe angeht ist mein Empfinden das der TGM sich einfach viel satter,gedämpfter und "erwachsener" anfühlt. Im Atego kam ich mir irgendwie wie im "Billigheimer" vor (ich habe beide Fahrzeuge bewußt mit dem Abstand von nur 1 h getestet um möglichst objektiv zu bleiben und die Eindrücke nicht verwischen zu lassen) und ganz fair ist natürliche der Vergleich auch nicht da der Atego eigentlich als das kleinere Fahrzeug konzipiert ist. Der Atego in der 16 Tonnen Version wiegt dann auch sofort 500 kg mehr als der TGM......
    Aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion zwischen Fahrgestellen anzetteln den jedes hat seine Vor und Nachteile und gut ist.


    Also in der Maximalvariante (alle Tanks voll und reisefertig)
    6000 kg Fahrgestell
    1000 kg Kabine mit Rahmen
    800 kg Ausbau
    800 kg Diesel inkl. Tanks
    500 kg Wasser
    300 kg Reisegepäck inkl. Fresserei
    400 kg "Spielzeug" wie Quad, WW Boote usw
    macht in Summe: 9800 kg wobei ich da ja nie alle Tanks immer voll sind von einem durchschnittlichen Reisegewicht von wenig über 9000 kg ausgehe


    Viele Grüße Alex

  • Hallo Alex,
    vielen Dank. Ist ja super die Einschätzungen von jemanden zu bekommen der beide gleich hintereinander getestet hat. Ich habe seit meiner BW-Zeit keinen Truck mehr gefahren. Beim Besichtigen der Fahrzeuge in Bad Kissingen hatte ich den gleichen Eindruck wie Du. Der TGM wirkt viel mächtiger. Ich hoffe ich werde mit meiner Fragerei nicht lästig. Was ich noch wissen müsste ist, ob ein WOMO über 7.5 t noch weitere Einschränkungen/Nachteile hat, außer dass der Schein Klasse 2 benötigt wird? Danke schon mal. Gruß, Michi.

  • Willkommen im Forum GoWest ,


    ich habe gerade erst Dein Projekt gesehen und bin wie die Anderen tief beeindruckt.
    Durchdacht und bestens dokumentiert !


    Wie dick ist Dein fertiges Außenlaminat ? Die Lagenzahl kam mir etwas knapp vor , aber wahrscheinlich habe ich vor lauter Begeisterung das überlesen.


    Die Badlösung gefällt mir sehr gut , weil unbenutzter Raum in Ruhestellung dem Kabinenraumgefühl zu gute kommt.


    Ich würde unter gar keinen Umständen die Fahrzeugbatterien rauswerfen und alles über einen Block laufen lassen - wenn Du in den Li-Batts aus welchen Gründen keinen Saft mehr hast , kannst Du uU auch mit einem Moppel nicht nachladen und stehst in der Pampa fest ! 1oto lassen sich auch nicht mit den vorbei kommenden
    Landies bewegen...


    Lichtmaschine und Fahrzeugbatterienn sind eine perfekte Einheit - die würde ich nur über einen Trennschalter mit der Kabinenbatteriebank im Notfall kombinieren.


    Ein sehr schönes kompaktes Gerät.

    Was Dir ja auch schon Bauchgrimmen bereitet hat ist die tief herunter gezogene Garage mit mangelhaftem Böschungswinkel - das ist der einzige Kritikpunkt , der mir auffällt. Du brauchst zur Freude des TÜVs einen seeehr stabilen Unterfahrschutz , um Deine Kabine zu schützen ! mir gefällt die Lösung nicht so gut , weil die Garage nicht als Einzelstück im Aufsetzfall zerstört wird , sondern die gesamte Kabinenwand in Mitleidenschaft gezogen wird -
    es geht nicht um steile Dünen , da reicht ein unglücklicher Graben beim Rückwärtssetzen , etc.


    Falls Du die Module noch nicht hast , würde ich über Dünnschichtmodule nachdenken , das spart nochmals 5cm in der Gesamthöhe.


    weiter viel Spaß beim Bauen und halt uns auf dem Laufenden - das wird ein Renner :D
    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • WOMO über 7,5t darf nicht 100 sondern 80 fahren, auf Landstraße 60. Es gibt viele Ortsdurchfahren etc. die über 7,5t nicht, oder nachts nicht durchfahren werden dürfen. So jedenfalls in DE. Als Fernreisemobil zu vernachlässigen. Wie das in anderen ländern aussieht ist was ganz anderes, und sehr stark unterschiedlich...

  • Hallo Ralf,
    vielen Dank für Dein Lob und Deine Hinweise. Die Laminate sind wirklich sehr dünn worunter die Schlagfestigkeit/Punktbelastung leidet. Deshalb möchte ich Epoxyplatten-Pads mitnehmen mit denen ein Einschlag schnell repariert werden kann (oder mit Gewebe und Harz laminieren). Der PVC-Schaum (Airex) hat ja gegenüber PU die ca. 3-fache Druckfestigkeit. Deshalb müssen Druckbelastungen nicht durch so starke Laminate großflächig verteilt werden. Die Flächenbelastung der Wände ist ohnehin nicht sehr hoch, so dass ich mir bezüglich „Standfestigkeit“ des Aufbaus keine Sorgen mache. Folgende Laminatstärken haben die Platten: Wände innen 0.6mm/außen 0.8mm, Dach innen und außen 1.0 mm. Boden innen und außen 1.5 mm. Innenwände 0.6mm. Für die Laminate wurde natürlich ausschließlich Glasgewebe verwendet und keine Glasmatten mit geringer Festigkeit. Damit die Außenwände nicht in Schwingungen geraten wurden sie mit den Sandwich-Innenwänden verklebt. Habe mich bei den Laminatdicken an einer Arbeit von H. Goldbrunner „Flugzeugbau in Faserverbundwerkstoff“ orientiert. Es ist erstaunlich mit welch geringen Laminatstärken hier – trotz hoher Belastungen - gearbeitet wird. Ein noch festeres Kernmaterial, besonders bei höheren Temperaturen, wäre übrigens Acrylschaum (ROHACELL). Für Normalsterbliche aber fast unbezahlbar. Das Problem ist einfach das Gewicht. Wenn ich mit der gewünschten Ausstattung/Ausrüstung nicht andere Wege gehe, ist es mit 7.5 t einfach nicht zu machen. Dass dadurch punktuell auch Nachteile entstehen ist klar. Ein Problem ist auch der Schwerpunkt. Die 5 Stück KCT-Fenster sowie die Solarmodule wiegen zusammen bereits ca. 240 kg. Eine schwere Kabine würde den Schwerpunkt zusätzlich nach oben schieben. Bezüglich der (noch) exotischen Lithium-Batterien bin ich durch Euch stark verunsichert worden. Ich werde versuchen noch irgendwo Gewicht einzusparen und dann doch AGM verwenden. Hättest Du mit diesem Typ noch Bedenken eine gemeinsame Batteriebank für Fahrzeug und Aufbau zu verwenden? Der kleine hintere Böschungswinkel gefällt mir auch nicht. Ich denke das ist der Preis wenn das Motorrad in einer geschlossenen Garage mitreist. Der Abstand Garage/Boden beträgt aber immerhin noch 70 cm. Nach unten schützt ja der Unterfahrschutz in bisschen. Beim Zurücksetzen wird erst mal – zumindest im unteren Bereich - die Heckklappe zerdrückt, bevor es an die Wände geht. Eine Rückfahrkamera wird natürlich auch eingebaut. Die elektrische Energie soll ja ausschließlich solar erzeugt werden (Ausnahme Lichtmaschine). Hierzu belegen die Module praktisch die gesamte Dachfläche. Dachluken sind also nicht mehr möglich. Da Dünnschichtmodule nur den halben Wirkungsgrad gegenüber monokristallinen Modulen haben (ca. 8% zu 16%) würde man mit Dünnschicht auf einen Teil des Ertrags bei gegebener Fläche verzichten. Bezüglich Aufbauhöhe, Ertrag bei Streulicht und hohen Temperaturen haben Dünnschichtmodule aber Vorteile.


    Eine ganz andere Lösung wäre den Zweier zu machen und einen KAT zu kaufen. Dann könnte man aus dem Vollen schöpfen. Das würde Spaß machen… :D


    Hallo Fido,
    danke für die Erklärungen bez. 7.5 t und darüber!

  • Keine Dachluke? Das würde ich mir aber nochmal überlegen. Nur damit bekommt man schnell die Warme Luft im Sommer raus. Auch über dem Bett für mich unverzichtbar. Aber, muss ja jeder selbst wissen...

    Gruß, Holger


  • hallo GoWest,
    laß Dich bitte n i c h t verunsichern - das war beileibe nicht meoine Absicht ! Du hast einen sehr festen Körper - da reicht eine geringere Außenhaut durchaus ! Die Frage war nur aus Interesse !
    Ich würde n u r Rep-Harze mit nehmen! das ist doch unser großer Vorteil gegenüber Alu !!
    Spar Gewicht und Höhe , wo es nur geht ! das ist in meinen Augen das Wichtigste beim Reisen. (aber spar Dich nicht zu Tode ! weil meistens ist Gewicht auch Freude !! und die braucht man auch unterwegs.


    Grauwasser : wenn es wirklich nur biologisch abbaubare Elemente beinhaltet ist doch wirklich kein Problem !


    Den Inhalt des Fäkalientanks in ein Spatenloch versenken zu wollen ist dagegen mehr als fragwürdig ! Wir haben eine Zerhackertoilette - funktioniert perfekt und produziert 100l flüssige Sch....e durch einen 3/4Zoll Schlauch -
    aber doch nicht in ein Spaten-gegrabenes -Loch !! - hier wird viel Unsinn geschrieben.... wir entsorgen zuhause in die Klärgrube....


    Ich würde Grauwasser trennen und damit locker umgehen , Fäkalien aber mit 100l Minimum sammeln und geordnet verklappen.


    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Zitat von GOWEST

    ....... Die elektrische Energie soll ja ausschließlich solar erzeugt werden (Ausnahme Lichtmaschine). Hierzu belegen die Module praktisch die gesamte Dachfläche. Dachluken sind also nicht mehr möglich. ......!


    Dachluken sind wirklich praktisch. Man kann sie auch mal auf lassen wenn man am Strand ist, man kann mal schnell durch sie aufs Dach schauen um blöde Blätter von den Solarzellen zu fegen und die Düfte vom Kochen ziehen durch die Luken auch gut ab. Also für das reine Wohnraumklima sind die nicht zu verachten. Bei unserem Mobil sind 5 Luken und ich möchte nicht eine missen.


    Bei deinen Zeichnungen waren noch keine Zellen auf dem Fahrerhaus, könnte man ein Panel dahin auslagern um wenigstens Platz für ein Turbo Vent oder ähnliches zu schaffen?


    Viele Grüße
    Oliver

  • Hallo Ralf,
    vielen Dank für Deine Ausführungen, Du munterst mich wieder ein bisschen auf... :D


    Hallo Oliver,
    danke für Deine Info bez. Dachluken. Ich dachte mit 5 Fenstern und Klimaanlage wird die Hitze beherrschbar. Ein Modul auf das Führerhaus zu verlagern gibt Probleme mit Abschattung. Man könnte aber die Wärme unter der Decke mit einem Ventilator mit Rückstauklappe in der vorderen Wand nach außen befördern. Hab´ auch schon an so etwas gedacht.


    LG, Michi

  • Hallo Michi,


    ich bin kein Freund von Dachluken. Zumindest nicht von den transparenten Plastikdingern. Da knallt die Sonne ungestraft rein, das kriegt man nie weggelüftet. Es ist ausserdem der beliebteste Eingang für flinke Langfinger - weil meist ungesichert bzw. offen. Dagegen bin ich ein großer Freund von Dachklappen. Z. B. über dem Bett, in der Größe eines Solarmoduls. Dann kannst Du lüften, quasi im Freien schlafen, aufs Dach klettern und meinetwegen Laub kehren, aber auch aus sicherer Postition Löwen beobachten (auch zu zweit). Auf die Klappe passt dann ein Solarmodul drauf, und es hätte sogar gelegentlich den Charme, dass es mehr Energie erntet als die anderen, wenn es schräg gestellt wird.


    Ob Du tatsächlich AGM-Batterien brauchst? Lies mal ein bißchen in diesem Forum http://www.microcharge.de/forum/index.php, das ist schon sehr aufschlussreich. Und vielleicht auch noch die vehemente Story von Mr. Sterling himself, dem Erfinder und Produzenten nicht nur des Sterling B2B-Laders http://sterling-power.com/support-faq-2.htm.


    Gruß, Mobilix

    Wenn der Hammer das einzige Werkzeug ist, wird jedes Problem zum Nagel...

  • Hi


    Ich könnte mir denken, dass ein verschiebbares Panel - z.B. ganz hinten das mittlere - eine Dachluke ermöglichen würde.
    Oder ein Panel liesse sich 20 cm anheben, mit vier 20 cm Klappstützen.
    Oder ein Panel liesse sich wie ein Dachfenster am Haus aufklappen so schräg - zur Sonne hin natürlich ;)


    Damit wäre eine Beschattung der Dachluke gewährleistet, ein gewisser Einbruchschutz und trotzdem eine Belüftung nach oben.


    Deine Panele sind sozusagen ein Tropendach, unter dem die Kabine wie im eigenen Schatten steht, echt clever ;)

    Grüsse Willy
    _______________________________________________________
    in dubio prosecco ;) mens sana in campari soda ;)

  • Hallo Michi,
    also außer den schon oben genannten Nachteilen bezüglich über 7,5 t ist mir auch nichts wirklich krasses bekannt (wenn man den Führerschein hat und wenn nicht darf es bei einem solchen projekt dann auch nicht auf die 2000 euro dafür ankommen denn der rechtliche/versicherungstechnische Ärger der daraus entstehen kann, kann sehr viel teurer werden).


    Ich glaube dir das du zum Gewicht sehr akribisch gerechnet hast denke aber das du mit 7,8 nicht hinkommen wirst.
    Schreib doch mal deine Prognosen hinter meine Schätzungen nach deinen Vorgaben zu folgenden Clustern auf Basis des Atego:


    Fahrgestell 5 Tonnen darunter wirst du nicht kommen denn die bescheißen alle!!!
    Kabine 0,5 Tonnen bei deinem Leichtbau
    Rahmen 0,25 Tonnen bei deinem Leichtbau
    Ausbau 0,8 Tonnen inkl. den Motoradkran
    Reisegepäck 0,3 Tonnen
    Treibstoff 0,3 Tonnen (was wirklich zu wenig ist) inkl. Tanks und Adblue
    Wasser 0,5 Tonnen
    Spielzeug 0,3 Tonnen dein Motorrad usw....
    Bergezeug: 0,15 Tonnen (Scheeketten, Sandbleche, Greifzug mit Seil...)
    Womit ich über 8 Tonnen prognostizieren würde und es sitzt noch keiner in der Kiste drinnen!


    Wie willst du eigentlich das Ersatzrad transportieren denn das bereite uns Kopfzerbrechen denn:
    - unter den Überhang von unten wird es nicht gehen wegen Unterfahrschutz auf der einen und Blattfedern auf der anderen Seite
    - hinten an der Kabine will ich es nicht weil kein Platz und auch sehr aufwändig
    - zwischen den Rädern unterm Rahmen seitlich (Auslieferzustand) geht auch nicht wegen den Dieseltanks
    - Dach Fahrerhaus geht garnicht weil für derartige Belastungen nicht ausgelegt
    da bleibt uns nur auf dem Boden der Heckgarage was aber die Nutzung der Garage erheblich einschränkt


    Viele Grüße Alex

  • Hallo Ralf,
    ich weiß die Fäkalienentsorgung ist ein polarisierendes Thema und vielleicht haben wir uns auch missverstanden, es aber als Unsinn zu bezeichnen finde ich nicht ganz angemessen.
    Es ging definitiv nicht darum ein Loch zu graben um 100 Liter Sch... zu entsorgen sondern um die 10 Liter aus dem kleinen Toilettentank und das sehe ich in unbewohnten Gegenden als vertretbar an denn ich schimpfe auch nicht mit jeder Kuh oder Kamel oder sonstigem Getier die ich erwische weil sie nicht die öffentlichen Toiletten benutzt :wink:


    Viele Grüße Alex

  • hallo Alex,


    Entschuldigung - das war mehr als mißverständlich von mir ausgedrückt -
    den Unsin hatte ich nicht auf Deinen post bezogen , sondern die ellenlangen Bemerkungen in anderen Foren und threats .
    sorry war wirklich nicht so gemeint.
    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Hallo Frank,
    das mit dem ordentlich Verklappen ist, hier bei uns schon o.k.m wen man nur Urlaubsreisen macht. Doch wenn du LÄNGER unterwegs bist und dich dann noch aus Mitteleuropa rauswagst, dann sind die Entsorgungsmöglichkeiten schon etwas sehr dünn gesät. Mancher möchte auch nicht nur bei uns hier unterwegs sein.
    Hallo Michi,
    Ohne Dachluken auszukommen, versuche ich auch auf dem gleichen Weg wie du. Bei mir wird die "warme Luft" von vorne aus dem Schlafbereich nach hinten ins Bad geblasen und dort soll sie über die beiden Schiebefenster raus.
    Die Panelle auf dem Dach erfüllen, wie bei den alten Landrovern, die Funktion eines Tropendaches. Habe bei mir jetzt erst zwei thermische Solar drauf, doch schon hier, merkt man den krassen Temperaturunterschied zur ungeschützten Dachfläche.
    Wenn alle Stricke reissen, kann man sich ja evtl., im Nachhinein, noch irgendwas in der Art "Pilzlüfter" mit Gebläse einbauen.

    Gruß
    Klaus
    Carpe Diem - Lebe dein Leben heute, wer weiß was morgen ist!

  • Hallo Mobilix und Willy, Ihr habt ja klasse Ideen doch noch eine Lüftung nach oben realisieren zu können. Vielen Dank dafür! Da sich die Module auf ca. 70 Grad aufheizen und die Wärme auch nach unten auf das Dach abstrahlen bin ich mir nicht so sicher ob sie gut als Tropendach wirken. Aber schön wäre es…


    Hallo Alex, wieder mal besten Dank für Deine Ausführungen. Bezüglich Reserverad habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen. Ich sehe folgende Möglichkeiten:
    Das Rad oberhalb der Heckklappe an die Rückwand. Gefällt mir nicht gut wegen dem hohen Schwerpunkt, der zusätzlichen Hecklastigkeit und der großen Belastung für die Kabine.
    Eine andere Möglichkeit: Reifen und Felge getrennt unterbringen. Nur der Reifen wäre als Belastung für das Führerhaus (mit verstärkter Lagerung) wahrscheinlich zumutbar. Den Reifen alleine könnte man auch wie vorher beschrieben über der Heckklappe montieren. Dann könnte man sogar 2 Stück Reifen mitnehmen. Die Felge mit ihrem kleinen Durchmesser könnte man noch am Fahrgestell unterbringen. Durch die Aufteilung wäre mit den Gewichten leichter umzugehen. Der Riesen-Nachteil ist natürlich, dass bei einer Panne das Montieren losgeht. Man müsste halt wissen wie oft ein Reifen platt geht. Meine Absicht ist es ja ohnehin nicht, ständig über Stock und Stein zu fahren.


    Beim Gewicht habe ich folgendes angesetzt:


    5.03 t ATEGO mit 250 Liter Diesel + Fahrer (habe schon 100 kg mehr genommen als Mercedes angibt)
    1.50 t Kabine komplett mit Einrichtung, Geräten, Solar, Motorradkran, Zwischenrahmen, Batterien (Li)
    0.20 t Dreipunktlagerung, Abwassertanks leer, Staukästen
    1.05 t Zuladung (Wasser 0.5, Motorrad 0.22, Reisegepäck/Person/Werkzeug 0.33)


    7,78 Gesamtgewicht


    Bei der Zuladung habe ich etwas weniger angesetzt als Du. Da ja nicht der harte Geländeeinsatz geplant ist, kann man vielleicht an "Bergegerät" einsparen. Die anderen Gewichte stimmen mit Deinen Angaben sehr gut überein. Allerdings habe ich schon die Befürchtung, dass man am Ende von 8 t nicht mehr so weit entfernt ist. Aber noch sträubt es sich in mir den TGM zu nehmen und den Zweier zu machen.


    Hallo Klaus,
    danke für Deine Hinweise. Ja, einen aktiven Pilzlüfter könnte man immer noch irgendwo unterbringen. Wenn Du die Luft von vorne nach hinten bläst, machst Du das in einem Rohr? Die Luft die hinten aus den Schiebefenstern soll, muss auch irgendwoher nachströmen. Aber ich denke Du hast da schon eine Lösung. Bezüglich Tropendach funktionieren Deine thermischen Module deshalb gut, weil sie normalerweise nach unten isoliert sind und nicht das Dach befeuern.


    Herzliche Grüße, Michi

  • Hallo Michi,
    ich habe bei mir die Träger einer Kranlaufkatze. Diese werden von unten mit Platten verkleidet in denen die Beleuchtung untergebracht ist. Dadurch habe ich einen Luft(und Isolier-)kanal der ca 7 * 65 CM ist. In den kommt eine Batterie 24 V Lüfter. Nachströmen wird entweder durch undichte Dichtungen 8) oder Öffnen der Fenster erreicht.
    Denke, das mit dem Tropendach wird auch bei den Photovoltaikmodulen funktionieren, da ich ein Schrägdach habe und deswegen automatisch eine Thermik, die die Warme Luft abführt.

    Gruß
    Klaus
    Carpe Diem - Lebe dein Leben heute, wer weiß was morgen ist!

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