Beiträge von Mobilix

    Hallo Urs,

    ich habe bei mir einen DEFA-Stecker als 230V-Einspeisung. Ich bin damit sehr zufrieden. Meines Wissens gibt es keinen kleineren zugelassenen Stecker. Die einzige "Kröte" dabei ist, dass Du ein spezielles Anschlusskabel benötigst. Das hat auf einer Seite eine DEFA-Mutter, auf der anderen Seite einen normalen Schuko-Stecker. Von dort aus kommst Du mit allen vorstellbaren Adaptern weiter.

    Gruß,

    Mobilix

    Hmm,

    "...'s iss alles so schön bunt hier!" würde ich mit Nina Hagen sagen.

    Ich habe jetzt einige Tage im neuen Gewand des Forums herumgelesen und stimme zu, dass es viel aufgeräumter und klarer aussieht, auch von der Typografie her mehr zeitgemäß ist.

    Dennoch war mir die alte, etwas kruschtige Form lieber, weil ich viel schneller mit dem Durchsichten gewesen bin. In der jetzigen Form gibt es viel mehr Leerraum, der durchscrollt werden muss, und ich vermisse die Möglichkeit, aus dem Portal zum letzten Beitrag eines Threads zu springen. Wenn ich da an den Trockentoiletten-Thread denke, bekommt man ja einen wunden Finger, bis man am aktuellen Eintrag angekommen ist. Sorry, gerade entdeckt, dass das nicht der Fall ist, wenn man angemeldet ist.

    Dennoch, großes Kompliment für die praktisch unfallfreie Bewältigung des Umzugs, Odi.

    Beste Grüße,
    Mobilix

    Hier derselbe Text, ALT vs NEU

      

    Hm, bissle spät, diese Info :shock: , dennoch: der Michael hat (wie immer) alles, was es dazu zu wissen gibt, erschöpfend erklärt. Und zusätzlich hat er noch ein Quelle verlinkt, über die man 20 % Rabatt bekommt:

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    :idea:


    Gruß,
    Mobilix

    Wahrlich - endlich mal ein neues Thema, Hurrah! Und noch so ein anschauliches... :mrgreen:


    Picco, was Du brauchst, ist neben einer TTT ein Bidet. Willst Du beides kombinieren, musst Du erheblich in die Technik-Kiste greifen. Und bevor man darüber sinniert, sollte man bilanzieren, welche Gewichte und Volumina nun zusätzlich berücksichtig werden müssen. Wie lang soll Dein Pickup werden? :)


    Um den Vorschlag von Michael aufzugreifen, bräuchtest Du zusätzlich zum normalen TTT noch eine einschwenkbare Wasserrutschbahn für das Afterwaschwasser Richtung Pipitank. Das allein so zu gestalten, dass es schwenkbar und dennoch dicht ist, denn beim Afterspülen gibt es ja jede Menge Spritzer, ist eine ordentliche Herausforderung an einen Modellentwickler.
    Aber das scheint mir dennoch das leichteste Problem.
    Viel schwieriger ist die ganze Dusch-Mimik. Du brauchst einen Duscharm mit einem speziell dafür geeigneten Sprühkopf, der in einer Parkpostiion ruht. Um dann auf Kommando (Knopfdruck?) herauszuschwenken und sein Reinigungswerk zu beginnen. Danach soll er wieder zurückschwenken, aber vorher muss er noch selbst gereinigt werden. Denn klar, das was er "oben" ablöst, davon bleibt ja auch was auf ihm hängen! Es braucht also noch eine Duscharm-Waschvorrichtung.


    Last but not least: wie nice hättest Du es denn gerne? Wenn im Winter mit 4°C warmem Wasser am Anus gestählt wird, hat das einen eventuell familienzerstörenden Effekt. Es müsste also eine After-Duschwasser-Beheizungsregelung vorgesehen werden, natürlich thermostatgesteuert!


    Ich würde vorschlagen, zur technischen Einübung konstruieren wir erst mal ein selbstfahrendes Urlaubsmobil, dass sonnenstandabhängig die Markisen ausfährt und sich selbstätig an Ver- und Entsorgunsstationen andockt. Danach basteln wir uns eine TTT mit Bidetfunktion. :mrgreen:


    Bis dahin wäre mein Vorschlag, wie bereits von den Vorrednern angedacht, ein spezielles Schwämmchen und ein nicht allzuhoch angebrachtes Waschbecken, um dem Hygienebedarf wenigstens händisch nachzukommen.


    Greetz,
    Mobilix

    Bei mir gibt es zwei Möglichkeiten, zu heizen:

      Eine Fußbodenheizung über wahlweise Motorabwärme oder Wasser-Standheizung


      Einen Festbrennstoffofen im Miniformat (Dickinson Newport)


    Ersteres hat u. a. den Grund, dass ich keine Innenhöhe für einen doppelten Boden und Warmluftführungen „verschwenden“ konnte, der kleine Ofen dient vor alle dazu, in Herbst und Winter den Innenraum trocken zu halten.


    Insofern, Armin, ist mein Abstimmungsbeitrag unvollständig, weil dort nur ein Option zulässig ist. Sonst hätte ich neben Diesel auch noch Sonstiges angewählt.


    Gruß,
    Mobilix

    Hallo Thomas,


    es ist keine schlechte Idee, sich an einem Extremfall zu orientieren, downsizen kann man dann immer noch. André von Amumot.de bewohnt ganzjährig einen Expeditions.LKW und hat 1.600 Wp auf dem Dach. Die Energie speichert er in 4 X 200 Ah LiFePO4-Akkus.


    Er hat seine Anlage und die Begründung zu den einzelnen Elementen ganz ausführlich in seinem Blog beschrieben - eine rechte Fundgrube an Ideen: https://www.amumot.de/autarke-wohnmobil-stromversorgung/


    Gruß,
    Mobilix

    Hoi Wolfgang,
    wie andere schon schrieben, mach Dir Gedanken über grobstollige Reifen mit gutem Grip. Ich bin seinerzeit mit einem VW-Bulli T3 ohne Allrad kreuz und quer durch Island gefahren. Bei der Ankunft in Seyðisfjörður habe ich die Straßenreifen gegen mitgebrachte M+S-Reifen der groben Sorte getauscht (und die Straßenreifen beim Zoll deponiert, die waren ganz easy!). Auf den Strecken quer durchs Hochland gab es keine ernsthaften Probleme, nur bei den Furten bin ich immer zuerst zu Fuß durch wegen der "unsichtbaren" Auswaschungen. Im Zweifelsfall haben wir gewartet, bis ein Landy oder so vorbeikam, der uns vorsichtshalber auf den Haken genommen hat. Das ging immer gut, und die Allradfahrer waren eher begeistert, dass sie ihre Fahrzeuge mal richtig fordern durften, als abgeneigt. Als Problem stellte sich nur der Spritverbrauch dar: 20 - 25 l/100 km sind da aufgekommen, seinerzeit gab es noch nicht überall Tankstellen an der Ringstraße, das wurde schon mal knapp. Alle mitgeschleppten Ersatzteile (Achswellen, Radlager, Stoßdämpfer) konnte ich ungebraucht wieder mit zurückbringen.
    War eine tolle Tour! Würde ich nochmal hinfahren, dann mit Kajak und Tauchausrüstung...
    Gruß,
    Mobilix

    Super!
    Finde das auch sehr interessant, mal die Klappen zu lüften und den Horizont zu erweitern. Es finden sich ja immer wieder irgendwo ausgereifte Ingenieurprodukte, an die wir uns in Unkenntnis nur mühsam "heranbasteln". Wenn ich da an meine Fußbodenheizungsodyssee denke...
    Danke!
    Mobilix


    ich denke der Lüfter ist viel zu groß. Braucht viel Strom, Platz und macht Lärm.


    Also nein, der ist völlig geräuschlos. Platz und Strom ist egal, da ich das System ja nur bei Stillstand benötige.


    Vielen Dank für Deine Pyramidenbauanleitung. So ein Projekt werde ich mal auf den jüngsten Tag verlegen, wenn sich bis dahin kein gangbarer Weg gefunden hat. Sonst werde ich noch früh berühmt als Pyramidenkunstschnitzer... :mrgreen:


    Nein Leute, ich bekomme die kritischen Stellen locker getrocknet mit meinem Ventilator, wenn ich ihn einfach in die Richtung blasen lasse. Der Luftstrom und der Durchsatz ist, bezogen auf die Mobilie, gewaltig, verursacht einen ordentlichen Wirbelwind und drückt auch Innenluft aus der vorhandenen Zwangsentlüftung raus. Also der gewünschte Effekt ist erreicht, aber nicht so, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte: mit der saugenden Variante.


    Vielen Dank für Eure Infos, ich habe wieder einiges gelernt über die verschlungenen Wege, die Luft nehmen kann!


    Gruß,
    Mobilix

    Hoi zusammen,


    ich muss euch noch mal um eure Einschätzung bitten, denn die Geschichte mit der Entfeuchtung (https://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=39&t=10233) von Gammelecken im WoMo hat ein Nachspiel.


    Ich habe mir - warum auch immer - ausgedacht, dass ich an den kritischen Stellen, wo sich die Feuchtigkeit meist niederschlägt, eine gezielte Absaugung installiere. Mit der Ideee, die rel. feuchte Luft abzustransportieren und der Hoffnung, dass die nachströmende Luft aus der Umgebung weniger feucht ist.


    Also habe ich mir einen recht leistungsfähigen Ventilator (EbmPapst - Lüfter - W2E200-HK38-0) in ein Kistchen eingebaut, ein HT-Rohr DN 50 als "Absauganschluß" drangemacht - und war maßlos enttäuscht!


    Die Saugstärke am HT-Rohr ist ein Witz :cry: Und hinten raus, wo es vorher in Sturmstärke abgeblasen hatte, kam nur eine wirre Verwirbelung, aber kein ordentlicher Luftstrom mehr:


    Weil mir das Ergebnis schleierhaft war, habe ich Wollfäden hinten drangepeppt, und die zeigen, siehe Bild, Verwirbelungen, aber keinen Luftrom.


    Wenn dagegen der Kasten vorn offen ist, also ohne Deckel und HT-Ansaugrohr, dann bläst der Ventilator ganz fantastisch.


    HIer ohne Deckel für die Zuluft.


    So bläst es hinten mächtig raus, es hat einen super Luftdurchsatz.


    So, nun meine Frage an die Allwissenden: wieso holt sich der Ventilator nicht die ganze Luft durch das HT-Rohr? Und zwar, wie erhofft, mit erheblicher Saugkraft? Ist da vielleicht der Übergang von Ventialtorquerschnitt zu HT-Rohr zu brutal, sollte da vielleicht mehr Luftraum dazwischen sein?


    Ich hatte mir ehrlich gesagt, einen Mords-Düseneffekt versprochen mit einer hohen Saugleistung. Aber das war nix, leider :roll:


    Viele Grüße.
    Mobilix

    Das Stichwort h,x-Relation hat uns jetzt auf eine fast schon wissenschaftliche Ebene (Enthalpie-Wasserbeladungs-Diagramm) geführt. Meiner Ansicht nach geht es in keiner Weise um die absolute Feuchtigkeit, sonder ganz einfach um die Ermittlung, ob die Luft draußen noch einiges an Feuchtigkeit aufnehmen kann und wenn ja, dann würde ich sie gern per Ventilator in das Innere meines Mobils leiten, damit sie dort Wasserdampf aufnimmt.


    Es geht also nur um die Differenz der relativen Feuchtigkeit zwischen innen und außen.


    Problematisch wird es dabei nur, wenn große Temperaturunterschiede bestehen. Beispiel: schön warm draußen, Luft mäßig mit Feuchtikgeit gesättigt. Diese relativ trockene Luft könnte in eine kalte Ecke im Mobil geleitet sich dort so abkühlen, dass die in ihr enthaltene Feuchtigkeit auskondensiert. Und damit das Gegenteil vom gewünschten Effekt bewirkt.
    Das kann man verhindern, indem man viel von der wärmeren Aussenluft einbläst, dass sich die Temperatur an den Kontaktflächen erwärmt, damit dort keine Kondensation mehr auftritt. Dann würde die Außenluft vom Inneren den Wasserdampf aufnehmen können, und der gewünschte Zweck wäre erreicht.


    Für mich heißt das, eine möglichst kräftige Zirkulation herzustellen, wenn die Aussenluft nur gering mit Wasserdampf gesättigt ist. Ich glaube, das ließe sich mit einem einfachen Außenfühler für Feuchtigkeit lösen, der dann bei z. B. 35 % rel. Luftfeuchtigkeit anspringt und "mein" Inneres durchlüftet (Sollte man nur nicht bei Temperaturen unter ca. 15°C machen).


    Logisch? Oder was meint Ihr?


    Gruß,
    Mobilix

    Hallo Clubby,
    hab Dank für das Stichwort h,x-Relation. Diese Dinge sind mir schon recht gut bekannt und es war auch meine ursprüngliche Frage, ob mir jemand jenseits der Arduino-Fraktion ein Steuergerät empfehlen kann, welches bei einer genügend großen Differenz der Feuchtekapaität der Luft zwischen außen und (meinen Gammelecken)-Innen einem Lüfter einen Schubs gibt.
    So etwas findet sich aber im Bastlerbereich wohl nicht, deshalb werde ich notgedrungen die Bauchgefühlmethode anwenden, die ja von allen Seiten empfohlen wird: Lüften, soviel es eben nur geht. Temperatur- und rel. Feuchtangleichung zwischen außen und innen so widerstandsarm wie möglich herstellen.


    Ich habe übrigens in meiner Wintergartensteuerung auch so eine Einstellungsmöglichkeit, nämlich dass die Fenster sich bei einer rel. Innenraumfeuchte von z. B. 75 % öffnen. Der Steuerung ist es dabei wurscht, wie feucht es draußen ist. Einen Effekt am Hygrometer habe ich dabei noch nie ablesen können.


    Also, habt alle Dank, die Ihr Euch Gedanken zu meinem Problem gemacht habt, die Lösung aus der Raumfahrttechnik lässt leider noch auf sich warten.


    Gruß,
    Mobilix

    Ich glaube, ich habe ein ganz praktikables Gerät gefunden: https://www.ebay.de/itm/Digita…e0b98b:g:ZTEAAOSwsAtd-F4Y.


    Danke Pelzer für Deine Einschätzung als erwiesener Fachmann für vermurkste Gebäudekonzepte: mangels Trocknungsgerät wird gelüftet, möglichst zielgenau in die Gammelecken.



    Warum nicht einfach einen Luftentfeuchter reinstellen, den auf 50% stellen und Ruhe haben?


    Der Luftentfeuchter, den ich kenne, der zieht Strom ohne Ende und braucht eine Kondenswasserableitung... nix für die Mobilie.

    Ich sehe, die Schwarmintelligenz zeigt erste Früchte - zumindest bei mir, danke!


    Wie Urs ganz richtig mit seinem Beispiel schreibt, ist es wohl nicht zielführend, nur auf die Unterschiede bei der relativen Feuchte zu achten. Auch Michi/kögelant sagte das ja. Und es war auch ein (unausgesprochener) Irrtum von mir, sich die Wohnkabine als hermetisch abgeschottetes Kontinuum vorzustellen. Natürlich schwankt auch in der Kiste die Temperatur und damit die relative Luftfeuchtigkeit, sei es durch allgemeine Erwärmung oder Abkühlung, sei es durch einen gezielten Luftstrom. Und ich muß auch gar nicht einen minimalen Feuchtigkeitswert anstreben, sondern nur erreichen, dass genügend Luft mit freier Aufnahmekapazität an meine problematischen Ecken drankommt. Das geht nun einfach, siehe den Alkoven vom Urs.


    Ich werde mir also eine entsprechende Lüftungskapazität herstellen und passende Lüfter ohne Kontrolle der rel. Luftfeuchte laufen lassen, so wie die Energiesituation es erlaubt. D. h. bei Sonne (= Solarertrag) immer, ansonsten über eine Zeitsteuerung.


    Am wichtigsten dabei ist sicher, eine vernünftige Zirkulation herzustellen, die die Ecken mit einschließt. Wahrscheinlich vom Prinzip her: Zuluft unten rein, Abluft oben raus. Oder was meint Ihr?


    Vielen Dank bisher, ich seh' schon klarer.
    Mobilix


    P.S. ...und am Programmieren lernen vom Arduino bin ich grad noch mal vorbeigeschrammt! :shock:


    Stimmt! Sehr guter Einwand. Aber, nur die rel. Luftfeuchte ist ja messbar. Für die absolute F. bräuchte es einen Großrechner — und da wären wir schon wieder beim Arduino, von dem ich (leider) nichts verstehe. Ich bin einfach zu früh geboren... :arrow::D