Thema: Feuerlöscher in "der Aufbau"

  • Hallo,



    mit Erschrecken hab ich gelesen, das da teilweise CO2 Löscher benutzt werden. Ja seit ihr denn wahnsinnig? :evil:


    Das geht ja gar nicht!


    Das gibt früher oder später, wenn sie euch erwischen, richtig Ärger mit den Klimaschützern, wenn nicht soger mit dem Weltklimarat und der Uno.
    Ich hab munkeln gehört, das jetzt auch die CO2 Kartuschen für die Wassersprudelgeräte verboten werden sollen. Da entweichen immerhin 450g. pro Flasche.
    Bier-, Mineralwasser-, und anderen CO2 haltigen Getränketrinkern soll es dann anschließend an den Kragen gehen. Es geht immerhin um das ergeizige Ziel, von den 0,038% CO2 in der Atmosphäre einzusparen was eben möglich ist. Wichtige Leute reden von bis zu 80% Einsparung. Wieviel ist das eigentlich genau?
    Da können wir froh sein, das in anderen Teilen der Erde oberirdische Kohlefelder unlöschbar brennen. Sonst gehen bald alle Bäume ein und die Erde wird noch ein weing weniger grün.
    Und unser Futter wird dann auch weniger.



    VG Anton


    PS: die Geschäftsidee mit der Klimakatastophe ist bald 30 Jahre alt und wirklich genial. Warum konnte mir das nicht einfallen? :?:

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo Anton,


    ich füge einmal etwas an, das in Deinem Beitrag wichtig ist, um ihn nicht falsch zu verstehen:
    :wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink:


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

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  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ich füge einmal etwas an, das in Deinem Beitrag wichtig ist, um ihn nicht falsch zu verstehen:
    :wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink::wink:



    Wolfgang


    Hallo


    in Bezug auf die Feuerlöscher ist selbstverständlich angebracht!



    Beim Rest ist es mir schon Ernst! Wir werden es erleben. Und wir werden noch viel Geld Locker machen müssen um den Ökowahn zu bezahlen. Der im übrigen mehr als suspekt ist.


    Mal ein Beispiel:


    Für eine Subvensionierte Biogasanlage für angeblich sauberen Ökostrom hier im Nachbarort hat allein das Mähen des "Betriebsstoffs" Mais ca. 1200 Liter Diesel gebraucht! (sichere Quelle, kenn den Bauern) Ohne den tonnenschweren Transport der Biomasse über etwa 40 Kilometern vom Erntefeld bis zur Anlage.


    Nur das wird weder in den Medien, noch von Politikern publiziert. :shock:


    Also - Bedenken sind angebracht!



    VG Anton

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  • Sorry Anton


    Aber es ist schon etwas naiv zu glauben, das man für den Betrieb einer Biogasnalage keine Energie aufwänden müsste und die Biomasse freiwillig in den Fermenter spaziert :P:wink:


    Überlege dir einfach mal wieviel Primärenergie man aufwenden muß um den gleichen Energiegehalt mittels Kohle, Gas oder Erdöl an den Standort zu bekommen.
    Da kannst du aber locker den Faktor 3 ansetzen !!!
    Abgesehen davon, sind das fossile Brennstoffe deren CO2 Gehalt nicht Bestandteil unseres Ökosystems ist sondern aus einem Ökosystem das vor einigen Millionen von Jahren für Erdgeschichtliche Verhältnisse relativ schnell untergegangen ist und das wir jetzt innerhalb kürzester Zeit in unserem Ökosystem wieder freisetzen !!
    ich vergleiche das immer mit einer Weide: Mal angenommen du hast 1000 Schafe und eine entrsprechend große Weiderfläche für deine 1000 Schafe. Mit der Weidefläche kannst su deine Schafe ordentlich ernähren und das ganze so handhaben, das Abweidung und Nachwasen in einem vernünftigen Gleichgewicht sind.
    Das geht Jahre lang super gut, bis zu dem Tag an dem du nochmals 500 Schafe zu deinen 1000 Schafen hinzunehmen nimmst.
    Ab da hast du ein Problem !

  • Hallo, Ihr Lieben,


    witzige oder nachdenkliche Beiträge sind ja auch 'mal ganz nett, und jetzt, da sich der 'harte Kern' durch Treffen o.ä. näher kennt, wohl auch auf persönlicher Ebene verständlich. Aber ich würde ganz gerne das zentrale Thema des Forums, nämlich 'wie baue ich mir mein Traum-Wohnmobil', wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken, da das Forum eigentlich helfen soll, Planungs- und Baufehler zu vermeiden.


    Wir haben einen Forumsbereich 'Off topic' (in dem dieser Tread ja auch steht) und einen Chat, da kann man sich nach Herzeslust 'untechnisch' austoben. Aber die Technik-Threads bitte ich doch nicht allzu sehr zu verwässern. Danke!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: ich habe die letzten Beiträge einmal als Aufhängepunkt für meine Bitte genommen, aber das Gefühl, daß das Forum sich etwas 'enttechnisiert', habe ich schon länger... Also: keine Kritik an den hier Beteiligten - ich war ja selbst auch darunter ;) und der Beitrag steht ja auch im richtigen Unterforum. Aber so kann sich keiner 'auf die Füße getreten' fühlen...

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  • Hallo Anton,
    um dieses Beispiel bewerten zu können, wäre für mich interessant, wieviel Strom die Biogasanlage mit wieviel Mais produziert. Ohne diese Zahlen weiß kein Mensch inwieweit der Dieseleinsatz sinnvoll ist. Wenn mit dem direkten Einsatz der gleichen Menge Diesel mehr Strom erzeugt werden kann, als die Biogasanlage produziert, hast Du natürlich vollkommen recht! Es sei denn es handelt sich um eine Versuchsanlage, deren Wirkungsgrad noch gesteigert werden soll. Dann muss man noch ein wenig Geduld haben. Dann könnte das eine gute Alternative werden, unsere Spitzenlasten zu decken, wenn die Atomkraftwerke (hoffentlich irgendwann) einmal abgeschaltet sind und Sonne und Wind mal nicht gerade so zur Verfügung stehen, wie gewünscht.
    Du siehst, es ist alles nicht ganz so einfach, wenn nicht alle Fakten publiziert sind. Aber das sehen wir ja Gott sei Dank alle so. :wink:


    Bei uns im Dorf war eine Rapssaatgut-Heizung für eine öffentliches Gebäude auch ganz schnell wieder vom Plan gestrichen, als die Subventionierung dafür unerwartet wegfiel. Soviel zum Thema Bio-Energieerzeugung und Wirtschaftlichkeit.
    Aber über die Sinnhaftigkeit von Bio-Energie im Allgemeinen kann man ja trefflich streiten, wenn man sieht, was mit den Regenwäldern und den Lebensmittelfeldern in der dritten Welt passiert, damit wir Biodiesel in unseren Kraftstoff gemischt bekommen, den moderne Motoren so gar nicht vertragen.


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ...Wir haben einen Forumsbereich 'Off topic' und einen Chat, da kann man sich nach Herzeslust 'untechnisch' austoben. Aber die Technik-Threads bitte ich doch nicht allzu sehr zu verwässern. Danke!...

    Hallo Wolfgang,
    da hast Du recht.
    Vorschlag zur Güte:
    Verschiebe den Thread doch in eine Rubrik, wo er nach Deiner Meinung hingehört. Ich denke da ist dir keiner böse.
    Und für Dein (durchaus berechtigtes) Anliegen sind wir ja nun sensibilisiert.


    Gruß
    Herby


    Edit: "ich sehe gerade, der Thread ist ja schon in der richtigen Ecke gelandet.

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Zitat von 2vgsrainer

    Aber es ist schon etwas naiv zu glauben, das man für den Betrieb einer Biogasnalage keine Energie aufwänden müsste und die Biomasse freiwillig in den Fermenter spaziert :P:wink:


    @Rainer
    Hallo


    Moment - ich hab nicht behauptet das man für den Betrieb von Biogasanlagen keine Energie benötigt. Im Gegenteil! Genau da liegt der Knackpunkt.


    Solarenergie oder Elektroautos sind auch so ein Trugschluß. Es ist sicher richtig für fossile Energie nach und nach einen Ersatz zu finden.
    Aber im Moment ist es noch so, das z.B. eine Solaranlage so gut wie keine herkömmliche Enigie einspart. Siliziumgewinnung und Herstellung verschliegen Unmengen Energie die bisher noch nicht mit "erneurebaren" Energien abzudecken ist. Ähnlich verhält es sich bei der Batterieherstellung für Elektroautos. Oder die Aluminium und Glasfaser Herstellung die für Windräder gebraucht wird. Auch sie verschlingen enorme Enigien die zu Großteil noch herkömlich produziert werden und auch in absehbarer Zeit nicht durch Eigenproduktion dieser Anlagen zu gewinnen sind.


    Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Solar, Wind oder Biogas, finde es aber absolut nicht i.O. das der Mensch als Sündenbock hingestellt wird was den CO2 Anteil in der Luft angeht. Da ist nix bewiesen! Erst recht nicht das der menschen gemachte Anteil von 2% am CO2 Ausstoss zur Erderwärmung beiträgt. Nur uns wird es eingeredet, um große Geschäfte in Gang zu bringen!


    Kritik an gängigen Meinungen kommt nie gut an, aber lies doch mal, wenn Dus noch nicht getan hast, das Skeptikerhansbuch http://alt.eike-klima-energie.…h_3_0_kurz_96dpi_1047.pdf


    Oder das Buch " Die Lüge der Klimakatastrophe"


    Bei beiden kann auch ich nicht 100% zustimmen, bestätigt mich aber im Verdacht, das sich einige Wenige an der allgemeinen Menschheit zu deren Schaden bereichern. Und zwar durch groß angelegte Werbemaßnahmen und Katastrophenszenarien.
    Zumindest die Politik sollte den Bürgern gegenüber ehrlicher sein und zugeben, das es sich auch um ABM Maßnahmen handelt die sowohl Industrie Gewinne und dadurch dem Staat Steuern beschert. Immer dran denken: 19% gehören immer Angela.


    VG Anton

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  • Zitat von Balu

    Bei uns im Dorf war eine Rapssaatgut-Heizung für eine öffentliches Gebäude auch ganz schnell wieder vom Plan gestrichen, als die Subventionierung dafür unerwartet wegfiel. Soviel zum Thema Bio-Energieerzeugung und Wirtschaftlichkeit.
    Aber über die Sinnhaftigkeit von Bio-Energie im Allgemeinen kann man ja trefflich streiten, wenn man sieht, was mit den Regenwäldern und den Lebensmittelfeldern in der dritten Welt passiert, damit wir Biodiesel in unseren Kraftstoff gemischt bekommen, den moderne Motoren so gar nicht vertragen.


    Gruß
    Herby



    Hallo


    Bei diesem Thema wird ja rege diskutiert, das freut mich!


    @Herby


    Schön das Du zu den Leuten gehörst, die das Ganze zumindest auch skeptisch sehn. :)


    Zitat

    um dieses Beispiel bewerten zu können, wäre für mich interessant, wieviel Strom die Biogasanlage mit wieviel Mais produziert. Ohne diese Zahlen weiß kein Mensch inwieweit der Dieseleinsatz sinnvoll ist.


    Ich hab schon vergeblich nach Informationen dazu gesucht, das einzige was ich bisher darüber gefunden habe, ist Werbung von Herstellern solcher Anlagen. Aber darin ist nichts von Energieeinsatz zu Energienutzen zu finden.


    Wolfgang


    Dein Einwand ist berechtigt. Aus diesem Grund hab ich das Thema auch in Off Topic gestartet und vom eigenlichen Feuerlöscher Threat getrennt.


    VG Anton

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    Einmal editiert, zuletzt von Anton ()

  • Hallo Anton,
    ohne den von dir genannten Link jetzt gelesen zu habe, wäre es für mich interessant, den "Footprint", wie es so schön neudeutsch heißt, von so verschiedenen Dingen unseres Alltags zu kennen. Dass Du da mit Deinem alten Hanomag unter Umständen besser dastehst, obwohl er säuft und raucht, als mancher von uns mit nagelneuem Fahrzeug mit Partikelfilter und was weiß ich für Umwelttechnik an Bord, halte ich durchaus für möglich. Der hat seine Herstellung "schon verdient", was ein Neuwagen erst mal muss.


    Bei Soloarzellen und und Windkrafträdern ist es nun so, dass sie während ihres Lebenszyklus nach der Herstellung (zumindest theoretisch) keine fossilen Energien verbraten, aber Energie erzeugen. Von da wäre es interessant die Gesamtbilanz zu sehen, ob die letztendlich positiv oder negativ ist. Da fehlen mir leider die Infos. Wäre schön, wenn Du da etwas in den Ring werfen könntest. Du scheinst ja da tiefer in der Materie zu sein als ich.


    Gruß
    Herby

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  • Hi, Herby,


    Zitat von Balu


    Edit: "ich sehe gerade, der Thread ist ja schon in der richtigen Ecke gelandet.


    Genau, deshalb habe ich ja diesen Beitrag als 'Aufhänger' genommen - hier wurde ja alles richtig gemacht, deshalb sollte sich keiner angegriffen fühlen können ;)


    Liebe Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Als 3-Liter-Haus-Besitzer muß ich mich jetzt aber doch auch einmal zu Wort melden. Ich denke, allen ist klar, daß Öl viel zu schade zum verbrennen, Atomkraft risikoreich, Kohleverstromung eine schmutzige Sache ist und Gas von einigen Lieferanten abhängig macht. Insofern stehe ich jeglicher Energiegewinnung ohne diese negativen Nebeneffekte sehr positiv gegenüber.
    Daß die ganzen alternativen Energiequellen noch deutliches Verbesserungspotential haben, ist wohl auch klar. Auch klar ist wohl, daß Entwicklung Geld kostet - Geld, das vielleicht erst in 50 Jahren wieder 'rein kommt, wenn diese neuen Energien deutlich billiger sein werden als die zu Neige gehenden 'alten' Energieträger. Deshalb sehe ich in der aktuellen Subventionierung einen Sieg der Vernunft über die (kurzfristige) Einsparung. Leider ist 'Geiz ist geil' in unserer Gesellschaft zu einem Credo geworden - was dabei heraus kommen kann, hat man ja bei der explodierten Ölbohrinsel vor Mexiko oder dem Atomunfall in Tschernobyl gesehen. Betrachtet die Subvention einfach als eine Investition in die Zukunft.
    Mein Häuschen mit 210m² Wohnfläche wird mit Holzpellets und Solarthermie beheizt; dafür habe ich etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, als für eine einfache Gastherme nötig gewesen wäre - genauso wie für verbesserte Wärmedämmung. Tja, ich habe für das Haus etwa € 550,- Wärmeerzeugungskosten im Jahr; irgendwann in den nächsten 10-15 Jahren werde ich meine Anfangsinvestition durch die jährliche Einsparung ausgeglichen haben. Aber in dieser Zeit habe ich schon den Vorteil eines sichtbaren Feuers im Wohnzimmer ohne den Dreck, der bei der Holzverbrennung normalerweise anfällt, ein sehr, sehr angenehmes Raumklima etc.


    Eine Nummer größer gilt das auch für die alternativen Energieträger: irgendwann wird es einen 'break-even-point' geben, ab dem die alternativen Energien günstiger sind als Öl, Gas und Atom. Allerdings muß dafür jetzt investiert, d.h. gezahlt werden. Dafür hat man aber auch jetzt schon deutliche Vorteile wie verbesserte Luftqualität, Sicherheit und Unabhängigkeit. Und: alternative Energien werden überwiegend dezentral erzeugt, d.h. die Transportkosten der Energieträger (Biomasse) fallen sehr gering aus. Was sind z.B. die von Dir, Anton, genannten 40km gegen die aufzuwendenden Energien für den Transport russischen Öls? Und: es verdienen nicht (nur) irgendwelche globalen Ölkonzerne, sondern auch der Bauer in unserer Nachbarschaft, ein lokales Transportunternehmen, evtl. lokale Stadtwerke o.ä. ...


    Soviel dazu von mir - viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Balu


    Bei Soloarzellen und und Windkrafträdern ist es nun so, dass sie während ihres Lebenszyklus nach der Herstellung (zumindest theoretisch) keine fossilen Energien verbraten, aber Energie erzeugen. Von da wäre es interessant die Gesamtbilanz zu sehen, ob die letztendlich positiv oder negativ ist. Da fehlen mir leider die Infos. Wäre schön, wenn Du da etwas in den Ring werfen könntest. Du scheinst ja da tiefer in der Materie zu sein als ich.



    Hallo


    Gefunden hab ich dies:http://www.volker-quaschning.de/datserv/kev/index.php



    Aber ich möchte nochmals darauf hinweisen, es geht mir nicht so sehr um Energiegewinnung, sondern um die Behauptung, antrophogenes CO2 sei am Klimawandel schuld. So mit untergehendem Kölner Dom auf der Titelseite des Spiegel vor etwa 20 Jahren. Könnt ihr euch an das Bild erinnern?


    Und was wird angeschoben? Ablasshandel!



    VG Anton



    VG Anton

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  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    . Ich denke, allen ist klar, daß Öl viel zu schade zum verbrennen, Atomkraft risikoreich, Kohleverstromung eine schmutzige Sache ist und Gas von einigen Lieferanten abhängig macht. Insofern stehe ich jeglicher Energiegewinnung ohne diese negativen Nebeneffekte sehr positiv gegenüber.



    Hallo



    Jegliche Energiegewinnung ohne negative Nebeneffekte finde ich auch völlig OK. Unabhänigkeit von Lieferanten ist auch eine Sache, die nicht zu unterschätzen ist.


    Atomstrom?


    Da habe ich eine andere Meinung. Innerparteilich noch großpolitisch ist diese Energieform gewollt. Angefangen hat es mit der Gründung der Grünen mit einer Person, die zumindest zum Teil amerikanischen Ursprungs ist. Petra Kelly. Geschaffen um una abhänig von erdölfördenden Ländern zu machen. Und unsere eigene Energieversorgung möglichst am Boden zu halten. Langsam wehren wir uns. Wir sind nicht umsonst Weltmeister bei den regenerativen Energieerzeugnissprodukten.


    Trotzdem wage ich (obwohl mir leider die Möglichkeiten fehlen es zu untermauern) zu behaupten, das bei entsprechender Forschung die Atomenergie Sicher und die Endlagerfrage lange gelöst wäre! Wenn es denn Politisch gewollt wäre und ein Teil der Forschungskosten für erneuerbare Eneregie in die Richtung investiert würden. Auch aus Gewinnen der Strommultis. Wenn wir eine unabhänige Regierung hätten die sich nicht selber zu Lobiisten der Konzerne macht, wären wir ein gutes Stück weiter. Teschernobyl ist für mich keine Frage der allgemeinen Sicherheit von Atomkraftwerken, sondern vom System der damaligen UDSSR und dem damit verbundenen Schlampigkeit die sich auch in vielen anderen Bereichen zeigt.


    VG Anton

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  • Zitat von Anton

    ...Atomstrom?


    Da habe ich eine andere Meinung. Innerparteilich noch großpolitisch ist diese Energieform gewollt...
    ...Trotzdem wage ich (obwohl mir leider die Möglichkeiten fehlen es zu untermauern) zu behaupten, das bei entsprechender Forschung die Atomenergie Sicher und die Endlagerfrage lange gelöst wäre! Wenn es denn Politisch gewollt wäre und ein Teil der Forschungskosten für erneuerbare Eneregie in die Richtung investiert würden. Auch aus Gewinnen der Strommultis. Wenn wir eine unabhänige Regierung hätten die sich nicht selber zu Lobiisten der Konzerne macht, wären wir ein gutes Stück weiter. Teschernobyl ist für mich keine Frage der allgemeinen Sicherheit von Atomkraftwerken, sondern vom System der damaligen UDSSR und dem damit verbundenen Schlampigkeit die sich auch in vielen anderen Bereichen zeigt.

    Hallo Anton,
    zunächst mal, dass Tschernobyl in erster Linie Schlamperei geschuldet ist, sehe ich auch so.
    Aber dass Atomenergie sicher sein soll, halte ich für Augenwischerei. Die Russen müssen ganz schön unfähig gewesen sein, dass sie mit Tschernobyl ein Gebiet von der Größe Östereichs dauerhaft kontaminiert haben! Unsere Regierung will mir weißmachen, dass im Falle eines GAUs mit austretender Radioaktivität nach einem Radius von 25 km alles ausgestanden sei.


    Ich wohne in der Nachbarschaft eines AKWs. Und bin im Besitz einer Broschüre, die mir sagt, wie ich mich im Fall der Fälle verhalten soll. Der Radius ist mit Bedacht auf 25 km beschränkt. Wäre er unwesentlich größer, müsste eine große Uni-Klinik evakuiert werden. Schwierig, schwierig...
    Auch ich soll in einen Ort am Rande (aber noch innerhalb) des 25 km-Radius evakuiert werden und dabei erst mal in Richtung AKW fahren. Für die Evakuierung sind alle Busse, die im Umkreis von 100km zugelassen sind, vorgesehen, egal, ob die eine Reisegruppe durch Spanien schaukeln oder sonstwo unterwegs sind. Öffentliche Straßen werden für den Individualverkehr gesperrt. Das sind Infos, die ich von Insidern habe. Sehr beruhigend, das Szenario, das da auf uns zukommen kann! Warum sind AKWs eigentlich nicht versicherbar, wenn sie so unheimlich sicher sind? :evil:


    Wenn die Energiekonzerne so wenig Interesse an Atomstrom hätten bzw. so machtlos wären, wie Du vermutest, wäre die Verlängerung der Laufzeiten doch überhaupt gar nicht auf den Tisch gekommen. Ich denke die Energiekonzerne sind sehr wohl interessiert daran, die alten AKWs als Lizenz zum Geld drucken zu verwenden, aber schlau genug, zu sehen, dass das Atomzeitalter irgendwann zu Ende geht. Wenn dann jeder dezentral macht, was er will, haben die Konzerne ihre Macht verspielt. Deshalb das Engagement in anderen Energie-Erzeugungsformen.


    Zum Thema Forschung: Ich denke, keine Energieform wurde vom Staat so stark subventioniert, wie der Atomstrom. Nicht umsonst gelten deutsche AKWs als die hochwertigsten der Welt. Wenn regenerative Energien ähnlich gefördert worden wären, könnte man die AKWs wahrscheinlich ersatzlos abschalten.


    Zum Thema Endlager:
    Was von den hier favorisierten Salzstöcken zu halten ist, bekommen wir ja gerade mit der Schachtanlage Asse deutlich vor Augen geführt. War doch auch sicher für die Ewigkeit! Oder spielt da jemand ganz bewusst wider besseres Wissen mit der Gesundheit der Anlieger? Das wollen wir doch nicht hoffen! Aber Endlager sind kein deutsches Problem. Nirgendwo in der Welt sind sichere Endlager im Betrieb. Kein Mensch ist nach heutigem Ermessen in der Lage einen Ort zu benennen, der eine Million Jahre sicher ist. Über diesen Zeitraum müssen wir da reden! Ich lasse mich da gerne korrigieren.


    Wäre es nicht logisch gewesen, erst für Endlager zu sorgen, und dann AKWs zu bauen? Bei radioaktiven Abfallstoffen, mit einer Halbwertszeit von mehr als 100'000 Jahren? Im Moment sieht es doch so aus, dass der Atommüll im AKW oberirdisch in besseren Fabrikhallen gelagert wird, bis ein Endlager da ist. Im Zweifelsfall bis St. Nimmerlein? Würden wir das lustig finden, wenn in der Steinzeit Kernkraft benutzt worden wäre, und wir heute noch unmittelbar betroffen wären?
    Die Geschichte kommt mir vor wie ein Flugzeug, das in der Luft ist, Treibstoff auf Reseve, und keine Landebahn in Sicht.


    Ich hoffe, das Du, lieber Anton, außerhalb des 25km-Radius von so einem AKW lebst und somit auf keinen Fall Probleme damit bekommst, wenn trotz aller Sicherheit mal was schief geht. Und mögen die Abfälle sicher gelagert sein, bis wir verblichen sind.
    :twisted: NACH UNS DIE SINTFLUT! :twisted:


    Entschuldigung, aber das musste jetzt einfach mal raus!


    Gruß
    Herby


    P.S.: Auch Uran ist eine endliche Ressource, die unter immensem Energie-Aufwand geborgen wird.

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  • Zitat von Balu

    Wenn die Energiekonzerne so wenig Interesse an Atomstrom hätten bzw. so machtlos wären, wie Du vermutest, wäre die Verlängerung der Laufzeiten doch überhaupt gar nicht auf den Tisch gekommen. Ich denke die Energiekonzerne sind sehr wohl interessiert daran, die alten AKWs als Lizenz zum Geld drucken zu verwenden, aber schlau genug, zu sehen, dass das Atomzeitalter irgendwann zu Ende geht. Wenn dann jeder dezentral macht, was er will, haben die Konzerne ihre Macht verspielt. Deshalb das Engagement in anderen Energie-Erzeugungsformen.



    Hallo Herby


    Ich hab nicht behauptet das Energiekonzerene kein Interesse an Atomstrom haben. Du Hast schon recht, die Dinger sind Gelddruckmaschinen. Aber genau das ist ja mein Reden. Wenn nur ein Teil der Riesengewinne in die Forschung z.B. von Entsorgung und Endlager flössen, sehe es anders aus. Davon bin ich überzeugt.


    Natürlich ist die Halbwertzeit eine wichtige Sachlage die nicht verschwiegen werden kann. Aber wie stark strahlt denn eigentlich ratioaktiver Müll, z.B. schwach oder mittelstrahlender? Dazu hab ich noch keine Infos gefunden. Warum nicht? Weil es zur Revolution kommen würde oder weil es doch nicht so schlimm ist und Panikmache aber gut für die Atomgegner ist. Ich weiß es auch nicht.
    In Amerika wird überigens ein Endlager gebaut. In der Wüste von Nevada. Tief unter der Erde in massivem Gestein.


    Ansonsten herscht dort wie auch sonst nirgends auf der Welt so ein Hype um die Atomenergie wie in Deutschland. Warum nicht? Sind die anderen Staaten alle tolaritär oder ihre Einwohner blöd?


    Ich gebe aber zu das man über Sicherheit evtl. anders denkt wenn man so einen Reaktor immer vor der Nase hat.



    Ich möchte nochmal darauf hinweisen, es geht mir um die CO2 Diskusion und um die Beschlüsse und Gesetze die uns dazu aufgezwungen werden, nicht um die Diskusion der Energiegewinnung.


    In diesem Zusammenhang möchte ich gern etwas aus dem Buch "Die Lüge der Klimakatastrophe" schreiben: der ehemaliger Vorsitzender des Weltklimarates hat gesagt: Zitat: "Jeder Wissenschaftler muß selbst entscheiden ob er ehrlich oder effektiv sein will." Dieser Vorsitzende ist auch noch gleichzeitig Chef der weltweiten Emmisoinshandlesbank gewesen.
    Worum geht es beim Emmisionshandel? Vordergründig um Vermeidung von CO2, in Wahrheit doch um Handel mit Zertifikaten. Das ist doch eine Face! Noch Fragen?


    VG Anton

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  • Hallo Anton,
    zum Klimawandel habe ich auch so meine eigenen Gedanken.
    Da gibt es zu einen die Fraktion, die behauptet, die Temperaturen steigen in Zukunft überproportional an, mit allen Konsequenzen, die das Horrorszenario dazu bietet.
    Zum andern die Fraktion, die behauptet, dass mit zunehmender Erwärmung der Golfstrom zum Erliegen kommt und so eine neue Eiszeit auf uns zukommt.


    Was ich vermisse, ist die Fraktion, die beide Theorien unter einen Hut bringt und erforscht, wie sich beide Theorien ausgleichen.
    Ich denke, die Selbstheilungskräfte unserer Erde sind viel zuwenig erforscht. Was nicht heißen soll, dass wir "Business as usual" betreiben sollen und uns keine Gedanken um die Umwelt machen sollten. Wir erhalten letztendlich nur das Umfeld, das wir zum Leben brauchen und retten nicht die Natur per se!
    Die Erde und die Natur kommt mit Sicherheit auch ohne Menschheit aus. Langfristig müssen wir uns erstmal mit der Langlebigkeit von Sauriern oder anderen vergangenen Spezies vergleichen lassen.


    Gruß
    Herby


    Tante Edit meint, wir sollten uns einfach nicht zu wichtig nehmen. Wenn wir unsere Lebensgrundlage vernichten, gehen wir eben genauso unter wie Dinosaurier oder andere Lebensformen. Die Natur wird den Verlust schon verschmerzen.

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  • Zitat von Balu


    Da gibt es zu einen die Fraktion, die behauptet, die Temperaturen steigen in Zukunft überproportional an, mit allen Konsequenzen, die das Horrorszenario dazu bietet.
    Zum andern die Fraktion, die behauptet, dass mit zunehmender Erwärmung der Golfstrom zum Erliegen kommt und so eine neue Eiszeit auf uns zukommt.



    Hallo


    Damit hast Du Recht Herby. Das diese beiden Fraktionen nicht zusammenkommen liegt einfach daran, das mit dem zweiten Senario kein Busines zu machen ist.
    Eine Eiszeit lässt sich von Menschen nicht verursachen. Mit der Behauptung wir könnten die Erderwärmung aufhalten, sieht es da schon ganz anders aus.
    Wenn nur die entsprechenden Szenarien lange genug in allen Medien dargestellt werden, ist ein Großteil der Bevölkerung bereit, mit entspechenden (Geld)Mitteln fast alles zu tun was von langer Hand als großes Geschäft erfunden und angeschoben wurde. Aber es ist schwierig das ganze zu durchschauen, da die Zeitdimensionen zu langfristig und die Auswirkungen bzw. Unterfangen sich über Jahrzehnte einschleppen. Gut geplant, und immer in kleinen Häppchen verabreicht, sind Massen halt gut zu manipulieren.


    1989 sagte der Präsident des IPCC :" Wir müssen Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachte, dramatische Statements machen und wenig Erwähgung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Jeder von uns Forschern muß entscheiden, wie weit er ehrlich oder effektiv sein will."


    Kurz darauf erscheint DER SPIEGEL mit schon besagten untergegangenem Kölner Dom auf der Titelseite.


    Schon 1986/87 wurde in einflußreichen Kreisen in den USA beschlossen, mit dem Wort "Klimakatastrophe" ein "long lasting gigantic business" anzuschieben.


    Zitat

    wir sollten uns einfach nicht zu wichtig nehmen. Wenn wir unsere Lebensgrundlage vernichten, gehen wir eben genauso unter wie Dinosaurier oder andere Lebensformen. Die Natur wird den Verlust schon verschmerzen.


    Richtig! Aber bis dahin wollen die Mächtigen der Weld möglichst viel Kohle verdienen. Obwohl man Geld nicht essen kann.


    VG Anton

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  • Hoi zämä


    Nur ganz kurz zu meinen eigenen Erfahrungen...
    Die Temperaturwerte die ich beruflich bedingt von verschiedenen Messstellen zu sehen bekomme stimmen genauso mit den vorhergesagten langfristigen Steigerungen der Temperaturen, dem in der Atmosphäre gemessenen CO2 (Quelle: schweizerisches Bundesamt für Statistik) und den von mir an diversen Objekten gemessenen Energieverbräuchen überein...also gehe ich davon aus dass es da einen Zusammenhang wie er im Groben auch von Umweltverbänden propagiert wird gibt oder ich keine Ahnung von meinem Beruf habe und mich nur durch Glück und Zufall seit 26 Jahren in der Branche halte... 8)
    Aber es gibt immer und überall Zweifler, Kritiker usw, aber auch Verschwörungstheoretiker...deshalb sollte man grundsätzlich sehr vorsichtig sein was man als 'Beweis' betrachtet und was nicht...aus dem Zusammenhang der Rede gerissene Einzelsätze sind zwar (leider) für die meisten Menschen überzeugend, für mich sind sie aber nichts anderes als eben aus dem Zusammenhang gerissene Einzelsätze...
    Ich kenne das Buch " Die Lüge der Klimakatastrophe" zwar nicht, aber ich wurde auch schon auf Internetartikel mit der Überschrift 'die Klima-Lüge' hingewiesen...und in den Artikeln, die mir gezeigt wurden wimmelte es nur so von Halbwahrheiten und Stammtisch-Physik...also auch da: Vorsicht, das Internet ist noch geduldiger als Papier!

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