Neue Idee! Eigenbau eines Wohnanhänger!?!?!

  • Moin Selbstbauprofis!


    In den langen Wintermonaten hat sich für uns herausgestellt, dass wir aufgrund der Familiengröße und Urlaubsansprüchen kein größeres Womo vorziehen, sondern über einen Anhänger-Selbstbau (Umbau) nachdenken.


    Jetzt bin ich auf der Suche nach einer guten Basis, die ich dann wie unser Womo auch, nach unseren Bedürfnissen ausbauen kann.


    Wie sind da eure Erfahrungen? Kofferanhänger ausbauen, alten Wohnwagen entkernen und neu einbauen?
    Gibt es noch andere Hersteller, die in Aufstelldach haben, Eriba, ++++


    Vielen Dank,
    Gruß
    Steffen

  • Hallo,
    ja, die sind nicht schlecht, aber ich glaube, ich werde eher eine Kabine neu bauen.
    Jetzt stellt sich mir die Frage, was nehme ich für eine Basis? Kann ich einen alten Anhänger von seiner Ladefläche befreien und dann auf die Unterkonstruktion eine Kabine aufsetzten?


    Danke,
    Gruß
    Steffen

  • Zitat von SteffenLeb

    ...Jetzt stellt sich mir die Frage, was nehme ich für eine Basis? Kann ich einen alten Anhänger von seiner Ladefläche befreien und dann auf die Unterkonstruktion eine Kabine aufsetzten?...


    Hallo,
    ja, möglich ist das, aber meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll.


    Wenn du darüber nachdenkst eine neue Kabine auf ein Anhängerfahrgestell zu setzen, dann wird ein neues Fahrgestell nur ein Bruchteil des Preises der Kabine kosten.


    Also warum dann Arbeit und auch Geld in die Überholung einer alten Basis stecken ?



    Ansonsten schau dir doch mal die alten Eriba Eribelle Modelle an.
    Werden aber wohl (wie auch die Touring's) teilweise zu deutlich überhöhten Liebhaberpreisen gehandelt :!:
    Wobei die dir wahrscheinlich zu klein sind wenn du was von Familiengröße schreibst... :wink:


    Gruß,
    Ronald

  • Vielleicht sollte Steffen uns noch etwas mehr erzählen.
    Was für Anforderungen, warum Hubdach oder Klappdach mit allen seinen Problemen, bei alten Wohnwagen.
    Was für eine Größe für wieviel Personen mit welcher Ausstattung.
    Es gibt teilweise recht gut erhaltene kleine Wohnwagen, da lohnt ein Selbstbau m.E. nicht.


    Sehe das mit den Fahrgestell genauso wie Roland,
    Wenn einen neue Kabine, dann kein olles vergammeltes Fahrgestell.


    Wenn es denn unbedingt ein Eigen - Selbstbau werden soll, dann würde ich entweder einen
    wirklich gut erhaltenen Anhänger nehmen oder mir eine neue Achse kaufen.

    Gruß Ralf

  • Hallo,
    vielen Dank für die Antworten!
    Natürlich hast du recht, Questman - ein paar mehr Infos sind sicher nicht schlecht.


    Also ich denke an eine Kabine von so um die 300 - 350 cm Innenmaß.
    Untergebracht werden sollen da Betten für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Keine fest eingebaute Küchenzeile, keine Naßzelle. Lediglich Schränke und evtl. ein kleines Porta Potti und ein Kühlschrank.
    Das Klappdach war gedacht, damit der Hänger bei der Fahrt nicht unnötig hoch ist. Der Raum, der sich dann oben ergibt, soll als Stehhöhe dienen, aber auch als Schlafplatz für die Kinder. Wir Erwachsenen würden dann unten schlafen, wo die Sitzgruppe zum Bett wird.
    Die Küche möchte ich wie bei vielen Offroadhängern lösen. Sie soll auf alle Fälle außerhalb der Kabine zu benutzen sein. Entweder als Auszug am Hänger verbleibend, oder als mobile Einheit zum freien aufstellen.


    Ich stelle mir vor, dass die Rückwand mittels einer großen Klappe / Türen auch mal ganz geöffnent werden kann, dass man an der frischen Luft schlafen kann.
    Gas wird es wohl nicht geben im Hänger. Wenn Gas nicht fest eingebaut, sondern im Küchenmodul oder in einer externen Staubox. Der Kühlschrank soll über Strom laufen und eine Heizung wird nicht geplant.


    Bei der Materialwahl der Kabine bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich denke gerade an eine "Holzkiste" die ich von innen mit Styrodur vollflächig beklebe als Isolierung. Die Optik von lasiertem Holz ist einfach super und das Material Holz liegt mir näher als GFK oder Alu.
    Abgesehen davon, ist es wesentlich günstiger als GFK!! Oder habt ihr noch eine andere Alternative zu GFK???


    Das sind so die ersten Überlegungen.
    Ich hoffe auf rege Kritik und Hinweise.

  • Halo,
    hab noch was vergessen!
    Was für ne Basis brauche ich denn ca. für eine 350 cm lange Kabine? Wieviel Überhang darf ich haben? Was für ne Zuladung muß ich haben?


    Vielen Dank,
    Gruß
    Steffen

  • Hi Steffen,


    schau dir mal die Rapido Wohnwagen an. Da findest du bestimmt was passendes. Die franzosen bauen genau sowas was du suchst, ohne Badezimmer und mit ausschwenkbarer Küche zu Nutzung draußen.


    Dein Selbstbau wird in der Größe auf jeden Fall schwerer werden als ein fertiger Wohnwagen! Und unnötig Balast am Haken rumfahren ist nicht so schön.


    Außerdem hast du noch nichts über dein Budget gesagt!

    Gruß, Holger


  • Hallo Steffen,


    ich habe mir ja ungefähr das gebaut was du planst...aber wie schon von den Vorrednern angedeutet würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall auch eher einen guten gebrauchten Wohnwagen suchen und diesen dann entsprechend modifizieren.


    Meist haben die kleinen&schmalen Wohnwagen (Eriba Touring/Eribelle, Rabido) allerdings nur 3 Schlafplätze auf der umgebauten Sitzgruppe in Längsrichtung.
    Zumindest die Touring Modelle gibt es aber auch als Querschläfer im Heck (nur bis Körpergröße von ca. 180cm zu empfehlen) und mit einer zusätzlichen Schlafmöglichkeit auf der umgebauten Frontsitzgruppe.
    Anstelle der Frontsitzgruppe kann man auch ein Etagenbett für die beiden Kinder einbauen :!:


    Auf jeden Fall ist es viel weniger Arbeit (und auch viel preiswerter) einen Wohnwagen innen auf vier Schlafplätze umzubauen, als einen kompletten Neubau zu starten :idea:


    Gruß,
    Ronald

  • Hallo,bei 3-3,5mtr Länge,was macht den dann die 4köpfige Familie im Regen+dann auch mal 3 Tage hintereinander????Ich bin zufällig Besitzer einer Eribelle 430TD.wir sind aber nur 2 Erwachsene,da geht aber schon ohne Vorzelt garnichts+die kleinen WWs haben meistens keine Zuladung,die muß immer das Zugfahrzeug übernehmen können!!Ansonsten sind diese Hubdachwohnwagen eine tolle Sache,vor allem die Eribelle,durch Ihren Zeltstoff im Hubdach immer tolles Klima,auch Wintercamping ist möglich!Mit freundlichem Hubdachgruß,Rainer

  • Hallo,
    ich weiß, dass das kein Raumwunder ist auf den paar Metern (3,5Meter Länge). Aber der Wohnwagen ist in erster Linie für die warmen Monate im Süden gedacht. Da spielt sich das Leben zu 95% im Freien ab. Wir wollen darin schlafen und ziehen einen WW vor einem Zelt vor. Das bischen Luxus, darauf wollen wir dann doch nicht verzichten.
    Daher auch die Idee, die sich bisher prima bewährt hat, die Küche als Modul herausnehmbar zu machen und im WW gar nicht zu kochen. Ein Doppelbett für die Erwachsenen daneben einen schmalen Schrank und im Bug ein Etagenbett für die Kleinen, dazwischen ein kleinen Schrank. Die übrigen Utensilien sollten dann im Schrank neben dem Doppelbett Platz finden.
    Mein Problem ist, dass die gekauften alle zu viel Zeug drin haben, das wir nicht brauchen und wir es erst mitbezahlen.
    Die Dinge, die wir brauchen (Kühlschrank, Licht, Batterie, Lampen, etc. haben wir).


    Gruß
    Steffen

  • Kauf dir doch sowas hier. Da hast du alles was du brauchst und vielGeld kostets auch nicht.
    Ich hatte auch so einen Chateau als Übergangslösung bis zur neuen Kabine.

    Gruß, Holger


  • Zum Wohnwagen gibt es ein Klasseforum , nämlich Wohnwagenforum.de. Da kannst Du Dich über die Suchfunktion über alle Fragen zu den Wägen schlau machen...kostet bei der Größe und Intensität des Forums sicher ein paar Abende.
    Und wenn Du Dich für sowas wie den Rapido oder so entschieden hast oder den in die engere Wahl ziehst, dann kannst Du auch dort fündig werden.


    Die Grundsatzfrage, sowas selbst zu bauen oder gebraucht zu kaufen, stellt sich aus meiner Sicht eigentlich nicht. Einen Wowa selbst zu bauen, macht nur Sinn, wenn man an den ganz spezielle Anforderungen stellen will z.B. im Gelände oder im Zusammenhang mit speziellen Sportausübungen, wo Du im Wagen nicht nur wohnen sondern auch Ausrüstung transportieren willst. Außerdem wäre eine Vorliebe für Wintertouren zum Nordkapp oder zum Kap Konrad hihi ein Anlass, denn einen Serienwohnwagen bekommt man nicht tauglich und funktionsfähig für Temperaturen von unter min 40 Grad. Aber sonst bietet sich ein guter preiswerter Gebrauchter an, den Du in der Einrichtung einfach auf Deine Bedürfnisse anpassen kannst. Du sparst letzten Endes Zeit und Geld, ggf Ärger mit dem TÜV, und soviel klüger als ein professioneller Wohnwagenhersteller kann man selbst eigentlich nicht sein....vielleicht sorgfältiger......
    Wenn Du ein schönes Vorzelt dazu nimmst, hast Du, was Du willst, dann kannst Du notfalls auch den Küchenblock ausbauen und den herausnehmbar umgestalten, wenn Dich das glücklich macht.

  • Bin auch gerade beim planen, ich werde ein Holzskelett bauen mit Styropor, wie die alten Wohnwagen, und außen mit Fahrzeugsperrholz verkleiden, sowie echte Kunstoffenster und -tür verwenden. Der Aufbau gilt dann als Ladung und wird auf meinem 2,7To Doppelachs-Hochlader liegen, der eine Größe von 500x200cm hat, baue aber haptsächlich wegen eines großen Badezimmers mit Dusche.
    Gruß Michael

    Wenn es um Schweden geht, könnt Ihr mich fragen.

  • Moi Michael und herzlich willkommen hier! :D


    Aber...ich kritisiere schon... :lol:
    Holz und Styropor...da ist Dir der Gilb sicher!
    Wenn Holz dann nimm Styrodur, Alpur oder so was, auf jeden Fall etwas geschlossenporiges!
    Lies Dich mal durch unsere Wissensbasis (klick hier) und begib Dich per Suchfunktion auf die Suche nach 'Dampfdiffusion' oder 'geschlossenporig'.
    Und immer schön berichten! 8)

  • Moin und danke,
    ich baue mit Dampfsperre und 2 Schichten Styropor, also ohne Kältebrücke, habe bereits gute Erfahrungen durch 2 Aufsetzkabinen gesammelt.
    Gruß Michael

    Wenn es um Schweden geht, könnt Ihr mich fragen.

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