Absetzvorrichtung - Lösung gesucht

  • Hallo liebes Forum,


    Suche zum Aufbau auf einen Transit DOKA 350L eine Leerkabine mit
    320cm Bodenlänge - als Absetzkabine


    Habe bereits mit verschiedenen Herstellern Kontakt aufgenommen.


    Allerdings ist die Absetztvorrichtung - Hifsrahmen / Stützen Fahrzeugaufnahme teurer als erwartet.
    Nun spiele ich mit dem Gedanken die Absetzvorrichtung sebst zu bauen.


    Hat jemand Bilder seiner Lösung die er mir schicken könnte?


    Ist es möglich die Kabine ohne Hilfsrahmen (an der Kabine) mit fest
    installierten Stützen zu heben.(wurde so vorgeschlagen) Ich befürchte hier einen Verzug der Kabine??


    Vorab besten Dank


    Gruß Gerald

  • Hallo Gerald,


    und willkommen hier.



    Ich kann dir leider nicht raten. Mit Absetztkabinen hab ich nix am Hut. Aber bemüh doch mal die Suchmaschine. Oder hab etwas Geduld. Die passenden Leute wissen sicher einige Vorschläge zu unterbreiten.



    Viele Grüße Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo Gerald,


    willkommen im Forum.
    Wie Anton schon geschrieben hat sind einige Beiträge im Forum wo es um Absetzkabinen geht. Bei manchen Beiträgen sind auch Bilder von der Wechselkonstruktion.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hi, Gerald,


    willkommen im Forum...


    Ich bin jetzt nicht ganz sicher, wie Du Dir die Hilfsrahmenkonstruktion denkst. Deshalb erst einmal ein Umweg: hast Du vor, das Fahrzeug auch häufiger ohne Kabine zufahren? Dann hättest Du nämlich zwei sehr unterschiedliche Beladungszustände, die möglicherweise sehr unangenehme Folgen für das Fahrverhalten hätten. In dem Falle würde sich unbedingt eine Luftfederung an der Hinterachse empfehlen - und die könntest Du dann gleichzeitig zum Anheben der Kabine nutzen Dann würdest Du keine Hubstützen benötigen, sondern nur einsteckbare Vierkantrohre. Das zumindest werde ich bei meiner im Bau befindlichen Kabine so machen - nur ist die, wie schon gesagt - erst im Bau, deshalb kann ich noch keine Bilder liefern.


    Ansonsten: das Transit hat einen recht starren Leiterrahmen, große Verwindungen sollten da nicht auftreten, der Hilfsrahmen könnte also relativ 'zierlich' ausfallen. Bevor wir hier aber weiter diskutieren, wären ein paar mehr Info's über Deine Pläne notwendig, insbesondere was Bodenaufbau (Doppelboden?) und Wandaufbau (Holzskelett? Sandwich? Stärke?) angeht. Dies hätte nämlich ganz enorme Auswirkungen auf Deine Frage, so wie ich sie verstanden habe.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Forum

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    vierter Sept.-Samstag (24.09.2022): Weinprobe in den Weinbergen

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  • Wolfgang - äußerst interessante Idee !!! reicht Dir das zum rausfahren mit der Luftfederung? Hatte so was mal an einem Womo - zum Runterkriechen was ganz geschickt aber habs nie gemessen was das in cm macht??
    Hat das schon jemand in der Praxis?

  • Hi,


    du kannst an einer GFK Kabine die Stützen an den Ecken anbringen, wenn entsprechende Holzverstärkungen einlaminiert sind. Schau mal in meine Bilder.
    Die Rieco-Titan Stützen können auch größere AMI Kabinen heben und schaffen ca 90cm Hubhöhe. Der Vorteil ist, du kannst die Kabine absetzen und bis auf den Boden runterlassen ohne große Umstände. Alles was hochbeinig steht, ist schlecht zu bewohnen weils immer wackelt.


    Die Frage ist, willst du in der abgesetzten Kabine wohnen? Oder willst du die Kabine nur daheim absetzen und die Stützen nicht auf Tour mitnehmen? Dann gibts andere Lösungen mit wackeligeren Einsteckstützen.

    Gruß, Holger


  • Zitat von holger4x4

    Hi,


    du kannst an einer GFK Kabine die Stützen an den Ecken anbringen, wenn entsprechende Holzverstärkungen einlaminiert sind. Schau mal in meine Bilder.
    Die Rieco-Titan Stützen können auch größere AMI Kabinen heben und schaffen ca 90cm Hubhöhe. Der Vorteil ist, du kannst die Kabine absetzen und bis auf den Boden runterlassen ohne große Umstände. Alles was hochbeinig steht, ist schlecht zu bewohnen weils immer wackelt.


    Die Frage ist, willst du in der abgesetzten Kabine wohnen? Oder willst du die Kabine nur daheim absetzen und die Stützen nicht auf Tour mitnehmen? Dann gibts andere Lösungen mit wackeligeren Einsteckstützen.


    Danke für die Antwort,


    Dein super gemachtes Album ist mir bereits beim Stöbern aufgefallen.
    Habe schon ein wenig abgeschaut ;-))


    Die Kabine soll in abgesenktem Zustand bewohnt werden.


    Gruß Gerald

  • Hi, Gerald,


    ok, bei 40-50mm Sandwichwand wird die Kabine auch ohne Verstärkungen im Boden problemlos halten.


    in meiner kleinen Alltagskabine habe ich vorne und hinten jeweils ein Edelstahl-Vierkantrohr quer zur Fahrtrichtung liegen mit angeschweißten 'Zungen', auf die ich in Längsrichtung (wasserfest verleimte) Multiplexplatten geklebt habe (guggst Du hier).
    Deine Kabine ist etwas größer, aber das Prinzip müßte sich übertragen lassen. Durch die Vierkant-Querholme verteilt sich die eingeleitete Kraft von den Stützen relativ gleichmäßig auf den Boden und die damit verklebten Wände, so daß die Kabinenkonstruktion keine punktuellen Kräfte verarbeiten muß, die eventuell zerstörerisch werden könnten.
    Gleichzeitig stellen die Vierkantrohre eine perfekte Aufnahme für abnehmbare Stützen dar, die nur weiter oben noch einmal an der Kabine fixiert werden müssen, um ein recht stabiles Konstrukt auch in abgesetztem, aber nicht abgesenktem Zustand zu ergeben.
    Um ganz sicher zu gehen, könnten vom Stützenfuß noch Diagonalverstrebungen zum Kabinenboden verbaut werden, wie es beispielsweise 'derHeinz' bei seiner Kabine gemacht hat. Dann ist die Kabine ohne weiteres bewohnbar, auch wenn sie 70 oder 80 Zentimeter über dem Boden steht... Noch etwas: hier findest Du etwas zur Kabine von derHeinz, die übrigens gerade (inkl. Basisfahrzeug, soweit ich weiß) zum Verkauf steht.


    derHeinz hat übrigens noch eine tolle Idee umgesetzt: er hebt sein Kabine mit einem Sack, den er aus LKW-Plane zusammen geklebt und zwischen Kabin eun Pritsche gelegt hat, an. Er bläst den Sack mit Abgasen auf (so, wie bei diesem Wagenheber 'JackLift' oder wie der heißt) und hebt so die Kabine an. Außerdem kann er sie auf diese Weise mit einer Hand beim Ablassen millimetergenau positionieren. Auf- und Absatteln haben bei einem Leerkabinen-Treffen keine 10min gebraucht.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: überlege Dir noch einmal, ob Du wirklich ohne Doppelboden auskommst - die Vorteile sind schon immens!

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  • Lauter gute Ideen Dank dafür - muss mal schauen was ich für mich umsetzten kann.


    Habe mich nicht korrekt ausgedrückt - ein doppelter Boden kommt nicht
    über die ganze Kabine - nur teilweise im Sitzbereich.


    Habe das Leerkabinen treffen schon im Planer :D



    Noch ne Frage: wer hat Erfahrung mit Kabinen von Fehntjer und kann was über die Qualität sagen?




    Gruß Gerald

  • Zitat von wipfelkratzer


    Noch ne Frage: wer hat Erfahrung mit Kabinen von Fehntjer und kann was über die Qualität sagen?
    Gruß Gerald


    Erfahrungen keine, hatte dort aber auch für mich angefragt.
    Die bauen aber mehr Dickschiffe, deshalb gibts nur 2mm GFK + 45mm Schau + 4mm Sperrholz. Für mich war das zu schwer. Preislich war das Angebot etwa im gleichen Rahmen wie Ormocar und Mabu.

    Gruß, Holger


  • Hi, Gerald,


    der einzige, von dem ich weiß, daß er eine Fehntjer-Kabine hat, ist Fritz. Und der hat nie von Problemen berichtet.
    Er ist eines der langjährigsten Mitglieder und nicht ständig im Forum, liest aber immer einmal wieder mit (und antwortet auch).
    Vielleicht kannst Du ihn per PN fragen, durchsuche aber bitte vorher erst einmal die Threads nach seinen Beiträgen (oben auf dieser Seite 'Suchen' anklicken und dann im zweiten Beitragsfeld 'Autor' seinen Namen eintragen), er hat immer wieder einmal etwas von seiner Kabine eingeworfen...
    Früher war der Fehntjer auf dem Caravan-Salon, da habe ich mir seine Kabinen einmal angeschaut - ich habe diese als 'voll in Ordnung' in Erinnerung.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hoi Gerald und herzlich willkommen hier! :D


    Zitat von wipfelkratzer

    wer hat Erfahrung mit Kabinen von Fehntjer und kann was über die Qualität sagen?

    Da kann ich Dir nicht direkt weiterhelfen, aber...

    Zitat von holger4x4

    2mm GFK + 45mm Schau + 4mm Sperrholz. Für mich war das zu schwer. Preislich war das Angebot etwa im gleichen Rahmen wie Ormocar und Mabu.

    ...ich persönlich halte nichts von Wandaufbauten bei denen die innere Hülle (Sperrholz) den Dampf in die Isolation eindringen lässt und aussen eine Dampfbremse (GFK) dran ist...das führt meines Erachtens irgendwann zu Problemen...aber ich bin hier im Forum sicher auch einer der Extremsten bei diesem Thema...
    Ich an Deiner Stelle würde GFK/Schaum/GFK oder Alu/Schaum/Alu vorziehen.
    ...und: Nur geschlossenporiger Schaum!


    Und noch etwas am Rande: Du brauchst nicht bei jeder Antwort den ganzen Text des Vorredners zu zitieren, das machts nur unübersichtlich.


    Viel Glück bei der Suche nach dem richtigen Hersteller!

  • Zitat von wipfelkratzer

    Noch ne Frage: wer hat Erfahrung mit Kabinen von Fehntjer und kann was über die Qualität sagen?


    Gruß Gerald


    Hallo Gerald,


    habe schon einige Kabinen vom Fehntjer gesehen ( keine Dickschiffe, Pickup-Kabinen und Alkovenkabinen ) und kann nichts schlechtes über die Verarbeitung sagen. Zumindest sah das was ich gesehen habe ordentlich aus. Die Eigentümer der Fahrzeuge haben auch nichts negatiefes über die Firma erwähnt.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Zitat von Ragnhild

    Unsere GFK/PU/GFK Kabine verwindet sich nicht einen MM.
    Merk ich jedesmal beim Absetzen au den Boden/ Hölzer.



    Aber Dein Hilfsrahmen ist doch mit der Kabine verschraubt !? Und Du hebst
    doch nur den Hilfsrahmen mit der Kabine hoch ?? Dann kann sie sich auch nicht verwinden? Oder sehe ich das falsch?


    Sorry wenn ich etwas daneben liege - aber habe das System noch nicht ganz kapiert-die einen machen einen Rahmen unter die Kabine - die andern brauchen keinen
    -und manche machen scheinbar nur nen H-Rahmen auf das FZ und heben
    die Kunststoffbox ohne H-Rahmen nur an den Ecken hoch.
    Bin mir noch nicht sicher was richtig ist..... :?::?::?:

  • Zitat von wipfelkratzer

    Sorry wenn ich etwas daneben liege - aber habe das System noch nicht ganz kapiert-die einen machen einen Rahmen unter die Kabine - die andern brauchen keinen
    -und manche machen scheinbar nur nen H-Rahmen auf das FZ und heben
    die Kunststoffbox ohne H-Rahmen nur an den Ecken hoch.
    Bin mir noch nicht sicher was richtig ist..... :?::?::?:

    Hi, Gerald,


    wenn Du wirklich auf 40 oder gar 50mm Sandwichstärke gehst, wirst Du keine Probleme bekommen, wenn Du die Kabine nur an den Ecken anhebst. Dadurch, daß Boden und Seitenwände miteinander verklebt werden und zusätzlich aussen, evtl. auch innen Winkel über die Übergänge der Platten geklebt werden, erhältst Du ein extrem starres Gebilde. Die punktuellen Kräfte, die durch die Stützen in die Ecken der Kabine eingeleitet werden, verteilen sich auf die ganze Höhe der Seitenwände - da gibt es kein Problem. Es gibt irgendwo hier im Forum einen Bericht von einem User, der sich mit seinem Unimog mit GfK-Kabine überschlagen hat: innen ist alles durcheinander gefallen, abe die haben den Wagen wieder aufgerichtet und sind weiter gefahren - die Kabine war nicht nennenswert beschädigt. Soviel nur zur Haltbarkeit von Sandwichkabinen. Problematisch ist es nur, wenn punktuelle Kräfte quer auf das Sandwich einwirken, z.B. ein Schlag mit dem Vorschlaghammer auf die Seitenwand. Das hält die natürlich nicht aus.


    Hilfsrahmen werden in erster Linie dann eingesetzt, wenn das Basisfahrzeug einen stark verwindungsfähigen Rahmen besitzt (z.B. Unimog). Diese Verwindung würde durch die Kabine zunichte gemacht, was ständige Stöße und Zerrungen an der Kabine zur Folge hätte. Also wird ein Hilfsrahmen eingesetzt, der entweder bewußt die Verwindung unterbindet (dabei aber die Geländefähigkeit schwächt) oder der beweglich (siehe 3-Punkt- oder 4-Punkt-Lagerung) auf den Rahmen montiert wird. Auf jeden Fall 'sieht' die Kabine dann immer einen ruhigen Rahmen.
    Aber hin und wieder die Kabine abzustellen und wieder aufzusatteln, daß wird eine Kabine aus dickem Sandwich locker mitmachen. Zudem wirst Du ja die Pritsche immer drauf lassen, wenn ich Dich richtig verstanden habe - da hast Du ja eigentlich schon Deinen Hilfsrahmen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: meine Ex-MaBu-Kabine hatte auch nur einen Sandwich-Boden, der ohne Hilfsrahmen direkt auf dem Rahmen verschraubt war. Nach 18 Jahren und rund 170.000km war die Kabine mit ihren 46mm-Wänden immer noch in einem ausgezeichneten Zustand...

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  • Hallo Wolfgang !


    Jetzt dämmerts auch mir - vielen Dank für die ausführliche Erklärung


    Ihr gebt Euch wirklich viel Mühe mit einem neuen Mitglied !!


    Ich habe keine Pritsche - nur ein Fahrgestell (bestellt).


    Werde aber so wie es sich jetzt darstellt, einen Hilfsrahmen mit einer
    Holzplatte aus dem Hängerbau auf den Rahmen stellen und dort die Kabine festmachen.



    Nochmals besten Dank.


    Hoffe ich kann mich mal revanchieren - sollte jemand techn. Fragen zur Transit Basis haben - werde ich versuchen zu helfen.

  • Zitat von wipfelkratzer

    Hoffe ich kann mich mal revanchieren - sollte jemand techn. Fragen zur Transit Basis haben - werde ich versuchen zu helfen.

    Tja, alsoooo... hast Du irgendwelche Infos über die Zuverlässigkeit des 4x4?


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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