Welches Ladegerät?

  • Hallo,
    ich habe nen VW Bus,T3, und suche dafür ein Ladegerät.
    Hauptsächlich brauche ich es um die Batterien aufzuladen wenn ich vorher meine Luftstandheizung in Bertieb hatte.
    Habe ne 220 Volt Anlage mit zwei Batterien getrennt durch ein Trennrelai.
    Optimal wäre es wenn ich die Heizung laufen lasen könnte und die Batterien gleichzeitig geladen werden.


    Die Heizung hat 30Watt und die Batterien haben pro Stück 68 Ampere.


    Worauf sollte ich Achten und hätte jemand nen Konkreten Vorschlag


    Vielen lieben Dank im vorraus
    Gruss
    Wolfgang

  • hallo


    weil du es so besonders betonst:
    nimmst du an es wird oft vorkommen dass die standheizung auch bei 230volt anschluss in betrieb ist? was hat die ungefähr für eine stromaufnahme?


    lg
    g

  • Hi Abo,
    ja mache ich.
    Der Sinn der Sache ist halt das ich das Ladegerät zum füllen der Batterien, wenn ich die mit der Heizung schon Platt gemacht habe, nehme und Paralel die Heizung laufen lassen kann.




    Hi Martin,
    sieht gut aus werde ich mir mal genauer ansehen


    Danke Euch beiden und schönes Wochenende
    Gruss
    Wolfgang

  • Zitat von Wolfgang G.

    Hi Abo,
    ja mache ich.
    Der Sinn der Sache ist halt das ich das Ladegerät zum füllen der Batterien, wenn ich die mit der Heizung schon Platt gemacht habe, nehme und Paralel die Heizung laufen lassen kann.


    hallo


    schon mal drüber nachgedacht ein echtes netzgerät zum versorgen der 12 volt verbraucher am stand bei 230volt anschluss zu verwenden


    dann kann das ladegerät ungestört die batterien aufladen ..


    netzgeräte gibts um einen appel und ein ei in der stärke die die heizung braucht


    lg
    g

  • Hi Abo,
    bitte erkläre mir das mal als wenn ich fünf Jahre alt wäre. :D


    Ich habe so gut wie keine Ahnung von Elektrik.


    Danke Dir schönen Sonntag noch


    Gruss
    Wolfgang

  • Zitat von Wolfgang G.

    Hi Abo,
    bitte erkläre mir das mal als wenn ich fünf Jahre alt wäre. :D
    Ich habe so gut wie keine Ahnung von Elektrik.


    hallo


    gerne, heute n8 oder morgen
    bin ein bisserl im stress wegend er wahlen bei uns heut ...


    lg
    g

  • Hallo Wolfgang,


    ich würde Dir auch ein Ladegerät mit IUoU-Kennlinie empfehlen.
    Dass, was Martin oben verlinkt hat wäre die billigere "Fernost"-Variante, wenn es teurer werden darf, dann würde ich zu Waeco (Mobitronic) raten, oder zu Votronic. Mit letzteren Geräten habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Was ist bei allen Ladegeräten empfehlen würde wäre der jeweils optional erhältliche Temperatursensor für die Batterie.


    btw, weil sich das oben so anhört: Wenn 230 V vorhanden sind, dann würde ich nicht damit warten, bis die Batterie leer ist, sondern sofort (also schon bei voller Batterie) das Fahrzeug (mit Ladegerät) anschließen, denn die oben genannten Ladegeräte arbeiten dann als "Netzgerät"

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von Wolfgang G.

    Hi Abo,
    bitte erkläre mir das mal als wenn ich fünf Jahre alt wäre. :D


    guten morgen


    WENN du tatsächlich länger zeit am fleck an 230volt stehst und nennenswerte 12volt verbraucher hast ist es möglich und zweckmässig diese verbraucher NICHT über ein ladegerät welches "nebenbei" die batterien nachlädt zu betreiben, sondern mittels eines relais die gesamten verbraucher bei 230volt anschluss über ein simples netzgerät zu betreiben.


    vorteile:
    - einfaches netzgerät ist billiger als stärkeres ladegerät
    - netzgerätversorgung des aufbaus schont die aufbaubatterien, diese werden dabei nicht ständig durch die sich änderenden spannungen verwirrt
    - zusätzliche redundanz ist gegeben, egal welches der beiden geräte kaputt ist, mit ein paar zusätzlichen handgriffen hast du strom im aufbau wenn 230volt vorhanden sind


    nachteile:
    eigentlich kaum welche, ein bisserl schaltaufwand, ein relais 230volt. in summe wohl 5,- oder so. und das netzteil halt, aber dafür kannst ja das ladegerät schwächer dimensionieren


    ein (stabilisiertes) netzgerät kostet je nach leistung
    ca 5 ampere -> ca. 15,- (ebay Artikelnummer: 350101117225)
    ca 10 ampere -> ca. 30,- (ebay Artikelnummer: 200256322523)
    ca 25 ampere -> ca. 55,- (ebay Artikelnummer: 150295685868)
    ca 50 ampere -> ca 110,- (ebay Artikelnummer: 160283837318)
    jeweils zuzüglich versand


    wenn also deine verbraucher an 230volt immer von einem netzgerät gespeist werden steht die volle ladeleistung deines ladegerätes zum laden der batterien zur verfügung


    LG
    g


    PS:
    ich selbst werde das bei mir auch so schalten
    ich verwende ein 40A netzteil - damals gekauft um 130,- :( - zum betrieb aller aufbauverbraucher, derweilen kann das 25A CTEK in ruhe die batterien vollmachen ..


    lg
    g

  • Zitat von abo

    [
    guten morgen


    WENN du tatsächlich länger zeit am fleck an 230volt stehst und nennenswerte 12volt verbraucher hast ist es möglich und zweckmässig diese verbraucher NICHT über ein ladegerät welches "nebenbei" die batterien nachlädt zu betreiben, sondern mittels eines relais die gesamten verbraucher bei 230volt anschluss über ein simples netzgerät zu betreiben.


    vorteile:
    - einfaches netzgerät ist billiger als stärkeres ladegerät
    - netzgerätversorgung des aufbaus schont die aufbaubatterien, diese werden dabei nicht ständig durch die sich änderenden spannungen verwirrt......


    Hallo Abo,


    sofern das Ladegerät ausreichend dimensioniert ist, hat es aus meiner Sicht keine Nachteile, auf ein zusätzliches Netzgerät zu verzcihten. Die üblichen Ladegeräte liefern meist 15A oder auch mehr. Diese 15A werden aber nur in seltenen Fällen benötigt, da die Akkus meist ja nur nachgeladen werden. Sofern man bei diesem Laden dann auch noch Verbraucher betreibt, so wird halt ein Teil der Leistung des Laders für die Verbraucher abgezwackt. Der einzige Effekt ist halt, dass die Ladung etwas länger dauert. Befindet sich das Ladegerät schon in der Spannung-kontrollierten Phase, so liefert halt der Lade etwas mehr Strom (für die Verbraucher) und gut ist es. Dabei treten aber keine schwankenden Spannungen auf, die Akkus verwirren können.


    Ein zusätzliches Netzgerät erhöht zwar die Redundanz, ist aber sicherlich nicht billiger als nur ein Lader, der dafür etwas mehr Leistung liefert.


    Besten gruß


    HWK

  • Zitat von hwk


    ....Befindet sich das Ladegerät schon in der Spannung-kontrollierten Phase, so liefert halt der Lade etwas mehr Strom (für die Verbraucher) und gut ist es. Dabei treten aber keine schwankenden Spannungen auf, die Akkus verwirren ...


    hallo


    kommt sehr auf den lader an


    bei modernen ladern prüft das ladegerät zwischen den einzelnen ladephasen wie sich die batteriespannung verhält. je nachdem wie rasch diese absinkt folgen die entsprechenden weiteren ladephasen



    zitat: " ...Kontrollmessung
    Der Ladevorgang wird kurz unterbrochen, und es erfolgt eine Kontrollmessung der Batteriespannung. Bei zu schnellem Absinken der Batteriespannung handelt es sich wahrscheinlich um eine schadhafte Batterie...."


    quelle:
    http://www.ctek.com/DE/MULTI-XS-25000.aspx?p=characteristics



    aber auch bei alten herkömmliche lader ist der betrieb von verbrauchern paralell zu aufzuladenden batterien nicht die optimale lösung.


    lg
    g

  • Hallo Abo,


    bei diesem Lader gebe ich Dir vollkommen Recht; aber das Teil ist eigentlich nur zum Laden von Autobatterien geeignet und nicht als Lader für Wohnmobile oder Boote. Die hier gebräuchlichen Lader wie Waeco, Mobitronic, Votronic etc. liefern in der zweiten PHase eine Konstantspannung, die (sofern der Maximale Strom nicht überschritten wird) unabhängig vom Strom ist.


    Bisher sind wir - trotz z.T. recht tief entladenen Akkus fast immer mit einer Ladezeit von kleiner 10 Stunden ausgekommen (440 Ah und 40 A-Lader). Dieser CTEK Lader ist sicherlich eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Lader aber ob der Aufwand hier gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen.


    Besten Gruß


    HWK

  • Vielleicht kann man mit der ausgefeiltesten Ladetechnik noch das letzte % aus der Batterie rausholen,aber ob es das alles wirklich im Alltag bringt?
    In der alten Kabine hatte ich eine 140Ah Moll Solarbatterie und ein 20A Schaltnetzteil mit 14,1V constant und Strombegrenzung. Das alles hat 10Jahre klaglos funktioniert und die Batterie hatte danach noch 100Ah.
    Was will man mehr?
    Für das Schaltnetzteil habe ich mal 20 DM auf der Hobbytronic bezahlt :)

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
    all.jpg

Jetzt mitmachen!

Mit einem Benutzerkonto kannst du das womobox Forum noch besser nutzen.
Als registriertes Mitglied kannst du:
- Themen abonnieren und auf dem Laufenden bleiben
- Dich mit anderen Mitgliedern direkt austauschen
- Eigene Beiträge und Themen erstellen