An die Alkoven-Längsschläfer

  • Ich hab zwar noch nie in einem Alkoven geschlafen, aber schon in unzähligen Zelten und Höhlen und ähnlichem. Und ich muss sagen ich bin eher der, der den Kopf zur Öffnung will, wobei das ja auch nicht so große Probleme bereitet, wenn man ebenerdig einsteigt.


    Mein Tipp: Probier's doch einfach aus. Wenn ich mir nicht vorstellen kann wie hoch oder in welcher Form ich was am liebsten hätte, baue ich immer ein improvisiertes Modell aus Bierkisten, Möbeln und Textilien und teste.


    Was die Verengung nach vorne angeht, das stell ich mich ein bisschen ungemütlich vor. Mein Bett ist genau andersrum. An den Füßen ist es schmal und im Kopf und Schulterbereich sehr breit. Das hat sich bei uns schon im letzten gut bewehrt, da hat zu zweit im Fußbereich nen Meter Breite locker gereicht, während oben im Kopfbereich die 130 fast zu eng waren.

  • Hoi zämä


    Zitat von PeterK

    Zu Deiner Harzberechnung: Du verwendest ja sicher mehrere Lagen Glasgewebe ... die bringen die Dicke, nicht das Harz. Ich hab zwar noch keine so großen Objekte laminiert, denke aber, dass 50kg Harz locker ausreichen müßten - aber bestimmt haben hier im Forum einige User entsprechende Erfahrungen, da würde ich mal extra anfragen.


    Mir hat ein technischer Berater eines Harz-Lieferanten gesagt, bei Handlaminieren braucht man pro mm Dicke 2kg Harz... :shock: ...bei Unterdruck-laminieren (Laminieren, Folie drüber und Vakuumpumpe anschliessen...rudimentär ausgedrückt) etwa 1kg...
    Nach Deinem Einwand hab ich im Netz gesucht und die Formel "Gewicht der Glaseinlage mal 3 = Gewicht des Harzes" für Handlaminieren gefunden...unten die Formel für eine 3mm-Schicht (Für ganzen Bericht auf Bild klicken):


    Das ergäbe dann doch wieder 270kg...


    Danke nochmals für alle Beiträge, nur weiter so, Ihr helft mir ungemein!


    Zur Alkovenhöhe muss ich noch sagen, dass oberhalb der Matrazze mindestens 1,05m frei ist. Das wirkt schon recht luftig, denn das hab ich in meiner jetztigen Kabine auch.
    Aber natürlich probiere ich es noch genau aus, wie mangiari (790 Beiträge in 13 Monaten... :shock: ...bist Du ne Quasselstrippe... :lol: ) geraten hat.


    Gruss und schöne Festtage wünscht


    Picco

  • Hoi zämä


    Nachdem ich über die Festtage Zeit hatte setze ich nun das Ergebniss nochmals hierrein:
    Die Nase wurde nun länger und der Innenraum etwas höher, damit ich mir beim Aufstehen (oder eher aufsitzen) nicht den Kopf demolier. (Auf den Bildern ist die Nasszelle noch nicht an die neue Höhe angepasst)
    Das Dachfenster wurde in die Waagerechte versetzt und die seitliche Anschrägung sowie die Fenster sind nach vorne gerückt.
    Ebenfalls erhöht wurde die Bodenplatte, damit eine Klapptreppe eingeschoben werden kann. (Nasszelle noch nicht angepasst)
    Ansonsten dürfte es schon ziemlich brauchbar sein, denke ich.




    Was meint ihr?


    Gruss vom ewigen Planer


    Picco

  • Hi Picco,


    so, Dein Posting ist zwar schon etwas her, aber ich bin erst jetzt aus dem Urlaub zurück und will auch noch was schreiben. ;)


    Deine Zeichnung gefällt mir soweit, nur frage ich mich, wie Du die obere Rundung der Alkovennase hinbekommen willst. Wäre es nicht einfacher (und stabiler) hier gerade zu bauen? Auch die kleine Abschrägung im Boden hinten halte ich für fraglich. So klein, wie die ist, müsste man die doch auch weg lassen können, oder?



    Edit: Dies war Posting Nr. 1000

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hi, Picco,


    ich wußte doch, das da noch etwas war, auf das ich antworten wollte... Du hast den Alkoven jetzt erheblich verlängert, hast also vor dem Kopf extrem viel Platz. Schlage doch einmal in Deinem 2. Bild einen Viertelkreis nach oben mit Mittelpunkt Hüfte und Radius Abstand Hüfte/Schädeldecke. Dann wirst Du merken, daß sooo viel zusätzliche Länge nicht notwendig ist.
    Andererseits bedeutet jede Alkovenverlängerung beim Fahren zusätzliche schwingende Masse, die zudem noch an einem langen Hebelarm (nämlich der Alkovenkänge) sitzt. Das erhöht die Nickneigung des Fahrzeugs und führt zu verstärkter Belastung des Wandmaterials, insbesondere am Übergang Kabine/Alkoven.


    Ich würde die Länge also wieder soweit reduzieren, daß dir Kabine gerade dem genannten Viertelkreis umschließt...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    vierter Sept.-Samstag (23.09.2023): Weinprobe in den Weinbergen

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Zitat von Krabbe

    ...Dies war Posting Nr. 1000

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Womobox-Guru - und nicht zuletzt dem Forum, daß es so aktive Mitglieder hat! Ich hatte schon gedacht, daß Du Dich noch so kurz vor dem (Zwischen-)Ziel von HWK überrunden läßt...


    Liebe Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

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    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Die kleine hintere Abschrägung würde ich auch weglassen. In der Praxis bringt die nicht viel, schränkt aber die Nutzung des Stauraums erheblich ein.

  • Hi Picco,
    Hatte bei meinem Aufbau die gleichen Gedankenspiele.
    Mein Alkofen ist allerdings l-b-h 2300x2120x950.
    Bevorzugt schlafen wir auch mit dem Kopf zum Wohnraum aber auch andersrum, je nach dem wie wir reinfallen :D .
    Mit dem Kopf zum Wohnraum können wir auch aus dem Dachfenster schaun. (Ich seh den steeerrnen himmel, steeerrnen himmel, ohoooo..)
    Das Dachfenster auf jeden Fall in eine gerade Fläche und weg vom Staudruck dess Fahrtwindes.
    Die Seitenfenster vielleicht etwas tiefer und etwas weiter nach vorne.
    Fenster direkt am Gesicht ist auch nicht schön, denn wenns zieht ziehts.
    Die vordere untere Schräge würde ich wegfallen lassen. Der Stauram bringt nix und du ziehst dir nur unnötig Luft zwischen Kabine und Fahrzeug und dann pfeift es.


    Zum Thema Windwiderstand:
    Deine Geometrien schauen schön aus aber:
    Wand bleibt Wand bei diesen Dimensionen.


    Eine kleine (naja) Anregung von meinem Aufbau.

    grüße
    robert
    wenn man was selber macht weiß man wenigstens wer da rumgepfuscht hat ;)

  • Hoi zämä


    Da freut man sich, die eierlegende Wollmilchsau erschaffen zu haben und dann dies! 8)


    Zitat von Krabbe

    ...soweit, nur frage ich mich, wie Du die obere Rundung der Alkovennase hinbekommen willst. Wäre es nicht einfacher (und stabiler) hier gerade zu bauen? Auch die kleine Abschrägung im Boden hinten halte ich für fraglich. So klein, wie die ist, müsste man die doch auch weg lassen können, oder?


    Das Dach soll Mittels Glasfasermatte, Epoxy und PU-Isolation laminiert werden, am Rand so 5-10cm über die Oberkannten der senkrechten Sandwichplatten gezogen. Auf diese Art ist mit dem entsprechenden Aufwand beinahe jede Form möglich...
    Die kleine Abschrägung hinten ist im Kopf schon lange weg, aber ich hab sie vergessen zu ändern... :cry: ...hab die 40 halt schon hinter mir...
    Ursprünglich stammt sie nicht vom Offroadfahren mit Kabine (das ist eh nicht möglich...), sondern von der Vorschrift, dass die Rückleuchten nach oben in einem 15° ansteigenden Winkel komplett sichtbar sein müssen und die jetztige Lage der Rückleuchten dann diese Form erzwingen.
    Da ich aber sowiso eine breitere Pritsche bauen muss kann ich die Leuchten einfach entsprechend tiefer setzen, womit sich das erledigt hat.


    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Hi, Picco,


    ich wußte doch, das da noch etwas war, auf das ich antworten wollte...


    Jaja, auch Du hast die 40 hinter Dir, gibs zu! :twisted:


    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Du hast den Alkoven jetzt erheblich verlängert, hast also vor dem Kopf extrem viel Platz. Schlage doch einmal in Deinem 2. Bild einen Viertelkreis nach oben mit Mittelpunkt Hüfte und Radius Abstand Hüfte/Schädeldecke. Dann wirst Du merken, daß sooo viel zusätzliche Länge nicht notwendig ist.
    Andererseits bedeutet jede Alkovenverlängerung beim Fahren zusätzliche schwingende Masse, die zudem noch an einem langen Hebelarm (nämlich der Alkovenkänge) sitzt. Das erhöht die Nickneigung des Fahrzeugs und führt zu verstärkter Belastung des Wandmaterials, insbesondere am Übergang Kabine/Alkoven.


    Guter Einwand! Werd's nochmal überdenken.


    Zitat von Sven Strumann

    Die kleine hintere Abschrägung würde ich auch weglassen. In der Praxis bringt die nicht viel, schränkt aber die Nutzung des Stauraums erheblich ein.


    Antwort siehe oben bei Krabbe


    Zitat von roadrunner

    Das Dachfenster auf jeden Fall in eine gerade Fläche und weg vom Staudruck dess Fahrtwindes.
    Die Seitenfenster vielleicht etwas tiefer und etwas weiter nach vorne.
    Fenster direkt am Gesicht ist auch nicht schön, denn wenns zieht ziehts.
    Die vordere untere Schräge würde ich wegfallen lassen. Der Stauram bringt nix und du ziehst dir nur unnötig Luft zwischen Kabine und Fahrzeug und dann pfeift es.


    Hast recht! Das Dachfenster ist jetzt schon in die Ebene gerutscht und bekommt einen "Spoiler" vorne, auch wegen dem Winddruck. Die Seitenfenster werd ich dann einsetzen, wenn's soweit ist. Vorteil "meiner" Position ist sicher die grössere unverletzte Sandwichplattenfläche im statisch stärker beanspruchten Bereich hinter den Fenstern.


    Zitat von roadrunner

    Zum Thema Windwiderstand:
    Deine Geometrien schauen schön aus aber:
    Wand bleibt Wand bei diesen Dimensionen.


    Na ja, schau meine jetztige Wand an (Aventar) und schau an was ich bauen will...da ist im Aventar die Eigernordwand und in Planung ein kleiner sanfter Hügel... 8) Ich glaub schon, dass das einen Unterschied macht!


    Gruss


    Picco


    PS: Toll, diese verschiedenen Gedanken! So kommt man weiter! Danke :!:

  • HalliHallo


    Die Alkoven Fenster wurde ich so hoch wie möglich machen. Weil man schön raus sehen kann und nicht gleich jeder herreinschaut. Man hat dann im untern Beeich noch Intimsphäre" :wink:



    Zur Hintern Anschrägung, die würde ich je nach benötigtem Böschungswinkel stärker anschrägen oder gleich weg lassen .



    Dein Plan die Dachfenster mit einem "Spoiler" zu versehen find ich gut. Wegen dem Wind eben und andererseits auch als Astabweiser. Hab auch alles auf dem Dach so geschützt :lol:



    Zur Alkovenhöhe brauchst Du über einen Meter ? Wenn man aufrecht sitzen Kann ist das gut, aber mehr ?




    Bewundere noch dein Programm....

    .





    ***

  • Hoi zämä


    Zitat von Ragnhild

    Zur Alkovenhöhe brauchst Du über einen Meter ? Wenn man aufrecht sitzen Kann ist das gut, aber mehr ?


    Wenn ich auf dem Boden sitze bin ich noch immer 97cm hoch :lol: , die Matrazze braucht auch noch was und 5cm Luft oben ergeben ein deutlich besseres Raumgefühl...hatte beim Totota Hiace-Camper nur noch 2cm über dem Kopf, das ist schon nicht mehr angenehm.


    Zitat von Ragnhild

    Bewundere noch dein Programm....


    Das Programm alleine kann's nicht, da brauchts noch einen echten Kerl an der Maus! 8)


    Gruss


    Picco, der's alleine ohne Programm auch nicht kann...

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