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Verkauf GFK-Wohnkoffer - ERLEDIGT

  • UnimogAndre
  • 2. Mai 2006 um 19:36
  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 2. Mai 2006 um 19:36
    • #1
    Zitat

    Wegen der Umstellung auf eine containerbasierte Lösung verkaufen wir
    unseren GFK-Wohnkoffer.

    Baujahr: 1988
    Untergestell passend für Unimog 1300L
    Der Koffer kann denke ich aber auch vom Gestell gelöst werden und auf
    andere Fahrzeuge montiert werden.

    Hersteller: VARIOmobil Fahrzeugbau

    Länge: 3,15 m
    Breite: 2,20 m
    Höhe: ca. 2,15 m
    Wandstärke: 47 mm

    Der Koffer ist auf dem Dach mit Alu-Tränenblech ausgelegt und hat eine
    Reeling, um ggf. Staukisten zu befestigen.
    An der Stirnseite befindet sich ein großes Panoramafenster, an den Seiten
    und hinten normale Fenster. Alle Fenster sind mit Moskitogitter und alukaschiertem Rollo.
    Die Innenausstattung ist aus Holz und maßgefertigt. Sehr viel Stauraum in
    Schubladen und Schränken. Die Sitzbänke und der Tisch sind mit wenigen
    Handgriffen zu einer großen Liegefläche umbaubar. Unter der Sitz- und
    Liegefläche ist ein großer, von außen zugänglicher Stauraum. Im Innenausbau
    ist ein stabiler Tresor versteckt. Die "Küchenzeile" verfügt über eine
    Spüle und einen 3-flammigen Gaskocher.
    Am Koffer kann ein Galgen eingehängt werden, mit dem mittels Kettenzug ein
    Ersatzrad am Heck angebaut oder ein zweites Rad auf das Dach gehoben werden
    kann.
    An der Front ist ein Durchgang zum Fahrerhaus inkl. Faltenbalg. Unter dem
    Koffer sind abschließbare Stauplätze für 2 x 2 20l Kraftstoffkanister
    angebracht.

    Der Neupreis für den Rohbau betrug "damals" 12.800 DM.
    Der Preis ist Verhandlungssache und abhängig davon, was von der Ausstattung
    übernommen werden soll.
    Der Koffer ist im Moment abgesetzt.

    Standort: Niederrhein

    Alles anzeigen

    Der Verkauf hat sich jetzt leider vorerst erledigt!
    Durch einen Unfall ist der Koffer beschädigt worden. Das Schadenausmaß ist noch nicht ganz bekannt, aber ich hoffe, daß noch etwas zu retten ist.

    Einmal editiert, zuletzt von UnimogAndre (28. Mai 2006 um 09:20)

  • Fritz
    Experte
    Beiträge
    168
    • 3. Mai 2006 um 20:54
    • #2

    Moin!

    Den Koffer brauche ich zwar nicht, aber mich interessiert wie du den Unimog umrüsten wirst für Containertransport.

    Fritz

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 5. Mai 2006 um 04:55
    • #3

    Moin Fritz!

    Den Unimog brauchen wir im Winter, um in den Wald zu fahren. Mit so einem großen Koffer ist das denkbar schlecht ;)
    Daher wollen wir einen BW Alu-Shelter aufsetzen.
    Mit wäre zwar lieber, den GFK-Koffer weiter zu nutzen, weil er einfach viel komfortabler ist, aber es ist viel zu aufwändig und zu teuer, 2 x im Jahr zum TÜV zu rennen, um den Unimog umtragen zu lassen, nur weil dann Koffer oder Ladefläche montiert sind.
    "LKW mit Wechselaufbau" will mir der TÜV nicht eintragen, da der Grundrahmen mit ein paar Schrauben befestigt ist.

    Gruß, Andre

  • Questman
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.125
    • 5. Mai 2006 um 13:11
    • #4

    Halo André,

    vielleicht ist das hier brauchbar für euch.
    US Army Funk Shelter
    Ist doch ne ähnliche Bauweise wie die BW Alu-Shelter Kabinen, nur wohl etwas kleiner. ;)

    Gruß Ralf

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 5. Mai 2006 um 13:32
    • #5
    Zitat von UnimogAndre

    .....um den Unimog umtragen zu lassen, nur weil dann Koffer oder Ladefläche montiert sind. "LKW mit Wechselaufbau" will mir der TÜV nicht eintragen.....

    Vielleicht hilft es, mal den TÜV zu wechseln.... es gibt ja keine Vorschrift, dass Du unbedingt das beim örtlichen Tüv machen mußt....

    Die zweite Möglichkeit wäre, den ganzjährig als LKW zuzulassen und die Kabine als Ladung zu fahren..... oder ist das von der Versicherung usw her zu teuer?

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 5. Mai 2006 um 14:19
    • #6
    Zitat

    Vielleicht hilft es, mal den TÜV zu wechseln.... es gibt ja keine Vorschrift, dass Du unbedingt das beim örtlichen Tüv machen mußt....

    Da wird jeder TÜV nicht mitspielen.
    Ein Wechselaufbau muß ohne Werkzeug wechselbar sein, das ist das Problem.


    Der US-Shelter ist ja putzig. :wink:
    Danke für das Angebot, aber der ist in der Tat zu klein.
    Ich suche einen Dornier oder Zeppelin Container, die mit 2,90 Länge.

  • Abgemeldeter User
    Gast
    • 5. Mai 2006 um 21:00
    • #7
    Zitat von UnimogAndre

    ...Ein Wechselaufbau muß ohne Werkzeug wechselbar sein, das ist das Problem....

    Hmmmm....dann mußt Du die Befestigung umbauen. Wie wäre es denn mit 4 konischen Zapfen, die in entsprechende Führungen am Rahmen fallen....damit wäre die seitliche Verschiebbarkeit abgedeckt. Es gehen aber auch Winkellaschen am Hilfsrahmen der Kabine, die rechts und links neben den Rahmen greifen und damit die Kabine gegen Auswandern sichen.

    Um das Ding so zu fixieren, dass es nach oben nicht weg kann, na ja, da nimmst Du einen M 20 Bolzen, schiebst den von unten durch eine geschickt am Rahmen angebrachte Lasche mit entsprechendem Loch, vielleicht ein 22er Loch in einem 25mm Grobblech, stülpst da einen Konus vor den Schraubenkopf, der sich in dem Loch festsetzt und sich da zentriert. Als Gegenstück kommt an den Hilfsrahmen eine festgeschweißte Mutter. Auf den Bolzenkopf wird ein 10 oder 15 cm langes Stück 20mm Vierkantrohr geschweißt, so dass Du Kraft von Hand drauf ausüben kannst. Das ziehst Du an und fixierst diesen Vierkant mit irgendwas, z.B. mit nem Bolzen und nem Splint, so dass er sich nach anziehen und fixieren nicht mehr bewegen kann. Davon machst Du je eins vorn und hinten, das dürfte sicher halten.
    Die selben Zapfen und die Muttern machst Du auch an die Pritsche für den Winterbetrieb, fertig ist die Laube und der Tüv ist glücklich.

    Die Geschichte ist die Grundidee, die Du nach Anforderung und Maßverhältnissen am Rahmen und den Aufbauten variieren kannst, am besten sprichst Du vorher mit dem TÜV-Menschen, und wenn keiner bei Dir im TÜV dazu bereit ist, such solange, bis Du einen Gesprächspartner bei ner anderen Niederlassung findest.

    Eine Schlosserei mit einer vernünftigen Drehbank und einem Wigg- oder Schutzgas-Schweißgerät und einem, der damit umgehen kann, sollte das ohne Probleme schaffen.

  • Krabbe
    womobox-Guru
    Beiträge
    3.018
    Wohnort
    Wetteraukreis (Hessen)
    • 7. Mai 2006 um 18:02
    • #8

    Hi UnimogAndre,

    also, mein TÜV meinet sogar, daß ich doch einfach die Kabine mit ein paar Schrauben durch den Boden im Rahmen verschrauben hätte können. Und zur abgrenzung zu Ladfung wollte er sogar eine verschraubte Verbindung haben. Und das für Wechselaufbau!
    Meld Dich mal per PN, ich nenn Dir dann den TÜV-Prüfer. Bei dem solltest Du Deinen Mog ohne Probleme zum Wechselaufbau eingetragen bekommen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Ragnhild
    womobox-Halbgott
    Beiträge
    821
    • 7. Mai 2006 um 23:03
    • #9
    Zitat von UnimogAndre

    Da wird jeder TÜV nicht mitspielen.
    Ein Wechselaufbau muß ohne Werkzeug wechselbar sein, das ist das Problem.

    Da muß ich auch mit einhacken....

    Bei uns ist eigetragen ... LKW offener Kasten.... wahlweise mit aufsetzbarem Ladekasten ( der Wohnkabine) . Und die WoKa ist mit dem Untergestell verschraubt.

    .


    ***

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 8. Mai 2006 um 05:06
    • #10

    Moin zusammen...

    Das Problem an der ganzen Geschichte ist, daß ich den Koffer nicht einfach auf die Pritsche setzen kann. Das wäre das geringste Problem.

    Koffer und Pritsche haben einen unterschiedlichen Unterbau (3-Punkt Spinne) die aber beide die selben Aufnahmen auf dem Fahrzeugrahmen haben.
    Der Kofferunterbau ist etwa 5-10 cm niedriger als die Pritsche.

    Gruß, Andre

  • Krabbe
    womobox-Guru
    Beiträge
    3.018
    Wohnort
    Wetteraukreis (Hessen)
    • 8. Mai 2006 um 09:06
    • #11

    Hi,

    ja und? ich versteh Dein Problem immer noch nicht. Es gibt doch genug Pick-Ups, die auch zum aufsatteln Ihrer Wohnkabine die Ladefläche runternehmen. Oder bei Bimobile: Die bauen die Pritsche weg. Du bekommst aber auf Wunsch eine Pritsche, die Du draufbauen kannst.
    Ich denke, daß sich auch für Dein Problem ein TÜV-Prüfer finden läßt. Dann mußt Du im zweifellsfall halt zweimal hinfahren, in beiden Fahrzeugzuständen. Einmal mit aufgesetzter Pritsche und einmal mit aufgesetzter Ladefläche.
    Wobei bei mir die original-Pritsche auch nicht mehr vorhanden ist. Sie ist aber nie ausgetragen worden und die original Maße sind auch noch eingetragen. Also stände einem Rückbau nichts mehr im Wege.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 8. Mai 2006 um 19:01
    • #12
    Zitat

    Es gibt doch genug Pick-Ups, die auch zum aufsatteln Ihrer Wohnkabine die Ladefläche runternehmen. Oder bei Bimobile: Die bauen die Pritsche weg. Du bekommst aber auf Wunsch eine Pritsche, die Du draufbauen kannst.

    Richtig, aber erfolgt dieser Umbau ohne Werkzeug?

    Mein Tüffi behauptet, daß ein Wechselaufbau nur dann als solcher gilt, wenn der Wechsel ohne Werkzeug durchführbar ist.
    Sobald also eine Schraube im Spiel ist, ist es kein Wechselaufbau mehr.


    Ragnhild
    Ist die Ladefläche bzw. der Wohnkoffer jeweils fest auf das Fahrgestell aufgeschraubt?
    Das heißt: ist ein Wechsel nur durch Lösen von Schrauben möglich?
    Oder wird der Koffer auf die Ladefläche geschraubt?

    Die Bezeichnung "LKW, offener Kasten, wahlweise mit Wohnaufbau" gefällt mir gut. Vielleicht bekomme ich den Tüffi in diese Richtung gebogen bzw. ich gehe mal zu einer anderen Prüfstelle.

    Gruß, Andre

  • tce
    Junior
    Beiträge
    52
    Wohnort
    Sinsheim
    • 9. Mai 2006 um 08:29
    • #13

    Also mein Tüv hat auch keine Bedenken gehabt gegen eine wahlweise Nutzung als LKW oder womo.
    Kabine iss verschraubt mit 4 mal M14 Sechskant


    http://www.bulliforum.com

  • Mister.V
    Frisch-dabei
    Beiträge
    3
    • 9. Mai 2006 um 18:21
    • #14
    Zitat von UnimogAndre

    Richtig, aber erfolgt dieser Umbau ohne Werkzeug?

    Mein Tüffi behauptet, daß ein Wechselaufbau nur dann als solcher gilt, wenn der Wechsel ohne Werkzeug durchführbar ist.
    Sobald also eine Schraube im Spiel ist, ist es kein Wechselaufbau mehr.


    Die Sache mit dem Werkzeug ist sicherlich völliger Blödsinn! Ich habe im Herbst /Winter ein neues Fahrgestellt (Citroen Jumper) gekauft und darauf meine vorhandene Absetzkabine von Bimobil im Wechsel mit einer Absetzkabine von Maeder (Kühlkofferumbau) montiert. Beides sitzt auf dem alten Wechselrahmen von Bimobil der auf meinem alten Ducato montiert war. Natürlich hat da nix richtig gepasst und alles mußte vom Schlosser passend gemacht werden, trotzdem hat der TÜV keine großen Probleme gemacht und alles wieder als LKW mit Wechselaufbau eingetragen. Die Kabinen sind jeweils mit 4 Schrauben M14 mit dem Wechselrahmen verschraubt, ohne Werkzeug geht da gar nix!!! Im Gegenteil, das einzige was der TÜV-Mensch bemängelt hat waren die Original Bimobil Verschraubungen (eine Art Hülse mit Gewinde) die man relativ leicht mit einem durchgesteckten Schraubendreher lösen konnte. Als ich dann mit 4 gewöhnlichen M14er Schrauben kam war er ganz begeistert und hat alles eingetragen ;) Also alles eine Frage des TÜV-Prüfers, die sehen sowas ohnehin meistens zum ersten Mal und wenn man denen alles schön erklärt und das ganze einen stabilen Eindruck macht sind die zufrieden.

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 10. Mai 2006 um 12:14
    • #15

    Interessant ...

    Nun, mit den neu erworbenen Kentnissen werde ich die nächsten Tage mal bei einem anderen TÜV aufschlagen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

  • Leerkabinen-Wolfgang
    Administrator
    Beiträge
    6.079
    Wohnort
    Rheinhessen, Bodenheim
    Wohnkabine
    Sonstiges
    • 10. Mai 2006 um 12:58
    • #16
    Zitat von UnimogAndre

    Interessant ...

    Nun, mit den neu erworbenen Kentnissen werde ich die nächsten Tage mal bei einem anderen TÜV aufschlagen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden!


    Würd' mich freuen, wenn die Forumsantworten Dir helfen, den TÜVler zu überzeugen...

    Viel Erfolg
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    01.-03.05.2026: 25. Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (05.-08.06.2026): Weinfest - Stellplatz nicht nutzbar

    vierter Sept.-Samstag (26.09.2026): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplatz von Nov. bis Frühjahr 2026 wg. Umbau geschlossen! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • UnimogAndre
    Frisch-dabei
    Beiträge
    7
    • 11. Mai 2006 um 18:46
    • #17

    Heute war ich beim TÜV hier am Ort. Also eins muß ich sagen: die haben die Ruhe weg!
    Eine geschlagene 3/4-Stunde habe ich herumgesessen, bis sich dann jemand dazu bequemt hat, mir meine Fragen zu beantworten.
    Ergebnis: Fehlanzeige!
    Weder "LKW offen, wahlweise WoMo" noch "LKW mit Wechselaufbau".
    Wenn Wechselaufbau, dann nur mit Container-Locks o.ä.

    Tja, also morgen weiter zum nächsten TÜV...

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