The Green Dream Projekt / Krabbe stellt sein Projekt vor

  • Hallo Zusammen,


    ich bin der neue und komm jetzt wohl öfter. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an mich, ich war auf dem Forumstreffen im Mai mal kurz mit dem PKW da und hatte das eine und andere interessante Gespräch geführt.
    Im Forum aktiv war ich bisher nicht, aus Zeitgründen blieb es bisher immer nur beim lesen. Doch das soll sich nun ändern.


    Nach ca. einjähriger Planung habe ich nun „The Green-Dream Projekt“ gestartet, eine absetzbare Alkovenkabine auf eine umgebauten VW T4 Doka.


    Zeichnungen, wie ich mir das ganze Vorstelle findet Ihr hier:
    http://photos.yahoo.com/krabbavan


    Nach langer Suche bin ich inzwischen fündig geworden und habe das Basisfahrzeug erworben, eine 96er T4 Syncro Doka mit 2,5 l TDI in grün.


    Die Leerkabine habe ich bei Ormocar bestellt und sie soll diese Woche fertig werden,
    den Schlüssel zur Halle in der ich bauen kann bekomme ich hoffentlich heute abend,
    und die Paketboten werden froh sein, daß ich das meiste an Ausbaumaterial inzwischen habe und Sie nicht mehr in den 7. Stock hoch müssen um die bei Ebay erworbenden Dinge auszuliefern.


    Und die langen Winterabende sowie die Wochenenden im nächsten Halbjahr sowie die letzten Tage Resturlaub werde ich wohl in der Halle im, um oder unter der Leerkabine verbringen.


    Noch ein paar Details:


    Umbau der Doka zum „Tieflader“, Seitenkästen an der Pritsche aus Alu-Riffelblech.
    Aufbau der Kabine: 40 mm Sandwich (1,5 mm GfK, Schaum, 1,5 mm GfK), Kantenprofil an den Ecken extra verstärkt.
    Fenster Seitz S4 bzw. S5
    Möbelbau aus Birke-Multiplex in 4, 9, 12 u. 15 mm. Abgesetzt mit dunkleren Leisten und Profile, die auch gleichzeitig tragende Elemente werden.
    Technik: Stromversorgung siehe auch meinen entsprechenden Beitrag, 2x Kompressorkühlbox (1x im Fahrzeug, 1x in der Kabine), Heizung Trumatic C 3402, 2x 11 kg Gas, ca. 80 l Frisch- und 60 l Abwasser im beheizten Keller, ...


    Grüße an alle, Krabbe

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Krabbe, viel Erfolg!
    Mcih interessiert ja am meisten, womit Du Deine Zeichnungen für die Kabine gemacht hast. Das sieht sehr professionell aus.


    Gruß
    Niklas

    • Offizieller Beitrag

    Auch von mir viel Erfolg bei Deinem Traum-WoMo! Ich drück Dir die Daumen. 2,6m Bodenlänge und 2,25m Alkovenlänge - das klingt schon sehr gut! Hast Du schon einmal abgeschätzt, auf welches Kabinengewicht Du kommen wirst?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • @ Niklas


    Gezeichnet ist das ganze weniger profihaft. Das ganze ist mit MS-Visio gemacht (Ex Visio Technical). Nennt sich zwar auch 2-D CAD ist aber eher dafür gedacht Ablaufdiagramme u. ä. zu erstellen. Man kann aber halt auch begrenzt damit zeichnen.


    Lothar
    werd ich hoffentlich haben. Aber da es nach 2 Busausbauten mein 3. Eigenausbau ist denke ich mal das wird schon.


    @ Leerkabinen-Wolfgang


    Die nackte Kabine mit Tür, ohne Fenster wird so zwischen 400 u. 450 kg wiegen.
    Beim "Kampfgewicht" mit vollen Wassertanks und 2x 11kg Gas in Aluflasche will ich unter 800 kg bleiben (ca. 200 kg Möbelbau, 100 kg Wasser, 35 kg Gas und 50 kg Technik. )
    Damit müßte ich dann mit 2805 kg zGG hinkommen.
    Wenn nicht muß ich noch ein wenig Geld Investieren und vom Seikel den Umbau auf 3100 kg durchführen lassen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe.
    Ohne Dich erschrecken zu wollen, aber - ich habe Zweifel bezüglich des geschätzten Fahrzeuggewichtes.
    Mein T 4 wurde erst durch die Kombination von Auflastung auf 3300 Kg und den Leichtbau der Kofferpritsche zu einem wirklich nützlichen Gefährt im Hinblick auf die verbleibende Zuladung.
    Die eingeschränkte Auflastbarkeit des T 4 - Synchro in Verbindung mit dem deutlich höheren Leergewicht hat mich zum Normalantrieb trotz möglicher Traktionsprobleme greifen lassen.
    Aus meiner Erfahrung verhauen sich die Leute oftmals ganz gewaltig bei der Kalkulation des am Ende herauskommenden Fahrzeuggewichtes. Schon die Absetzbarkeit der Kabine bedingt eine nicht zu unterschätzende Zunahme an Kilos gegenüber einem Festaufbau ( meine Kiste wiegt immerhin 1100 Kg ).
    Die Wahl einer Doppelkabine bedeutet im Normalfall auch, dass, anders als bei mir, mehr als nur 2 Personen reisen wollen. Auch das bedeutet : mehr Personen mit mehr Gepäck = mehr Gewicht.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass am Ende kein Auto vor Dir steht, in das ausser Dir als Fahrer niemand mehr einsteigen darf aufgrund ansonsten überschrittenen zul. Gesamtgewichtes.

    Gruss ; Klaus

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Krabbe,


    nur wenig über 2.8t? Das halte ich wie KlauDa für kaum hinzubekommen. Ich hatte ja auch schon überlegt, eine T5 DoKa als Basis für meinen Traum einzusetzen. Meine Kabine dürfte zwar irgendwo zwischen 3,4m und 3,9m lang werden, so daß ein direkter Vergleich schwer fällt, aber ich hätte selbst mit der 3,3t-Auflastung so meine Probleme gehabt und deshalb über eine fest mit dem T5 verbindbare Kabine auf eigener Achse (á la Heku CarCamp) nachgedacht, diese Idee aber zwischenzeitlich wieder verworfen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    • Offizieller Beitrag

    Suuuper, KlauDa, :D


    vielen Dank für den Hinweis! Von VW habe ich immer nur erfahren, daß ihnen solche Auflastungen bei keinem Ausstatter bekannt wären! Jetzt müßte man den T5 DoKa Synchro nur noch zum halben Preis, na gut, zu 3/4 des Preise bekommen :wink: , dann würden wir uns auch mit einer kürzeren Kabine zufrieden geben...


    Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinhessen
    Wolfgang C.

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Ihr habt Recht, das Gewicht ist wirklich das Problem.
    Aber vorerst sind wir noch zu 2. (und das soll noch etwas so bleiben). Daher hoffe ich mit den 2.8 t (knapp) hinzukommen. Und wenn nicht, wie gesagt, Seikel kann mein Fahrzeug auf 3.1 t Auflasten (Und das nicht nur auf dem Papier, da wird einiges getauscht). Dann hätte ich noch mal 300 kg, das sollte reichen.
    Und wenn nicht muß Plan B her: Ich verzichte erst mal auf Doka und nehme eine normale Pritsche und habe damit etwas Luft und muß dann noch mal Sparen und nach einer T5 Doka suchen.


    Aber eins ist mir auch klar. Beim Bau muß ich mit jedem Gramm geizen und werde ganz schön Herzklopfen haben, wenn ich das erste mal im ausgebauten Zustand auf die Waage fahre.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe.
    Laut Deiner Schilderung sind Doka und Leerkabine bereits gekauft.
    Für mich liest sich das so, als wolltest Du mit dem Ausbau beginnen, ohne konkrete Daten bezüglich der Gewichte von z.B. Wechselrahmen, Hubstützen, Befestigungselementen, Staukästen etc ermittelt zu haben.
    Dann fährst Du „mit Herzklopfen“ auf die Waage und lässt Dich mal überraschen. Klingt für mich abenteuerlich.
    Mehr noch der „Plan B“ = normale Pritsche.
    Das mag ja , ggf. nach Anpassung des Fahrzeugrahmens, bezüglich der Kabinenlänge noch passen. Was ist aber mit dem Alkovenmass ?
    Du hast das Ganze doch hoffentlich theoretisch = zeichnerisch am PC schon mal durchgespielt ?
    Als Alternative sähe ich bei Gewichtsproblemen eher eine DoKa mit Normalantrieb, aufgelastet auf 3300 Kg.
    Ich vermute, Du wirst trotz Leichtbau auf jeden Fall auf 3100 Kg beim Synchro gehen müssen, um eine zufriedenstellende Zuladung zu erreichen.
    Viel Glück beim Bau !

    Gruss ; Klaus

  • Hallo KlauDa,


    nein, ganz so blauäugig gehe ich dann doch nicht ran. Ich habe schon eine komplette Gewichtsberechnung mit Schwerpunktberechnung usw. gemacht. Und damit müßte es knapp mit 2,8 t und gut mit 3,1 t hinhauen.
    Nur ist das halt die Theorie. Wie es dann in der Realität aussieht ist dann ja doch Spannend. Zumal die Sache ja eine Gleichung mit vielen Unbekannten ist: Gewichtstoleranzen beim Holz, wieviel wiegen der Kleber und die Schrauben, war die Gewichtsannahme für den ganzen Kleinkram richtig, ...


    Und Plan B mit der Pritsche ist eher Fiktion und nur für den absoluten GAU angedacht. Wie gesagt, eigentlich sagen alle Berechnungen das es klappt.
    Und wenn nicht wäre die Pritschenlösung nur eine Sache für den Übergang, bis das Geld für eine T5 Doka da währe, denn ein Allrad soll es auf jeden Fall sein.


    Hallo Lois,


    leider sind die Goldschmitt-Luftbälge aber nur für frontgetriebene T4 und ich will Syncro fahren. Ich würde ja gerne hinten Luftfederung haben, allein schon um die Federung dem Beladungszustand mit/ohne Wohnkabine anpassen zu können. Weis eigentlich jemand warum die Goldschmitt -Luftfedern nicht für Allrad zugelassen sind? Nur kein Gutachten gemacht aus Kostengründen, oder gibt es einen technischen Grund?

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,


    erstmal auch von mir herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg bei der Realisierung Deines Projektes!


    Zur Goldschmitt Luftfederung in Bezug auf T4 syncro kann ich folgendes sagen. Da ich selber schon seit längerem nach einer passenden Luftfeder für den syncro suche, habe ich irgendwann auch mal bei Goldschmitt diebezüglich nachgefragt.
    Dort erhielt ich die Auskunft, daß es kein Gutachten für den syncro gibt, da man aufgrund der geringen zu erwartenden Nachfrage den Einbau in syncros damals gar nicht berücksichtigt hätte. Dies solle aber nicht heißen, daß die Luftfedern nicht auch beim syncro passen, man hätte es nur nicht ausprobiert. Allerdings könne man nicht ausschließen, daß aufgrund der Antriebswellen (hinten) der vorhandene Platz für die Luftfeder nicht ausreichend sei.
    Habe deshalb mal bei Helmut´s T4 (Goldschmitt Luftfederung aber kein syncro nachgemessen). Ergebnis: Es wird zumindest sehr eng! Die Messung konnte natürlich nur im Stand stattfinden, interessant wird es aber natürlich erst bei den unterschiedlichen Zuständen während der Fahrt.
    Letztendlich heißt das leider immer noch: Nichts genaues weiß man (ich jedenfalls) nicht.
    Bin daher auch immer noch an weiteren Informationen interessiert.


    Viele Grüße und tschüß


    Torsten

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