kann so etwas sein? frage an die MAN-kenner (für schnelle!)

  • habt ihr den bericht über den phoenix auf MAN-fahrgestell schon gelesen? wenn es nicht mit bildern belegt wäre, könnte man das ja gar nicht glauben. welche erfahrungen habt ihr beim aus-/aufbau gemacht? kann es wirklich sein, dass ein serienhersteller so etwas macht?
    oder haltet ihr das dargestellte für normal und der besitzer ist übervorsichtig?


    http://www.wduke.de/phoenix.pdf


    seit schnell. der bericht ist schon mal verschwunden.


    jens

  • aber nicht jeder mag ja 2,5 mb per mail empfangen.


    da ist er im netz doch eigentlich besser aufgehoben. am besten war er natürlich als html-version auf den seiten des besitzers. aber da haben die anwälte von phoenix ja so viel druck ausgeübt, dass er sich gezwungen sah, seine schilderung aus dem netz zu nehmen.
    wie war doch gleich die begründung: er hätte nur einen anwalt und die gegenseite würde ihm gleich xx(irgend eine hohe zahl) auf den hals schicken, da sehe er keine chance gegen anzukommen.


    jens

  • Zitat von jens voshage

    aber nicht jeder mag ja 2,5 mb per mail empfangen.


    jens


    Hallo Jens,


    man sagt ja : Lesen bildet.


    Ich habe ausdrücklich geschrieben :


    Sollte er weg sein......


    :roll::roll::roll:

  • Irgendwas stimmt doch nicht an der Geschichte. Dort häufen sich derart viele krasse Mängel. Und die Käufer eines Wohnmobils in dieser Preisklasse sind in der Regel keine dummen Jungen. Wer über 100.000 € für ein Womo übrig hat, schaut sich auch an, was er bekommt. Und Anwälte kennen diese Leute / Käufer auch.


    Ausgenommen die Fahrwerksmängel halte ich allerdings jeden einzelnen für jederzeit möglich. Manche Sachen sind Kleinigkeiten, bzw. auch hochgespielt z.B. offene Schnittkanten, falscher Plan des Doppelbodens, zu weit ausgeschnittene Motorkapsel/Isolierung. Andere sind wahrscheinlich häufiger als wir denken / hoffen, z.B. unsaubere Kabelverlegung. Überladene Womo-Achsen in dieser Kampfklasse sind eigentlich eher die Folge der Ablastung auf Kundenwunsch als ein echter Mangel.
    Aber die Mängel am Fahrwerk sind echt der Hit.
    Nur -- eigentlich würde ich hierzu gern die Gegenseite und auch einen neutralen sachverständigen Menschen hören.
    dm

  • - das habe ich beim ersten lesen auch gedacht. und genau wie du fand ich einiges auch arg aufgebauscht. dafür sind andere mängel dabei, die können nicht erfunden sein.
    unter http://www.rawyler.ch/phoenix/testbericht.htm konnte man mitverfolgen, was passierte. erst war dort der bericht abgelegt. dann eine erklärung des verfassers, dass er von einer firma gezwungen wurde den bericht aus dem netz zu nehmen. diese firma sei jedoch nicht MAN. und weiter schrieb er, dass er sich von dem geschriebenen nicht distanziert. auch auf die frage des anwaltlichen rats ist er eingegangen: er hätte zwar einen anwalt - die gegenseite jedoch ein großes anwaltsbüro, so dass er juristisch keine chance sähe. und nun sind auch diese erklärungen weg. phoenix scheint also richtig druck zu machen.
    so schnell, wie die anwälte sind, ist die firma sonst aber nicht. ich habe per mail angefragt, warum sie gegen die sachlich vorgetragenen aussagen juristisch vorgegangen sind. ich habe phoenix weiterhin aufgefordert bis zum wochenende inhaltlich stellung zu dem bericht zu beziehen. und dass ich ansonsten davon ausgehe, dass die fakten stimmen und ich sie zur grundlage von artikeln machen kann. nun, noch hat phoenix zeit - aber die anwälte haben wohl fixer reagiert als es die firma gegenüber journalisten macht.
    nun, bei mir brennt auch erstmal nichts an, da ich mich erst in einigen tagen mit redakteuren treffe, denen ich das thema anbieten will. bin auch gespannt, wie MAN auf die sache reagiert.
    jens

  • Hallo allerseits,
    der Bericht über das Fahrzeug sowie die Mängel sind schon krass.
    Für unmöglich oder erfunden halte ich das ganze nicht.


    Sicher sind einige Sachen, die nicht so wichtig sind aufgebauscht,
    doch ist dieses verständlich.
    Und wenn man erst einige Dinge festgestellt hat, dann beginnt man mit dem suchen, und listet diese auf.
    Ich kenne dieses aus einer anderen Branche. (Boot)
    So werden dann halt die Kleinigkeiten, aufgebauscht, oder sehen zumindest so aus.
    Und was heißt hier Kleinigkeit, für den einen ist es eine Kleinigkeit, für den anderen bricht die Welt zusammen.


    Ob wir jedoch jemals erfahren werden, wie dieses ausgegangen ist?
    Ich glaube es nicht, denn sollte eine Einigung bzw. ein Vergleich
    vorgenommen werden, wird gleichzeitig "Stillschweigen" vereinbart.
    So ist es jedenfalls meistens.


    Ich wünsche dem Besitzer von dem Fahrzeug jedenfalls das er einen guten Rechtsanwalt hat, und mit dem Ergebnis nachher gut Leben kann.
    Gruß vom achim

  • also diese firma schell ist der hersteller der phoenix-wohnmobile. während sich MAN heute auf meine anfrage bereits gemeldet hat, habe ich von phoenix noch nichts gehört ...
    unverständlich finde ich, wie besitzer von phoenix-mobilen von ähnlichen fehlern berichten können und damit kein problem haben.
    jens

  • Mein lieber Schwan,


    habe heute den Bericht bekommen. Fahrwerk ok das ist MAN Angelegenheit doch der gute Rest geht ja wohl auf die Kappe von Phönix-Schell. Wenn man bedenkt das der gute Mann für das Gerät sicherlich an die 200.000€ gelegt haben muß denn man Mahlzeit !
    Völlig unverständlich finde ich allerdings das arrogante Verhalten von Phönix-Schell. Was glauben die denn wie das gehen soll, soll der Kunde denn mit dem Auto weiterfahren nach dem Motto es wird schon nichts passieren ? Na ja wie auch immer Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Mal sehen ob wir bald davon was in Reisemobil Int. oder ProMobil lesen. Ich denke mal spätestens dann kann sich Phönix-Schell warm anziehen. Selbst wenn die Sache des Fahrwerks MAN Sache ist, denke ich sollte sich Phönix-Schell doch bißchen mehr um den Kunden kümmern,
    der Rest des Aufbaus ist ja auch nicht sehr Ruhmreich.
    Tolle Leistung von denen, da baue ich mir doch lieber ein Wohnmobil selbst da weis ich an wen ich mich zu halten habe im Garantiefall :-)


    Gruss


    Torsten
    Torsten

  • Gestern abend habe ich die pdf-Datei gelesen mit dem Bericht, der eigentlich glaubwürdig klang.


    Er lenkt m.E. das Augenmerk aber nicht nur auf Phoenix, sondern auf die gesamte Branche. Im Falle Phoenix hat die Qualitätskontrolle sicherlich versagt neben prinzipiellen Fehlern, die ich so für nicht möglich hielt .


    Allerdings sind hier auch Schwächen aufgezeigt worden, die m.E. die Gesamtbranche betreffen wie die Lastverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die Frage des zulässigen Gesamtgewichtes bzw. Fahrverhalten und Alltagstauglichkeit.


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

  • Zitat von jens voshage

    also diese firma schell ist der hersteller der phoenix-wohnmobile. während sich MAN heute auf meine anfrage bereits gemeldet hat, habe ich von phoenix noch nichts gehört ...
    unverständlich finde ich, wie besitzer von phoenix-mobilen von ähnlichen fehlern berichten können und damit kein problem haben.
    jens


    Hallo Jens,


    was hat denn MAN geantwortet?


    Welche Besitzer haben denn von ähnlichen Fehlern (welche?!) berichtet. Würde mich interessieren!!


    Wie ist dein Gespräch mit den Redakteuren ausgegangen?


    Vorab Danke für deine Antworten!


    Gruß
    Manfred


    PS: War im Urlaub (ohne PC! :) ), deshalb die verspätete Nachfrage


  • Der Bericht ist ja echt "krass"!!!!


    Gibt es bei Interesse/Bedarf auch bei mir per mail... ;-)


    Gruß
    Marc (der auch bei Karmann und Carthago kleinere Ungereimtheiten entdecken konnte...)

    Carthago Genius 41 auf LT35 TD (das "Raumwunder")
    T4 Caravelle TDI+ (der "Kleinwagen")

  • Hallo,


    Jens hat ja auf meinen Fragen leider nicht geantwortet, so bleiben mir halt nur Spekulationen über seine Aussagen...


    Aber es gibt in dem Fall interessante Neuigkeiten:


    Am 24.3.2004 hat der "Testverfasser" seinem Anwalt, Dieter Falk, ein Schreiben zukommen lassen. In diesem heißt es wörtlich:


    Zitat:" Ich werde meine restliche Energie dazu einsetzen, das Fahrzeug von Fachleuten so umbauen zu lassen, dass es erstmals den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Mit den so noch erreichbaren Kompromisslösungen werde ich dann leben.


    Falls die MAN Nutzfahrzeuge AG München mir mit Rat und/oder Tat hier in der Schweiz bestehen will, dann würde ich das begrüssen. Falls MAN dies nicht will, dann wird es auch ohne Hilfe gehen.


    Damit ist Ihre Aufgabe als Rechtsbeistand erledigt. Ich danke für Ihre Hilfe. Bitte stellen Sie mir baldmöglichst die Rechnung für Ihre Bemühungen."
    Zitatende


    Ich habe dieses Schreiben bei meinem gestrigen Besuch bei der Firma Schell persönlich gesehen und gelesen. Es liegt mir auch in Kopie vor!


    Ich darf hier ausdrücklich im Namen der Firma Schell jeden auffordern,der Zweifel an der Fertigungsqualität eines PhoeniX hat, sich die Produktionsstätte in Aschbach anzuschauen. Herr Schell oder auch seine Mitarbeiter sind gerne bereit, sowohl die Basisfahrzeuge als auch sämtliche Produktionsabläufe zu zeigen.


    Mir wurde nochmals auf Nachfrage ausdrücklich versichert, daß Herr Rawyler sein Fahrzeug niemals in Aschbach zur Nachbesserung vorgeführt hat. Sein Verhalten ist für alle Betroffenen nicht erklärbar.


    Das Fahrzeug hat einen Neupreis von über 200.000 Euro, soll mit Mängeln überhäuft sein, befindet sich noch in der Garantiezeit und jetzt will er weder Wandlung noch Garantieleistungen. Er will vielmehr sein Fahrzeug behalten und auf eigene Rechnung evt. Mängel abstellen lassen.


    Was soll man da noch sagen?!


    Gruß
    Manfred

  • AHA komische Sache das wirft ja gleich wieder neue Fragen auf. Aber das das aus einem Munde der kommt der im Namen der Fima Schell spricht.......... warum haben die sich eigentlich nie zu der Sache geäußert...... wo arbeitet eigentlich Manfred "Gast"........... Fragen über Fragen und keine Antworten..................


    Gruß


    Torsten Schneider

  • Hallo Thorsten,


    offensichtlich gehörst du auch zu dehnen, die erstmal etwas unterstellen und sagen: Na da wird schon was dran sein ...


    Also: Ich arbeite nicht bei der Firma Schell, sondern bin zufriedener Kunde. Und ich habe in diversen Foren vehement gegen haltlose Unterstellungen für die Firma Schell Partei ergriffen. Allerdings bin ich, so jedenfalls meine Meinung, unvoreingenommen mit den Vorwürfen umgegangen und habe mich bei möglichst allen Beteiligten erkundigt. Bis auf den "Testverfasser" haben mir auch alle Beteiligten bereitwillig Auskunft erteilt und immer wieder ihre Bereitschaft erklärt, das Fahrzeug zu überprüfen und berechtigte Mängel abzustellen. Auch nach dem Brief von Herrn Rawyler ist PhoeniX ja noch immer bereit, tatsächlich vorhandene Mängel abzustellen. Lorenz lehnt dies aber ab. Er will das lieber in Eigenregie auf eigene Rechnung regeln.


    Sorry, aber das Verhalten dieses Herrn ist mit Logik nicht zu erklären. Und was hätte es genutzt, wenn PhoeniX sich dazu gemeldet hätte?


    Ich mutmaße mal, daß du dann einer der ersten gewesen wärst, der die Stellungnahme angezweifelt hätte.


    Gruß
    Manfred

  • Da hab ich genau die richtige Stelle getroffen....................


    Lieber Manfred,


    erstmal ich schreibe mich ohne "h" da lege ich gesteigerten Wert drauf,
    des weiteren brauche ich nichts zu unterstellen wenn ich mir die Bilder des Berichts ansehe reicht mir das. Wobei man allerdings zwischen Phoenix und MAN unterscheiden muß, das ist klar nur letztendlich wurde das Fahrzeug von Phoenix ausgeliefert. Allerdings erscheinen mir doch einige Sachen an der Sache nicht rund ????


    - warum hetzt Schell seine Bluthunde in Form von Anwälten dem Hr.Rawler auf den Pelz ?


    - warum gibt Schell kein Statement zu der Sache ab, Fehler zu machen
    ist eine Sache diese nicht einzugestehen eine andere


    - warum läst Hr. Rawler nicht sein Fahrzeug nachbessern wenn Angebote
    von MAN und Schell vorliegen ?????


    Rein rechtllich gesehen ist das ganze blabla was irgendwo abgehalten wird
    völlig uninteressant. Verbindlich ist ein Stück Papier und nochmal Schell hat sich bis heute nicht zu diesem Thema geäußert.
    Es freut mich aber für Dich, das es die Schells es geschafft haben Dich davon zu überzeugen das Du für das viele Geld ein gutes Auto bei Ihnen bekommen hast. Ich habe mir selber schon in Aschbach die Fertigung von Schell angesehen und fand das was ich gesehen habe eigentlich ganz ok.


    Also nochmal keiner wollte Dein tolles Wohnmobil schlecht machen für das Du viel Geld bezahlt hast, es geht immer nur um den Kern der Sache.


    In diesem Sinne schönen Urlaub.


    Torsten

  • Hallo Torsten,


    selbstredend schreibe ich deinen Namen ohne "h" und dies besonders, weil du gesteigerten Wert daruf legst:-)


    Ich lege allerdings auch gesteigerten Wert darauf, daß man meinen Worten glaubt und mir nicht unterstellt, ich würde Wahrheiten unkorrekt oder noch schlimmer, wissenlich falsch wiedergeben! (Den Nachsatz bezieh bitte nicht auf dich!)


    Ich habe bereits in anderen Foren geschrieben, was mir an dem "Testbericht" nicht gefällt: Es sind doch nicht die tatsächlich vorhandenen Mängel! Die will ich gar nicht bestreiten. Es geht mir einzig und allein um die Pauschalierungsaussagen, die sich nicht nur auf das fehlerhafte Fahrzeug, sondern auf die Arbeitsweise im Hause Schell beziehen. Da wird u.a. behauptet, Schell würde sich über Aufbauanweisungen von MAN hinwegsetzen. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Dies wurde mir von leitenden Mitarbeitern von MAN bestätigt. Ich hoffe, du unterscheidest zwischen dem Einzelfall Rawyler (Rawyler nicht Rawler, da legt er sicherlich gesteigerten Wert drauf:-) und der Verunglimpfung einer gesamten Fertigung!


    Nun zu deinen Fragen:


    zu 1. Nicht Schell, sondern MAN hat Herrn Rawyler abgemahnt! Warum ist doch wohl klar: Weil ein Einzelfall nicht zu Pauschalverurteilungen führen darf und somit geschäftsschädigend wirkt!


    zu 2. Die Firma Schell und MAN Deutschland bieten Herrn Rawyler noch immer an, berechtigte Mängel an seinem Fahrzeug abzustellen. Das Fahrzeug wurde bis heute weder MAN Deutschland noch der Firma Schell vorgeführt. Eine Mängelbeseitigung oder überhaupt nur eine Augenscheinnahme konnte nicht erfolgen, da Herr Rawyler sich weigert, sein Fahrzeug vorzuführen.


    zu 3: Welches Statement soll Schell denn wo abgeben?


    zu 4: Warum er sein Fahrzeug nicht kostenfrei reparieren läßt? Da können wir nur spekulieren... Das überlasse ich lieber dir ... :-)


    zu 5: Du schreibst:"Verbindlich ist ein Stück Papier ..."
    Herr Rawyler hat doch ein entsprechendes Papier an seinen Anwalt geschickt! Für ihn ist die Sache erledigt! Er repariert alles auf eigene Kosten!


    zu 6: Nicht Schell hat mich überzeugt, sondern ich(!!) habe mich überzeugt, daß ich ein erstklassiges Fahrzeug erhalten habe. Und Mängel, die durch den "Testbericht" erst bekannt wurden, werden selbstverständlich kostenfrei umgerüstet bzw. korrigiert.


    zu 7: Du schreibst es ginge um "den Kern der Sache". Richtig! Und was ist der Kern der Sache? Ein fehlerhaftes Fahrzeug von Herrn Rawyler und seine mangelnde Bereitschaft, diese abstellen zu lassen oder seine nachweislich falschen und geschäftsschadigenden Behauptungen über Herstellungs- und Produktionsverfahren?


    Ein sonniges und erholsames Wochenende auch für Dich!


    Gruß
    Manfred

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