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Picco in Costa Rica 2026

  • Picco
  • 1. April 2026 um 06:46
  • nunmachmal
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    • 16. April 2026 um 20:18
    • #21

    Ich kann.

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Picco
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    • 17. April 2026 um 06:13
    • #22

    Hoi Holger

    Ich sehe sie auch an allen meinen Computern und Handys in 4 verschiedenen Netzwerken...wird wohl an Deiner Technik liegen, nehm ich an. Ist ja auch einiges an Daten.

    Gruss

    Picco

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  • Picco
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    • 17. April 2026 um 06:13
    • #23

    Oben: Nebst farbenfroher Palmen...

    Oben: ...finden wir noch weitere Leguane...

    Oben: Wärs nicht in den Amerikas würde er nicht Amerika-Sandregenpfeifer (Charadrius semipalmatus) heissen.
    Jaja...er ist nur im Winter hier an der Wärme...

    Oben: Obwohl es hier sehr warm ist...

    Oben: ...und weit und breit kein Eis zu sehen ist...

    Oben: ...ist der Amazonasfischer (Chloroceryle amazona) ein Eisvogel!
    Unglaublich!

    Oben: Und dieser hier hat sogar noch eine Fischschuppe als Schmuck auf dem Schnabel! Eitel, eitel!!

    Oben: Auch wenn es schwer fällt zu glauben dass sich eine Krabbe mit einem Bussard gekreuzt haben soll...
    ...das ist wirklich ein Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus)!

    Oben: Wer genau hinsieht sieht einen Mittelamerikanischen Totenkopfaffen oder Rotrücken-Totenkopfaffe (Saimiri oerstedii)...

    Oben: ...schnell durch die Bäume huschen...

    Gruss

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  • holger4x4
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    • 17. April 2026 um 20:09
    • #24

    Komisch, in deinem letzten neuen Beitrag sehe ich die Bilder jetzt wieder, in den älteren nicht. Sehr merkwürdig!?

    Gruß, Holger

  • Picco
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    • 18. April 2026 um 07:42
    • #25

    Oben: Hier mal mit Hinterkopf...

    Oben: ...und hier mit Vorderkopf, allgemein bekannt als Gesicht!

    Oben: Nach der Entdeckung dauerte es noch Minuten bis sich dieser Goldkehltukan (Ramphastos ambiguus) endlich mal für wenige
    Sekunden fotografierbar gezeigt hat, der ist minutenlang entweder nicht zu sehen gewesen oder hin und her gehüpft...ein nervöses Teil!
    Und hier in Costa Ricas Westen ein sehr seltener Vogel!

    Oben: Unglaublich! Ein Mexikotagschläfer oder Jamaikatagschläfer oder Nyctibius Jamaicensis oder Ibijau Jamaicain,
    ein kaum zu entdeckender weil enorm gut getarnter nachtaktiver Vogel!

    Oben: Jesus, eine Echse! Und dann noch eine die übers Wasser laufen kann, darum auch Jesus-Echse!
    Ist wohl ein Streifenbasilisk (Basiliscus vittatus), ganz sicher bin ich mir aber nicht.

    Oben: Blendend aussehender Reiher am rumreihern

    Oben: Der rote Ara ist natürlich immer gern gesehen...

    Oben: ...und auch in Hochkant erhältlich!

    Da wir nun bei Sierpe sind legen wir kurz an, José geht in den Supermarkt und empfielt uns die präkolumbianischen Steinkugeln
    im Park nebenan anzuschauen.
    Was es mit diesen in dieser Region gefundenen menschengemachten Steinkugeln auf sich hat und wie alt die genau sind weiss man
    nicht wirklich, aber sie sind da und das schon bevor der erste Italiener (und gleichzeitig der erste Europäer) in Costa Rica war...
    Für Europa entdeckt hat Costa Rica ja Cristoforo Colombo 1502 auf seiner vierten Reise , aber diese Steine sind mindestens 500, wenn
    nicht tausende Jahre früher behauen worden.
    Trotzdem sind Murmeln nicht wirklich beeindruckende Dinge, aus dem Alter bin ich schon lange draussen...
    Schon sehen wir José wieder aus dem Supermarkt kommen und gehen mit ihm wieder zum Boot, wobei er uns Chips mit Zitrusgeschmack anbietet, sehr speziell!
    'Patschanga' hat beim Restaurant 'Las Vegas' rauchend gewartet, wobei nicht er selbst rauchte sondern seine Zigarette...nur um
    Missverständnissen vorzubeugen!
    Und los gehts wieder!

    Oben: Die Murmeln waren hier schon vor Kolumbus bekannt, wenn auch etwas gross und darum unhandlich zum Spielen...

    Oben: Zwei Farben reichten dem 'Garza Pechiblanca' nicht, drei musstens sein: Dreifarbenreiher (Egretta tricolor) oder Tricolored Heron

    Gruss

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  • Picco
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    • 18. April 2026 um 07:42
    • #26

    Hoi Holger

    Lösch mal Deinen Cache...oder versuchs auf einem anderen Gerät.

    Gruss

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  • holger4x4
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    • 18. April 2026 um 21:00
    • #27

    Picco, ich hab unterwegs kein anderes Gerät :saint: Aber auch der letzte Beitrag funktioniert wieder. Den rest gucke ich mir dann daheim an. Tolle Bilder auf jeden Fall:thumbup:

    Gruß, Holger

  • Picco
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    • 19. April 2026 um 08:06
    • #28

    Oben: Auch wenn er nicht wirklich grün ist müsste das ein 'Grüner Leguan' (Iguana iguana) oder 'Iguane Vert' oder 'Green Iguana' sein.

    Oben: Dieser kleine Kleinspecht dürfte ein Rotkappenspecht (Melanerpes rubricapillus) sein, auch wenn Google Lens was anderes behauptet...

    Oben: Jaja, er ist immer noch derselbe, flattert halt etwas umher, der flatterhafte Vogel...

    Oben: Er flattert nicht nur, er versucht auch mal ob sich das Hacken lohnt oder das Holz zu hart ist.

    Oben: Ui, ein Tyrann!!! Und zwar ein Schwefelmaskentyrann (Pitangus sulphuratus guatimalensis)...schnell weg, bevor er uns zu
    sehr tyrannisiert!!! :-O

    Oben: Auch wenn sie wie dahingeklebt ausschauen, diese Nasenfledermäuse (Rhynchonycteris naso) sind es nicht!

    Oben: Ein gar nicht nakter Nacktkehlreiher (Tigrisoma mexicanum)oder Socó-tigre oder Bare-throated Tiger Heron
    Ich hab ewig gebraucht um den zu sehen, obwohl er mir von allen Anderen gezeigt wurde...

    Oben: Mal wieder ein Blick in die Umgebung...schon schön hier!

    Oben: Hier wird wohl wieder tyrannisiert! Zwei Königstyrannen (Tyrannus tyrannus), nehm ich mal an...

    Oben: Ein Affe, der gar nicht scharf aber auf dem Sprung ist!

    Gruss

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    • 20. April 2026 um 06:33
    • #29

    Oben: Bananen hats zwar noch nicht, aber immmerhin schon ein Bananenherz

    Oben: Entgegen der Meinung der Google-Lens-KI tippe ich nicht auf einen Graukopf-Seeadler sondern auf einen Papagei oder einen Sittich...

    Oben: Eine wild rumstehende Brücke, wau! Doch was hats da im Spalt?

    Oben: ...mal näher ranzoomen...

    Oben: Noch näher...und schon sieht man zwei junge Eulen!

    Oben: Und nach kurzer Wartezeit zeigt sich noch ein drittes Eulenkind! Wobei das Mittlere sehr schwach aussieht...

    Oben: Und hier die Eltern, das müssten Schleiereulen / Barn Owl / Tyto alba / Lechuza de Campanario sein...sicher bin ich mir aber nicht!

    Oben: Statt an einem Baumstamm wie vorhin hängen hier die Fledermäuse an der Unterseite der Brücke...

    Oben: Im Bambus hängt jemand ab...

    Oben: Und zwar ein Kapuzineräffchen...eine ganze Gruppe ist im Gebüsch!

    Gruss

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    • 21. April 2026 um 06:24
    • #30

    Oben: Sie trinken aus dem krokodilverseuchten Rio Sierpe, indem sie ihr Hinterteil kurz ins Wasser tauchen und schnell wieder
    etwas hoch klettern...

    Oben: ...mit nassem Hinterteil sieht man gleich schlanker aus...

    Oben: ...und dann wird das aus dem Fell tropfende Wasser getrunken, ohne dass man dabei vom Krokodil gefressen wird!
    Nicht dumm, die Kleinen!

    Oben: Auch am Unterarm hats noch trinkbares Nass!

    Nun gehts aber schnurstraks in Richtung des Restaurantes 'Las Vegas', wo wir zu Mittag essen werden.
    Leider setzen sich José und 'Patschanga' an einen anderen Tisch.
    Aber ich kanns schon nachvollziehen, das hier ist immerhin ihre Arbeit und da will man am Mittag auch mal seine Ruhe haben.
    Und so mampfen meine Freundin und ich halt alleine, während gefühlt hunderttausendmal 'Live is Life' von Opus in Dauerschleife
    auf unsere Trommelfelle hereinrieselt.
    Nach kurzer Zeit beginn ich zu rechnen ob ich genügend Bargeld dabei habe um dem Fernseher mitsammt Opus in den Rio Sierpe werfen
    und dann den Schaden bezahlen zu können.
    Leider muss ich diese Frage mit 'Nein' beantworten, und so hören wir es noch hunderttausend Mal...
    'Haareausreiss und Zähneknirsch'!!!

    Oben: Mein heutiges Mittagessen, ich glaube das ist das zweite von nur zwei Mittagessen während des ganzen Urlaubes!

    Nach dem Essen bleiben wir noch kurz sitzen und hören Opus beim 'Live is Life' zu, schon lange nicht mehr gehört...
    Dann endlich besteigen wir wieder das Boot und düsen ab in Richtung Drake Bay!
    'Patschanga' gibt nun deutlich mehr Gas als vorhin, aber er rast schon nicht so wie der Kapitän des Bootes, das die Touris nach
    Drake Bay bringt.
    Bald sind wir am Meer, in dem nun Ebbe herrscht und entsprechend einige Felsen knapp unter der Wasseroberfläche sind, wo man bei
    Flut einfach drüber schippert!
    Nun sind wir bei einigen Felsen, wo wir knapp dran vorbei gefahren sind auf dem Hinweg, und sehen hier weit ins Meer hinaus dass sich
    die so schon rund 50cm hohen Wellen aufbauen und überschlagen, ein sicherer Hinweis auf eine Untiefe!
    Und da wir nicht hilflos auf dem offenen Meer mit den dort ebenfalls mal anzutreffenden Krokodilen um die Wette schwimmen wollen
    sind wir ganz froh dass 'Patschanga' genau weiss was er zu tun hat!
    Erst dreht er das Boot parallel zum sich überschlagenden Wellenkamm und fährt etwas in Richtung offenes Meer, wo er nach vielleicht 80-100m
    um 180° dreht und ganz nah parallel zum Wellenkamm fährt, stark beschleunigt, leicht nach rechts zieht und so auf den Wellenkamm
    rauf kommt!
    Und dann surft er richtiggehend auf dem Wellenkamm bis nahe an die Felsen, wo er dann wieder nach rechts ins Wellental runterzieht!
    Wau!
    Da weiss einer wie man mit dem Boot umgeht, beeindruckend!
    Und nun gehts wieder Vollgas über die Wellen in Richtung Strand!

    Oben: Bahia Drake oder eben Drake Bay vom Meer aus: Schön! Hätten wir es erst von hier her gesehen wären wir nicht enttäuscht
    gewesen, aber von der Strasse her ist es wirklich kein schönes Dorf!

    Bald sind wir da, steigen ins Wasser aus und schon fährt 'Patschanga' weg, bevor wir ihm sein wohl verdientes Trinkgeld geben konnten!
    So sprechen wir noch kurz mit José und bedanken uns bei ihm und indirekt bei 'Patschanga', übergeben ihm ein schönes doppeltes Trinkgeld
    mit der Bitte die Hälfte an 'Patschanga' weiterzugeben, was er verspricht zu tun.
    Na ja, ich hatte den Eindruck die zwei haben ein gutes Verhältnis, von daher glauben wir beide dass das Trinkgeld seinen neuen Besitzer finden wird.
    Wir verabschieden und von José und spazieren am Strand entlang in Richtung unseres Hotels.

    Oben: Während wir spazieren gibts eine Flugshow der Air Pelikan...


    Oben: ...die dann offenbar doch noch ins Wasser fällt!


    Rauf ins Zimmer (wir brauchen schon keine Pause mehr auf der Treppe!) und unter die Dusche, danach schon früh ins Restaurant.

    Oben: Das Restaurant hier im Hotel, sehr gemütlich und mit toller Aussicht! Auch das Essen braucht sich nicht zu verstecken!
    Und günstig ists dazu auch noch!


    Wir essen als Erste und schon bald sind alle Tische besetzt.
    Da wir als erste gegessen haben sind wir auch als Erste fertig, stehen auf und werden von den Franzosen angesprochen.
    Denn die werden morgen abreisen!
    So ein Zufall, wir auch!
    Sie erzählen dass sie nach Cachi reisen, ich erzähle dass wir ebenfalls nach Cachi reisen!
    Wir schauen uns gegenseitig gross an und sie erzählen dass sie auf eine Kaffeefarm gehen, ich frage 'Zur 'Casona del Cafetal'? und meine das eher im Scherz, denn es ist eher unwahrscheinlich dass sie am selben Tag mit uns in den Corcovado NP gegangen sind, im selben Hotel gewohnt haben, am selben Tag abfahren, an denselben Ort fahren und dann noch in der selben Unterkunft unterkunften wie wir.
    Doch...auch sie gehen ins 'Casona del Cafetal'!
    Unglaublich!
    Nun wird noch etwas gequatscht und sie erzählen dass sie etwas Angst vor der Strasse von hier bis zur Panamericana haben, wir können ihnen aber aus unserer gestrigen Fahrt berichten dass die Strasse schon gestern zu einem guten Teil neu geschoben wurde, also einfach zu fahren sein müsste.
    Aber es dauert halt.
    Sie sind etwas neidisch drauf dass wir unser Auto schon in Sierpe haben, und wir sind froh drüber!
    Denn dadurch wird die Fahrt doch um einiges weniger anstrengend, für Fahrer und Beifahrerin!
    Anschliessend an das schöne Gespräch verabschieden wir uns und gehen zur Reception, denn zahlen müssen wir ja noch und hier wird ja nur Bargeld angenommen.
    Anschliessend rauf und die Koffer packen, dann nochmals in die Schaukelstühle und in die Hängematte und zum Schluss ins Heia-Bettchen.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 22. April 2026 um 07:10
    • #31

    Tag 8: Over the Hills and far away...

    Es ist früh am Morgen und wir sind beide wach, denn unsere Wecker wurden gestern Abend mal nicht vergessen!
    Also mal die Kissen aus den Gesichtern pfriemeln, die Decken aus den Haaren zupfen und was man und frau sonst noch so alles zu tun hat um wie ein Mensch auszusehen.

    Oben: Noch ein letzter Blick vom Balkon aufs Meer hinaus...

    Oben: Blumen hats hier überall...

    Oben: Blick vom Strand hoch zu unserer nun ehemaligen Unterkunft. Rechts zuoberst das Dach, auf das wir jeweils runter geschaut haben

    Schon bald packen wir noch den Rest zusammen und ich darf Schleppesel für die grossen Koffer sein, während meine Freundin die Kleinen nimmt.
    Ab der Reception stehen uns zwei kräftige Männer, die mir aber nur knapp bis zur Schulter reichen, bereit uns zu helfen.
    Und die Kerle helfen so gut dass noch bevor ich es merke beide grossen Gepäckstücke auf ihren Schultern davongetragen werden.
    Wir verabschieden uns noch vom liebenswerten Personal und hüpfen hinten nach die Treppe runter.
    Unten am Strand geben wir den zweien noch ein Trinkgeld und dann heisst es warten, warten, warten!
    Es kommen immer mehr Leute mit Gepäck zu uns, denn um 07:30 Uhr soll das Boot abfahren.
    Und das will keiner verpassen!
    Denn sonst müsste er ja länger in Drake Bay bleiben...schreckliche Vorstellung!
    Odrr so... ;)
    Tatsächlich kommt das Boot und zu dritt bugsiert die Mannschaft das Gepäck aufs Boot, anschliessend dürfen wir einsteigen.
    Für uns hats nur noch zuvorderst Platz, also gehen wir dahin.
    Und los gehts, diesmal mit einem Boot das vorne geschlossen, nur seitlich und hinten offen ist.
    Dem Einen der Drei musste ich die Fahrt bar bezahlen, er konnte aber nicht rausgeben und hat mich vertröstet.
    Es geht recht zügig übers morgens immer flache Meer und den Rio Sierpe rauf, schon bald sind wir an der Anlegestelle unweit des Restaurantes 'Las Vegas', wo wir frühstücken wollen und unser Auto abholen müssen.
    Beim Aussteigen wird hektisch, der, welcher mir noch einiges an Retourgeld geben wollte verdünnisiert sich inmitten der Menschenmassen fast,
    Aber nur fast.
    Ich kann ihn ansprechen und daran erinnern dass er mir noch Geld schuldet.
    Ich bin mir (fast) sicher er hätte es nicht oder nur versehentlich vergessen...tja...
    Also muss er wieder ins Boot wo er vorher kein Wechselgeld hatte und kommt nun mit Wechselgeld zurück.
    Aha, soso...
    Dann pack ich unsere beiden grossen Gepäckstücke und wuchte die beinahe 50kg plus meinen Rucksack und meine Kameras die Treppe hoch zur Hauptstrasse.
    Meine Freundin folgt mit dem Rest und hat damit auch genug zu tun, zumal hier viele Menschen gleichzeitig und recht rücksichtslos versuchen die Treppe und den Weg rauf zu gelangen.
    Bald sind wir im Restaurant, setzen uns hin, bestellen je ein Frühstück und ich frage nach dem Auto.
    Da aktuell noch niemand hier mein Auto rausgeben kann warten wir halt noch bis nach dem Frühstück damit.
    Und wir warten recht lange auf das Frühstück...aber irgendwann kommts dann endlich!
    Auf den Fluss zu schauen ist doch immer etwas Herrliches, da sieht man manchmal auch Tiere...

    Oben: Handyaufname: Ein Kroki im Rio Sierpe, zum Glück will es uns nicht zum Frühstück!

    Anschliessend mal zahlen und dann bekomm ich auch das Autochen wieder ausgehändigt, sehr schön!
    Es stand ja in einem Innenhof etwas vom Restaurant weg und so fahre ich es dahin und parkiere es, damit wir unser Gepäck nicht allzu weit schleppen müssen.
    Bald ist das Gepäck im Auto verschwunden und wir machen uns zu Fuss auf den Weg zum Supermarkt nahe des Parkes mit den Kugeln.
    Wir holen Wasser und zwei Packungen geröstete Nüsse, zumindest etwas was nur geröstete Nüsse auf dem Verpackungsbild hat.
    Zahlen und zurück zum Auto, wo uns eine lange Etappe über die Cordillera de Talamanca, eine hohe Gebirgskette in Costa Rica, führt.
    Und da unser Autochen zwar ein Gutes, aber kein Kräftiges und dazu noch ein Automat ist hab ich da etwas Respekt.
    Denn es werden sicherlich viele Lastwagen im Schneckentempo unterwegs sein und beim Überholen würde ein etwas temperamentvolleres Auto nicht wirklich schaden...
    Aber wir düsen los, bei rund 1 m.ü.M. beginnt die Fahrt von Sierpe über Palmar Norte nach Dominical, biegen da nach der Brücke nach rechts ab, biegen in San Isidro de El General links von der 243 auf die 2, die allgemein als Panamericana oder Carretera Interamericana Sur bezeichnet wird, ab und düsen nun in Richtung Norden.
    In Quebrador passieren wir eine Abzweigung nach San Gerado de Dota und fragen uns schon länger wie hoch die Höhenanzeige meines Navis noch steigen wird, da wir ja schon mehr als 3 Kilometer höher sind als zum Start dieser Fahrt!
    Ich gebs schon mal bekannt, die Höhenangabe des Navis steigt später bis auf maximal 3442m.ü.M.!
    Da bekommt man schon beim dran denken Sauerstoffmangel!
    Gemäss dem englischen Wiki soll der höchste Punkt dieser Strasse jedoch bei 3335m.ü.M. sein, na ja, auch das ist hoch genug!
    Und irgendwann beginnts nach ewigen auf und ab auch mal stetig runter zu gehen, gut dass ich die Automatik selbst durch die Gänge schalten kann!
    Das ist hier auch dringend nötig, nur mit den Bremsen alleine wäre mir die Gefahr der Überhitzung bis zum Totalausfall der Bremsen, wie ich ihn als Beifahrer mal erleben musste, viel zu gross!
    Dank der hohen Drehzahlen des Motörchens kann ich aber die Bremsen schonen und relativ kühl halten.
    Und einem warmen Motor machen hohe Drehzahlen erst im roten Bereich was aus, in den ich aber nie gerate.
    Irgendwann kommen wir wieder in stärker bewohnte und sauerstoffreichere Gebiete runter und finden uns bald in der Stadt Carthago, der früheren Hauptstadt Costa Rica's.
    Wir fahren aber nicht in die Stadt hinein sondern durch die südlichen Vororte durch, siehe auch die Karte, die ich am Anfang des Berichtes verlinkt habe. Wenn man da reinzoomt sieht man jede Strasse die wir genommen haben genau.
    Über Llanos de Santa Lucía fahren wir aus den Vororten raus in Richtung des auf 970 m.ü.M. liegenden Lago de Cachí, über dessen Staudamm und zur Casona del Cafetal!
    Google Maps meiner Freundin und mein Garmin mit aktuellsten Open-Street-Map-Karten waren sich nicht immer einig, aber wir habens geschaft das ohne Pause und ohne Zwischenfälle.
    Ausser dass die vermeindlichen gerösteten Nüsse in erster Linie Rosinen waren, die meine Freundin nicht wirklich liebt.
    Fotos haben wir wegen des fürs Fahren guten, für die Aussicht aber eher schlechten Wetters mit leichtem Regen zum Schluss aber keine gemacht.
    Ich parkiere mal den Kleinen neben sehr vielen Toyota Hilux und Isuzu D-Max (so einen hab ich selbst und hier ist einer von drei der hier stehenden Autos ein D-Max) und wir gehen in die Rezeption rein.
    Dort schnell bei der freundlichen Dame und dem Chef eingecheckt und uns alles erklären lassen und natürlich auch die vielen Schokoladen und Kaffeepackungen genau studiert, man braucht ja noch was für die Daheimgebliebenen.
    Dann mal ins Restaurant, auf die Terrasse und danach mit dem Auto zum dritten Parkplatz, der nah an unserem Häuschen liegt.
    Okey, es ist nur eine Haushälfte, aber eine die gefällt!

    Oben: Der linke Teil ist unseres...unscheinbar, aber schön viel Platz und gut eingerichtet, Steckdosen bis zum Umfallen!

    Oben: Der Balkon mit Gartenanschluss und Kolibribesuch

    Oben: Die Küche mit den vielen Steckdosen.

    Oben: Ein Bad hats auch, wenn auch ohne Badewanne, aber dafür hats ja draussen einen Stausee...

    Oben: Und, man lese und staune: Sogar ein Schlafzimmer hats! Mit zwei 140cm-Betten! Sollte reichen...

    Da wir schon seit wir in Costa Rica sind erleben dass eine Kaltluftzone östlich der Cordillera de Talamanca nach Süden fliesst und (auch hier) für Regen und schlechtes Wetter, an der Karibik sogar für starke Stürme sorgt sprech ich meine Freundin darauf an und stelle die Variante wieder nach Westen an den Pazifik zu fahren in den Raum.
    Hotels wären schnell gefunden, aber die Unterkunft in Cahuita müssten wir trotzdem bezahlen.
    Wir diskutieren etwas darüber und schauen uns die Hotels an, gehen dann unentschlossen in Richtung Restaurant.
    Auf dem Weg dorthin spazieren wir erstmal durch den Garten.

    Oben: Blick vom Balkon in den Garten...es grünt so grün!

    Gruss

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    • 23. April 2026 um 06:50
    • #32

    Oben: Wahnsinn, diese Regenbogenbäume! Die Rinde fällt nach einer gewissen Zeit ab, darunter kommt Grün zum Vorschein das sich dann mit der Zeit über das halbe Farbspektrum zu rot und braun verändert bis die Rinde wieder abfällt.
    Spektakulär!

    Oben: Blick vom Garten in Richtung Restaurant und Rezeption und was es sonst noch für 'Re.....' gibt!

    Oben: Blick in den Garten mit dem Stausee 'Lago de Cachí' im Hintergrund. Schön ists hier, trotz des Wetters!

    Oben: Schöne und schönste Blumen und auch solche, die so kitschig aussehen, dass wir erst denke die wären aus Plastik...
    Aber falsch gedacht!

    Oben: Auch schön und auch kurz im Verdacht aus Plastik zu sein...

    Oben: Und noch einer der zahlreichen Regenbogenbäume. Hier könnte fast der Eindruck entstehen dass die weltweiten Regenbogen hier gezüchtet werden!
    Ist aber ein Irrtum...

    Wir gehen an die Rezeption und werden zu einem Tisch auf der Terrasse geleitet, wo wir uns, wie von der Kellnerin beabsichtigt, hinsetzen.
    Wie leicht wir uns doch von fremden Personen beeinflussen lassen, tststs...
    Neben uns hats eine Metallkonstruktion aus grossen Bogen, die mit allerlei Pflanzen bewachsen sind.
    Diese Pflanzen erschweren zum Einen die Sicht die Sicht auf den See, zum Anderen die Jagt nach den wegen dieser Pflanzen immer wieder rumschwirrenden Kolibris!
    Echt, wegen dieser Vögel und unserem (Foto-)Jagdinstinkt kommen wir kaum dazu unseren Aperitif zu geniessen... ;)
    Irgendwann, so nach dem gefühlt 178sten Kolibri, bestellen wir und was zu Essen, wobei ich auf der Speisekarte einen Tilapia entdecke und den bestelle!
    Denn spätestens seit meiner Reise mit Sven in die DR Congo hab ich diese Fische zum (fr)essen gern!
    Meine Freundin nimmt was Anderes und dazu genehmigen wir uns eine Flasche Rotwein, während es um uns herum dunkel wird.
    Auch leiser wird es, denn die bis dahin sehr lauten Offroad-Fahrer (darum die Hiluxe und die D-Maxe) begeben sich langsam zu ihren Autos und fahren ab.
    Nach dem sehr guten Essen, für das dieses Restaurant gemäss den Franzosen ja bekannt sein soll begrüssen wir die nun auch angekommenen Franzosen, die einen deutlich anstrengenderen Fahrtag hinter sich haben als wir!
    Zum Glück haben wir das Auto damals nach Sierpe gefahren!
    Wir sprechen noch darüber was man hier alles tun und lassen kann und verabschieden uns dann von ihnen, da wir nicht wissen ob wir sie morgen früh nochmals sehen werden.
    Und so watscheln wir zum Häuschen und gehen bald mal ins Heiabettchen.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 23. April 2026 um 19:19
    • #33

    Hey Picco, tolle Bilder, vielen Dank! :thumbup:

    Ich bin immer über meinen Router im Netz, aber je nach dem wo wir sind, sehe ich die Bilder, oder nicht. Heute sehe ich auch die Bilder von gestern und davor, die gestern nicht sichtbar waren. Schon komisch. Scheint was mit dem Roaminganbieter zu tun zu haben.

    Gruß, Holger

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    • 24. April 2026 um 06:49
    • #34

    Tag 9: Kühle Nächte, heisse Quellen, knallende Hunde und karibische Stürme!

    Guten Morgähn, es ist nach einer ruhigen, angenehmen wenn auch kühlen Nacht, von der ich fast nichts mitbekommen habe, Zeit aufzustehen!
    Die Sonne hat sich das aber nicht gesagt und überlässt das Wetter weiterhin dem leichten Regen...
    Wir machen und fertig, stehen auf, ziehen uns an, duschen und machen halt was man so macht...nicht zwingend in dieser Reihenfolge!
    Dann gehts zum Frühstück.
    Dort gibts einen Kaffee aus einer traditionellen Costa Ricanischen Kaffeemaschine!

    Oben: Ein (wohl prähistorisches) Stoffkondom wird in ein Holzgestell befestigt, Kaffepulver wird reingeschüttet und mit heissem
    Wasser übergossen. (Bild vom Vorabend, wir trinken keinen Wein zum Frühstück...)
    Wobei es mich doch etwas verwundert dass hier auf einer Kaffeefarm der gemahlene Kaffee schon auf allen Tischen in diesen Stoffkondomen
    rumliegt und wohl auch Teile seines Aromas verliert.
    Warum macht man das???

    Oben: Unser Frühstück...für Leute, die zuhause nie wirklich frühstücken etwas viel...aber schmackhaft!

    Auch das Frühstück schmeckt und wird von den Kolibrijagten unterbrochen.
    Und wir haben uns entschieden nicht wieder an den Pazifik sondern wie geplant an die Karibik zu fahren.
    Die Franzosen sind auch da und so quasseln wir nach dem Essen noch kurz bevor wir uns endgültig verabschieden.
    Wir kaufen noch zwei Schokoladen und zwei Packungen Kaffee, die Schokoladen eher zum selbst probieren, denn seit unserem letzten
    Urlaub hält sich unsere Begeisterung für die Schokolade aus Costa Rica in überschaubaren Grenzen.
    Wir sind wohl von der italienischen und der schweizer Schokolade zu sehr verwöhnt.
    Dann packen wir wieder all das grosse und kleine Gepäck ins kleine Autochen und düsen los in Richtung Orosi-Tal, wo wir uns die
    'Termales Hacienda Orosi' anschauen wollen.
    Denn nach Cahuita ists nicht mehr sooo weit, 'nur' noch 3,5 bis 4 Stunden beziehungsweise 190km ab den 'Termales', das lässt sich locker
    nach dem Mittag starten.
    Und da hier wie dort schlechtes Wetter herscht, zumindest gemäss Wetter-App, können wir ja hier noch was machen.
    Also südlich des See's nach Orosi, uns dort etwas verfahren, umdrehen und dann etwas den Berg hoch und schon stehen wir vor einer
    Schranke der Hacienda!
    Mitsammt Wärter, den man hier im Regen jeden Besucher einzeln begrüssen lässt.
    Er erklärt uns immer noch im Regen stehend was wir wo finden und wie wir trocken bleiben und trotzdem alles ansehen können.
    Während er schon fast mehr tropft als die Regenwolken.
    Also machen wir es so kurz wie es freundlich bleibend möglich ist und düsen mal rund um den Parkplatz, wie von ihm empfohlen.
    Dann wird parkiert und schon gehen wir in Richtung des Restaurantes.
    Schon am überdachten Eingang staunen wir über die von der Decke hängenden roten Blumen, wunderschön!
    Dort begrüsst uns auch schon ein Wachmann, der uns auch wieder alles erklärt und erzählt, dafür aber nicht im Regen stehen muss.
    Er zeigt uns auch die unter dem angrenzenden Dach um die Ecke hängenden blauen Blumen, die wirklich aussehen wir von einer KI auf
    Drogen konstruierten Fantasieblumen...

    Oben: Unmöglich dass die echt sind, unmöglich! Hats die KI schon in meine Wahrnehmung geschafft?
    Wir staunen und ja, die Blumen sind natürlichen Ursprungs...nicht KI...und auch nicht Plastik...

    Oben: Auf dem Weg zu den Pools (Das sind die Blauen mit Wasser drin) und ins rechts gelegene Restaurant (Das ist wo die Stühle stehen).

    Oben: Auch da hängen massenweise schöne Blumen ab!

    Oben: Ausblick von unserem Tisch...und beim hängenden Topf oberhalb des Serviettenspenders sehen wir was...

    Oben: Also mal mit den Handy voll rangezoomt und einen Bildausschnitt gemacht...da sitzt doch ein...Kolibri!!!

    Oben: Also schnell die Kamera geholt und auf Jagt gegangen! Nicht ganz einfach, denn es ist sehr dunkel unter dem hellen Dach...

    Oben: Es ist ein Weibchen und es schaut nervös um sich rum...

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    Oben: ...wobei es hier wirklich mehr als genug zu fressen gibt...Blumen über Blumen wohin man schaut!

    Gruss

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    • 25. April 2026 um 06:41
    • #35

    Oben: Und was entdeck ich denn da???

    Oben: Ein Kolibrinest mit Jungen, die auch Kolibris sind! Eine Erstsichtung für uns beide!
    ...auch wenn wir nur den Schnabel sehen...

    Oben: Die stolze Mutter schaut von einem anderen Ort noch immer nervös rum...

    Oben: ...und fliegt immer wieder vom Nest zu Blüten, zu Hochsitzen, zum Nest usw...

    Oben: 'Ach, die Blüte da hab ich noch nicht besucht' denkt sie wohl und schon ist sie weg!

    Auch meine Freundin begibt sich auf Kolibri-Fotojagt, aber so gegen 11:30 beschliessen wir uns auf den Weg nach Cahuita zu machen.
    Wir bezahlen unsere Getränke, gehen noch kurz zur Toilette und dann in Richtung Auto, an folgendem Schild vorbei.

    Oben: Plan der Hazienda, da hats also auch Hotelzimmer, nicht nur Blumen, Bäder, Kolibris, Pferde und Büffel...

    Wir besteigen das Auto und düsen gemütlich wieder in Richtung 'Lago de Cachí' und dann gehts bald mal wieder die Berge hoch auf
    eine sehr kurvenreiche, eher schmale Strasse mit zum Glück wenig Lastwagenverkehr.
    Teilweise muss der Gegenverkehr sogar warten um die sich in einer Engstelle befindlichen Autos vorbei zu lassen, weil zwar zwei
    normale Autos, aber kaum ein Lastwagen und ein Auto kreuzen können.
    Geschweige denn zwei Lastwagen.
    Aber offenbar wissen die Lastwagenfahrer dass es hier eng und steil ist und meiden diese Strecke wenn möglich, denn wir haben hier
    nicht viele Situationen in denen wir lange hinter langsamen Lastwagen herfahren müssen.
    Die Strecke zieht sich, doch irgendwann haben wir offenbar den höchsten Punkt erreicht und es geht abwärts mit uns.
    Nicht seelisch oder körperlich, aber Geografisch...
    Die Strecke lässt uns bis Tres Equis an der Grenze zwischen Cartago und Limon gemäss meine GPS-Aufzeichnungen mit im Schnitt 37km/h fahren und das obwohl ich nicht zu den langsameren Fahrern dieser Welt gehöre.
    Ab Tres Equis gehts zwar noch einige Kilometer weiter und dann noch etwas rauf und runter, aber ab da bis Cahuita haben wir einen Schnitt von 54km/h.
    Trotz Autobahn von Siquirres bis zur ersten Ausfahrt von Limón auf die 'Ruta Nacional Secundaria 241' abbiegen, um nicht durch Limón fahren zu müssen.
    Auf der Autobahn gilt dann besondere Vorsicht, denn die bauen doch tatsächlich Kreisel mitten in die Autobahn rein!
    Beim ersten Kreisel, wo die Signalisation noch teilweise fehlte da er erst gerade halbwegs fertig war, musste ich doch recht scharf abbremsen um die Übersicht zu erhalten...und da kam tatsächlich ein Motorradfahrer von links daher...das wäre schnell eine gefährliche Situation geworden!
    Beim zweiten Kreisel war ich dann vorgewarnt...aber Verkehrsregeln gelten in Costa Ricas Kreiseln ganz eigene, eine Mischung aus
    'ich bin der Stärkere' und 'ich bin der Flinkere' trifft auf 'Ich warte jetzt mal bis in Stunden jemand kommt und fahr genau dann rein'
    machts nicht immer einfach... ;)
    Aber im Vergleich zu ostafrikanischen Strassen ists Pipifax und gut beherrschbar.
    Bald schon sind wir an der Abzweigung auf die 'Ruta Nacional Secundaria 241' und machen, was man an Abzweigungen halt so macht:
    Wir zweigen ab!
    Nun gehts durch Dörfer und an Feldern vorbei, über Brücken (meist kein Gegenverkehr möglich) und Flüsse, die teilweise witzige
    Namen tragen.
    'Rio Banana' ist nur einer davon.
    Bei der Durchfahrt durch die Dörfer muss man nicht nur auf den fahrenden sondern auch auf den gehenden und den rennenden Verkehr achten, zumal es nicht überall klar ist wem die Strasse gehört, den Autos, den Menschen oder den Hunden.
    Irgendwann schreit meine Freundin plötzlich 'Halt, ein Hund!' und ich steh sofort voll auf die Bremse!
    Und trotzdem knallts!
    Der Hund kam von rechts dahergerannt und war für mich offenbar durch das Navi verdeckt, obwohl ich es ganz unten an die Scheibe
    befestigt habe, wo es am wenigsten stört!
    Aber er rannte auch voll auf die Strasse und war nur kurz zu sehen.
    Nun sassen wir im Auto und zum Glück hab ich bemerkt dass das Auto schon beinahe stand als es krachte und dass wir über nichts
    rüber gefahren sind!
    Und schon sehen wir den Hund wegrennen, über den Rest der Strasse und dann parallel zur Strasse in dieselbe Richtung wie wir fahren.
    Wir schauen beide ganz genau und sehen weder ein Hinken noch irgendwo Blut, nichts!
    Phu, zum Glück!
    Er schüttelt zwar mal den Kopf und schaut zu uns rüber und nach hinten, so dass wir sehen können dass er auch auf der anderen Seite kein Blut hat, aber er rennt unbeirrt weiter und dann verschwindet er ins Grün.
    Mit sehr schlechtem Gewissen, aber machtlos etwas zu tun da der Hund ja weggerannt ist, fahren wir weiter.
    Bald sehen wir erstmals das Meer, die Karibik liegt neben uns so rum und bewellt den Strand, der ja auch nur so daliegt.
    Die Palmen wedeln dazu ihre Blätter und zeigen uns damit dass es hier etwas windig ist.
    Bald erreichen wir Cahuita und kurz darauf um 15:56 Uhr das Cahuita Inn, also nach 4 Stunden und 11 Minuten Fahrt für die 190km.
    Im Schnitt also 45,4km/h.
    Wir gehen zur Rezeption wo wir bald mal eingecheckt sind und bekommen das Zimmer neben dem wo wir 2019 waren.

    Oben: Blick ins Zimmer, ausgestattet mit Safe, Kühlschrank, Wasserspender und Betten, hinein...

    Oben: ...und von der anderen Seite her inklusive Aussicht auf den Pool und den behängematteten Garten mit der Karibik dahinter.

    Oben: Es hat sogar eine Dusche, ein Lavabo und...

    Oben: ...eine Toilette!

    Oben: Blick in den Garten...

    Oben: ...und auf die dahinter liegende Karibik.

    Schnell das Gepäck rein, kurz aufs Klo und danach gehen wir uns die Beine vertreten indem wir in Richtung Nationalpark durch den
    Ort schlendern.
    Schön ist der Ort in den letzten Jahren nicht geworden, Hauptattraktion ist der Nationalpark, der jedoch ist wirklich schön!
    Aber aktuell ist er durch den Sturm der letzten Tage arg in Mittleidenschaft gezogen...
    Also gehen wir zurück in unser Zimmer, Duschen und auspacken ist angesagt!
    Danach gehen wir der Einfachheit folgend in die zum Hotel gehörende Pizzeria und setzen uns dort auf die Terrasse.
    Erst ein wohl verdienter Aperol Spritz, dann eine Pizza und etwas Wein, wie geschrieben, das haben wir uns verdient!
    Herrlich im nicht zu heissen, aber auch nicht wie befürchtet kalten und auch nicht zu starken Wind zu sitzen.

    Oben: Bargeldlose Besucher des Restaurantes...

    Oben: ...werden bei fehlender Bekleidung wie in diesem Fall nicht bedient...

    Nachdem sich auch die beiden Waschbären wieder verkrochen haben machen wir das auch unter den Leintüchern.
    Buenas Noches!

    Gruss

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    • 26. April 2026 um 06:22
    • #36

    Tag 10: Endlich wieder in den wunderschönen Cahuita Nationalpark! Heute gibts Faultiere en Masse!

    Auch hier an der Karibikküste folgt auf die Nacht der Morgen.
    Und da man am Morgen aufsteht machen wir genau dies!
    Erst mal ein Blick raus und schon sind die Urlaubsgefühle auch erwacht!

    Oben: Der Swimmingpool ist zwar klein, aber er weckt auch das letzte Urlaubsgefühl

    Wir gehen bald mal zum Restaurant wo unser Frühstück auch bald serviert wird.
    Erst Früchte, dann Ei nach Wunsch und Toast und wer will auch Gallo Pinto...
    ...was sicherlich nicht jedermans Geschmack ist.
    Mich hauts auch nicht vom Hocker, bin mit meinen 98kg wohl zu schwer dazu.
    Aber ich nehm es trotzdem, denn zu Mittag wollen wir jeweils nichts essen.
    Nach dem Frühstück noch kurz Sonnencreme auftragen und schon sind wir auf dem Weg zum Eingang des Cahuita National Parks!
    Kurz je 5$ für den Park spenden und rein mit uns!
    Als erstes fällt mir auf dass sich die gelbe Schlange in den letzten 7 Jahren offenbar von ihrem Stammbaum (oder Baumstamm?)
    zurückgezogen hat...Frechheit!

    Oben: Strand vor dem Eingang zum Cahuita National Park

    Oben: Nein, Keine Kreuzung aus Hase und Känguru sondern ein Aguti

    Oben: Kaum im Park sehen wir schon das erste Faultier...

    Oben: Der Park liegt direkt an der Karibikküste und der Weg durch den Park ist selten mehr als 10m von der Küste entfernt.

    Oben: Dasselbe faule Getier von der anderen Seite

    Oben: Wie uns dieses Faultier schön aufzeigt sind diese Tiere auch beim Trocknen sehr langsam...

    Oben: Unser drittes Faultier innert weniger Minuten.

    Oben: Das zweite Faultier von der anderen Seite.

    Oben: Wie man sieht sieht man dass das Wetter gar nicht mal so toll ist...da lädt auch ein Karibikstrand nicht zum Baden ein!

    Gruss

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    • 27. April 2026 um 07:09
    • #37

    Oben: Okey, er wär auch etwas schmal um das Badetuch hinzulegen ohne dass es nass wird.

    Oben: Sehr dunkel ists im Wäldchen, so dass der Vogel gar nicht so ganz scharf ist...

    Oben: Vielleicht erkennt ihn jemand auf diesem Bild? Nachricht an mich wäre schön.

    Oben: 'Lacoste'-Werbung mitten in der Natur...geht ja gar nicht!

    Und nun sind wir am Rio Suarez angekommen und hier ist wegen der Sturmschäden der letzten Tage abgesperrt, also dürfen wir leider nicht weiter in den Park hinein.
    Dabei beginnt hier ja erst der wirklich schöne Teil, auch weil die meisten Besucher hier umdrehen und man dann mehr von der Wildnis hat ohne dauernd irgendwelche US-Amerikaner an ihrem andauernden 'Oo mai God'-Gebrabbel sicherer zu erkennen als an ihrem Ausweis.
    Betreffend 'Oh mai God' haben wir uns schon gefragt ob das amerikanische Englisch überhaupt mehr Worte halt als diese drei...
    Mit unterschiedlicher Betonung kann das ja zu allem gesagt werden und alles heissen, reicht ja eigentlich.
    Zumindest für die Amis.
    OK, vielleicht kommts mir ja nur so vor...

    Oben: Noch kurz das Delta des Rio Suarez fotografieren und...

    Oben: ...diesen sich im Delta befindlichen Reiher knippsen, schon drehen wir um und gehen wieder zurück.

    Oben: Was sehen wir hier? Ein Blatt? Und Schneider? Oder A-Meisen? Also Blattschneiderameisen? Fragen über Fragen

    Oben: Gut versteckt sitzt da ein Gei im Geäst, ob Mama oder Papa kann ich nicht sicher sagen...ich tipp mal auf einen Papa-Gei.

    Oben: Unscharfes Vögelchen unbekannten Namens, hat sich nicht vorgestellt, ist dafür nervös rumgehüpft...nicht Fotoserviceorienteirt!

    Oben: Noch immer turnen die diversen auf dem Hinweg gesehenen Faultiere im Geäst rum...

    Gruss

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    • 28. April 2026 um 06:37
    • #38

    Oben: Und das manchmal sogar schneller als man erwarten würde!

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    Oben: Ich habs ja geschrieben: schneller als man erwarten würde!

    Oben: Mit dem Rücken auf einem Ast liegend ists scheinbar auch bequem. So lassen wir ihn oder sie zurück und watscheln weiter.

    Oben: Am Ausgang des Nationalparkes sichten wir noch einen grösseren Waran, dabei wollt ich doch nach Krokodilen Ausschau halten...

    Oben: Und da er auf den Baum kraxelt weiss ich nun mit grosser Sicherheit dass er kein verkleidetes Krokodil ist!

    Schön wars wieder mal im Cahuita Nationalpark zu sein, aber schon schade dass die schönsten weil einsameren Plätze wegen der Unwetter der letzten Tage gesperrt waren.
    Wir haben da 2019 wunderbar schöne kleine Strändchen gefunden und viele Tiere gesehen, letzteres wohl auch weil dort viel weniger Touristen unterwegs sind als im näher zum Ort liegenden Teil.
    So gehen wir durch den Ort zurück zu unserem Zimmer und entdecken dabei etwas Erfreuliches!

    Oben: Offenbar stimmen die Gerüchte: Costa Rica's Elektrizität ist sehr Naturverbunden...wie es scheint fliesst hier grüner Strom!

    Nachdem wir zurück ins Zimmer gefunden haben entscheiden wir uns dafür nun in die Faultierrettungsstation 'Santuario de Perezosos de Costa Rica'
    knapp 13km nördlich von Cahuita.
    So was ist doch immer unterstützenswert.
    ALso ab ins Autochen und los gehts!

    Oben: Das kleine Kerlchen empfängt uns und hätte wohl jedem Elefanten eine Kopfnuss verpassen können...
    Er war halt ein Teil der amerikanischen Riesenfauna der Frühzeit.

    Oben: HIer sieht man im Hintergrund das 'kleine' Kerlchen und im Vordergrund unser 'grosses' Autochen...
    ...das wohl vor lauter Angst vor dem Riesen etwas abseits geparkt hat!

    Es hat leicht zu regnen begonnen, somit hat die Wetter-App auch endlich mal wieder recht bekommen.
    Ist doch wahr, das Wetter soll sich doch bitte an die Vorhersagen halten!
    Wir gehen also ins Obergeschoss, wo sich die Rezeption mitten in einem Souveniershop befindet und kaufen uns Tickets für eine Führung.
    Da wir noch Zeit haben und es draussen nieselt schauen wir uns die Souveniers alle genau an, bis endlich alle genau angeschaut sind.
    DAnn gehen wir auf die Terrasse, denn es nieselt nun nicht mehr.
    Und endlich ist Zeit uns unten ander Treppe mit dem Guide und allfälligen anderen Touris zu treffen.
    Schon bald gehts los, wir sind sechs Personen plus der Guide.
    Also ab ins grosse Haus nebenan und rein in die kleine Halle rechts.
    Dort hats einige Käfige, in denen Faultiere lebenm, die nie mehr ausgewildert werden können, sei es weil sie nie in der Wildnis
    gelebt haben, sie es weil sie als lebendes Baby ihrer toten Mutter gefunden wurden, sei es weil sie bei einem Unfall oder Raubtier-
    angriff ein Bein verloren haben.
    Der schlimmste Fall meiner Meinung nach ist ein Tier das als Baby zum Haustier gemacht und in einer Tasche gehalten wurde, so dass
    sich beim wachsen das Rückgrad in einem rund 90°-Winkel entwickelt hat.
    Das arme Tier ist nun zum Teil gelähmt...wegen egoistischer Idioten!
    Hier einige Bilder der Tiere, die für immer im Käfig leben werden.

    Danach gehen wir weiter in einen offenen, zweiten Raum, wo die Tiere leben, die nicht wegen Verletzungen hier sind sondern weil
    Sie nie gelernt haben selbst zu überleben.
    Und deshalb ebenfalls nicht ausgewildert werden können.
    Aber einige wilde Tiere leben auch hier, die sind aber nicht faul sondern lästig!
    Mücken!
    Zum Glück mögen Mücken mein Blut offenbar nicht, denn die anderen sind eingesprüht und fuchteln herum und werden gestochen, während ich in kurzen Hosen und kurzem Shirt unbeachtet und ohne Mückenspray dastehe.
    Als Einziger bleib ich ungestochen!
    Tja, gefällt mir!
    Auch wenn ich es gerne hätte dass auch meine Freundin ungestochen geblieben wäre, aber sie zieht Mücken halt an...die Arme!

    Gruss

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    • 29. April 2026 um 07:15
    • #39

    Von hier aus sieht man auch in das Gebiet wo die Tiere, die wieder ausgewildert werden sollen, leben.
    Eines der Tiere ist aktuell sogar in Sichtweite!

    Oben: Nein, das ist kein Faultier...aber auch in Sichtweite! (Handyaufname, weit entfernt)
    Das dürfte ein Amazonasfischer (Chloroceryle amazona) sein, und da es hier keinen Amazonas hat ist er also ein Fremdarbeiter!

    Oben: Und hier noch das in der Nähe lebende faule Tier, hoch über uns im Baum.

    Die Führung ist nun beendet und so besteigen wir wieder unser Autochen und düsen gemächlich in Richtung Hotel.

    Oben: Vom Hotel aus bietet sich uns dieser Anblick....man kann das Wetter erahnen...

    Dort beraten wir über das Wetter, packen die Regenjacken in den Rucksack und spazieren mal auf der Strasse die dem Strand entlang führt in Richtung Norden, bis wir erst ein Hotel sehen dass uns auch noch gefallen könnte und dann etwas weiter gehen bis wir direkt am Strand das Restaurant 'Sobre las Olas by Gondwana' entdecken, dessen Speisekarte und durchaus anspricht!
    Also rein mit uns!
    Zuvor aber sagt meine Freundin auf dem Restaurantparkplatz so was wie 'Es wäre doch jetzt wirklich nett wenn hier ein Tukan auf diesem Baum sitzen würde'.
    Sie sagts, wir schauen rauf und was sehen wir da?

    Oben: Tatataaaaa!!! 'Trommelwirbel'!!! Ein Tukan! Und was für Einer! Ein Fischertukan (Ramphastos sulfuratus), auch bekannt als Regenbogentukan.

    Oben: Nachdem er links geschaut hat schaut er noch nach rechts und flattert davon, ohne unsere Einwilligung abzuwarten.

    Oben: Aber er flattert nur bis zum nächsten Baum.

    Oben: Nun sitzen wir im Restaurant und haben diese Aussicht! Herrlich!

    Oben: Fauler Gehilfe in der Küche...ernsthaft! Aber nicht über den Speisen!

    Oben: Und nein, kein Haustier sondern ein wildes Tier, das in der Nähe lebt und öfters mal zum Restaurant kommt.

    Gruss

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    • 30. April 2026 um 07:25
    • #40

    Oben: Und schon nach kurzer Zeit steht unser 'Zviäri' (Vesper um 16:00 Uhr) auf dem Tisch, echt empfehlenswert!

    Oben: Wir haben um uns herum einige neugierige tierische Besucher wie diesen hier...

    Oben: ..und diese beiden Streitsüchtigen Kerlchen!

    Oben: Wobei ich zur Entschuldigung der nicht so tollen Bildqualität sagen muss dass es wegen der Wolken schon recht dunkel war.

    Oben: In der Zwischenzeit hat sich der Küchenhelfer von hinten angeschlichen...

    Oben: Und hier der Beweis dass ich auch da war: Eines der wenigen Bilder von mir und einem Küchengehilfen!

    Oben: Während wir noch auf unseren Hauptgang warten indem wir einen echt guten 'Cahuita Spritz' geniessen schleicht sich auch der Kerl an.

    Oben: Unser Hauptgang, und ich weiss gar nicht mehr was es genau war. Aber sehr gut, das wars und das weiss ich noch!
    So gut dass wir uns jetzt schon entschliessen nochmals hier essen zu gehen!

    Oben: Nochmals der kleine Kletterkünstler aus der Küche, immer in langsamer Bewegung.

    Apropos langsame Bewegung, die machen wir auch!
    Im Dunkeln munkeln wir über die halb beleuchtete Strasse zurück zu unserem Hotel, wo wir uns noch eine Flasche Wein gönnen bevor wir ins Schlummerland entschwinden.

    Buenas Noches!

    Gruss

    Picco

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