Ich kann.
Picco in Costa Rica 2026
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Hoi Holger
Ich sehe sie auch an allen meinen Computern und Handys in 4 verschiedenen Netzwerken...wird wohl an Deiner Technik liegen, nehm ich an. Ist ja auch einiges an Daten.
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Oben: Nebst farbenfroher Palmen...
Oben: ...finden wir noch weitere Leguane...
Oben: Wärs nicht in den Amerikas würde er nicht Amerika-Sandregenpfeifer (Charadrius semipalmatus) heissen.
Jaja...er ist nur im Winter hier an der Wärme...Oben: Obwohl es hier sehr warm ist...
Oben: ...und weit und breit kein Eis zu sehen ist...
Oben: ...ist der Amazonasfischer (Chloroceryle amazona) ein Eisvogel!
Unglaublich!Oben: Und dieser hier hat sogar noch eine Fischschuppe als Schmuck auf dem Schnabel! Eitel, eitel!!
Oben: Auch wenn es schwer fällt zu glauben dass sich eine Krabbe mit einem Bussard gekreuzt haben soll...
...das ist wirklich ein Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus)!Oben: Wer genau hinsieht sieht einen Mittelamerikanischen Totenkopfaffen oder Rotrücken-Totenkopfaffe (Saimiri oerstedii)...
Oben: ...schnell durch die Bäume huschen...
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Komisch, in deinem letzten neuen Beitrag sehe ich die Bilder jetzt wieder, in den älteren nicht. Sehr merkwürdig!?
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Oben: Hier mal mit Hinterkopf...
Oben: ...und hier mit Vorderkopf, allgemein bekannt als Gesicht!
Oben: Nach der Entdeckung dauerte es noch Minuten bis sich dieser Goldkehltukan (Ramphastos ambiguus) endlich mal für wenige
Sekunden fotografierbar gezeigt hat, der ist minutenlang entweder nicht zu sehen gewesen oder hin und her gehüpft...ein nervöses Teil!
Und hier in Costa Ricas Westen ein sehr seltener Vogel!Oben: Unglaublich! Ein Mexikotagschläfer oder Jamaikatagschläfer oder Nyctibius Jamaicensis oder Ibijau Jamaicain,
ein kaum zu entdeckender weil enorm gut getarnter nachtaktiver Vogel!Oben: Jesus, eine Echse! Und dann noch eine die übers Wasser laufen kann, darum auch Jesus-Echse!
Ist wohl ein Streifenbasilisk (Basiliscus vittatus), ganz sicher bin ich mir aber nicht.Oben: Blendend aussehender Reiher am rumreihern
Oben: Der rote Ara ist natürlich immer gern gesehen...
Oben: ...und auch in Hochkant erhältlich!
Da wir nun bei Sierpe sind legen wir kurz an, José geht in den Supermarkt und empfielt uns die präkolumbianischen Steinkugeln
im Park nebenan anzuschauen.
Was es mit diesen in dieser Region gefundenen menschengemachten Steinkugeln auf sich hat und wie alt die genau sind weiss man
nicht wirklich, aber sie sind da und das schon bevor der erste Italiener (und gleichzeitig der erste Europäer) in Costa Rica war...
Für Europa entdeckt hat Costa Rica ja Cristoforo Colombo 1502 auf seiner vierten Reise , aber diese Steine sind mindestens 500, wenn
nicht tausende Jahre früher behauen worden.
Trotzdem sind Murmeln nicht wirklich beeindruckende Dinge, aus dem Alter bin ich schon lange draussen...
Schon sehen wir José wieder aus dem Supermarkt kommen und gehen mit ihm wieder zum Boot, wobei er uns Chips mit Zitrusgeschmack anbietet, sehr speziell!
'Patschanga' hat beim Restaurant 'Las Vegas' rauchend gewartet, wobei nicht er selbst rauchte sondern seine Zigarette...nur um
Missverständnissen vorzubeugen!
Und los gehts wieder!Oben: Die Murmeln waren hier schon vor Kolumbus bekannt, wenn auch etwas gross und darum unhandlich zum Spielen...
Oben: Zwei Farben reichten dem 'Garza Pechiblanca' nicht, drei musstens sein: Dreifarbenreiher (Egretta tricolor) oder Tricolored Heron
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Hoi Holger
Lösch mal Deinen Cache...oder versuchs auf einem anderen Gerät.
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Picco, ich hab unterwegs kein anderes Gerät
Aber auch der letzte Beitrag funktioniert wieder. Den rest gucke ich mir dann daheim an. Tolle Bilder auf jeden Fall
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Oben: Auch wenn er nicht wirklich grün ist müsste das ein 'Grüner Leguan' (Iguana iguana) oder 'Iguane Vert' oder 'Green Iguana' sein.
Oben: Dieser kleine Kleinspecht dürfte ein Rotkappenspecht (Melanerpes rubricapillus) sein, auch wenn Google Lens was anderes behauptet...
Oben: Jaja, er ist immer noch derselbe, flattert halt etwas umher, der flatterhafte Vogel...
Oben: Er flattert nicht nur, er versucht auch mal ob sich das Hacken lohnt oder das Holz zu hart ist.
Oben: Ui, ein Tyrann!!! Und zwar ein Schwefelmaskentyrann (Pitangus sulphuratus guatimalensis)...schnell weg, bevor er uns zu
sehr tyrannisiert!!! :-OOben: Auch wenn sie wie dahingeklebt ausschauen, diese Nasenfledermäuse (Rhynchonycteris naso) sind es nicht!
Oben: Ein gar nicht nakter Nacktkehlreiher (Tigrisoma mexicanum)oder Socó-tigre oder Bare-throated Tiger Heron
Ich hab ewig gebraucht um den zu sehen, obwohl er mir von allen Anderen gezeigt wurde...Oben: Mal wieder ein Blick in die Umgebung...schon schön hier!
Oben: Hier wird wohl wieder tyrannisiert! Zwei Königstyrannen (Tyrannus tyrannus), nehm ich mal an...
Oben: Ein Affe, der gar nicht scharf aber auf dem Sprung ist!
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Oben: Bananen hats zwar noch nicht, aber immmerhin schon ein Bananenherz
Oben: Entgegen der Meinung der Google-Lens-KI tippe ich nicht auf einen Graukopf-Seeadler sondern auf einen Papagei oder einen Sittich...
Oben: Eine wild rumstehende Brücke, wau! Doch was hats da im Spalt?
Oben: ...mal näher ranzoomen...
Oben: Noch näher...und schon sieht man zwei junge Eulen!
Oben: Und nach kurzer Wartezeit zeigt sich noch ein drittes Eulenkind! Wobei das Mittlere sehr schwach aussieht...
Oben: Und hier die Eltern, das müssten Schleiereulen / Barn Owl / Tyto alba / Lechuza de Campanario sein...sicher bin ich mir aber nicht!
Oben: Statt an einem Baumstamm wie vorhin hängen hier die Fledermäuse an der Unterseite der Brücke...
Oben: Im Bambus hängt jemand ab...
Oben: Und zwar ein Kapuzineräffchen...eine ganze Gruppe ist im Gebüsch!
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Oben: Sie trinken aus dem krokodilverseuchten Rio Sierpe, indem sie ihr Hinterteil kurz ins Wasser tauchen und schnell wieder
etwas hoch klettern...Oben: ...mit nassem Hinterteil sieht man gleich schlanker aus...
Oben: ...und dann wird das aus dem Fell tropfende Wasser getrunken, ohne dass man dabei vom Krokodil gefressen wird!
Nicht dumm, die Kleinen!Oben: Auch am Unterarm hats noch trinkbares Nass!
Nun gehts aber schnurstraks in Richtung des Restaurantes 'Las Vegas', wo wir zu Mittag essen werden.
Leider setzen sich José und 'Patschanga' an einen anderen Tisch.
Aber ich kanns schon nachvollziehen, das hier ist immerhin ihre Arbeit und da will man am Mittag auch mal seine Ruhe haben.
Und so mampfen meine Freundin und ich halt alleine, während gefühlt hunderttausendmal 'Live is Life' von Opus in Dauerschleife
auf unsere Trommelfelle hereinrieselt.
Nach kurzer Zeit beginn ich zu rechnen ob ich genügend Bargeld dabei habe um dem Fernseher mitsammt Opus in den Rio Sierpe werfen
und dann den Schaden bezahlen zu können.
Leider muss ich diese Frage mit 'Nein' beantworten, und so hören wir es noch hunderttausend Mal...
'Haareausreiss und Zähneknirsch'!!!Oben: Mein heutiges Mittagessen, ich glaube das ist das zweite von nur zwei Mittagessen während des ganzen Urlaubes!
Nach dem Essen bleiben wir noch kurz sitzen und hören Opus beim 'Live is Life' zu, schon lange nicht mehr gehört...
Dann endlich besteigen wir wieder das Boot und düsen ab in Richtung Drake Bay!
'Patschanga' gibt nun deutlich mehr Gas als vorhin, aber er rast schon nicht so wie der Kapitän des Bootes, das die Touris nach
Drake Bay bringt.
Bald sind wir am Meer, in dem nun Ebbe herrscht und entsprechend einige Felsen knapp unter der Wasseroberfläche sind, wo man bei
Flut einfach drüber schippert!
Nun sind wir bei einigen Felsen, wo wir knapp dran vorbei gefahren sind auf dem Hinweg, und sehen hier weit ins Meer hinaus dass sich
die so schon rund 50cm hohen Wellen aufbauen und überschlagen, ein sicherer Hinweis auf eine Untiefe!
Und da wir nicht hilflos auf dem offenen Meer mit den dort ebenfalls mal anzutreffenden Krokodilen um die Wette schwimmen wollen
sind wir ganz froh dass 'Patschanga' genau weiss was er zu tun hat!
Erst dreht er das Boot parallel zum sich überschlagenden Wellenkamm und fährt etwas in Richtung offenes Meer, wo er nach vielleicht 80-100m
um 180° dreht und ganz nah parallel zum Wellenkamm fährt, stark beschleunigt, leicht nach rechts zieht und so auf den Wellenkamm
rauf kommt!
Und dann surft er richtiggehend auf dem Wellenkamm bis nahe an die Felsen, wo er dann wieder nach rechts ins Wellental runterzieht!
Wau!
Da weiss einer wie man mit dem Boot umgeht, beeindruckend!
Und nun gehts wieder Vollgas über die Wellen in Richtung Strand!Oben: Bahia Drake oder eben Drake Bay vom Meer aus: Schön! Hätten wir es erst von hier her gesehen wären wir nicht enttäuscht
gewesen, aber von der Strasse her ist es wirklich kein schönes Dorf!Bald sind wir da, steigen ins Wasser aus und schon fährt 'Patschanga' weg, bevor wir ihm sein wohl verdientes Trinkgeld geben konnten!
So sprechen wir noch kurz mit José und bedanken uns bei ihm und indirekt bei 'Patschanga', übergeben ihm ein schönes doppeltes Trinkgeld
mit der Bitte die Hälfte an 'Patschanga' weiterzugeben, was er verspricht zu tun.
Na ja, ich hatte den Eindruck die zwei haben ein gutes Verhältnis, von daher glauben wir beide dass das Trinkgeld seinen neuen Besitzer finden wird.
Wir verabschieden und von José und spazieren am Strand entlang in Richtung unseres Hotels.Oben: Während wir spazieren gibts eine Flugshow der Air Pelikan...
Oben: ...die dann offenbar doch noch ins Wasser fällt!
Rauf ins Zimmer (wir brauchen schon keine Pause mehr auf der Treppe!) und unter die Dusche, danach schon früh ins Restaurant.Oben: Das Restaurant hier im Hotel, sehr gemütlich und mit toller Aussicht! Auch das Essen braucht sich nicht zu verstecken!
Und günstig ists dazu auch noch!
Wir essen als Erste und schon bald sind alle Tische besetzt.
Da wir als erste gegessen haben sind wir auch als Erste fertig, stehen auf und werden von den Franzosen angesprochen.
Denn die werden morgen abreisen!
So ein Zufall, wir auch!
Sie erzählen dass sie nach Cachi reisen, ich erzähle dass wir ebenfalls nach Cachi reisen!
Wir schauen uns gegenseitig gross an und sie erzählen dass sie auf eine Kaffeefarm gehen, ich frage 'Zur 'Casona del Cafetal'? und meine das eher im Scherz, denn es ist eher unwahrscheinlich dass sie am selben Tag mit uns in den Corcovado NP gegangen sind, im selben Hotel gewohnt haben, am selben Tag abfahren, an denselben Ort fahren und dann noch in der selben Unterkunft unterkunften wie wir.
Doch...auch sie gehen ins 'Casona del Cafetal'!
Unglaublich!
Nun wird noch etwas gequatscht und sie erzählen dass sie etwas Angst vor der Strasse von hier bis zur Panamericana haben, wir können ihnen aber aus unserer gestrigen Fahrt berichten dass die Strasse schon gestern zu einem guten Teil neu geschoben wurde, also einfach zu fahren sein müsste.
Aber es dauert halt.
Sie sind etwas neidisch drauf dass wir unser Auto schon in Sierpe haben, und wir sind froh drüber!
Denn dadurch wird die Fahrt doch um einiges weniger anstrengend, für Fahrer und Beifahrerin!
Anschliessend an das schöne Gespräch verabschieden wir uns und gehen zur Reception, denn zahlen müssen wir ja noch und hier wird ja nur Bargeld angenommen.
Anschliessend rauf und die Koffer packen, dann nochmals in die Schaukelstühle und in die Hängematte und zum Schluss ins Heia-Bettchen.
Buenas Noches! -
Tag 8: Over the Hills and far away...
Es ist früh am Morgen und wir sind beide wach, denn unsere Wecker wurden gestern Abend mal nicht vergessen!
Also mal die Kissen aus den Gesichtern pfriemeln, die Decken aus den Haaren zupfen und was man und frau sonst noch so alles zu tun hat um wie ein Mensch auszusehen.Oben: Noch ein letzter Blick vom Balkon aufs Meer hinaus...
Oben: Blumen hats hier überall...
Oben: Blick vom Strand hoch zu unserer nun ehemaligen Unterkunft. Rechts zuoberst das Dach, auf das wir jeweils runter geschaut haben
Schon bald packen wir noch den Rest zusammen und ich darf Schleppesel für die grossen Koffer sein, während meine Freundin die Kleinen nimmt.
Ab der Reception stehen uns zwei kräftige Männer, die mir aber nur knapp bis zur Schulter reichen, bereit uns zu helfen.
Und die Kerle helfen so gut dass noch bevor ich es merke beide grossen Gepäckstücke auf ihren Schultern davongetragen werden.
Wir verabschieden uns noch vom liebenswerten Personal und hüpfen hinten nach die Treppe runter.
Unten am Strand geben wir den zweien noch ein Trinkgeld und dann heisst es warten, warten, warten!
Es kommen immer mehr Leute mit Gepäck zu uns, denn um 07:30 Uhr soll das Boot abfahren.
Und das will keiner verpassen!
Denn sonst müsste er ja länger in Drake Bay bleiben...schreckliche Vorstellung!
Odrr so...
Tatsächlich kommt das Boot und zu dritt bugsiert die Mannschaft das Gepäck aufs Boot, anschliessend dürfen wir einsteigen.
Für uns hats nur noch zuvorderst Platz, also gehen wir dahin.
Und los gehts, diesmal mit einem Boot das vorne geschlossen, nur seitlich und hinten offen ist.
Dem Einen der Drei musste ich die Fahrt bar bezahlen, er konnte aber nicht rausgeben und hat mich vertröstet.
Es geht recht zügig übers morgens immer flache Meer und den Rio Sierpe rauf, schon bald sind wir an der Anlegestelle unweit des Restaurantes 'Las Vegas', wo wir frühstücken wollen und unser Auto abholen müssen.
Beim Aussteigen wird hektisch, der, welcher mir noch einiges an Retourgeld geben wollte verdünnisiert sich inmitten der Menschenmassen fast,
Aber nur fast.
Ich kann ihn ansprechen und daran erinnern dass er mir noch Geld schuldet.
Ich bin mir (fast) sicher er hätte es nicht oder nur versehentlich vergessen...tja...
Also muss er wieder ins Boot wo er vorher kein Wechselgeld hatte und kommt nun mit Wechselgeld zurück.
Aha, soso...
Dann pack ich unsere beiden grossen Gepäckstücke und wuchte die beinahe 50kg plus meinen Rucksack und meine Kameras die Treppe hoch zur Hauptstrasse.
Meine Freundin folgt mit dem Rest und hat damit auch genug zu tun, zumal hier viele Menschen gleichzeitig und recht rücksichtslos versuchen die Treppe und den Weg rauf zu gelangen.
Bald sind wir im Restaurant, setzen uns hin, bestellen je ein Frühstück und ich frage nach dem Auto.
Da aktuell noch niemand hier mein Auto rausgeben kann warten wir halt noch bis nach dem Frühstück damit.
Und wir warten recht lange auf das Frühstück...aber irgendwann kommts dann endlich!
Auf den Fluss zu schauen ist doch immer etwas Herrliches, da sieht man manchmal auch Tiere...Oben: Handyaufname: Ein Kroki im Rio Sierpe, zum Glück will es uns nicht zum Frühstück!
Anschliessend mal zahlen und dann bekomm ich auch das Autochen wieder ausgehändigt, sehr schön!
Es stand ja in einem Innenhof etwas vom Restaurant weg und so fahre ich es dahin und parkiere es, damit wir unser Gepäck nicht allzu weit schleppen müssen.
Bald ist das Gepäck im Auto verschwunden und wir machen uns zu Fuss auf den Weg zum Supermarkt nahe des Parkes mit den Kugeln.
Wir holen Wasser und zwei Packungen geröstete Nüsse, zumindest etwas was nur geröstete Nüsse auf dem Verpackungsbild hat.
Zahlen und zurück zum Auto, wo uns eine lange Etappe über die Cordillera de Talamanca, eine hohe Gebirgskette in Costa Rica, führt.
Und da unser Autochen zwar ein Gutes, aber kein Kräftiges und dazu noch ein Automat ist hab ich da etwas Respekt.
Denn es werden sicherlich viele Lastwagen im Schneckentempo unterwegs sein und beim Überholen würde ein etwas temperamentvolleres Auto nicht wirklich schaden...
Aber wir düsen los, bei rund 1 m.ü.M. beginnt die Fahrt von Sierpe über Palmar Norte nach Dominical, biegen da nach der Brücke nach rechts ab, biegen in San Isidro de El General links von der 243 auf die 2, die allgemein als Panamericana oder Carretera Interamericana Sur bezeichnet wird, ab und düsen nun in Richtung Norden.
In Quebrador passieren wir eine Abzweigung nach San Gerado de Dota und fragen uns schon länger wie hoch die Höhenanzeige meines Navis noch steigen wird, da wir ja schon mehr als 3 Kilometer höher sind als zum Start dieser Fahrt!
Ich gebs schon mal bekannt, die Höhenangabe des Navis steigt später bis auf maximal 3442m.ü.M.!
Da bekommt man schon beim dran denken Sauerstoffmangel!
Gemäss dem englischen Wiki soll der höchste Punkt dieser Strasse jedoch bei 3335m.ü.M. sein, na ja, auch das ist hoch genug!
Und irgendwann beginnts nach ewigen auf und ab auch mal stetig runter zu gehen, gut dass ich die Automatik selbst durch die Gänge schalten kann!
Das ist hier auch dringend nötig, nur mit den Bremsen alleine wäre mir die Gefahr der Überhitzung bis zum Totalausfall der Bremsen, wie ich ihn als Beifahrer mal erleben musste, viel zu gross!
Dank der hohen Drehzahlen des Motörchens kann ich aber die Bremsen schonen und relativ kühl halten.
Und einem warmen Motor machen hohe Drehzahlen erst im roten Bereich was aus, in den ich aber nie gerate.
Irgendwann kommen wir wieder in stärker bewohnte und sauerstoffreichere Gebiete runter und finden uns bald in der Stadt Carthago, der früheren Hauptstadt Costa Rica's.
Wir fahren aber nicht in die Stadt hinein sondern durch die südlichen Vororte durch, siehe auch die Karte, die ich am Anfang des Berichtes verlinkt habe. Wenn man da reinzoomt sieht man jede Strasse die wir genommen haben genau.
Über Llanos de Santa Lucía fahren wir aus den Vororten raus in Richtung des auf 970 m.ü.M. liegenden Lago de Cachí, über dessen Staudamm und zur Casona del Cafetal!
Google Maps meiner Freundin und mein Garmin mit aktuellsten Open-Street-Map-Karten waren sich nicht immer einig, aber wir habens geschaft das ohne Pause und ohne Zwischenfälle.
Ausser dass die vermeindlichen gerösteten Nüsse in erster Linie Rosinen waren, die meine Freundin nicht wirklich liebt.
Fotos haben wir wegen des fürs Fahren guten, für die Aussicht aber eher schlechten Wetters mit leichtem Regen zum Schluss aber keine gemacht.
Ich parkiere mal den Kleinen neben sehr vielen Toyota Hilux und Isuzu D-Max (so einen hab ich selbst und hier ist einer von drei der hier stehenden Autos ein D-Max) und wir gehen in die Rezeption rein.
Dort schnell bei der freundlichen Dame und dem Chef eingecheckt und uns alles erklären lassen und natürlich auch die vielen Schokoladen und Kaffeepackungen genau studiert, man braucht ja noch was für die Daheimgebliebenen.
Dann mal ins Restaurant, auf die Terrasse und danach mit dem Auto zum dritten Parkplatz, der nah an unserem Häuschen liegt.
Okey, es ist nur eine Haushälfte, aber eine die gefällt!Oben: Der linke Teil ist unseres...unscheinbar, aber schön viel Platz und gut eingerichtet, Steckdosen bis zum Umfallen!
Oben: Der Balkon mit Gartenanschluss und Kolibribesuch
Oben: Die Küche mit den vielen Steckdosen.
Oben: Ein Bad hats auch, wenn auch ohne Badewanne, aber dafür hats ja draussen einen Stausee...
Oben: Und, man lese und staune: Sogar ein Schlafzimmer hats! Mit zwei 140cm-Betten! Sollte reichen...
Da wir schon seit wir in Costa Rica sind erleben dass eine Kaltluftzone östlich der Cordillera de Talamanca nach Süden fliesst und (auch hier) für Regen und schlechtes Wetter, an der Karibik sogar für starke Stürme sorgt sprech ich meine Freundin darauf an und stelle die Variante wieder nach Westen an den Pazifik zu fahren in den Raum.
Hotels wären schnell gefunden, aber die Unterkunft in Cahuita müssten wir trotzdem bezahlen.
Wir diskutieren etwas darüber und schauen uns die Hotels an, gehen dann unentschlossen in Richtung Restaurant.
Auf dem Weg dorthin spazieren wir erstmal durch den Garten.Oben: Blick vom Balkon in den Garten...es grünt so grün!
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Oben: Wahnsinn, diese Regenbogenbäume! Die Rinde fällt nach einer gewissen Zeit ab, darunter kommt Grün zum Vorschein das sich dann mit der Zeit über das halbe Farbspektrum zu rot und braun verändert bis die Rinde wieder abfällt.
Spektakulär!Oben: Blick vom Garten in Richtung Restaurant und Rezeption und was es sonst noch für 'Re.....' gibt!
Oben: Blick in den Garten mit dem Stausee 'Lago de Cachí' im Hintergrund. Schön ists hier, trotz des Wetters!
Oben: Schöne und schönste Blumen und auch solche, die so kitschig aussehen, dass wir erst denke die wären aus Plastik...
Aber falsch gedacht!Oben: Auch schön und auch kurz im Verdacht aus Plastik zu sein...
Oben: Und noch einer der zahlreichen Regenbogenbäume. Hier könnte fast der Eindruck entstehen dass die weltweiten Regenbogen hier gezüchtet werden!
Ist aber ein Irrtum...Wir gehen an die Rezeption und werden zu einem Tisch auf der Terrasse geleitet, wo wir uns, wie von der Kellnerin beabsichtigt, hinsetzen.
Wie leicht wir uns doch von fremden Personen beeinflussen lassen, tststs...
Neben uns hats eine Metallkonstruktion aus grossen Bogen, die mit allerlei Pflanzen bewachsen sind.
Diese Pflanzen erschweren zum Einen die Sicht die Sicht auf den See, zum Anderen die Jagt nach den wegen dieser Pflanzen immer wieder rumschwirrenden Kolibris!
Echt, wegen dieser Vögel und unserem (Foto-)Jagdinstinkt kommen wir kaum dazu unseren Aperitif zu geniessen...
Irgendwann, so nach dem gefühlt 178sten Kolibri, bestellen wir und was zu Essen, wobei ich auf der Speisekarte einen Tilapia entdecke und den bestelle!
Denn spätestens seit meiner Reise mit Sven in die DR Congo hab ich diese Fische zum (fr)essen gern!
Meine Freundin nimmt was Anderes und dazu genehmigen wir uns eine Flasche Rotwein, während es um uns herum dunkel wird.
Auch leiser wird es, denn die bis dahin sehr lauten Offroad-Fahrer (darum die Hiluxe und die D-Maxe) begeben sich langsam zu ihren Autos und fahren ab.
Nach dem sehr guten Essen, für das dieses Restaurant gemäss den Franzosen ja bekannt sein soll begrüssen wir die nun auch angekommenen Franzosen, die einen deutlich anstrengenderen Fahrtag hinter sich haben als wir!
Zum Glück haben wir das Auto damals nach Sierpe gefahren!
Wir sprechen noch darüber was man hier alles tun und lassen kann und verabschieden uns dann von ihnen, da wir nicht wissen ob wir sie morgen früh nochmals sehen werden.
Und so watscheln wir zum Häuschen und gehen bald mal ins Heiabettchen.
Buenas Noches! -
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