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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
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  4. Leerkabine: Absetzkabinen und Festaufbauten

Befestigung CFK-Wohnkabine auf Sprinter Fahrgestellt

  • Jan76
  • 6. März 2026 um 16:27
  • Jan76
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 6. März 2026 um 16:27
    • #1

    Ich möchte mir noch mal euren Rat holen.


    ich beabsichtige eine Wohnkabine aus CFK (GFK - nur mit Kohlefaser-Decklagen) auf dem Fahrgestellt zu montieren. Dazu würde ich Silent-Blöcke verwenden, wie es auch Martin im Explorer NFK-Aufbau gemacht hat:

    (verlinken kann ich das nicht, da es aus dem Mitglieder-Video-Bereich des Explorers ist. Ich hoffe, dieser Ausschnitt verletzt nicht das Copyright, wenn ich hiermit erwähne, dass das Video vom Explorer Magazin stammt)


    Ich habe 10 Aufnahmepunkte (5 je Träger), von denen die vorderen Beiden fest montiert sind (weil Wandanschluss an Fahrerhaus), und die hinteren 2x4 jeweils mit diesen "schwingenden" Fixierungen.


    Alle diese Fixpunkte sind schön hinter/unter Möbeln zu verstecken - können somit ganz einfach durchgeschaut werden - durch den Kabinenboden (leichte Vertiefung wird im Boden vorgesehen - entsprechende Verstärkungen ebenfalls.
    Nur der vordere, auf Fahrerseite befindliche, Fixpunkt ist genau in der Dusche. (hier blau dargestellt)


    Frage: wie löse ich das wassergesichert - und auch wartungsfreundlich ??

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Sebastian
    womobox-Halbgott
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 6. März 2026 um 16:59
    • #2

    Moin Jan,

    Du kannst eine Mutter auf ein Blech oder eine grosse Unterlegscheibe schweissen und verdrehsicher fest einkleben. Wenn unter dem Rahmen Platz ist, die Schraube von unten reindrehen.

    Viele Grüsse Sebastian

  • Kreiseltaucher
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    Ormocar
    • 8. März 2026 um 18:55
    • #3

    Meine Kabine liegt fast auf dem Rahmen auf und ist von Unten mit M8 Schrauben durch die Original Befestigungspunkte des Sprinters mit dem Kabinenboden verschraubt. Dazu hab ich in den Boden 10mm Kunststoff und 10mm Alu-Flachmaterial einarbeiten lassen. Dort wurde von Unten 8er Gewinde reingeschnitten. Schwingungsdämpfung hab ich nicht vorgesehen weil der Sprinter Rahmen sich ja nicht / nicht nennenswert verwindet, zumindest nicht mein 5to Rahmen. In das dicke schwarzen Flachmaterial ist das Aluflachmaterial eingebettet. An den zwei dünneren Streifen links und rechts werden die Staukästen auch von Unten festgeschraubt.

    Wofür hast du die Schwingesdämpfer gedacht ?

    Grüsse aus dem Unterallgäu

    Peter

  • Jan76
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 9. März 2026 um 12:06
    • #4

    Hallo Peter,

    du hast also von vorn nach hinten diese Kunststoff-Alu-"Brücke" durchgehend - wie von mir eingezeichnet (weil es in den Radkastenausschnitten auch "schwarz" ist, nehme ich an, die gehen durch bis hinten) ?

    Die Rahmen verwinden sich wirklich sehr wenig, aber etwas eben doch (wenn man im Gelände kein geeigneter Standplatz zu bekommen ist). Vor allem: ich plane ja eine Schuhschachtel als Kabine - also zwei bewegliche Boxen, Daher darf es sich möglichst gar nicht verwinden und zudem fehlt die Steifigkeit der geschlossenen 6-seitigen Kabine für eine Gegenkraft beim Verwinden. (Ich versuch das abzufangen über eine Art "Ringanker" oben am Rand der Seitenwände der unteren Box ... aber ob das reicht :/) -- Daher lieber etwas Spielraum geben nach unten, zum Rahmen.

    Die Befestigung im Sandwich möchte ich eben OHNE Alu und Kunststoff realisieren, nur mit "Karbon-Modulen". Da ich dort aber kein Gewinde reinbekomme und selbst RampaMuffen (Einsetzmuttern) mir zu fraglich erscheinen, würde ich einfach gern durchschrauben. (dann hält Mutter und Schraube definitiv (versehen mit dem blauen "Fixierkleber" Loctite) und ich muss mich nur um die Ableitung der Kräfte kümmern. Dafür ist Karbon aber genau gemacht, da hab ich schon Module zum Test gebaut und werde das noch weiter austüfteln.

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Kreiseltaucher
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    Wohnkabine
    Ormocar
    • 9. März 2026 um 12:47
    • #5

    Ja die gehen komplett über die gesamte Länge durch. Der Kabinenhersteller hat bisher auch immer durch den Boden durchgeschaut, finde ich aber nicht so gut. Deshalb habe ich mir diese Lösung vorgestellt die dann auch umgesetzt wurde. Die Schrauben sind mit "Loctide mittelfest" eingeschraubt und sollten sich somit im Bedarfsfall, z. B. umsetzen der Kabine auf ein neues Fahrzeug, lösen lassen.

    Grüsse aus dem Unterallgäu

    Peter

  • Holledauer
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    • 9. März 2026 um 16:40
    • #6

    Jan76 : Auch meine Kabine (2,6x2x2 m) ist mit im Boden einlaminierten, hochlegierten Alustreifen, 10 mm stark, in die M10-Gewinde geschnitten wurden, von unten verschraubt. Die Verschraubung ist starr gegen den Zwischenrahmen ausgeführt, den ich aber elastisch, ähnlich deinen Bilder, mit dem Rahmen des Hilux verschraubt habe. Eine Lösung ohne Zwischenrahmen habe ich mich nicht getraut, ich habe aber auch keinerlei versteifende Elemente im Sandwich der Bodenplatte.

    Kreiseltaucher Du hast also wirklich die Kabine mit der gleichen Gewindedimension wie die Staukästen befestigt:/?

  • Online
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    • 9. März 2026 um 16:43
    • #7

    Meine Kabine ist auch mit M10 Schrauben an Rahmenauslegern verschraubt, immer 2 pro Ausleger, macht 20 Stück! Ob man die wirklich alle braucht?

    Gruß, Holger

  • Holledauer
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    • 9. März 2026 um 16:52
    • #8
    Zitat von holger4x4

    Meine Kabine ist auch mit M10 Schrauben an Rahmenauslegern verschraubt, immer 2 pro Ausleger, macht 20 Stück! Ob man die wirklich alle braucht?

    ich habe zwar nur 1x M10 pro Punkt und somit 6 Stück für die ganze Kabine, aber selbst das ist hoffnungslos überdimensioniert. Die Schwachstelle ist hier ja das Gewinde im Alu und nicht die Schraube, aber trotzdem müsste jede der Verschraubungen überschlägig 3 t tragen können. Das sollte reichen!

  • mafer
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    • 9. März 2026 um 18:05
    • #9

    Ich finde die Schwachstelle ist die GFK-Platte. Die kann man übertrieben gesagt, mit zwei Fingern auseinanderziehen. Dass da eine Schraube 3 Tonnen Zugkraft in die Platte leitet, halte ich für ausgeschlossen.


    Gruß Matthias

    Fachwissen engt ungeheuer ein. (Bernd S.)

  • Kreiseltaucher
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    Ormocar
    • 9. März 2026 um 18:09
    • #10
    Zitat von holger4x4

    Meine Kabine ist auch mit M10 Schrauben an Rahmenauslegern verschraubt, immer 2 pro Ausleger, macht 20 Stück! Ob man die wirklich alle braucht?

    Meine auch mit M10. Hab mich im obigen Beitrag (M8) vertan

    Grüsse aus dem Unterallgäu

    Peter

  • Online
    holger4x4
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    • 9. März 2026 um 18:30
    • #11

    Bei mir sind längs 4 PU-Einleger im Laminat mit verbacken. Von oben ist dann 10mm eingesenkt und verschraubt. Durch die Einleger wird die Kraft schön verteilt. Auseinanderziehen ist ja nicht das Thema, die Platte wird ja zusammen gedrückt.

    Gruß, Holger

  • Jan76
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 9. März 2026 um 19:59
    • #12

    Super Antworten. Wir es scheint sind die Aufbauten der meisten Hersteller und DIY ähnlich.
    Ich werden die Kräfte ja in 5x5 Karbon-Vierkant-Holme einleiten. Somit erspare ich mir schweres Alu. Vor allem das Einkleben, Einfräsen des Kerns. Und auch den unterschiedlichen Ausdehnungen.
    Die Last wird also sehr gut übertragen. Es wird je Schraubenpaar quer zur Fahrtrichtung ein solcher Vierkant direkt in den Kern der Bodenplatte eingebracht. Auch mit Epoxy. Also ca. alle 60-70cm so ein Profil. Das sollte reichen.

    Meine Frage war ja im wesentlichen: wie kann ich diesen einen Fixpunkt (wenn ich durchschrauben würde) wasserdicht bekommen.

    Darauf hat Sebastian schon eine super Antwort geliefert.

    Die anderen Antworten bestätigen mich zumindest darin, dass diese GummiAbstände und normale 10er Schrauben auf jeden Fall halten werden :)

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Jan76
    Experte
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    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 10. März 2026 um 12:10
    • #13

    Sebastian gemäß deinem Vorschlag hab ich mal recherchiert: es gibt diese einschraubbaren Gewindemuttern.

    Ich denke, damit ließe sich der Gegenzug für die Verschraubung von unten sehr gut direkt im Sandwich realisieren - im Kern (auf der 1cm Seitenlasche vom "Karbon-Vierkant-Träger", der im Kern des Bodens mit einlaminiert wird. Diese beiden Schrauben sollten genügend Drehmoment abhalten, um die 10er Schrauben fest zu bekommen (es kommen eh Gummimuffen/Silentblöcke dazwischen). Später wirken daher eh mehr die Scherkräfte, anstelle des Anzug-Drehmoments auf die Schraube/Mutter. ... denke ich?

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    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

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