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Rückwärtsgang schwergängig MAN TGL 2006

  • martinexe
  • 10. Februar 2026 um 21:00
  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.004
    • 15. Februar 2026 um 10:29
    • #21

    Klar habt ihr bei den synchronisierten betrieben wie auf den Fotos vollkommen recht. Das habe ich bewusst nicht beschrieben, denn der Rückwärtsgang sollte nicht synchronisiert sein. Nur um den geht es ja bei dem Thema. Aber klar ist es immer hilfreich, auch zum Thema Synchronisation Wissen zu vermitteln.

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.004
    • 15. Februar 2026 um 10:37
    • #22
    Zitat von Ducato-Heere

    Hat MAN da etwas ganz anderes gebaut?

    Nein nein, alles okay. Man sieht schön die 5 synchronisierten Gänge für Vorwärts. Es fehlt halt nur die Welle für den Rückwärtsgang auf dem Foto.

    Und man sieht sogar die kleinen Klötzchen an der Seite, die auch diese Zahnräder haben. Diese sind allerdings "spitz gefeilt" damit der Mitnehmerring nach dem synchronisieren reinrutscht. Denn nach dem Synchronisieren ist ja die Drehzahldifferenz 0, und man muss vermeiden das Klötzchen auf Klötzchen steht. Also Spitze auf Spitze.

  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 15. Februar 2026 um 21:12
    • #23
    Zitat von Christian G.

    Also jetzt aber mal ne freche Frage…


    Das von MAN vorgesehene Verdrehen beim schalten in den Rückwärtsgang machst Du aber?


    🙄🙈🤔🤪

    ich finde die Frage gar nicht frech, sondern vllt sehr hilfreich :D

    Welches Verdrehen??? Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst leider :D Klär mich gerne auf. Danke :)

  • Christian G.
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    90
    • 15. Februar 2026 um 22:25
    • #24
    Zitat von martinexe

    ich finde die Frage gar nicht frech, sondern vllt sehr hilfreich :D

    Welches Verdrehen??? Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst leider :D Klär mich gerne auf. Danke :)

    Ist schon länger her, jedoch bei den LE2000 und den ersten TGL musste man den Schalthebel nach links ziehen, leicht nach rechts verdrehen und dann ging er leicht rein.

  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 16. Februar 2026 um 11:37
    • #25
    Zitat von Christian G.

    Ist schon länger her, jedoch bei den LE2000 und den ersten TGL musste man den Schalthebel nach links ziehen, leicht nach rechts verdrehen und dann ging er leicht rein.

    verrückt :D werde das mal testen. Auch wenn das Handbuch kein Wort darüber verliert ;)

    also quasi nach links ziehen und dann leicht im Uhrzeigersinn drehen? Danke!

  • Christian G.
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    90
    • 16. Februar 2026 um 11:40
    • #26
    Zitat von martinexe

    verrückt :D werde das mal testen. Auch wenn das Handbuch kein Wort darüber verliert ;)

    also quasi nach links ziehen und dann leicht im Uhrzeigersinn drehen? Danke!

    Jep genau so.

    Habe heute morgen für die Faschingsgruppe einen TGL umrangiert. War bei diesem genauso.

    BJ 2012.


    LG

  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 16. Februar 2026 um 21:52
    • #27
    Zitat von Christian G.

    Jep genau so.

    Habe heute morgen für die Faschingsgruppe einen TGL umrangiert. War bei diesem genauso.

    BJ 2012.


    LG

    Prima, danke! werde morgen früh mal testen.

  • Christian G.
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    90
    • 25. Februar 2026 um 22:35
    • #28
    Zitat von martinexe

    Prima, danke! werde morgen früh mal testen.

    Und hast du es ausprobiert?


    LG

  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 27. Februar 2026 um 15:06
    • #29

    Oh, pardon!

    Ja, aber das ändert leider gar nichts. Der Schalthebel lässt sich in keiner Position drehen o.Ä.

    Leider funktioniert der 1-2-3-4 Trick auch nicht (mehr) so zuverlässig. Teilweise muss ich tausend mal probieren bevor ich dann den Rückwärtsgang reinkriege...

    Ich stoße dann oft an einen Widerstand, den ich nicht überbrücken kann. Es klackert auch nicht.

  • nunmachmal
    womobox-Guru
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    selbst gebaut
    • 27. Februar 2026 um 15:29
    • #30

    Ich würde folgendes versuchen:

    Einen Vorwärtsgang einlegen und von dort in den Rückwärtsgang schalten. Wenn Widerstand auftritt, Kupplung vorsichtig ein bisschen kommen lassen, ohne den Zug/Druck am Schalthebel nachzulassen.

    Denke das im Getriebe Zahn auf Zahn steht.

    Da rollen lassen, wie Anton schon bemerkt hat, nicht immer geht, könnte diese Aktion die Getriebewelle etwas drehen und der Gang reinflutschen.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇷 36.242841,32.293763

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • martinexe
    Junior
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    21
    • 28. Februar 2026 um 15:49
    • #31

    Danke dir! Werde ich als nächstes testen :)

    Zitat von nunmachmal

    Ich würde folgendes versuchen:

    Einen Vorwärtsgang einlegen und von dort in den Rückwärtsgang schalten. Wenn Widerstand auftritt, Kupplung vorsichtig ein bisschen kommen lassen, ohne den Zug/Druck am Schalthebel nachzulassen.

    Denke das im Getriebe Zahn auf Zahn steht.

    Da rollen lassen, wie Anton schon bemerkt hat, nicht immer geht, könnte diese Aktion die Getriebewelle etwas drehen und der Gang reinflutschen.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇷 36.242841,32.293763

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  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 2. März 2026 um 10:53
    • #32
    Zitat von nunmachmal

    Ich würde folgendes versuchen:

    Einen Vorwärtsgang einlegen und von dort in den Rückwärtsgang schalten. Wenn Widerstand auftritt, Kupplung vorsichtig ein bisschen kommen lassen, ohne den Zug/Druck am Schalthebel nachzulassen.

    Denke das im Getriebe Zahn auf Zahn steht.

    Da rollen lassen, wie Anton schon bemerkt hat, nicht immer geht, könnte diese Aktion die Getriebewelle etwas drehen und der Gang reinflutschen.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇷 36.242841,32.293763

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    Hi nochmal! :) das hat gut geklappt gestern!
    Wenn ich die Kupplung etwas kommen lasse, klackert es ein bisschen und dann geht der Gang rein. Ist bestimmt ok, aber sicherlich nicht sehr getriebeschonend, oder?

    Mache in den nächsten 2 Wochen nochmal frisches Öl rein und teste dann weiter :)

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.004
    • 2. März 2026 um 12:52
    • #33

    Na siehst du, Problem geklärt. Das stört das Getriebe überhaupt nicht, dafür ist es gebaut. Klingt zwar böse, aber so klingt es bei einem unsynchronisierten Getriebe bei jedem Gang wenn man nicht 100% trifft.

  • nunmachmal
    womobox-Guru
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    71634 Ludwigsburg
    Wohnkabine
    selbst gebaut
    • 2. März 2026 um 13:49
    • #34

    Der Rückwärtsgang ist primitiv kompliziert.

    Während alle anderen schrägverzahnten Zahnräder immer im Eingriff sind und über Schaltklauen und Synchonringe ( großer Voodoo) geschaltet werden, ist der Rückwärtsgang speziell. Auf der Motor/Eingangseite, ein gerade verzahntes Zahnrad und auf der Ausgangseite auch ein gerade verzahntes Zahnrad, das aber das Andere nicht berührt.

    Nun kommt ein drittes, geradeverzahntes Zahnrad, das mit einer Schaltklaue zwischen die zwei anderen geschoben wird. Dadurch wird die Drehrichtung geändert. Sind aber viele gerade Zähne, die nicht immer auf Lücke stehen.

    Spar dir den Ölwechsel! Nur schauen das genügend drin ist.

    Der Ablassstopfen ist/war immer magnetisch und hat alle Späne gesammelt.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇷 36.913394,31.164117

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.004
    • 3. März 2026 um 07:27
    • #35
    Zitat von nunmachmal

    Der Ablassstopfen ist/war immer magnetisch und hat alle Späne gesammelt.

    Naja, halt nur die magnetischen. Aber das weiche Zeug der Synchronringe werden die gehärteten Zahnräder einfach zerreiben.

    Wie das an dem konkreten Modell mit der Ablass-Schraube tatsächlich ist, ich weiß es nicht. Hatte schon Getriebe ohne.

    Stimme aber zu, wechseln würde ich wegen dem Rückwärtsgang-Problem nicht.

  • Fritz
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    170
    • 7. März 2026 um 21:51
    • #36
    Zitat von Womo-Halle-Malaga.de

    Der Ergänzung kann ich zustimmen. Noch zur Erklärung mit dem gerade verzahnt:

    Man muss sich vorstellen, an normalen Zahnrädern werden an die Seite viereckige Klötze eingeschweißt. ein Klotz -kein Klotz -ein Klotz -kein Klotz, im Kreis.

    Zwei solcher Zahnräder sitzen - mit den klötzen zueinander - auf einer Welle.

    Jetzt wird ein Zahnrad auf der Welle zu dem anderen verschoben, die Klötze des einen greifen in die Klötze des anderen.

    Jetzt versteht man das Dilemma: stehen die Zahnräder still, kann man Pech haben, dass die klötzchen aufeinander treffen und nicht greifen.

    Ist der Drehzahl Unterschied zwischen beiden zahnrädern jedoch sehr groß, rubbeln Sie einfach übereinander.

    Oft haben die Leute die Vorstellung, das im Getriebe die Zähne der Zahnräder ineinander geschoben werden, so wie z.b beim Anlasser des Zahnrad in das Zahnrad der schwungscheibe geschoben wird.

    Nö,

    Vielleicht kann man sich so besser vorstellen was mit dem Eingriff der Zahnräder gemeint ist, beim Schaltvorgang woran es dann hakt.

    Alles anzeigen

    Das hört sich aber alles nach einer Getriebetechnologie von fast 100 Jahren an.


    Gruß


    Fritz

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
    Beiträge
    1.004
    • 8. März 2026 um 10:17
    • #37

    Ja. Und du wirst es nicht glauben, in nagelneuen Motorrädern mit absoluten Hightech Motoren sieht es genau so aus.

  • Christian G.
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    90
    • 8. März 2026 um 18:03
    • #38
    Zitat von Womo-Halle-Malaga.de

    Ja. Und du wirst es nicht glauben, in nagelneuen Motorrädern mit absoluten Hightech Motoren sieht es genau so aus.

    In Rennwagen auch...

  • Fritz
    womobox-Spezialist
    Beiträge
    170
    • 10. März 2026 um 17:48
    • #39

    Gestolpert bin ich über die angeschweißten Klötzchen als ich schrieb, das hört sich nun nach Getriebtechnik von vor 100 Jahren an.

    Ich vermute es handelt sich bei den "Zahnrädern mit den Klötzchen" um im Gesenk geschmiedete Teile die dann wie eine Klauenkupplung den Kraftfluss per Formschluss herstellen.

  • martinexe
    Junior
    Beiträge
    21
    • 11. März 2026 um 21:08
    • #40

    Ich würde dennoch frisches Öl rein machen und mich dann auch hier melden, ob es nen spürbaren Unterschied macht :) Danke euch allen für die rege Beteiligung hier!

    Dabei komme ich jetzt vor das Problem, dass mein Getriebe (ZF ecolite 6S 850) unten 4 Schrauben hat und ich auch mit 2 verschiedenen Skizzen nur schwer erkennen kann, welche die Ablassschraube ist :D

    Und spricht was gegen Ausprobieren?...

    Hat wer ne Meinung dazu? Tausend Dank... stehe hier in den Startlöchern mit allem, was es braucht sonst.

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