Beiträge von Oooliver

    Hallo Pelzerli,


    hast Du eine Passiv-WoMoBox??? Wie sollen 250W Heizleistung bei -12°C reichen, den Innenraum auf +26°C zu halten? Hast Du mal den U-Wert dafür berechnet?


    Für meine neue Box habe ich das mal durchgerechnet und kam rein rechnerisch auf etwas über 1kW bei -20°C draußen und +20°C drinnen. Dem zugrunde liegt ein U-Wert von 0.59 W/qmK für die Wände und 0.7 W/qmK für die Fenster.


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,


    ja, der Winter rückt näher und ich habe mich für eine Kombination aus Gas und Holz entschieden. Habe keine Lust mehr, morgens erst einmal das Eis aus dem Hundenapf zu kratzen und zwei Stunden einzuheizen, bevor alles einsatzfähig ist. Gas wird Alde und Holz bleibt mein bewährter Kohleofen, der allerdings mit Holz oder in diesem Winter vielleicht das erste Mal mit Holzbrikett befeuert wird. Ich werde berichten...


    VIele Grüße
    Oliver

    Nun ja, ich habe es in Kauf genommen, dass alles viel viel schwerer wird, als ich ursprünglich dachte bzw. geplant hatte. Gestartet bin ich bei 5-6t Gesamtgewicht. Jetzt wiegt allein der Aufbau ohne Ausbau und Fahrgestell bereits soviel. Die Obergrenze liegt bei 26t inkl. Fahrgestell, werde ich aber hoffentlich nicht erreichen.


    Beim Rohbau gibt es noch keine Kompromisse. Die habe ich mir für später aufgehoben! :mrgreen:

    Hallo Ralph,


    ich kann Dir nur beipflichten. Es gibt Dinge, die man prima selbst machen kann, aber man sollte auch klar die Grenze erkennen, wo es Sinn macht, die Profis ranzulassen. Für mein nächstes Projekt habe ich auch einiges aus der Hand gegeben, nehme dafür ein "paar" Euros mehr in die Hand und habe dann aber auch etwas 100%iges in der Hand. Kein Gefrickel, kein Gebastel. In ca. einem Monat sollte der Rohbau hier bei mir im Hof stehen. Bin gespannt.


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,


    im Angebot haben kann man vieles, doch ob man am Ende eine Zulassung dafür bekommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mir hat man auch mal einen 2,70m breiten Wagen angeboten. "Sei alles kein Problem", hieß es. Dann habe ich genau nachgefragt nämlich bei denen, die den Stempel darunter setzen. :( Selbst bei Überführungsfahrten sind Überbreiten nicht so ohne weiteres möglich.


    Also hast Du einen 10-Meter Wagen. Na das ist doch noch handlich. Kurze Zugmaschine davor und es passt. :wink:


    Naja, wenn Du meinst, dass mit Geld alles geht, dann brauchst Du hier eigentlich nicht fragen, was geht! :mrgreen:


    Lass Dich nicht ärgern, aber klappere mal die ein oder andere Behörde ab, bevor Du Dir ein Ei ins Nest legst.

    Hi,


    ein Zerhacker ist bei mir seit vielen Jahren im Einsatz. Wenn man ihn so anschließt, wie es in der Anleitung steht, braucht das verdammt viel Wasser. Normalerweise sind die Zerhackerklos so ausgelegt, dass sie einerseits den Müll zerhäckseln, andererseits parallel dazu aber über eine Flügelradpumpe frisches Wasser ansaugen! Wenn man das nun direkt ans Frischwasserdrucksystem anschließt, läuft das Frischwasser einfach durch, egal ob die Zerhackerpumpe gerade läuft oder nicht.


    Ich habe das sehr einfach gelöst: Absperrventil in die Frischwasserzuleitung. Wenn man sparsam sein will, lässt man erst etwas Wasser in die Schüssel laufen, erledigt sein Geschäft, betätigt dann bei geschlossenem Ventil die Zerhackerpumpe, lässt noch ein- bis zweimal frisches Wasser nachlaufen und betätigt im Wechsel dazu die Zerhackerpumpe. Ab und an muss man mit einer Klobürste nachhelfen. Damit ist es kein Mädchenklo mehr und man muss immer eine kleine Einweisung geben. War manchen Frauen schon zuviel.


    Natürlich könnte man auch das Wasser aus dem Grauwassertank ansaugen, dann spart man sich das ganze o. g., muss dafür aber auch in Kauf nehmen, dass das Klo eigentlich immer schmuddelig aussieht. Außerdem muss man den Schwarzwassertank entsprechend größer auslegen.


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo hannse,


    ich sehe, Du hast Dich noch nicht ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Alles, was breiter ist als 2,55m kannst Du als Normalsterblicher in D vergessen. Für Kühlaufbauten geht es bis 2,60m, aber das bist Du ja nicht, und für Landwirtschaft bis 3m u. U. sogar noch mehr, bist Du aber auch nicht. Wenn Du Dir viel Ärger ersparen willst, bleib bei 2,55m und keinen Zentimeter mehr. Natürlich kann man auch breiter auf der Straße unterwegs sein, doch dann muss jede (!) Fahrt angemeldet werden und erfordert u. U. sogar Begleitfahrzeug(e).


    Holz… Wenn es vorher ein Holzwagen war, kannst Du auch wieder mit Holz aufbauen. Wenn es vorher eine Blechhütte war, vergiss das Holz. Bekommst Du nicht zugelassen seit EU. Nach deutschem Recht würde es noch gehen, doch EU geht vor Bund. Thema: Brandschutz und Splittergefahr. Wenn es vorher kein WoWa war und Du es nun zum WoWa mit Holz machen willst, vergiss es. Bekommst Du ebenfalls nicht zugelassen, da bei einer Fahrzeugtypänderungen die neunen Gesetze greifen und Du keinen Bestandsschutz mehr genießt. Glaub mir, ich habe das bis zur höchsten Stelle des TÜV durch.


    Thema Überlänge: 18,75m Maximallänge - 12,50m Fahrgestell - 2m Deichsel = 4,25m Zugmaschine. Das wird nicht reichen. Üblich sind ca. 6m z. B. mit einer SZM. Dauerausnahmegenehmigungen für Überlänge kannst Du bekommen. Das ist kein Problem. Das Zugfahrzeug muss gelbe Rundumleuchten haben. Ach ja, die Genehmigungen sind Ländersache nicht Bundessache.


    Gelbes Nummernschild? :?: Was ist das? Kommst Du aus den Niederlanden? Als Otto-Normalverbraucher bekommst Du für die Zugi ein schwarzes - wenn sie alt genug ist und das H-Gutachten geklappt hat - auch ein historisches H-Kennzeichen. Wenn Du Schausteller bist, also tatsächlich ein Schaustellergewerbe betreibst, kannst Du ein grünes Nummernschild bekommen und bist damit steuerbefreit. Das Fahrzeug darf dann aber nur für Fahrten zu Veranstaltungen und für Fahrten, die im direkten Zusammenhang mit dem Gewerbe stehen, benutzt werden. Der Zoll kontrolliert das sehr streng. Kannst Du also auch vergessen. Der Anhänger bekommt ein normales schwarzes Kennzeichen und kostet als WoWa zugelassen nur ein paar wenig Euro Steuer - egal wie schwer oder groß das Teil ist.


    Schau Dich mal in einschlägigen Wagen-Foren um. Google ist Dein Freund. Da findest Du viele nützliche Infos. Bei allen Infos immer die aktuelle Gesetzeslage checken. Die könnte sich nämlich in der Zwischenzeit geändert haben.


    Viel Spaß beim Bauen,
    Oliver

    Hallo,


    das muss Dich nicht wundern. Das Messgerät zieht wenige Milliampere, der Laderegler jedoch einige viele Ampere. Wenn an einer Verbindungsstelle der Kontakt nicht vernünftig hergestellt ist, kommt es hier bei höheren Strömen zu einem höheren Spannungsabfall (U = R * I).


    Achtung: Schlechte Verbindungsstellen können sich bei entsprechend hohem Strom empfindlich erwärmen und einen Brand auslösen!


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,


    Webasto Thermo 90S mit normalen Heizradiatoren.


    Funktioniert prima seit mehr als fünf Jahren, braucht aber viel Strom, mit gut 9kW ausreichend dimensioniert, Heizöl im Winter ist Mist, da die billige Dosierpumpe das leicht zäh gewordene Heizöl ohne Vorwärmung nicht mehr fördert (nein, das passiert nicht erst beim Ausflocken sondern schon vorher), Heizung ist relativ laut, bisher keine Ausfälle (bis auf die "Pannen" mit der Dosierpumpe).


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo Arne,


    bei AGMs gibt es Unterschiede. Man muss bei jeder Batterie explizit nachschauen, welche Spannungen verlangt werden. Wenn Du Dich für offene Blei-Säure Batterien entscheidest, kannst Du den Spannungsabfall niicht kompensieren. Es war eben auch nur so eine Idee von mir. Jetzt wirst Du damit leben müssen, dass die Laddeschlussspannung der Versorgerbatterie max. bei U(starter) - U(Diode) - U(kabel) also vermutlich 14,8V - 0,3V - 0,1 V= 14,4V. Das ist inn jedem Fall besser als 13,8V, aber 100% Ladung wirst Du damit nicht erreichen können.


    Du solltest Dir die Anleitung ganz exakt durchlesen. Ich musste bei meiner LiMa den Standardregler ausbauen, dort zwei Kabel anlöten und bei eingebautem Regler die Spannung an jedem Kabel messen. Daraus ergab sich das weitere Vorgehen. Ein Kabel konnte ich anschließend wieder abknipsen. Ich habe keine Ahnung, wie die von Dir genannte LiMa reagiert, daher kann ich Dir keine Tipps dazu geben. Aber die Anleitung ist dabei sehr genau. Im Zweifel die engl. Variante lesen!


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,


    auch AGMs sterben nicht gleich, wenn man sie mal zum Starten nimmt. Wenn man parallel zur Trenndiode einen Natoknochen hängt, kann man die Diode auch brücken, so dass man die Versorgerbatterien zum Starten parallel zur Starterbatterie hat.


    Wenn der Sterlingregler ausfällt, ist der Standardregler der LiMa noch als Fallback da. Man kann den Sterling-Regler nämlich parallel zum Originalregler einbauen.


    Viele Grüße
    Oliver

    Hi,


    ich habe das Rohr derzeit seitlich zum Anstecken. Würde ich nicht mehr machen. Einfach durch's Dach und fertig. Kein Rohr mehr aufstecken oder das verdreckte Rohr irgendwo verstauen müssen. Mein Rohr wird oben offen bleiben, da der Anschluss bei meinem Ofen hinten ist. Dort kommt ein T-Stück (offiziell heißt das Anschlussstück) an den Ofen, wobei am unteren Ende ein kleines Röhrchen nach unten ins Freie führt. Wenn es also regnet, läuft das Wasser gleich ab.


    Also: Alles ist besser, als immer ein Stück Rohr außen an- und abstecken zu müssen.


    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo Anre,


    "low drop" bedeutet, dass der Spannungsabfall an der Diode nicht die üblichen 0,7V sondern weniger (meist 0,3V) beträgt. Den Spannungsfühler des Sterlingreglers unbedingt an die Starterbatterie anschließen, da diese direkt mit der LiMa verbunden ist und von daher dort die höchste Spannung zu erwarten ist. Wenn Du den Fühler an den Versorgerbatterien anschließt, riskierst Du, dass die Starterbatterie eine zu hohe Spannung bekommt und zu Gasen beginnt.


    Wegen der Betriebsart des Reglers würde ich ein wenig experimentieren. Da Du einen Spannungsabfall an der Diode und der Leitung zwischen Starterbatterie und Versorgerbatterie hast, der durch den LiMa-Regler ja nicht kompensiert wird, würde ich es wagen, den Regler in der Betriebsart "Conventional lead acid batteries" zu betreiben. Die Ladeschlusspannung beträgt 14,8V für max. 8h. In der Betriebsart "Sealed Lead acid and some A.G.M batteries" stoppt er schon bei 14,4V für max. 4-6h. Schau in den technischen Daten der Trenndiode nach, was für ein Spannungsabfall zu erwarten ist. Sind es >=0,3V kann man das Experiment machen, denke ich. Ein bisschen Verluste an den Leitungen dazu und schon passt es. Damit hättest Du quasi die "Nachteile" der Trenndiode kompensiert. Das mal so als Denkanstoß...


    Viele Grüße
    Oliver