Beiträge von Gunther

    Hier noch ein paar Infos zum Litrade BMS…..für die Bastler , die mit dem Gedanken spielen Litrade zu nutzen:


    Nach Litrade Beschreibung sollte das BMS bei Unterspannung : 2,7V Zeitverzögert abschalten.


    Winston Beschreibung ist aber, dass max.3,8V und Min 2,8V bei At 80% DOD ist


    Nach Rückfrage bei Litrade und der Bitte, ob man das ändern kann, kam die Antwort, dass das BMS wie geliefert auch für die Winston Zellen OK ist und Zeitverzögert 15ms bedeutet.


    (nach dem unten aufgeführten Test, sieht man aber, dass das BMS schon bei 2,79V abschaltet und nicht erst bei 2,7V wie in der Beschreibung beschrieben)


    Nach der Verkabelung habe ich den Stresstest mit OVP und UVP Spannungen ausfallen lassen


    und nur den Internen Test des Litrade BMS mit dem Schalter „S2“ durchgeführt.


    Es läuft ein internes Programm ab, mit den folgenden unten aufgeführten Schaltzuständen und Anzeigen.


    Mit dem Voltmeter hatte ich dann an den bistabilen Relais kontrolliert.


    Als nächste zwei Bilder habe ich einmal die Steckverbindungen beschrieben, da ich hier nach der Litrade Beschreibung leicht zum schleudern kam und mir das nicht ganz verständlich war....eventuell hilfts dem ein oder anderen.


    In dieser Reihenfolge wird beim Test angezeigt, bzw die Schaltausgänge getestet:




    Der momentane Stand:


    Die Kiste ist zusammengebaut und alles verkabelt.


    Isolatoren zwischen den Minus und Plus Anschlüssen werdend dringend noch eingebaut um Kurzschlüsse zu vermeiden.


    Vom 22.12.2020 (da hatte jede einzelne Zelle 3,624V, siehe mein Eintrag vom 22.12.2020) bis zum 7.1.2021 habe ich die Zellen einfach ohne Verkabelung in der Wohnung stehen gelassen.


    Am 7.1.2021 nun die Verkabelung der Zellen vorgenommen ohne das BMS anzuschließen.


    Drei Zellen hatten 3,57V, eine war dabei mit 3,55V


    Am 8.1.2021 hatten die Zellen = 3 x 3,55V und eine mit 3,53V


    Am 9.1.2021 nun alles komplett Verkabelung mit Anschluss an das BMS = 3 x 3,52V und eine mit 3,51V


    Das BMS funktioniert


    Auch habe ich das 500A Relais angeschlossen, das ja ca. 3 A pro Tag zieht.


    Immer in Abständen von 24 Stunden gemessen:


    10.1.2021 alle Zellen =3,38V (Gesamtanzeige: 13,53V)


    11.1.2021 alle Zellen = 3,35V (Gesamtanzeige: 13,42V)


    12.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,38V)


    13.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,36V)


    14.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,36V)


    Den Not Aus und Not Ein Schalter musste ich aus Platzgründen leider mit der Farbkappe nach unten einbauen, da mein Einbauort Platzprobleme in der Höhe hat und ich aber noch einen Deckel an der Kiste anbringen möchte. (sieht leider andersrum eingebaut besser aus)


    Vielen Dank für die Bedenken mit den Einschaltströmen,


    allerdings gehe ich davon aus dass das passen sollte,


    da Phoenix schon Jahre diesen 1600er Wechselrichter/Ladegerät verbaut und viele Phoenix Benutzer zwischenzeitlich auch schon auf LifePo4 Systeme umgestellt haben.


    Die Installationen sind alle sehr identisch.



    In der Zwischenzeit ging es bei mir weiter.


    Mit Litrade konnte ich abklären, dass es nicht unterstützt wird, einfach die Minusleitung zum BMS mit einem Schalter zu unterbrechen um das BMS auszuschalten. Hierzu gäbe es keine Garantie von Litrade.


    Um das BMS zu kappen (falls gewünscht bei längerer Nichtbenutzung) kann man einfach den Stecker an der BMS Platine abziehen ohne einen Schaden zu verursachen, was auch gut funktioniert.


    Vermutlich werde ich aber das BMS überhaupt nicht abschalten müssen, da bei einem BMS Verbrauch von 6mA dies ja nur 53A in einem Jahr aus der LifeYPo4 ziehen würde.


    Auch wenn ich das Wohnmobil mit ca. 70% geladener 300AH LifeyPo4 abstellen würde, sollten nach einem Jahr immer noch 157AH verfügbar sein.


    Den Plan habe ich noch ein wenig geändert um die


    a.) Litrade Infos einzubinden, d.h. BMS Aus Schalter entfernt


    b.) Nun habe ich doch einen Not-Ein Schalter eingebaut um im Fehlerfalle besser den Fehler einkreisen zu können. Im Normalfall steht am 500A Relais ja auch bei abgezogenem BMS die Schaltspannung an da die Bistabilen Relais, ja standartmäßig durchgeschaltet haben und erst durch OVP oder UVP Signal um/abschalten…….einfach eine Spielerei.


    c.) um eine funktionierende geschlossenen Kiste zu bauen, die auch in einem anderen Fahrzeug einfach zu verwenden wäre, habe ich nun zusätzlich zu dem Schalter, den ich im Wohnmobilinnenraum einbauen werde, einen zusätzlichen Schalter in Reihe in der LifeYPo4 Kiste eingebaut um die Batterie abschalten zu können.


    d.) Die Minusleitung für die Schaltspannung des 500A Relais habe ich nach den Shunt gelegt, um den Verbrauch des 500A Relais, das ja mit 127mA (mit Zangenamperemeter gemessen) also gesamt 3,05A pro Tag nicht unerheblich ist.


    Die LifeyPo4 werde ich nun sehr einfach vom Innenraum abschalten können und habe bis auf den BMS Verbrauch von 6mA keine weitere Entnahme aus dieser Batterie.


    Auch von uns...alles Gute für 2021


    Bleibt gesund und hoffentlich viele Womourlaube


    Liebe Grüße


    Gunther & Jutta

    Hallo, danke Holger, danke Urs


    hab auch mal im Wohnmobilforum damals geschrieben, und die Ideen und Antworten dort eingefügt.


    https://www.wohnmobilforum.de/w-t146565.html



    Urs, deine Position 11........da hab ich keine Ahnung.

    Im Wohnmobilforum gehts gerade um den Victron MultiPlus Compact1600er Wechselrichter / Ladegerät wegen den Einstellungen


    Grosse Verbraucher werden nicht eingeschaltet sein bevor ich den Wechselrichter einschalten werde.

    Auch werden vor abschalten des Wechselrichters grosse Verbraucher abgeschaltet.


    reicht das so?


    noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2021

    bleibt gesund


    Gunther

    Wie gehts denn nun nach der Initialisierung weiter?


    Ich habe die Zellen nun getrennt

    jede einzelne Zelle zeigt 3,624 nach diesen 4 Tagen an


    ich würde so weitermachen....ist es so richtig?


    1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde?


    2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen


    3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen


    4.) Zellen in Reihe anschliessen


    5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden


    6.)

    Frage:

    Wäre es wichtig, erst mal ohne das BMS zu verkabeln diese Zellen zu entladen?

    z.B. mit einer 12 V 50 Watt Halogenlampe.........ich habe noch keinen Wechselrichter angeschlossen um mehr Leistung zu ziehen.

    (falls eure Antwort ja ist, dann die Frage.....wie weit runter.....?)


    und wieder mit dem Labornetzgerät auf die 4 x 3,7 = 14,8 V aufzuladen?


    7.) OVP-Test:

    Oder direkt wenn das BMS angeschlossen ist, wieder das Labornetzteil

    anschliessen um einmal OVP zu testen?

    Hier dann die Frage, wie hoch die Spannung am Labornetzteil eingestellt

    werden muss / soll?

    Da die Spannungsschwelle für OVP bei einer Einzelspannung laut Litrade bei 3,8V je Zelle liegt, wären das bei den 4 Zellen in Reihenschaltung dann mindestens 15,2 V am Labornetzteil.

    Ich würde 16 V einstellen und die Einzelspannungen der Zellen beobachten ob OVP funktioniert.


    8.) UVP Test und Wohnmobilladegeräte Einstellungen:

    Nach dem OVP Test würde ich UVP testen


    Nach den Infos was ich so gelesen habe, sollten die Zellen mit maximal 0,5C geladen werden 300A : 2 = 150A

    und optimales entladen sei 150 A * 12 = 1800 Watt


    Laut Litrade ist die UVP Spannungsschwelle bei 2,7 V * 4 = 10,8 V


    Mit meiner 50 Watt Halogenbirne : 12V = 4,166A je Stunde, kann ich dann bei 300 AH der Winston mindestens 72 Stunden den Weihnachtsbaum anstrahlen.

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    Alternative wäre die Batterie ins WOMO einzubauen und mal einen 1000Watt Elektroheizer einschalten.


    Hierzu würde ich dann vorher folgende Einstellungen der Ladegeräte vornehmen:


    Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät

    die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung


    Ladebooster Voltronic VCC1212-50 auf .....Li 13,9 V einstellen


    Solarregler Voltronic SR Duo 350 auf.....Li 14,2 V einstellen


    Bei 300 A x 12V sollte die Winston 3600Watt liefern können.

    d.h. mindestens 3,6 Stunden sollte das mit dem 1000Watt Heizgerät funktionieren.

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    9.) Nach dem UVP Test wieder aufladen ...


    entweder mit dem 3 A Labornetzteil

    oder mit dem im Wohnmobil eingebauten Victron energy Multiplus 1600, der mit 70 Ah laden kann.


    Frage: Laut Litrade soll das dynamiche Balancing bei 3,4 V einsetzen und balncieren.


    Wann ist eigentlich die Batterie dann voll?

    Spannung 14,4 Volt vom Victron Ladegerät ( das wären dann ca. 3,6 V je Zelle?


    10.) Winterpause ......auf 70% entladen und abschalten


    (Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?)


    Liebe Grüsse und frohe Weihnachtstage


    Gunther

    Den Plan habe ich minimal geändert :


    Vorteil:


    Ich kann vom Innenraum aus das Lastrelais abschalten und dadurch die Batterie vom Fahrzeug abgetrennen.


    Den Sicherungsautomaten muss ich somit nicht betätigen um die Batterie zu trennen und habe nun zwei Schaltkontakte weniger die sich durch an/ab schalten abnutzen können.

    Eine normale Sicherung hätten nun auch gereicht

    (liegt aber schon bei mir zum Einbau rum)


    Ich hoffe dass die Leitung vom bistabilen Relais zum Fahrzeuginnenraum und dann wieder zurück zum Lastrelais mit 5 Metern Einzellänge nicht zu lang wird um noch genügend Spannung zu haben um das Lastrelais zu schalten


    Ob ich überhaupt das Litrade BMS auch noch abschalten muss, werde ich abwarten.


    Nach Litrade Angaben soll das ja nur 6 Milliampere/h verbrauchen, was dann bei z.B. bei 90 Tagen 13 AH wären, was ja nicht schlimm sein sollte falls das WOMO mit ca. 70% geladener Winston in der Halle abgestellt wird.


    So war die komplette Winstoninitialisierung der 300AH Zellen:


    1.)

    Erstes Paar parallel mit dem 3 A Labornetzteil in ca. 100 Stunden von 3,3 V auf 3,65 V aufgeladen


    2.)

    Zweites Paar parallel mit dem 3 A Labornetzteil in ca. 100 Stunden von 3,3 V auf 3,65 V aufgeladen


    3.)

    Jetzt alle 4 Zellen parallel geklemmt und mit dem 3 A Labornetzteil in ca. 7 Stunden auf 3,71 V aufgeladen, bis der Ladestrom auf 0,01A abgesunken war.


    4.)

    Das Ladegerät nun abgeklemmt und die Zellen weitere zwischenzeitlich 4 Tage parallel angeschlossen gelassen.

    Die Spannung ist in den 4 Tagen von 3,71V auf nun 3,624 V abgefallen.

    Vielen Dank für die Info.


    Die 4 Zellen sind nun alle 4 geladen.


    nun hatte ich gestern alle 4 nochmal parallel an die 3,7 V gehängt und auf gleichen Stand 3,7v geladen.


    Seit 18.12. 2020 - 20 Uhr nun ohne Stromanschluss alle 4 Zellen einfach 5 Tage parallel,

    mal sehen wie die Spannung absinkt......wie war das denn bei euch?


    Ich habe auch im anderen Forum weitergeschrieben (mit weiteren kleinen Änderungen)


    https://www.wohnmobilforum.de/…c,p,2931868.html#p2931868



    Gunther

    im November habe ich mich noch ein wenig im Wohnmobilforum eingelesen, nachdem ein Phoenix Fahrer seine Lösung auch im Phoenix Forum beschrieben hatte.


    Es geht hier um Hybrid zusammen mit der momentan verbauten Gel Aufbaubatterie.


    Den Vorteil für mich sehe ich an den folgenden Punkten:


    a.) Ich kann soweit alles lassen wie von Phoenix verbaut.


    b.)Die Probleme mit dem Winterabstellplatz mit Temperaturen unter 0 Grad entfallen, da die Winston im Winterlager des WOMO einfach (bei ca. 70% Ladung) über den Sicherungsautomaten abgeschaltet wird.


    c.) bei UVP hätte ich noch Strom von der Gelbatterie

    (Der Fehler warum UVP ausgelöst hat, muss natürlich dann schnellstens gesucht werden)


    d.)Bei OVP einer Zelle, würde die Winston Batterie auch abgetrennt werden,

    aber der Betrieb des Wohnmobiles über die Gel Batterie noch funktionieren.

    Ich habe die von Holger vorgeschlagenen Relais bestellt.


    https://www.ebay.de/itm/Bistab…232987:g:60gAAOSwT5Rd0oRh


    Wahrscheinlich werde ich eine Rote LED in mein Anzeigepanel im Wohnmobil einbauen. Da das bistabile (OVP)Relais zwei Umschalter hat, die man schön nutzen könnte, habe ich die IDEE 12 V von der Gelbatterie über diesen zweiten Umschalter zu der roten LED zu führen, so dass diese im OVP Fehlerfalle, wenn das Lastrelais abschaltet hat, im Innenraum des WOMOs den Fehler meldet/anzeigt.


    e.) Ein Nachteil ist natürlich das zusätzliche Gewicht der Gelbatterie das ich weiterhin mit herumfahre.


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    Hier der Link zu der Beschreibung von Acki ( Roland) der bis jetzt sehr gute Erfahrung damit gemacht hat:


    https://www.wohnmobilforum.de/w-t145807.html



    Hierzu werde ich erst einmal das China Last-Relais einbauen, das ich schon im Oktober bestellt hatte. Der Stromverbrauch des Relais, ist für mich erst mal nicht so entscheidend. Ich habe ja in der Hybridversion zusätzlich zu den 300A Winston weitere nutzbare 105AH von meiner 210AH Gelbatterie zur Verfügung.


    Das gute 250A Relais von Litrade habe ich auch schon bei mir liegen....mal sehen ob und wie ich das wechsle, falls Litrade mit einer Lösung / Update kommt.


    Eventuell werfe ich auch nach der Garantie die Gelbatterie raus und trenne Last und Ladung voneinander um über zwei getrennte Relais zu gehen, wie es auch Wolfgang vorgeschlagen hat.


    Da wir nicht mit Strom kochen.....ausser ein paar Kaffee, werden die Relais bzw. Kabel und Verbinder vermutlich nicht spürbar warm.


    Nach der Installation werde ich einmal den Spannungsabfall messen, sowie bei einem Testlauf mit z.B Elektrokochplatte, einmal die Temperatur an Sicherungsautomat, China-Lastrelais und Kabelverbindungen messen.


    Frage zur "Winterabschaltung"

    Reicht es wenn ich die Masse zum Litrade BMS mit dem Schalter unterbreche, nachdem ich den Sicherungsautomaten abgeschaltet habe? Kann dann immer noch ein Ausgleich zwischen Zellen passieren und die Winston entladen? Oder die dünne Leitung vom Plusanschluss der ersten Winston Zelle auch hinter den Sicherungsautomaten klemmen?


    LG

    Gunther



    Vielen Dank für die Infos.

    Das beruhigt mich dass hier keine Temperaturprobleme entstehen.

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    Noch ein paar Infos nach Telefonat mit Herrn Salbach von Litrade:


    Es wäre nicht möglich UVP und OVP auf ein 250A bistabiles Relais parallel wie von mir im November eingezeichnet zu hängen.

    Somit müsste ich in meinem Falle ohne Trennung bei UVP und OVP Absicherung zwei Relais in Reihe schalten.


    Litrade ist aber dabei eine Lösung zu integrieren um eine Batterie aufzubauen, die nur mit einem Bistabilen Relais, OVP und UVP abschalten zu können, Sowie mit einem Schalter die Batterie trennen zu können.


    Ein update meiner BMS Steuerung soll möglich sein, und nur die Transportkosten entstehen.


    Leider kann Litrade nicht sagen (auch nicht ungefähr) wann die neue Version verfügbar sein wird.


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    Mit weiteren Fragen geht es schon wieder weiter....


    wie verhält sich das mit dem Einbau / Temperatur in einer Kiste.


    Ich habe eine gebaut mit vorn und hinten 15mm und links und rechts 9mm.

    Diese Kiste aus den Betoplan Platten steht dann ohne seitlichen Abstand in dem GFK-Unterflurstauraum.


    Der normale darüberliegende Stauraum von dem man in die Kiste kann, ist beheizt.

    Ich nehme an, so wie auch Wolfgang schreibt, dass es eher nicht zu Unterkühlung kommen wird.


    Aber wie sieht es im Sommer aus???

    Die dickste Hitze geht ja auch nicht durch die GFK Platten,

    aber wie erhitzt sich denn das Batteriepacket.

    Die Holzplatten liegen ja ohne Abstand an den Batterien an, um so wie ich gelesen habe, eine Ausdehnung der Zellen unterbunden werden soll.


    Über den Zellen, möchte ich einen Deckel anbringen, in den ich Relais, Sicherungsautomat, Litrade BMS und Shunt einbauen möchte.


    Der Deckel soll klappbar werden und natürlich Luftlöcher für die Abwärme des BMS erhalten ( eventuell auch 1-2 cm Abstand zur Kiste)


    Braucht man einen Temperaturfühler zwischen den Zellen,


    oder einen extra Fan der an den Fananschluss des Litrade BMS angeschlossen werden kann? Dieser würde aber erst bei Überhitzung des BMS einschalten.


    Vermutlich noch nicht bei zu warmer Batterie??


    Hilfe / Ideen sind gefragt....danke




    Ihr könnt euch vorstellen, dass der Schreck bei mir ziemlich gross war, als die Spannung so schnell nach oben ging.


    Ursache war das Multimeter, Batterie war alle.


    Habe mir dann aber ein neues Zangenamperemeter mit Multimeter bestellt....Benning CM 2


    https://www.benning.de/produkt…ngen/stromzange-cm-2.html


    Nun gings mit der Initialisierung los:


    Hierzu habe ich nur 2 Zellen parallel angeschlossen und das Labornetzgerät auf 3,66 V mit Anfangsladestrom von 3 A eingestellt.


    3,307 V Anfangsspannung

    3,324 V nach ca 5 Stunden

    3,339 V nach 24 Stunden

    3,36 V nach 48 Stunden

    3,365 V nach 72 Stunden

    3,373 V nach 84 Stunden

    3,553 V nach 91 Stunden Ladestrom geht runter

    3,605 V nach 92 Stunden nur 1,62 A Ladestrom

    3,62 V nach ca 93 Stunden nur 0,95 A Ladestrom

    3,66 V nach 98 Stunden und Ladestrom 0,03 A

    Nachdem ich das Ladegerät abgeklemmt und die Verbindung der zwei Zellen unterbrochen habe, beträgt die Spannung


    3,657 V nach Abschluss der Initialisierung


    Beide Zellen haben exakt gleiche Spannung.

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    Nun gehts weiter....die nächsten zwei Zellen hängen parallel am Ladegerät.

    warten....warten.....warten....nach ca 100 Stunden sollte es wieder durch sein.


    Man denkt am Anfang die Dinger sind defekt, wenn es so langsam geht.


    Die Initialisierung bei Litrade mit 2,34 € pro Zelle wären gut angelegt.


    Mein Labornetzgerät hat vermutlich das Mehrfache an Strom verbraucht um alle vier Zellen zu initialisieren (dafür ist mein Büro jetzt durch die Abwärme warm;))


    Grüssle

    Also ich habe auch Adapter sowie auch beleuchtete USB Dosen im Einsatz.


    Mitlerweile habe ich USB Adapter die super halten.

    Also auch ne gute Lösung.


    Die beleuchteten USB Dosen (die ich abschaltbar gemacht habe) haben den Vorteil dass ich öfters ausschalte .

    Ich habe Geräte die laden ewig obwohl voll und setzen alles in Hitze um.

    Ohne ab und zu die Beleuchtung zu sehen würde ich da nicht nachschauen.

    Ich dachte erst auch dass die Beleuchtung störender ist, aber im Schlafbereich wollte ich es nachts nicht haben.


    Ich glaube aber mittlerweile auch, dass ein grosses Problem die USB Kabel sind.


    Ich habe schon viele weggeschmissen, weil das Laden einfach zu lange gedauert hat.

    Und wie Urs geschrieben hat, ist es nicht unbedingt die äussere Dicke des Kabels die den Unterschied ausmacht.


    Gruss


    Gunther

    Es geht los/weiter und gleich Probleme mit der Initzialladung der Zellen

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    Die Unterflurbox ist so ziemlich fertig.

    Im Bild neben dem Fahrzeug ist diese noch 10 cm höher.....ich wollte die Zellen innen verschieben können.

    Das war mir dann doch zu wuchtig, obwohl die Kiste nicht tiefer als die Kardanwelle gekommen wäre.


    Habe dann aber am Samstag die Kiste 10cm flacher gemacht....sieht jetzt doch gefälliger aus. Allerdings müssen die Batterien dann in dem grossen mittleren Ausschnitt positioniert werden, da sie nicht mehr unter den "Querstegen" durchpassen.


    Die Kiste wiegt 20 kg aus 5cm GFK Sandwichplatten


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    Die Winston Zellen kamen gestern an.


    Heute habe ich diese 4 x 300AH Zellen parallel an ein Labornetzgerät von einem Freund angeschlossen.


    Ursprünglich hatte jede Zelle heute Nachmittag (Auslieferzustand) 13 Uhr genau 3,29V

    Am Labornetzgerät habe ich im Leerlauf 3,65V eingestellt.

    Den Strom dann auf 3 A (das maximale des Netzgerätes)


    Frage....nach Anschluss des Netzgerätes liegen nur die 3,29V an....richtig..?..da die Zellen erst noch geladen werden müssen.


    Die Spannung ging dann auch langsam hoch....18 Uhr waren es ca 3,51 und ich dachte schon es geht recht schnell weiter bis zu den 3,65V eingestellter Spannung.


    Das Multimeter hatte ich dann abgeklemmt um dessen Batterie des Multimeters zu schonen.


    Nach nun weiteren 30 Minuten hatte ich das Multimeter wieder angeklemmt.

    Leider zeigte es nun wieder nur 3,3V an....also fast der Ausgangswert von heute Mittag.


    Das Messgerät habe ich nun wieder40 Minuten dran und die Spannung steigt....momentan sind es 3,43 Volt.


    Kann mir das eventuell jemand erklären?

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    Kann ich das Labornetzgerät über Nacht dranlassen oder lieber abklemmen und Morgen früh wieder anklemmen?

    Was passiert wenn heute nacht die 3,65 erreicht wären?

    kann ich dann getrost weiterladen da die Spannung ja nicht höher gehen sollte?

    Oder gleich abklemmen und dann ein paar Tage in Ruhe ausbalancieren lassen.


    Wie gehts genau?


    LG und Allen eine schöne Adventszeit

    Bleibt gesund.


    Gunther

    Noch ne Frage.....ich bin doch schon ein paar Jahre raus aus der elektronik....


    Kann ich ein bistabiles Lastrelais denn nicht einsparen, da die sowieso in Reihe hängen, um die Kontakte / Übergänge zu reduzieren.


    Wäre es möglich die Ausgänge des BMS parallel an das Relais anzuschliessen?

    Falls nicht immer Spannung an OVP-ON, OVP-OFF, UVP-ON und UVP-Off anliegt, sondern nur im Moment des Umschaltens, dann sollte das doch mit Dioden in allen 6 Anschlusskabeln zum bistabilen Relais funktionieren?


    Die Dioden habe ich noch nicht eingezeichnet....


    Wie macht das Lars/Linsunenergy....die haben doch auch nur ein Relais mit Abschaltmöglichkeit


    http://lisunenergy.de/?page_id=27


    https://www.wohnmobilforum.de/…c,p,2160442.html#p2160442



    So einen Sicherungsautomaten würde ich schon gerne einmal probieren.

    Das wäre eine feine Sache einfach abschalten zu können, was ja vermutlich nur maximal 2 mal pro Jahr (Bei Unterbrechungen von mehr als 2 Monaten) gemacht wird, wenn das BMS und die "stillen" Verbraucher es zulassen.

    Ich kann nach Installation einmal die Temperatur an den Kontakten sowie die Spannung am weitest entfernten Einzelverbraucher messen.


    Hallo Gunther, der Prinzipplan, den ich seinerzeit mal hatte, hat sich dann beim Ausbau nochmal geändet. Daher macht er für Dich keinen Sinn mehr, zumal ich mit 24V arbeite.

    Prinzipiell habe ich den Multiplus genau nach Victron Vorgabe eingebaut, also keine "Extrawürste"

    Ich habe gedacht dass es eine Zeichnung der Einbindung des Multiplus gibt.

    Der hat ja so wie ich gehört habe eine OVP /UVP Schutz.

    Eventuell kann man den ja parallel an die BMS OVP bzw UVP anschliessen um nicht über das bistabile Relais gehen zu müssen

    Die Last für das Bistabile Relais würde so auf max. abgesicherte 63A sinken

    Der Multiplus wird direkt nach dem ca 1 Meter von der Ballterie kommenden Pluskabel über eine 160 A Sicheung direkt versorgt.


    Aber eventuell funktioniert das nur mit dem Victron BMS.



    Hier meine Idee mit einem Lastrelais:


    Ok, wenn du auf das 500A-Relais verzichten kannst und 260A genug sind sieht es anders aus. Auch wenn die wohl Qualitativ in einer anderen Liga als die China-Teile spielen, auch die würde ich persönlich nicht an die Leistungsgrenze betreiben...


    usw.

    Hallo Urs,


    ich finde den Natoknochen gegen einen Sicherungsautomaten auszuwechseln als eine gute Idee.

    Somit habe ich nochmal einen Schutz im "Batteriekasten"

    Ausserhalb bleibt ja alles erst mal, ohne Änderungen, zumindest bis nach der Garantie bei dem Auslieferungszustand von Phoenix.


    hier habe ich einmal einen mit 250A oder auch 300A gefunden

    könnt ihr sowas empfehlen bzw. was sind eure Favoriten, es soll nicht der billigste sein, 70mm² Anschlüsse wären super.

    Problem bei allen Sicherungen die ich gefunden habe, es gehen max 52mm² Kabel als Anschlusskabel rein.

    da das Kabel bis zur Batterie ja ganz kurz ist, sollte das aber auch mit 50mm² passen ?

    Ab der Sicherung würde ich über "Adapter" auf 70mm² bis zu den Phoenix Sicherungen und Shunt gehen (war bis jetzt auch 70mm²)



    https://www.sboxofart.com/inde…t_info&products_id=589720




    Um die Minusleitung zum BMS zu unterbrechen kommt ein kleiner Schalter wie schon beschrieben rein.



    Die Lösung mit weiteren Schaltern , so wie von Dir vorgeschlagen wäre eine Lösung,

    allerdings für den Fehlerfall zu kompliziert.....vor allem wenn Leute bedienen die das nicht aufgebaut haben (falls doch mal die Kinder mitfahren/leihen sollten).



    Ich bin auch immer für einfache Lösungen.


    Den "Not Ein" lasse ich weg.


    Im Fehlerfalle wird überbrückt, nachdem falls OVP ausgelöst hat , das defekte "Ladeteil....Solar, Booster oder Multiplus abgetrennt wurde

    oder bei UVP Auslösung der verursachende Verbraucher gefunden wurde.

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    Aber erklär mir nochmal bitte, warum kein Natoknochen oder eventuell Sicherungsautomaten?

    der muss doch wie die bistabilen Relais nicht dauernd hohe Ströme / Leistungen schalten und ist im Normalfalle geschlossen.


    Beim Schliessen nach der Winterpause fliessen ja auch erst mal nur kleine Ströme bevor der "Haarfön" eingeschalten wird.

    Eine Verschweissung / Funken der Kontakte sollte doch ausgeschlossen sein und nicht zu Problemen führen???


    Da ich schlecht an die Batterie komme wäre eine "Schalter oder Sicherungslösung" doch eine gute Sache....oder?


    Ein weiterer Vorteil wäre doch auch, dass ich sehr schnell bei einem Fehler, damit die Batterie abschalten könnte.

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    nach der Garantie werde ich versuchen die zwei Relais - Ladung / Entladung zu trennen.


    aber wie du schon schreibst......wahrscheinlich wird nie etwas passieren und wird auch so laufen

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    Frage ....dürft ihr noch auf Sylt bleiben?


    Michael, hast du einen Plan, wie dein Multiplus eingebunden wurde?



    weiterhin gute Zeit, und schönes Wochenende an Alle....bleibt gesund


    Gunther

    Das stimmt so nicht, dann hättest du ja 24V bei 8 Zellen in Reihe. Bei einer Erweiterung würde man die Zellen einzeln parallelschalten, hätte also immer noch 4 Balancer.

    verstehe ich das richtig....

    Jeweils 2 Zellen werden parallel geschalten und gehen dann an eine BMS Leitung.

    Können die dann die Spannung untereinander angleichen?

    Bzw. geht das auch wenn ich in 4 Jahren Zellen dazukaufen würde, oder ginge das nicht, da unterschiedliche Alterungszustände?



    Bistabile Printrelais gibt es jede Menge, bei Reichelt z.B.

    Aber ich vermute, du willst lieber nicht löten.

    Dann wäre sowas eine Option:

    https://www.ebay.de/itm/Bistab…232987:g:60gAAOSwT5Rd0oRh

    Löten geht auch.

    Welche haben keinen permanenten Haltestrom (bzw. Stromerbrauch) und haben die 3 Anschlüsse für das BMS?



    Hallo Gunther,


    mein Freund hatte beide Batteriepole abgehängt, das genügt. Wichtig ist, dass beim BMS sowohl +12V als auch die Masse von der Batterie abgehängt werden, so wie durch deinen extra Schalter. Ansonsten wird immer noch ein geringer Stom über die Sensleitungen der einzelnen Zellen gegen Masse fließen.

    D.h. ich muss nicht nur wie gezeichnet die Masse zu der BMS Platine und die Sensleitung zur ersten Zelle, sondern auch Schalter in die Sensleitung Zelle 2-4 einbauen um nicht einen Stromfluss nach Masse (Anschluss der 4. Zelle) zu haben?


    Grundsätzlich wird deine obige Schaltung so funktionieren. Es gibt auch Batterietrennschalter für 500A Dauerstrom. In der Summe hast du aber in deiner Plusleitung drei Schaltkontakte in Serie plus die Sicherungen. Falls die Batteriepole einigermaßen zugänglich sind, dann würde ich auf Not Aus verzichten und die beiden Batteriepole abklemmen. Ist eigentlich kein riesen Problem zwei M10 Schrauben zu öffnen. Der BMS Aus Schalter wäre dann auch nicht mehr notwendig.


    LG Wolfgang

    Die Batterie ist nicht so super zuģänglich....

    Aber ich bin am Unterfurkiste basteln....dann komme ich besser bei.


    Schalter wäre halt einfacher, zumal die Trennerei doch ein paar mal im Jahr gemacht werden muss.


    Schmirgelst du dann immer wieder die Verbindungen an und neues Polfett drauf, oder wird das überbewertet?