Wohnwagen Restaurierung Tabbert 425A Bj. 72

  • Hallo allerseits,


    bin neu in diesem Forum und stelle mich deshalb erstmal kurz vor. Mein Name ist Jascha, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Spenge bei Bielefeld. Zur Zeit mache ich mein Abitur und bin nebenbei in der Veranstaltungsbranche tätig.
    Mein Fahrzeug ist ein Tabber 425A Bj. 72, welchen ich vor einigen Monaten für 20€ mit Brief erwerben konnte.
    Dieser Wagen muss nun leider komplett saniert werden. Zu diesem Zweck haben wir die Einrichtung bereits vollständig entfernt, das Entfernen der alten Wandverkleidung und der alten Steinwolldämmung wird auch in den nächsten Tagen geschehen.
    Allerdings habe ich nun reichlich fragen an die Profis:


    1. Ist Styrodur die richtige Wahl zur Neudämmung des WW's?
    2. Wir müssen die Tür erneuern, diese besteht z. Zt. aus Aluminiumprofil, einer Blechverkleidung und einer aufgequollenen Spanplatte.
    Soll ich diese auch als Sandwich aus Blech/Dachlatten/Styrodur bauen?
    3. Eignet sich MDF als Ausgangsmaterial für Sonderteile in der Lattenkonstruktion, etwa für die Rundungen an Buck und Heck? Oder zieht das zu viel Feuchtigkeit?
    4. Womit soll ich die Wände auskleiden, wenn die Dämmung gemacht ist?
    Dachte an 3mm Sperrholzplatten?
    5. Wir wollen eine kleine Thecke in den WW einbauen. Darüber soll eine Klappe nach aussen à la Bierwagen. Dafür brauche ich noch Aluprofile, wie sie auch bei der Tür verwendet sind und Gasdruckdämpfer. Jetzt die Frage: Wie stell ich das konstruktionsmässig am geschicktesten an, und woher bekomme ich solche Aluprofile?


    Viele Grüße und ein Dankeschön im Vorraus
    Jascha

  • Hallo Jascha,


    na da hast du dir je was vorgenommen! Die Reparaturkosten werden wohl den Kaufpreis um ein vielfaches übersteigen :wink:
    Wie siehts denn mit der Technik aus? Bremsen, Radlager, Reifen,..
    Ich hoffe das ist noch OK, sonst würde ich die Aktion abbrechen weil sich das auch Kostenmäßig nicht mehr lohnt und eine etwas bessere Basis suchen.


    Isolieren mit Styrodur ist schon richtig.


    Es gibt irgendwo einen Bericht über zig Seiten im Wohnwagenforum, wo einen seinen alten Wohnwagen fast komplett neu aufgebaut hat, den musst du mal lesen. Ich find ihn bloß im Moment nicht. Poste den Link mal später ...

    Gruß, Holger


  • Danke schön.
    Aber durch den Thread von Chrischan bin ich ja auf euch gestossen.
    Es steht ja nen Link zu euch irgendwo zwischen den Seiten 30 und 40.


    Leider kann ich die oben genannten Fragen Chrischans Thread nicht entnehmen, da dort zwar Seitenlang über die Vorteile einzelner Holzarten debattiert wird, aber leider keine Lösung gefunden. ;)


    Und die Profilfrage ist neu. Falls ihr das gute Stück mal sehen wollt, könnt ihr dies übrigens hier tun:


    Mein Tabber 425A im Wohnwagen-Forum


    Liebe Grüße
    Jascha

  • Ach sorum geht das Spiel :wink:
    Na gut, aber jetzt hab ich auch mal ein paar Bilder von deinem Häusschen gesehen. Da hast du wirklich noch was vor.

    Gruß, Holger


  • Hoi Jascha und herzlich willkommen hier! :D


    Hab soeben die Bilder angeschaut...Mut hast Du! 8)


    Zitat von Jascha L.

    1. Ist Styrodur die richtige Wahl zur Neudämmung des WW's?

    Ja, ist es!

    Zitat von Jascha L.

    2. Wir müssen die Tür erneuern... ...auch als Sandwich aus Blech/Dachlatten/Styrodur bauen?

    ja, aber wenns stabil genug wird würd ich die Dachlatten einsparen wo's geht...vieleicht Siebdruckstreifen schneiden lassen? Dachlatten faulen so gerne weg... :(

    Zitat von Jascha L.

    4. Womit soll ich die Wände auskleiden... ...
    Dachte an 3mm Sperrholzplatten?

    Wenn Du Holz in der Wand hast solltest Du drauf achten dass nicht mehr Feuchtigkeit von innen in die Wand diffudiert als aussen wieder raus kann ohne in der Wand zu kondensieren...und um das abschätzen zu können müssten wir wissen wofür Du den WW brauchst...nur Sommerferien im Süden oder Wintercamping in den Alpen?

    Zitat von Jascha L.

    5. Wir wollen eine kleine Thecke in den WW einbauen. Darüber soll eine Klappe nach aussen à la Bierwagen.

    Geile Ideen! :D:idea:

    Zitat von Jascha L.

    Jetzt die Frage: Wie stell ich das konstruktionsmässig am geschicktesten an, und woher bekomme ich solche Aluprofile?

    Aluprofile würd ich beim Schlosser bestellen, was der nicht am Lager hat kann er Dir im Katalog zeigen...und teurer als im Baumarkt ist's auch nicht wirklich!
    Die Konstruktion...kannst Du mit CAD umgehen/hast Du CAD?
    Ich hab unter anderem meine komplett einschiebbare Treppe im AutoCAD gezeichnet (3D) und würd's wieder tun!
    Zeiochnung:
    Resultat Treppe aussen:
    Resultat Treppe eingeschoben:
    Und sonst: Bau Dir Modelle...bei der Arbeit kommen die Ideen! :idea:

  • Zitat von Jascha L.

    .....Mein Fahrzeug ist ein Tabber 425A Bj. 72, welchen ich vor einigen Monaten für 20€ mit Brief erwerben konnte.
    Dieser Wagen muss nun leider komplett saniert werden.

    Uiiuiiiuiiiuiiiiii - da hast Du Dir aber etwas vorgenommen!


    Zitat von Jascha L.

    1. Ist Styrodur die richtige Wahl zur Neudämmung des WW's?

    Grundsätzlich ja - ABER... Styrodur läßt sich nicht biegen, wenn Du Front oder Heck neu isolieren willst, müßtest Du das Styrodur auf der Innenseite von links nach rechts alle paar Zentimeter einschneiden, um es den Rundungen anpassen zu können. (Wenn Du die Aussenseite einschneidest, kannst due die Platten ebenfalls Rundungen anpassen, aber dann gibt's Kältebrücken). Ganz klar erste Wahl ist Styrodur überall dort, wo Du gerade Flächen neu dämmen willst.


    Zitat von Jascha L.

    2. Wir müssen die Tür erneuern, diese besteht z. Zt. aus Aluminiumprofil, einer Blechverkleidung und einer aufgequollenen Spanplatte.
    Soll ich diese auch als Sandwich aus Blech/Dachlatten/Styrodur bauen?

    Besser: Blech/Styrodur/Innenschicht (je nach Nutzungswunsch, siehe Vorredner). Als Sandwich verklebt erreichst Du bei Verwendung von Styrodur als Dämmmaterial eine Stabilität, die zusätzliche Holzlatten überflüssig macht. Eventuell würde ich überlegen, für die Tür eine fertige Sandwichplatte zu verwenden. Übrigens: wenn Du handwerklich geschickt genug bist, übernimm den bisherigen Türrahmen (der vermutlich ein von innen nach aussen durchgehendes Alu-Profil sein dürfte) nicht - durchgehendes Metall ist eine wunderbare Kältebrücke, an der sich Kondendwasser niederschlagen wird.


    Zitat von Jascha L.

    3. Eignet sich MDF als Ausgangsmaterial für Sonderteile in der Lattenkonstruktion, etwa für die Rundungen an Buck und Heck? Oder zieht das zu viel Feuchtigkeit?

    Mein größter Bammel beim WoMo-Bau war, daß wir die Kabine wegfaulen könnte, ohne daß ich es merken würde. Aus diesem Grunde habe auf Holz im Aufbau so weit wie möglich verzichtet; dort, wo es unumgänglich war (Bodenplatte innen) habe ich nur wasserfest verleimte Multiplexplatten eingesetzt. An Deiner Stelle würde ich mir die Holme etc. aus eben solchen Platten heraussägen. Undichtigkeiten können immer entstehen (spätestens bei Kontakten mit Ästen o.ä.), und Multiplex nimmt eindringendes Wasserr nicht ganz so krumm wie Dachlatten, die das Wasser regelrecht aufsaugen und wegfaulen können.


    Zitat von Jascha L.

    4. Womit soll ich die Wände auskleiden, wenn die Dämmung gemacht ist? Dachte an 3mm Sperrholzplatten?

    Dazu sag' ich jetzt noch nix, dazu brauche ich noch Info's zu Deinen geplanten Einsatzzwecken/-zeiten.


    Zitat von Jascha L.

    5. Wir wollen eine kleine Thecke in den WW einbauen. Darüber soll eine Klappe nach aussen à la Bierwagen. Dafür brauche ich noch Aluprofile, wie sie auch bei der Tür verwendet sind und Gasdruckdämpfer. Jetzt die Frage: Wie stell ich das konstruktionsmässig am geschicktesten an, und woher bekomme ich solche Aluprofile?

    Erst einmal: Klappe und gerundete Front/gerundetes Heck, das bedeutet einen erhöhten Schwierigkeitsgrad. Wenn Du sowieso neu dämmen und auch die Holzkonstruktion ersetzen willst, dann überlege dir, ob Du vielleicht den Bereich der Klappe in Abweichung von der bestehenden Form als ebene Fläche ausführen kannst.
    Gasdruckstoßdämpfer bekommst Du am billigsten vom Schrott: jeder Wagen mit Heckklappe hat solche Dinger drin.
    Bei den Profilen solltest Du auf thermische Trennung achten (Kältebrücken, s.o.) - ich würde vielleicht eher GfK-Profile nehmen, die sind aufgrund der schlechteren Wärmeleitung per se keine allzu starke Kältebrücke. Adressen dazu gibt's in verschiedensten Threads bereits im Forum.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    vierter Sept.-Samstag (24.09.2022): Weinprobe in den Weinbergen

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Wow, erstmal vielen dank für die wirklich fachkundigen und ausführlichen Antworten. Von euch kann man ja tatsächlich ne Mengee lernen. :idea:


    Aber jetzt mal zur Beantwortung eurer Fragen:


    Der Einsatzzweck/-zeitraum:
    Vornehmlich bauen wir den Wagen für unseren alljährlichen Männerurlaub beim Doktorsee in Flammen.
    Natürlich würde ich den Wagen auch so mal zum Urlaub machen mitnehmen, aber auch hier eigtl. nur im Sommer. Da die Eltern meiner Freundin aber auch ein Wohnmobil haben, wird der Wohnwagen wohl eher für Wochenendausflüge mit Freunden genutzt, als für längere Touren.
    Ab und an wird es sicherlich auch mal vorkommen das ich ihn zur ein oder anderen Party oder Veranstaltung (wir machen viele Festivals u.a. Deichbrand und Umsonst & Draussen Veltheim) mitnehme, um einen bequemen Schlafplatz zu haben.


    Zur Tür:
    Da das ganze eher ein Low-Budget-Projekt ist, werde ich wohl die bestehenden Türprofile übernehmen müssen :(
    Allerdings denke ich das die Kältübertragung in den geplanten Einsatzzeiten ein zu verschmerzender Punkt ist. Oder seht ihr das anders?
    Und was sind Türprofile aus GfK? Sind das dann auch U- oder Z-Profile wie im Alubau? (Entschuldigt die dumme Frage, bin wie gesagt noch neu in der Materie)


    Zur Klappe:
    Hier mal eine Konzeption wie der WW mal aussehen soll. Das schwarze Etwas soll die Klappe werden.

    Mit Konstruktion meinte ich in diesem Fall, ob einer eine Idee habt, mit was für Profilen ich das ganze umrahmen soll.
    Ich dachte da an U-Profile für den Rahmen und die Klappe. Dann zusätzlich ein gerades Aluprofil mit 1cm überstand rum um den Rahmen innen, und selbige aussen um die Klappe. Dieser überstand soll dann mit Dichtungsgummi beklebt werden, um die Klappe möglichst wasserdicht zu gestalten.
    Habt ihr da noch Verbesserungsvorschläge?


    Viele Grüße und danke
    Jascha

  • Zitat von Jascha L.

    3. Eignet sich MDF als Ausgangsmaterial für Sonderteile in der Lattenkonstruktion, etwa für die Rundungen an Buck und Heck? Oder zieht das zu viel Feuchtigkeit?



    Hallo und auch von mir ein Willkommen!


    Junge junge - da haste dir was vorgenommen! :?



    Viele Fragen wurden dir ja bereits beantwortet. Zu MDF sag ich dan mal noch folgendes:


    Das Zeug eignet sich wirklich nicht für Riegelkonstruktionen. Es kann weder vernünftig geschraubt, noch vernünftig verklebt/verleimt werden.


    Für den Möbelbau ist es OK, aber auch da nur im Haus. Für WW Oder WB viel zu schwer.


    Nimm Multiplexplatten. Für unsichtbare Konstruktionen Siebdruck(Du weist schon, die braunen) oder unbehandelt für innen, das ist stabil und bei richtiger Konstruktion nicht zu schwer.



    Viele Grüße Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo



    ich noch mal!


    Jascha, wie wärs wenn die Bilder etwas kleiner hier reingestellt würden. Dann brauchte man quer nicht auch noch schcrollen. :cry:



    VG Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!


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  • So, Jascha,


    jetzt noch 'mal zu Dir:


    Zitat von Jascha L.

    Der Einsatzzweck/-zeitraum:
    Vornehmlich bauen wir den Wagen für unseren alljährlichen Männerurlaub beim Doktorsee in Flammen.
    Natürlich würde ich den Wagen auch so mal zum Urlaub machen mitnehmen, aber auch hier eigtl. nur im Sommer. Da die Eltern meiner Freundin aber auch ein Wohnmobil haben, wird der Wohnwagen wohl eher für Wochenendausflüge mit Freunden genutzt, als für längere Touren.
    Ab und an wird es sicherlich auch mal vorkommen das ich ihn zur ein oder anderen Party oder Veranstaltung (wir machen viele Festivals u.a. Deichbrand und Umsonst & Draussen Veltheim) mitnehme, um einen bequemen Schlafplatz zu haben.

    Bei diesem Einsatzzweck sehe ich die Kondensation nicht als maßgebliches Problem an, da würden Alu-Profile wohl auch gehen (auch wenn die natürlich bei Sonneneinstrahlung auch ganz schön Wärme ins Innere bringen).


    Zitat von Jascha L.

    Zur Tür:
    Da das ganze eher ein Low-Budget-Projekt ist, werde ich wohl die bestehenden Türprofile übernehmen müssen :(

    Low buget? Dann würde ich vielleicht doch wieder Styropor als Dämmung in Erwägung ziehen - solange keine Feuchtigkeit in die Wand eindringt, ist Styropor auch in Ordnung (es gibt genügend alte Caravans und WoMo's, die bis heute trotz Styropordämmung noch nicht ganz weggefault sind). Styropor ist in gewissem Maße auch biegbar, läßt sich bei Deiner gerundeten Wand also auch leichter verarbeiten.


    Zitat von Jascha L.

    Allerdings denke ich das die Kältübertragung in den geplanten Einsatzzeiten ein zu verschmerzender Punkt ist. Oder seht ihr das anders?

    Das ist immer eine Abwägenssache: Komfort und/oder Nutzung bei niedrigen Aussentemperaturen => thermische Trennung. Bei deinen Vorgaben könnte man wohl auch Alu nehmen. Ich würde aber nach wie vor GfK- oder sonstigen Kunsttoff nehmen, um die wärmeverbindung Innen-Aussen möglichst gering zu halten.


    Zitat von Jascha L.

    Und was sind Türprofile aus GfK? Sind das dann auch U- oder Z-Profile wie im Alubau? (Entschuldigt die dumme Frage, bin wie gesagt noch neu in der Materie)

    Genau. Wenn ich Zeit finde, scanne ich Dir einmal 'was ein.


    Zitat von Jascha L.

    Zur Klappe:
    Hier mal eine Konzeption wie der WW mal aussehen soll. Das schwarze Etwas soll die Klappe werden.

    Gut, Klappe in der geraden Seitenwand - ein Problem weniger.

    Zitat von Jascha L.

    Mit Konstruktion meinte ich in diesem Fall, ob einer eine Idee habt, mit was für Profilen ich das ganze umrahmen soll.
    Ich dachte da an U-Profile für den Rahmen und die Klappe. Dann zusätzlich ein gerades Aluprofil mit 1cm überstand rum um den Rahmen innen, und selbige aussen um die Klappe. Dieser überstand soll dann mit Dichtungsgummi beklebt werden, um die Klappe möglichst wasserdicht zu gestalten. Habt ihr da noch Verbesserungsvorschläge?

    Ich stehe in absehbarer Zeit vor der gleichen Problematik. Allerdings denke ich an h-Profile, die Deinem U-Profil + geradem Aluprofil entsprechen. Wenn es Dir nicht gar zu sehr eilt, teile ich Dir gerne mit, was ich für mich gefunden habe.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    vierter Sept.-Samstag (24.09.2022): Weinprobe in den Weinbergen

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Jascha,


    ein Sprichwort sagt: Gut geplant ist halb gebaut.
    Du willst ja mit dem Wagen in den Strassenverkehr. Also bitte mal prüfen (ggf. prüfen lassen) was das Fahrgestell, Bremsen, Beleuchtung und Reifen noch so hergibt, was es kostet eine Wiederzulassung zu erreichen. Dann ist zu überlegen und zu prüfen wie es mit der Gas- und Wasseranlage weitergehen soll. Die Gasanlage sollte auf jeden Fall in Ordnung sein und natürlich geprüft. Voher gibt es - glaube ich - sowieso keinen Fahrzeugtüv.
    Du siehst, es kann uU schon eine Menge Geld nötig sein, und da ist am eigentlichen Aufbau noch nichts getan.
    Es sei mir noch ein Hinweis erlaubt: Beim letzten IFA-Treffen in Werdau gab es leider 2 Tote, gestorben an Sauerstoffmangel in einem kl. Wohnwagen. Es wird vermutet das sie mit dem Kocher geheizt haben oder/und beim Restaurienen ihres Wagens die Zuluftlöcher (meist im Boden) nicht wieder eingebaut haben.


    Gutes Gelingen und viele Grüße aus dem Vogtland

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