• Hi Leute,
    will mich mal kurz vorstellen und dann meine Frage.Habe einen Sparkassen Mercedes 814 gekauft.Der hat eine Benzinstandheizung die alt ist und weil ich den Extra Tank und die Überholung nicht will,soll die raus.Will beim Umbau eventuell -weil empfehlung eines Ausbauerkollegen-eine Gasstandheizung einbauen.Welche ist empfehlenswert und bezahlbar?Sollte man eine mit Boilerfunktion nehmen?Wieviel verbrauchen die so?
    der Aufbau soll einen neuen Boden-weil Träger sowieso rostig und so-mit Dämmung bekommen.Hatte an Siebdruckplatten 12 mm,dann eine Lage jakodur(hausbauiso)oder Styropor-was würdet Ihr empfehlen?-dann nocheinmal 9 mm Siebdruck.Wände sind voll Isoliert.
    Währe schön Erfahrunhswerte vo Euch zu bekommen.
    Danke Gruß Gero

    das leben ist zu kurz um langweiilige autos zu fahren-also schraubäään!!!!

  • Hallo Gero,


    willkommen im Forum.
    Wenn Du eine Gasheizung einbauen willst würde ich Dir auf jeden Fall eine Boilerkombi empfehlen. Auch wenn Platzbedarf bei deinem FAhrzeug nicht die übergeordnete Rolle spielt nimmt die Boilerkombi weniger Platz in ansprunch als zwei einzelne Geräte.


    Hast Du schon mal über eine Dieselstandheizung nachgedacht? Nur für den Fall das Du eventuell ganz auf Gas verzichten willst.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallöle...... ne Diesel Standheizung ist so ne Sache... ich hab mal nen James Cook mit so einer Heizung drin gehabt. Wenn die lief, war ich nicht sehr beliebt bei den Nachbarn in Lee, die haben das gut gerochen....... Gas ist da unkomplizierter und wenn Du sie mit der Warmwasserbereitung kombinierst, ist das ne komfortable Sache.


    In den Boden gehört auf jeden Fall das härtere Zeug, also Jackodur bzw. Styrodur.......


    Der Aufbau zwischen 12 und 9 mm Siebdruck ist ok, wenn Du nur im Sommer fährst, sind 40 mm Isolierung ausreichend, für Wintereinsatz würde ich eher auf 60 mm gehen......

  • Hallo Gero,
    willkommen im Sparkassenclub, ich habe seit Mai ebenfalls eine auf 814-Basis, so wie die Ex-Kasse von Forenmitglied "MB-Mobil" vom Hersteller Hartmann.
    Wenn bei Dir der Rahmen rostet fürchte ich dass Du eine Berger-Kasse hast, mit VA-Verplankung? Hast Du die grüne aus Darmstadt gekauft?
    Wenn ja, dann solltest Du auch einmal hinter die Isolierung schauen, hier rosten die Dinger sehr gerne am Rahmen. Bilder kann ich Dir wenn Du willst mal zeigen.


    Zu Deiner Heizungsfrage:
    Ich habe kein Gas an Board, gekocht wird mit einem Spiritus-Kocher, alternativ kann man auch mit einem Wallas-Kochfeld arbeiten. Geheizt wird bei mir mit einer Wallas 30D Schiffsheizung, die sehr sparsam ist aber auch recht laut surrt, was ich mit meinem leichten Schlaf so garnicht haben kann.


    Bei Gasheizungen gilt selbiges für die Truma-E Heizungen, die sich zwar schön einbauen lassen, aber ebenfalls mit Gebläsen arbeiten und Strom fressen. Geräuschlos weil Lüfterlos arbeiten die Truma 3002 Heizungen, hier muss man nur darauf achten dass man ein für den Einsatz im Mobil konziiertes Modell kauft. Bei größeren Fahrzeugen könnte es aber sein dass sich erzeugte die Wärme nicht gleichmäßig verteilt.


    In meinen O302-Bus werde ich wahrscheinlich zwei 3002er einbauen.


    Bei Dieselstandheizungen kommt ein erheblich höherer Strom- und Spritverbrauch dazu, die Geräte sind ausserdem nichts für den Dauereinsatz weil sie unter Teillast schnell zusotten.


    Achja, Warmwasser mache ich mit einem Schiffsboiler über Motorwärme. Zum Aufheizen im Stand kann ich im Moment nur die 800W Heizpatrone verwenden, eine Webasto D5W liegt aber bereits parat. Einmal zum kurzfristigen Aufwärmen des Boilers, Vorwärmens des Motors und vor allem als Ausfallsicherheit falls die Wallas mal nicht arbeiten mag.
    Ich wohne in der Kasse und da wirds bei diesen Temperaturen schwierig, einen Heizungs-Ausfall zu überbrücken ;)


    Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Aspekte zur Entscheidungsfindung geben.


    Viele Grüße,
    Martin

  • Servus Gero,
    bei der Größe Deines Fahrzeuges würde ich auf Dieselheizung zurück greifen.
    Ich selber habe seit 15 Jahren nichts anderes und noch nie auch nur einen Ausfall gehabt.Mein jetziger MB 609 hatte, als ich Ihn gekauft habe eine Truma 1800. Da wir Wintercamper sind, war an einem Wochenende eine Gasflasche durch.Da kommt dann die Frage auf: Willst Du kochen oder frieren. Habe dann eine Webasto 3500 eingebaut, die mittlerweile über 1000 Stunden auf dem Buckel hat,und seit dem ist Ruhe ums Haus.


    Mag sein, daß die Nachbarn durch Geruch belästigt werden. Kann da nicht mitreden, da wir auf keinen Campingplatz gehen.Auch wird immer wieder der hohe Stromverbrauch angeprangert.35 Watt Leistung sind wohl nicht zu viel.Wenn man sieht was für Schüsseln auf manchen Mobilen sind, finde ich die Diskusion überspitzt.
    Mein "Neuer" hat ebenfalls eine Webasto 3500.Ach ja, es gibt auch bei Webasto mitlerweine Kombigeräte, die auch für warmes Wasser sorgen.Wie die arbeiten, kann ich nicht beurteilen.
    Grüße aus dem Winterlichen Chiemgau
    Werner


    MB-Vario Selbstausbauer

  • @ scherzkekse,


    eine E1800 für Wintercamping in einem 609 sind ja auch etwa klein dimensioniert. ;)


    @ moretti patrone


    Willkommen im Forum.
    Baust Du ganz neu aus, oder war Dein Fahrzeug bereits ein Wohnmobil und wird dies nur wieder aufgebaut?
    Wenn letzteres der Fall sein sollte, dann solltest Du bei Deinen Überlegungen zur Gasheizung beachten, dass Du nur noch 30 mBar Geräte neu verbauen darfst, die alte Anlage aber wahrscheinlich eine 50 mBar Anlage ist. Somit wäre eine Nachrüstung einer Gasheizung dann nicht zulässig.
    Wenn Du aber neu aufbaust oder eh die gesamte Gasanlage umbauen willst, dann ist das natürlich kein Thema.


    Meine Meinung zum Thema: Wenn Du eh Gas ins Fahrzeug bauen willst, dann würde ich auch eine Gasheizung nehmen, und dann in Deinem Fall auch eine Heizung/Boiler-Kombination, da ich mal davon ausgehe, dass Ihr auch Warmwasser in Eurem Mobil haben möchtet.


    Einige Argumente für oder gegen Gas bzw. Diesel wurden ja schon genannt. Die Dieselheizungen, die ich kenne sind alle lauter, als meine Truma C-Heizung. Bedingt durch das „Vorglühen“ und die Dieselpumpe brauchen Dieselheizungen i. A. mehr Strom als Gasheizungen, es sei denn sie laufen immer durch. Dann dürfte sich der Stromverbrauch bei beiden ungefähr die Waage halten.
    Vom Betrieb her ist die Gasheizung i.d.R. günstiger als die Dieselheizung. Auch sind die Anschaffungskosten meist geringer.
    Wenn das auch ein Argument für die persönliche Rechnung ist: Gas ist „umweltfreundlicher“ als Diesel.


    Für die Dieselheizung spricht natürlich die Verfügbarkeit des Brennstoffes. Dabei kommt es jetzt aber natürlich drauf an, wo, wann und wie das Wohnmobil genutzt werden soll.
    Diesel ist nahezu überall verfügbar, wohingegen bei Gas schon die Probleme mit unterschiedlichen Gasflaschen und Anschlussgewinden anfangen können, wenn man die Grenze passiert. Wobei man da natürlich durch Gastank, Tankflaschen, Secumotion mit Anschlussschläuchen für andere europäische Gasflaschengewinde etc. entgegenwirken kann.
    Auch ist z. B. bei einem längeren Winteraufenthalt auf einem Campingplatz eine frische Gasflasche schnell (zu Fuß) geholt, wenn der Platz nicht sogar eine direkte Gasversorgung der Parzellen hat, wogegen zum Dieseltanken mit dem ganzen Fahrzeug gefahren werden muss.
    Wer kein Wintercamping macht, bzw. im Winter höchstens mal über Wochenende wegfährt, der braucht sich aber wegen der Gasversorgung weniger Gedanken machen. Es kommt natürlich noch drauf an, wie oft und wie viel Warmwasser benötigt wird, aber wir kommt mit zwei 11 kg-Flaschen schon „ewig“, auch wenn die Heizung in der Übergangszeit mehrere Tage/Nächte im Einsatz ist. (Wobei es dabei natürlich auch immer auf die Isolierung des Wohnmobils ankommt.)

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo,


    Krabbe
    dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!


    schertzkekse
    Was die Geruchsentwicklung angeht, so "stinken" Dieselheizungen glaube ich nur über die Maße, wenn Sie starten oder sich abschalten, ansonsten habe ich da nie was feststellen können.


    Was ich gerne als Referenz heranziehe sind die Erfahrungen von Forenmitglied "Manjo", die er in diesem Thread hier mal ausführlich dargestellt hat.



    Ansonsten habe ich gerade mit Schrecken festgestellt, dass der obige Beitrag, trotz dass ich hier schon lange angemeldet bin, mein erster war. Ich dachte ich hätte schonmal was geschrieben, hab ich aber wohl doch nicht, - ich glaub ich geh mich jetzte erstmal vorstellen ;)


    Viele Grüße,
    Martin

  • Hallo,danke Euch erstmal für die Tips.Werde erst nach dem Winter so richtig anfangen mit Umbauen.Ist noch die Kasse dringewesen-also neubau.Will auch erst den TÜVer mal mit einbeziehen um mir Ärger zu ersparen.
    Gruß Gero

    das leben ist zu kurz um langweiilige autos zu fahren-also schraubäään!!!!

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Der Aufbau zwischen 12 und 9 mm Siebdruck ist ok, wenn Du nur im Sommer fährst, sind 40 mm Isolierung ausreichend, für Wintereinsatz würde ich eher auf 60 mm gehen......


    60mm Isolierung am Boden? :shock: Ich hab bei mir meist nur weniger als 40 an der Decke und an den Wänden, am Boden noch weniger. Beim letzten hab ich den Boden aufwändiger isoliert und der war trotzdem immer eiskalt. Da hab ich nen dicken Teppich reingelegt und gut war's. Ich finde an Dach und Seitenwänden die Isolierung wichtiger, da dort auch im Sommer die Sonne drauf brennt. Wenn ich oben UND unten 60mm isolieren würde, wär's vorbei mit Stehhöhe. Um den Unterschied zwischen 40mm und 60mm noch zu spüren, sind doch in den normalen Mobilen viel zu viele Kältebrücken. Die Kette ist halt nur so stark wie das schwächste Glied.


    Gerade beim Boden ist denke ich die Wärmekapazität des Bodenbelags ausschlaggebender. Auch hier in der Wohnung wird der Boden nicht warm, egal wie warm die Luft ist. Dabei sind drunter ja auch Wohnungen die geheizt sind, an der Isolierung kann's also nicht liegen.

  • mangiari,


    was deine Ansicht über die Bodenisolierung betrifft muß ich Dir etwas wiedersprechen. Ich habe in meinem Jetzigen Bus auch zu Gunsten der Stehhöhe auf eine gute Bodenisolation verzichtet und hab immer von unten kalt. In meinem letzen Bus hatte ich gerade mal 20mm Stürodur verlegt und hatte ein deutlich besseres Wärmeverhältnis am Boden.



    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Bei gleichem Bodenbelag? Ich hab ja auch gar nicht widersprochen dass eine Basisisolierung absolut unumgänglich ist. Nur der Unterschied zwischen 40mm und 60mm ist meiner Meinung nach absolut vernachlässigbar. Da wird dann an der falschen Ecke optimiert.


    Das ist wie wenn man sich über die Form der Spiegel zwecks Aerodynamik Gedanken macht und dann oben nen Alkoven drauf hat :lol:


    Klar, wer nur ne dünne Holzplatte direkt auf's Blech legt hat nicht nur kalte Füße sondern eiskalte ;)


    Und es ist auch klar, dass bei einer Kabine aus Sandwichmaterial, die so gut wie kältebrückenfrei ist, der Unterschied durchaus messbar sein könnte. Aber wir reden hier ja von einem nachträglich isolierten Metall-Gehäuse, mit unzähligen Kältebrücken, die einfach stärker ins Gewicht fallen. Hatte nicht hier mal einer ein Rechenbeispiel, wieviel Fläche direkte Metallverbindung (z.B. ein Türrahmen oder eine größere Menge Nieten/Schrauben...) wieviel Watt Wärmeverlust bei bestimmten Bedingungen bedeuten?


    Ich beobachte immer öfter, dass in sachlichen Internetforen bestimmte Themen mit der Zeit immer mehr hoch geschaukelt werden und man dann oft an der tatsächlichen Praxis völlig vorbei optimiert und sich auf Aspekte vertieft, die vielleicht irgendwo hinterm Komma noch Auswirkungen haben. Aber eigentlich passt das ja alles gar nicht hier zum Thema.


    Was ich zum Thema beitragen kann: Ne Truma 1800 ist auf jeden Fall für so ne große Kiste viel zu wenig, selbst wenn Du sie superduper mit 80mm isolierst. Selbst in meinem Ducato (3x1,7,17 Innenraum) ist die eigentlich schon unterdimensioniert, wenn man wirklich bei eiseskälte schnuggelige Wärme erreichen will. Man könnte ja jetzt mal ausrechnen wie lange die allein braucht um die ganze Möbelmasse auf Zimmertemperatur zu bringen, selbst wenn das Ding 100% durch Vakuum isoliert wäre...

  • mangiari


    Bei der Bodenisolierung hab ich dich dann wohl etwas falsch verstanden. Stimme dir zu das es keinen großen Unterschied bringt wenn man die Bodenisolation vergrößert wenn man z.B. eine Schiebetüre hat welche nie Kältebrückenfrei wird.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Ich versuche gerade eine Schiebetür mit sehr stark reduzierten Kältebrücken zu realisieren. Dazu hab ich innen einen weiteren "Türrahmen" eingezogen. Sprich die lichte Öffnung bei geöffneter Tür ist rundherum durch einen isolierten Holzrahmen reduziert, die Türfläche ist isoliert und der erweiterte Rahmen hat ringsherum eine Gummidichtung die auf die isolierte Türfläche greift. Das ist dann schon ziemlich optimal. Wenn ich damit rundrum fertig bin, gibt's auf jeden Fall wieder Doku dazu. Ich versuch halt möglichst überall eine Basisisolierung zu haben und nicht an manchen Stellen eine fette und anderswo keine.


    Zur Zeit bin ich aber mit Möbelbau für die Wohnung beschäftigt, am Bus kann man bei dem Käswetter eh nicht so gut arbeiten.

  • Zitat von mangiari

    Ich versuche gerade eine Schiebetür mit sehr stark reduzierten Kältebrücken zu realisieren. Dazu hab ich innen einen weiteren "Türrahmen" eingezogen. Sprich die lichte Öffnung bei geöffneter Tür ist rundherum durch einen isolierten Holzrahmen reduziert, die Türfläche ist isoliert und der erweiterte Rahmen hat ringsherum eine Gummidichtung die auf die isolierte Türfläche greift. Das ist dann schon ziemlich optimal.


    Das würde mich dann, wenn es fertig ist, schon mal in Natura interesieren.


    Engt dich die Isolierung in dem Innenraum nicht ein? Ich bin der Meinung das gerade im Kastenwagen sowieso schon Platzmangel herscht.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Naja, was den ganzen Innenraum angeht, klar da verliert man in alle Richtungen ein paar cm, wobei die meiste Isolierung ja wunderbar zwischen den Holmen unterkommt. Ich finde einen Ducato als reinen Wohnbus eigentlich schon fast zu groß. Wenn's nur ums schlafen kochen und fahren gehen würde, würde mir auch was kleineres reichen. Aber ich hab halt hinten noch die Räder und Kajaks drin, nen Trockeraum für die nassen Paddelsachen... Dann wird's schon bissl eng.


    Zur Türisolierung, klar, die schränkt die lichte Öffnung der Tür um einiges ein, aber um ehrlich zu sein ist mir das ganz recht, nachdem ich mit dem letzten Bus immer den Transport-Depp spielen durfte, so à la "Du hast doch nen großen Bus...". Bin ja ein hilfbereiter Mensch, aber wenn ich dann immer für alle die Möbel rumtragen darf nervt das irgendwann. Außerdem hat es meinen feinen Holzmöbeln auf Dauer auch nicht gut getan.

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