Kastenwagenbauer: Karosserie vs. Möbelbau

  • Hallo, ich hab mal ne Frage an die Kastenwagenausbauer. Insbesondere an die, die Sachen wie Küchenzeilen oder ähnliches in den Ausschnitt der Schiebetür stellen.


    Ich will auch einen Teil der Schiebetür verbauen, in meinem Fall mit einer Sitzbank und der entsprechenden Rückenlehne. Das ist fix, da gibt's nix dran zu drehen. Problem ist jetzt nur: So ne Schiebetür ist ja schon ein sensibles Teil. Bei meinem alten hab ich mehrmals einen Verschlussbolzen ausgetauscht, den Bowdenzug geölt oder ähnliches. Für all das musste man an die gesammte Schiebetür hinkommen, was natürlich nicht mehr geht, wenn Möbel davor stehen.


    Was nun? Die Schiebetür im Reperaturfall komplett ausbauen? :shock:
    Die bekommt man als Laie ja nie wieder so hin dass der Gummi dicht schließt, das hab ich mir beim alten schon verbockt gehabt. Oder die andere Alternative: Entfernbare Möbel. Das ist in meinem Fall aber auch Kacke, weil unter der SItzbank ein von hinten zugänglicher wasserfester Raum vorgesehen ist, in dem Kajaks gelagert werden. Noch dazu ist der Kajak-Keller nicht isoliert und der Übergang zum Wohnraum kann dann natürlich nicht nur aus so nem Brettchen mit Scharnier bestehen.
    Außerdem hab ich auch keine Lust ewig an eine Falt-Zauber-Lösung hinzuwerkeln, ich muss langsam mal fertig werden, nach einem Jahr Gewerkel und schon wirklich arg summierter Hallenmiete...


    Hat jemand zufällig den ultimativen Tipp?

  • Ich weis ja nicht, wie es beim Duc aussieht, aber bei den 3 T3, die ich zusammen fast 18 Jahre gefahren habe hab ich nie was an der Tür richten müssen, ausser der Führungsrolle unten. Und der ein-/ausbau war auch nicht das Problem. Ich würde die Tür zubauen und im Fall der Fälle die Tür ausbauen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hm, wahrscheinlich lag es daran dass mein letzter Bus aus finanziellen Gründen einer mit Blechschäden rundrum war, dass ich so oft an die Schiebetür musste. Und ja, es würde mich auch nicht wundern wenn die vom VW ein bisschen langlebiger wäre :D


    Aber ich wollte mir den Weg dorthin schon offen halten. Habe auch vorgesehen der Schiebetür eine Innenseite zu verpassen, die komplett abgenommen werden kann. Denn wenn ich die zur Isolierung einfach zuklebe, kommt man da ja echt nicht mehr gescheit ran, bzw muss dann alles neu machen, falls mal was ist.

  • Hallo,


    leider kenne ich die Ducato-Scheiebtür nicht persönlich, aber ich denke, ein Kompromiß wäre eine gute Lösung:
    Soweit für Einstellarbeiten oder gängig Reparaturen (Schlösser und Schließmechaniken) öfters Hand angelegt werden muß, könnte man im davorstehenden Möbel Serviceklappen einbauen, für größere und damit hoffentlich seltenere Sachen halt dann doch die Tür ausbauen.


    Gruß
    Lutz

    unterwegs in einem Opel Movano aus 2005, Ausbau fertig in 2007, soweit das überhaupt möglich ist

  • Hallo Mangiari,


    deine Bedenken die Schiebetüre zu zubauen sehe ich als unbegründet.
    Habe selbst noch nie ein Problem mit der Schiebetürmechanik gehabt. Im Zweifelsfalle kann man ja auch die Türverleidung von vorne nach hinten lösen und dann abnehmen bevor die Tür ganz zu ist. Ist halt mit einwenig auf und zu geschiebe verbunden.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Tag,


    das einzige, was ich mal mit der Ducato-Schiebetür hatte, war ein abgebrochener Türöffner aussen. Bei -20 Grad brach er eines morgens einfach ab, als ich ein wenig an der vereisten Tür gerissen habe. Am gleichen Tag brach allerdings auch der eine Verschlussriegel des Dachfensters (auch aus Gfk), so dass das Problem wohl eher theoretisch ist. War zusammen gesehen dennoch ein teurer, kalter Tag :-).


    Aber ansonsten ist das Problem wohl eher theoretisch. An die meisten Stellen wirst Du so dran kommen. Die Dichtung ist allerdings auch ein Problem, weil die Tür so riesig ist. Aber da kommst Du auch so dran.


    Also: Bank dahin bauen. Und alles wird gut.


    Niklas

  • Hm, ihr macht mir ja wenigstens Mut. Es gibt bei mir noch ein individuelles Problem 8) :
    Ich hab ganz hinten unten an der Schiebetür ne leichte Delle (vom Vorbesitzer). Die ist genau unter der Kunstoffabdeckung, dadurch ist der Lack nicht beschädigt, man muss sich also nicht sofort drum kümmern. Aber schön ist es halt nicht. Ich hab jetzt keine Muße dafür weil's noch so viel anderes wichtigeres gibt, aber irgendwann wollt ich das schon wieder schön machen und auch die gebrochene Kunstoff-Leiste ersetzen. Aber dazu muss ich halt von innen an die Tür kommen.


    Die doofe Türdichtung kenn ich. Meine jetzige ist einigermaßen dicht, aber sobald man die Tür auch nur nen Spalt öffnet läuft richtig viel angestautes Wasser rein. Das werd ich aber außen durch Anbringung einer Dachrinne mit Kederleiste beheben. Und an die Dichtung kommt man ja rundrum hin, wenn die Tür ganz offen ist, egal ob innen Möbel stehen oder nicht.


    Die abgebrochenen Griffe sind übrigens absolut normal, habe bis jetzt kaum ältere Ducatos gesehen, deren Griffe nicht angebrochen waren. :lol:

  • Vergiss das mit der Kederleiste. Ich hatte eine Markise und darüber noch diesen Regenschutz und rundherum alles abgedichtet. Das hat genau gar nichts gebracht, irgendwie stand da nach einem Regen immer Wasser drin. Das gleiche habe ich jetzt beim JC. Aber das ist wohl einfach so.


    Die Delle würde ich allerdings schon vorher machen. Ist halt einfacher.

  • Naja, bei meinem alten hatte ich nur so ne Gummi-Regenrinne genau an die Kante geklebt. Klar hält das bei geöffneter Tür nicht alles Wasser ab, aber zumindest fließt nicht auch noch alles das was auf der Schräge bis zum Dach auftrifft auch noch rein. Und das angestaute Wasser auf der Gummidichtung ist auch weniger geworden. Immerhin reicht mein Bett bis in die Schiebetür und nasses Bett ist irgendwie nicht so prickelnd.

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