Wie baue ich meine Kabine am besten nach Wasserschaden auf??

  • Hallo,


    ich versuche die ganze woche schon das Ausmaß eines lang unenteckten Wasserschadens in den griff zu bekommen. Ich hatte meinen Karmann leider im freien stehen weil es nicht anders ging und jetzt seh ich nach einem halben jahr sie Bescherung. Die ganze linke Wand ist meiner Meinung anch zu Staub und Torf zerfallen. Entkernt habe ich jetzt alles. Denke der Schaden kam durch eine Undichte ecknaht und undichte fenster. Fenster sind nicht das Problem sondern wie entferne ich diese Alunahtabdeckung ohne sie zu zerstören richtig und wie fange ich es mit dem Aufbau einens neuen Holzgerüstes am besten an. Ich weiß momentan nicht wo und wie ich anfangen soll. mein Womo war mein Traum und jetzt ist alles im Eimer. Wer kann mir da Tips geben und was benötige ich alles um ordentlcih das über die Bühne zu bekommen? Bin handwerklich sehr gut, aber sowas habe ich noch nie gemacht. Was für ein Holz nehme ich am besten und wie werden die Holzleisten am besten verbunden. Klebt man die Isolation auf die Aluhaut?


    Bitte helft mir weiter



    Grüße


    Simon

    Karmann Cheetah
    -------------------------------------------------------Die Welt ist viel zu schön um darüber in Urlaub zu fliegen!!!!!

  • wenigstens bin ich nicht allein. meine tischer kabine steht mittlerweile halb zerlegt da.


    demnächst geht es an den wiederaufbau.
    zur genauen bauweise kann ich dir nicht allzuviel sagen. ich werde die alte konstruktion wieder übernehmen. also holzfachwerk innen 3mm sperrholz und außen werde ich probieren gfk aufzukleben.


    stell dich auf viel arbeit ein! das wichtigste is das sämtliche feucht gewordenen sachen entweder rausfliegen oder trocknen! sonst kannst du dir den wiederaufbau sparen weil sonst die kiste sofort wieder das schimmeln anfängt!

  • Moin moin


    Hab das gleiche Problem mit meinem Cheetah. :(
    Die Seitenwand links aufHöhe der Dusche und das Dach im vorderen Bereich ist komplett durch...


    Mein Aufbau ist in Sandwichbauweise.
    Ich hab bis jetzt herausgefunden das man Pappelholz am besten nimmt, weil "Fichte einfach" aus´m Baumarkt locker mal deinen Aufbau 300kg schwerer werden lässt,... ;)


    Dazwischen kannste einfach Styropor passend klemmen...


    Anbei mal ein Link zu ein paar bilder von einem Gipsy fahrer aus Austria


    http://www.karmann-gipsy.de.tf/


    --> da dann unter Tipps und n bischen runterscrollen...
    dient dir vielleicht auch ;) schonmal als kleine Anregung...



    Gruss I.

    86 T3 Cheetah
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  • Zitat von T3 Jagdleopard

    ...... weil "Fichte einfach" aus´m Baumarkt locker mal deinen Aufbau 300kg schwerer werden lässt,... Dazwischen kannste einfach Styropor passend klemmen...


    Gestatte mir bitte, dass ich das mit den 300 Kilo "unterthänigst" bezweifle.....bei den paar Lättchen sind das höchstens 30 für den ganzen Wagen und Du redest nur von Teilschäden an einer Seite....... es sei denn, Du wolltest Fichtenschindeln verwenden, aber dazu nimmt man doch redpine... hihihi


    Dann würd ich vorschlagen: Nimm bitte Styrodur..... ist stabiler.... nimmt weniger Wasser auf und speichert das nicht...... sackt durch die Fahrterschütterungen auch auf Dauer nicht zusammen, weils nicht schwindet.....

  • Zitat von redblue

    ...Ich hatte meinen Karmann leider im freien stehen weil es nicht anders ging und jetzt seh ich nach einem halben jahr sie Bescherung. Die ganze linke Wand ist meiner Meinung anch zu Staub und Torf zerfallen.


    hallo simon


    nur so als anmerkung:
    ein halbes jahr wassereintritt weil womo im freien macht holz nicht zu torf
    da braucht es schon viele jahre dazu ...


    bei mir waren es vor allem die positionsleuchten die alles nass weren liessen


    ich hab mit holz nichts mehr am hut
    ich abue bei mir (anderes modell) das alles mit alu, gfk-schaum-gfk compoundplatten und alublech 1mm wieder auf


    lg
    g

  • also pappelsperrholz is schon gut! is besser als fichtenplatten:-) also gewichtstechnisch:-)


    holzlatten is fast egal was da nimmst. sollten halt nich grad übelst mit astlöchern übersäht sein!


    styrodur kann ich auch nur empfehlen. und die holzlatten schön mit dem styrodur und dem sperrholz verbinden.. dann wird das auch wieder richtig stabil! ich nehm mal meine digicam mit und mach ein paar bilder von meinem neuaufbau

  • Naja es ist am Ende alles Doch nicht soviel Arbeit wie ich gedacht habe. Habe schon die komplette rechte Wand erneuert. Da war nichts mehr außer Torf übrig. Habe als Dampfsperre eine 3mm kunstoffschaumplatte verwendet. Wie das Zeugs heißt weiß ich nicht. Es ist aber so dicht, das es pro Quadaratmeter nur 2g Wasser in 24h durchlässt. Das Fachwerk habe ich wieder aus Holz gemacht. Es ist alles bis auf das letzte Stückchen Holz neu gekommen. Der untere Teil ist jetzt anstelle von Fichtenlatten, Siebdruck. Da gammelt so schnell nix mehr. Am wochende geht es ans dach. Habe jetzt eine komplette neue Dachhaut besorgt. Auf einen Flickenteppich habe ich keine Lust. Es muss ja schon ordentlich sein, in einer Baustelle meinen Urlaub zu verbringen ist ja nicht wirklich prickelnd.
    Aber Angst braucht man vor einer Renovierung oder einer Restauration nicht haben. wenn man nicht nur linke Hände hat und gutes Werkzeug dann wird das immer was.


    Grüße


    Simon

  • Hi, Simon,


    sieht ja wirklich ordentlich aus, Deine Arbeit. Für andere, denen ein ähnliches Werk ins Haus steht, nocheinmal den Tip, als Dämmaterial Polystyrol (Styrodur) an Stelle von Styropor zu verwenden, da ersteres kein Wasser aufnimmt (und vor allem speichert) und an Stelle von einfachen Holzlatten lieber wasserfest verleimte Multiplexplatten zu nehmen, dann braucht man sich um zukünftige Wasserschäden keine großen Gedanken mehr zu machen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    vierter Sept.-Samstag (24.09.2022): Weinprobe in den Weinbergen

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ... und an Stelle von einfachen Holzlatten lieber wasserfest verleimte Multiplexplatten zu nehmen...


    hallo


    was is schlecht an alu-profilen ..?


    lg
    g

  • Zitat von holger4x4

    ALU -> Kältebrücke :( oder die Oberfläche sollte nochmal extra isoliert werden.


    hmmm
    verstehe ...


    lg
    g

  • Naja ist auch das erste mal, dass ich sowas mache. Ich habe auch so nichts mit Handwerk zu tun. Aber ich kann nur allen sagen, dass wenn man sich Zeit lässt es für keinen ein Problem sein sollte. Auf dem Foto ist die Seite noch nicht ganz fertig und vielleicht auch optisch nicht so perfekt, aber ich denke wenn das Alu drauf ist und das Dach wieder neu ist und dicht, interessiert es keinen mehr ob das Innere optisch schön oder zweckmäßig ist.
    Im anhang noch ein Bild vom neuen Radansatz.


    grüße


    Simon

  • Hey Simon


    Schöne Foto´s ;)
    Die Idee mit den Siebdruck hatte ich auch schon. Is auch von unten her denke ich das effektivste. Was is das rote an deiner oberen Ecke? kleber oder Dichtmasse?


    Welches Holz hast du den genommen für die Verlatung?


    Gruss aus WOB


    Ingo

    86 T3 Cheetah
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  • Hallo Simon!
    Wenn ich das richtig sehe, mußt du jetzt noch die Dämmung (z.B.Styrodur) ankleben und danach die Außenhaut.
    Hast du dir schon überlegt, was du für einen Kleber nimmst und vorallem, wie du da den gleichmäßigen Anpressdruck zusammenbekommst. Du kannst ja nicht das ganze Fahrzeug auf die Seite legen.
    Gruß Martin

  • Ich hab schonmal sowas gesehen, wo der Schrauber mit einer dicken Sperrholzplatte und 8x8 Kanthölzern gearbeitet hat. Zur Aluaußenhaut gabs Decken, darauf Styrodurplatten 30 mm, darauf eine 2,50 x 1,25 Sperrholzplatte janz billich Züch (auf Deutsch: ganz billiges Zeug minderer Qualität) aber 24 mm dick, drauf 5 Kanthölzer quer und 2 längs darüber. Durch die Längshölzer hat er sich 6 mm Löcher gebohrt durch den ganzen Aufbau. Dadurch kamen 6 mm Gewindestangen, innen an solchen Stellen rauskommend, wo man Sperrholzbrettchen zum Gegenhalten verwenden konnte. Zusammengeschraubt mit Karosseriescheiben und Muttern ergab das soviel Druck, dass es zur Leimpressung ohne Weiteres reichte. Zum Aufbau der Konstruktion wurde das Brett mit den aufgeschraubte Querhölzern natürlich außen an die Wand gelehnt, unten stand sie auf Hohlblocksteinen und Holzklötzen in der richtigen Höhe..... die Styrodurplatten kamen mit Doppeklebeband aufs Brett......


    Das hat er in Etappen für die komplette Seitenwand eines 7,5 m Womos gemacht. Die Fenster wurden vorher natürlich aus dem Rahmen geschoben, in den Ausschnitten gabs mit einem Innenbrett natürlich eine Verschraubung ohne Loch in der Wand.


    Nach Abschluß der Pressung wurden die Löcher verschlossen und überlackiert, wenn mans weiß und sucht, kann man sie sehen......

  • Hallo,
    ob die Aluhaut außen angeklebt war kann ich nicht mehr nachvollziehen. Sie war an sehr vielen Stellen vertackert. Geklebt war höchstens was am Rand und das mit Dekalin.
    Warum soll ich die Aluhaut ankleben. Reicht das Tackern nicht? Vielleicht wäre ja Sprühkleber ein gutes Mittel?



    mfg


    Simon

    Karmann Cheetah
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  • Besser alles mit Sika kleben! Jedes Tackerloch ist später wieder eine potentiell undichte Stelle.

    Gruß, Holger


  • Hallo,


    das habe ich mir auch schon so überlegt, aber die Bleche sind so geformt, dass da wo getackert wird oder war, immer ein anderes Blech überlappt. So kommen an die Tackerstellen nie Wasser oder Feuchtigkeit. Denke, dass ich trotzdem mehr klebe als Tackere.
    Dachte ich müsste die ganze Seite großfläschig festkleben, damit sie bei Fahrtwind oder so nicht anfängt zu vibrieren (oder wie man es schreibt:-) )


    grüße


    Simon

    Karmann Cheetah
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