Absetzvorrichtung

  • Hallo!
    Habe eine Frage bezüglich Absetzvorrichtung.
    Wie wird der Aufbau am Fahrzeug befestigt?
    Die beim Aufsatteln ev. vorhandenen Zentrierhilfen, wie sie Bimobil oder Kodiak-mobil verwenden, leuchten mir ein. Und dann? 4 x M16-Schrauben durch die sich deckenden Bohrlöcher und anschrauben? Und das hält?
    Oder die Schnellverschlüsse mit Spanngurte oder Ähnlichem?
    Gruß Martin

  • Hallo Martin,
    ich stehe gerade vor dem gleichen Problem. Meine Kabine soll als Wechselaufbau an den bestehenden Pritschenbefestigungspunkten fixiert werden. Das System von Bimobil ist ziemlich genial und durchdacht . Die Zentrierung in 2 Richtungen macht Sinn.


    Ich habe mir das so gedacht, dass per Gewindebolzen M12 befestigt wird. Am Hilfsrahmen der Kabine sind 4stück angeschweißt, werden durch die Aufnahme der Pritsche gesteckt und von unten per ``Kronenmutter´´ und Sprengring befestigt. Durch die Gewindestange ist an der passenden Stelle ein 4-er Loch gebohrt.....Splint durch Kronenmutter und Loch sichern das Ganze.


    Mein TÜV-ler war begeistert und ich denke , dass es auch relativ gut handelbar ist.
    Gruß
    Gregor

  • Hallo Gregor,


    wär schön, wenn Du Dich mal bei mir melden kannst. Ich habe nämlich kürzlich eine Bimobil Husky 240 gekauft und werde sie auf einen VW T4 Doka setzen (sobald ich einen habe).


    Ich brauche dann auch einen Hilfsrahmen mit der Bimobil-Zentrier-Vorrichtung und vielleicht kann man sich da ja zusammen tun.


    Das Allgäu fängt ja 50 km von Langenau an.


    Gruss
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Hallo Martin,
    ich frage mich warum du dier eine Eigenkonstruktion antun möchtest. Bei mir stellt sich das Problem eigentlich nur, da Bimobil die den Wechselrahmen nicht separat verkauft. Du mit Deiner Husky könntest doch bei denen mal anfragen, ob Sie Dir das Ding nachrüsten. Zulassung, Gutachten inclusive. So teuer empfand ich den Rahmen eigentlich gar nicht. Ich meine es waren rund 1400Euro.
    Die Idee auf zwei Ebenen zu zentrieren ist ziemlich genial und halten tut das System bekanntlich auch recht gut.
    Ich hatte mit den Leute von Bimobil auf einer Messe Kontakt und angefragt, ob ich den Wechselrahmen (ohne Kabine )kaufen könnte. Ergebnis war ein ``Fast-Rauswurf´´ vom Messe stand. Ich wäre auch bereit gewesen für den ``Technologie-Transfer´´ einen gewissen Aufpreis zu bezahlen......wollten Sie nicht......Resultat ich lass das Ding nach Vorlage :lol::lol::lol: bauen.


    In Langenau fahre ich zweimal pro Woche vorbei
    Melde Dich falls Du an einer ``Gemeinschaftskonstruktion´´ Interesse hast


    Gruß Gregor

  • Hallo Gregor,


    ich finde 1400 Euro einen Haufen Holz für das was man dafür kriegt.
    Eintragung ist doch kein Problem, der TÜV macht das schon, wenn es richtig gemacht ist.


    Und die Kabine höherlegen muss ich sowieso, das macht mir Bimobil auch nicht. Da oben drauf noch die 2 Bimobil-typischen Winkelprofile zu setzen ist dann nur noch ein Klacks - wenn man schweissen kann. Ich kann´s leider nicht.


    Und glaube nicht, dass Bimobil bei Besitzern alter Kabinen wesentlich kooperativer ist als bei "Aussenstehenden".


    Schick mir doch mal eine PN mit Deiner TelNr, dann können wir uns vielleicht mal hier auf einen Kaffee zusammen setzen.


    Gruss
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Hallo Markus!
    Danke für die Antwort! Hätte dazu noch einige Fragen:
    Hast du da 2 Rahmen, einen Kabinenbodenrahmen UND einen Hilfsrahmen, der fest mit dem Hauptrahmen des Fahrzeuges verbunden ist, oder hast du die Zentrierhilfen vorne und hinten direkt am Hauptrahmen befestigt.
    2.) Gelten die Zentrierhifen nur für links und rechts, nicht für vorne und hinten?
    und 3.) bei deinen Fotos kann ich den oberen Text nicht lesen


    Wie macht ihr das mit der Dimensionierung des Hilfsrahmen; ich glaube nicht, daß das jemand durchrechnet.


    Gruß Martin

  • Hallo!
    Ich plane jetzt schon des Längeren herum, und zwar eine Absetzkabine mit einer Bodenlänge von 3,3m + Alkoven; Kabinenbauweise ala Tango. (pro und kontra von Holz im Aufbau wurde bereits ausgiebigst diskutiert- ich werde so bauen- Gfk-rolle habe ich schon), auf Fiat Ducato Doka oder dergleichen.


    Wo ich jetzt aber nochmal blöd fragen muß, ist die Konstruktion des Kabinenbodens.
    Mir schwebt ein Hilfsrahmen ala Bimobil vor, der fix mit dem Fahrzeug verbunden ist und entweder mit Riffelblech oder Multiplexplatte abgedeckt wird. Daran wird vorne und hinten, ebenfalls ähnlich Bimobil, ein selbstfindendes Führungssystem und Befestigungssystem angebracht.
    Die Kabine liegt dann im aufgesattelten Zustand flächig auf dem Riffelblech oder Multiplexplatte auf. Vorne und hinten müßte je 1 Querträger aus Stahl zur Aufnahme des Führungssystems und der Kabinenbefestigungspunkte fest mit dem Boden verbunden sein.


    Im abgesattelten Zustand müssen die Hubstützen, welche man wohl am Besten ebenfalls an den 2 (Stahl) Querträgern befestigt, das Kabineneigengewicht samt "Inhalt" halten.


    Nun zur meiner Frage: Glaubt ihr, es ist genug, wenn ich in den Kabinenboden eine Holzfachwerkskonstruktion einlege, Zwischenraum isoliere, oben Multiplex-unten Gfk ?


    Der Schwachpunkt wäre meiner Meinung nach die Verbindung Stahlquerträger zu Holzrahmen, den müßte man ausreichend stabil machen.


    Allerding hat Krabbe auch "nur" 2 Holzbalken eingelegt. Wie werden dabei die Kräfte von den Stützen eingeleitet?


    So, jetzt muß ich euch auch mal zu Wort kommen lassen.


    Danke im Voraus


    Martin

  • Ich versuche morgen mal ne Zeichnung zu machen, wenn ich Zeit hab.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hi,


    ich hab hier mal eine grobe Zeichnung der Bodengruppe meiner Kabine.
    Im unteren Boden sind die Längstbalken, die die Stabilität geben, und die das Gewicht tragen, wenn die Kabine auf dem Fahrzeug steht.
    In den "oberen" Bodenplatten sind die kurzen Querhölzer an den Stellen, wo die Stützen verschraubt sind.
    Die Kräfte werden so von den Stützen über die Hölzer in die Bodenplatte (aus 15er Multiplex) eingeleitet.

  • Vielen Dank für die Zeichnung!
    Ich neige bei meinen Eigenkonstruktionen immer zu maßlosen Überdimensionierungen.
    Wenn das bei dir offensichtlich so hält, wird das auch bei meiner, etwas größer geplanten Kabine mit etwas mehr Holz (auch Querstreben) auch halten. Ist natürlich ein gewaltiger Gewichtsvorteil im Vergleich zu einem Stahlrahmen im Kabinenboden.
    Wenn meine Pläne etwas ausgereifter sind, werde ich mein Projekt mal vorstellen. Baubeginn ist voraussichtlich im Winter, da ich jetzt um´s Haus noch jede Menge zu tun habe.
    Gruß Martin

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