bin da .....LP709D

  • Hallo,
    bin in einer netten Mail eingeladen worden mich doch mal hier umzuschauen..... 8)
    Na, das werd ich denn auch machen, möchte mich, bzw mein Objekt der Begierede, aber erstmal vorstellen.
    Nun ich begehre nicht denn ich hab ja schon .....
    einen ehemaligen Sparkassenbus LP 709 D von Mercedes -Benz
    und der ist noch völlig leer :?
    für den Ausbau suche ich alle Arten von Tipps.
    Wer also schon Erfahrungen speziell mit dem Typ hat.... immer her damit
    oder auch jeden Hinweis was Jemand anders machen würde wenn er nochmal machen sollte oder dergleichen

  • Hoi Sparkassenmobilist!


    Herzlich Willkommen hier!


    Klick Dich mal durch, hier wurden schon so viele Vorschläge, Tipps und Tricks zu den diversesten Fahrzeugen und Wünschen gemacht, die reichen für fünf Womo's, mindestens...
    Wenn Du konkrete Fragen hast, nur her damit, irgendeiner weiss sicher Rat...


    Gruss


    Picco

  • Hallo Sparkassenmobilist,


    herzlich Willkommen im Forum.
    Den leeren Bus hast Du ja schon. Wie sieht es mit Ausbauideen aus?


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo Sparkassenmobilist (da mußte Dir aber mal ein kürzeres Nick einfallen lassen...) und willkommen auch von mir!


    Zitat von Sparkassenmobilist


    einen ehemaligen Sparkassenbus LP 709 D von Mercedes -Benz


    Äh, mal kurz zur MB-Typenkunde...


    [frei nach Thomas F.-F.: Besserwisser AN]


    Mercedes hat ja verschiedene Typenreihen auf dem Markt (gehabt):


    - L319: die kleinste in den 50ern/60ern, der Urahn der L-Baureihe.
    - L406D (LN1, der "Düdo" oder "Düsseldorfer"): 1965 löste die typische "Wanne", das große Mannschafts-Berlin-Demo-Polizeiauto in den 70ern bis heute (oder auch mit Pritsche, auch zum Kippen), den Klassiker L319 ab.
    - T2/LN2: Der wiederum löste 1984 den L/LN1 ab, heute noch als Vario produziert
    - LP 608/808: Oberhalb der L-Baureihe gab's ebenfalls ab 1965 den LP 608/808, erkennbar am fehlenden "D" hinter der Zahlenkombination, trotz Dieselmotors, und an der fehlenden Motorhaube vorn (ganz platt).
    - LK: ab 1984 oder 85 LK (leichte Klasse), der klassische 7,5-Tonner der 80er bis heute (z.B. 814, auch ohne D). Seit einigen Jahren gibt's ja den Atego als Nachfolger.


    Alle aufgeführten Typen gab's in verschiedenen Tonnagen und entsprechenden Bezeichnungen. Ich würde also davon ausgehen, daß Du einen L407D hast, einen Lkw oder Kastenwagen mit etwa 4,0t zul. Gesamtgewicht und dem kleinen Vierzylinder-Dieselmotor OM616 aus dem 1977 eingeführten Kleintransporter ("Bremer") T1 (207D bis 410D)


    Untenrum gab's die Hanomag-Entwicklung F20 (?) dann ab 1970 als MB 206D/306D/207/307, ab 1977 den erwähnten T1, dann ab 1992 bis 2006 den Sprinter, der seit 2006 in der zweiten Generation produziert wird.


    Bei den Schweren wird's aufwendig, die spielen hier auch keine Rolle.


    [Besserwisser AUS]


    Wie Dein Vehikel auch heißen mag: viel Spaß damit und allzeit gute Fahrt trotz Umweltzonen und CO2-Strafsteuern....


    Gruß, Björn

  • also erstmal...


    vielen Dank für den herzlichen Empfang


    Ausbauideen... ja, da gibt es sicherlich einige aber ......Ideen Möglichkeiten und Logig wollen auch zusammenpassen :lol:


    werd mich da nochmal melden....


    Typ


    (ohne besserwisser sein zu wollen)
    Ich hatte bereits einmal einen L 608 D bedeutet einen Laster, L= langer Radstand 6=max 6,8 to. 8= 86 PS D = Diesel


    nun habe ich diesen Wagen nach einer Leistung von 1,8 Millionen Kilometer Verkauft und uns einen LP709D gekauft


    Leider gibt es zu dem Auto keinen Brief den ich erst in Flensburg ordern muß und Mercedes lässt mit Infos auch noch warten .
    sowohl glaub ich zu wissen L= Langer Radstand P= Pullmann 7= max 7,49to. 9= 90 PS. Sicher ist das es sich um einen einen Sonderaufbau handelt. Speziell eingesetzt als mobile Sparkasse.....


    apropos Sparkassenmobilist :lol:
    (was für ein toller Name)
    leider bin ich auch einfaltslos ... wer also nen tollen nick weiß......

  • Hallo nochmal,


    Zitat von Sparkassenmobilist


    Ich hatte bereits einmal einen L 608 D bedeutet einen Laster, L= langer Radstand 6=max 6,8 to. 8= 86 PS D = Diesel


    L=Lastwagen (im Gegensatz zu z.B. O319 = Omnibus)
    Wenn es ein L für langen Radstand gäbe (gibt es aber nicht), dann würde es nach der Zahl folgen. Diese Fahrzeuge hießen aber alle L irgendwas. Gegenbeispiel:SK 1831 LS = Schwere Klasse, 18t zGG, ca. 310PS, luftgefedert, Sattelzugmaschine.
    Die kleinen und großen Lkw hießen aber unabhängig vom Radstand immer L oder LP (bevor dann NG, LK, LN2 und SK kamen :roll:)


    Zitat von Sparkassenmobilist


    nun habe ich diesen Wagen nach einer Leistung von 1,8 Millionen Kilometer Verkauft und uns einen LP709D gekauft


    L709D oder LP709 ;)
    Den LP gab's erst in der facegelifteten Version als 709/809 mit dem Vierzylinder-Diesel OM314 mit 85 PS und 3,8l Hubraum.


    Abär: einen LP709D gab's nie:
    LP709 (vorn platt) oder
    L709D (mit kleiner Stummel-Motorhaube)


    Zitat von Sparkassenmobilist


    sowohl glaub ich zu wissen L= Langer Radstand P= Pullmann 7= max 7,49to. 9= 90 PS.


    L=Lastwagen, P=Pullmann, also wie ein Straßenbahnwagen vorn platt (bzw. der erste LP, der berühmte "Tausendfüßler" mit den zwei Vorder- und nur einer Hinterachse war ja vorn sehr rund), also ohne Motorhaube.


    Zitat von Sparkassenmobilist


    Sicher ist das es sich um einen einen Sonderaufbau handelt. Speziell eingesetzt als mobile Sparkasse.....


    Kennst Du Flause? Das Auto vom Moderator von MB-MOBIL.de? Der fährt auch eine Sparkasse, allerdings auf LK 814 oder so.


    Zitat von Sparkassenmobilist


    apropos Sparkassenmobilist :lol:
    (was für ein toller Name)
    leider bin ich auch einfaltslos ... wer also nen tollen nick weiß......


    Hm.... Echt nicht leicht.... Rollende Bank, Bank auf Rädern, Spaka, Geldmann, Bauernbank....


    Gruß, Björn.

  • paulikxp
    na, also schau mal einer guck... du kennst dich ja super aus.
    also das Prob ist das der Verkäufer keinen Brief hat
    und es wohl auch nicht genau weiß


    Es ist vom Aufbau her ein Laster so wie ihn "Flause" hat ( kenne die webseite) jedoch nicht so schön (noch nicht) und eben ein 709......


    das mit der PS irritiert micht . Mein 608 hatte einen 3,?L Motor mit 85 Ps
    Hoffte das die 9 auch 90 PS bedeutet...
    Aber nicht so schlimm ist ein hervorragender Motor der so einiges schafft
    Ich habe mal fix ne webseite "gebastelt" auf der Bilder zu sehehn sind.
    Ich hab da nämlich die Idee alles zu dokumentieren. Hoffe das gilt jetzt nicht als Spam :?
    http://wohnmobil-eigenausbau.blogspot.com/index.html


    Damit sollte dann klar sein was für ein "Auto" ich meine....
    Nun sieht auch jeder das ich wohl diesen Sommer nicht am Nordkapp oder in Italien zu sehen bin sondern vielmehr besseres zu tun hab....

  • Hallo, Sparkassenmobilist,


    Da hast Du ja einiges vor! Aber Du hast ja auch eine Menge Platz zum 'verbauen'.
    Jetzt wäre dann wohl die Frage zu klären, was Dir wichtig ist. Wo soll es mit dem Wagen in erster Linie hingehen, wieviele Personen sollen mitfahren/-schlafen, welche Prioritäten haben für Dich Autarkie, Platz zum Schlafen, geräumige Naßzelle, große Küche und bist Du zu Umbauarbeiten bereit (z.B. Sitzgruppe <-> Bett) oder soll alles monofunktional sein?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hi,


    Zitat von Sparkassenmobilist

    paulikxp
    na, also schau mal einer guck... du kennst dich ja super aus.
    also das Prob ist das der Verkäufer keinen Brief hat
    und es wohl auch nicht genau weiß


    So, habe mir die Bilder angesehen, das ist tatsächlich ein LP. Nach meinen Unterlagen (die natürlich falsch sein können) gab es den LP mit dem alten Fahrerhaus (das mit den 3 oder 4 Sicken im Blech unterhalb der Fensterscheiben) nur als 608 oder 808 (bzw. x10, x11), nicht aber als 709. Wie dem auch sei: ist ein Vierzylinder verbaut, ist es ein OM314 mit 80 oder 85 PS, ist es ein Sechszylinder, dann ein OM352 mit 110 oder 130 PS.


    Zitat von Sparkassenmobilist


    das mit der PS irritiert micht . Mein 608 hatte einen 3,?L Motor mit 85 Ps
    Hoffte das die 9 auch 90 PS bedeutet...


    Nach meinen Unterlagen hatte der OM314 immer nur max. 85 PS.


    Ich glaube übrigens nicht, daß Du aus Flensburg einen kompletten Brief bzw. die Eintragungen bekommst, dafür ist das Auto zu alt (ich schätze mal so um 1975?). Du kannst dort den Brief aufbieten lassen, das heißt, Du meldest Dich als neuer Besitzer, ein etwaiger anderer Besitzer kann binnen einer 4wöchigen Frist dagegen Einspruch einlegen. Passiert das nicht, bekommst Du eine Unbedenklichkeitsbescheinigung und kannst beim TÜV oder Dekra ein Vollgutachten erstellen lassen mit Datenblatt für die Erstellung eines neuen Briefs. Dabei wäre natürlich sinnvoll, diese Daten bereits vorher zu haben.
    Ich habe mir dafür eine Excel-Tabelle gebastelt, die in der Optik den neuen Papieren entspricht (Aufteilung). Da kann man die ganzen bekannten Daten eintragen, die der Prüfer dann in aller Regel so übernimmt, wenn sie plausibel sind.


    Zitat von Sparkassenmobilist


    Nun sieht auch jeder das ich wohl diesen Sommer nicht am Nordkapp oder in Italien zu sehen bin sondern vielmehr besseres zu tun hab....


    Och, halt Dich mal ran, dann schaffste das schon ;)


    Nee, Spaß beiseite, das sieht nach mehr Arbeit aus. Bei http://www.reparaturbleche.de bekommst du Reparaturbleche für's Fahrerhaus, falls Du sowas brauchst.
    Und: hier steht noch ein kompletter LP 608 von 1974 rum, allerdings in recht beklagenswertem, jedoch fahrbereitem Zustand. Der Rahmen ist hinter dem ebenfalls mehrfach durchgerosteten Fahrerhaus durchgerostet... Wenn Du Bedarf hast, einfach mal melden, sonst wandert das Ding in Kürze in den Schrott.


    Gruß und viel Erfolg,


    Björn

  • na da bedanke ich mich schon mal.
    Datenblatt:
    ja ich habe einen guten Bekannten bei Mercedes 8)
    Sobald ich die Fahrgestellnummer habe will er sehen mir das Datenblatt von Mercedes in Kopie zu ordern,
    Dann habe ich schon mal alle wichtigen daten....


    Ja der Wagen sieht erstmal nicht sehr wohnlich aus.
    Tröstlich ist nur das der Wagen erst 100.000 Km gelaufen hat.
    Was bei solchen Fahrzeugen erstmal nix ist (meinen 608 hab ich abgegebn mit 1,8 Million Kilometern)


    Ausbau:
    also Grundsätzlich reicht es wenn der Wagen für 2 Personen bewohnbar ist. Es sollte aber "Besuch möglich sein.
    Dachte an 2 Feste Betten hinten ( drunter Stauraum von Hinten beladebar)


    Sitzgruppe für wenigstens 4 Personen (Umbaubar zum Notbett) Toilette mit Dusche
    Küche


    Nun bin ich mir aber nicht sicher ob ich lieber Wohnbereich und Fahreteil räumlich trenne oder lieber offen lasse. Offen wegen dem Raumgefühl fänd ich schön.
    Aus Erfahrung weiß ich aber das es schnell mal von Hinten zieht........


    Nutzung des Wagens:
    Ich werde den Wagen oft nutzen. Wir arbeiten als Showkünstler und ich werde den Wagen nutzen zum Transpot von Requisiten und auch als Umkleidekabiene. Ausserdem brauch ich dann keine Hotels mehr......
    Daher sollte die Einrichtung robust, sinnvoll sein. Ein bisschen edel darfs aber auch sein 8)


    nicht zuletzt muß natürlich alles bezahlbar sein :oops:
    Nur weil ich ein Sparkassenauto hab hab ich ja nicht auch Geld :P


    Peter

  • Hi, Peter,


    ich würde das Fahrerhaus abgetrennt lassen, allerdings mit (verschließbarem) Durchgang versehen. Das Fahrerhaus läßt sich eigentlich nicht wärmedämmen, d.h. Du würdest ständig Wärme zum Führerhaus 'rausjagen und zudem würde die Feuchtigkeit aus dem Wohnaufbau an den kältesten Stellen, sprich dem Fahrerhaus, kondensieren - mit allen unangenehmen Folgen.


    Frage: wie groß ist die zur Verfügung stehende Fläche im Aufbau?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • ja das mit dem Isolieren ist da ein Prob zumal ich ja eine Riesenscheibe da vorne hab


    der Wagen ist innen (ohne Fahrerteil) 5,60 x 2,00
    was ich aber nur vom Vorbesitzer weiß und ich noch nicht nachgemessen hab
    eigentlich sollte er länger und breiter sein da mein 608 ja schon so groß war
    Peter

  • Hmmm,


    2m Breite, vermutlich zwischen den Holmen, oder? Wenn ich das richtig sehe, besteht der Aufbau aus einem (Alu-(?))beplankten Metallskelett. Das heißt, in den einzelnen Gefachen zu dämmen reicht nicht (Kondenswasserbildung -> Rost, siehe verschiedene andere Threads), die Holme sollten auch mit mind. 3cm Dämmung versehen werden, dazu evtl. noch eine Holzbeplankung, das würde eine maximale Innenbreite von ca. 1,92m bedeuten. Würde Dir das als Länge des Schlafplatzes reichen (Querschläfer)?


    Wie breit sollte Eure Schlafstatt werden? Reichen 1,40m? Oder würdet Ihr lieber in Längsrichtung schlafen, so daß keiner über den anderen hinwegkrabbeln müßte?


    Was wollt Ihr in der Heckgarage transportieren, d.h. welche Mindestgröße ist erforderlich?


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • na das mit der Breite weiß ich ehrlich gesagt nicht so ganz genau...
    danke es sind eher ein Paar cm mehr denn der Aufbau ist ja etwas breiter als der wagen... wie auch immer ich bin 1,80m meine Frau ist kleiner sollte also quer reichen. Eine Breite von 1,40 sollte wohl ausreichen....


    dachte ich mach von hinten einen Kofferraum Breit wie Auto ca. 1 m hoch und 1,20 tief. Das reicht für meien Requisiten Bzw im Urlaubsfall für Grill Tisch Stühle.
    Seitlich rechts und links hinten sind ja bereits stauräume die auch bleiben sollen

  • Ok, Peter,


    dann laß' mich 'mal losspinnen. Ich nehme an, Dein Wagen hat eine Innenhöhe von 2,20-2,30m. Das heißt nach Fußboden- und Dachdämmung bleiben Dir bestimmt noch 2,10-2.20m Stehhöhe. Das ist sehr üppig, ich würde deshalb einen flachen doppelten Boden (evtl. 20-25cm) vorschlagen, zumindest in dem Bereich, der nicht zur Heckgarage wird. In diesem doppelten Boden läßt sich Technik (Tanks, Batterien, Kabelgewirr, Wasserleitungen, Heizungsschläuche etc.) wunderbar geschützt und trotzdem zugänglich unterbringen, gleichzeitig wird der Schwerpunkt abgesenkt.


    Nehmen wir ein Heck-Querbett von 1,40m Breite an, das auf der Heckgarage aufliegt. Dann bleiben Dir noch 4,20m Länge für Sitzgruppe, Küche, Naßzelle und Bad. Ich weiß gar nicht, was man auf diesem riesigen Spielfeld alles unterbringen soll! :wink:


    Mir persönlich gefällt das Raumbadprinzip: auf der einen Fahrzeugseite eine Dusche, auf der anderen WC und Waschbecken. Baut man das vor das Bett und öffnet die beiden Türen einmal gegen das Bett, einmal nach vorne, so ergibt sich ein Riesenbad, das von einer Seite des Fahrzeugs bis zur anderen reicht. Nehmen wir an, die 70cm Dusche käme auf die Fahrerseite, dann könnte davor die Winkelküchenzeile (1,50m lang) und davor eine 2m lange Dinette.
    Beifahrerseitig käme vor das Bett die Naßzelle (ca. 1,1m lang) und ein hoher Schrank (50cm) sowie die Aufbautür (60cm), dann bliebe davor Platz für ein 2m langes Sofa gegenüber der Dinette.


    Damit hättest Du vorne eine extrem großzügige Sitzgruppe, die zu einem 2*2m großen Bett umgebaut werden könnte; dahinter hättest Du den 'Arbeitsbereich' (Küche, Eingang, Naßzelle) und dahinter den Ruhebereich.


    Bei den gigantischen Abmessungen, die Du zur Verfügung hast, würde ich mir aber überlegen, ob ich nicht doch lieber zur Längbettvariante greifen würde. Das würde zwar 60cm mehr Länge für das Bett bedeuten, aber die Lösung ist einfach bequemer, da nicht der eine über den anderen steigen muß.
    Die Heckgarage nehmen wir wieder mit 1,40m an, d.h. davor bleiben dann noch 60cm unterhalb des Bettes. Diesen Raum könnte man nutzen, um den Kühlschrank aus der Küche hierhin auszulagern (in die Verlängerung des Ganges), das WC auf der einen Seite könnte man dann verschibbar machen und auf der Beifahrerseite unter das Bett schieben, so daß die Naßzelle verkleinert werden könnte, auf der Fahrerseite könnten dann die Gasflaschen u.ä. in die 60 zusätzlichen Zentimeter Raum gepackt werden.
    Da der Kühlschrank ausgelagert ist, könnte man die Winkelküche etwas verkleinern. Wenn man das Bett asymetrich macht (fahrerseitig 1,80m, beifahrerseitig 2m), bliebe die Sitzgruppengröße unangetastet.


    Wenn Dir eine der Ideen als Überlegungsgrundlage gefällt, kann ich mir ja weitere Gedanken machen.


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: ich bin jetzt von einer Breite von 2m ausgegangen, deshalb wirkt das ganze sehr eng. Wenn der Aufbau breiter ist, wird das Innenleben luftiger wirken.

  • wouw,


    ja so ungefähr könnte ich mir das vorstellen.
    ob ich das Bett quer oder längs mache entscheidet sich wenn ich das Fahrzeug richtig vermessen hab.
    auch denke ich das der derzeitige Boden zunächst einmal rausfliegt um die Konstruktion darunter general zu reinigen und evt. zu erneuern (Hilfsrahmen sind dort recht rostanfällig.)
    Da ich danach einen neuen Boden einziehen muß hatte ich erst überlegt Kästen aus Blech oder dergleichen einzulassen um dort Batterien Tanks und der gleichen einzubringen. Die Idee mit einem doppeltem Boden finde ich aber noch besser da ein solcher Boden ja auch zusätzlich Isoliert ( sowohl Kälte als auch Krach ) Hatte bereits überlegt alle Kabel in Leerrohre (flexibel) zu verlegen genauso Schläuche. wenn ich die nun alle bis in den Mittelgang lege... Diesen so gestalte das ich ihn Öffnen kann (revisionsklappen) hätte ich immer Zugriff Innerhalb dieses Schachtes der sich durch den ganzen Wagen zieht kann ich ja weiter Vertiefungen einbauen die dann Batterien Frisch- Abwassertank aufnehmen. Auch wäre es möglich später nochmal was zu ändern
    Sehr gut
    8):wink:


    Apropos Kälte:
    wie heize ich am Besten?
    Habe nun gelesen das es ja auch Heizungen gibt die wie daheim mit Heißwsser heizen statt der Luftgebläse...
    Was ist davon zu halten?


    Früher hatte ich eine truma die zu klein war und während der fahrt immer ausging.
    Zusammen mit der recht schlechten Isolierung konnte ich nicht zum Nordpol :) damit.
    Nun würde ich gerne solche Fehler vermeiden....
    ansonsten immer her mit den Ideen und Inspirationen

  • Ok, dann warten wir mit den weiteren Überlegungen einmal bis die genauen Maße bekannt sind.


    Was den doppelten Boden angeht, hast Du schon einige Vorteile genannt. Ein weiterer wäre (bei richtiger Planung) die Möglichkeit, auch lange Gegenstände im Fahrzeug transportieren zu können.


    Was das Heizen angeht: sofern Du nicht oder nur schlecht dämmst (Stichwort Fahrerhaus), wird Dir keine Heizung viel Spaß machen. Und wenn Du vernünftig dämmst, wirst Du keine extremen Heizleistungen brauchen. Beispiel: unser gut gedämmtes 2-Fam.-Haus mit 220m² Wohnfläche hat eine 10kW Heizung, die selbst bei -15°C nur maximal 8h am Tag läuft...


    Insofern kann man also noch nicht sagen, welche Heizung Du am Ende brauchst. Allerdings gefallen mir Kombigeräte, die warmes Wasser und Heizwärme in einem Gerät liefern, aufgrund der Platzersparnis mehr als getrennte Geräte. Damit wäre die Truma C-Serie (Gas) interessant oder im Laufe des Jahres die Neuentwicklung von Webasto (Diesel, noch nicht auf deren Homepage, gerade in der aktuellen Reisemobil-International gesehen - knapp 26cm hoch, also perfekt für den doppelten Boden...).


    WW-Heizungen haben den Vorteil, daß die Luft nicht so durchgewirbelt wird; außerdem wird die Luft nicht so trocken, wie bei einer Luftheizung. Wobei letzteres aber wieder zu einem Vorteil der Luftheizung werden kann, wenn in der Übergangs-/Winterzeit viel Feuchtigkeit ins Fahrzeug gelangt. Das ist wohl Geschmacksache - ich habe mit den Luftheizungen bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber in den hochpreisigen Standard-WoMo's werden meist die Alde-WW-Heizungen eingebaut. Der Aufwand dafür (insbesondere beim Möbelbau) ist aber nicht unerheblich.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hab gerade erfahren das nächste Woche bei uns Womo Messe ist :lol:
    was für ein Zufall
    na da werd ich doch gleich mal hintraben und mir weiter Ideenanstöße holen 8)


    auch werd ich mir mal verschiedene Heizungen ansehen


    mal eine Prinzipielle Frage:
    ist so ein Womo eigentlich komplett dicht? oder hat es eine Belüftung?
    und wenn ja (vermute ich mal) wie groß sollte sie sein?
    Oder reicht zum Belüften die Methode Fenster auf/zu aus?


    Wenn ich das richtig gelesen hab sind ja die Wände vollkommen dicht um "Feuchtbiotope" zu vermeiden.
    Würde aber das hinterlüften nicht Sinn machen? :?

  • Hallo, Peter,


    ich muß jetzt gleich weg, deshalb kann ich nicht mehr ausführlich antworten - aber wir hatten das Thema Dämmung und Kondenswasser schon einige male; suche einfach einmal nach 'Ablauflöcher', 'X-Trem', 'Dämmung', 'Kondenswasser' etc. oder nach Beiträgen von 'mangiari'.


    Was die Lüftung angeht, so gibt es in WoMo's die Pflicht zu sogenannten Zwangsbelüftungen; Fenster und Dachluken haben soetwas üblicherweise serienmäßig. Genaue Vorschriften kenne ich aber nicht.


    Schönes Wochenende
    Leerkabinen-Wolfgang

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