Was für einen Bus als Basis?

  • Erstmal hallo,
    Ich bin neu hier. :) Hab im Moment einen VW LT von 82, mit Sven Hedin Ausbau, und geniesse darin grad die Freuden des Wintercampings (Bibber...).


    Also alles in allem ist es kein Genuss - das Ding ist schlecht isoliert, und die elektrische Anlage ein einziges babylonisches Kabelgewirr (hab den 11. Hand gekauft...), was zB dazu führt dass meine Batterien gern mal zu leer sind um die Heizung einzuschalten. Daher überlege ich grad mir einen neuen, leeren Bus zu kaufen und den selbst auszubauen.


    Im Moment wäre mein Favorit ein LT 40 (o. 45) in der langen Version, und zwar weil:
    - ich mich jetzt mit LT schon ein bisschen auskenne, und der mir eigentlich auch ganz gut gefällt
    - der 4x4-Antrieb hat, um die Berge besser raufzukommen
    - er ein bisschen mehr Platz im Wohnraum hätte


    Wollte jetzt mal fragen was ihr davon haltet, ist so ein LT eine vernünftige Basis für einen Selbstausbau? Achja, ich hab ein paar Sachen die mir wichtig wären:
    - es sollte ein Kleinbus sein, kein WoMo a la Hymer, keine selbstbau-kabine, kein richtiger LKW
    - es sollte ein Diesel sein (will evtl im Sommer mal pölen...)
    - Es sollte ein Hochdach möglich sein mit voller Stehhöhe im ganzen Wohnraum.


    Hm, und weil der ganze Selbstausbau wahrscheinlich noch unsummen kosten wird sollte das Fahrzeug ertmal nicht so superteuer sein. Habe für meinen jetzigen 2.200 gezahlt, so in dem Rahmen wäre schön, Limit wäre 4.000,-


    Tja, vielleicht habt ihr auch Ideen welche Fahrzeuge sich da sonst noch anbieten würden,
    Oder sonst Kommentare zu meinen Überlegungen,
    Danke schonmal,
    Jo

  • Hallo Jo,
    erst mal willkommen.
    Das Auto sollte nicht zu alt sein, damit sich der Ausbau lohnt.
    Ansonsten könntest Du ja aus genausogut aus Deinem Auto alles herausreißen und das komplett neu einbauen, besser machen und ersetzen was Dir nicht gefällt.
    Aber ich denke der Ausbau eines Auto´s liegt zwischen 5000 und 10000Euro, nach oben keine Grenzen.
    Deshalb würde ich kein zu altes Auto nehmen, damit sich das lohnt.
    Wenn das Geld dafür nicht reicht, so hast Du in Deinem jetzigen Auto
    so manches brauchbare, was neu teuer ist.
    Wenn die Basis noch was taugt,...........dann kannst Du auch die wiederverwenden.
    So hatte ich es auch bei meinem Hymer gemacht und alle Probleme waren weg.
    Gruß,
    Stefan

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Hallo Jo,


    herzlich willkommen hier (bei den etwas Anderen WOMBI-fahrern)


    ich fahre seit 30 Jahren mit Unterbrechung WOMOs aller Sorten, davon habe ich drei selber ausgebaut. (zur Zeit baue ich an einer etwas größeren Sache, Steyr 12M21 4x4 11,5 To Fgm)


    Mein Fazit :


    spare nie an der Basis also am Fahrgestell oder bei Dir am LT 40 !


    das rächt sich in kurzer Zeit, du steckst viel Arbeit und Geld in einen Ausbau der auf einem maroden Fundament steht, was nützt dir ein toller Ausbau wenn die Kiste an der Hinterachse nach zwei Jahren durchgammelt.


    einen Kastenwagen bekommst du nie so gut isoliert wie zB. einen GFK-Koffer. Es bleiben immer Kältebrücken. Blech leitet nun mal gut. Aber auch Integrierte von der Stange sind im Fahrerhausbereich wahre Wärmeschleudern im Winterbetrieb. Wenn du dich für einen Busausbau entscheidest, musst du mit Kompromissen leben.


    Zum Fahrzeug , die Frage ist 3,5 To ja oder nein mit allen Vor- und Nachteilen.


    Lt ist gut und robust, die neueren sind weitest baugleich mit dem DC Sprinter, der LT-Motor (die älteren) vertragen klaglos PÖL (je älter desto besser, am Besten sind Vorkammerdiesel)
    dann solltest du über Zweitank-system nachdenken. Die neueren Motoren tun sich etwas schwer mit dem PÖL. Allrad ist eine tolle Sache wenn man es wirklich braucht. Wenn nicht hat das eigentlich nur Nachteile. Die ältern LT hatten einige Probleme mit dem Verteilergetriebe (habe ich gehört, habe keinen eigenen besessen).


    Sonst bleiben an kleineren Fahrzeugen die üblichen Verdächtigen :


    Fiat Ducato (und seine baugleichen Brüder) weit verbreitet, nicht wirklich schlecht,


    Ford Transit (meist etwas schwach auf der Maschine) echte Arbeitstiere,


    Benz Sprinter (die Neunen sind etwas anfällig in der Elektrik) sonst gut und teuer,


    VW-LT (kennst du)


    dann die ganzen asiatischen Exoten (Nissan, Toyota; Mitsubishi usw.) Vorteil Heckantrieb , Nachteil schlechter Durchgang nach Hinten) meist günstig in der Anschaffung, technisch gut und zuverlässig.


    Wenn du sehr in den Kosten beschränkt bist, kauf dir einen gebrauchen Fertigen (ist meist günstiger als selber bauen). Wenn du unbedingt selber bauen willst (das wollen hier viele)
    kauf dir eine gute Basis (nicht zu alt und vernudelt) und baue in kleinen Schritten nach Kassenlage weiter aus. Ich kenne viele die 3 – 4 Jahre mit der Baustelle gefahren sind. Aber sie sind gefahren und das sollte immer im Vordergrund stehen.


    Das ist meine Meinung und muss nicht deckungsgleich mit anderen sein. Es ist ein Hobby und soll in erster Linie Spaß machen.

  • Hallo, Jo,


    LT 40 oder 45 - also wohl der LT1, der bis 1996 gebaut wurde, oder? Ich habe bis jetzt zwei dieser Gefährte gehabt - erst einen Karmann DistanceWide auf LT31, jetzt eine MaBu-Kabine auf LT50.


    Während der erste LT überhaupt keine Probleme machte, hab' ich bei meinem jetzigen nahezu die ganze Technik austauschen müssen - von Vorderachse, Motor, Getriebe, Kupplung bis zur gesamten Bremsanlage.
    Ich habe dieses Fahrzeug nur genommen, weil der Aufbau einfach genial ist - ansonsten hätte ich den LT wohl nicht mehr genommen, weil er doch etwas betagt ist. Wenn der LT1 nicht supergepflegt ist, gibt es viele 'Gammelpunkte' - welche, dazu findest Du im LT-Forum viele Threads.


    Picco und Mangiari haten ja beide einen ausgebauten Kastenwagen, der ihnen unter dem Hintern weggerostet ist. Die LT's sind m.W. (bis auf die letzten Baujahre) noch nicht einmal teilverzinkt, deshalb sind sie sehr für Rostanfall prädestiniert. Und wenn Du irgendwann die Arbeit des Innenausbaus abgeschlossen hast und dann feststellen mußt, daß Dir die Kiste weggammelt, ärgerst Du Dich nur schwarz.


    Weitere Punkte: soweit ich es aus dem LT-Forum und dem LT4x4-Forum mitbekommen habe, hat VW sehr viele verschiedene Allradantriebsteile
    e zusammengewurschtelt - teilweise haben unterschiedliche Bauteile sogar gleiche Artikelnummern, so daß es schwer ist, das richtige Ersatzteil zu bekommen. Auch scheint der 4x4 im LT ziemlich anfällig zu sein (wie gesagt, diese Info ist nur vom Querlesen verschiedener entsprechender Threads).
    Die Motoren sind nicht der Bringer: ich hatte in meinem jetztigen erst die 102PS TD-Version, jetzt die 92PS-Version drin. Höchstgeschwindigkeit in beiden Fällen (allerdings bei 4t Leergewicht und einem 3,1m hohen Alkovenaufbau) rund 100km/h - Reisegeschwindigkeit 85km/h. Dabei aber ein Spritverbrauch von 19 bzw. 16 Litern auf 100km - ohne Allrad!. Außerdem sind die alten LT's allesamt Dreckschleudern, Du fällst also voll in die neuen Feinstaubaussperrungen für Städte.
    PÖl: Ich fahre den Wagen jetzt seit 1 Jahr mit 100% PÖl - bislang problemlos. Der alte Vorkammer-Diesel ist relativ unproblematisch auf PÖl umbaubar - dickere Spritleitungen, andere Einspritzdüsen, ein Wärmetauscher für die Vorheizung des PÖl's, das war's schon. Hat mich rd. € 300,- gekostet. Allerdings werde ich den Wagen wohl auf Zweitanklösung umbauen - bei kaltem Motor ist der PÖl-Betrieb doch relativ risikoreich.


    Wenn ich Arbeit in einen Ausbau stecken würde, dann nur, wenn noch eine längere gemeinsame Zukunft mit dem Fahrzeug möglich ist - z.B. bei voll- oder zumindest teilverzinkten Karosserien.


    So, das wollte ich jetzt doch einmal loswerden...
    Leerkabinen-Wolfgang


    ... der den LT1 von seiner Konstruktion her immer noch für das WoMo-tauglichste Basisfahrzeug hält, nur ist der Wagen einfach inzwischen veraltet.

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Jo, bitte fühl Dich nicht angemacht oder gar beleidigt, aber ich möchte Dir mal, was die Kollegen höflich ummantelt sacht und taktvoll beizubringen versuchen, platt heraus sagen:


    Wenn Du Dir einen LT 4x4 für 4 Mille oder darunter kaufen willst, sollte sich ein Ausbau auf ein quer eingeschweißtes 1 1/2 Zöller Gasror in der Kabine für die Kleiderbügel, auf ein oder zwei Feldbetten, ein paar Zargesboxen, 3 oder 4 große Regenschirme gegen das Kondenswasser (Isolierung lohnt nicht), einen Zinkeimer mit einer Klobrille vom Sperrmüll draufgelegt als Toilette, ansonsten auf Sonne im Herzen beschränken, dann tut es Dir nicht so leid, wenn Du das Auto nach nem Jahr wegschmeißt, weil Du Dir die Reparaturen nicht leisten kannst.......


    Alles klar?


    PS... etwas höflicher und sachlicher: Wenn jemand einen LT 4x4 für so kleines Geld verkauft, dann ist soviel dran, dass er sich von dem Auto trennt, damit es ihn im nächsten halben Jahr nicht auffrisst. Wenn das Auto noch gut ist, würde er es weiter fahren....oder nicht? :twisted::roll::shock::idea:


    PS 2: War ein bischen rauh, aber herzlich gemeint...ok? und sorry....

  • Ich denke auch, dass es sich nicht rentiert einen ordentlichen Ausbau in ein Fahrzeug um 4000 Euro reinzustecken. Es sei denn Du machst das wirklich alles sehr einfach, oder Du bist sehr begabt und hast viel Zeit und sanierst das Auto grundlegend.


    Selbst mein total schrottiger Ducato, der rundherum Unfallschäden hatte, hat noch mehr gekostet, und das vor ca. 7 Jahren (noch in DM).


    Auf der anderen Seite verliert man mit dem Alter auch das Verständnis für Preisrelationen junger Leute. Die haben halt viel Zeit und wenig Geld. Ich war mit meinem uralt Ford Transit (schon komplett ausgebaut übernommen) für damals knapp 6000 DM super glücklich und hab sogar noch einen Tüv geschafft, mit nur ein paar Arbeiten an der Bremse. Wenn man in sowas einen einfachen Holzausbau im Ikea-Stil reinsetzt ist das doch fein. Nach 2 oder 4 Jahren (je nach dem ob man den TÜV schafft) kann man sich dann eh ein etwas neueres Fahrzeug (und sich die Steuer nichtmehr) leisten.


    Ist ja nicht jeder so der Perfektionist, und im Vergleich zu Fiesta und Biwaksack ist so ziemlich jeder Kastenwagen ein Komfort-Sprung.

  • Oh, danke für die zahlreichen Kommentare! :) Alles in allem versteh ich das jetzt so dass man
    a.) keinen LT nehmen sollte (wegen zu alt, zu unverzinkt), schon gar keinen 4x4 (wegen unausgereift, überflüssig)
    b.) für 4.000 Euro überhaupt kein Fahrzeug bekommt bei dem sich ein Ausbau lohnen würde.


    Hm, vielleicht überleg ich mir dann wirklich nochmal ob ich nicht aus meinem alles rausreisse und dann den neu ausbaue. Der ist zwar 25 Jahre alt und die Karosserie ist nicht mehr wirklich fit, aber dafür hat er grad nen neuen Motor... Und komischerweise TÜV bis 8/08, was ja erstmal gar nicht schlecht ist...


    Obwohl: Die Idee mit den Gasrohren, Feldbetten und Regenschirmen hat natürlich auch irgendwie... Stil... :)


    Gruss,
    Jo

  • Ja wenn Deiner noch einigermaßen fitt ist, noch ne Menge TÜV hat und Du eh gerade investiert hast, dann mach das doch so. Wenn Du einen neuen zu dem Preis suchst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er nicht so gut erhalten ist.


    Und so kannst auch noch das ein oder andere wieder verwenden, z.B. den Kühlschrank oder die Heizung (falls sowas vorhanden ist). Sparst ne Menge Geld. Das legst auf die Bank und hebst es auf bis Dein TÜV abgelaufen ist.


    Noch ein Vorteil, wenn Du ordentlich arbeitest, sparst Dir gleich den Weg zum TÜV, wenn der Bus eh schon WOMO war. Nen neuen Gastüv würde ich aber trotzdem machen, der ist vom WOMO-TÜV unabhängig.


    Bin mit meinem 6 Jahre mit Gastüv aber als LKW rumgefahren, weil er bis zuletzt nicht wirklich fertig war.

  • [quote='jo']...Obwohl: Die Idee mit den Gasrohren, Feldbetten und Regenschirmen hat natürlich auch irgendwie... Stil... [quote]


    Freu mich, dass Du es so wie gemeint aufgenommen hast, mit Humor, genau wie auch Heiner......... danke.... so machts auch Spass.


    Aber Schrottautos mit frischem Tüv, Ausbau in Primitivstform, ein Jahr vermieten und dann ohne Garatie fürn Appel und n Ei verkaufen, davon könnte man leben.... hihihi.... Jo´s rent a wreck ltd. ......


    Aber ernsthaft.... ich hab ein wenig nachgedacht über jabiwomo (janz billich). Dann kommt mir mangiaris idee von der rausnehmbaren Kabine mit Einrichtung wieder ins Gedächtnis...... ferner so gesammelte Stellungnahmen in verschiedenen Threads über den Luxus, den man so braucht, und wie man mit weniger auskommt.......


    Was haltet Ihr von folgender Idee?


    Grundsatz ist nur Sommerbetrieb in Europa, Grundwagen ist ein Transporterkastenwagen mit oder ohne Fenster, auch einer, der sonst beruflich genutzt wird, oder eine Schrottkiste, die nur noch für die Restzeit TÜV durchhält, vielleicht sogar ein Mietwagen für eine Woche. Keine Heizung!


    Grundplatte aus 12 mm Multiplex, darunter 30 mm Styrodur. Wird aufgelegt (wegen der Geräusche auf Textilreste auf dem Blechboden) und mit auf Maß geschnittenen Klötzen gegen die Seitenwand des Kastenwagens abgestützt und verkeilt.


    Am Rand sind Befestigungen für eine Seitenwand aus 6 mm Multiplex mit 20 mm Styrodur angebracht. Die werden rechts und links eingesteckt und mit einem Rohr quer fixiert und gegen die Karosserie gepresst, einige Schaumstoffstücke dazwischen, damit nix scheuert und Geräusche macht.


    Das Dach besteht aus drei Teilen, die auf Träger Geschraubt werden. Die Träger sind Formstücke aus 19 mm Multiplex, die in Form gesägt sind. Sie werden auf die Seitenwände aufgesteckt und bilden einen Bogen unter der Decke. An die unerschiedlichen Wagenbreiten lassen die sich durch Trennung in der Mitte und Überbrückung mit einer Lasche anpassen. Für die Decke wird oben drauf eine Lage Nut- und Federlatten draufgeschraubt, so daß die schmalste Breite, mit der Ihr rechnet, abgedeckt wäre. Außen wird das ganze mit 2 oder 3 Schichten Styrodur 10 mm eingeritzt für den Bogen beklebt und mit einer 0,20 mm Baufolie abgedeckt (Kondenswasser kann ablaufen und seitwärts weglaufen.... es tropft nicht aufs Bett....
    Bei einem breiteren Dach wird der freibleibende Deckenstreifen mit 30 mm Styrodur zugemacht, Folie drauf nicht vergessen..... Für die Schönheit bei einem länger laufenden Wagen kann man Holz draufschrauben.....


    Wenn das Ding höher ist (Hochdachversion), kann man eine zusätzliche Seitenwand seitlich aufsetzen und durch ausgeschraubte 20x20 mm Kanthölzer fixieren.


    Für Licht müßte man in die Seitenwand Löcher schneiden. Bei einem eigenen Wagen, der zwei Jahre laufen soll, gibts halt ein oder zwei Seitz Fenster oder so aus ebay, sonst muß das Seitenfenster der Fahrerkabine und die auf Spalt gestellte Hecktür für die Lüftung reichen.


    Für die Möbel macht man selbständige Kästen, also einen Küchenblock, einen Kleiderschrank, ein oder zwei Regale für Boxen für den Kleinkram, Feldbetten oder Bettkästen, dazu ein Campingtisch, das sollte reichen. Die Sachen können alle auf der Grundplatte und an der Seitenwand verankert werden (Beschläge, Verbund)


    Das wäre ein Denkansatz, nicht ein Bauplan, da gibt es bestimmt jede Menge intelligente Details, die den Womoboxern im Lauf der Zeit noch einfallen.


    Ich denk mal, ein solcher Ausbau würde sich auch bei sehr billigen Rostlauben lohnen, weil er nicht teuer ist und man ihn mitnehmen kann.


    Auf Korrosion nimmt das Konzept keine Rücksicht, bei Mietwagen sowieso egal, bei eigenen Autos bis zwei Jahre eigentlich auch, ein bischen Rostschutz in die Seitenkanten unten am Boden, Löcher nicht vergessen zum Ablauf, das wars.


    Neuere Autos, die viele Jahre halten sollen, baut man sowieso ganz anders......

  • Ich schreibe mal ein paar Takte zum LT 4x4.
    Ich fahre mittlerweile den 2. LT 4x4. Den ersten habe ich als einer der ersten überhaupt in den Achtzigerjahren gekauft, den zweiten letztes Jahr.
    Das Fahrzeug hat einige Mängel, vor allem im Bereich der Achsen und des Verteilergetriebes. Die Achsen kann man aber mit guter Wartung doch auf eine gute Kilometerleistung bringen, allerdings nicht auf das Niveau von LKW-Achsen.
    Beim Verteilergetriebe hilft ein Umbau auf das Hummer-VTG, welches dann auch gleich für permanenten Allradantrieb sorgt.


    Die LT-Motoren sind wirklich recht schwach auf der Brust, wobei ich feststellen kann das der ACL Turbodiesel mit Intercooler deutlich besser als die Vorgänger ist. Mit etwas Optimierung bekommt man den ACL auf 120PS mit gutem Drehmoment, was dann eigentlich ausreichend ist.
    Dennoch würde ich am liebsten den 2,8L Diesel aus dem LT2 einbauen.


    Gute LT´s kann man mit guter Pflege und vor allem Rostvorsorge vor dem Ausbau in einen langlebigen Wagen verwandeln.
    Ich habe bei meinem LT nun schon den ersten Teil der Rostbeseitung (sehr wenig Rost) und der Rostvorsorge fertig. Der Rest folgt im Frühjahr.


    Der LT bietet halt ein erstklassiges Fahrerhaus mit geringen Außenmaßen bei einem großzügigem Innenraum. Keines der derzeitigen Fahrzeuge auf dem Markt bietet solch ein gutes Fahrerhaus.
    Das war für mich auch einer der Hauptgründe für den alten LT, so kann ich trotz Doka noch eine 3m lange Kabine aufbauen und bleibe trotzdem unter 6m Gesamtlänge.


    Ein weiter sehr wichtiger Grund für mich war der solide Rahmen, der auch Geländeeinsatz wegsteckt.
    Der ursprünglich vorgesehene LT2 bzw der Crafter schieden deswegen nach reiflicher Betrachtung und vielen Gesprächen mit Sprinter-Allrad und LT2-Allrad Besitzern aus.


    Ein werksneuer LT1 mit einem kraftvollem und zuverlässigem Dieselmotor und mit Feruerverzinkung wäre für mich das Traumbasisfahrzeug!



    Allerdings ist es sehr schwer gute LT 4x4 für 4.000 zu bekommen.

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