Kofferneubau

  • Hallo liebe womobox Mitglieder,


    in diesem schönen Forum lese ich schon eine Weile mit und weil ich auch Bilder gucken wollte, hab ich mich dann auch als Mitglied angemeldet.


    Ich möchte euch gern mein Projekt vorstellen:


    Weil wir schon immer einen AL 28 haben wollten, haben wir im August letzten Jahres einen angeschaft. Einen Hanomag AL 28, Bj. 65'. Der war Ausgebaut als Womo. Aber zimlich gammelig. Also alles aus dem Koffer rausgerissen. Da kam dan der Rost zu vorschein. Stehhöhe hatte das Ding mit 150cm auch nicht wirklich. Also haben wir ihn (den Koffer) kurz entschlossen mit der Flex in handliche Trageteile zerlegt. Den wirklich noch guten Kofferrahmen haben wir als Basis für den Neuaufbau behalten.


    Als erstes haben wir Fahrgestell und Fahrerhaus instandgesetzt. Das kann sich nun wieder sehen lassen. Aber jetzt steht noch der Kofferneubau an. Die Planung ist fertig und das Material liegt schon fest. Er wird überwiegend aus Sperrholz. Den Auf- und Ausbau möchte ich euch in seinen Schritten gern vorstellen.


    Und schon hab ich die erste Frage: wie krieg ich hier Bilder eingestellt?



    Gruß Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo Anton,


    und erst mal ein herzliches Hallo !!


    Bilder einstellen ist ganz einfach - schaffe selbst ich: Beim Editieren schau einfach mal außerhalb der Editierbox. Dort wirst Du unter Attachment Kontrollzentrum die Anleitung direkt finden. Das Zentrum ist in Orange geschrieben und leigt in einem blauen Balken.


    Besten Gruß und viel Glück beim Selbstbau, den wir natürlich hier verfolgen wollen!!


    HWK

  • Hallo



    Klappt ja tatsächlich! Super!



    Dann sofort noch ein Bild vom Rautengelagerten Rahmen. Den haben wir außen herum mit neuen Vierkantrohren verstärkt. Darauf kommt jetzt ersteinmal eine Siebdruckplatte.



    Gruß Anton

  • Hallo


    jemand aus diesem Forum möchte meine Kofferlagerung sehen, darum stelle ich sie mal vor:


    Wie auf den Bilden ersichtlich, bildet die Aufhägung eine Raute. In der Mitte ist der Rahmen nahe der Hinterachse , also kurz davor, fest mit dem Rahmen verbunden, vorn und hinten ist jeweils eien Wippe verbaut, so das sich der Koffer bei Verschränkung des Fahrwerks nahezu verwindungsfrei bewegen kann. Auf den ersten beiden Bildern sieht man die Rahmenaufnahmen, auf den anderen den Kofferrahmen mit den Festpunkten und den Wippen. Für die Qualität der Bilder muß ich mich entschuldigen, das Licht war alles andere als günstig.
    Leider geht bei dieser Variante viel an Höhe verloren. Wenn nicht soviel Geländegängigkeit ansteht, könnten die Aufnahmen am Rahmen auch nach unten auf Rahmenhöhe versetzt werden, das spart etwa 6-7 cm. Dann sind aber sicher Radhäuser im Koffer von Vorteil. Weil aber alles so schön passte, hab ich die Aufnahme gelassen wie sie ist. Die Holzleiste auf den oberen Bildern zeigt die fertige Fußbodenhöhe im Koffer.



    Gruß Anton

  • Und für heute ein leztes Bild. Als Material habe ich Kiefer gewählt. Das ist ausreichend fest und nicht zu schwer. Und die Decke im wird als sichtbare Konstruktion ausgeführt. Und riechen tuts auch nach Holz und nicht nach Plastik.



    Viele Grüße Anton

  • Hallo, Anton,


    sieht ja handwerklich allererste Sahne aus. Aber Kiefernholz im Aufbau, und dann vielleicht noch Styroporausfachung - huuaaa, nichts für mich. Da hätte ich viel zuviel Angst, daß irgendwo Wasser eindringen könnte und mir die ganze Schose wegfaulen könnte. Ich wünsche Dir wirklich, daß alle Deine Dichtungen immer dicht bleiben und kein Ast o.ä. unbemerkt die Außenhaut verletzt. Wäre echt schade um Deine Arbeit.


    Übrigens: so wie's aussieht, willst Du ein Aufstelldach einbauen, oder? Wie hast Du Dir das vorgestellt? Ich bin immer am Ideen-klauen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Anton,


    willkommen im Forum.
    Deine Fachwerkkonstruktion sieht super aus. Hast Du die gewölbten Dachbögen aus dem Vollen geschnitten oder hast Du die Bögen gebogen?
    Wie Du geschrieben hast war Deine Stehhöhe bis jetzt bei 150cm, wie hoch wird die Stehhöhe in Zukunft sein? Sieht auf den Bildern immernoch etwas niedrig aus.


    Wünsch Dir gutes Gellingen und immer eine dichte Außenhaut.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo,



    schön das es euch gefällt!


    Wolfgang


    Die Außenhülle wird aus Fahrzeugbauplatten mit abgedeckten Fugen und Ecken. Somit denke ich das da kein Wasser eindringt. Und die sind so stabil, das eine Beschädigung durch Äste nahezu auszuschießen ist, wenn sie nicht mit Gewalt aufschlagen. Das Dach wird mit Alublech belegt, in wasserabweisender Konstruktion ohne liegende Fugen die undicht werden könnten. Es wird kein Aufstelldach. S.U.



    @Christopher


    ja, die Querriegel sind aus dem Vollen geschnitten, aber in der Höhe verleimt um Verzug und Risse auszuschließen. Und dann über eine Schablone am Anlaufring gefräst.
    Die Inenhöhe ist an den Seiten um etwa 10cm erhöht worden, so das man gut sitzen kann. In der Mitte, da wo die große Öffnung im Dach ist, kommt noch ein Dächschen aufs Dach. Da wo man geht ist dann die Stehhöhe ca 195 und man hat oben an den Seiten noch ein schönes Lichtband und vorn und hinten Lüftungsklappen.





    Gruß Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Zitat von Anton

    ... aus dem Vollen geschnitten, aber in der Höhe verleimt um Verzug und Risse auszuschließen. Und dann über eine Schablone am Anlaufring gefräst. ...


    ...und es grüßt der Holzprofi....hihihi...die benutzten Werkzeuge, Holzverbindungen mit Zapfen und Dübeln und die Sprache verraten Dich...... :wink:


    Aber umso neugieriger werden wir sein, um bei einem Könner Honig zu saugen...richte Dich auf holzwurmartig bohrende Fragen ein....


    Übrigens würde ich für die Ausfachung der Holzkonstruktion mit Isolierung auf jeden Fall Styrodur wählen. Neben der größeren Dauerhaltbarkeit, denn Styropor neigt zum Zusammenschnurren insbesondere bei so einem AL 28, der so einiges an Stößen durchläßt. Außerdem nimmt Styrodur so gut wie kein Wasser auf. Ich denke da nicht in erster Linie an von außen eindringende Feuchtigkeit, sondern an die 4 bis 5 l, die jeder von Euch in der Nacht abgibt. Bei einer so "holzlastigen" Konstruktion (Danke Gott für die AL 28-Zuladung...hihihi) diffundiert davon einiges auch in die Wand, wird wieder abgegeben, aber im Styropor würde was hängen bleiben.


    Was mich noch interessieren würde, ist warum Du ausgerechnet den AL 28 als Basis gewählt hast, der ja mit Euro Null ein ganz schöner Stinker, mit 144 km/ 2 h Höchstgeschwindigkeit original ein ausgemachtes Verkehrshindernis, unabstellbar laut und unkomfortabel ist (ich war nach einer nur 130 km dauernden Mitfahrt wie gerädert)?
    OK, einfache überschaubare Technik, wenn man ihn gut behandelt und wartet, fast unkaputtbar, billig zu bekommen, das sind die Vorteile. Ist da Nostalgie und Romantik mit im Spiel? Bitte versteh mich recht, ich will Deine Wahl und Deine Art zu reisen weder kritisieren noch gar in Frage stellen, ich möchte sie halt nur ein wenig besser verstehen. Für mich stellt sich in dem Zusammenhang oft die Frage, wieso man soviel Hirnschmalz und Arbeit im Wohnteil auf eine Basis investiert, die man unter Brüdern als Uraltschrott bezeichnen könnte?
    Auf der anderen Seite, ich hab auch schonmal eine nagelneue Ormowohnkabine auf ein über 15 Jahre altes Sattelzugmaschinen - Fahrgestell mit fast 500.000 km auf dem Buckel gesetzt - und übrigens fast 25.000 DM nach 8 Jahren verloren, als ich das Ding verkaufen mußte, weil es nicht mehr in meine Lebensumstände passte..... aber da gab es Gründe, die im ausgeübten Sport lagen, weil ich halt die Logistik mit dem 10 t Tandem für die Läufe in Europa bewältigen mußte.

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Übrigens würde ich für die Ausfachung der Holzkonstruktion mit Isolierung auf jeden Fall Styrodur wählen.



    Was mich noch interessieren würde, ist warum Du ausgerechnet den AL 28 als Basis gewählt hast, .



    Thomas



    Die Ausfachung wird auch aus Styrodur, das war schon geplant, auch wenns etwas schwerer ist.



    Tja - warum einen AL 28?


    Eigentlich hat das ganz anders angefangen. Vor etwa 25 Jahren, da war ich noch am friggen, sagte ich zu meiner jetzigen Frau: "Wenn ich mal groß bin, kauf ich mir einen AL 28" denn ich wollte immer einen alten LKW haben.


    Und letztes Jahr konnt ich dann einen Hano günstig kriegen. Von der Substanz war er gut, ausgebaut als Womo aber die Einrichtung war zimlich fritte. Und nach dem Rausreisen derselbigen kam dann auch der Gammel zum vorschein. Was tun? Reparieren oder Neubau. Und wir haben uns eben für Neubau entschieden. Das Fahrgestell ist fertig, es wartet nur noch auf den Aufbau.


    Es geht mir also mehr um den alten LKW. Aber warum nicht mit einem Womo verbinden?




    Gruß Anton

  • Ach soooo einer bist Du, lieber Anton..... :wink:
    Dann ist mir alles klar..... Du bist ja garnicht so furchtbar weit weg, dann kenst Du sicher auch den Phillip aus dem Hanfbachtal. Wenn nicht, dann googel Dich mal hin...der hat schönes altes Gerät und wenn der mit seinem 56er Faun und ornge und lila lackiert in die Truck Trial Sektionen donnert, dann bleibt kein Auge trocken.


    Ich denke im Moment auch über einen Oldie nach, hab aber u.U. bis Ende nächsten Jahres andere Prioritäten (Vielleicht Haus??), ehe ich zuschlagen kann. Ich könnte z.B. an einen Werdau mit langem Busgetriebe als Schaustellerzugmaschine kommen und z.B. einen Zirkuswohnwagen dahinter hängen...oder so...hihihi

  • Hallo Thomas,


    nur mal so ne Anmerkung zu einem deiner letzten Beiträge hier.
    Kein gesunder Mensch verliert in einer Nacht 4-5Liter Flüssigkeit. Du meintest sicherlich 400- 500ml!?
    Bei 4-5Lieter wäre die Menschheit bald verdurstet oder trinkst Du jeden Tag 6Liter und mehr?


    Anton,


    Ich finde es schön das es Leute wie Dich gibt welche alte Fahrzeuge wieder fit machen bzw. fit halten. Weiter so, bin gespannt wie die Fuhre aussieht wenn sie fertig ist.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo Christopher,
    die Menge kommt in etwa hin, weil Du das Wasser nicht alles aus dem Körper abgibst, sondern auch Deiner Umgebung entziehst durch die Atmung.
    Wenn Du im Kalten draußen ausatmest, kannst Du die Wölkchen ja sehen, das ist kondensierende Feuchtigkeit.... auch das Anhauchen der Brille, um die zu putzen.....
    Du heizt die Luft durch die Körperwärme auf und diese erwärmte Atem-Luft mit wenig Feuchte aus dem Körper und viel aus dem in der Luft enthaltenen Wasser wird ein Kondensspender.....
    Und durch Dein Atmen ziehst Du durch die Belüftung immer wieder frische Luft von draußen ins Auto.... Du olle Wärmekraftmaschine, Du.... :D:lol::roll:
    In der Sahara ist das anders, da mußt Du die 6 bis 10 l täglich zum Überleben trinken...alles klar?
    Der Körperschweiß ist in diesem Spiel nur eine kleine Zugabe.... aber für die Matratze auch zu beachten.... die also auf Rost oder Frolis setzen oder häufig lüften.....

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    dann kenst Du sicher auch den Phillip aus dem Hanfbachtal.




    Thomas


    klar kenn ich Phillip. Der ist doch schon fast Kult! Ich war schon ein paar mal da und hab Teile für meinen Hano geholt. Immer wieder ein Erlebniss....



    Gruß Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Nochmal kurz an Thomas,


    ok, wenn Du die Wassermenge so gemeint hast kommt das schon hin.
    Ich war bei dem reinen Flüssigkeitsverlust des Körpers und da wären 4-5Liter außerhalb der Sahara doch etwas sehr viel.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo Gemeinde,


    es geht weiter, die Außenbeplankung aus Fahrzeugbauplatte ist dran. Wenn auch nicht ganz leicht - aber super stabil. Der Aufbau ist wirklich sehr verwindungssteif geworden.

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