• Hallo, Stefan,


    zur Verdeutlichung meiner Idee folgendes Bild; der Tisch könnte aus drei identischen Platten bestehn, die nachts zu den Seiten ausgeklappt werden; ein Brett zwischen die beiden Stauschränke und fertig ist das Luxusbett von rund 170*200cm auf 80cm Höhe...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    Bilder

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    vierter Sept.-Samstag (24.09.2022): Weinprobe in den Weinbergen

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hi,


    morgen liefer ich auch noch eine Erweiterung meines Entwurfes, in der ich Wolfgangs Idee aufgreife.
    Das ganze mit dem hochgelegten Bett bietet zwar ein Maximum an Stauraum, hat aber den Nachteil, dass nur noch relativ wenig Platz über dem Bett bleibt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Die Idee mit dem hochgelegten Bett hat auch was... Wobei, der Tisch ist dann ja vier Platten (x18mm?=72mm) stark! Das ist schon sehr heftig... Und im Sommer ist's unterm Dach doch eher warm. Da wär jetzt ein Klappdach perfekt!
    Scheint, als ob ich ein ganz schön schwieriger Kunde bin, hm? :wink:
    Gruß


    Stefan

  • Wieso schwieriger Kunde? Du hast doch nachher das Problem, dass Du aus den ganzen Ideen das für Dich passende raussuchen mußt... :lol:

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • So,


    wie gestern schon angedroht und um Stafan die entscheidung noch ein wenig schwerer zu machen hab ich noch mal was aufgemalt. Und zwar eine Erweiterung meines ersten Vorschlags um die Idee von Wolfgang, dass Bett erhöht zu bauen, damit darunter noch Platz ist für weitere Staufächer.
    Dazu habe ich ein dreiteiliges Klappbett vorgesehen (s. Detailzeichnung, ähnlich dem Klappmechanismus der Dachbetten in älteren Carthago-Campingbussen), welches vorn ist und nach hinten über die Sitzgruppe ausgezogen wird. Dabei kann der Tisch als Auflage für das Bett verwendet werden.
    Auf das hochgeklappte Bett könnten bei Bedarf noch weitere Zarges-Kisten gestellt und durch Gurte o. ä. gesichert werden, die dann Nachts unter das Bett gestellt werden. (Dazu ggf. das obere Bettteil nicht flach legen, sondern so bauen, dass es hochkant an der Vorderwand steht.
    Eine solche Konstruktion ließe sich natürlich auch so bauen, dass das Bett auf den Sitzpolstern aufliegt. Dann hätte man den zusätzlichen Stauraum unter dem Bett nicht, aber dafür mehr Kopffreiheit und einen relativ schnellen Bettbau ohne langes Kissenpuzzle.


    Zumindest das hochgebaute Bett müsste aber zum einen so gebaut werden, dass es herausnehmbar ist, um an die Standheizung zu kommen. (Z. B. vorn umlaufend Alu-Winkelprofil verkleben, auf dem das Bett mit 4 Schrauben verschraubt wird und als Ganzes rausgehoben werden kann).
    Und dann dürfte das Bett nur ca. 1,50 m breit sein, um an den Rückenpolstern der Sitzgruppe und an den Fenstern vorbei zu kommen. (Wenn die Rückenpolster abends immer umgeklappt würden könnte das Bett ca. 1,60 m breit werden.)

  • Hallo, Krabbe,


    das ist ja gemein - kaum habe ich mir etwas überlegt, schon hast Du wieder etwas Schlaues in petto! :P :wink: :P Wobei mir meine Idee mit der Sitzgruppe ganz vorne besser gefällt, weil die Stauklappen und die Heizung dabei ohne irgendwelche Umbauarbeiten direkt erreichbar sind.


    Aber eine Frage, weil ich damit keine Erfahrung habe: wie kocht bzw. spült man in einem WoMo, in dem man nicht aufrecht stehen kann? Man wird doch wohl nicht immer auf den Knien liegend oder in gebückter Haltung kochen, oder? Und wie oft mußt Du an die Standheizungsklappe - doch nur zur Revision, oder?
    Fragehintergrund: die Bedienung der Küche hat natürlich auch Einfluß auf den Grundriß. Evtl. müßte man die Sitzgruppe in die Mitte verlegen und den Küchenbereich nach vorne, um die Küche im Sitzen bedienen zu können...


    @ Stefan: Dein Konzept ist so ganz anders als alles, womit ich bisher zu tun hatte - das hat einen gewissen Reiz... Also keine Besorgnis wegen des 'schwiereigen Patienten'!
    Übrigens, was die Wärme unter dem Dach angeht: Deine Kabine hat so wenig Volumen, daß ich nicht glaube, daß Du einen Unterschied in der Temperatur merkst, wenn Du 40cm höher oder tiefer liegst.



    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hi Wolfgang,


    so bin ich halt, klein und gemein... :lol:


    In so einem Fahrzeug Kochen ist eigentlich ganz einfach. Am Besten im Sitzen...
    Meine beiden ersten T3 hatten auch keine Hochdächer oder Klappdächer. Da hatte ich den Küchenblock auch so geplant, dass ich ihn von der Sitzbank und/oder dem Porta-Potti-Hocker bedienen konnte. Ist hervoragend gegangen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Vergessen:


    den Vorteil der Sitzgruppe in der Mitte sehe ich halt darin, dass der Platz vorn in der Mitte im abgesenkten Teil für die Schweren Dinge genutzt werden kann und so der Schwerpunkt etwas tiefer bleibt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von Krabbe

    so bin ich halt, klein und gemein... :lol:


    ... Na ja, sooo klein bist Du ja schließlich auch nicht gerade!


    Ok, Küchenbedienung im Sitzen, d.h. die Küche muß in erreichbarer Entfernung von der Sitzbank sein. Somit bleibt die Lösung mit der (entnehmbaren) Küche vorne, vielleicht 50cm tief, OK 80cm über Mittelgang, Küchenarbeitsplattenbreite somit knapp 170cm. Im Fußbereich der Küche könnten dann die schweren Dinge Platz finden, so daß der Schwerpunkt wie von Krabbe beschrieben so tief wie möglich bleibt. Während des Fahrbetriebs könnte dann eine Platte auf die Küchenzeile gelegt werden, auf die dann noch Stauboxen gepackt werden können, die nachts unter dem Tisch verschwinden müßten.
    Dahinter würde sich dann die Sitzgruppe quer zur Fahrtrichtung anschließen, dahinter nocheinmal links und rechts zwei 50cm breite Stauschränkchen mit OK 80cm über Mittelgang.
    Den Abschluß würden dann die immer wieder genannten deckenhohen Stauschränke links und rechts bilden (mit Platz für ein PortaPotti :wink::P:wink: ).


    Eine Zeichnung mache ich heute abend noch - aber ich glaube, so langsam kristallisiert sich etwas Handfestes heraus...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hier noch ein paar Bilder einer (verkürzten!!!) Box:


    710M SAN


    Aus was macht man denn so üblicherweise die Sitzpolster, die ja dann letztendlich wohl auch Matratze sein werden? Schaustoff? Wie dick?
    Gruß


    Stefan

  • Hi,


    Mach die Matraze aus Schaumstoff oder besser noch Kaltschaum in 10 - 12 cm Dicke.
    Oft ist es günstiger eine einfache Kaltschaummatratze zu "schälen" als sich den Schaumstoff einzeln zu bestellen (Bei ner Matratze den Bezug abziehen). Wichtig: Dann aber nur eine einfache Kaltschaummatratze nehmen und keine 5 o. 7-Zonen.
    Ich habe mir meinen Schaumstoff bei http://www.saarschaum.de bestellt, war trotz Versandkosten günstiger als der Polsterer vor Ort.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hi,


    für die Polster kannst Du 4 - 6 cm Schaumstoff nehmen, einen eher festen bitte.


    Für die Matratzen siehe Krabbes Mail. Ich selbst habe eine 5 cm Lage festen Schaumstoff mit 5 cm Kaltschaum draufgeklebt. Oben soft und darunter eben fester. 10 cm Kaltschaum waren mir auf meiner Unterfederung zu weich.


    Gruß, Tobias.

    2016er Sprinter 319CDI mit Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau.
    Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es in der Campergalerie - unsere Reisen nach Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

  • Zitat von Krabbe

    Ich habe mir meinen Schaumstoff bei http://www.saarschaum.de bestellt, war trotz Versandkosten günstiger als der Polsterer vor Ort.


    Was für eine "Härte" nimmt man da? Hab gar nicht gewusst, dass Schaumstoff kaufen so schwierig sein kann! :wink:
    Gruß


    Stefan

  • Mhh, immer schwer zu sagen, da das a) auf Deine Vorlieben bei der Matratzenhärte ankommt, b) auf Dein / Euer Gewicht und c) die Härtegrade m.W. auch nicht genormt sind.
    Wenn Du als 1,90 Mensch auch entsprechend wiegst würde ich bei ner Kaltschaummatratze, die ohne Unterfederung auf einem Holzbrett liegt wohl zu nem Härtegrad 3 tendieren. Bei "normalem" Schaumstoff wohl zu nem RG von 40.
    Das Problem bei der Auswahl von Polstern, auf denen man sowohl sitzt als auch liegt ist immer, das der Schaumstoff zum sitzen eigentlich fester/härter sein müßte, als zum liegen, da sich beim liegen das Gewicht mehr verteilt. Ideal wäre es, wenn man für eine Kombinierte Sitz-/Liegebank zwei Schaumstoffhärten kombiniert. Z. B. unten ne Schicht RG 50 und darüber RG 35 oder so. kommt halt dann immer auch darauf an, ob man lieber weicher schläft, oder lieber härter.
    Btw. der oben genannte Anbieter hatte mir auf Anfrage auch einen Kaltschaummatratzenkern in gewünschter Größe geschnitten, auch wenn er auf der HP Kaltschaum nicht im Zuschnitt anbietet.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von Krabbe

    Btw. der oben genannte Anbieter hatte mir auf Anfrage auch einen Kaltschaummatratzenkern in gewünschter Größe geschnitten, auch wenn er auf der HP Kaltschaum nicht im Zuschnitt anbietet.


    Das ist noch ein interessanter Tipp! Danke!
    Gruß


    Stefan

  • Hallo Stefan,


    hältst ja die Jungs hier ziemlich auf Trab :)


    Will mich kurz vorstellen, ich bin der Ralf, komme aus dem Stuttgarter Raum und fahre ein ähnliches Gerät.


    Hier ein paar Fotos vom Umbau. http://pinzforum.kiruna.de/viewtopic.php?t=240


    Ihr habt ja da schon ein paar super Anregungen gemacht, ich denke, dass Stefan damit einiges anfangen kann.


    Gruss ralf

  • Mir fällt da zu den Schaumstoffteilen noch etwas ein: wir haben in unserem WoMo die Schaumstoffmatratzen 'rausgeworfen und statt dessen diese aufblasbaren Velours-Gästebetten eingesetzt, dadrauf kommt dann eine ordentliche Bettdecke als Unterlage, um Schweiß aufnehmen zu können. Vorteil: läßt sich obtimal an das Körpergewicht anpassen (wir sind halt wasserbettenverwöhnt) - und leicht!


    Solltest Du, Stefan, evtl. einen Kompressor in Deinem Pinzi haben, könntest Du leicht jeden abend solche Matratzen aufblasen und sie morgends zusammengelegt irgendwo verstauen. Die Sitzpolster könnten dann auf optimalen Sitzkomfort ausgelegt werden und Du müßtest keine zusätzlichen sperrigen Schaumstoff-Puzzleteile für das Bett irgendwo unterbringen...


    Nur 'mal so als Idee...
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • So, jetzt mal der aktuelle Planungsstand, Ansicht von hinten, ohne Türen und Dach:




    Wie ihr seht, habe ich Kochstelle, Kühlbox (auf einem Auszug unter der Kochstelle), sechs Zarges-Boxen als Stauraum und die olivgrünen BW-Wasserkanister schon verplant. Vermutlich wird über die Wasserkanister eine kleine Spülstelle eingebaut und einer der Kanister wird Abwasserkanister.
    Als Schlafstelle werden die drei Polster nebeneinander gelegt, ergibt 1,20mx2,00m Schlafplatz.
    Jetzt fehlt noch der Tisch. Ich möchte gerne was, das ich im Auto verankern kann und genau so auch mit wenigen Handgriffen draussen aufstellen kann. Er darf aber keine vier Beine haben, da man sonst nicht auf die Sitzbank kommt. Das Gestell des Tisches sollten also eher so "Doppel-T-Form" haben.
    Gibts da was? Wer hat eine Idee?
    Gruß


    Stefan

  • Hallo


    Dieser Tisch ist in fast jedem Wohnwagen zu finden, läßt sich auf Truhenhöhe
    zusammenklappen (einstellbar) und mittels einer Klammer auf dem Boden
    befestigen.
    Gibt es auch neu in jedem Campingladen.


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