WoMo für 'Großfamilie'

  • Hi Wolfgang,


    da du gerade Zeit für Kaufberatungen hast :twisted:


    Was würdest du denn für eine Familie mit 4 Kits (3 - 17Jahre) empfehlen.
    Wir gehen so gut wie nie auf Campingplatz
    sind meist im Süden unterwegs, event. Nordafrika, Dünentauglichkeit brauch ich nicht
    sollte Wintercamping tauglich sein
    fahren meist mit Fähre
    Sind im Sommer meist 4 Wochen unterwegs
    sollte halbwegs schlechtwege (Wald/Strand) tauglich sein
    Fahrräder / Motorrad nehmen wir immer gerne mit
    komlpette Nasszelle brauchen wir nicht, warm Duschen im freien inzwischen gewöhnt :wink:
    richtig Kochen muß scho sein ...
    2. PKW vorhanden


    Gruß
    Hermi :lol:

  • Hi, Hermi,


    ich habe mir erlaubt, aus Deiner Anfrage einen eigenen Thread zu machen - und werde versuchen, sie Stück für Stück zu beantworten. Aber ich möchte darauf hinweisen, daß ich gewisse Vorstellungen von einem Traum-WoMo habe und meine Vorschläge immer wieder in diese Richtung tendieren. Also bitte kritisch zu meinen Vorschlägen bleiben!


    Fangen wir einmal an:

    Zitat

    Was würdest du denn für eine Familie mit 4 Kits (3 - 17Jahre) empfehlen. ... Sind im Sommer meist 4 Wochen unterwegs

    .
    vier Kiddies unterschiedlichsten Alters + Eltern = 6 Personen, dazu lange gemeinsame Zeit => großes WoMo mit der Möglichkeit, sich etwas aus dem Weg zu gehen (nicht immer ist gutes Wetter).
    Aber: wenn Du jetzt darüber nachdenkst, ist das Fahrzeug frühestens im nächsten Jahr einsatzbereit, dann ist der/die Älteste bereits 18. Ob er/sie dann noch lange mit will? Wie alt ist Nummer 2? Ist vielleicht für die Zukunft ein überschaubareres WoMo sinnvoller und für die nächsten Jahre wird ein (kleiner) Campinganhänger mitgeschleppt? Der braucht ja nur eine Minimalausstattung (Betten und ein Tisch o.ä.).


    Falls dauerhaft auf 6 Personen geplant werden soll: zum Fahren werden dann sechs vernünftige Sitzplätze gebraucht, am besten so, daß dabei alle wenigstens halbwegs beieinander sind. Also: Doppelkabine oder Einzelkabine und dahinter eine Dinette. Sechs Personen an dem Dinettentisch unter zu bringen wird eng - es sei denn, es kommt noch eine Seitensitzbank gegenüber der Dinette dazu.


    Eine solche Sitzecke dürfte gut und gerne 2m lang und 2,1m breit sein, das könnte evtl. für 3 Personen auch als Schlafgelgenheit reichen. Wenn man den Alkoven auf gleiche Größe bringen könnte, wäre auch für die anderen drei Platz. Möglich wäre das mit einem ausziehbaren Alkovenbett.


    Alternativ fällt mir die Möglichkeit mit Doppelstockbetten im Heck ein; dann könnten zwei Persinen im Alkoven, zwei in der Dinette und zwei in den Stockbetten schlafen. Vorteil: sollte jemand aus dem Alkoven nachts einmal auf die Toilette müssen, besteht nicht die Gefahr, daß er auf einen Dinettenschläfer tritt. Nachteil: der Wagen wird 80cm länger.


    Welcher Ansatz erscheint Euch sympatischer?


    Bis bald
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hi Wolfgang,


    naja Großfamilie ist etwas übertrieben :oops:


    und von der Hoffnung, dass wir weniger werden wenn die Kits älter werden
    haben wir uns inzwischen verabschiedet.
    Seit ich den Motorradträger dran hab, is der große nicht dazu zu bewegen selbst Urlaub zu machen ...
    die Tendenz geht eher dazu das noch irgentwelche Freunde Freundinnen mitfahren wollen :cry:


    Cämpinganhänger kommt nicht in frage, mit so einem Ding komm ich nicht durch tiefen Sand oder in den Wald ohne richtige Waldwege etz.
    womit die schönsten Stellplätze gestorben sind :cry:


    Das mit dem Wald und durchfahrten durch kleine Gebirgsdörfer war auch der Grund, dass wir uns 2000 wieder für den Bus und nicht für einen Alkoven entschieden haben.
    Das Projekt ist nicht so eilig, wir ind ja inzwischen drei Jahre zu 6. und 10 Jahre zu 5. im Bus unterwegs. Das nur 5 Schlafplätze vorhanden sind, ist im Sommer nicht sooo tragisch.


    Nr. 2 und 3 sind 3 und 9 Jahre alt


    Alkoven ist mir wie oben beschrieben, nicht sonderlich sympatisch,
    zumindest nicht zum quer schlafen, wird das Ding oben zu breit.


    und lieber ein Stockbett als oben zu breit werden...


    Aber du hast schon recht, das Hauptproblem ist der zu geringe Platz bei schlechtem Wetter, Wintercamping geht nur vernünftig zu 2. oder zu 3.


    Wir dentieren ja schon fast zum 2. Womo für die schlechtere Jahreszeit :lol:


    Da würde ein Alkoven dann nich stören :D


    Gruß
    Hermi

  • Hallo, Hermi,


    ich glaube, heutzutage darf sich eine 6-köpfige Familie schon mit dem Ehrentitel 'Großfamilie' schmücken - üblich sind ja heute kein oder nur ein Kind, zwei Kinder haben ja langsam schon Seltenheitscharakter.


    Aber zurück zum Thema: eigentlich wollte ich ja noch gar nicht auf einen speziellen Fahrzeugtyp hinarbeiten, sondern erst einmal versuchen, ein mögliches Szenario zu entwickeln. Außerdem: in einem ausziehbaren Alkovenbett könnte man auch längs liegen, vielleicht würden dann zwei Meter Innenbreite ja reichen - und dann wäre der Wagen kaum breiter als ein Kastenwagen, ließe sich aber sehr viel besser dämmen und durch die geraden Wände besser nutzen.


    Aber überlegen wir, wie man einen Kastenwagen für sechs Personen nutzbar machen könnte. Die Dinette mit Seitensitzbank vorne halte ich immer noch für eine gute Idee. Allerdings habe ich noch keine Vorstellung, wie man das mit der kastenwagen-typischen Schiebetür zusammen bringt - da hätte ein Alkoven (oder Teilintegrierter) mit der freien Positionswahl der Tür Vorteile. Ich könnte mir vorstellen, über die Dinette ein Hubbett zu bauen, das zwei Personen Platz bietet. Eventuell bliebe dabei an den Wänden über der Dinette Platz für Hängeschränke, denn Platz für Klamotten etc. braucht man ja auch noch. Ein Hochbett würde wahrscheinlich ein Superhochdach bedeuten, da man auch unter dem Hubbett noch Stehhöhe braucht. Nachteil des Hubbetts: kein Heki o.ä. über der Dinette möglich.
    Bleiben noch zwei Stockbetten, die Küche und die Naßzelle unterzubringen und weiterer Stauraum. Das Stockbett würde ich wohl hinten quer unterbringen - Wenn nicht alle Schlafplätze benötigt werden, könnte man das untere Bett hochklappen und hätte dann jede Menge Stauraum. Ich würde wohl die Küche in L-Ausführung hinter die Dinette setzen, gegenüber eine kleine Naßzelle und einen Kleiderschrank. Und da ich ein Fan von Mehrfachnutzen bin, würde ich entweder den Schrank verschiebbar ausführen und ihn wahlweise in die Dusche schieben (Fahrzustand) oder in den Gang vor die Stockbetten (Duschposition). Alternativ könnte eine kleine Duschwanne in den Gang vor den Stockbetten montiert werden, die im Normalfall abgedeckt ist und nur zum Duschen freigelegt wird - ich hoffe, Du kannst mir da folgen.


    So, genug für heute, zum Basisfahrzeug mache ich mir später Gedanken.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Da gebe ich eins zu bedenken, Kastenwägen sind innen schmal, als ich vor dem Problem stand, gab es den T 1 von Mercedes als breitesten mit gerade mal 1,88 m innen am Boden......dann den DAF (Exot!!!) mit 1,83 m....
    Den Platz muß man über die Länge und die Höhe holen...... oder in Schubladen schlafen.... :lol:

  • So, Hermi,


    da ich noch keine Gegenvorstellungen zu meinen Überlegungen von Dir gehört habe, gehe ich davon aus, daß ich einmal weiter spintisieren kann.


    Also: 2m Länge für die Sitzgruppe, 1.2m für die Küche und 80cm für die Stockbetten - man braucht also eine Kabinen-Innenlänge von mindestens 4m. Sollte es ein Kastenwagen werden, käme m.W. nur Sprinter/LT mit langem Radstand oder der Iveco Daily in Frage, wenn das ganze unter 3.5t bleiben soll, evtl. auch der Transit, da fehlen mir die Daten.


    Problem dabei ist in allen Fällen - wie Thomas schon richtig angesprochen hat - die geringe Fahrzeugbreite, insbesondere im oberen Bereich (Sprinter: 1,73m) . Zudem ist die Dämmung - insbesondere eine, die das Rosten nicht fördert - ziemlich schwierig. Und nicht zuletzt: ein Wohnmobil in einem Kastenwagen ist am Ablauf der Lebensdauer des Basisfahrzeugs eigentlich nur noch Schrott wert. Eine Kabine kann (relativ) einfach auf ein anderes Basisfahrzeug gesetzt werden.


    Was wäre von einer Abwandlung des Tikro L2 zu halten? Der hat bei einer Außenbreite von 2m eine Innenbreite von 1,93m - von oben bis unten. Allerdings hat der Wagen nur eine Innenhöhe von 2,03m - für ein Hubbett wohl etwas zu knapp.
    Den Tikro gibt es inzwischen auch auf dem neuen VW Crafter - vielleicht gibt es da auch eine längere und höhere Version. Oder etwas Vergleichbares von einem anderen Leerkabinen-Hersteller; fast jeder baut auch Teilintegrierte...


    Also je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, daß ein ca. 7m langer (hoher) Teilintegrierter Euren Vorgaben am nächsten kommen könnte - wenn es schon kein Alkovenmobil sein soll (wobei ich immer noch der Ansicht bin, daß der Alkoven geschenkter Platz ist). Dann ließe sich vorne gut die Sitzgruppe unterbringen, darüber ein Hubbett, hinten dran fahrerseitig die Küche, beifahrerseitig Naßzelle (WC-Entlüftung nach oben!) und Aufbautür (den Platz vor der Tür ließe sich als Dusche nutzen) und hinten quer die Stockbetten. Man wäre sogar in der Wahl des Basisfahrzeugs frei. Netter Nebeneffekt: da man (nahezu beliebig) in die Höhe bauen kann, könnte man einen doppelten Boden einplanen, in dem dann auch die notwendigen Wassertanks, Technik und zusätzlicher tiefliegender Stauraum untergebracht werden könnte.
    Ein fast schon konventioneller Ansatz, das ganze Konzept...


    Was hältst Du von diesen Überlegungen?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hi Wolfgang,


    sorry das ich noch nich zum Antworten gekommen bin :oops:


    von Dinette oder der Hecksitzgruppe wie beim Tikro halt ich eigentlich wenig
    und zwar in bezug auf das fahren.


    Von Sitzplätzen quer oder gegen die Fahrtrichtung halt ich eigentlich nicht so viel ...


    das Heckstockbett find ich ganz gut, event. so gelöst wie beim Bavaria Sombra



    die abgeschlossen Lösung mit dem Durchgang durch die Nasszelle find ich ganz piffig, so hat man dahinten Ruhe zum schlafen oder kann sich zum spielen oder lesen zurückziehen


    was mir bei dem nicht gefällt ist die Sitzgruppe
    da gefälllt mir die Lösung in meinem 32.2 besser



    Sitzbank in Fahrposition



    in Wohnposition



    in Schlafposition


    die braucht auch keine 2m, erst wenn Sie ausgezogen wird und die "Wohnlehne" zum schlafen dahin geklappt wird, wo der Fahrersitz ist


    ein Hochdach und Bett fehlt im Bavaria natürlich ganz,
    event sollt ich an meinem noch 80cm dran bauen? :twisted:


    naja dann kann ich den Motorradträger vergessen :?


    mit einer Innenhöhe von 2,03m geht schon ein Hubbett, ich glaub mehr als 1,80 hat der Carthago auch nicht unterm hochgeklapptem Bett.


    Mit unserem Bett vorne quer im Fahrerhaus hätten wir dann sogar 7 Schlafplätze :lol:


    axo und 1,7 / 1,8m im oberen Stockbett könnte man schon leben...
    und ein Alkoven ist ganz klar ne super Sache die uns auch gut gefallen würde, drum war ja wie schon gesagt schon die Überlegung mit dem 2. Womo
    Gruß
    Hermi :D

  • Hi Hermy,


    wenn Du schon über ein 2. Womo nachdenkst, dann kannst Du Dir doch gleich nen 2. T4 Syncro LR kaufen und dann im Bedarfsfall mit 2 Fahrzeugen im Konvoi losfahren. :D
    Den 2. dann evtl. mit einfachem Ausbau zum schlafen mit Längstsitzbank, zwischen die das Mopped kommt, dann hast Du mit dem Carthago auch kein Gewichtsproblem mehr. (Wieviel bringt der Urlaubsfertig mit allen Kindern eigentlich auf die Waage?)

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo, Hermi,


    ich hatte ja schon geschrieben, daß mein Vorschlag ganz schön 'konventionell' geworden ist.


    Ich nehme an, in Deiner Zeichnung der Sitzposition im Fahrzustand hat sich ein Fehler eingeschlichen - wahrscheinlich sollte die Rückenlehne der vorderen Sitzbank nach hinten weisen, oder? Falls nicht, würde ich dieses empfehlen, damit alle während der fahrt nach vone gucken können. Entsprechende Sitzbänke gibt es u.a. von der Fa. Fasp (siehe z.B. im Reimo-Katalog).


    Der Bavaria-Grundriß geht ja schon sehr in meine Richtung (u.a. mit der nur zeitweise nutzbaren Dusche) - nur bitte: wie willst Du mit sechs Personen an dem kleinen Tisch und auf den schmalen Bänken sitzen? Ich denke, im Malibu ist es auch nicht geräumiger. Ohne Seitensitzbank sehe ich hier für Schlechwetterzeiten schnell miese Stimmung einziehen... Und wo willst Du bei diesen Fahrzeugen Wasservorräte, Ausrüstung und Proviant für sechs Personen unterbringen? Da bist Du ja eigentlich gezwungen, auf Campingplätze zu gehen, und das ist doch nicht in Deinem Sinne, wenn ich Dich richtig verstanden habe.


    Aber noch einmal zum Tikro L2: der hat ebenfalls Heck-Stockbetten und eine Dinette, die Fahrer- und Beifahrersitz mit einbezieht - aber zu wenige Sitzplätze zum Fahren für Euch. Aber der Grundriß, einen Meter länger für die zweite Sitzbank und mit leicht umgemodeltem Küchen-/Schrank-/Naßzellenbereich, das erscheint mir vorstellbar. Ich werde einmal versuchen, eine Skizze meiner Idee hier einzustellen. Übrigens hat Tikro auch ein großes Hubbett (im Heck) im Programm.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Wolfgang,


    ja thx, hab das Bild getauscht ...


    zum Tikro, der Peugot müßt ja das gleiche Fahrzeug sein, wie der Bavaria Citroen, wie gesagt, vom Prinzip ganz ok, wie du schon sagst müßte man die Dinger noch etwas umgestalten, ich würde halt im vorderen Bereich noch ein Hochbett einbauen.


    Nur sind mir die Peugot / Citroen 4x4 nicht so sympatisch,
    mit welchen Maßen bekommt man eigentlich die Iveco 4x4?


    edit: das mit der Sitzgruppe im Carthago is gar nicht sooo schlecht,
    die vordere Bank is ne 3er Bank und an die Stirnseite vom Tisch kann man noch nen Stuhl stellen oder nen Klappstuhl in die Schiebetür bauen


    @Krappe
    naja bei 2. T4 hatte ich eigentlich an nen Karmann Colorado oder Carthago Abakus gedacht und da den 2. Syncro Antriebsstrang rein den ich noch hier liegen hab :twisted:
    und ein 111er Motor ...
    aber die Dinger sind halt zu teuer
    kann man kein Mopedchen mehr mitnehmen
    schlecht Fahrposition für die Mitfahrer
    den T4 kriegt man eh nicht gescheid höher :wink:
    hat dann hinten noch großen Überhang
    .......


    wenn wir ma och älter sind :)


    ein 2. 16"er mit richtigen Motor wäre was zum "mitfahren" :P
    hab ja noch nen 20VT hier liegen ...
    kost halt dann wieder dopplet Sprit, Fähre ....


    ein ausgebauter MAN KAt Doka wäre warscheinlich das richtige für uns,
    aber dann schauen die Nachbarn so komisch :roll:


    Gruß
    Hermi

  • Zitat von Hermann

    zum Tikro, der Peugot müßt ja das gleiche Fahrzeug sein, wie der Bavaria Citroen, wie gesagt, vom Prinzip ganz ok, wie du schon sagst müßte man die Dinger noch etwas umgestalten, ich würde halt im vorderen Bereich noch ein Hochbett einbauen.


    Klar, für das 'Anpassen' gibt's den Tikro ja auch als Leerkabine. Und - wie schon geschrieben - lt. Reisemobi-international seit neuestem auch auf dem neuen LT-Nachfolger, dem VW Crafter.


    Tja, leider habe ich keine Unterlagen vom Daily, weil er mir seinerzeit zu schwach, zu unkomfortabel und zu hoch war...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Hermann

    ein ausgebauter MAN KAt Doka wäre warscheinlich das richtige für uns, aber dann schauen die Nachbarn so komisch :roll:


    Wenn schon denn schon......dann doch direkt den 4 achser, dann haben die Nachbarn was zu gucken, vor allem, wenn Du mit dessen 30 m Wendekreis erfolgreich durch deren Vorgärten räuberst....geht gut...den hält so schnell nix auf.... und, was gehen Dich die Nachbarn an....hihihihi


    Alternative wäre dann der Tatra 813 oder 815...auch ein 4 Achser, den bekommst Du mit NVA Ausziehkabine (ausgefahren 3 Zimmer, Küche, Diele, Bad, Veranda) für unter 10.000 €. Zwölf - Zylinder 18 l, 285 PS, an die 1000 nm....ist doch was, oder? In die Fahrerkabine gehen zur Not 10 Mann rein....hihihi...zwar was eng, aber geht.....


    Allerdings: 35 m Wendekreis, 60 l Diesel pro Stunde, wenn auf 84 km/h hochgedreht, Steuer nach dem neuen Womo-Muster an die 4 Mille...oder?

  • Hallo Hermi,
    ich hatte vorher Skepsis bei den 4x4 Umbauten auf Euro Transporter Basis.
    Mittlerweile haben wir einen Fiat Ducato Kastenwagen als 4x4. Der Allradantrieb unterscheidet sich kaum vom VW syncro, nur dass die Hinterachse elektrisch zugeschaltet werden kann und dann über eine recht hart eingestellte Viskokupplung angetrieben wird. Beim VW ist die Visco Kupplung immer aktiv, weshalb diese in der Anfangszeit auch recht häufig defekt war. Beim Dangel Allrad (das ist der Hersteller des Allradantriebs) schieben die Hinterräder auch schon bei ganz geringem Schlupf der Vorderräder, d.h. man kommt damit schon recht nah an einen klassischen Allrad mit Zentraldifferenzial ran.
    Einen weiteren Vorteil vom Dangel Allrad sehe ich im Untersetzungsgetriebe (was es bei VW garnicht gibt). Eine 100% ige hintere Diffsperre gibts auch.
    Eine Umrüstung auf Reifen der Größe 245/75R16 ist auch mit geringem Flexaufwand an den hinteren Radhäusern möglich.


    Viele Grüße,
    Ronny

  • Wir sind 2 Erw. + 3 Kids + Hund. Wir hatten 2005 uns einen Alkoven mit Heck-Stockbetten gekauft, der leider ohne ASR und damit ohne jegliche Traktion ausgeliefert wurde (wir wollen das Womo auch im Winter und auf Sand/Wiesen nutzen).


    Habe dann auch längere Zeit einen Selbstbau auf MB Allrad-Vario geplant, aber leider kein vernünftiges Basisfahrzeug gefunden. Nun satteln wir den Gaul von hinten auf ... statt Selbstbau einer kabine bauen wir nun den Allrad nachträglich ein. Ist billiger und geht schneller .... :D


    Das Womo steht gerade bei Dangel, bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.


    Wenn die Fahrzeughöhe bei euch nicht stört, würde ich unbedingt einen Alkoven empfehlen. Das sind 2-3 ständige Betten ohne Umbau ... vor allem bei euren langen Reisen nervt die ständige Umbauerei von Dinetten früher oder später. Bei uns ist es im Sommer so: Wir Eltern schlafen im Alkoven, die 2 kleineren Kids in den Stockbetten und der Älteste pennt mit dem Hund im kleinen Zelt beim Womo :D

    Gruß Peter

  • Hallo Freunde, eins ist doch eigentlich völlig klar, wenn Ihr nicht alle Jockey-Lehrlinge oder Liliputaner seid oder nicht den Trick "Hilfe, ich habe die Kinder geschrumpft" von Disney beherrscht, ist doch alle Diskussion eines Womos mit Platz genug, um auch mal eine Woche Schlechtwetter ohne Mord und Totschlag zu überstehen, auf Basis von "normalen" Fahrzeugen, dazu noch unter 3,5 t mit Mopped dabei, voll für die Katz: DAS GEHT EINFACH NICHT!!!!


    Es gibt dazu nur zwei Alternativen.
    1. Womo groß genug, also mindestens 7,5 Tonner lang und hoch
    oder
    2. teilen mit Wohnanhänger Knaus SunSport dahinter, der in die Rückwand eine Klapptür bekommt und soviel Zuladung hat, dass man das Motorrad drin transportieren und mit 2 Leuten trotzdem drin schlafen kann.


    Dazu den 3,5 Tonner mit Allrad vorneweg, damit zieht man auch den Hänger von der Wiese und aus dem Heidesand. Das hat den Vorteil, Ihr könnt die zwei Einheiten gegenüberstellen, eine Plane dazwischen spannen und habt einen schönen schattigen Aufenthaltsplatz.


    Aber selbst mit einem 7,5 t LKW wirds schwierig, denn die bekommt man zwar relativ preisgünstig als 11 oder 13 Tonner (DB 1317) Koffer zum ablasten, aber dann mit kippbarem Fahrerhaus, nicht so toll für mit 6 Leuten zu fahren. Auch aus Gewichtsgründen wäre da ein Aufbau eines Integrierten denkbar, aber was wäre das für ein Unternehmen ....... Bauaufwand und Kosten!


    Eine eierlegende Wollmilchsau will mir dazu auch nicht einfallen, aber was manchmal mit was Glück geht: Ein Bekannter kam per Zufall auf einen wunderbar vom Schreiner ausgebauten Bus Neoplan flach und lang, da hatte sich die Eignergemeinschaft heillos zerstritten, weil der TÜV bei der Zulassung rigoros NJET gesagt hatte, das Fahrgestell von MAN darunter war völlig marode, korrodiert usw.. Den hat er für 4.500 D-Mark gekauft, mit roter Nummer auf sein Grundstück gefahren (hat ne eigene Werkstatt mit allem Pipapo).. 14 Tage Schweißarbeiten durch 4 Russen, die bei ihm den Sommer über sowieso kampiert hatten, dann war ein komplett neues Fahrgestell drunter mit neuer Achse vom Schrott incl. Differentialsperre hinten, neuen Luftbälgen usw usw. Der Motor mit 780.000 km und die Getriebeautomatik mit 320.000 km waren völlig ok, neue Dichtungen und ein neuer Simmering am hinteren Hauptlager behoben den Ölverlust nachhaltig, vorsichtshalber noch eine neue Kardanwelle mit neuen Lagern eingesetzt. Das war für unter 30.000 DM ein Wohnmobil vom allerfeinsten, leider wegen des langen hinteren Überhangs nur begrenzt in kritischen Situationen mit kurzen Geländewellen einsetzbar..... man kann halt nicht alles haben....na ja , 13,5 t hatte das ganze auch noch...


    Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad auf Rädern.....Platz gäbs dadrin auch für 6 reiclich..... an der zentralen Sitzgruppe haben 10 ausgewachsene king-size- Germanen locker Platz.....:-)))))

  • Hi Thomas,


    ne Woche Schlechtwetter, muß ich nicht überstehen, für was hab ich ein Womo? :lol:
    Da wird halt weiter gefahren :twisted:


    Bis jetzt kommen wir in unserem T4, (6inabox) + Mopedchen und Rädchen, ganz gut zurecht,
    sind halt nur 5 Schlafplätze, wird im Sommer halt ein Igluzelt rausgeschmissen oda man is nur zu 5. Unterwegs.


    Aber mehr wäre halt nice to have 8)


    hergeben werd ich den Syncro warscheinlich nich, wenn dann bleibt er fürn Fun, Sommerurlaub und für Rallys ... :D


    noch ein Stockbett hinter Küche/Dusche wie im Bavaria wäre schon ne Lösung.


    Mit ner Wohndose hinten dran konnt ich mich bisher nie so recht anfreunden, find das irgentwie sehr unpraktisch, auch beim Wildcampen.
    Aber was ist der Knaus SunSport? Hab da auf die schnelle keine Info gefunden.


    So wie Ronny schreibt, klingen die Fiat 4x4 ja doch ganz interesant,
    muß mich ma nochma mit der Technik beschäftigen, wie schnell laufen die denn? :twisted:


    Sowas wie Peter schreibt, hatte ich ja auch schon mit T4 Alkoven Womos als 2. Womo überlegt (da hab ich auch alle Allrad Teile hier rumliegen), nur kriegt man die noch nich zu nem vernünftigen Preis. 20k is mir einfach zu viel. :oops:


    Fiat Alkoven, wie Peters kriegt man ja schon ganz günstig ...
    und 4x4 Kästen sind bei Mobile auch recht günstig ...
    mal in die Richtung umschauen und event. selbst die Technik tauschen so wie beim T4 überlegt ...


    Gruß
    Hermi

  • Wir wollten auch zuerst nen 4x4 schlachten und die Technik ins Womo schrauben. Es war aber nicht möglich, einen günstigen, vom Alter und Zustand her passsenden Spender zu finden für unser fast neues Womo (5tkm). Darum jetzt der "Werksumbau".


    Habe vorhin erfahren, dass das Womo bald abgeholt werden kann ... freu
    Jetzt nur noch ein paar "Kleinigkeiten" wie TÜV, Auflastung, ein neuer Abwassertank und ein paar kleine Anpassungen und der Urlaub kann losgehen :lol:


    Kann mir jemand eine Luftfederung für die Hinterachse empfehlen, mit der ich die Bodenfreiheit deutlich erhöhen kann im Bedarfsfalle? Der Hecküberhang ist so ellenlang bei meinem Womo ... :roll:

    Gruß Peter

  • Wahrscheinlich hab ich mich da vertan mit der Bezeichnung, man hat ja schonmal den Suntraveller von Knaus im Gedächtnis.
    Was ich meinte ist ein Wohnwagen, der hieß glaub ich Sport & Fun, etwas 4,50 lang, mit einer Bettgruppe aus Klapp und Aufbaubett im Bug, etwa entsprechend dem Sport 450 ku im aktuellen Programm.
    Den ich gesehen habe, war keilförmig mit einem "fliehenden" Bug gebaut und konnte durch Auflastung bis auf etwas über 600 kg Zuladung gebracht werden. Das hing vielleicht auch damit zusammen, dass bei dem Fahrzeug die komplette Hecksitzgruppe entfernt worden war. Außerdem hatten die die Heckwand als Heckklappe umgebaut, wie etwa bei der Bimobil - Wechselkabine.
    Der Benutzer war querschnittgelähmt. also Rolli-Fahrer, der konnte über Rampen da hinten reinfahren, sich ins Bett hangeln und da dann schlafen.
    Im freigewordenen Raum stand ein komplettes großes 600er Kawasaki Allradquad drin, das er vom Bett oder vom Rolli aus erklimmen und damit dann rausfahren konnte, auch weils völlig auf Handbedienung umgebaut war.
    Für Deine Zwecke eignet sich der Wowa, weil man nach Umbau auch das Mopped drin transportieren könnte.


    Ich hab aber auch schon gesehen, dass das jemand umgekehrt gemacht hat, nämlich in einen großen Planenanhänger, auf dem er 2 Enduros spazierenfuhr, eine Wohnkabine für 2 Personen eingebaut hatte, also nur zum Schlafen und mit einer kleinen Portapotti für in der Nacht Bier loszuwerden, der Rest der Bagage schlief im Womo, was vorne vorgespannt war. Meinte er, wär billiger als auf Wowa - Basis, kein Ärger mit dem TÜV, weil Ladung, leicht absetzbar, unter der Plane völlig unauffällig, und vielseitig verwendbar, selbst als Gästeschlafzimmer zuhause in der Garage hatte die Kabine schon ihre Dienste getan.......




    Nur Aussichtsfenster, das ging halt nicht.....

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