Idee für Wechselsystem

  • Hallo,
    will hier kurz mal ne Idee für ein Wechselsystem für Wohnkabine/Pritsche, etc vorstellen und Eure Meinungen dazu hören. Zeichnungen hab ich leider noch keine, drum wirds ein etwas umfangreicheres Posting:


    Es gibt ja diese Wechselsysteme, wie sie z.B. Bimobil hat, aber da muss man immer um die Kabine rumlaufen und die 4 Hubstützen betätigen. Elektrische oder hydraulische Hubstützen sind kaum zu bezahlen. Nun Meine Idee:
    Man stelle sich einen PickUp ohne Ladefläche vor, nur der nackte Rahmen mit den Auflagerböcken. Auf die Böcke schraubt man entweder flache 4-kantrohre (z.B:25x50x3) und nietet PE Gleitleisten drauf. Am hinteren Ende der so entstandenen Gleitschienen kommen Rollen aus PE. Diese Rollen sollen in gleicher Höhe sitzen, wie die Gleitschienen. Hinter den Rollen steck- oder klappbare kurz auffahrschienen, im 45° Winkel nach hinten/unten, ca 30cm lang. In der Mitte der Rahmenlängsträger montiert man eine U-Schiene, die hinten mit einem Scharnier angeschlagen ist und sich somit vorne mit z.B. einem Scherenwagenheber anheben lässt. Die U-Schiene sollte so lang wie möglich sein. Vorne an der U-Schiene ist eine Seilumlenkrolle befestigt, die ein Stahlseil von oben (innerhalb der U-Schiene) nach unten umlenkt. Hinten in der Nähe des Scharniers der U-Schiene befindet sich eine Seilwinde (muss nicht allzu stark sein, evtl 750kg Hubkraft).
    Die Wohnkabine/Pritsche/Aufbau steht auf festen Stützen, so, dass die Unterkannte des Aufbaus ca. 10-15cm niedriger steht, als das unbelastete Fahrzeug. Unter der Wohnkabine/Pritsche/Aufbau befindet sich mittig der Länge nach ein Vierkantrohr, welches in die U-Schiene passt. U-Schiene und/oder Vierkantrohr könnte man auch mit PE-Gleitern versehen. Vorne am Vierkantrohr befindet sich eine Öse oder Schäkel, wo man ein Seil einhängen kann. Rechts und links des Vierkantrohrs befinden sich Metall oder PE Gleitschienen, die zu den Fahrzeugseitigen Gleitschienen passen. Zum Aufsatteln fährt man nun rückwärts an den Aufbau ran, kippt die U-Schiene nach oben, spult Seil ab und hängt es unten am Aufbau ein. Am Fahrzeug Gang und Handbremse raus, sofern man auf einigermassen ebenem Untergrund steht. Dann spult man das Seil auf, Fahrzeug und Aufbau nähern sich, bis Aufbau an den schrägen hinteren Gleitschienen anliegt. Durch den Zug des Seils nach vorne/oben wird der Aufbau auf die schrägen hinteren Gleitschienen gezogen und das Vierkantrohr fädelt in die U-Schienen ein. Nun wird das ganze auf der U-Schiene und den hinteren Rollen (3-Punkt Auflage, da sollte nix kippen) hochgezogen. Danach lässt man die U-Schiene kontrolliert runterklappen. Evtl ist es sinnvoll, den Aufbau nicht ganz raufzuziehen und erst runterklappen, dann kann man auf den letzten 2-3cm nach vorne evtl noch eine Gummidichtung zum Fahrerhaus pressen. Dann muss das Ganze noch mit Spannhebeln oder Schrauben fixiert werden. Das Absatteln geht umgekehrt, der Aufbau dürfte durch die Neigung der U-Schiene von ca. 15° von alleine nach hinten rutschen.


    Was hält man davon?
    Viele Grüße,
    Ronny

  • Hallo Ronny,
    nette Spielerei, aber wie in aller Welt möchtest du damit schneller sein???
    Meiner Meinung nach bist du mit 4 Stützen, die in 4 kant- Rohre eingeschoben werden, nachdem der Aufbau nacheinander an den Ecken mit einem Jackall oder ä. um 5 cm angehoben wurde, wesentlich schneller- als Befestigung könnte ich mir Containerschlösser vorstellen, die an den Ecken sitzen.
    Zu deiner Idee:
    "absatteln geht umgekehrt": schon mal mit ner Seilwinde gedrückt:)- okay, nach hinten ne Umlenkrolle, and so on.... aber alleine für das winchen brauchst du ne Menge Zeit.
    Du schreibst wenig zum Fahrzeug selbst- ich gehe aber mal von einem Kabinengewicht von min 1000kg aus- was realistisch ist, da die Kabine so gebaut sein müßte, um nur auf 3 Punkten( die sich aber ändern: Lagerböcke Pritsche und U-Schine bzw. hinterer Rahmen) aufzuliegen.
    Dieses Gewicht über Gleitschienen ( 25x50x3 !!)zu ziehen, und um ein Scharnier zu kippen ist nicht ohne. Zum Ziehen brauchst du ne richtige Winde und wg dem Kippen solltest du auch da mit einem Hubzylinder/ Hubstange arbeiten, sonst kracht es mit Sicherheit auf eine Seite runter!
    Desweiteren verstehe ich den Zweck nicht ganz- es soll ja ein Wechselsystem werden- soll dann die Pritsche mit dem gleichen System versehen werden?
    Wenn dir der Jackall zu langsam/umständlich ist, sehe doch Aufnahmen für 2 Hydraulikwagenheber vorne und hinten in der Mitte vor- die kannst Du montiert lassen- oder auch mittig an den Seiten, nur ist hier die Kraftaufnahme problematisch.
    Generell aber eine interessante Theorie!
    Grüße
    Markus

  • Hallo Ronny,
    Deine Konstruktion hört sich zwar interessant an, dürfte aber, wie auch Markus meinte, zu kompliziert und nicht immer wirksam sein, denk mal an geneigtes Gelände etc.
    Wie wäre es denn, wenn Du rundrum aufblasbare Stoßdämpfer in Dein Mobil schraubst, Hubhöhe 5 bis 10 cm dürften schon ausreichen, die am Stellplatz nach oben ausfahren läßt, 4 Stützen läßt Du runterfallen und fixierst sie einfach mit Einsteckbolzen. Dabei kannst Du im Bereich, wo sie beim Hub der Dämpfer auskommen würden, enge Abstände wählen durch Versatz um 90° (eins quer, eins längs), ggf. durch Unterlegen mit Sperrholzbrettchen ausgleichen.
    Dann läßt Du die Luft wieder ab und fährst fröhlich drunter weg. Zusätzliche Führungen durch U-Profile und ggf. zwei Rollen vorne an der Kabine erlauben dieses Vorgehen u.U. sogar nur mit einem Paar Hub-Stoßdämpfer an der Hinterachse.
    Ich hatte solche Dämpfer mal in einem Audi 100 als Ausgleich bei schwer beladenem Kofferraum und Aufliegelast der Anhängerdeichsel. Die hatten eine Hubhöhe von fast 20 cm. Du müßtest mal bei Fichtel & Sachs oder einem anderen Stoßdämpferhersteller fragen, ob es die für Deinen Zugwagen heute noch gibt.

  • Jeeps soll man ziehen, Kabinen und Falten besser liften.....


    Der war gut!- obwohl ich auch mal nen Jeep hatte, der in 6 Jahren nur einmal gezogen werden mußte:)- und das lag nicht an ihm, sondern an mir....


    Wenn es für diese Auto sowas gibt, ist das sicher die beste Alternative- meist sind sie eh überladen....
    Grüße
    Markus

  • markus,
    Meine Kabine wiegt 650kg, aber Du hast wahrscheinlich recht, dass die kippbare U-Schiene unterdimensioniert wäre. Das Seil der Winde müsste ich nicht umlenken, dass es von hinten zieht, da ja beim Absatteln die U-Schiene wieder nach oben kippt und die Kabine somit von alleine nach hinten rutscht.
    Leider reicht es auch nicht, den Aufbau um nur 5cm anzuheben, da man ja über die hinteren Räder drüber muss, das sind beim HZJ79 ca. 15cm.
    Weisst Du denn, wo man so Containerverschlüsse bekommt, bzw technische Zeichnungen, etc?


    Das mit den Stützen mit Hydraulikzylinder hab ich auch schon überlegt, diese sind aber recht teuer.


    Thomas,
    gute Idee mit den aufblasbaren Stossdämpfern, werde mich mal schlau machen.


    Danke für Eure Meinungen,
    viele Grüße,
    Ronny

  • Hi, Ronny,


    noch eine Überlegung zu Deinem Vorhaben, das Basisfahrzeug unter die feststehende Kabine zu ziehen: was passiert, wenn der Wagen dummerweise mit einem (oder mehreren) Rad/Rädern in einer Kuhle oder vor einem Stein o.ä. steht? Du ziehst Kabine und Fahrzeug aufeinander zu - die Kabine kann nicht entgegenkommen, weil sie keine Räder hat, das Fahrzeug nicht, weil es festgehalten wird. Die Querlast auf die Stützen kann dabei schnell so hoch werden, daß sie wegbrechen - immerhin sind sie nur auf eine Belastung in Längs-, nicht in Querrichtung ausgelegt...


    Trotzdem: grübel 'mal weiter, vielleicht fällt ja auch eine für mich verwendbare Idee ab...


    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Okay, so langsam versteh ich das auch;)
    Aber wenn Du bereits eine Kabine hast, ist sie dann für diese Belastung( 2x Dreipunkt) überhaupt ausgelegt?
    Falls Du aber die Kabine erst noch baust, so würde ich entweder Ansatzpunkte für einen JackALL vorsehen. Oder falls es der Fahrzeugrahmen ermöglicht, die beiden kl. Hydraulikwagenheber vorne und hinten unterstellen. Klar, bei beiden Varianten brauchst Du Möglichkeiten zur Fußaufnahme- aber die sollten eh vorhanden sein.
    Lass uns mal wissen was daraus wird.
    Grüße
    Markus

  • Hallo wohnmog, hallo wolfgang,
    meine Kabine existiert bereits, ist so ähnlich wie die Dustdevil gebaut (Eigenbau). Derzeit ist sie über einen Zwischenrahmen mit den Auflagerböcken verschraubt, nur Gummischeiben fungieren als Dämpfer. Im moment habe ich die Kurbelstützenversion, mit selbstgebauten Kurbelstützen. Ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss.


    Es wäre denke ich auch möglich, die hinteren Stützen der Kabine mit Rädern zu versehen und die Stützenhalterung stabiler gestalten, dann dürfte das Aufeinenderzuziehen schon funktionieren.


    Wie wäre es denn mit Zusatzluftfedern, die das Auto anheben und absenken?
    Leider hab ich bis jetzt noch keine Federbälge gefunden, die bei extremer Achsverschränkung nicht reissen würden.


    Viele Grüße,
    Ronny

  • Hallo Ronny,


    was ist denn eigentlich so schlimm daran, zum Auf-/Absatteln um das Fahrzeug rumlaufen zu müssen?
    Innerhalb von ca. 10 Minuten ist die Kurbelei doch erledigt. Und so wacklig wie die Bimobil-Kabinen auf ihren dünnen Beinchen dann auch stehen, hat man doch mit dem Aufsatteln auch keine große Mühe.


    Also ich werde weiter Kurbeln, aber vielleicht den Tisch in der Sitzgruppe so umbauen, daß er elektrisch gehoben und abgesenkt werden kann.
    Ich hab da nämlich noch so Elektrostützen aus einem Pflegebett rumliegen...


    Nix für ungut!


    Gruß
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Hallo,
    die Idee scheint mir zu kompliziert.


    Denk mal an ein oder mehrere Hubkissen die flach zwischen Kabine und Fahrzeug liegen und mit den Auspuffgasen gefüllt werden.
    Gibt es (rel.preiswert) im Offroad-Zubehör und richtig professinell als Hubkissen für Ladungen, Maschinen und sogar Gebäuden.



    Viele Grüße


    Theo

    Viele Grüße


    Theo

  • Hi Ronny,Theo


    Das mit dem Hubkissen ist nicht neu,gabs schon mal von Kickpoint
    vor ca. 10 Jahren.
    Am Fahrzeugrahmen wurde eine Paralellogrammschwinge montiert,
    darunter das Luftkissen.
    Mit den Fahrzeugabgasen aufgepumpt,in ca 10 Sekunden ist die Kabine ca. 15 cm höher. Stützen ablassen und rausfahren.
    Hat lt. Test super funktioniert.
    Ich seh nur einen Nachteil:
    Wenn du die Kabine abgesetzt bewohnen willst mußt die Kiste dann doch wieder runterkurbeln bzw. wieder hochkurbeln.


    Hab mir auch schon Gedanken darüber gemacht und seh eigentlich nur eine brauchbare Lösung:
    Wechselsystem z.B. BiMobil wie bei mir und an den Stützen 4 Elektromotore. (aber welche ?? , starke Scheibenwischermotore mit geeigneter Übersetzung ?? oder noch was kräftigeres ??)
    Dann ist mit der Kurbelei endgültig Ende.
    Bei Interesse kann ich dir (Ronny) die Bilder (vom Luftsack)einscannen und mailen


    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Zitat von Rudi

    Hi Ronny,Theo


    Bei Interesse kann ich dir (Ronny) die Bilder (vom Luftsack)einscannen und mailen


    Gruß Rudi


    Bessere Idee: Bilder ins Forum stellen - könnte auch für andere eine Anregung sein!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Rudi,
    die Bilder von der Luftkissenlösung wären wirklich gut wenn sie im Forum stehen würden.


    Ich muss allerdings sagen daß die Kurbelei nur wirklich nervt wenn man ganz alleine ist, da brauch ich zum Absetzen dann statt 20 Minuten eine halbe Stunde.


    Rentiert sich der Zeitgewinn?


    Ich habe allerdings nicht die Originalstützen von bimobil (mir war die bimobil-Lösung nachträglich zu teuer) sondern stabile Stützen eines anderen Herstellers und auch die Wechselvorrichtung habe ich komplett selbst gebaut.


    Viele Grüße


    Theo

    Viele Grüße


    Theo

  • Hallo, Ihr Innnovativis,


    Ihr trefft mich mitten ins Herz mit Euren Ideen, denn wenn ich irgendetwas zu anstrengend oder zu lästig finde, geht die Mühle in den grauen Zellen los, um eine technische Lösung zu finden, die einfach und nicht teuer ist.


    Für das vorliegende Problem gibt es drei Lösungsansätze:


    1. Die Hubstützen selbsttätig bedienbar machen, Knopfdruck und aufwärts gehts.
    2. Zwischen Kabine und Auto eine Hubvorrichtung, Kabine hoch (hier ca 20 cm), Stützen durch Schwerkraft nach unten und fixieren, Hubvorrichtung runter und drunter weg fahren.
    3. Auto hoch (oder runter), Kabine wie unter 2. feststellen etc. (Das war der Ansatz für meien weiter oben vorgeschlagene Lösung mit Hubstoßdämpfern)


    2. und 3. erinnern mich, wie die Ostfriesen eine Glühbirne wechseln. Einer stellt sich auf einen Tisch und hält die Birne fest, 4 andere drehen den Tisch. Aber die Holländer brauchen 50 Mann, die drehen das ganze Zimmer. Hihihi...exekuse mi ...


    Aber ernsthaft, bei 1. sind drei Energielieferanten denkbar, nämlich elektrisch über Spindel, Hydraulikzylinder mit ca. 25 cm max. Hubhöhe oder Luftzylinder. Es gibt natürlich z.B. aus dem Womobau fertige Elektrolösungen, aber die sind richtig teuer und erfordern auch eine nicht ganz einfache Anpssung an die viel längeren Kabinenstützen. Selber eine Lösung mit z.B. 4 LKW-Scheibenwischermotoren basteln stelle ich mir auch recht kompliziert vor.
    Hydraulikzylinder sind da m.E. billiger, weil vom Schrott zu kaufen. Da hat man aber das Problem, an den Motor eine Pumpe -möglichst abschaltbar, anzubauen. Die erforderlichen Schläuche sind das eigentliche Problem, nicht technisch, vom Preis her. Die müssen auf Maß konfektioniert werden, da dürften schnell mal 500 bis 800 € für alles verbraten sein. Bei Luft muß ich passen. Ich weiß zwar, daß es für 150€ eine E-Luftpumpe gibt, daß man aus einem 6 kg Feuerlöscher einen Lufttank bauen kann, aber welchen Druck man braucht und welche Luftmenge, so gut bin ich nicht, weiß auch nicht, wo man die passenden Luftzylinder findet. Soweit die Gedankenspiele zur 1. Variante.


    Ich möchte an dieser Stelle nicht alle denkbaren Möglichkeiten durchspielen. Mich interessiert die Luftsacklösung und dabei speziell die Frage, ob sie für die 3. Möglichkeit eingesetzt werden kann.


    Wenn wir uns vorstellen, daß die komplette Fuhre hinten mit einem Luftsack angehoben wird, steht die Kabine nach vorn deutlich geneigt. Bevor sie also durch die Stützen fixiert werden kann, müsste sie im Ergebnis vorne angehoben werden.


    Wie kann man die gewünschte horizontale Lage ereichen?


    Es wäre zu prüfen, ob die gewünschte Hubhöhe von 20 cm an der Vorderkante der Kabine nicht durch den Luftsack erreicht werden kann, indem man ihn unter der Hinterachse platziert. Dann fährt man die Stützen aus und läßt den Luftsack ab, bis die Stützen auf dem Boden Halt finden. Die Neigung des Fahrzeugs wäre ziemlich stark, es ist fraglich, ob innen nicht zuviel verrutscht. Außerdem kommen die vorderen Stützen schräg auf und erfahren eine Scherbelastung, für die sie wahrscheinlich nicht gebaut sind. Da müsste man ggf. was unternehmen, nach hinten abstützen o.ä..

  • Hätt ich ja selbst draufkommen können das nicht nur Ronny
    daran Interesse hat.
    Ist bereits gescannt und an Wolfgang gemailt.



    @ Theo
    Ich benutz zum Kurbeln einen Akkubohrschrauber mit 18 V
    Runter natürlich kein Problem,da drückt das Gewicht
    Rauf stößt der Akkuschrauber dann an seine Grenzen,hinten schafft er es noch aber vorne gibt er dann auf und qualmt dann irgendwann :):shock:


    @ Thomas
    Das mit den Hubstoßdämpfer kannst du vergessen. Hatte mal aufblasbare Dämpfer " Air Rancho"
    Die hoben die Fuhre mit Kabine gerade mal 1 cm (vollaufgepumpt mit 10 bar.
    Wenn, dann schon richtige Luftfedern z.B. von Goldschmitt.
    Ob aber die ,ich schätz mal, 10 cm reichen glaub ich nicht.
    Mein L 200 hebt sich hinten ohne Kabine gute 10 cm in die Höhe
    (mit Zusatzfeder,ohne Ladefläche)


    >>Die Neigung des Fahrzeugs wäre ziemlich stark, es ist fraglich, ob innen nicht zuviel verrutscht. <<
    Ist nicht der Fall .Die Kabine wird nach oben und hinten bewegt.
    Siehe dann die Fotos. Wenn du dann die Stützen der Schwinge hinten kürzer baust, kommt die Kabine dann vorne höher.
    Außerdem verrutscht da innen nichts.
    Wenn du sehen wurdest wie ich meine Kabine manchmal alleine hochkurble wäre dir vermutlich Angst und Bange.


    Noch was zum E-Motor an den Stützen.
    Komme gerade von der CBR in München.
    Da war wie immer Tischer zu sehen.
    Die haben jetzt an jeder Kurbelaufnahme einen E-Motor befestigt.
    Das Motörchen ist rel. klein (nicht größer als ein Scheibenwischermotor)
    Macht zwar einen ganz schönen Lärm, aber er schafft die Kabine nach oben.
    Wenn der Akkuschrauber das fast schafft müßte doch der Scheibenwischermotor das auch packen mit der richtigen Übersetzung.
    Werd mir in dieser Richtung meinen Kopf zerbrechen :roll:


    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Die Idee finde ich auch lustig und vor allem den Gedankenansatz. Aber wenn Ronny schon schreibt, dass es sich um einen HZJ handelt, dann wäre mir das ganze Schlittengerutsche zu anfällig von der Haltbarkeit und der Verdreckung. Bei einem Bimobil_System, hab ich nichts dergleichenwas mechanisch anfällig wäre, das einzige was sich bewegt sind die Schneckengetriebe der Hubstützen, gekapselt. Und dann wenn die Kabine auf das Fahrzeug abgelassen ist, steht sie fest und einfach verankerbar. Du mußt nach der Reise nicht die Führungsschienen etc vom Dreck und Schlamm befreien, denke nicht an kleine Steine :? die du zwischen Kabine und Rahmen herrauspopeln mußt :lol:
    Hydraulikhuber gibt es von zwei bis fünf To ganz günstig als Wagenheber :P

    .





    ***

  • Rudi:
    was hast du den da für einen Akkuschrauber- meine nicht nur Volt sind hier aussagefähig- ich kenn da ein paar, die qualmen lange nicht...
    Grüße
    Markus

  • Hallo,
    ich denke Ragnhild hat recht, dass die ganze Mechanik zu sehr verdreckt auf einer Reise, da muss man nun nicht mal in die Wüste.
    Meine derzeitige Lösung sind auch 4 Kurbelstützen, allerdings selber gebaute, auf alten VW-Bus Wagenhebern (die mit der Spindel und dem klappbaren Arm). Ich hab sie natürlich modifiziert, funktioniert ganz gut, aber bequem ist die Lösung nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass man für jeden Aufbau, den man hat 4 solche Stützen benötigt. Im moment habe ich zwar nur 2 Aufbauten (Pritsche und Wohnkabine) aber es könnten ja mal mehr werden.
    Die Sache mit dem Luftsack find ich persönlich jetzt nicht so sympathische, aber die Idee das Fahrzeug selbst anzuheben oder die Kabine mit einer Hubvorrichtung, die am Fahrzeug montiert ist, anzuheben.


    Hat man z.B. so Hubstützen am Fahrzeug (so ähnlich wie ein Autokran), dann kann man diese fest installierten Wagenheber auch gleich zum Reifenwechsel etc. benutzen. Nur sollten die elektrisch oder hydraulisch funktionieren und die Bodenfreiheit nicht einschränken. Hat denn jemand von Euch Preise für Spindelgetriebene Heber oder Bezugsquellen?


    Ein Kanckpunkt der Kabinenaufsetzerei ist ja auch, dass ich meine Kabine ans Fahrerhaus ranziehen möchte, um den Abdichtungsgummi des Durchgangs etwas zu pressen. Damit veringern sich dann auch die Schwingungen zwischen Fahrerhaus und Wohnkabine.


    Viele Grüße,
    Ronny

  • Hallo,
    wie wäre es mit folgender Idee:
    Man hebt die Wohnkabine/Aufbau über eine Hubvorrichtung am Fahrzeugrahmen. D.h. man hat z.B. vier Scherenwagenheber, die auf dem Fahrzeugrahmen befestigt sind. Scherenwagenheber sind relativ flach gebaut und bieten mit ca. 18cm ausreichend Hub (denke ich). Die Wagenheber müssen den Aufbau halt soweit hochheben, dass dieser über die Räder/Radkästen passt, wobei das ausfedern des Fahrzeugs bei verminderter Last auch noch dazugerechnet werden muss.
    Nun hätte man ja wieder vier "Kurbelstellen", es sei denn, man verpasst jeder Stütze den Motor von nem Billigakkuschrauber oder einen günstigen 12Volt Getriebemotor. Bezüglich letzterem bin ich leider noch nicht fündig geworden. Über ein Schaltpult könnte man dann jeden "Schrauber" einzeln ansteuern, oder alle gleichzeitig, Strom gibts von der Fahrzeugbatterie. Die Stützen des Aufbaus selbst könnten dann recht primitiv ausfallen, evtl noch mit einer Höhenverstellung über Bolzen.


    Kommentare erwünscht.
    Viele Grüße,
    Ronny

  • Hallo Ronny,


    hatte schon mal jemand mit der Idee, die Billigheimer rauchen aber bald weg...- er suchte damals nur Motor und Getriebe eines gewerblichen Schraubers- mußte aber feststellen, dass dies einiges kostete:(
    Generell bin ich nicht so der Freund von den normalen Scherenwagenhebern, da die alle nicht für öfteren Betrieb ausgelegt sind- zumindest nicht die aus den Fahrzeugen, die ich kenne??
    Werden 18cm nicht auch etwas knapp, wenn man bedenkt, dass die Stützen nicht direkt auf dem Boden aufstehen, und dieser vielleicht noch etwas nachgiebt?
    Perfekte Lösung wären zwei Hydraulikstempel, doch das wird teuer- alleine die Zuleitungen. Vom Platzbedarf im Motorraum mal abgesehen.
    Luft scheidet meiner Ansicht durch zu niederen Druck und die dann nötigen Stempeldurchmesser auch aus. Außer jemand kennt einen vernünftigen Kompressor mit weit mehr als 10 bar, der auch standfest ist- und 12V- und günstig...
    Die 2 hydraulischen Wagenheber kommen mir immer noch am sinnvollsten vor- aber 2xpumpen ist angesagt...
    Getriebemotoren, das wärs, doch wer kennt die passenden Motor/ Getriebe-Kombies?
    Grüße
    Markus

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