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Mrmombas + Seine Frau und ihre neues Übergangswohnzeug

  • mrmomba
  • 16. August 2025 um 21:44
  • mrmomba
    womobox-Guru
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    • 16. August 2025 um 21:44
    • #1

    Hi Womoboxers...

    Es ist wie es ist, es wird aber wohl mal Zeit um meinen Wagen Andeutungen mal etwas mehr Kontext zu verleihen.
    Die Eriba ist zu klein geworden - damals sollte sie noch als Wohnzimmer für den zu kleinen VW T3 V6 dienen, wurde sie doch rechtschnell als einziges Wohnzeugs. Der Bulli ist seit ca. einem Jahr verkauft und die Eriba ist zu klein. Als wir die gekauft und ausgebaut haben waren wir zu zweit und der Hund war auch nur noch ca. 27KG schwer.
    Jetzt - 6 Jahre später - hat sich die Anzahl an Personen verändert und der Hund auch. Darum gab es im letzten Jahr schon ein neues Wohnzeugs - mit einem Grundriss der uns mehr Platz bringt und erprobt werden soll. Nein! Es ist kein Selbstbau - wieder nicht! Es wird nicht mal ein Selbstausbau oder gar Umbau geben. Ein Selbstbau ist aktuell nicht möglich - da doch die Gesundheit Ende letzten Jahres, Anfang dieses Jahres so richtig in die Suppe gespuckt hatte.

    Es wird auch heute noch keine Bilder geben - also nur eine wage Beschreibung was es wurde

    Aufbaulänge ist von ca 370 auf 490cm gewachsen.
    Aufbaubreite von ca. 200cm auf ca 210cm
    Aufbauhöhe von 185cm (Aufstelldach) auf ca 210cm

    1x Bett mit 190cm x 190cm wurde auf 4x Bett zu 2x ca 210x70 und 1x 210x140 cm aufgewertet. (Es wäre sogar noch ein 5. Bett zu möglich)

    Es gibt jetzt auch eine Nasszelle und gerade Wände - also eigentlich alles was hier mehr oder weniger normal ist :D

    Wie zu Anfang geschrieben: Grundsätzlich geht es hier um die Erprobung des Grundrisses, den werde ich bei Zeiten auch nachreichen :)

    In Zukunft werden hier wohl nur Renovierungsmaßnahmen und vielleicht auch ein paar technische Umsetzungen präsentiert - leider kein "fancy-shit"

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    Es Grüßt: MrMombatou
    ----

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  • mrmomba
    womobox-Guru
    Beiträge
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    • 30. August 2025 um 18:26
    • #2




    Das ist der aktuelle Grundriss...
    Er bietet schon recht viel Platz.
    Ich hätte gerne 80cm mehr Aufbaulänge, aber man kann nicht alles haben :)
    Das wäre mein Wunsch

    Aber gut, was steht an?
    Als erstes soll etwas mehr Farbe in den Wohnwagen, diese raucherweiß-graue Musterung ist farblich ein Desaster und sorgt für unwohl sein.

    Die Sitzgruppe in der Front soll zu einem echten Festbett umgebaut werden, darunter soll Stauraum für sperrige, aber leichte Sachen platz finden. z.B. Tisch und Stühle sollen da rein. Ebenso soll von innen Zugriffsmöglichkeiten bestehen, vermutlich für eine Schublade - Muffelwäsche, oder sowas.
    Auf der Fahrerseite soll eine recht große Klappe montiert werden. (Rot)
    GGf. wird auf der Beifahrerseite noch eine kleine Klappe montiert, aber das muss erst noch mal mit dem Zelt geprüft werden, ob das überhaupt Sinn macht.

    Hinten soll die Sitzgruppe und das wegklappbare Etagenbett auch zu zwei vollwertige Betten umgebaut werden. Darunter entsteht Stauraum. Ebenfalls soll auf der Fahrerseite hinten auch eine Klappe montiert werden, dieser Bereich soll aber abgeschottet von Innen sein. Gegenüber liegt eine Wand, da weiß ich noch nicht, was ich mit dem Raum unter dem Bett sinnig machen kann - evtl kommt da der Wassertank hin - ein Herausnehmbares Exemplar befindet sich Aktuell in der mittleren Sitzgruppe. In der Mitte wird es hinten eine Schublade geben, die Spielzeuge beherbergen wird.

    Sitzgruppe und Tisch sollen eine ausziehbarere Verlängerung bekommen, sobald es nötig wird. Wie ich das Umsetze weiß ich allerdings noch so gar nicht, hat aber auch keine Prio.

    Dann fehlen mir auf der passenden Seite mindestens eine Außensteckdose, gleichzeitig muss in dem Wohnwagen auch eine Akku-Technik verbaut werden, da dieser gar nichts drin hat.
    Ich denke, ich werde bei 230V bleiben. GGf. kommen noch 2-3 leichte PV-Module auf das Dach. Ja die sind teurer, aber ich muss mit dem Gewicht haushalten. Und +30KG sind für ein 400W Modul leider sehr viel. Das werde ich aber ausrechen. (Nicht das 4 Flexmodule am Ende 20 KG wiegen).

    Die ollen Lampen sollen auch ausgetauscht werden, da es diese hässlichen 90iger Billigmodelle sind. Es gibt kein Zeitrahmen, idealerweise bevor das Fahrzeug auseinander fällt. Vom Gode_RE hab ich noch eine Markise liegen, weiß aber nicht, ob diese an dem Wohnwagen montiert wird.

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    Es Grüßt: MrMombatou
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    Einmal editiert, zuletzt von mrmomba (30. Dezember 2025 um 15:17)

  • mrmomba
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    • 4. Juli 2026 um 20:39
    • #3

    Die ersten Überraschungen – Wasser sucht sich seinen Weg

    Eigentlich sollte unser neues "Übergangswohnzeug" genau das sein: ein unkomplizierter Übergang, bis irgendwann einmal das eigentliche Wunschprojekt entstehen kann.

    Tja... leider hatte der Wohnwagen dazu aber eine etwas andere Meinung.

    Kurz nach dem Kauf haben wir den Wagen zu Hause noch einmal in Ruhe unter die Lupe genommen. Dabei sind uns Dinge aufgefallen, die bei der Besichtigung schlicht nicht erkennbar waren. Sobald Wasser ins Spiel kam, wurde schnell klar, dass es sich im Wohnwagen wohler fühlte als vorgesehen.

    Praktisch sämtliche Abwasserleitungen hatten irgendwo ihre eigene Interpretation von "dicht". Das Wasser aus dem Spülbecken verabschiedete sich nicht vollständig durch den Abfluss, sondern teilweise direkt in den Wohnwagen. Der Toiletten-Wasserkasten wollte ebenfalls mitspielen und im Bad lief das Wasser nicht nur in den Abfluss, sondern teilweise unter der Duschwanne entlang bis in den Innenraum.


    Spätestens da kommt man ins Grübeln. Wenn sich Wasser über längere Zeit seinen Weg sucht, fragt man sich natürlich automatisch, ob der Boden wirklich altersbedingt etwas nachgibt oder ob da schon länger ungebetene Unterstützung von unten arbeitet.

    Zum Glück wurden sämtliche Mängel vom Händler behoben. Danach war das Kapitel für uns erst einmal abgehakt und wir dachten: "Gut, jetzt kann es endlich losgehen."

    ...

    Dachten wir zumindest.

    Ein gutes halbes Jahr später zeigte sich leider, dass Wasser und dieser Wohnwagen offenbar eine besondere Beziehung pflegen.

    Rund um das Bugfenster tauchten plötzlich Wasserflecken und erste Stockflecken auf. Besonders ärgerlich daran: Der Wohnwagen stand bis wenige Tage zuvor trocken in einer Halle. Vermutlich hatte die Undichtigkeit bereits einige Monate vorher begonnen und wurde erst durch die anhaltend nasse Witterung richtig sichtbar.

    Also ging es erneut zum Händler.

    Auch dieser Schaden wurde nach Aussage des Händlers behoben. Da der Wohnwagen anschließend direkt in unsere Umbauplanung überging, konnten wir bisher allerdings noch nicht prüfen, ob das Bugfenster nun tatsächlich dauerhaft dicht ist. Das wird sich vermutlich erst bei der nächsten längeren Regenperiode oder spätestens auf den ersten Reisen zeigen.

    Man könnte also sagen: Unser Übergangswohnzeug hat uns ziemlich früh gezeigt, dass Wasser zwar lebenswichtig ist – aber bitte ausschließlich innerhalb der Wasserleitungen.

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    Einmal editiert, zuletzt von mrmomba (4. Juli 2026 um 20:44)

  • mrmomba
    womobox-Guru
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    • 4. Juli 2026 um 20:57
    • #4

    Kaum haben wir den Wohnwagen wieder zurück, mussten erst einmal kleinere Alltagsnervigkeiten verschwinden. Ihr kennt das vermutlich: Nach wenigen Tagen in einem Fahrzeug und plötzlich merkt man, dass einen gar nicht die großen Baustellen stören, sondern die vielen kleinen Dinge, die man dutzendfach am Tag benutzt.

    Den Anfang macht die Eingangstür.

    Der originale Türfeststeller hatte im Laufe seines Lebens schon bessere Tage gesehen. Außerdem blieben nach dem irgendeinen Um oder Anbau vom Vorbesitzer ein paar... nennen wir sie mal "historisch gewachsene Belüftungsbohrungen" zurück. 😄

    Also wurde kurzerhand der 3D-Drucker angeworfen und ein neuer Schieber konstruiert. Der erfüllt gleich zwei Aufgaben: Er dient als "Kindersicherheitsschloss" und verdeckt gleichzeitig die nicht mehr benötigten Löcher in der Tür. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Natürlich nur zu bedienen wenn man innen ist.... Während ich das schreibe denke ich noch mal drüber nach, ob das schlau ist....

    Die zweite Kleinigkeit war der Türgriff.

    Die Tür lässt sich original zwar öffnen und schließen, allerdings muss man dabei ständig am recht filigranen Schlossgriff ziehen. Das fühlt sich weder besonders angenehm noch besonders langlebig an.

    Also entstand auch hierfür ein kleiner Zusatzgriff aus dem Drucker. Jetzt kann die Tür vernünftig zugezogen werden und lässt sich gleichzeitig deutlich angenehmer aus dem Schnapper lösen. Ganz nebenbei wird der eigentliche Schlossgriff geschont.

    Ja... ich gebe es zu.

    Meine ersten Gehversuche im 3D-Druck waren eher von der Kategorie "Form folgt Funktion". Schönheitspreise gewinnt das Zeug vermutlich keine. Wer nach perfekten Rundungen, Hochglanzoberflächen und Designerstücken sucht, wird hier eher enttäuscht.

    Aber sie funktionieren.

    Und genau dafür sind sie gebaut worden.

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