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Dämmung Alu Möbel Koffer und Bodenaufbau

  • Atego816
  • 25. Februar 2022 um 22:19
  • Atego816
    Frisch-dabei
    Beiträge
    5
    • 25. Februar 2022 um 22:19
    • #1

    Servus zusammen,

    Wir haben uns einen Atego 816 Möbelkoffer gekauft und bauen den dieses Jahr aus. Wir wollen erstmal auf unbegrenzte Zeit drin leben und daraus Arbeiten. Eher in wärmere Regionen, aber auch bestimmt mal zum Skifahren irgendwo hin. Aber nicht im Winter ins tiefste Norwegen etc.

    Gerade bin ich am Planen, wie ich den6.10 m langen Alu Koffer vernünftig dämme und verstärke und bin da für jeden Input dankbar.

    Kurz zur Heizung wir haben eine Truma 4 kw Gasheizung und dazu wollen wir uns noch einen Refleks Ofen kaufen. Eventuell noch elektrische Heizmatten an den Stellen, wo wir kein Doppelboden haben.


    Boden:

    Die aktuelle Situation entnehmt ihr am besten den Bildern (Boden-Original 1 und 2). Die 20 mm Multiplex ist mit Blechschrauben (Bohrspritzen) in die Querstreben vom Hilfsrahmen geschraubt.

    Mein Plan ist es, irgendwie diese Schrauben rauszukriegen und dann sowohl die 20 mm Multiplexplatte als auch die 10 mm Multiplexplatte rauszuholen.

    Das Blech würde ich als Schutzschicht gegen Wasser etc. drin lassen. Dann würde ich Holzleisten verlegen und diese mit den Querstreben des Hilfsrahmen verschrauben (vgl. Boden Neu 1 und 2). Wahrscheinlich dann noch 2 Reihen Holzleisten in Längs Richtung.

    Da zwischen kommt überall Styrodur (60mm oder doch 80?). Und darauf kommt dann die 10 mm Multiplexplatte. Darauf kommt dann mein Fußbodenbelag, eventuell teilweise sogar ein Doppelboden. Dampfsperre würde ich beim Boden sein lassen oder was meint ihr?

    Das wäre die Variante, die zwar die meiste Arbeit macht, da ich die 20 mm Multiplexplatten raus kriegen muss. Aber das würde mir 2 cm Höhe als auch ca. 200 kg Gewicht sparen. Und da ich anpeile unter 7.5 Tonnen mit leeren Tanks zu bleiben, bei 8.5 m Fahrzeuglänge (Doka), ist der Gewichtsfaktor nicht zu vernachlässigen.

    Was meint ihr zu dieser Variante? Gewiss gewagter, als die 20 Multiplexplatten drin zu lassen und darauf das Styrodur zu kleben. Sind die 10 mm Multiplex vielleicht nicht stabil genug für das Vorhaben?

    Dach:

    Ich habe ein GFK Dach (siehe Fotos). Ich würde in Längsrichtung das Dach mit zwei Reihen, 30x30x3 Alu Vierkant Rohre, verstärken. Dazwischen kommt dann Styrodur. Auf den Querstreben kommt dann eine 30 mm Holzleiste und dazwischen nochmal 30 mm Styrodur. Dann kommt eine Schicht Hygrobrid-Dampfbremse und zwar die Siga Majrex. Da sie wohl die Feuchtigkeit wohl wieder auch zurücklässt, wenn sich mal Feuchtigkeit in der Isolierung gesammelt hat.

    Dann kommt die Deckenverkleidung, wahrscheinlich Sperrholz.

    Seiten:

    Seitenaufbau ist Analog zum Dachaufbau. Styrodur zwischen den Streben. Dann Holzleisten an die Alustreben, wo ich Schraubpunkte benötige und dazwischen Styrodur und dann die gleiche Dampfbremse und auch Sperrholz.

    Bei den Seiten will ich zwischen den 2 Styrodur Schichten, allerdings eine Schicht Luft lassen, damit da das Wasser durch die vorhanden Bohrungen abfließen kann.

    Was haltet ihr von diesem Plan? Ich bin über jeden Input denkbar. Ich hoffe, ich habe alles gut erklärt, sonst einfach Fragen :)

    Liebe Grüße

    Yannick Schlamm

    Bilder

    • Boden-Neu-1.JPG
      • 53,4 kB
      • 1.403 × 588
    • Boden-Neu-2.JPG
      • 47,7 kB
      • 955 × 584
    • Boden-Original1.JPG
      • 47,41 kB
      • 1.199 × 646
    • Boden-Original2.JPG
      • 49,5 kB
      • 890 × 623
    • Dach1.jpg
      • 381,11 kB
      • 1.200 × 1.600
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  • Picco
    Moderator
    Beiträge
    5.588
    Wohnort
    Rorschacherberg / Schweiz
    • 26. Februar 2022 um 07:44
    • #2

    Hoi Yannick und herzlich willkommen hier!

    Warum willst Du beim Boden auf die Dampfbremse verzichten?

    Genau da wo auch am meisten Holz drin ist?

    Wo Holz drin ist würd ich auf keinen Fall auf die Dampfbremse verzichten, zumal der Aufbau mit dem Alublech (=Dampfsperre) aussen schon mal grundsätzlich bauphysikalisch falsch ist.

    Ausser Du setzt, wie angedeutet, eine Hinterlüftungsebene, wo Kondenswasser abfliessen kann.

    Warum willst Du Holz in die Wände bauen?

    Styrodur grossflächig verkleben, mit Unterdruck angepresst, geht auch, ist sicher langlebiger, aber auch etwas aufwendiger zu machen.

    Wenn Du die Styrodur-Platten seitlich miteinander verklebst kannst Du auch auf die Dampfbremse verzichten, zumindest wenn Du nicht über längere Zeit in kühlen Regionen bleibst.

    Gruss

    Picco

    http://www.comoltech.ch Meine Reiseberichte

  • Atego816
    Frisch-dabei
    Beiträge
    5
    • 26. Februar 2022 um 09:59
    • #3

    Servus Picco,

    danke für deine Antwort.

    Ich hatte hier im Forum gelesen, dass eine Dampfbremse am Boden nicht unbedingt notwendig ist. Aber dann überdenke ich das nochmal und nehme da eventuell auch eine Dampfbremse.

    Bei der Rolle würde man eh 75 m^2 bekommen, merke ich gerade. Das würde wahrscheinlich für alles reichen, dann ist es natürlich quatsch das nicht für den Boden zu nehmen.

    Klar, Aluhaut ist nicht super, aber einen GFK Koffer bauen zu lassen, ist mir einfach zu Teuer.

    Holzleisten an den Wänden will ich wegen Schraubpunkte nehmen. Alternativ wäre sowas hier: https://www.timeout.de/armapettm-stru…dichte-100-kg-m

    Da könnte man auch reinschrauben, würdest du lieber zu so etwas Raten?

    Spricht irgendetwas gegen die Dampfbremse außer 300€ und ein wenig mehr Arbeitsaufwand? Es hat doch sonst eigentlich nur Vorteile oder?

    Was ist deine Meinung zur Bodenkonstruktion? ist die Stabil genug? Die meisten lassen die dicken Multiplexplatten drin, habe ich im Gefühl.

    Liebe Grüße


    Yannick Schlamm

  • nunmachmal
    womobox-Guru
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    71634 Ludwigsburg
    • 26. Februar 2022 um 11:27
    • #4

    Beim Boden ist das immer eine Frage der Spannweite bis zum nächsten Träger. Im LKW ist der Boden immer so stabil, das du mit einem Palettenwagen darin fahren kannst. Diese Punktbelastung hast du im Womo nicht. Man möge aber nicht die Energie unterschätzen, welche von einem Fuß im Eingangsbereich ausgeht. Viele Böden im Wohnmobil geben da nach!

    Bei mir liegt unten eine GFK-Platte direkt auf dem Fiat Ducato Fahrgestell. 1mm GFK, 28mm Schaum, 1mm GFK. Darauf liegen mit ca 100mm Abstand Holzleisten. Darauf 8mm Buchensperrholz. Der Bodenbelag ist PVC.

    Einen filigraneren Bodenaufbau wirst du wahrscheinlich nirgends finden. Hält bis jetzt. Würde jedoch im Falle eines Neubaus auf die GFK-Platte und unter die Leisten 4mm Sperrholz legen, um die Laufenergie besser zu verteilen. Dient dem Schutz des Schaumkerns.

    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Picco
    Moderator
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    Rorschacherberg / Schweiz
    • 26. Februar 2022 um 11:34
    • #5

    Hoi Yannick

    Es spricht nebst dem Aufwand und den Kosten nichts gegen die Dampfbremse.

    Ich staune aber dass Du das mit der Dampfbremse am Boden hier gelesen haben sollst, denn ob es sich um den Boden, die Wand oder die Decke handelt: Dem Dampf ists egal!

    Was die Stabilität angeht kenn ich mich nicht so gut aus wie andere, da lass ich denen den Vortritt.

    Gruss

    Picco

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  • Picco
    Moderator
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    Rorschacherberg / Schweiz
    • 26. Februar 2022 um 13:50
    • #6

    Ach ja, schrauben würd ich nichts oder nur um es zu fixieren bis der Kleber hält...dann brauchts auch keine Holzeinlagen.

    Gruss

    Picco

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  • KingWarin
    womobox-Spezialist
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    Dahner Felsenland
    • 26. Februar 2022 um 22:30
    • #7

    Ahoi,

    Zitat von nunmachmal

    Einen filigraneren Bodenaufbau wirst du wahrscheinlich nirgends finden

    Zumindest nicht mehr... Ich hatte bis letztes Jahr nur die 30mm Sandwichplatte (1,5mm GFK, 27mm Schaum, 1,5mm GFK), inzwischen liegt eine (glaub) 9mm Sperrholzplatte drauf weil, tada, sich Unebenheiten im Einstiegsbereich gebildet hatten.

    Wenn du dich mit den Holz leisten in der Wand wohler fühlst mach das, ansonsten wie Picco sagt nur kleben. Und gegen die Sorge das das nicht hält einfach die Klebeversuche von Hartwig hier im Forum (in seinem Wohnkabine auf Ford F350 Thread) raus suchen und anschauen.

    Wobei das vielleicht auch ein bisschen darauf ankommt wie die Wand im Detail aufgebaut wird... Bei Sandwich würde ich definitiv nur kleben, wenn die innere Holzplatte nicht "vollflächig" mit der Isolierung verklebt und entsprechend dünn ausgeführt ist würde ich das evtl doch sogar überdenken, da dann die ganze Kraft nur in die Holzdeckschicht fließen würde (was aber auch nur bei hängenden Möbeln wirklich zum Risiko wird)...

    Bei Möbeln an der Wand muss ich insgesamt aber auch den anderen den Vortritt lassen, da ich sowas nicht hab.

    Gruß

    Sven

  • Atego816
    Frisch-dabei
    Beiträge
    5
    • 28. Februar 2022 um 08:26
    • #8

    "Ich staune aber dass Du das mit der Dampfbremse am Boden hier gelesen haben sollst, denn ob es sich um den Boden, die Wand oder die Decke handelt: Dem Dampf ists egal!"

    Ich hatte mich mit der Dampfsperre bisher auch noch nicht so wirklich intensiv auseinander gesetzt. Ich werde auch eine am Boden verbauen.

    Ich hatte bis letztes Jahr nur die 30mm Sandwichplatte (1,5mm GFK, 27mm Schaum, 1,5mm GFK), inzwischen liegt eine (glaub) 9mm Sperrholzplatte drauf weil, tada, sich Unebenheiten im Einstiegsbereich gebildet hatten.

    Dann sollte mein Boden ja stabil genug sein :)

    Wobei das vielleicht auch ein bisschen darauf ankommt wie die Wand im Detail aufgebaut wird... Bei Sandwich würde ich definitiv nur kleben, wenn die innere Holzplatte nicht "vollflächig" mit der Isolierung verklebt und entsprechend dünn ausgeführt ist würde ich das evtl doch sogar überdenken, da dann die ganze Kraft nur in die Holzdeckschicht fließen würde (was aber auch nur bei hängenden Möbeln wirklich zum Risiko wird).

    Das verstehe ich nicht wirklich. Kann man auf den Fotos die Seitenwand nicht gut genug erkennen? Die Bretter mit dem Teppich kommen alle raus...

    Gruß

    Yannick

  • KingWarin
    womobox-Spezialist
    Beiträge
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    Wohnort
    Dahner Felsenland
    • 28. Februar 2022 um 09:25
    • #9

    Ahoi,

    mir fällt gerade auf das ich vielleicht dazu erwähnen sollte das bei mir der gesamte Kabinenboden mehr oder weniger direkt auf der Ladefläche aufliegt. Wollte damit auch mehr unterstreichen das direkt auf dem GFK-Sandwich wandeln tendenziell keine gute Idee ist, auch wenn es eine ganze Weile lang gut geht.

    Zitat von Atego816

    Das verstehe ich nicht wirklich. Kann man auf den Fotos die Seitenwand nicht gut genug erkennen? Die Bretter mit dem Teppich kommen alle raus...

    Vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber du willst die Wand doch nachdem du die aktuelle Innenverkleidung raus hast dann dämmen und neu verkleiden, oder? Darauf bezieh ich mich, also auf die neue (Innen)Wand, nicht den Koffer selbst.

    Wenn du die Dämmung quasi vollflächig mit der originalen Wand verklebst und deine neue Innenverkleidung quasi vollflächig mit der Dämmung verklebst hast du im Endeffekt ein neues Sandwich, dabei kommt die Stabilität über den Verbund der Deckschichten und der Dämmung.

    Egal ob bei hinterlüfteter oder "massiver" Wand, wenn die Innenverkleidung nur an den Streben verklebt/verschraubt ist und dazwischen quasi frei, dann zieht was du an die Wand klebst/schraubst natürlich direkt an der Stelle die Verkleidung von der Wand (also die Kraft die auftritt wirkt von der Dämmung weg), bei ner dicken Holzplatte wird da wohl weniger passieren, wenn du nur 4mm Pappelsperrholz als Innenverkleidung anbringst könnte es sein das sich die Kraft nicht weit genug verteilen kann, sprich Punktbelastungen auftreten und dir das die Wandverkleidung killt.

    Bei voller Verklebung (quasi Sandwich) verteilt sich die Kraft über die gesamte Fläche.

    Ich hoffe was ich meine wird damit klarer, tu mich gerade etwas schwer damit das zu Wort zu bringen.

    Gruß

    Sven

  • Atego816
    Frisch-dabei
    Beiträge
    5
    • 1. März 2022 um 20:01
    • #10

    Hallo Sven,

    ah jetzt habe ich verstanden. Danke!

    Ich weiß noch nicht, wie dick die Inennverkleidung wird. Aber das ist ein wichtiger Punkt, den du da aufführst.

    Gruß


    Yannick

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