Im Postkoffer hast du doch umlaufend diese stabilen Aluprofile. Da würde ich Nietmuttern rein machen. Dann 3 Aluleche, durch die du das Gurtband fädelst und das an die Aluprofile schrauben. Wenn du das so machst, kannst du später an den Befestigungspunkten das Bett schön austarieren. Anfangs wirst du das öfters ein paar Millimeter nachstellen müssen. Da ist schön, wenn man gut hin kommt, und nicht erst viel zerlegen muss für die Justage.
Beiträge von pseudopolis
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Positionsschalter des Stellmotors. Lies einfach Post #66 durch.
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Entschuldigung - wieso wandelt ihr bitte die halbe Leistung in Wärme um, nur um auf 12V zu kommen? Es gibt doch auch LED-Strips, die 24V können. Alternativ ein DC-DC-Wandler davor, der auf 12V wandelt.
Ich würde es auch anders machen, aber die Frage von Roland44 war nach dem Widerstand.
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Ich verstehe die Frage mal so: LED Strips sind üblicherweise 12V, dein Auto liefert aber 24V. Also muss ein Vorwiderstand her. Ich komme da auf 288Ohm. Also in der Widerstands Normreihe entweder 270 oder 330 Ohm. Ich würde 330Ohm nehmen, das belastet die LEDs etwas weniger. Leistung hast du pro Meter LED Strip ca 0,5W am Vorwiderstand. Du solltest natürlich einen Widerstand nehmen der darüber liegt, also: 330Ohm 1W/m.
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Schau doch mal im Sprinter Forum. Auch wenn der Name erstmal sagt, da geht es nicht mehr um dein Modell, findest du dort jede Menge Infos. Da sind auch Profis unterwegs, die viel Ahnung haben und gern Erfahrungen austauschen.
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Sag doch mal, was dein Problem genau ist. Mir gings erstmal ähnlich wie dir, im Bus wohnen und nicht länger auf das Auto verzichten können, aber kein Mechaniker hat sich ran getraut. Dann hab ich mich notgedrungen selbst damit beschäftigt wie das funktioniert, es verstanden und festgestellt, so schlimm ist das auch nicht. Letztlich hab ich jeden Fehler der Sprintshift auch ohne KFZ Ausbildung hin bekommen.
Bei den Mechanikern die das ablehnen ist es sicher auf der einen Seite Angst vor unbekanntem, auf der anderen Seite, wie soll man den Kunden die Einarbeitungszeit in Rechnung stellen. Also wird der Auftrag abgelehnt.
Schildere also mal, wie sich dein Problem genau äussert, vielleicht kann ich dir ein paar Tips geben.
Michi
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So seh ich das auch. Was soll der Unsinn mit 600ps. Im nächsten Stau trifft man sich eh wieder.
Wenn bei den kleinen Elektrobus dann obendrein die Akkus ein Standardformat hätten, könnte man beliebig einen Teil vom Laderaum batterietechnisch in Eigenregie aufrüsten, um mehr Reichweite zu haben. Dann noch Solarpanels wo es geht anbringen, und man spart sich quasi den Reservekanister.
Ich hab mal eine kleine Rechnung angestellt. Hätte man Solar an der Karosse, um mit 50Ah und 10h am Tag zu laden, wären bei dem Kleinbus die Akkus nach 7 Tagen voll. Das geht doch.
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Wenn du das Teil überhaupt in Europa zugelassen bekommst. Dafür muss es ja den europäischen Standards entsprechen. Aber vielleicht gibts für etwas Aufpreis ja chinesische Zulassung, Versicherung und Nummernschilder dazu.
Der wäre doch auch was. Elektrisch, VW-Busformat, für nur noch 9999$.
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Was taugen die bezahlbaren Coulombmeter hierfür, hat da jemand Erfahrung?
Wäre sicher mal interessant auszuprobieren. Auf der anderen Seite lernt man auch mit der Zeit die nicht exakte Anzeigen von Ladereglern und BMS zu interpretieren. Für den täglichen Betrieb ist eine prozentgenaue Anzeige auch weniger entscheidend, sondern eine Spielerei für unsTechniknerds. Es geht mehr darum zu wissen, ob die Anlage überhaupt einwandfrei arbeitet, ob man während einer Schlechtwetterphase eventuell planen muss, mit dem Strom zu haushalten, oder ob genug geladen wird, wenn man zb im Teilschatten steht. Dafür täten es eigentlich auch ein paar LEDs als Anzeige, und keiner würde sich Gedanken um die Genauigkeit machen.
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Für eine Lifepo4 Zelle ist der Vollzustand 3,4V. Bei einem 12V System 4x = 13,6V. Bei mir erreicht es das nicht ganz, der Ruhezustand bleibt bei 3,37V, also rund 13,4V für das Paket. Was ich bisher bei Bekannten gesehen habe, verhält sich das ähnlich, dass die 3,4V nur annähernd erreicht werden.
Die Spannung bleibt bei Lifepo4 über den Entladungsbereich relativ konstant. Drum ist es nicht so einfach, den Ladezustand in Prozent wirklich aussagekräftig zu ermitteln. Hier ist eine Tabelle, aus der man anhand der Spannung ersehen kann, wie der ungefähre Ladungszustand in Prozent ist. Du siehst, schon eine kleine Abweichung zb durch Toleranzen oder Alterung würde einen grossen Rechenfehler ergeben. Was Solarregler errechnen ist also mit Vorsicht zu geniessen.
Wirklich perfekt errechnen könnte eine Laderegler nur, wenn er als den wirklichen Parametern lernt. Dazu müsste aber regelmässig das Zellpaket komplett entleert und wieder voll aufgeladen werden. Das passiert in der Praxis so gut wie nie.
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Na wunderbar, ich drücke dir die Daumen!
Noch etwas zu den Daly und den meisten anderen günstigeren BMS:
Die Daly haben nur einen sehr geringen Balancing Strom. Sogar Daly selbst empfiehlt einen externen Balancer, wenn man höhere Batteriekapazität hat.
So lange alle Zellen neu sind und alle auch etwa die selbe Kapazität haben (Ah), ist das auch kein Problem. Altern die Zellen, differieren sie aber immer mehr voneinander, und das Balancing kommt nicht mehr hinterher mit dem geringen Strom für genügend Spannungsausgleich zwischen den Zellen zu sorgen. Das hat dann zur Folge, dass die Zelle, die als erstes die Sollspannung erreicht, die Ladung abschaltet, damit an ihr keine Überladung stattfindet, die anderen Zellen aber nicht voll werden. Das Problem potentiert sich mit der Zeit und die Kapazität des Zallpacks wird immer geringer, da die Zelle mit den niedrigsten Ah die gesamten Ah bestimmt. Man merkt es daran, dass zwar augenscheinlich voll geladen wird, aber im Ruhezustand die Spannung sehr schnell einbricht. Ein Freund hatte das Problem und ich selbst auch schon. Ein BMS mit vernünftigem Balancingstrom (2A) hat das Problem in beiden Fällen beseitigt. Der erste Gedanke war natürlich erst einmal, komplett neues Zellpack kaufen. Nach der Messung der Zellspannungen und einem Zwangsbalancing (alle Zellen eine Weile parallel verbinden), hat aber alles wieder normal funktioniert. Also bin ich so auf den zu geringen Balancingstrom des BMS als Ursache gekommen.
Auch wenns etwas offtopic ist, hilft das vielleicht dem ein oder anderen hier in Zukunft mal.
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Wie ist den die Abschaltschwelle (Überspannungsschutz) des BMS eingestellt? Und wie verhalten sich die Zellen während dem Ladevorgang? Die 0,006V Differenz scheint mir mehr der Ruhezustand zu sein. Möglicherweise erreicht während dem Laden eine Zelle früher die Abschaltschwelle, und der Ladevorgang wird dadurch unterbrochen. Das würde geschehen, wenn eine Zelle eine viel geringere Kapazität, als die Anderen hat, oder das Balancing während dem laden unzureichend ist.
Wenn du selbst nicht auf den Fehler kommst, ich bin auch gerade auf Kreta und hab das entsprechende Werkzeug zum messen etc... an Bord. Schreibst mir eine PM, und wir treffen uns irgendwo.
Falls du Ersatzteile brauchst, in Rethimno gibts einen Solarladen, da kann ich mir die Adresse geben lassen.
Michi
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Hmmm, bei mir hat der TÜV ohne 5mm Radius nicht gemurrt. Im Vorfeld hatte ich mir auch LKW und Anhänger Aufbauten, die mit mit L-Aluprofilen beplankt sind, angesehen, um zu sehen, wie das Profis so machen, da hatte keiner abgerundete Kanten.
Oder verstehe ich da was falsch? Sind da vielleicht die Ecken gemeint? Da macht das ja auch mehr Sinn. Eckenschützer gäbe es im LKW Bedarf zu kaufen.
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Interessantes Zeug. Und auch nicht sooo viel teurer als Pappel Multiplex. Wie dick sind denn Pappelschichten bei der 12mm Platte, die du verlinkt hast? Sind es 4mm, wie bei der 18mm Platte aus dem Datenblatt, dann bleibt für den Kern noch 4mm. So richtig viel Gewicht spart man da jetzt auch nicht. Unter 4mm Pappel fände ich etwas dünn, um zb noch etwas stabil dran anzuschrauben.
Für grosse Flächen, Wände, Regalboden etc .. kann ich mir das gut vorstellen. Für Kleinkram, bzw wo die Kanten nicht zu verdecken sind, würde ich der Einfachheit halber lieber Volllholz nehmen.
Wie stabil, schlagfest, verzugsicher ist das ganze denn? Gewinnt das durch den xps Kern an Stabilität?
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Das Teppichband wird wohl nicht UV beständig sein.
Von 3M gibt es ein Klebeband, das genau für den Zweck, undichte Aluprofile an LKW abdichten, gemacht ist. Das Zeug klebt wirklich bombastisch und dauerhaft. Allerdings recht teuer. Die Rolle 10m x 50mm hat damals 35€ gekostet.
Ein Bekannter hat das Dach von seinem Postsprinter einfach komplett mit Glasfaser überlaminiert. Und zwar über die Aluprofile. Das, finde ich, ist eine schöne, dauerhafte Lösung und auch nicht zu aufwändig.
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Sag ich doch, das Verhältnis von Bedarf und Leistung plus etwas Headroom machts aus.
Kann man aber auch alles berechnen, die Eckpunkte stehen im Eröffnungspost. Für den Kühlschrank kann man 50Ah/Tag rechnen, Heizung Abends und über Nacht 30Ah wenn sie nicht auf Thermostat- sondern Dauerbetrieb läuft, da sie dann nicht ständig bei wieder Starten vorglüht, Licht + nachladen von Laptop und Handy von 1 Person 20Ah. Also sind wir bei 90Ah/Tag. Eine 200Ah Batterie ist bei schlechtem Wetter also nach 2 Tagen leer, 100Ah nach 1 Tag. Will ich mit einem 200W Solarpanel das nachladen (nominelle Leistung abzüglich Verluste ca 150W), fliessen ca 11A, wenn kontinuierlich die Sonne scheint. Also ist die 100Ah Batterie nach 9std voll, die 200Ah nach 18std. ABER, gleichzeitig wird ja auch der selbe Strom verbraucht wie am Vortag. Also wird das nachladen Problematisch. Mit 200W Solar kommt der Ivecoman also nicht weit. Mit 400W ist genug Energie für die Verbraucher und gleichzeitiges Nachladen da.
Generell bin ich eher ein Fan von Solarpanelleistung und Batterie etwas überzudimensionieren, als alles ganz knapp zu berechnen. Hat man mal ein paar Pisstage am Stück, freut man sich drüber. Was Ivecoman will, ist sehr ähnlich zu dem, was ich früher mal hatte. 200Wp waren so lange Ok, bis ich auf Kompressorkühlschrank umgestellt habe, dann mussten es 400Wp sein, damit der Strom im Frühjahr, Herbst und Schlechtwetterperioden auch ausreicht. Im Winter hatte ich es wie der Ivecoman gemacht: Kühlschrank aus und die Umgebungskälte nutzen.
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Wie soll man eine Solaranlage an die Batterie anpassen und warum?
Entscheidend ist der Energiebedarf bzw. der gewünschte Ertrag und die Jahreszeit. Wie groß die Batterie ist, ist dabei unerheblich.
Bzw. die Frage nach der Batteriegröße unabhängig davon. Auch wenn bei der Auslegung der Batterie teilweise die gleichen Parameter eine Rolle spielen.:
Nimm einfach mal 2 Extreme, dann leuchts ein: 1000Wp Solar an 50Ah Batterie, das macht wenig Sinn oder? Die Batterie ist Ruckzuck voll, der Rest der Leistung ist für nix als die Verbraucher. Andersrum: 50Wp Solar an, 500Ah Batterie, dann braucht die Batterie ewig um voll geladen zu werden.
Die Leistung der Panels sollte also in einem vernünftigen Verhältnis zu Batteriekapazität und Verbrauchern stehen, damit die Batterie auch bei weniger optimalem Wetter in einer angemessenen Zeit geladen werden kann.
Wenn also der Ivecoman momentan eine 50Ah Batterie eingebaut hat, würde ich ihm eine andere Panelleistung empfehlen, als bei 300Ah.
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Kommt vor allem auch darauf an, was für eine Batterie du laden willst. Wenn schon eine Batterie vorhanden ist, passt du die Solaranlage leistungsmässig dran an.
Wenn du noch keine Batterie hast, würde ich dir 200Ah Lifepo4 mit BMS der genug Balancingstrom hat und 400Wp Solarpanels mit mppt Laderegler empfehlen. Damit kommst du bei schlechtem Wetter auch mal 3 Tage durch, und wenn dann zwischendurch wieder Sonne scheint, ists schnell nachgeladen.
400Wp werden aber im Winter nicht reichen, um bei längerer Standzeit genügend Ladung für den Betrieb der Diesel Luftheizung zu schaffen. Aber für die maximalen 2 Tage Stehen, die du angesprochen hast, reichts aus. Ohne Heizung und ohne Kühlschrank würde es im Winter auch für unbegrenztes Stehen ausreichen.
Die 200Ah Lifepo4 Batterie vor allem wegen der Heizung. Die braucht viel Strom.
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Schwerschicht oder Butyl verhindern Schwingungen von grösseren Blechflächen deutlich. Vielleicht erinnerst du dich, dass Autotüren früher beim Schliessen gescheppert haben, heute aber zu ploppen. Das ist der Verdienst von Schwerschicht. Man bringt das nicht vollflächig auf, sondern in Streifen. Das reicht aus, um die Schwingungen zu eliminieren. Schalldämmung ist das aber nicht. Dafür nimmt man selbstklebenden Filz. Zur Wärmedämmung wiederum Armaflex oder ähnliche Produkte. Wenn du alles auf einmal willst, wäre wohl ein paar Streifen Schwerschicht und darüber Armaflex das beste. Schwerschicht ist ziemlich dünn, das trägt unter der Wärmedämmung kaum auf.
Ich finde auch, zum Eliminieren von Tropfgeräuschen ist viel Solar am Dach echt effektiv, verhindert obendrein übermässiges Aufheizen, wenn man in der Sonne steht, und erzeugt nebenbei noch Strom.
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Ich habe zwar nur so ein billiges 3½stelliges Display, aber wenn ich meinen Alkoven aufklappen und damit die Solarzellen ausrichten, verdoppelt sich der Ertrag.
Gruß Nunmachmal
Diese 13% Verlust für die Flachdachmontage ist der jährliche Mittelwert für unsere Breitengrade. Eine Art einfache Faustregel. Das bedeutet, im Sommer ist der Verlust geringer, als im Winter, wenn die Sonne flacher steht. Ist man nödlicher, wird der Verlust noch grösser, im Süden, bis zu Äquator, dagegen weniger. Es gibt Tabellen, aus denen man das zur Berechnung der Anlage schön rauslesen kann.
Für unsere Anwendung ist das relativ egal, da man ja am Auto schlecht die Solarpanels ausrichten kann, sondern aufs Dach klebt, und zusieht, dass das Dach genug Sonne abbekommt. Dass was Nunmachmal hat, ist ja ne Ausnahme.
Mich hat interessiert, wie nah stimmt die Berechnung meiner Anlage mit der realen Ausbeute überein. Letztlich gabs doch mehr Velustfaktoren, als ich dachte. Aber der Strom langt dicke, und was will ich mehr.
Drum auch der Tip an den Robur, lieber etwas überzudimensionieren. Es ist auch kein Problem, wenn der Strom der Panels zb maximal 50A wäre, der MPPT aber nur 40A macht. Damit können die Laderegler umgehen und den Strom begrenzen. Man hat aber Headroom, und bei wenig Sonne mehr Ausbeute.