Beiträge von X_FISH

    Inzwischen wohnt der mit dem grünen VW Bus in der Schweiz in einem alten Bauernhaus, welches jedoch vom Vermieter (welcher gleichzeitig Nachfahre des Erbauers ist) modernisiert wurde.


    Der Gedanke/Traum von den eigenen, rollenden vier Wänden ist jedoch noch immer nicht ganz verworfen.


    Mit Stellplatz und einer 125er für die "täglichen Fahrten" wäre es sicherlich noch immer eine Überlegung wert. Aber vorläufig liegt der Traum auf Eis.


    Grüsse, Martin

    Eigentlich sollte das Ziel sein das ich die Startbatterie mit dem Ladegerät auch laden kann. So einfach wie gedacht (bzw. beraten) scheint's dann wohl doch nicht zu sein. :(


    Also muss da wohl eine andere Möglichkeit her, ein Batteriewahlschalter mit welchem ich zwischen Start- und Zweitbatterie zum Laden über das Ladegerät auswähle macht da wohl Sinn (und nimmt leider auch ziemlich viel Platz weg).


    Grüße, Martin

    Ich habe ja das "Benzinerglück" -> von da her fallen wohl nicht ganz so hohe Belastungen an.


    Einen Notstart habe ich schon hinter mir -> ist schon ein paar Wochen her. Damals habe ich einfach ein noch in der Krimskramskiste herumliegendes, passendes Kabel (Flachstecker vorhanden) verwendet um das Relais zu schalten und dann den Motor gestartet.


    Sicherung ist keine geflogen, die Kabel hatte ich danach nicht angefasst um zu sehen wie warm/kalt sie sind.


    Grüße, Martin

    Hmm...


    Dann frage ich einfach mal "blöd" nach weil ich von der Annahme ausgegangen bin "Wenn's mit 6 mm² beim Starthilfekabel geht, dann wohl auch mit 16 mm² bei etwa gleicher Länge".


    Die Länge vom 16 mm² Kabel ist vermutlich noch etwas kürzer als bei den handelsüblichen Startkabeln.


    Die "gewünschte Schwachstelle" in der Verbindung sind zwei Sicherungen mit 60 A, wie üblich bzw. gefordert innerhalb der ersten 30 cm vom Pluspol der jeweiligen Batterie aus verbaut.


    Die Belastbarkeit des Trennrelais von Nagares wird mit 100 A max. angegeben:



    Ich dachte damit hätte ich alle Eventualitäten abgedeckt -> die Sicherungen wären die "schwächsten Stellen in der Kette" und das Trennrelais "hält mehr aus" als die Sicherungen.


    War/bin ich da zu optimistisch?


    Grüße, Martin

    Das mit dem Natoknochen bezog sich auf das Posting von Tobi, der hatte ja die "manuelle Verbindung" über einen Sicherungsautomaten beschrieben. Der "Knochen" oder eben die Schalter wie sie auch im Schiffsbau verwendet werden -> waren leider zu groß.


    "Warm werden der Kabel" -> Wie schnell/heftig findet dieser "Austausch" statt? Ist der binnen kürzester Zeit "erledigt" oder hält das länger an?


    Grüße, Martin

    Eine Variante über Natoknochen wurde mir auch vorgeschlagen - aber da hatte ich keinen Platz dafür.


    Bezüglich dem "Warm werden" -> ich hatte mit dem Elektriker gesprochen und der meinte "ist ja kein Kurzschluss", sinngemäß solle ich mir da wenig sorgen machen. Sollte wirklich was im Argen sein -> fliegt die Sicherung.


    Das beide Batterien warm werden würden -> hatte er mir so nicht gesagt. Das hätte mich jedoch interessiert da die zweite Batterie (Hawker unter dem Fahrersitz) komplett wartungsfrei ist. Aufgefüllt werden kann also nichts...


    Grüße, Martin

    Ich habe mich schon vor etlichen Monaten mal mit einem Elektriker unterhalten (da ich Respekt vor Elektronen habe - vor allem wenn sie irgendwo herumhuschen und ich davon betroffen bin ;) ).


    Ausgangssituation:


    Fahrzeug hat zwei Batterien, die Startbatterie ist durch ein Trennrelais mit der Zweitbatterie verbunden, sie werden somit also parallel beim Fahren geladen.


    Die Zweitbatterie ist an ein Ladegerät angeschlossen, kann also bei 230 Volt Steckdose in der Nähe von Extern einfach und bequem geladen werden.


    Problem:


    Im Winter ist - da mein Fahrzeug oft mal länger als eine Woche nur steht - die Startbatterie "eingebrochen". Verbraucher wie Marderschock und sicherlich auch noch der eine oder andere Kriechstrom sorgen für die Entladung.


    Starthilfe ist nicht immer möglich und da ich ich beide Batterien mittels 16 mm² verbunden habe -> wieso nicht die Zweitbatterie im absoluten Notfall als Starthilfebatterie "missbrauchen"?


    Die Idee:


    Anstatt Starthilfekabel vom einen Pol zum anderen zu bringen sollte das Trennrelais geschalten werden (über die Zweitbatterie da diese i.d.R. geladen ist). Das 16 mm² mit 60 A Sicherungen und 100 A Trennrelais sollte diesbezüglich ja auch geeignet sein.


    Die Umsetzung:



    Legende:


    D+ Steuersignal von Lichtmaschine bzw. Generator
    R1 Vorwiderstand für Leuchtdiode
    D1 Leuchtdiode welche den Zustand des Trennrelais angibt
    D2 Freilaufdiode
    REL1 Trennrelais (Nagares)


    Noch offene Fragen:


    Ich hab's so gelöst wie es mir der Elektriker beschrieben hat. Jedoch habe ich jetzt noch drei Fragen:


    1.) Kann ich beide Batterien einfach zusammen laden? Laut Elektriker ja, ich soll die Kennlinie von einem Bleigel-Akku auswählen, das sei für beide Batterien kein Problem.


    2.) Kann es passieren das sich beide Batterien "ausgleichen wollen" und wie könnte das dann aussehen? Klar, wenn das Trennrelais während der Fahrt angezogen ist sind sie auch miteinander verbunden, doch dann kommt ja vom Generator auch "Saft" an...


    3.) Habt ihr irgendwelche Bedenken in der Realisierung? Die Sicherung zwischen Start- und Zweitbatterie ist so wie eingezeichnet nach dem Relais zwischen selbigem und der Startbatterie.


    Einbau in Bildern:


    Untergebracht ist alles in einem kleinen Aluminiumgehäuse, natürlich sauber verkabelt und gut isoliert (der Gaffa-Streifen ist NICHT die endgültige Isolierung sondern diente nur während dem Einbau als behelfsmäßiger Schutz).




    Grüße, Martin

    Das niedliche Ding hier habe ich mir eigentlich für's "Sommercamping" verbaut gehabt:



    -> »carbest Smart Charger compact SC 12 15A «


    Sonderlich viel HighTech ist da natürlich nicht drin. Leider habe ich hier gerade die Bedienungsanleitung nicht parat, daher habe ich keine Angaben zum Funktionsumfang und Reimo und Co. schweigen sich über die Funktionen aus und glänzen mit Preis und Gewichtsangabe. :)


    Kurzum: Auch wenn mir das Ladegerät signalisiert (Flood) das die Batterie geladen sei -> eher unwahrscheinlich das wirklich knapp unter "100%" erreicht werden wenn es keinen Temperatursensor hat, richtig?


    Ich könnte ja mal mit einem Multimeter messen gehen wieviel Spannung anliegt...


    Grüße, Martin

    @ulmer:


    An Seeburg hatte ich auch schon gedacht. Jedoch eher wegen den Mini-Butterflys. Wobei ich befürchte das dort Siebdruckplatten auch nicht unbedingt günstiger zu haben sein könnten?


    Den Koffer komplett als Flightcasebau herzustellen wäre natürlich sehr klasse - aber vermutlich auch fast so teuer wie ein neuer - ca. 220 Euro (aber evtl. sogar noch leichter :D ).


    Bus-Uwe:


    Err... Jupp... "Von der Wiege bis zur Bahre" heißt es ja auch als Sprichwort... Das hätte mir zu denken geben sollen.


    Mal wird es - wie ja auch auf dem Deckel steht - für "Tragen" angeboten, mal steht es für "Bahren" drin. Habe das einfach übernommen gehabt ohne weiter nachzudenken.


    Wird jetzt so schnell nicht mehr passieren.


    Grüße, Martin

    Da ich meinen Bus derzeit eher selten verwende (steht häufig eine Woche oder länger zwischen den Fahrten) werden die beiden Batterien von der LiMa sicherlich nicht sonderlich gut geladen.


    Ich fahre zwar i.d.R. dann 100 km, aber was ist das schon mit brennendem Licht, etc.


    Da er heute nacht wieder bei -15°C vor sich hingefröstelt ist und ich am Freitag vermutlich nicht wegkommen würde -> Ladegerät angeschlossen.


    Ist eines der günstigen "Carbest" mit (mutmaßlichen) 15 A (Herstellerangabe - was wirklich rauskommt liegt vermutlich messbar darunter).


    Nun... Die ZV wollte schon nicht mehr richtig (so schlimm war's bisher noch nie) und das Ladegerät meldet nach knapp 4 Stunden den Wechsel in den Flood-Betrieb. Das ist dann doch etwas zu flott, oder?


    Okay, wenn's dermaßen kalt ist und die Batterie richtig durchgefroren ist -> auch deutlich weniger Leistung.


    Was ich bisher nicht weiß: Lässt sie sich dann auch schlechter laden bzw. "wie voll ist 'voll' im Winter"?


    Ein Ausbau und 24 Stunden im warmen Zimmerchen laden geht leider nicht. :(


    Grüße, Martin

    Vielen Dank für die vielen Antworten.


    Im Baumarkt war ich schon, wollte eigentlich nach dem Preis für Holzzuschnitt schauen - dummerweise bot der Baumarkt keinen Holzzuschnitt an. *doh*


    Klavierband hätten sie, auch bis zu knapp einem Meter. Aber: Es wirkte recht filigran und wenig vertrauenserweckend. Eher für Schranktüren welche dann getragen werden müssen und keine 80 kg Lebendgewicht wie auf dem Bild weiter oben. :)


    Das das wohl richtig "Stangenscharnier" heißt wusste ich bisher nicht, wieder was gelernt. Wobei dort dann sicherlich auch Abnahmemengen von 100 oder 50 Stück eher normal sein werden? Na, mal sehen...


    Im Holzhandel habe ich dann schließlich nach einem Zuschnitt gefragt. Dummerweise wollen sie dort nur komplette Platten mit dem Format 2500 x 1250 mm verkaufen. Zugesägt wird, den Rest bekomme ich mit.


    Die Preise bewegen sich bei ca. 60 Euro für 12 mm, ca. 70 Euro für 15 mm. Wären also ca. 19 Euro pro m² (bzw. ca. 22,50 Euro).


    In 9 mm bieten sie die Platten nicht an. :(


    Ich weiß das es beim Praktiker während den "20% auf alles"-Phasen recht günstig sein soll sich dort Siebdruckplatten zusägen zu lassen - und man braucht den Rest auch nicht mitnehmen. Mal sehen. Aktuell läuft ja keine und "25% auf Fliesen für ADAC-Mitglieder" spricht mich gerade nicht so an. :)


    Grüße, Martin

    Das Band hält über die ganze Fläche die beiden "Halbschalen" zusammen. Bei einer Belastung (wie mit mir mit knapp 80 kg) verteilt sich die Last entsprechend über die Länge. Bei drei Scharnieren befürchte ich das eins ausreißen könnte.


    Grüße, Martin

    Kein Festeinbau, aber meiner Meinung nach auch einen Selbstbau wert: Der Koffer eines ehemaligen BW-Lagerbocks für Krankenbahren.


    Ein paar Bilder (für große Bilder einfach draufklicken)







    Stabil ist das Ding ja schon...



    ...allerdings gleichzeitig sehr marode...



    ...und der ältere von beiden Tischen lag wohl etwas ungünstig. Zumindest mal nicht wirklich trocken:



    _____


    Kostenpunkt: 25 Euro für je einen Koffer mit Lagerbock, das Gestell alleine ist es auf jeden Fall wert.


    Was ich jetzt vorhabe: Den Koffer aus Siebdruckplatte nachbauen. Ich hoffe er wird dann auch deutlich leichter. Bisher wiegt ein mit Stahl überzogener Koffer knapp über 27 (!) kg.


    Der einzige Haken: Wo bekommt man günstig sehr stabiles Klavierband her?


    Die übrigen Sachen sollten ja recht einfach gehen und 9 mm Siebdruckplatte müsste ja vollkommen ausreichen - wird ja schon mit der wieder gut schwer.


    Die Maße: 1080 x 352 x 120 mm (geschlossener Koffer)


    Verschlüsse als »mini butterfly« kosten nicht viel: http://www.thomann.de/de/adam_hall_17372_mini_butterfly.htm


    Siebdruckplatten sind ja bekanntlich mal günstiger, mal teurer, die Seiten würde ich mittels Winkeln verbinden.


    Nur Klavierband finde ich leider nirgendwo. Hat mir da u.U. jemand einen Tipp?


    Grüße, Martin

    Zitat von nicnoc

    Der Hinweis mit dem blauen Kabel hinter der Zentralelektronik war allerdings goldwert! :wink:


    Freut mich das die Seite mal wieder weiterhelfen konnte - insbesondere wegen dem blauen Kabel. Wäre nur klasse mal herauszufinden ob das wirklich bei allen Multivan vorhanden ist... :)


    Zitat von nicnoc


    Ich glaube, dass mit dem Bedienelement hast Du evtl. falsch verstanden. Mir fehlen die beiden Knöpfe zum Einstellen der Uhrzeit nicht wirklich - sie sind bei meiner Variante halt nur nicht vorhanden (ich spreche von den beiden Knöpfen 2 und 3; s. Attachment).


    Also wenn du die Standheizung nicht programmieren willst (von wegen Startzeit und so) brauchst du sie wohl nicht. Oder kannst du anderweitig eine Zeit programmieren? Vermutlich ja nicht, oder?


    Zitat von nicnoc


    Hab's bloss erwähnt, weil ich dachte es wäre vielleicht wichtig um welches Model es sich handelt wegen der Beschaltung oder so.


    Ich glaube nicht (was heißt: Ich weiß es nicht) das es da irgendwas zu beachten gibt - außer das eben keine Programmierfähigkeit vorhanden ist.


    Zitat von nicnoc


    Hab ehrlich gesagt die Stelle mit dem Kabelstrang in Deinem Posting nicht so richtig verstanden. Welcher Teil läuft bei Dir nun über die Zweitbatterie und welcher über die Startbatterie????


    Zweitbatterie:


    * Steuergerät Luftstandheizung
    * Luftstandheizung selbst


    Startbatterie:


    * Bedienelement der Luftstandheizung


    Zitat von nicnoc


    Ich glaube die höchste Prorität hat eh erst mal der Lüfter, da es sich hier wohl um den größten Stromverbraucher handelt. Hab schon überlegt, ob ich in Anbetracht der knappen Zeit erstmal 'ne Übergangslösung probiere und das Trennrelais im Motorraum verbaue. Dort befinden sich ja galube ich auch die Anschlüsse des Lüfters. Dann könnte ich erstmal relativ einfach den Lüfter dort auf die Zweitbatterie legen.


    Da kenne ich mich leider nicht aus. Aber wenn du Zeit, Geduld und eine Digicam hast, das ganze mit etwas Lust paaren kannst -> eventuell könntest du ja eine Anleitung verfassen welche dann bei gaskutsche.de mit in die Tipps & Tricks kommt?


    Grüße, Martin

    Das eigentliche Verbauen der Zweitbatterie scheint ja schon kein Thema mehr zu sein. :)


    Bist du auch schon auf den Einbau in meine Multivan auf gaskutsche.de gestoßen? Habe ihn dort dokumentiert.


    Nun zu deinen Fragen:


    Zitat von nicnoc


    Jedenfalls fehlen bei mir die beiden heutzutage üblichen Knöpfe zum stellen der Uhrzeit (es gibt also nur den 'P' Knopf und den Knopf mit den drei 'Heizschlangen').


    Es gibt Bedienelemente von Hella für Webasto und für Eberspächer. Ich weiß das es bei Luftstandheizungen unterschiedliche Poti-Werte gibt, aber deine Wasserstandheizung wird ja vermutlich einfach "voll laufen"?


    Du musst dir evtl. trotzdem das zum früheren Zuheizer passende Bedienelement kaufen, vermutlich also für Eberspächer.


    Beim Kabelstrang sieht es bei mir folgendermaßen aus: Ich habe eine nachgerüstete Luftstandheizung im Bus. Der Kabelstrang wurde komplett unter den Fahrersitz verlegt, aber natürlich auch deshalb weil die Standheizung hinter dem Fahrersitz unterflur verbaut wurde. Die einzige Leitung welche ich dort wirklich benötigt habe: Zum Anschließen an meine Zweitbatterie.


    Der Rest läuft zum Bedienelement (was dummerweise über die Startbatterie gespeist wird. Keine Ahnung was sie sich damals dabei gedacht hatten, alle anderen Leitungen liegen ja unten bei der Zweitbatterie).


    Du brauchst also eigentlich 3x Saft von der Zweitbatterie:


    * Bedienelement
    * Versorgung des Steuergeräts
    * Versorgung der Heizung selbst (Pumpe, etc.)


    Sinnvoll wäre es weiterhin wenn du die Lüftung auch auf die Zweitbatterie mit umlegen würdest.


    Zur Lösung kann ich leider wenig beitragen, bin zu wenig Elektriker/Mechatroniker dafür. War froh als bei mir endlich alles fertig war. :)


    Grüße, Martin

    So, jetzt spinnt er total der X_FISH:


    Hat eigentlich schon wer einen Nato Alu Shelter II auf ein historisches Fahrzeug montiert, zum Wohnbereich ausgebaut und nun auf seinem historischen LKW als "Ladung" mit dabei?


    Grüße, Martin (der wohl schon längst ins Bett gehört weil er vor lauter Schlafentzug mit solchen Fantasien aufwarten kann... ;) )

    Zitat von ulmer

    mb kurzhauber werden recht hoch gehandelt.


    Leider ja. Wenn ich einen angegammelten Magirus mit ähnlichem Zustand neben einen 710 oder 911 stelle - der Mercedes kostet laut Verkäufer"wunsch" irgendwas zwischen 7.000 und 15.000, der Magirus irgendwas zwischen 2.500 und 5.000 (wenn überhaupt).


    Jedoch denke ich auch an Ersatzteilversorgung, Verbreitungsgrad und Servicemöglichkeiten. Da punktet der Mercedes in allen Bereichen.


    Zitat von ulmer

    wir haben lange den markt sondiert und bei unserer "sharleena" dann zugeschlagen, da wir für sie nur 8K€ bezahlen mußten (1113b, ural-koffer, durchgang, einzelbereifung, servo, seilwinde, guter zustand). hätte sie einen turbomotor und schnelle achsen, wären einige K€ mehr aufgerufen worden...


    Mir würde (vermutlich) schon ein 710 genügen. Ich will nicht in die Wüste, ich will auch nicht mit Überschallgeschwindigkeit reisen (sonst wäre der 911er den ich suche auch Zuffenhausen ;) ).


    Turbo wäre nett, aber muss ja nicht sein (wieder ein Teil was kaputtgehen könnte und dann mit Tausch mal kurz sowiel kostet wie ein kompletter Magirus mit Koffer).


    Grüße, Martin (über Ostern mal wieder in Ulm)

    Zitat von paulikxp

    Das ist aber meines Erachtens ohnehin der falsche Ansatz. Eine H-Zulassung gibt es unter legalen Bedingungen nur für mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge, deren Erscheinungsbild authentisch ist, die sich in einem vernünftigen Zustand befinden und als technisches Kulturgut erhaltenswert erscheinen.


    Richtig. Jedoch ist dies bei vielen der Rundhauber relativ einfach zu bewerkstelligen: Sie haben hinten einen Funkkoffer o.Ä. montiert und dieser bietet oftmals bereits "einfache WoMoausstattung" wie beispielsweise:


    * Betten (zwar nur 80cm breite Pritschen - aber eben Betten)
    * Büro(mobil)ausstattung: Tisch, Sitzmöglichkeiten und vorallem auch die wohl nun oft verlangte Stehhöhe.
    * Weiterhin sind die Fahrzeuge i.d.R. auch schon als "sonstiges KFZ" zugelassen gewesen. Zwar nicht unbedingt als WoMo, aber als "Bürofahrzeug" sollte eine Gattungsänderung möglich sein (sofern noch nicht vorhanden).


    Ich will ja kein Feuerwehrfahrzeug "vergewaltigen" und einen mehr oder weniger gelungenen Koffer draufsetzen bzw. mir bei den 1,60 cm "Stehhöhe" Fenster in die früheren Türen zu den Geräten setzen.


    Finde ich zum einen schon ein "bischen krank" wenn solche Fahrzeuge dann nach der "Mutation" noch ein H-Kennzeichen haben dürfen - und zum Anderen finde ich das einfach Schade wenn eine Feuerwehr so enden muss. Aber da ist mein "orginal ist doch immer noch am schönsten"-Tick wohl auch wieder mächtig am Mitreden. :)


    Zitat von paulikxp

    Die H-Zulassung ist zudem kein Freibrief. Steuern und Versicherungen sind zwar günstig (aber übers Jahr gerechnet auch nicht wirklich wesentlich billiger als regulär versicherte/versteuerte Womos),...


    Inzwischen schon: Sofern das nicht gekippt wird wäre selbst mein T4 als WoMo bei 290 € Steuer pro Jahr.


    Ein Ex-LKW ohne Emissionsgruppeneinstufung liegt mit 7,9 t bei 745 Euro im Jahr. Oder hat sich da inzwischen wieder was verändert?


    Zitat von paulikxp

    ...eine beliebige Einfahrt in die Umweltzonen vieler deutscher Großstädte ist damit aber noch lange nicht möglich.


    Das stimmt natürlich. Sollten doch Ausnahmeregelungen kommen wird man sehen wie's weitergeht. Jedoch: Die 80er Jahre LKW werden doch auch nur maximal "rot" bekommen?


    Zitat

    Warum also mit einem untermotorisierten Uralt-Lkw rumquälen, wenn man für's gleiche Geld oder sogar preiswerter (notwendige Instandsetzungen inbegriffen) einen in allen Belangen moderneren und komfortableren Lkw wie einen LK 814 oder 817 bekommen kann?


    Vielleicht auch weil ein Kurzhauber irgendwie kultiger ist als ein Frontlenker... Ich will da jetzt mal meinen Geschmack nicht gänzlich als "unberechenbare Komponente" ausschließen.


    Grüße, Martin

    Die 1317er sind jedoch "zu jung". So wie ich das sehe haben die i.d.R. 10 Jahre zu wenig auf dem Rahmen für eine H-Zulassung.


    Wenn's dieses WE klappt kann ich mir mal einen 911er genauer anschauen.


    Habe bei mobile.de und sonstigen einschlägig bekannten Seiten mal Kontakt mit Besitzern von voll- und teilausgebauten 710er und 911er aufgenommen. Teilweise erschreckend was als "Teilausbau" für teures Geld verkauft werden soll.


    Da sind Sachen mit bei, da will ich dann gar nicht darüber nachdenken wie evtl. die 230 Volt Verkabelung oder die Gasleitung für den Küchenblock oder gar die Truma realisiert wurde... *schauder*


    Waren also Fässer ohne Boden mit bei - Ausbauten, welche man nach dem ersten Eindruck auf Bildern eher als Lieferung für den nächsten Recyclinghof eingestuft hat und auch "ein bischen Rost" mit faustgroßen Löchern.


    Aber auch sehr offene und ehrliche Verkäufer, welche über bestehende Mängel und dringend anstehende Reparaturen gleich in der ersten Minute des Telefonats sehr klar und sachlich samt eventuell dafür anstehender Kosten Klartext gesprochen haben.


    Grüße, Martin