Bordanzeige am Laptop????

  • Hallo zusammen,


    hab mit Kullleraugen kurz vorm einschlafen noch ne Technikidee und hoff auf eure Begeisterung:
    Habt ihr schonmal drüber nachgedacht Batteriecomputer, Tank-Füllstandsanzeigen,.... über nen Laptop abzudecken :?:


    Irgendwie gesponnen und doch irgendwie verlockend - Rechner wird bei mir sowieso immer mal wieder an sein - irgendwo nen Schnittstellenmodul mit USB und den Rest über ne kleine Software. Der eine oder andere hat ja doch so einiges an Anzeigen aufm Panel.



    Sachen, die immer verfügbar sein sollen (Pumpenschalter+++), da macht's keinen Sinn.
    Aber sonst? Habt ihr Ideen bzw. Kommentare dazu?



    Spinnerische Grüße,
    Simon

    live on the PING side of life =)

  • Hi,


    Wasserstandskontrolle z. B., um zu wissen, ob man an der Tanke nachfüllen soll: Ach ja, erst mal kurz den Rechner hochfahren, .... . Neeee, danke! Analog verhält es sich bei Abwasser.
    Stromverbrauch, Spannung etc. anzeigen lassen? Ups, Rechner fährt nicht hoch, da Laptop-Akku leer und laden über Fahrzeugwechselrichter mit 230V geht auch nicht, da zu wenig Spannung? OK, dann hast du die "Anzeige" sofort.


    Macht aus meiner Sicht nur dann Sinn, wenn du die "Zustände" (aus welchen mir unerfindlichen Gründen) dokumentieren, analysieren oder was sonst noch alles willst.


    Schalter etc. über Schnittstelle vom Laptop etc. bedienen? Noch eine Fehlerquelle mehr, die du kontrollieren musst, falls mal was nicht "schaltet". Als Sicherheit würde ich auf jeden Fall raten, Schalter irgendwo zu verbauen, damit du die Fehlerquelle PC / Schnittstelle / Kontakte / etc. durch einfach EIN / AUS üerbrücken kannst - und dann hast du sowieso wieder deine Schalttafel!

  • Hallo!
    Mit dem Gedanken habe ich auch immer mal wieder gespielt. Technisch ist das sicherlich lösbar.
    Ich selbst habe mich inzwischen von dem Gedanken größtenteils getrennt, da mir die Entwicklung entweder zu lange dauern oder aber die Kosten zu hoch sein würden.
    Die Software ist (zumindest für mich) eher das kleinere Übel. Die Daten in das Notebook zu bekommen ist etwas aufwendiger: Entweder man kauft ein fertiges Modul (z.B. von Meilhaus, gibts bei Conrad ab 125,-) für relativ viel Geld. Oder man baut die Hardware auch komplett selbst (Messwerte und Eingänge aufnehmen, in einem kleinen Mikrocontroller verarbeiten und über einen weiteren kleinen Chip per USB ans Notebook schicken).


    Viele Grüße
    Sören

  • Hallo Simon,


    Joe hat im Wesentlichen schon geschrieben was ich dazu denke.
    Ich möchte im Wohnmobil die Technik so einfach wie möglich halten und halte daher das Laptop als "Infobildschirm" für überflüssig.
    Was braucht man denn für Anzeigen?
    - Wassertank
    - Abwassertank
    - Batterie


    Mehr braucht es nicht um infomiert zu sein.
    Ein paar Schlter um einzelne Verbraucher anzusteuern und das war es dann.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Joe und VWBusmann


    Ist bei mir bewußt unter "Spinnereien" eingeordnet - und nur da rechtfertigt sich dann wahrscheinlich auch der Zeitaufwand für so ne Bastelei.


    Ja ihr beiden habt ja recht. So einfach wie möglich und hohe Verfügbarkeit sprechen auf jeden Fall für die normalen Boardanzeigen.
    Sind aber teuer und auch nicht wirklich schön.


    Glaube, dass ich Tankanzeigen nicht unbedingt brauche, ist mehr ein "nice to have". Aber gerade deshalb reut's mich eigentlich die teuren Panels zu kaufen.....


    Beim Batteriecomputer interessierts mich schon, möchte ja nicht irgendwann ohne Strom da stehn; glaube ich kann mit dem Batteriecomputer verstehen, wie mein Input/Output aussieht und das beim Verbrauch umsetzen.
    Aber auch hierfür 200Euro für nen Batteriecomputer? Hatte das Gefühl mit ner Snittstellenkarte für den Preis Batteriecomputer, Tankinhalt und sonstige Abfragen abdecken zu können.



    @Sören: Muss mir die Karten mal anschaun, vielleicht läßt sich da ja was machen.
    Wöbei grad das Thema Batteriecomputer wahrscheinlich nicht so leicht umsetzbar sein wird - denke das Modul und die Programmierung werden da gefordert.



    Verschneite Grüße,
    Simon

    live on the PING side of life =)

  • Simon,


    schau Dir mal den Neuheiten Katalog von Philippi an... Da wirst Du sicherlich fuendig. Der Preis einer kompletten Anlage fuer ein "normales" Wohnmobil duerfte um die 2-3K Euro liegen...


    Sicherlich eine nette Spielerei mit dem einen oder anderen Vorteil, ABER auch ich vertrete die Meinung, die gesamte Anlage so simpel wie moeglich zu halten. Nicht nur wegen des erhoeten Energiebedarfs, sondern viel mehr damit der Urlaub auch Urlaub ist und nicht in einer endlosen Bastelei endet.


    Wenn Du Spass an so einer Bastelei hast nur los, dann gehoert es eben zum Hobby mit dazu und die vorgenannten Nachteile sind dann hintergruendig.


    Viele Gruesse
    Capttravel

  • Ob man einen Batteriecomputer unbedingt braucht? Nach einiger Zeit, weiss man auch so bei welcher Spannung die Batterie wieweit entladen ist.
    Aber Anzeige über Laptop? Nee, wie oben schon geschrieben.
    Ich habe ein Voltmetermodul eingebaut zur Spannungsanzeige. Das kann man alternativ auf eine Literanzeige fürs frischwasser umschalten. Das geht über eine selbst gebaute analoge Sonde und einer kleinen Wandlerelektronik. Das wars. Dann noch ein paar Schalter zum Verbraucher abschalten, Sicherungen,Kontroll-LED's,mehr braucht man eigentlich nicht.

    Gruß, Holger


  • ...... ich seh's ja ein!!! :cry:
    Möchte ja kein "normales Womo" haben!!!! :roll:


    Nein im Ernst, Holger ich hab mir grad deine Anzeige angesehn und mich quasi verliebt.
    Einfach, übersichtlich und funktioniert. :lol:


    Also die Volt sind ein Maß für den Ladezustand? Könnt ihr das nochmal genauer erklären?
    Wenn ich das dann auch verstanden habe, setz ich vielleicht einfach sowas ein:
    http://www.conrad.de/ce/de/pro…TER-1999V/SHOP_AREA_17631
    http://www.conrad.de/ce/de/pro…bau-Messg/SHOP_AREA_17631


    Hab bemerkt, dass meine Tanks wahrscheinlich schwarz und tief eingebaut sein werden. Deshalb ist eine Füllstandsmessung nun doch sinnvoll. da muss ich mir nochmal was überlegen.



    Also für mich ist das Thema "Bordanzeige am Laptop????" erstmal erledigt.
    Danke für eure Kommentare, haben mir die Entscheidung gegen eine solche Lösung leicht gemacht.

    live on the PING side of life =)

  • .. ja, sowas in der Art, gibts aber auch was billiger.
    Ich hab dann das Modell mit 200mV Range verbaut und den Spannungteiler für die 12V selbst eingestellt. Dann ist das einfacher mit der Anpassung an die Tankanzeige.
    Bist du elektronisch begabt? Dann kann ich dir den Schaltplan zum Nachbau schicken.

    Gruß, Holger


  • Hallo Holger..... elektronisch begabt hält sich in Grenzen. Früher halt mal die "C"-Bausätze für Lichtschranken und gedöns gelötet.
    Aber ob's für die Schaltung reicht?


    Bin schon bei deiner Aussage "Ich hab dann das Modell mit 200mV Range verbaut und den Spannungteiler für die 12V selbst eingestellt." überfordert - aber wenn ich deinen weisen Plänen folge sollte das ja trotzdem klappen, oder?

    live on the PING side of life =)


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  • Also dann mal hier der Schaltplan für den Pegelmesser. Key ist hier der LM2907, ein Kapazitäts-Spannungswandler IC.
    Die Füllstandsmessung wird also über die Kapazität der Sonder gemessen.
    Die Sonde besteht aus 2 VA Schweissdrähten 1,5mm dick.
    eEiner ist blank, als Masse Anschluss. Der 2. wird komplett mit einem langsam abbindenden 2K Kleber UHU Plus ummantelt in dem man da einen dicken Tropfen langsam runterlaufen lässt. Damit ist dann der ganze Stab schön gleichmäßig isoliert. beide Stäbe werden dann mir Schrumpfschlauch an 1cm langen Stellen 3-4 mal auf ca 0.5..1mm Abstand zusammengeschrumft.
    Ich guck mal,ob ich davon noch ein Bild habe...

  • Hallo Holger,


    WOW - danke für deine Mühe.
    Die wie die Sonde aufgebaut ist hab ich verstanden, das ist machbar.


    Ganz grob hab ich den Schlatplan verstanden. Hab es aber noch nicht so ganz durchschaut.


    Die unteren Bauteile sind in der ersten Box verbaut, sie Wandeln die Kapazität in Volt um.
    - IC3 Typ LM2907 ist ein Ampere in Volt Wandler - dadurch kann der Amperefüllstand am Voltmeter angezeigt werden
    - IC4 Typ 4060 ist ein Zähler/Oszillator - gibt der dem ganzen eine Frequenz, damit nicht kontinuierlich gemessen wird?


    Das, was oben passiert hab ich nicht durchstiegen. Nehme an, dass ist der Abgleich, damit eine schöne Zahl auf dem Voltmeter steht (70L = 70mV) - deshalb auch das Voltmeter mit 200mV Bereich


    Kannst du das nochmal grob erklären?


    IC2 Typ 78xx - was ist das für einer?
    IC1-C Typ LM2904 hängt in der Luft... macht der auch was?



    Die Platine, die auf den Bildern unterhalb des Anzeigepanels hängt, das sind andere Schaltungen, oder?



    Danke für deine Mühe, denke das hilft doch dem einen oder anderen Bastler weiter!


    Simon

    live on the PING side of life =)

  • Ja fast...


    also der LM2907 ist ein Kapazitäts - Spannungswandler (nicht Strom- Spannung!)
    Das Ding läuft mit Wechselspannung, damit sich das Wasser nicht elektrolysiert. Die Frequenz kommt eben vom 4060, das ist ein Oszillator mit integriertem Teiler.
    Der 78xx ist ein 7805, also ein 5V Spannungsregler, kannst auch irgendeinen anderen nehmen.
    Der LM2904 ist ein 2-fach OP, es wird nur einer gebraucht, der 2. ist eben über. Hab gerade gesehen, da ist noch ein Zeichenfehler: Der Pin 8 vom OP gehört natürlich an die +5V und nicht wie gezeichnet hinter den Widerstand. Die Aufgabe des OP ist eine Offsetspannung abzuziehen und die Verstärkung eben passen zu den Litern einzustellen.
    Das mit dem Offset brauchst du, weil auch die trockene Sonde + Anschlusskabel schon eine bestimmte Kapazität hat. Du würdest also nie eine Null Anzeige bei leerem Tank bekommen.


    Alles was auf dem Schaltplan zu sehen ist, befindet sich in dem kleinen Kästchen. Die Verbindung bis zum Sensor sollte eben wegen der Kapazitäten möglichst kurz sein (10..20cm sind ok)
    Die Platine unter der Anzeige gehört zur Elektrozentrale.

    Gruß, Holger


  • So, dank deiner ausfürlichen Beschreibung hab ich's jetzt verstanden.
    Bin ja schon richtig glücklich nich ganz so falsch glelegen zu haben - so als Maschinenbauer :)


    Vorhin beim Autofahren hab ich mir genau die Frage gestellt, wie das geht mit den 0-Litern. Super, dass du es gerade erklärst :idea:



    werd die Tage mal meine Elektrokiste ausgraben und mal schaun, was ich da noch finde - danke soweit mal!!!!

    live on the PING side of life =)

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