Amerikanische Basisfahrzeuge?

  • Hallo,


    ich wohne in den USA und wir erwaegen ein Allradwohnmobil zu bauen. Einsatzbereich wird wohl innerhalb Nordamerikas bleiben, mit ueberwiegend kurzen Touren. Da wir jedoch in den Bergen wohnen, ist Allrad noetig, einerseits fuer schnee, andererseits weil alle guten plaetze nur ueber allradwege zugaenglich sind. Das ganze muss auch noch mindestens sechs Sclafplaetze aufweisen.
    Nun gibt es leider weder die guten MAN oder Mercedes Laster hier, noch kann man sie importieren. Daran hat sich auch UNICAT USA grad nen Zahn ausgeschlagen und baut jetzt hier auf riesigen International 7400 trucks auf fuer Kunden mit Doka Wunsch oder auf Unimogs. Bei denen kostet dann eine miottelgrosses fahrzeug so 400-600 tausend dollar....
    Dies ist natuerlich das Land der Riesenwohnmobile wo ich ein 10 jahre altes 13m dieselschiff vollintegriert fuer 15 tausend euro kaufen koennte, aber damit komme ich natuerlich auch nirgendwo hin.
    Als Basisalternative bieten sich dann natuerlich Pickups der amerikanischen Groessenordnung an, also Ford F-550 oder 650, oder Chevrolet Kodiaks. Letzteres scheint eine Option zu sein, so ein 13to Kodiak mit allrad, Doka und Doppelkabine kostet etwa 40 tausend euro neu hier ein link: http://www.chevrolet.com/mediumduty/kodiak/#kodiak-c5500
    leider verliert man halt viel platz durch die schnauze, dafuer kann man unter umstaenden einen alkoven bauen.
    eine etwas kleinere realisierte version hier ist der earthroamer, gnadenlos ueberteuert ($200000), aber interessant: http://www.earthroamer.com bei denen kommt das fahrgestell von ford, etwas flacher als GM und CHevy http://www.commtruck.ford.com/ctw/default.asp
    urspruenglich am liebsten waere mir der mitsubishi Canter (oder hier heisst er fuso) gewesen, aber die kombi von allrad und doka scheint nicht erhaeltlich zu sein. Das hiesse dass ich dann regulaere sitzplaetze in der kabine brauche und damit natuerlich einen groesseren durchgang, groessere fenster etc.
    Zugegeben, ich hab keine klare frage gestellt, und das projekt ist auch noch in den anfangsstufen der ideenreifung, aber falls ihr einen meinung habt, bin ich immer froh.
    danke
    florian

  • Hi,
    willkommen im Forum der goßen Womo-Bauer!


    Was in den USA als Medium Truck durchgeht :shock::shock: da paßt in D mal grad noch auf die Autobahn :oops:
    Ich denke für dich ist es die beste Wahl auf ein lokal verfügbares Fahrgestell zu setzen, wegen der Kosten und wegen Ersatzteilen und Service.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
    all.jpg

  • Also für US-Womo´s bin ich von dem "Erdenräumer" , so auf den ersten Blicken echt begeistert :wink:


    Irgendwie kommen mir zwar Details bekannt vor....





    Einen echten Typ für dich abzugeben ist aber schwierig. Eigentlich nicht möglich. Da wie immer hier muß jeder selbst entscheiden, was er will, für was er es will und was er bezahlen möchte.


    Das Beste ist soviel wie möglich hier und über all anders zu stöbern und sich seine Meinung so umfangreich wie möglich zu bilden :wink:

    .





    ***

  • Gibt es in der USA nicht den Mercedes Sprinter als Frightliner oder so? Ich glaub ich habe da was in einem Truckerheftchen gelesen.


    Allgemein währe jetzt sicher Preislich interessant ein Basisfahrzeug aus den USA zu importieren. (Dollarkurs)

  • ja den sprinter gibt es seit 2003 erst als freightliner, dann als dodge. die meisten importieren sich dann danach den mercedes-grill und bauen den anstatt des dodge grills ein....
    sprinter mit dem v6 diesel kostet hier etwa 22000 euro. Ab diesem sommer gibt es den auch als allrad, aber der aufpreis liegt bei schlappen 14000 euro.
    nichts desto trotz ist der marktanteil des sprinters gerade bei wohnmobiolen inzwischen beachtlich, vorallem als alkovenmobil a la winnebago view: http://www.winnebagoind.com/products/winnebago/view/ ab etwa 58000 euro.
    Im Allradvanberich sind aber immer noch die fords fuehrend, hier gibt es nicht den transit, sondern e-350, mit 6.6l twinturbodiesel. Fuehrender Allradvanwohnmobilhersteller ist sportsmobile http://www.sportsmobile.com


    Diese Route waeren wir auch eigentlich gern gegangen als zwischenloesung waehrned die familie waechst, aber das preis/leistungsverhaeltnis der vans gegenueber den grossen ist hier einfach miserabel. Ein Allrad/sportsmobil schlaegt mit mindestens 50 bis 70 tausend euro zu buche. Und ein selbstausbau eines kastenwagens erscheint mir doch schwieriger als der einer eckigen leerkabine.


    Florian

  • Hallo Florian !


    Fassen wir zusammen: 6 Schlafplätze also 6 Sitzplätze. Allrad. Frontlenker gibt es nicht, also Big-pick-up.
    Wie extrem werden die Geländefahrten sein ? Schotter- und Waldwege oder die ganz harte Tour ?
    Wie sind denn die Rahmen von den Dingern - weich oder fest ? Ist wichtig für die Lagerung der Kabine.
    Wohnkabine auf die Orginalpritsche schnallen oder diese abnehmen und fest montieren ?
    Bei 6 Sitzplätzen wird auch ein Durchgang nach hinten schwierig- also Fahrerhaus ganz lassen und aussen rum ? Wäre das ok ? Würde manches vereinfachen hinsichtlich Übergang zur kabine / Aufschneiden des Fahrerehauses / Verwindung- Bewegeung der Häuser gegeneinander ...


    Ach ja, und Frontfenster im Alkoven sind bei Waldtouren eher ungeeignet...


    Gruß Uwe


    Foto von der Toilette im erathroomer- was ist das für ein silbernes Gerät an der Wand ?

  • Zitat

    Shower
    We know that there is nothing quite as nice as a hot shower after a day on the slopes or hiking in the mountains. While your lobster is boiling and your martini is chilling, you can take a relaxing, hot shower in the full height wet bath.


    ?ein kleiner Durchlauferhitzer mit digitaler Termperaturkontrolle!

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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  • Hallo Florian,


    Zitat

    Nun gibt es leider weder die guten MAN oder Mercedes Laster hier, noch kann man sie importieren.

    :shock:


    Wieso eigentlich? Vielleicht ne dumme Frage, aber hier importieren wir ohne Probleme US-Pickups, also wieso geht es nicht andersrum?

    Grüße vom QM.

  • Uwe
    wie extrem die gelaendefahrten? schwierig, aber nicht lang. also eher 30km stock und stein, aber nicht 1000km wueste.
    wie weich oder hart die rahmen sind - darueber gruebel ich auch. gibt es da einen messwert den man erfragen kann? der haendler wird mir da nur antworten "its a heck of a tough truck".
    Durchgang ist sicher wichtig, wenns schwierig wird, lieber ein paar sitzplaetze in die kabine verlegen als auf den durchgang verzichten. das cab gibt es auch schon vom hersteller vorausgenschnitten fuer den womo ausbau - der ausschnitt ist aber ziemlich gross, nimmt ca 2/3 des hecks weg und schneidet auch einen teil der daches auf.
    mir ist eigentlich unklar was die durchgangsgroesse bei den expeditionsmobilen als so klein diktiert, auch wenn sich die teile gegeneinander drehen, da liegt doch sicher mehr drin?


    Questman
    das amerikanische fahrzeugimportgesetz ist sehr nervend. du kannst nur fahrzeuge die aelter als 25 jahre sind problemlos importieren. wenn juenger, muss es ein vergleichbares fahrzeug in den usa geben (zb vw t3 doka ist ok da es den t3 fensterbus hier gab) kostet aber 7-15000 dollar und ist buerokratisch sehr aufwendig. wenns kein vergleichsfahrzeug gibt, musst due drei importieren und zwei davon zum crashtest schicken....
    Einziger ausweg ist show oder demofahrzeug,m dann darf es rein, muss also was besonderes sein, du musst nachweiusen zu shows zu gehen damit, und hast eine jahreskilometerbeschraenkung von 3000 meilen.
    florian

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