Leitungsquerschnitt & Verlustleistung

  • Zitat von Krabbe

    ...Aber im Grundsatz bin ich natürlich auch der Meinung, dass die Ladeleitungen zur Zweitbatterie im Bezug auf den Spannungsabfall optimiert sein sollten. Je nach Batteriegröße und Leitungslänge würde ich 16 mm² als Minimum ansehen (ausser vielleicht in Kastenwagenausbauten mit geringen Leitungswegen und Batterien mit max. 85 Ah, da mögen 12 mm² gerade noch reichen). Ich selber habe (bei kurzem Leitungsweg) 25 mm² verlegt.


    Die 16 / 25 / 35 mm2 Loesungen kommen fuer die Versorgung meiner Kabinenbatterie nicht in Frage. Ich muss da einen individuellen Weg gehen.
    Warum: Siehe Foto: :wink:


    Und nochmal danke an alle fuer die Infos in diesem thread !!!
    Gruss Ronald

  • hallo


    es geht nicht um ein entnehmen von zu viel strom aus der batterie sondern um das laden mit zu niedriger spannung


    dauerhaftes NICHT-VOLL-LADEN ist schädlich für bleibatterien (sulphatierung), fast so wie die überladung mit zu hoher spannung (zellkorrosion)


    beim nicht voll laden kann der effekt jedoch durch fallweises anständiges laden mit einem kennlinien lader wieder aufgehoben werden und die batterie regeneriert sich.


    lg
    g

  • Zitat von Krabbe

    ...
    Die Praxisrelevante Fragestellung müsste meiner Meinung nach eher sein: Wie voll ist die Batterie nach x-Stunden Fahrzeit, bzw. wie groß ist der Unterschied im Ladungsgrad der Batterie nach x-Stunden Fahrzeit und einem Spannungsabfall von 0,3 V auf der Ladeleitung im Gegensatz zum Idealfall?
    Und ich meine, wenn man x durch 4, 5 oder 6 ersetzt (und wer fährt im Urlaub schon mehr als 6 h täglich?), dann kommt man noch auf sehr geringe Unterschiede....



    hallo


    da hast du zweifellos recht


    mir ging es darum die vglsw hohe bedeutung des spannungsabfalles (und der dimensionierung) der ladeleitung darzustellen.


    dass bei meiner damaligen messung wegen einer geschädigten batterie unsinnig hohe werte rausgekommen sind ist natürlich möglich


    nach ein wenig rumstöbern im netz finde ich aber auch angaben von " ....einem rückgang des ladestroms von ca 5 bis 10% je zehntelvolt zu geringer ladespannung ....", dieser wert schwankt jedoch je nach quelle stark


    relativ einheitlich findet sich auf verschiedenen seiten ein wert von 85% der batterie nennkapazität der bei einer ladung mit nur 13,8volt (statt 14,4volt sättigung) erreicht wird.


    lg
    g

  • Zitat von Ronald


    Ha, daran habe ich nicht gedacht. Danke fuer den Tip. Bei (laut Prospekt) 87% Wirkungsgrad habe ich dann max 9,2A...werde meine Rechnung mal updaten.


    Dann rechne eher mal mit 11A, wenn 11,5V auch noch auf rd. 14V hochtransformiert werden. Darüber sinkt der Ladestrom ja etwas ab ...


    Bei uns ist die Batteriekapazität eher zu klein (gasfreier Ausbau), wir müssen schnell viel reinbringen ... darum der große Lader und AGM.

    Gruß Peter

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