Wechselsystem bzw. Befestigung

  • Hallo zusammen,
    ich habe mich jetzt eine Zeit lang durch die Suchfunktion geklickt und bin mit meinem Problem nicht recht weiter gekommen.
    Meine Geocarkabine bekommt als Boden eine massive, mit GFK überzogene Sperrholzplatte. An diese ist von unten ein V2A-Rahmen angeschraubt. (20x40mm hochkant) An diesem Rahmen sollen vier M14 oder M16 Bolzen angeschweißt werden, welche durch die Orginalaufnahme der Pritsche / Ladefläche (Kommt runter) gehen. Danach wird mit einer Mutter gesichert.
    Die Zentrierung erfogt über eine Bimobil-ähnliche Konstruktion oder der TEN-Lösung.


    Meine Probleme:
    Ich komme, bedingt durch die Seitenverkleidung der Kabine, nicht richtig an die Schrauben.


    Die Sicherung durch die Mutter (Kronenmutter) passt mir eigentlich auch nicht, weil es eine elende Fummelei wird.


    Meine Frage:
    Hat jemand schon mal sowas wie einen Bajonett-Verschluss o.ä. gesehen oder verbaut?
    Oder per Splint?
    Oder mit......?


    Die Lösung mit Spannschlössern oder Gurten geht überhaubt nicht, da man sonst unter das Auto kriechen müsste beim Ummontieren.
    Die Bolzen nach oben und in der Kabine verschrauben möchte ich vermeiden, da der ansonsten wasserdichte Boden wieder Löcher bekommen würde.


    Würde mich freuen, falls jemand eine Idee hätte.


    Gruß
    Gregor

  • Hi,


    zwei / drei aussagekräftige Detailfotos wären nicht schlecht, denn so ganz kann ich mir das noch nicht Vorstellen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Mit den Fotos wird es erst am Wochenende klappen.
    Ich habe mal ganz schell skizziert. Man entschuldige meine Zeichenkünste. :oops:


    Im Prinzip stehen unten am Kabinenboden 4 M14 Gewindestangen raus, welche in die Orginalaufnahme der Pritsche passen. Die einfache Lösung wären Muttern drauf und vielleicht ``kontern´´. ABER...wie gesagt, man kommt ziemlich besch.. hin und da das ganze auf Hartgummi gelagert ist, weiß man nie wie fest man anziehen muss damit es fest ist.

  • Hallo Gregor.
    Solltest Du ein WECHSELSYSTEM planen , wie ich persönlich es definiere ( Kabine so fix und unproblematisch wie möglich ab- und aufsatteln bei gleichzeitig zuverlässiger Fixierung derselben ) , so ist Deine Ausgangsbasis eher ungünstig .
    Die Befestigung der Kabine von UNTEN ist in jeder denkbaren Konzeption von Nachteil . Das Verschrauben ist hier wohl eine recht fummelige Lösung . Da wären z.B. durch Splinte zu sichernde Bolzen anstelle der M 14 – Gewinde um Einiges simpler in der Handhabung .
    Es kommt allerdings aus meiner Sicht ganz entscheidend darauf an , wie häufig Du die Kabine ab- und aufzusetzen gedenkst .
    Mich würde mal interessieren , was eigentlich bereits unveränderliche Fakten sind ( Fahrzeug , Kabine , Rahmen ...) und was in die Rubrik Planung gehört .
    Geht es wirklich , wie der Titel Deiner Frage impliziert , um ein echtes WECHSELSYSTEM oder nur um eine möglichst unproblematische Fixierung der normalerweise auf dem Fahrzeug verbleibenden Kabine ?
    Möglichst detaillierte Informationen wären am besten geeignet , brauchbare Vorschläge zu bekommen .
    Hier meine Variante

    Gruss ; Klaus

  • Hallo KlauDa,
    Wechselsystem soll heißen, dass
    -die Pritsche ca. 5mal im Jahr drauf bzw. die Kabine runter kommt
    -falls gewechselt wird, passiert dies in einer Halle per Kran
    -der TÜV diese Eintragung Wohnkabine mit Wechselaufbau vornimmt


    Zu der Sache mit den Splinten:
    Splinte haben das Problem, dass Sie keine Spannung erzeugen, was für mich wichtig ist, da eine moderate Off-Road-Tauglichkeit erhalten bleiben soll. Diese Klapphaken (oder wie man diese Teile auch imer nennt) wären eine denkbare Lösung aber dafür fehlt die geeignete (zugängliche) Stelle.


    Fakt:
    Doppelkabiner Nissan D40
    Geocarkabine Guanacco
    Hilfsrahmen (siehe Skizze) unter dem Sperrholzboden als solcher, aber im Detail noch nicht fix


    Auf Grund der Kabinenform (Seitenverkleidung) kommt auch eine Schienenlösung nicht in Frage, da die Kabine von oben abgesenkt werden muss (Radkasten, Tankstutzen)



    Dein EIN-HAND-SEGEL Umbau ist übrigens verry sauber und interesant.


    Gruß Gregor

  • Ich muß morgen mal Kataloge wälzen (wenn dazu komme).
    Ich meine,es gäbe eine Verrriegelung in der Art der Verriegelungen von Wechselbrücken, nur in klein. Das könnte was sein.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von gregor4x4

    ...Wechselsystem soll heißen, dass
    -die Pritsche ca. 5mal im Jahr drauf bzw. die Kabine runter kommt
    -falls gewechselt wird, passiert dies in einer Halle per Kran
    .Gruß Gregor


    ...ehm, nichts fuer ungut, aber mit Halle und Kran.... da kann man doch mit zwei Auffahrrampen und ggf als absoluter Luxus noch mit einem Rollbrett wunderbar von unten die paar Schrauben loesen :roll::idea:


    Gruss Ronald

  • Hallo Gregor .
    Offenbar hat z.Zt. niemand einen brauchbaren Vorschlag anzubieten.
    Sollten es tatsächlich Gewindebolzen werden , wäre mein Einfall ( allerdings in Unkenntnis der tatsächlichen räumlichen Gegebenheiten ) wie folgt :
    Man nehme einen geeigneten Akkuschrauber ( ggf. einen Winkelschrauber ) mit einer entsprechenden ( langen ) Stecknuss und , soweit erforderlich , einer passenden Verlängerung . Die Gewindebolzen werden vorn verlängert konisch ausgeführt , um das Ansetzen der Mutter ggf. im „Blindflug“ zu erleichtern . Da ja offensichtlich eine Gummiauflage vorgesehen ist , sollte bei entsprechendem Anzugs – Drehmoment die entstehende Zugspannung auf den Bolzen und damit die Mutter ausreichen , um das Selbstlösen auch einer ungesicherten Mutter zu verhindern . Falls nicht , könnte man zu selbstsichernden Muttern greifen . Dann sollte allerdings der Schrauber über eine ausreichende Motorleistung verfügen , um diese Teile zu drehen . Auch das Draufsetzen von Kontermuttern wäre denkbar .
    Soweit meine Vorstellung von einer möglichen Herangehensweise an das Problem .

    Gruss ; Klaus

  • Hallo Ronald, hallo KlauDa,
    ich weiß. dass es eigentlich kein Problem ist, dies mit Schrauben zu machen, allerdings finde ich die Lösung nicht unbedingt sonderlich elegant.


    Ich werde zwar nie Harcore-Gelände mit dem PU unterwegs sein, aber Wellblechpiste sollte die Wechselvorrichtung schon mitmachen, ohne jede Stunde unter das Auto kriechen zu müssen.
    Selbstsichernde Schrauben in Kombination mit einem Gummizwischenlager ?????? Geht das?


    Sollte es wirklich nichts entsprechendes geben, werde ich mit Muttern arbeiten. vielleicht findet Krabbe ja was.


    Gruß
    Gregor

  • Zitat von gregor4x4

    Selbstsichernde Schrauben in Kombination mit einem Gummizwischenlager ?????? Geht das?


    Hallo Gregor.
    Wie kommst Du auf selbstsichernde Schrauben ? Die Rede ist von selbstsichernden Muttern ( also solche , die durch eine Kunstoffeinlage im Gewinde gegen leichtes Verdrehen gesichert sind – hat den ähnlichen Effekt wie Federring oder Fächerscheibe zwischen Mutter und Auflage ) .

    Zitat von gregor4x4

    ABER...wie gesagt, man kommt ziemlich besch.. hin und da das ganze auf Hartgummi gelagert ist, weiß man nie wie fest man anziehen muss damit es fest ist.


    Dieser Aussage entnehme ich , dass Du zwischen Kabinen-Rahmen und Pritsche eine Gummilage vorgesehen hast ( oder in Gummi einvulkanisierte Bolzen ? ) .

    Zitat von gregor4x4

    Ich werde zwar nie Harcore-Gelände mit dem PU unterwegs sein, aber Wellblechpiste sollte die Wechselvorrichtung schon mitmachen, ohne jede Stunde unter das Auto kriechen zu müssen.


    Alle Stunde unter das Auto kriechen müsstest Du nur dann , wenn Du zu einer Lösung greifst , der Du eigentlich selbst nicht vertraust . Du wirst also im Zweifesfall wohl eher auf Sicherheit als auf Bequemlichkeit setzen müssen . Bei ca 5 Wechseln im Jahr sollte das auch nicht so tragisch sein .


    Nicht direkt verwendbar , aber möglicherweise ist hier eine Anregung zu finden...( Gesamtkatalog zu Download vorhanden )
    http://www.bednorz.com/de/fastener.html

    Gruss ; Klaus

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