Duschtasse 80 x 50 cm ?

  • Hallo,
    meine Einrichtungsplanung sieht eine Nasszelle von 80 x 100 cm vor.
    Eine 80 cm-Seite ist Außenwand. An diese Wand kommt eine C200
    Cassettentoilette, deren Sockel ca. 50 cm in den Raum ragt. Davor
    möchte ich eine 80 x 50 cm Duschtasse einbauen. Mit ca. 25 cm
    Abstand von der Außenwand wird ein Duschvorhang eingebaut, der
    beim Duschen das Wasser von der Toilette (u. Waschbecken) fernhält.
    Dadurch erweitert sich der "Arbeitsbereich" beim Duschen auf etwa
    80 x 75 cm.


    Nun die Frage: Wer kennt Bezugsquellen für Duschtassen 80 x 50 cm?
    Material kann Edelstahl oder solider, nicht zu Rissbildung neigender
    Kunststoff sein. Selbstbau oder Spezialanfertigung würde ich gern vermeiden.


    Gruß Hero

  • Im Zweifelsfalle (wenn Du nichts findest) kann man da sicher auch gut andere Dinge für mißbrauchen, z.B. Aus dem Garten- oder Werkzeugbereich, Mörtelwannen, kleine Teichformen...


    (nur so als Idee)

  • Ich habe eine aus Alu gebogen und geschweißt bekommen, ein Bekannter hat das selbe aus Edelstahl (wollte mein Schweißer nicht machen weil er auf das Material nicht eingestellt ist). oder laminiere Dir selbst eine mit Glasfasermatten und Kunstharz.
    Gruß,
    Stefan

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Ja, danke für die Hinweise. Offenbar gibt es nichts Passendes aus der Serienfertigung. Da werde ich wohl doch selbst bauen müssen (GFK) oder einen Schlosser mit Edelstahlerfahrung suchen.

  • Wie gesagt, leichte Kunstoff/Metallwannen gibt es ja für alle möglichen Anwendungen. Bevor ich da anfange herumzulaminieren würde ich schon mal ein bisschen rumgucken ob man nicht was anderes zweckentfremden könnte.


    Ich hab bei mir halt einfach einen schrägen Zwischenboden aus Siebdruckplatten gemacht, dadurch entsteht dann meine "Duschwanne"


    Wenn Du die Maße nicht ganz genau findest, sondern z.B. nur 4cm kleiner, das macht doch nichts, die Wanne muss ja nicht die volle Breite haben, dass kann man ja einfach mit einem schrägen Rand überbrücken. Ist ja auch im Hausbereich absolut üblich, dass die Duschtassen/Badewannen nicht bis zur Wand gehen, sondern dort nochmal ne Fließenreihe ist, auf der man dann auch Sachen abstellen kann. Allerdings würde ich diesem Rahmen wie gesagt auf jeden Fall ein Gefälle geben, so dass nicht dort (wenn man auch noch schräg steht) das ganze Wasser stehen bleibt.

  • Mal sehen; vielleicht kann ich die 66,5 x 66,5 - Wanne von Reimo verwenden. Die hat als Innenmaß ohne Rand 50 x 50. Mit etwas Herumschnibbeln bzw. Rand-Ansetzen könnte es gehen. Ich bin aber bei Nasszellen vorsichtig. Dichtheit hat oberste Priorität. Wasser darf wirklich nur durch den Ablauf verschwinden. Eventuell werde ich noch einen Feuchtesensor unter der Wanne plazieren (neudeutsch: platzieren).


    Außerdem soll eine solide Auflage aus Styrodur drunter zur Verringerung der Rissgefahr. Welches Dichtmittel würdet ihr empfehlen? Die Wanne sollte im Ernstfall auch wieder ausbaubar sein. Meine Vorstellung: unter den Rand Butyl; als Übergang am Rand schmale Verfugung Sika oder Sanitärsilikon.

  • lass dir eine Wanne einfach aus Metall machen und gut is.
    Schön hoch und dann lebst du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
    Kostet auch nicht die Welt und dann passt es wie angegossen.
    Mein Tip.

    Klinsi ist Schwabe.............

  • Ich hab alles mit PU Montagekleber fixiert, der ist schön beweglich und im Gegensatz zu Silikon hält er auch ordentlich auf dem Material und lässt sich nicht gerade so wieder abziehen. Im Gegensatz zu Sika ist er aber Lösungsmittelfrei und man fühlt sich nach der Verarbeitung nicht wie ein Giftgasopfer.


    Mir ist da auch die Stabilität und die Dichtigkeit erstes Kriterium, deshalb würde mir nie Silikon ins Auto kommen. Und man kann den Kleber durchaus wieder entfernen, wenn man die Naht mit einer sehr scharfen Klinge durchtrennt. Klar, dabei entstehen dann schon mal Kratzer im Material drunter, aber man baut die Wanne ja jetzt nicht ständig aus, und wenn man's einmal machen muss, kommt halt beim Wiedereinbau ne minimal breitere Naht drüber.


    Einen Übergang zu normalen Materialien (z.B. Wandverkleidung) hast Du ja immer. Den muss man auf jeden Fall gescheit dicht bekommen. Und dann hab ich mir gedacht kann ich auch gleich den ganzen Raum inkl. Boden so bauen und mir ne doofe Wanne sparen. Ich bin kein Butyl Fan, mir ist eine ausgehärteter PU-Wurst lieber als ein Gebatzel, was man zwar wieder auseinander nehmen kann, was aber auch abfärbt und bei Hitze anfängt sich selbstständig zu machen.


    Ach nochwas, wenn Du was teures bei Reimo bestellen willst, schau Dir das wenn's geht bei nem Freund, oder bei nem Camping-Handler vorher genau an. Ich hab Teile meiner Bestellung gerade so wie sie waren in die Mülltonne getan, da sie meinen Qualitätsansprüchen nicht im geringsten gerecht wurden. Das trifft natürlich nur auf manche Sachen zu, die dann so super billig irgendwo in China produziert wurden. Natürlich haben die ja auch robustes Zeug, es ist nur etwas schwierig das im Katalog auseinander zu halten, zumal die Abbildungen oft noch die selben wie vor 10 Jahren sind, aber der Zulieferer dreimal gewechselt wurde...

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